Ōyamaya (大山家) in Musashino/Tokyo

-

Geschmack: Soyasauce (醤油), Tonkotsu (豚骨), Iekei (家系)
Sorten: Ramen (ラーメン), Tsukemen (つけ麺)
Preislage: 800 - 1100 yen
Adresse: 5-3-16 Kyōnanchō, Musashino-shi, Tokyo-to 180-0023
Adresse Japanisch: 〒180-0023 東京都武蔵野市境南町5丁目3−16

Ōyamaya liegt in einem gemischten, ruhigen Wohn- und Gewerbegebiet rund einen Kilometer südlich vom Bahnhof Musashi-Sakai und damit etwas abseits. Der Laden fällt von weitem auf. 1997 entstand dieses Ramen-Restaurant und war damals eines der ersten 家系ラーメン Iekei-Ramen-Läden in Tokyo. Das Restaurant in Musashi-Sakai ist der 本店 honten, also das ursprüngliche Geschäft – mittlerweile gibt es noch einen Ableger in Akishima, noch weiter westlich, aber noch in Tokyo-to.

Iekei-Ramen werden manchmal auch Yokohama-Ramen genannt und sind in der Regel wie folgt: kotteri (üppig, fettig), mit einer Basis aus Soyasauce und Schweineknochenmark, mit relativ dicken, glatten Nudeln und wenig Topping, mindestens aber chashu (gebratene oder gegrillte und marinierte Schweinefleischscheiben). Oyamaya’s Besonderheit ist das 溶き卵 tokitamago – hier wird ein rohes Ei mit in die Suppe gerührt, was den Geschmack noch mal abrundet – und das Essen noch reichhaltiger macht, als es ohnehin schon ist.

Das Ei verleiht den Ramen (und den Tsukemen) einen besonderen Kick – den Geschmack der Suppe konnte ich mit nichts anderem vergleichen. Die Nudeln (sowohl bei den Ramen als auch bei den Tsukemen) waren jedoch eher durchschnittlich, ebenso das Chashu. Doch allein wegen der Brühe lohnt sich ein Wiederkommen. Am besten sind die Oyamaya-Ramen, wenn man ordentlich Hunger hat, denn die Suppe macht ordentlich satt.

Bewertung

Suppe
Nudeln
Beilage
Gesamt
tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Soziale Medien

0FollowerFolgen
0FollowerFolgen
0AbonnentenAbonnieren

Neueste Beiträge

Polizei in Japan – wenn was passiert…

Neulich postete jemand, der gelegentlich als Dolmetscher bei der japanischen Polizei aushilft, einen hochinteressanten Beitrag auf der DinJ (Deutsche...

Corona wird herabgestuft | Empfehlung zum Maskentragen in Gebäuden wird ausgesetzt

Lange erwartet, kam vorgestern, am 21. Januar, endlich die Meldung aus der Regierung, auf der viele gewartet haben: Das...

Seitoku (勢得) in Setagaya-ku, Tokyo

Richtig dicke Nudeln mit einer Suppe auf Fisch- und Fleischbasis mit Shrimp-Öl. Hier bringt man besser guten Hunger mit, denn die Ramen und Tsukemen sind sehr deftig.

Die Touristen sind zurück | Neuer Automatentyp gefunden

Nun sind sie also wieder da -- die ausländischen Touristen. Zum ersten Mal seit Lockerung der Einreiseregeln veröffentlichte die...

Kitakyushu – das Tor zur Insel Kyushu

Kitakyushu ist das Tor zur Insel Kyushu und beheimatet die Burg Kokura sowie den alten Tanga-Markt. Die Stadt ist allerdings auch ein bisschen berüchtigt.

Bewegt sich was in der Familienpolitik? Die Hauptstadt prescht vor

Zufall? Oder abgesprochen? Am 8. Januar 2022 gab Premierminister Kishida bei der Neujahrspressekonferenz bekannt, die stetig fallende Geburtenrate zur...

Must read

Die 10 beliebtesten Reiseziele in Japan

Im Mai 2017 erfolgte auf dem Japan-Blog dieser Webseite...

Auch lesenswertRELATED
Recommended to you