Ramen - Navigator: der ultimative Ramen-Guide für Tokyo und Umgebung New Old Style Nikusoba Keisuke (肉そばけいすけ) in Hachioji

New Old Style Nikusoba Keisuke (肉そばけいすけ) in Hachioji

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Geschmack: Soyasauce (醤油)
Sorten: Ramen (ラーメン), Tsukemen (つけ麺)
Preislage: 800 - 1000 yen
Adresse: Frente Minami-Osawa 5 Fl, 2−1−6 Minamiōsawa, Hachiōji-shi, Tokyo 192-0364
Adresse Japanisch: 〒192-0364 東京都八王子市南大沢2丁目1−6 フレンテ南大沢 新館 5F

Und so schnell kann es gehen — schon ist der Ramenladen verschwunden. Aber nicht ganz, denn es gibt, zumindest beim Stand von 2019, 10 weitere Filialen — 7 davon in Tokyo.

Keisuke Ramen wirkt mit dem Slogan „New Old Style“ und der Chef der Kette, Keisuke, ist auch in der französischen Küche bewandert, was sich aber kaum auf die Ramen auswirkt. Die meisten bei Keisuke kredenzten Ramen sind in der Geschmacksrichtung Soyasauce, aber der Geschmack wird ziemlich gut vom Fleisch versteckt. Im Namen der Kette steckt das Wort „Niku“ (Fleisch), und das Schriftzeichen „肉“ steht auch dutzende Male auf dem Teller, damit man gleich weiss, was los ist. Eine Schale der Niku-Ramen sieht auch wie eine Sünde aus: Vor lauter Fleisch sieht man keine einzige Nudel, und das Fleisch wird von einem dicken, rötlichen Fett bedeckt, das, man ahnt es schon, eine gewisse, aber nicht allzu starke Schärfe hat. In unserem Fall lag in der Tellermitte wie zur Entschuldigung ein grosses Blatt チンゲンサイ Chingensai (Pak Choi, manchmal auch Shanghai-Senfkohl genannt) – ein schöner Kontrast.

Die Nudeln sowie die Brühe selbst geraten bei den Fleischmassen in den Hintergrund. Der Geschmack geht generell in Ordnung, ist aber wirklich nur was für eingefleischte (!) Fleischesser. Ausufernde Bewegung sollte man nach dem Verzehr des Gerichts auch vermeiden – diese Ramen liegen eine ganze Zeit lang schwer im Magen. Nach viel körperlicher Arbeit oder sonstiger Bewegung sicherlich aber eine schöne Sache.

Bewertung

Suppe
Nudeln
Beilage
Gesamt
tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

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