Ramen - Navigator: der ultimative Ramen-Guide für Tokyo und UmgebungTsukesoba Kuro (自家製麺 つけそば 九六) in Komae, Tokyo

Tsukesoba Kuro (自家製麺 つけそば 九六) in Komae, Tokyo

-

Geschmack: Soyasauce (醤油), Tonkotsu (豚骨), Meerestiere (魚介)
Sorten: Ramen (ラーメン), Tsukemen (つけ麺)
Preislage: 780 - 1000 yen
Adresse: 3-7-9 Higashiizumi, Komae, Tokyo 201-0014
Adresse Japanisch: 〒201-0014 東京都狛江市東和泉3丁目7−9

Ja, es gibt sie – die versteckten Juwelen. Ganz kleine Ramenrestaurants, versteckt, aber von sehr hoher Qualität. Dazu zählt auf jeden Fall das Kuro („96“) in Komae. Das Restaurant liegt in einem Wohngebiet mit vielen kleinen Wohnhäusern – man würde nie und nimmer zufällig auf das Restaurant stossen, und selbst wenn man dort vorbeiläuft, würde man das Restaurant schnell übersehen — würden nicht meistens Gäste davor Schlange stehen.

Das Kuro befindet sich in einem ganz normalen Einfamilienhaus, ist innen sehr eng, irgendwie hat man aber trotzdem 14 Plätze geschaffen, und es besteht so seit 2011. Die Spezialität hier sind Tsukemen mit einer dicken, sehr sämigen Sauce auf Fisch-, Huhn und Gemüsebasis, verfeinert mit „Sudachi“ – das sind kleine, grüne Zitrusfrüchte aus Shikoku, die vom Geschmack etwas an Limetten erinnern. Die Nudeln stellt das kleine Restaurant selbst her.

Wer ganz normale Tsukemen bestellt, bekommt quasi „nur“ die Sauce und die Nudeln, lediglich mit ein paar Zwiebeln serviert (und ein bisschen Fleisch in der Suppe). Genau das ist aber die Empfehlung. Es gibt eine Variante mit chashu und Ei und dergleichen (siehe Foto), aber die Suppe ist so gut, dass da alles andere eigentlich nur ablenkt. Manchmal werden auch Ramen (meist auf Soyasaucenbasis) angeboten – die sind zwar auch in Ordnung, aber es sind die Tsukemen. Und obwohl der Laden fern ab vom Zentrum von Tokyo liegt, braucht sich der Geschmack überhaupt nicht zu verstecken – das Kuro hat hier etwas ganz besonderes kreiert. Beinahe schon zu gut, um das Restaurant öffentlich vorzustellen…

Bewertung

Suppe
Nudeln
Beilage
Gesamt
tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Soziale Medien

0FollowerFolgen
0FollowerFolgen
0AbonnentenAbonnieren

Neueste Beiträge

Freies Reisen von und nach Japan ab dem 11. Oktober

Bei seiner Rede vor der Börse in New York am 22. September sprach der japanische Premierminister nun also die...

Japanische Bahnhofsplätze damals und heute

Die Modernisierung macht auch vor japanischen Bahnhofsplätzen nicht halt - überall wird munter abgerissen und neu aufgebaut. Mit dem...

Afghanische Flüchtlinge verlassen Japan — freiwillig?

Als die Taliban im vergangenen Jahr völlig überraschend (wer hätte denn das bitte auch ahnen können) die Kontrolle über...

Visafreies und uneingeschränktes Reisen nach Japan in greifbarer Nähe

Nach den erst in der vergangenen Woche in Kraft getreteten Lockerungen der Reisebeschränkungen nach Japan zeichnet sich, wie erwartet,...

Stell Dir vor es ist Schlußverkauf und keiner kann hingehen

Es ist schon eine mißliche Lage, in der sich Japan zur Zeit befindet: Der Japanische Yen fällt so stark...

Sasebo – hier geht es richtig international zu

Sasebo in Nagasaki beherbergt einen großen Flottenstützpunkt der US-Marine - und Huis ten Bosch, eine Stadt nach niederländischem Vorbild.

Must read

Die 10 beliebtesten Reiseziele in Japan

Im Mai 2017 erfolgte auf dem Japan-Blog dieser Webseite...

Auch lesenswertRELATED
Recommended to you