Chubu – der mittlere Teil Japans mit Nagoya und vielen Bergen

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Chubu (korrekt transkribiert: Chūbu) bedeutet “Mittelteil” – und das trifft zu. Diese Region, bestehend aus insgesamt neun Präfekturen, erstreckt sich vom Pazifik bis zum Japanmeer und liegt genau zwischen Kansai (bzw. Kinki) und Kantō. Und somit zwischen zwei gegensätzlichen Kulturkreisen. Chūbu hat seine eigene Kultur, ist aber auch Mischzone.
Insgesamt ist Chubu 66’773 km² gross (mehr als ein Sechstel Japan’s). Hier leben insgesamt ca. 21.5 Mio Menschen (auch 1/6).

Die Region Chubu ist die flächenmässig die grösste der acht Grossregionen Japans – sowie die bergigste. Hier befindet sich nicht nur der Fuji-san, sondern auch die sogenannten Japanischen Alpen 日本アルプス, in denen sich etliche Dreitausender aneinanderreihen. Entlang dieser Gebirgsketten, von Süd nach Nord, verläuft allerdings auch die Fossa Magna フォッサマグナ, eine hochaktive Störungszone, entlang derer schwere Erdbeben keine Seltenheit sind und schon manche Stadt in Chūbu in Schutt und Asche gelegt haben. (siehe auch Geologie Japans).

Reiseziele in Chubu

Loipe in Echigo-Yuzawa

Echigo-Yuzawa

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Echigo-Yuzawa ist ein beliebtes Skigebiet in Niigata -- beliebt deshalb, weil man es ganz bequem von Tokyo mit dem Shinkansen erreichen kann.
In der Empfangshalle "Sanshokaku"des Eiheiji

Eiheiji – der grandiose Zen-Tempel in Fukui

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Eiheiji - Völlig abgelegen, mitten in den Bergen von Fukui - steht einer der wichtigsten - und schönsten - Zen-Tempel von ganz Japan

Fukui – die unspektakuläre Präfekturhauptstadt

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Fukui in der Präfektur Fukui - Nicht viel zu sehen ausser einer Schlossruine und einem schönen Garten. Dafür aber angenehm ruhig.

Fünf Fuji-Seen – Fuji Goko

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Die fünf Seen des Fuji sind die einfachste und schönste Art, den majestätischen Fuji-san aus nächster Nähe zu bestaunen. Und es gibt noch viel mehr zu sehen.

Gifu – Kormoranfischer und ein Burgberg

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Die Präfekturhauptstadt Gifu war einst von grosser Bedeutung. Heute noch werden hier Fische mit Kormoranen gefangen - an einem schönen Berg mit Burg.
In den Gotemba Premium Outlets - im Hintergrund der Fuji-san

Gotemba – Tummelort für Hauptstädter

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Ob zum Einkaufen im grössten Outlet-Park Japans oder zum Bestaunen der Bergwelt - oder einfach nur, um der Hitze der Großstadt zu entkommen - Gotemba ist immer eine Tour wert.
Burg Gujo-Hachiman nebst Regenbogen

Gujō -Hachiman – eine famose Burg und eine von Wasser geprägte alte Stadt

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Gujo und der Stadtteil Hachiman sind berühmt für ihr ausgeklügeltes Wassernutzungssystem sowie für eine Burg, die mitunter aus den Wolken ragt.
Der ausgetrocknete Himegawa

Hakuba – der olympische Wintersportort

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Hakuba mitten in den japanischen Alpen war einer der Hauptaustragungsorte der olympischen Winterspiele von 1998 und ist mehr als schneesicher
Blick auf den Südteil des Hamanako-Sees

Hamamatsu – die Nr. 2 in Shizuoka

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Hamamatsu liegt günstig zwischen Nagoya und Tokyo an der Shinkansenstrecke. Der grosse See Hamanako ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.
Insel Sado: Blick über das japanische Meer

Insel Sado in der Präfektur Niigata

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Insel Sado im Japanischen Meer: Viel Natur, viel Meer, etwas Gold und sehr viel Ruhe
Kiso-gawa: Der "japanische Rhein"

Inuyama – Burgstadt nördlich von Nagoya

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Inuyama am Japanischen Rhein - Kormoranfischen, schöne Landschaft und ein formidables Schloss - ein Geheimtipp, und leicht erreichbar von Nagoya
Izu-Halbinsel: Blick auf die Izu-Ogasawara-Inseln vom Ōmuro-Yama

Izu-Halbinsel – die vielseitigste Region Japans

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Izu-Halbinsel in der Präfektur Shizuoka - viele Berge, viel Meer, und der Fuji ist auch ganz nah. Und das alles unweit der Hauptstadt Tokyo.

Kakegawa – die kleine Burgstadt in Shizuoka

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Region: 中部 Chubu Präfektur: 静岡 Shizuoka 掛川 Kakegawa Name: "Kake" bedeutet eigentlich unter anderem "überspannen", "-gawa"...
Das alte Geishaviertel hat seinen gewissen Charme

Kanazawa – die Perle an der Westküste Japans

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Kanazawa, historisches und sonstiges Zentrum der Präfektur Ishikawa - mit einem schönen Park, alten Teehäusern und einem zerfallenen Schloss
In der Burgruine

Kofu – Präfekturhauptstadt von Yamanashi

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Kofu ist die Präfekturhauptstadt von Yamanashi/Japan, relativ klein und das ideale Sprungbrett für Ausflüge in die spektakuläre Bergwelt der Umgebung.

Matsumoto – Burgstadt in den japanischen Alpen

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Matsumoto in der Präfektur Nagano - herrliche Berge und ein prächtiges Schloss im Herzen Japans - nahe genug für einen Tagesausflug von Tokyo
In den Bergen von Myoko

Myoko – tief in den Bergen von Niigata

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Myoko im Südwesten von Niigata ist bekannt für den gleichnamigen Vulkan, seine heisse Quellen und eine atemberaubende Bergwelt.
Nebengebäude des Zenkō-ji

Nagano, Stadt der olympischen Winterspiele

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Nagano, Stadt der olympischen Winterspiele - schön gelegen in den Bergen in Zentraljapan, mit dem alten und wichtigen Zenko-ji Schrein
'Meieki' - das Bahnhofsviertel von Nagoya. Der runde Turm ist einer der beiden JR Central Towers

Nagoya – die Metropole der Mitte Japans

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Nagoya in der Präfektur Aichi - die anfangs unscheinbare Millionenstadt zwischen Tokyo und Osaka mit dem Atsuta-Schrein und einer Schlossattrappe
Die Bandai-Brücke im Stadtzentrum

Niigata – das Sprungbrett zur Insel Sado

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Niigata ist eine unspektakuläre Stadt, aber von hier kommt man schnell zur schönen Insel Sado sowie in die Berge von Niigata.
Affen im onsen. Scheint Spass zu machen.

Shimotakai – wilde Affen in heissen Quellen und hohe Berge

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Shimotakai in der Präfektur Nagano - das Höllental - badende Affen in heissen Quellen und viel Natur. Ein einmaliger Einblick, vor allem im Winter.
Im Dorfzentrum von Shirakawago

Shirakawago – das Dorf der Häuser der betenden Hände

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Shirakawago ist ein abgelegenes Dorf im Hida-Gebirge, das aufgrund lokaler Besonderheiten mit einer einzigartigen Architektur aufwartet und zurecht zum UNESCo-Weltkulturerbe zählt.
Im Dorfzentrum von Shirakawago

Shirakawago – das Dorf der Häuser der betenden Hände

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Shirakawago ist ein abgelegenes Dorf im Hida-Gebirge, das aufgrund lokaler Besonderheiten mit einer einzigartigen Architektur aufwartet und zurecht zum UNESCo-Weltkulturerbe zählt.

Shosenkyo – Natur pur in Yamanashi

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Shosenkyo - die spektakuläre Schlucht in den Bergen der Präfektur Yamanashi - unweit der Hauptstadt Tokyo und mit famosen Ansichten des Fuji-san
Die Hängebrücke in der Sumata-Schlucht

Sumata – Schlucht in Kawanehoncho: Natur pur

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Die Sumatakyo (Sumata-Schlucht) ist berühmt für türkisfarbenes Wasser und einer sehr beliebten Hängebrücke, die man nur zu Fuss überqueren darf.
Takayama: Blick vom Burghügel auf die Stadt

Takayama – Zentrum der Region Hida

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Takayama liegt gut versteckt im Hida-Bergland und wartet mit einer fast intakten Altstadt auf - eine Seltenheit in Japan.
Bogenbrücke im Schlosspark

Toyama – die schneesichere Präfekturhauptstadt

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Die Präfekturhauptstadt Toyama selbst ist kein grosses Highlight - aber sie eignet sich hervorragend als Sprungbrett in die sagenhafte Umgebung
Blick über den Nakanokuchi-Fluss Richtung Berge

Tsubame und Sanjō – die Stadt der Messermacher

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Tsubame und die Zwillingsstadt Sanjo in der Präfektur Niigata sind in erster Linie für feine Messermanufakturen und guten Reis bekannt.

Reiseziele

Reiseziele in Chubu, die auf diesen Seiten vorgestellt werden: Einfach einen Ort anklicken, und los geht die Reise!

Chūbu:
Echigo-Yuzawa | Eihei-ji | Fuji-san | Fukui | Hakuba | Hamamatsu | Hotaka-dake | Inuyama-jō | Inuyama | Izu-HI. | Jigoku-dani | Kanazawa | Kōfu | Matsumoto | Matsumoto-jō | Nagano | Nagoya | Nagoya-jō | Niigata | Shōsenkyō | Takayama | Toyama

 

Allgemeines

Wo ist Chubu? Anklickbare Minikarte Japans
Chubu kann man in verschiedene Bereiche unterteilen. Da ist zum einen das gebirgige Zentrum, im Winter absolut schneesicher und beliebt als Wintersportgebiet, zumal ist nicht allzu weit von Tōkyō entfernt liegt. Dann die extrem dünn besiedelte Japanmeer-Küste mit fast menschenleeren Präfekturen wie Fukui, Toyama und Ishikawa. Ausnahme ist die Industrieregion um Niigata.

Im Gegensatz dazu die ebenfalls meist bergige, aber sehr industrialisierte Pazifikküste. Sehr gut zu
erkennen, wenn man von Tōkyō nach Nagoya fährt. Rund um Nagoya befindet sich Japan’s drittgrösstes Ballungsgebiet. Die Stadt selbst allerdings ist von eher marginalem Interesse. Viele Touristen lassen oft ganz Chubu weg – zu Unrecht, denn auch hier gibt es sehr schöne Ecken.

 

Präfektur Niigata 新潟県

Flagge von NiigataNiigata bedeutet soviel wie “Neues Watt” und bezieht sich auf die umgestalteten Flussmündungen. Grosse Präfektur im Nordwesten von Chūbu mit 12’582 km² (fünftgrösste Japan’s) und 2.5 Mio Einwohner. Der Streifen entlang der Küste ist Flachland und stark industrialisiert. Das Hinterland und der Süden hingegen sind sehr bergig. Verwaltungssitz ist Niigata, eine eher uninteressante, moderne Industriesstadt. Zur Präfektur gehört Sadogashima 佐渡島 (Insel Sado) – eine grosse und einzigartige Insel im Japanmeer. Niigata ist bekannt für den schmackhaftesten Reis Japans (stimmt auch!).

 

Präfektur Toyama 富山県

Flagge von ToyamaDie Schriftzeichen bedeuten “reichlich Berge”, und besser kann man es nicht sagen. Im Westteil, an der Küste, gibt es eine grössere Ebene, der Rest wird von bis 3000 m hohen Bergen beherrscht. Diese Präfektur ist nur 4’247 km² gross und hat nur 1.1 Mio Einwohner – nicht gerade viel. Verwaltungssitz ist Verwaltungssitz ist Toyama-shi. Die Flagge stellt – man ahnt es – Berge dar. Der dickere, grüne Bereich in der Mitte stilisiert die erste Silbe des Namens “と to” in Hiragana. Der Südostteil der Präfektur ist Teil des grossen Chūbu Sangaku Nationalparks (sangaku (山岳) = Hohe Berge).

 

Präfektur Ishikawa 石川県

Flagge von Ishikawa“Ishi” bedeutet “Stein”, “Kawa” ist der “Fluss”. Ein gängiger Familienname in Japan. Und daher stammt auch der Name – Ishikawa aus der Muromachi-Zeit. Diese Präfektur liegt ebenfalls am Japanmeer und fällt durch die grosse Noto-Halbinsel 能登半島 auf, die wie ein Haken ins Meer ragt. Diese wird auch in der Flagge stilisiert – wer genau hinschaut, erkennt auch den Landesnamen, geschrieben in Kanji.
Insgesamt ist die Präfektur 4’185 km² gross und hat 1.2 Mio Einwohner. Verwaltungssitz ist die historisch interessante Stadt Kanazawa.

 

Präfektur Fukui 福井県

Flagge von FukuiDie Präfektur Fukui ist 4’188 km² gross und hat nur 0.83 Mio Einwohner – an der Einwohnerzahl gemessen die viertkleinste Präfektur Japan’s. Das Wappen soll angeblich die drei Buchstaben “fu”, “ku” und “i” darstellen – geschrieben in Katakana. Dazu braucht man aber offensichtlich sehr viel Phantasie. Verwaltungssitz ist die gleichnamige Stadt. Bekannt ist die Präfektur für den Eihei-ji – einer der einflussreichsten Zen-Tempel überhaupt. Die südliche Küste entlang des Japanmeers ist stark zerklüftet und hat viele Inseln. Der Norden, rund um die Stadt Fukui, ist eher flach.

 

Präfektur Yamanashi 山梨県

Flagge von YamanashiDiese Präfektur ist eine der sechs küstenlosen Präfekturen. Obwohl unmittelbar an Tōkyō-to grenzend, hat diese 4’465 km² grosse Präfektur nur 0.88 Millionen Einwohner und somit eine relativ geringe Bevökerungsdichte. Kein Wunder – Yamanashi besteht komplett aus Berg- und Hochland. “Yama” bedeutet “Berg”, “Nashi” ist eine Birnenart. Die Flagge zeigt den Fuji-san, sowie darin das Schriftzeichen für “Berg”, gebildet aus drei Mal dem Zeichen für Mensch. Verwaltungssitz ist die Stadt Kōfu im gleichnamigen Talkessel direkt in der Mitte.

 

Präfektur Nagano 長野県

Flagge von NaganoAuch Nagano ist ohne Küste und mit 13’585 km² eine der grossen Präfekturen des Landes. Hier leben rund 2.21 Millionen Menschen – die meisten in zwei langen Flusstälern, denn der Grossteil ist Hochgebirge. Ein alter, aber noch gängiger Name für die Region lautet Shinano 信濃. “Nagano” selbst bedeutet etwa “Langes Feld”. Die Flagge zeigt die Anfangssilbe “na” in Hiragana und stellt nebenher sich im Wasser spiegelnde Berge dar. Einen Boom erlebte die Präfektur durch die Olympischen Winterspiele 1998 – seitdem gibt es auch Anbindung per Shinkansen an Tōkyō – (nur 1½ h!).

 

Präfektur Gifu 岐阜県

Flagge von GifuGifu reiht sich in die küstenlosen Präfekturen ein und ist wie Nagano mit 10’598 km² ziemlich gross. In Gifu leben ca. 2.1 Millionen Menschen. Der Name leitet sich vom “Gizan 岐山” (zan=Berg) ab. Die Flagge stilisiert das erste Schriftzeichen des Namens. Gifu ist nur im Süden flach und dicht besiedelt, der Norden wird dominiert vom Hida-Gebirge 飛騨高地 (bis 3190 m) und dem Hida-Hochland. Im Südwesten liegt die kleine, aber sehr berühmte Stadt Sekigahara 関ヶ原 – hier fand im Jahr 1600 eine richtungsweisende Schlacht statt (siehe Momoyama-Zeit).

 

Präfektur Shizuoka 静岡県

Flagge von Shizuoka
Die Präfektur Shizuoka erstreckt sich entlang der Pazifikküste und ist 7’779 km² gross. Hier leben insgesamt 3.8 Mio. Einwohner – fast alle entlang der Küste, denn das Hinterland ist sehr bergig. Der Name stammt vom Shizuhata-yama 賤機山, einem Hügel in der Präfekturhauptstadt Shizuoka-shi, ab. Die Flagge zeigt die Form der Präfektur, stilisiert zum Fuji-san, an. Selbiger liegt auf der Grenze zur nördlichen Nachbarpräfektur Yamanashi. Bekannt ist in Shizuoka der grosse Fuji-Hakone-Izu Nationalpark 富士箱根伊豆国立公園 – die Izu-Halbinsel 伊豆半島 liegt im Osten Shizuokas.

 

Präfektur Aichi 愛知県

Flagge von AichiIm Westen von Chubu, an der Pazifikküste, liegt das 5’151 km² grosse Aichi – mit ca. 6.9 Mio. Einwohner das drittgrösste Ballungsgebiet Japan’s. Der alte Name lautete “Ayuchi”. In der Flagge sind die Buchstaben “A”, “i” und “chi” (in Hiragana) stilisiert. Aichi ist bekannt für die Grossstadt Nagoya am Ende der Ise-wan 伊勢湾 (wan = Bucht). Die Zwei-Millionenstadt Nagoya ist dementsprechendauch Präfekturhauptstadt. Das ganze Gebiet rund um Nagoya ist ähnlich dicht besiedelt wie Tokyo und Ōsaka.

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