KansaiHyogoInsel Awaji - Awaji-shima

Insel Awaji – Awaji-shima

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Region 関西 Kansai
Präfektur 兵庫県 Hyōgo
Rang 4 von 5 Sternen: Definitiv sehenswert
Name Awaji-shima – Awajishima. Der Name wurde früher möglicherweise 阿波道 (gleiche Lesung, andere Schriftzeichen) geschrieben und bedeutet „Weg/Straße nach Awa“. Awa ist der alte Name der östlichen Provinz von Shikoku, heute die Präfektur Tokushima.
Lage Die Insel Awaji liegt im Ostteil der Seto-Binnensee und bildet ein ungleichmäßiges Dreieck zwischen der Insel Honshu, genauer gesagt der Mitte der Präfektur Hyōgo unweit von Kobe, der Nordostspitze der Insel Shikoku sowie der Westspitze der Kii-Halbinsel bei der Präfektur Wakayama. Die Entfernung zur Hauptinsel Honshu im Norden sowie der Insel Shikoku im Südwesten beträgt jeweils nur wenige Kilometer, so dass man hier die Inseln mit Brücken verbinden konnte.
Ansehen Sowohl von der Natur als auch von der Geschichte her hat die Insel zahlreiche interessante Orte aufzuweisen. Hinzu kommen diverser Vergnügungsmöglichkeiten und architektonische Leckerbissen – die Insel, vor allem der Norden, sind ein beliebtes Ausflugsziel vor allem für die vielen Millionen Menschen aus dem Großraum Osaka.

Awaji-Insel – Beschreibung

Die Insel Awaji ist unter den vielen tausend Inseln Japans mit rund 593 Quadratkilometern die 11-größte Insel, die 4 Hauptinseln eingeschlossen. Schließt man die 4 Hauptinseln sowie die von Russland beanspruchten und verwalteten Inseln Kunashiri und Etorofu aus, ist sie gar die 5.-größte Insel – nach Okinawa, Amami, Tsushima und Sadogashima. Zudem ist sie die größte Insel in der Seto-Binnensee, die sich zwischen Honshu und Shikoku erstreckt. Die Küstenlänge beträgt 203 Kilometer und die größte Erhebung ist der Yuzurahan-Berg mit 608 Metern Höhe.

Typischer Anblick im Inneren der Insel Awaji
Typischer Anblick im Inneren der Insel Awaji

Die Insel ist verwaltungstechnisch in drei Städte unterteilt — Awaji im Norden, Sumoto in der Mitte und Minamiawaji im Süden. Alle drei Städte haben fast genau die gleiche Einwohnerzahl, nämlich gut 40’000. Insgesamt leben so gut 120’000 Menschen auf der Insel Awaji. Von der Fläche her nimmt die Insel 7% der Präfektur Hyōgo ein – der Bevölkerungsanteil liegt jedoch nur bei 2%.

Wie die meisten anderen ländlichen Gegenden in Japan auch kämpft Awaji-shima mit einem drastischen Bevölkerungsrückgang — zu Spitzenzeiten, im Jahr 1947, lebten gut 220’000 Menschen auf der Insel, doch im Jahr 2050 rechnet man mit nur noch 70’000 Einwohnern. Schon jetzt stehen ein Viertel aller Häuser bzw. Wohnungen auf der Insel leer, da die Besitzer verstorben oder weggezogen sind. Dabei stehen die Sterne für die Insel eigentlich gut — theoretisch zumindest.

Laut japanischer Mythologie war Awaji-shima die erste der japanischen Inseln, der Rest entstand erst danach, aber mehr dazu siehe unten. Die Insel war seit jeher stark landwirtschaftlich geprägt und aufgrund der guten Böden relativ gut besiedelt. Während des 2. Weltkrieges baute das japanische Militär Teile der Insel — vor allem die Gegend um Yura an der Südostspitze der Insel zur Festung aus. Davon gab es im 2. Weltkrieg insgesamt 29, wobei 19 davon auf dem Gebiet des heutigen Japans liegen. Die Festung war fester Bestandteil des Szenarios, dass ausländische Truppen die japanischen Hauptinseln einzunehmen versuchen. Noch heute gibt es bei Yura zahlreiche Überreste der Festungsanlagen zu sehen.

Ansonsten hatten nur wenige Japaner die Insel auf dem Schirm — Awaji war definitiv kein Ausflugsziel und deshalb fremdenverkehrstechnisch kaum erschlossen. Das sollte sich erst nach dem Krieg ändern. 1934 wies die japanische Regierung die ersten drei Nationalparks Japans aus — den Unzen-Amakusa-Nationalpark den Kirishima-Kinkō-Bucht-Nationalpark (beide in Kyushu) sowie den Seto-Binnenmeer-Nationalpark, der auch Teile von Awaji-shima einbezieht. Als der Binnentourismus infolge des starken Wirtschaftswachstums der 1950 bis 1970er zunahm, besuchten auch immer mehr Menschen von außerhalb die Insel, um sich an der Natur zu erfreuen. Heute besuchen bis zu 14 Millionen Menschen pro Jahr die Insel – viele Besucher kommen dabei aus den Kansai-Metropolen Osaka und Kobe. Stark beschleunigt wurde der Besucherverkehr natürlich durch die Eröffnung der Akashi-Kaikyō-Brücke 1998, dank derer man nun mit dem Auto in einer halben Stunde von Kobe anreisen kann

Die Insel Awaji ist durchaus auch für größere Unternehmen interessant geworden – vor allem dank der Corona-Pandemie. So verlegte Pasona Inc., das zweitgrößte Personalunternehmen Japans mit fast 8000 Angestellten, einen Teil seines Unternehmens von Tokyo auf die Insel Awaji. Rund 1000 Angestellte siedelten deshalb auf die Insel über, mit überwiegend positiver Resonanz seitens der Angestellten. Da die Verkehrsanbindung sehr gut ist und Grundstücke nur ein Bruchteil dessen kosten, was in Tokyo fällig wird, könnte Pasona durchaus als Blaupause für andere Unternehmen dienen.

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Eshima 絵島

Einer der ersten Orte auf Awaji, wenn man über die Akashi-Kaikyō-Brücke anreist, ist Iwaya. Dort befindet sich die Insel 絵島 (Esima), ein vom Umfang her nur 400 m grosses, Inselchen – vom „Festland“ durch eine zwei, drei Meter lange Brücke getrennt. Der ca. 20 m hohe, von Wind und Wellen stark gezeichnete Sandsteinfelsen ist einer der Kandidaten für den Titel „die allererste Insel Japans“, laut der kuni産みumi genannten Schöpfungsmythologie im Shintoismus. Die Legende besagt, dass Izanagi und Izanami, ein Götterpaar, mit einem juwelenbesetzten Speer in einer Art trüben Ursuppe das erste Stück Land schufen – und zwar die winzige Insel 磤馭Onokorojima (Onokoro, auch Onogoro-Insel). Diese winzige Insel war der Ort, an dem der Speer die Ursuppe berührte – kurz danach schufen die beiden die erste Insel des heutigen Japans, nämlich Awajinohono狭別sawake(no)shima – heute gottseidank kurzum nur „Awaji“ genannt.

Nun sind die Aufzeichnungen bezüglich der geographischen Lage der Insel Onokoro nicht sehr genau – sowohl die Insel Eshima gilt als möglicher Art, aber viele favorisieren eine ähnlich kleine und spektakulärere Insel vor der der Insel Awaji vorgelagerten Insel Nushima. Nichtsdestotrotz taucht die Insel Eshima in zahlreichen Waka, alten japanischen Gedichten, auf.

Die gewaltige Akashi-Kaikyo-Brücke verbindet Awaji mit der Insel Honshu
Die gewaltige Akashi-Kaikyo-Brücke verbindet Awaji mit der Insel Honshu
Eshima -- die winzige, legendäre Insel bei Iwaya im Norden von Awaji
Eshima — die winzige, legendäre Insel bei Iwaya im Norden von Awaji

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Yumebutai 夢舞台

Erreicht man die Insel Awaji von der großen Akashi-Brücke, also von Norden, kommt man erstmal zu einer größeren Autobahnabfahrt nebst großer Raststätte mit Riesenrad, Restaurants und einem guten Blick auf die gewaltige Brücke. Etwas weiter südlich dann fressen sich gewaltige Betontrutzburgen in die Berge – darunter ein Bereich mit dem klangvollen Namen Yume舞台butai — die „Traumbühne“. In den 1960ern, inmitten einer Periode großen Wirtschaftswachstums, wurden hier reihenweise Berge abgetragen, um Neuland zu schaffen. Eine dieser Narben zu schließen war das erklärter Ziel der Planer der „Traumbühne“. Chefarchitekt wurde Tadao Ando, dessen Stil als „kritischer Regionalismus“ bezeichnet wird. Der Autodidakt zeichnete für zahlreiche Gebäude und Gebäudekomplexe in Japan, aber auch in den USA, Italien, Frankreich und anderswo verantwortlich. In Deutschland zählt das Gebäude der Langen Foundation in Neuss zu seinem Portfolio. Viele seiner Bauwerke werden von Beton, Glas und Wasser dominiert, so auch Yume Butai auf der Insel Awaji.

Hyakudan'en -- der "100-Stufen-Garten" in Yumebutai auf Awaji
Hyakudan’en — der „100-Stufen-Garten“ in Yumebutai auf Awaji
Yumebutai auf Awaji -- hier durften sich Architekten mal so richtig austoben
Yumebutai auf Awaji — hier durften sich Architekten mal so richtig austoben

Yumebutai ist eine insgesamt rund 28 Hektar große Anlage, die offiziell im Jahr 2000 eingeweiht wurde. Sie beherbergt unter anderem ein Luxushotel mit 200 Zimmern – das Grand Nikko Awaji, ein internationales Kongresszentrum, ein paar Restaurants, eine Außenbühne für rund 2’000 Zuschauer, ein botanischer Garten, Springbrunnen und dergleichen. Ein wichtiger und auffälliger Bestandteil der Anlage ist der Hyakudanen, eine Anlage mit 100 Karrees, in denen Blumen und dergleichen gepflanzt werden. Dieser „100-Stufen-Garten“ ist gleichzeitig ein dreidimensionales Labyrinth, in dem man sich durchaus ein bisschen verlieren kann.

Ansonsten ist die gesamte Anlage ziemlich betonlastig, wenn auch hier und da etwas Grün sprießt. Yumebutai ist dabei bei weitem nicht die einzige Sehenswürdigkeit an der Nordspitze der Insel Awaji — in der näheren Umgebung findet man auch:

Wer ein bisschen baden möchte, kann dies auch tun – in Iwaya gibt es einen langen und im Sommer teilweise bewachten Strand.

Awaji Yumebutai im Norden der Insel
Awaji Yumebutai im Norden der Insel
Beton und Wasser - Markenzeichen des Architekten der Traumbühne Awaji-Shima
Beton und Wasser – Markenzeichen des Architekten der Traumbühne Awaji-Shima

Während die Nordostküste dicht bebaut ist und mit allerlei Sehenswürdigkeiten aufwartet, geht es an der Nordwestspitze weitaus ruhiger zu. Für Geographiefans gibt es dort jedoch das durchaus interessante Hokudan震災shinsai記念kinen公園kōen (Nord-Awaji-Erdbebengedächtnispark) und das 野島Nojima断層dansō保存hozonkan — das „Nojima-Verwerfungs-Archiv. Das schwere Erdbeben von 1995, das vor allem in der benachbarten Stadt Kobe tausende Menschenleben kostete, hatte seinen Ursprung in der sogenannten Nojima-Verwerfung, die quer durch den Norden der Insel verläuft. Auf dem Gelände sieht man die Verwerfung selbst, und man kann in einem Erdbebensimulator erfahren, wie es sich anfühlt, wenn die Erde wackelt. Meher dazu gibt es auf der Webseite des Museums zu erfahren: nojima-danso.co.jp.

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Fukura 福良

Von Yume Butai gesehen auf der anderen Seite gelegen liegt die kleine Ortschaft Fukura – diese gehört zur Stadt Minami-Awaji und liegt in einer kleinen, geschützten Bucht. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Ō鳴門narutokyō, der „Großen Naruto-Brücke“. Diese wurde 1985 fertiggestellt, ist gut 1’600 m lang und 144 m hoch. Die Narutobrücke verbindet Awaji mit der Insel Shikoku – und sie überspannt ein Naturphänomen – die „Wirbel von Naruto“. Diese gehören zu den drei großen Meeresstrudeln auf der Erde, aber mehr dazu siehe unter Naruto.

Im Zentrum von Fukura steht ein großer Michinoeki – eine „Raststätte“, wobei damit in der Regel eine große Verkaufsstelle für örtliche Produkte gemeint ist, und davon gibt es einige in der Region. Neben der Raststätte kann man seine Füße in heißem Quellwasser baden – und mit einem Retro-Segelschiff zu den großen (und in der Tat eindrucksvollen) Meeresstrudeln fahren. Die Fahrt mit der Uzu-Shio-Cruise-Linie dauert rund eine Stunde und kostet 2500 Yen pro Person (Kinder unter 12 Jahre 1000 Yen).

Das Awaji-Puppentheater in Fukura
Das Awaji-Puppentheater in Fukura
Mit diesem Retro-Segelschiff, hier vor Anker in Fukura, kann man zu den Meeresstrudeln fahren
Mit diesem Retro-Segelschiff, hier vor Anker in Fukura, kann man zu den Meeresstrudeln fahren

Gegenüber des Rasthauses, auf der anderen Seite der Straße, steht in merkwürdig anmutendes, mausgraues Gebäude — dieses beherbergt das 1964 hier eröffnete Puppentheater. Hier werden traditionelle japanische Geschichten mit typisch japanischen Puppen aufgeführt — einige der Requisiten sind bereits mehr als 260 Jahre alt und schauen damit auf eine lange Geschichte zurück. Eine Aufführung kostet im Schnitt 1800 Yen pro Erwachsenen. Die Stücke sind allesamt auch für Kinder geeignet.

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Izanagi-Schrein 伊弉諾神宮

Wie eingangs erwähnt spielt Awaji-Shima in der japanischen Mythologie eine sehr wichtige Rolle, war sie doch die erste vom Götterpaar Izanagi und Izanami geschaffene Insel. Izanagi bedeutet „der Einladende“ — er ist der männliche Teil des Götterpaares. Izanami, seine Schwester, vermählte sich letztendlich mit ihrem Bruder und sie gebaren Nachkommen. Der erste, „Hiruko“, galt als unvollkommen und wurde ausgesetzt – dieser Nachkomme ist heute besser unter dem Namen Ebisu bekannt und gilt als Glücksgott.

Aufgrund der shintoistischen Entstehungsgeschichte gibt es auf der Insel Awaji einen Izanagi-Schrein. Der genaue Name lautet 伊弉諾Izanagi神宮jingū, wobei das „Jingū“ darauf hindeutet, dass dies der wichtigste Schrein der Insel ist (kleinere Schreine werden sonst -jinja oder -sha“ genannt. Der auch in der weiteren Umgebung sehr gut bekannte Izanagi-Schrein wird gern auch einfach nur „Izanagi-san“ oder „Ikku-san“ genannt (letzteres stammt vom Begriff „ichinomiya“, „wichtiger Schrein“, ab – es ist nur eine andere Lesung der Schriftzeichen).

Der Eingangsbereich zur weitläufigen Anlage des Izanagi-Schreins
Der Eingangsbereich zur weitläufigen Anlage des Izanagi-Schreins
Seitenansicht der Haupthalle des Izanagi-Schreins auf der Insel Awaji
Seitenansicht der Haupthalle des Izanagi-Schreins auf der Insel Awaji

Obwohl der Schrein als Izanagi-Schrein bekannt ist, ist auch seine Schwester und Gemahlin Izanami hier zu Hause. Izanagi setzte sich der japanischen Mythologie zu Folge auf der Insel Awaji zur Ruhe und verstarb letztendlich hier, nachdem er seine Tochter Amaterasu, die Sonnengöttin, damit beauftragte, sein Werk fortzuführen. Das Grab Izanagis befindet sich demzufolge auf der Insel Awaji – genau dort, wo heute der Schrein steht. Deshalb gilt der Schrein auch als ältester Schrein Japans, doch das ist nicht so einfach, denn der wesentlich größere Izumo-Taisha beansprucht diesen Titel ebenso für sich. Was historische Erwähnungen anbelangt, ist der Izumo-Taisha im Vorteil, denn jener wurde bereits in der Chronik Kojiki vom Anfang des 8. Jahrhunderts erwähnt, der Izanagi-Schrein jedoch „erst“ im Jahr 859.

Alter Kampferbaum im Schreinbereich
Alter Kampferbaum im Schreinbereich
Moderner Schrein für Haupthaar, voll gesponsert
Moderner Schrein für Haupthaar, voll gesponsert

Im Schreinbereich steht ein rund 900 Jahre alter Kampferbaum – der 夫婦Meotonoōkusu (Großer Kampferbaum der Ehepaare). Hier sind zwei Stämme zusammengewachsen — und da der Schrein sowieso dem Geschwister- und Ehepaar Izanami und Izanagi gewidmet ist, bietet sich dieser Baum als Ort zum Beten für gesunden Nachwuchs und eine problemlose Niederkunft an.

Unmittelbar daneben findet man noch einen Schrein – einen ganz neuen, mit einem auffälligen, großen, schwarzen und blankpolierten schwarzen Gnubbel. Hier soll man den Göttern für sein Haupthaar danken – und an der häßlichen Wand dahinter steht auch, dass das ganze von einer Haarwuchsklinik gesponsert wurde. Ganz offensichtlich wurde hier der oberste Schreinpriester ganz kräftig vom schnöden Mammon geküsst – ein Frevel. Aber mit der Abgrenzung des Religiösen vom Weltlichen hat es der Schrein sowieso nicht allzu sehr – direkt vor dem Eingang wird eine (sehr konservative) Kandidatin (einer sehr konservativen Partei) beworben, und im Schreininneren stehen Banner mit politischen Aussagen wie „Ändert die Verfassung“. All das gehört eigentlich auf keinen Fall in einen Schrein.

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Anreise

Awaji war seit 1922 die einzige Insel außerhalb der vier Hauptinseln Japans (und Okinawa), die über eine eigene Bahnlinie verfügte — diese verlief allerdings nur auf der Insel, und sie stellte 1966 den Betrieb für immer ein. Die Insel Awaji war also noch nie, auch heute nicht, mit der Eisenbahn erreichbar – das gleiche gilt für das Flugzeug, denn es gibt keinen zivilen Flughafen auf Awaji. In der näheren Umgebung gibt es jedoch drei bedeutende Flughäfen — den Awaodori-Airport von Tokushima auf der Insel Shikoku, der Kobe Airport sowie der Kansai International Airport. Zu letzterem gab es sogar eine Fährverbindung von Sumoto, doch die scheint unbeständig zu sein.

Zur Anfahrt mit der Fähre vom Norden her siehe unter Akashi. Ansonsten bleibt nur die Anreise mit dem Auto oder dem Bus — entweder von Norden her oder von Tokushima in Shikoku. Als Tagestour ist ein Besuch von Kobe oder Osaka aus durchaus machbar, aber auf der Insel selbst fahren Busse nicht allzu oft, weshalb man sich bei Tagestouren besser auf eins, zwei Orte beschränkt.

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Übernachtung

Keine persönlichen Empfehlungen, da immer entweder auf Shikoku oder in Kobe und Umgebung übernachtet. Es gibt jedoch zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten auf Awaji — vor allem an der Nordspitze, an der Südwestspitze (nahe der Brücke) und entlang der gesamten Küste.

Zu allgemeinen Übernachtungstipps siehe Übernachtungstipps Japan.

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tabibito
tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

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