TohokuAomoriShimokita-Halbinsel - ein furchterregender Berg und Felsformationen nicht von...

Shimokita-Halbinsel – ein furchterregender Berg und Felsformationen nicht von dieser Welt

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Region 東北 Tōhoku
Präfektur 青森県 Aomori
Rang 5 von 5 Sternen: Absolut sehenswert
Name 下北Shimokita半島hantō (KA, shimo, shita usw.) bedeutet „unten“ und (HOKU, kita) bedeutet „Norden“. Quasi die „untere nördliche Halbinsel“. Und hier wird es etwas verwirrend: Eine „obere nördliche Halbinsel“ gibt es nämlich nicht – dafür heisst die Gegend südlich der Halbinsel „Oberer Norden“. Der Grund: Die ganze Gegend hieß einst „Nordprovinz“. Und der Teil einer Gegend, der näher an Tokyo (oder Kyoto, je nachdem) liegt, beginnt mit „Kami“ (Ober-), der weiter entfernt liegende Teil heißt „Shimo“ (Unter).
Lage Die Präfektur Aomori erinnert in ihrer Form an eine nach oben geöffnete Kralle mit der Mutsu-Bucht in der Mitte. In dem Sinne ist die Shimokita-Halbinsel die rechte Seite – also der Nordosten der Präfektur. Bis zur Hauptstadt Tokyo sind es rund 650 Kilometer, und bis zur nördlichen Insel Hokkaido sind es an der Nordspitze der Halbinsel weniger als 20 Kilometer.
Ansehen In erster Linie die Natur – darunter der höchstreligiöse Ort Osorezan, die spektakuläre Küste von Hotoke-ga-ura. Von Ōma kann man einen Blick auf Hokkaido werfen, und vom Kamabuse-Yama hat man einen fantastischen Blick auf die Umgebung und die Stadt Mutsu.

Shimokita-Halbinsel – Beschreibung

Die Shimokita-Halbinsel ragt wie eine große Axt in die Tsugaru-Meerenge, welche die Hauptinsel Honshū von der nördlichen Insel Hokkaido trennt. Im Süden und Westen grenzt sie an die Mutsu-Bucht, im Norden an die Tsugaru-Meerenge sowie im Osten an den Pazifik. Die Halbinsel zeichnet sich dabei durch eine große Diversität aus – im Nordosten gibt es einen sehr langen und breiten Sandstrand, im Nordosten und Nordwesten sowie im Süden kleinere Ebenen sowie im Inneren der Halbinsel hohe Berge und einen großen, aktiven Vulkan (siehe Osorezan).

Das Innere der Halbinsel ist vorwiegend bergig -- und waldig
Das Innere der Halbinsel ist vorwiegend bergig — und waldig

Die Halbinsel ist ingesamt rund 1’880 Quadratkilometer groß und damit ein bisschen kleiner als das Saarland. Verwaltungstechnisch gibt es hier eine Stadt (Mutsu) sowie zwei Landkreise (Shimokita-gun und Kamikita-gun) mit insgesamt knapp 90’000 Einwohnern. Das sind weniger als 50 Einwohner pro Quadratkilometer – der Schnitt in Japan liegt bei 340 EW/km², und mit 70 Einwohnern/km² ist selbst die nördliche Insel Hokkaido wesentlich dichter besiedelt. Mit anderen Worten – die Halbinsel (vor allem der Teil, der wie die Axtklinge aussieht) – ist in weiten Teilen quasi menschenleer.

Bis vor rund 200’000 Jahren war die Gegend rund um den aktiven Vulkan Osorezan eine Insel, doch im Laufe der Zeit sammelte sich aufgrund der Meeresströmung immer mehr Sand an, bis die Insel schließlich mit dem Festland (genauer gesagt mit der Insel Honshu) verbunden wurde. Aus diesem Grund ist die Gegend zwischen der Stadt Mutsu und der nördlichen Küste sehr flach.

Karte der Shimokita-Hallbinsel
Karte der Shimokita-Hallbinsel

Die Shimokita-Halbinsel markiert das nördliche Ende von Honshū, der größten der vier japanischen Hauptinseln. Die Meerenge zwischen der Halbinsel und Hokkaido markiert auch die sogenannte Blakiston-Linie – eine Artengrenze der hiesigen Fauna. So kommen Kragenbären, japanische Rotgesichtmakaken und japanische Eichhörnchen nur bis zur Shimokita-Halbinsel vor und nicht weiter nördlich.  Ganz nebenher ist die Shimokita-Halbinsel somit das mit Abstand nördlichste Verbreitungsgebiet von Affen – und von denen sieht man durchaus auch mal ein paar Exemplare in freier Wildbahn, wenn man auf den kleineren Straßen unterwegs ist. Aufgrund der Fauna und Flora sowie der Tatsache, dass weite Teile der Halbinsel nahezu naturbelassen sind, wurden Teile der Halbinsel (vor allem die Westküste, ein schmaler Korridor im Halbinselinneren sowie das Kap im Nordosten) zum Quasi-Nationalpark erklärt.

Die Halbinsel ist aufgrund der Abgelegenheit und dem Mangel ebenen Landes nicht sehr stark industriell erschlossen. Landwirtschaft ist kaum möglich — weniger als 1% der Bewohner arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft, knapp 5% hingegen in der Fischerei. Auch der Fremdenverkehr spielt eine Rolle – pro Jahr besuchen rund 1,5 Millionen Menschen die Shimokita-Halbinsel.

Leider ist auch diese Gegend extrem stark von der Überalterung, der geringen Geburtenrate und von Landflucht betroffen. Über die genaue Fläche und damit die Einwohnerzahl der Halbinsel gibt es unterschiedliche Definitionen – einer dieser Definitionen zufolge hatte die Halbinsel 2015 rund 75’000 Einwohner, doch im Jahr 2030 werden es nur noch 60’000 und 2045 gar nur noch 45’000 Einwohner sein.

Japanischer Rotgesichtsmakake in freier Wildbahn auf der Shimokita-Halbinsel
Japanischer Rotgesichtsmakake in freier Wildbahn auf der Shimokita-Halbinsel

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Mutsu Stadt むつ市

Unbestrittenes Zentrum der Halbinsel ist die Stadt Mutsu, in der rund 80% der Bewohner leben. Die Stadt nimmt allerdings auch den Großteil der Halbinsel ein – sie ist über 850 Quadratkilometer groß und die nördlichste Stadt der Insel Honshū.

Der Stadtname wird mit 平仮名Hiragana, also einem der beiden Silbenalphabete, geschrieben – das ist eine relativ neue Mode, denn Städtenamen haben normalerweise einen historischen Ursprung und werden deshalb mit (chinesischen) Schriftzeichen geschrieben. Das Zentrum der heutigen Stadt Mutsu hieß nach der Zusammenlegung der Gemeinden Ominato und Tanabu im Jahr 1960 大湊Ōminato田名部Tanabu. 2005 wurde die Stadt um die Gemeinden Wakinosawa, Ōhata und Kawauchi erweitert. Da der neue Stadtname mit 5 Schriftzeichen viel länger war als der aller anderen Städte in Japan. beschloss man, den neu entstandenen Ort むつ (Mutsu) zu nennen. „Mutsu“ ist der historische Name der Region, und diese wurde früher natürlich auch mit Schriftzeichen geschrieben – nämlich 陸奥Mutsu. Die Mutsu-Bucht wird noch immer mit den Schriftzeichen geschrieben. Die Stadt Mutsu ist interessanterweise die erste Stadt in Japan, die mit Hiragana geschrieben wurde – heute gibt es mehr als 30 Städte, die man mit dem Silbenalphabet schreibt.

Blick auf das Stadtzentrum von Mutsu
Blick auf das Stadtzentrum von Mutsu
Der Tanabu-Fluss im Zentrum von Mutsu
Der Tanabu-Fluss im Zentrum von Mutsu

Der Ortsteil Ōminato, wörtlich „großer Hafen“, befindet sich im Westen der Stadt und wurde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als Kriegshafen der kaiserlichen Marine genutzt – aus diesem Grunde wurde der Ort auch gegen Ende des 2. Weltkrieges Ziel amerikanischer Luftangriffe. Der Stadtteil Ōminato beherbergt auch heute noch einen großen Stützpunkt der Marine und der Marineflieger der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte.

Der historische Ortskern von Mutsu, Tanabu-chō genannt, liegt am gleichnamigen Fluss. Das Zentrum wird dabei auch von mehreren Kanälen durchzogen. In diesem Stadtteil befindet sich ein paar Tempel, der Tanabu-Schrein, ein paar Hotels, Geschäfte sowie die Vergnügungsmeile der Stadt, genannt 神社Jinja横丁Yokochō mit mehreren Dutzend kleinen und kleinsten Bars.

Das Zentrum ist dabei relativ lose bebaut, mit vielen kleinen Gässchen und Geschäften. Im Zentrum findet man auch ein paar Convenience Stores sowie das schon etwas in die Jahre gekommene, kleine Kaufhaus Matsukiya.

Im Gegensatz zu den anderen Gemeinden im Stadtgebiet wie Wakinosawa oder Ohata ist die Bevölkerung vergleichsweise stabil, aber der Gegend sieht man die Folgen der Überalterung der Gesellschaft trotzdem an.

Prachtvolles Tor des Entsuji im Zentrum von Mutsu
Prachtvolles Tor des Entsuji im Zentrum von Mutsu
Das alte Kaufhaus Matsukiya im Zentrum von Mutsu
Das alte Kaufhaus Matsukiya im Zentrum von Mutsu

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Osorezan 恐山

Im Zentrum der Shimokita-Halbinsel befindet sich etwas unheimlicher Ort, der auch einen unheimlichen Namen trägt – der Osorezan, also der „Berg der Furcht“. Den Namen kann man den Namensgebern nicht verdenken – die Berge rund um den fast herzförmigen See Usoriko bieten eine bedrohliche Kulisse, und die nackten Gesteinsflächen, aus denen an einigen Stellen heiße Dämpfe treten, sehen ebenfalls etwas umheimlich aus.

Der Berg hieß früher genauso wie der See, nämlich Usoriyama. Es handelt sich bei dem See und die Berge rundherum natürlich um einen aktiven Vulkan – der Usori-See ist damit ein Kratersee, und aufgrund der vulkanischen Dämpfe ist das Wasser mit einem pH-Wert von 3,5 ausgesprochen sauer. Obwohl das Wasser so sauer ist, gibt es hier doch tatsächlich Fische, und zwar die sogenannten ugui (auf Englisch big-scaled redfin – „Großschuppige Rotflosse?“). Diese sind unter allen Fischarten der Erde die, die saurem Wasser gegenüber am tolerantesten sind. Große Exemplare sieht man am Usori-See nicht so einfach, doch am Ufer kann man durchaus ganz junge Exemplare sehen.

Der See selbst ist am Ufer sehr flach und sehr klar (die Unterwassersichtweite beträgt 13 Meter) – bis er dann abrupt auf eine Tiefe von 23 Metern abfällt. Vom umliegenden Krater führen zahlreiche Flüsse Wasser zu, aber es gibt nur einen einzigen Abfluss, der in die Bucht von Mutsu entwässert.

Traditionelle Brücke am Usori-See, Osorezan
Traditionelle Brücke am Usori-See, Osorezan
Eingang zum Bōdaiji-Tempel in Osorezan
Eingang zum Bōdaiji-Tempel in Osorezan

Der Osorezan ist nicht nur ein Naturwunder, sondern auch einer der drei 日本Nihonsandai霊場reijō – die 3 großen spirituellen Orte Japans. Die anderen beiden sind der Hieizan (比叡山) am Biwa-See sowie das buddhistische Refugium Kōyasan (高野山) in der Präfektur Wakayama. Diese drei Orte sind nicht zu verwechseln mit den drei spirituellen Bergen Japans (obwohl es sich auch bei diesen drei Orten hier im Prinzip um Berge handelt).

Obwohl rund um den See eindeutig sichtbare Anzeichen vulkanischer Aktivität vorhanden sind, liegt der letzte Ausbruch schon mindestens 10’000 Jahre zurück. In den Ablagerungen der Onsen (heißen Quellen) am Onsen fand man vor nicht allzu langer Zeit eine ungewöhnlich hohe Dichte an Gold – man schätzt rund 400 Gramm auf 1 Tonne Sediment. Das wäre im weltweiten Vergleich Spitzenklasse, doch als die Entdeckung gemacht wurde, war das Gebiet bereits Quasi-Nationalpark. Hinzu kommt, dass die goldführenden Schichten stark Arsen- und schwefelwasserstoffhaltig sind  – weder ein industrieller Abbau noch ein Abbau in kleinem Rahmen kommen deshalb in Frage.

Onsen auf dem Tempelgelände
Onsen auf dem Tempelgelände
Am Osorezan
Am Osorezan

Woher die hohe spirituelle Bedeutung des Gebietes stammt, ist nicht völlig geklärt – sicherlich hängt sie mit der seltsam anmutenden Landschaft zusammen. Auch die vulkanischen Gase, die überall aus dem Boden treten, könnten eine Rolle spielen – diese sind giftig und können daher leichte Vergiftungserscheinungen verursachen, was durchaus zu Halluzinationen und dergleichen führen kann. Die Konzentration von Schwefelwasserstoff ist an einigen Stellen so hoch, dass man wirklich Kopfschmerzen bekommen kann – außerdem ist Rauchen und der Umgang mit Feuer verboten, da sich schnell vulkanisches Gas entzünden könnte.

Alten Schriften zufolge war es kein geringerer als der Mönch Ennin, der im 8. Jahrhundert am See den Grundstein für den 菩提Bodai-ji genannten Tempel legte. Der kann allerdings aufgrund des Schneereichtums und der abgeschiedenen Lage nur von Mai bis Oktober besucht werden.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich in der Region der Glaube, dass die Seelen der Verstorbenen sich am Osorezan versammeln. Der Glaube hält sich bei vielen noch immer und sorgt für die hohe spirituelle Bedeutung des Ortes. Der Osorezan wird deshalb nicht nur von Touristen besucht, sondern auch von Menschen der Gegend, die am Ufer des Sees Fürsprache bei Verstorbenen suchen. Spricht man mit Bewohnern der Gegend, hört man des Öfteren, dass der Osorezan ganz sicher kein touristisches Ausflugsziel ist, sondern ein ernster Ort.

Windräder im Bōdaiji von Osorezan
Windräder im Bōdaiji von Osorezan
Buddhastatue und Glocke der Hoffnung am Seeufer
Buddhastatue und Glocke der Hoffnung am Seeufer

Eine Besonderheit des Osorezan sind die イタコItako – blinde und meist ältere Frauen, die am Osorezan als Medium dienen. Die Frauen durchlaufen eine mehr als drei Jahre andauernde „Schulung“, die wohl sehr zehrende Punkte enthält. Manche dieser Medien lehnen den Namen „Itako“ ab — es gibt auch ein paar negative Konnotationen, so möglicherweise einen Zusammenhang des Namens mit den Eta. Alternative Namen sind Ichiko oder Ogamisama.

Den Brauch der Itako gibt es wohl schon seit mehr als tausend Jahren, doch das sich Mitte des 19. Jahrhunderts geschwind modernisierende Japan versuchte, den Brauch zu unterbinden, da er als abergläubisch und veraltet angesehen wurde. Itako wurden deshalb oft verhaftet. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie jedoch wieder populär, als nicht wenige Japaner mit Hilfe eines Mediums versuchten, mit gefallenen Familienangehörigen zu sprechen.

Vor allem rund um O-bon (das japanische Totenfest Mitte August) finden sich viele der noch verbliebenen rund 20 Itako in Osorezan ein, wo sie auf Wunsch Rituale vollziehen und mit den Verstorbenen in Kontakt treten. Die Prozedur nennt sich kuchi寄せyose. Der Preis dafür beträgt zwischen 3000 und 5000 yen – allerdings bekommt man den Preis nicht vorher gesagt.

Die „Kuchiyose“-Prozedur ist jedoch ein Unterfangen mit zahlreichen Hürden. In der Regel spricht nur das Medium – Fragen kann man so gut wie keine oder gar keine stellen. Außerdem sprechen nicht wenige Itako in einem starken Dialekt, den selbst Durchschnittsjapaner, die nicht aus der Gegend stammen, kaum verstehen. Außerdem sind die Séancen sehr beliebt – man muss lange warten, bis man an die Reihe kommt.

Ob mit oder ohne Itako — die Atmosphäre am Osorezan ist wirklich einmalig und ein bisschen unheimlich – dazu tragen auch die vielen kleinen 風車kazaguruma, bunte Windrädchen, bei, die sich überall drehen. Einerseits dienen sie als Erinnerung an die Verstorbenen, teilweise aber auch als Warnung vor den zahllosen Fumerolen, denen man sich besser nicht lange nähert. Die kahle Landschaft, der klare See, die alten Tempelbauten – Osorezan ist etwas ganz besonderes. Und auf dem Gelände gibt es, das ist selten, vier kleine Onsen, in denen man das heiße Wasser geniessen kann.

Vor dem Tempel gibt es eine Bushaltestelle. Wer den Tempel betreten möchte, muss eine „Bergbegehungsgebühr“ von 500 Yen bezahlen.

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Wakinosawa 脇野沢

Im Südwesten der Shimokita-Halbinsel befindet sich das Dorf Wakinosawa — hier wohnen rund 2’500 Menschen. Obwohl fast 50 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, wurde das Dorf 2005 in die Stadt Mutsu eingegliedert. Wakinosawa ist traditionell ein Fischerdorf, welches vor allem durch die Kabeljaufischerei relativ wohlhabend wurde.

Das Dorf besticht durch eine außergewöhnlich breite, kerzengerade Hauptstraße – die ist einer Feuersbrunst im Jahr 1934 geschuldet, nach der man aus Brandschutzgründen begann, etwas großzügiger zu planen.

Das Dorf kann auch mit einer Sehenswürdigkeit aufwarten – dem yaen公苑kōen. Dieser kleine Tierpark ist Heimat für rund 50 Wildaffen, die man dort aus nächster Nähe beobachten kann. Allerdings ist die Chance, in der näheren Umgebung auf Wildaffen zu treffen, ohnehin schon relativ groß. Wie eingangs erwähnt, ist die Shimokita-Halbinsel das weltweit nördlichste Siedlungsgebiet einer Affenart, und auf der Halbinsel leben geschätzt rund 1’000 Exemplare in mehreren Rudeln. Der Affenpark liegt etwas außerhalb des Dorfes im Norden, direkt neben einem Michi-no-eki (japanische Raststätte).

Küste bei Wakinosawa mit der winzigen Insel Taijima im Hintergrund
Küste bei Wakinosawa mit der winzigen Insel Taijima im Hintergrund
Ryūjin-Park-Monument (Bedeutung unbekannt) und Hafen von Wakinosawa
Ryūjin-Park-Monument (Bedeutung unbekannt) und Hafen von Wakinosawa

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Hotokegaura 仏ヶ浦

Ungefähr auf halbem Wege zwischen Nordwestkap und Südwestkap der Halbinsel, zwischen den kleinen Fischerdörfern Ushitaki und Sai, wartet die Halbinsel mit einer spektakulären Küstenlandschaft auf, die aufgrund der Felsformationen hotokegaura genannt wird – die „Bucht der Buddha(statuen)“.

Ein weites Gebiet zwischen Osorezan und der Westküste der Halbinsel ist von grünem Tuff geprägt, einem äußerst weichen Vulkangestein, das zu rund 75% aus zusammengepresster vulkanischer Asche besteht – der Rest sind Mineralieneinschlüsse. Die Mohs’sche Härte von Tuff liegt bei rund 5 (2 = Gips, 10 = Diamant), weshalb dieses Gestein relativ leicht von Wind und Meer erodiert werden kann. Dank der geringen Härte ist Tuff auch ein beliebter Baustein – zum Beispiel im Mittelmeerraum. Auch die beliebte Felsenstadt Göreme in Kappadokien verdankt ihre Existenz dem Tuff.

Felsformationen an der Hotokegaura
Felsformationen an der Hotokegaura
Felsformationen an der Hotokegaura
Felsformationen an der Hotokegaura

Der Küstenabschnitt liegt ein paar hundert Meter abseits der Nationalstraße 338 – von einem nahegelegenen Parkplatz überwindet man mittels eines steileren Weges mit zahlreichen Stufen gut 100 Meter Höhenunterschied, bis man am Ufer ankommt. Und der Weg lohnt sich. Die Hotoke-ga-ura-Küste ist eine von 427 名勝meishō – das sind besonders schöne Orte in Japan, eine von 100 schönsten „geheimen Orten“, eine von den besten 100 geologischen Formationen und so weiter…

Hotoke-ga-ura liegt an der Tairadate海峡kaikyō, der Tairadate-Meerenge, welche die große Mutsu-Bucht von der Tsugaru-Meerenge im Norden trennt. Die Felsformationen entstanden, als vor rund 15 Millionen Jahren ein unterseeischer Vulkan ausbrach und dieser dann angehoben wurde. Der beim Ausbruch im Wasser entstandene Tuff begann zu verwittern beziehungsweise verwittert auch heute noch. Die Felsformationen sind jedoch so abgelegen und schwer zu erreichen, dass lange Zeit nur die Einheimischen davon wussten. Richtig bekannt wurde Hotoke-ga-ura erst durch ein Waka (japanisches Kurzgedicht, häufig im 5-7-5-7-7-Silbenmaß verfasst) des berühmten Keigetsu Ōmachi, der den Ort 1922 besuchte. Das Waka lautete wie folgt:

kaminoわざwaza oninoteつくりtsukuri 仏宇陀hotokeuda hitonoyoならぬnaranutokoroなりけりnarikeri

und kann in etwa mit

Ein Kniff Gottes
Ein Handgriff des Teufels
Hotokeuda (Anmerkung: alter Name von Hotokegaura)
Ein Ort, geschaffen wie nicht
von dieser Welt

übersetzt werden. Und die Beschreibung trifft ziemlich genau, was man beim Betrachten der wahrhaft sonderlichen Felsformationen empfindet.

Das Wasser in der Bucht ist unglaublich klar
Das Wasser in der Bucht ist unglaublich klar
Hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen
Hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen

Der Küstenabschnitt ist als solcher schon spektakulär genug, wenn man durch die Felsformationen läuft – doch die gesamte Küste kann man so nicht mit einem Auge verfassen, weshalb auch Bootstouren von den nahegelegenen Fischerdörfern angeboten werden. Die Bootstouren sind auch eine gute Alternative für Besucher, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, denn der Weg vom Parkplatz bis zur Küste ist ein bisschen beschwerlich und alles andere als barrierefrei.

Für die Boote hat man direkt am Strand auch eine häßliche Betonpier gebaut. Wer jedoch an der Küste entlang laufen möchte, nehme am besten Schuhe mit festen Sohlen mit, sonst kann man sich leicht an den Felsen verletzen. Besonders lohnt sich ein kleiner Spaziergang/ein bisschen Klettern Richtung Süden, denn dann hat man die Küste so gut wie ganz für sich allein. Dabei kann man auch das extrem klare Wasser bestaunen, in dem man allerlei Algenarten und Meeresgetier wie Fische und sogar Seeigel sehen kann. Tauchen und Schwimmen sind hier allerdings nicht empfehlenswert, da die Steine scharfkantig und die Strömung stark ist.

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Ōma 大間

Im äußersten Nordwesten der Halbinsel wird die Gegend bedeutend flacher – an der Spitze befindet sich dort das Kap Ōma (das „Ō“ ist ein langes „o“, der Name wird also nicht wie die Großmutter ausgesprochen) mit dem gleichnamigen Dorf – seines Zeichens die nördlichste Siedlung von Honshū, der größten japanischen Insel. Vom Kap bis zur Insel Hokkaido sind es knapp 20 Kilometer – man kann die Insel also selbst bei mäßigem Wetter gut sehen, zumal es auf der anderen Seite der Meeresenge hohe Berge gibt.

Ōma ist eine „machi“ – eine Verwaltungseinheit zwischen Dorf und Stadt, und sie gehört zum Landkreis Shimokita. In der Gemeinde Ōma leben rund 4’400 Menschen. Zwischen Ōma und Hokkaido befindet sich die Tsugaru-Meerenge, und diese ist eine „Strait used for International Navigation“. Das bedeutet, dass, obwohl die Meeresenge aufgrund der Nähe zu Hokkaido und Honshu eigentlich japanisches Hoheitsterritorium sein müsste, es hier eine Ausnahme gibt – ein rund 5,5 Kilometer breiter Korridor ist de jure internationales Gewässer, was bedeutet, dass ausländische Schiffe – in Friedenszeiten schließt dies auch Kampfschiffe und dergleichen ein – ungefragt passieren können – so können also zum Beispiel chinesische oder russische Kriegsschiffe problemlos passieren. Die Tsugaru-Meerenge ist nur eine von vielen Ausnahmen im internationalen Seerecht – ähnliche Sonderregelungen gibt es auch anderswo.

Die Tsugaru-Meerenge trennt auch den Pazifik vom Japanischen Meer (eine Bezeichnung, die Südkorea zu ändern versucht – man bevorzugt dort den Begriff Ostmeer). Man kann also in Ōma die Sonne im Pazifik aufgehen und im Japanischen Meer untergehen sehen.

Thunfischangler-Denkmal mit Benten-Insel und Hokkaido im Hintergrund
Thunfischangler-Denkmal mit Benten-Insel und Hokkaido im Hintergrund
Maguro-don im Seafood Cafe Nagisa in Oma
Maguro-don im Seafood Cafe Nagisa in Oma

Ōma ist in Japan für zwei Dinge bekannt – zum einen für die Fährverbindung nach Hokkaido, und zum anderen für Thunfische. Diese zählen, vor allem in roher Form, zu einem wichtigen Bestandteil der japanischen Küche. Die meisten Thunfische werden importiert beziehungsweise seit ca. 2010 in Fischfarmen in Japan produziert. Doch die großen Fische gibt es auch in der Tsugaru-Meerenge, wo sie von den örtlichen Fischern gefangen werden – und das nicht etwa mit Treibnetzen, sondern mit einer besonders stabilen Angel. Das ist beachtlich und nervenraubend, denn die Tiere bringen 100 Kilo und mehr (der Rekord liegt in Ōma bei 440 kg) auf die Waage. Die in Ōma gefangenen Thunfische sind ein Markenprodukt in Japan, da die Quote begrenzt ist (sie liegt bei rund 250 Tonnen pro Jahr) und es sich um Tiere aus freier Wildbahn handelt.

Direkt am Kap gibt es mehrere kleine, einfache Restaurants, die sich natürlich auf frische Meeresprodukte spezialisiert haben. Besonders beliebt ist hier マグロMagurodon, also eine Schale mit Reis und Fischauflage. Fangfrischer Seeigel ist ebenfalls eine örtliche Spezialität – und ein Hochgenuss, so der Seeigel ganz frisch ist.

Die Tsugaru-Meerenge wird gern von den Kampffliegern der US Air Force und der japanischen Selbstverteidigungskräfte als Überschallübungsstrecke genutzt – die Flugzeuge stammen in der Regel von der großen Luftwaffenbasis in Misawa. Es kann also gut passieren, dass plötzlich Kampfflugzeuge am Kap vorbeidonnern.

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Ōhata 大畑

Ungefähr in der Mitte der Nordküste liegt die ehemalige Stadt Ōhata, wörtlich „Großes Feld“ – ehemalig deshalb, weil die Stadt im Jahr 2005 von Mutsu eingemeindet wurde. Vor der Eingemeindung zählte man knapp 9000 Einwohner. Der Ort existiert erst seit 1889, und obwohl der Name auf Landwirtschaft hindeutet, lebt Ōhata in erster Linie vom Fischfang.

Während die Fischer in Ōma zum Teil auf Thunfisch spezialisiert sind, dreht sich in Ōhata fast alles um イカIka – Kalmare. Mehr als die Hälfte des Fangs besteht hier aus Kalmaren, die hauptsächlich nachts gefangen werden. Die Tintenfische werden mit grellem Licht angelockt – die Fischerboote sind dermassen grell, dass man sie aus weiter Entfernung sehen kann. Sie sind sogar (vor allem im Japanischen Meer) auf Satellitenfotos gut sichtbar. Dass die Tintenfische mit dem Licht angelockt werden ist allerdings nicht die ganze Wahrheit – mit dem grellen Licht wird im Prinzip einfachn nur die Nahrungskette in Gang gesetzt. Eigentlich reagiert nur das Plankton auf das Licht — dann folgen Sardinen und andere kleine Fische, die wiederum dann Räuber wie Kalmare anzieht. Im Fischereihafen von Ōhata kann man zahlreiche Kalmarfischerboote sehen – gut zu erkennen an den zahlreichen Lampen, die am Boot angebracht sind. Neben Tintenfisch werden in Ōhata auch Lachs, Oktopus und Seeigel gefangen.

Im Ort selbst gibt es ansonsten nicht allzu viel sehen – wer aber auf Stille aus, kann von hier weiter gen Osten fahren – eine fast menschenleere Gegend, in der unter anderem Pferde gezüchtet werden.

Zweigstelle des Rathauses von Mutsu von Ōhata
Zweigstelle des Rathauses von Mutsu von Ōhata
Tintenfisch-Fischerboot im Hafen von Ōhata
Tintenfisch-Fischerboot im Hafen von Ōhata

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Kamabuse-Yama 釜臥山

Nicht nur gut sichtbar vom Stadtzentrum von Mutsu, sondern bei gutem Wetter quasi sichtbar von jedem höheren Berg in Aomori ist der Kamabuse-yama, alternativ manchmal auch Kamafuse-yama genannt. Dieser ist mit 878 m der höchste Berg der Shimokita-Halbinsel, und er ist zudem auch noch sehr gut erkennbar, denn direkt auf dem Gipfel thront ein gewaltiger, weisser, futuristisch anmuternder Klotz. Dieser ist Teil des Ōminato-Stützpunkts der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte und beherbergt den J/FPS-5 Gamera-Radar – ein 3D-Radar, was bedeutet, dass man damit nicht nur Entfernung und Seitenwinkel, sondern auch den Höhenwinkel fliegender Objekte messen kann. Dieses hochmoderne Radargerät versorgt das J-Alert-System mit Daten, damit Japan rechtzeitig vor heranfliegenden ballistischen Raketen gewarnt werden kann. Dieses Szenario ist leider ziemlich aktuell, da Nordkorea seit Jahren alles, von Kurzstrecken- bis Interkontinentalraketen – testet. Gerade die Langstreckenraketen werden natürlich mit Vorliebe Richtung Japan abgeschossen, da man sonst fast unausweichlich Ziele in Russland oder China treffen werden, und da diese eine Flughöhe von mehreren hundert Kilometern erreichen und Nordkorea nicht weit von Japan entfernt liegt, braucht man ein leistungsstarkes Radar.

Der Kamabuse-yama mit seinen gewaltigen Radaranlagen
Der Kamabuse-yama mit seinen gewaltigen Radaranlagen
Blick auf Mutsu und den Osten der Halbinsel Shimokita mit dem Pazifik im Hintergrund
Blick auf Mutsu und den Osten der Halbinsel Shimokita mit dem Pazifik im Hintergrund

Rund 100 Höhenmeter unterhalb des Radars endet die Kamabuse Panorama Line genannte Straße an einem Parkplatz nebst Aussichtsplattform. Die Straße ist nur von Ende Mai bis Anfang November befahrbar, denn im Winter fällt hier viel Schnee. Vom Parkplatz kann man dann zu Fuß bis unterhalb der Radaranlage laufen. Doch bereits vom Parkplatz beziehungsweise der Aussichtsplattform hat man einen wunderbaren 180-Grad-Blick auf die Gegend östlich des Berges – inklusive der Stadt Mutsu, die ja gleich am Fuße liegt. Auch bei Nacht lohnt sich ein Blick von dort oben – die Aussicht auf die Stadt wird von den Einwohnern Hikariアゲハ蝶agehachō genannt – „Schwalbenschwanz aus Licht“ – die Bucht und zwei große Ausfallstraßen ergeben in der Tat ein erstaunlich ähnliches Bild.

Am Osthang des Kamabuseyama gibt es auch Loipen, denn die Gegend ist im Winter ziemlich schneesicher.

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Anreise

Die Shimokita-Halbinsel verfügt über keinen Flughafen – die nächstgelegenen Flughäfen sind die von Aomori und Misawa. Auf der Hauptinsel selbst und außerhalb von Mutsu verkehren nur Busse – die fahren allerdings relativ selten, weshalb man wesentlich besser mit einem eigenen Gefährt bedient ist. Es werden auch Touren nach Osorezan angeboten – definitiv eine Alternative zu den Linienbussen.

Die gut 50 Kilometer lange JR大湊Ōminatosen ist die einzige Japan Railway-Bahnlinie, die nicht direkt mit einer anderen JR-Linie verbunden ist. Sie fährt von Ōminato in der Stadt Mutsu die gleichnamige Bucht entlang bis nach Noheji am Südufer der Bucht – dort hat man dann Anschluss an die private Aoi Mori Tetsudō-Linie, die zwischen Hachinohe und Aomori verkehrt. Von Noheji bis Shimokita, dem Bahnhof im Zentrum von Mutsu, braucht man fast genau eine Stunde, die einfache Fahrt kostet 1’170 Yen.

Bahnhof Ōminato -- die Endhaltestelle der gleichnamigen Eisenbahnlinie
Bahnhof Ōminato — die Endhaltestelle der gleichnamigen Eisenbahnlinie

Interessant sind die Fährverbindungen von der Halbinsel. So fährt eine Fähre von der Südwestspitze der Halbinsel auf die andere Seite der Bucht nach Kanita in der Stadt Soto-ga-hama. Täglich verkehren zwei Schiffe in beide Richtungen, die Fahrt dauert genau eine Stunde und kostet pro Person und einfacher Fahrt 1’950 Yen. Autos und andere Gefährte können mitgeführt werden. Mehr erfährt man auf der Webseite der Mutsu-wan-Ferry unter www.mutsuwan-ferry.jp. Rund 1 Kilometer vom Terminal in Kanita entfernt befindet sich ein Bahnhof der Tsugaru-Linie – damit kommt man schnell zum nächstgelegenen Shinkansenbahnhof.

Die Fähre der Tsugaru-Shimokita-Linie
Die Fähre der Tsugaru-Shimokita-Linie

Sehr beliebt ist auch die Fährverbindung von Ōma im Nordwesten der Halbinsel nach Hakodate auf der nördlichen Insel Hokkaido. Das ist kein Wunder — sie ist die kürzeste Fährverbindung nach Hokkaido, und man kann auch hier sein Auto oder Moped mitnehmen. Auch hier fahren zwei Boote pro Tag, und die Fahrt dauert 90 Minuten. Die Fahrt kostet ab 2,320 Yen pro Person – die Automitnahme ist mit Preisen ab 15’000 Yen allerdings relativ teuer.

Mehr erfährt man auf der Webseite der Fährgesellschaft unter www.tsugarukaikyo.co.jp/.

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Übernachtung

Die Auswahl der Übernachtungsmöglichkeiten auf der Halbinsel ist erstaunlich begrenzt – größere Hotels gibt es eigentlich nur im Stadtzentrum von Mutsu Stadt. Direkt am Rande des Tanabu-Flusses und sehr zentrumsnah befindet sich eines der größten Hotels der Region – das Hotel Unisite Mutsu. Das relativ schlichte Business-Hotel bietet aber alles, was man braucht, und hat auch Frühstück im Angebot. Eine Nacht in einem Einzelzimmer kostet dort ab 7’500 Yen. Die Adresse: 035-0071, Mutsu, Kogawamachi 2-8-10. Mehr erfährt man auf der Website unter www.unisite.co.jp/mutsu/.

Hotel Unisite Mutsu
Hotel Unisite Mutsu

Zu allgemeinen Übernachtungstipps siehe Übernachtungstipps Japan.

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tabibito
tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

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