Kanto Gunma Tomioka - eindrucksvolles Zeugnis des Beginns der Industrialisierung Japans

Tomioka – eindrucksvolles Zeugnis des Beginns der Industrialisierung Japans

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Region: 関東 Kantō
Präfektur: 群馬 Gunma
Rang: 3 von 5 Sternen: Kann man sich ansehen

Name:

富岡 – Tomioka. (tomi) bedeutet so viel wie „reich, Reichtum“; „oka“ bedeutet „Hügel“. Der Ursprung ist nicht ganz geklärt, aber „tomi“ stammt ursprünglich möglicherweise von „tobi“, was „fliegen“, aber bei Bergen auch „Bergsturz“ bedeutet und auf eine Stelle hinweist, wo eine Schlucht in die Berge hinein beginnt. Der Name ist nicht einzigartig – in Fukushima gibt es eine Stadt mit exakt dem gleichen Namen, und in Kyushu gibt es eine Burg namens Tomioka.

Lage:

Tomioka liegt im Süden der Präfektur Gunma und auf halbem Weg zwischen Tokyo und Nagano. Tokyo liegt im Südosten etwa 100 Kilometer entfernt, bis Nagano (Stadt) im Nordwesten sind es 50 Kilometer. Der beliebte Kurort Karuizawa in der Präfektur Nagano liegt rund 25 Kilometer entfernt. Die Stadt liegt am kleinen Fluss 鏑川 Kabura-gawa, der aus den Bergen kommend Richtung Tone-Fluss fliesst.

Ansehen:

In Tomioka findet man eine fast 150 Jahre alte, grosse Seidenmühle, die 2014 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde und damit die Stadt plötzlich berühmt machte. Ansonsten findet man in der Stadt noch den alten Nukisaki-Schrein sowie in der Umgebung etliche interessante Museen – darunter das sehr gut gemachte Naturkundemuseum unweit des Stadtzentrums.

Tomioka – Beschreibung

Tomioka ist eine an sich unspektakuläre Kleinstadt im äußersten Norden der Kanto-Ebene – dort, wo die unendliche Bergwelt Nord- und Ostjapans beginnt. Der Ort ist erwiesenermassen mindestens seit dem 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung besiedelt. 1612 beschloss man, das eigentlich eher unwirtliche Land entlang des Kabura-Flusses zu erschliessen und eine Stadt zu bauen. Diese wurde planmässig angelegt, und die ursprünglichen Strassen bilden auch heute noch die Hauptachsen der Stadt.

Ein richtiges Stadtrecht erhielt Tomioka nach einigen Eingemeindungen offiziell erst 1954, und die Einwohnerzahl hat sich seitdem fast gar nicht geändert – sie lag in den letzten 50 Jahren mal knapp über, und jetzt knapp unter 50,000 Einwohnern.

International ist die Stadt Tomioka Billardfans ein Begriff, denn hier stellt die Firma MIKI die begehrten MEZZ und andere Cues her – diese werden weltweit vertrieben.

Der Kabura-Fluss im Stadtinneren
Der Kabura-Fluss im Stadtinneren
Kleine Gasse im Stadtzentrum
Kleine Gasse im Stadtzentrum

Tomioka Seidenmühle – 富岡製糸場

Tomioka ist nur eine von vielen Kleinstädten in Japan, und doch ist die Stadt historisch sehr bedeutsam, denn hier steht ein eindrucksvolles Denkmal der beginnenden Industrialisierung Japans in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Japan war von 1603 bis 1854 nahezu hermetisch abgeschlossen (siehe Japanische Geschichte) – bis eine kleine Flotte gut bewaffneter amerikanischer Schiffe vor der Küste Japans auftauchte und das Land zwang, Handelsverträge abzuschliessen. Seit diesem Ereignis schaute man in Japan sehr genau nach China, das nahezu hilflos den westlichen Kolonialbestrebungen ausgeliefert war. Man befürchtete, sicherlich zu Recht, ein ähnliches Schicksal, und so wurden die Stimmen immer lauter, die forderten, dass sich Japan schleunigst weiter entwickeln muss – gesellschaftlich, und vor allem militärisch. Das erforderte jedoch viel Know-how — und viel Geld. Das ultimative Ziel war ein 富国強兵 fukoku kyōhei – „ein reiches Land mit starkem Militär“.

Japan war somit – genau wie das damalige Italien und Deutschland – ein „Spätentwickler“. Während England, Frankreich und Amerika schon mitten in der Industrialisierung steckten, war in diesen Ländern, vor allem aber in Japan noch fast alles handgefertigt. In Japan war das auch nicht weiter schlimm, war man doch bisher vom Außenhandel nahezu komplett abgekoppelt und nicht darauf angewiesen, auf dem Weltmarkt mit anderen zu konkurrieren.

1867 nahm Japan in Sachen Modernisierung richtig Fahrt auf. Der letzte Shōgun dankte ab, und man begann umgehend, zahlreiche Japaner nach England, Frankreich, Preußen und viele andere Länder der Welt zu schicken, um vor Ort zu forschen, wie man wo was macht. Ein ungeheurer Transfer an Wissen aus der ganzen Welt strömte nach Japan zurück.

Als Japan begann, mit anderen Ländern Handel zu betreiben, wurden in erster Linie Seide, Seidenraupen und Tee exportiert. Im Jahr 1862 bestanden 86% des Exports aus Seidenstoffen und Seidenraupen. Etwas Glück gehörte allerdings dazu: Zu jener Zeit vernichtete die sogenannte Pébrine-Krankheit fast alle Seidenraupen in Südfrankreich und Italien, weshalb Europa plötzlich auf Importe angewiesen war.

Am Eingang zum Fabrikgelände
Am Eingang zum Fabrikgelände
Das westliche Lagerhaus - hier wurden die Seidenraupen gelagert
Das westliche Lagerhaus – hier wurden die Seidenraupen gelagert

Redet man über Seide, kommt man über den Begriff „Kokon“ nicht herum, denn dieser besteht ja schliesslich aus dem begehrten Stoff und ist damit die Grundlage von Seide. Der Seidenraupenkokon wird auf Japanisch „mayu“ genannt und hat ein eigenes Schriftzeichen. Und dieses Schriftzeichen sieht zwar kompliziert aus, aber es versinnbildlicht auch sehr schön, wie viele Schriftzeichen funktionieren. Zusammengefasst kann man sagen, dass dieses Schriftzeichen sehr bildlich darstellt, worum es geht:

Das Schriftzeichen lässt sich in mehrere Elemente (diese werden Radikale genannt) zerlegen:

艹 (das Radikal oben) bedeutet „Gras, Gräser“
冂 bedeutet „umgeben“
丨 bedeutet, was es ist – eine Linie von oben nach unten
糸 bedeutet „Faden“
虫 bedeutet „Wurm, Raupe, Insekt“.

Quasi: „Raupen unter einem Dach aus Gras (bei Seidenraupen meist Maulbeerblätter), die Fäden produzieren“. Und so entstand irgendwann aus einem Bild ein Schriftzeichen.

Es dauerte nur wenige Jahre, bis sich die europäische Seidenproduktion wieder aufrappeln konnte. Die europäische Qualität war dabei besser als die japanische – deshalb musste man in Japan nun handeln. Dazu holte man sich Paul Brunat, einen französischen Seidenexperten, ins Land. Die Wahl für den Standort der ersten industriellen Seidenproduktionsanlage in Japan fiel nach reiflicher Überlegung auf Tomioka: Zur Produktion brauchte man viel Wasser, viel Brennstoff (am besten Kohle), gute klimatische Bedingungen für die Seidenraupenhaltung, eine grosse freie Fläche für die Fabrik und das Einverständnis der Einwohner. Das alles fand man in Tomioka, und so wurde 1871 mit dem Bau der Fabrik begonnen.

Nur ein Jahr später nahm die Fabrik bereits die Produktion auf. In den Anfangsjahren war die Seidenfabrik von Tomioka dabei eine „Industrieunternehmensgründung zur Vermögensakkumulation“ – sie hatte damit ein Sonderstatus inne. In Japan gab es damals drei dieser 官営工場 Kan’ei Kōjō – sinngemäß „staatlich direkt verwaltete Fabrik“: Eine Stahlfabrik in Kitakyūshū, die staatliche Münzprägeanstalt sowie die Seidenfabrik von Tomioka. Die Regierung nahm anfangs dabei sogar Verluste in Kauf, um zu gewährleisten, dass die Fabrik langfristig gute Ergebnisse erzielt. Eingestellt wurden vornehmlich Frauen, und die wurden aus allen Landesteilen angeworben – vorzugsweise mit Erfahrung in der Seidenherstellung.

Alte Verwaltungsgebäude und Wohnhäuser der Vorsteher
Alte Verwaltungsgebäude und Wohnhäuser der Vorsteher
Produktionsstrasse - hier wurden die Fäden aus den Kokons gesponnen
Produktionsstrasse – hier wurden die Fäden aus den Kokons gesponnen

Die Fabrik als solche war recht fortschrittlich. Es gab Wohnheime für die Arbeiterinnen, sowie Möglichkeiten, sich weiter bilden zu können. Eine der Frauen war Ei Wada, die als 15-jährige in der Fabrik anheuerte und dort die Seidenspinnerei mit Maschinen erlernte. Sie nahm das Wissen mit in ihren Heimatort, um dort eine weitere Seidenfabrik aufzubauen, und sie hinterliess ein Tagebuch („Tomioka Nikki“), in dem sie über das Leben und die Arbeit in der Fabrik berichtete.

Die Tomioka-Seidenfabrik war damals die größte Seidenspinnerei weltweit und für japanische Verhältnisse sehr fortschrittlich. Bei den Arbeiterinnen handelte es sich im überwiegenden Teil auch nicht um Hungerlöhnerinnen, sondern um Töchter (einst) einflussreicher, adliger Familien. Sie sollten das in Tomioka erlernte Wissen im gesamten Land verbreiten und gehörten zur Elite des Landes.

1893 entliess der Staat die Fabrik aus seiner Obhut – das Haus Mitsui, das auch heute noch für ein gewaltiges Industriekonglomerat steht, wurde zum ersten privaten Besitzer, doch die Fabrik sollte später noch öfter den Besitzer wechseln. Zuletzt gehörte die Tomioka-Seidenmühle dem Unternehmen Katakura Industries, welches auch heute noch existiert. Diese betrieb die Fabrik noch bis zum Jahr 1987, als die Weltmarktlage den weiteren Betrieb unrentabel machte. Nach der Fabrikschliessung geschah etwas, was ungewöhnlich ist: Katakura Industries hielt die Fabrikgebäude trotz Stillstands in Schuss – bis zum Jahr 2005. In diesem Jahr stiftete Katakura Industries das gesamte Fabrikgelände mitten im Zentrum der Stadt der selbigen, und seitdem obliegt die Pflege der Anlage der Stadtverwaltung von Tomioka.

Alte Fabrikhalle in der Seidenspinnerei
Alte Fabrikhalle in der Seidenspinnerei
Die beiden Wohnheime der Arbeiterinnen
Die beiden Wohnheime der Arbeiterinnen

Sehr viele Bereiche der Fabrik sind heute begehbar – man kann sich in den verschiedenen Räumen ansehen, wie bei der Seidenproduktion im Allgemeinen und in Tomioka im Speziellen gearbeitet wird. Faszinierend ist dabei, dass so ziemlich alles ganz vorzüglich erhalten ist. Die Maschinen, die Bauten – alles ist alt und lebendig, aber sehr gut erhalten. So auch die beiden Wohnheime der Arbeiterinnen. Das Myōgi- und das Asama-Wohnheim wurde 1940 inmitten der Kriegsjahre errichtet – trotz akuter Materialnot.

Die weise Voraussicht der Firma Katakura sowie der Stadtoberen von Tomioka sollte sich bezahlt machen: 2014 wurde die Fabrik zum UNESCO-Weltkulturerbe sowie ein paar Monate später zum 国宝 kokuhō – Staatsschatz – erklärt, was umgehend zu einem sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen sorgte.

Wer die Fabrik besichtigen möchte, zahlt als Erwachsener 1,000 Yen. Es gibt – mitunter kostenlose – Touren durch die Fabrik. In einem Gebäude gibt es einen grösseren Museumsshop, in dem man Seidenprodukte und dergleichen kaufen kann. Die Seidenfabrik ist dabei nicht nur etwas für Geschichtsfans – die gesamte Anlage macht allgemein Spass und man kann viel über die Seidenproduktion – sowie das Leben der Menschen in dieser Fabrik vor 150 Jahren – lernen. Ende März ist die Anlage besonders sehenswert, denn dann stehen die vielen Kirschbäume in voller Blüte.

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Gunma Museum of Natural History 群馬県立自然史博物館

Gerade mal rund 2 Kilometer von der Seidenmühle entfernt liegt der もみじ平総合公園  momiji-daira sōgō kōen – der „Ahorn-Ebene Gesamtpark“ – ein grosser, hügeliger Park mit Spielplätzen, Sportanlagen und dem hervorragenden Naturgeschichtlichen Museum der Präfektur Gunma. Das Museum in der heutigen Form gibt es erst seit 1996, und der Ort ist bewusst gewählt – unweit des Museums hatte man einst das Fossil eines Riesenhirsches entdeckt. Gunma ist geologisch und paläontologisch ein sehr interessantes Pflaster, findet man hier doch eine große Auswahl geologischer Formationen, einige davon fossiltragend, sowie lebendigen Vulkanismus.

Im Gunma-Naturkundemuseum in Tomioka
Im Gunma-Naturkundemuseum in Tomioka

Im Museum erwarten den Besucher hervorragend gestaltete Ausstellungsräume – dort findet man unter anderem bis zu 15 m hohe und teilweise sogar bewegliche Dinosaurierskelette, die Nachbildung einer Ausgrabungsstätte (siehe Foto) und vieles mehr. Für Kinder ist das Museum besonders interessant, denn das gesamte Museum ist sehr kinderfreundlich gestaltet worden.

Das Museum hat von 9:30 bis 17:00 geöffnet, montags ist Ruhetag. Der Eintritt kostet 510 Yen, Kinder unter 15 Jahren kommen kostenlos rein. Die Webseite ist ebenfalls gut gemacht – siehe www.gmnh.pref.gunma.jp.

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Umgebung

Usui Pass Railway Heritage Park  碓氷峠鉄道文化むら

Rund 20 Kilometer nordöstlich von Tomioka liegt der Usui-Pass – hier befindet sich die Präfekturgrenze zwischen Gunma und Nagano. Der Pass liegt auf 960 Meter Höhe und war schon immer von Bedeutung, denn hier mussten die Reisenden einfach durch, wenn sie Richtung Nagano und Karuizawa unterwegs waren. Über den Pass führte auch die Usui-Eisenbahnlinie, die die Präfektur seit 1893 mit Nagano Stadt verband. 1997 wurde jedoch der Nagano-Shinkansen eingeweiht, wodurch die Usui-Linie überflüssig wurde – sie wurde im gleichen Jahr stillgelegt.

Eisenbahnpark Usui-Pass
Eisenbahnpark Usui-Pass

Ein paar Kilometer vor dem eigentlichen Pass und auf der Seite von Gunma befindet sich ein interessantes Eisenbahnmuseum. Dort hat man über 30 verschiedene Waggontypen und zahlreiche Lokomotiven aus verschiedenen Jahrzehnten zusammengetragen, und die meisten Waggons und Loks sind begehbar. Ausserdem führt eine kleine Bahnlinie rund um das Museum – auch an einer Draisine, mit der man etwas fahren kann, mangelt es nicht. Für Eisenbahnfans und/oder für Eltern mit Kindern absolut empfehlenswert. Der Eintritt kostet 500 Yen für Erwachsene, Grundschüler (6-12 Jahre) bezahlen 300 Yen, für Kleinkinder ist der Eintritt kostenlos. Mehr Informationen gibt es auf www.usuitouge.com/bunkamura.

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Anreise

Tomioka liegt an der 上信線 Jōshin-Linie, einer privaten Eisenbahnlinie, die in Gunma beheimatet ist. Der Hauptbahnhof der Stadt heisst nicht etwa Tomioka (der Bahnhof gehört einem gleichnamigen Bahnhof in der Präfektur Fukushima), sondern 上州富岡 Jōshū-Tomioka. Deshalb gilt: Augen auf beim Fahrkartenkauf!

Die Eisenbahnlinie verbindet Takasaki, die Präfekturhauptstadt von Gunma, mit Shimonita (ebenfalls in Gunma), ist gerade mal 33 Kilometer lang und zählt zur Kategorie Provinzeisenbahn. In Takasaki hat man Anschluss an diverse Bahnlinien – zum Beispiel zum 上越新幹線 Jōetsu-Shinkansen, der Tokyo mit Niigata verbindet. Ein anderer Shinkansen fährt von hier weiter zur nahegelegenen Stadt Nagano, und der Hokuriku-Shinkansen fährt von hier weiter nach Toyama und Kanazawa an der Westküste. Wer mit dem Shinkansen reist, braucht von Tokyo bis Takasaki eine knappe Stunde. Von dort braucht man mit der Jōshin-Linie knapp 40 Minuten – die Fahrt von Takasaki kostet 810 Yen.

Wer mit dem Bummelzug fährt, kommt mit der 上野東京ライン Ueno-Tokyo-Line von Tokyo bis Takasaki. Die Fahrt dauert damit knapp 2 Stunden – und man muss nicht einmal umsteigen.

Der Hauptbahnhof der Stadt liegt nahe des Zentrums – bis zur Seidenmühle braucht man nur rund 10 Minuten zu Fuss.

Wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, fährt am besten auf dem Kan’etsu Expressway bis zum Tomioka Interchange, der nur ein paar Kilometer ausserhalb liegt.

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Übernachtung

In der Stadt selbst gibt es nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten – erwähnenswert wäre hier zum Beispiel die Unterkunft まちのお宿 蔟屋 machi-no-oyado Mabushiya, untergebracht in einem schönen alten Haus. Ein paar Kilometer nördlich von Tomioka befindet sich der kleine Ort 磯部 Isobe – dieser ist bekannt für seine Onsen (heiße Quellen) nebst angeschlossenen Hotels.

Zu allgemeinen Übernachtungstipps siehe Übernachtungstipps Japan.

tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

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