BlogPodcast Episode 1: Geschichten aus dem Maidcafé / Interview

Podcast Episode 1: Geschichten aus dem Maidcafé / Interview

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Da ist sie also, die erste Episode des „Tabibito Japan Podcast“. Nein, mit dem Namen bin ich nicht ganz glücklich, aber der Name sagt zumindest, was es ist. Da dies die erste Folge ist, erstmal ein paar einführende Worte in Gestalt einer typischen Q&A:
Was ist ein Podcast?
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Kurz gesagt ein Amateur-Radioprogramm, zu empfangen über das Internet mittels einer Software namens iTunes (kostenlos). Podcasts sind prinzipiell kostenlos. Wer einen Podcast abonniert, bekommt automatisch neue Folgen zugestellt – vorausgesetzt natürlich, man benutzt gelegentlich iTunes. (Viele werden das sicherlich bereits wissen).
Warum ein Podcast?
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Ich wollte eigentlich schon lange mal Leute zu Wort kommen lassen, die ebenfalls in Japan wohnen und hier einer mehr oder weniger interessanten Tätigkeit nachgehen. Als mich neulich eine Leserin dieses Blogs anschrieb, war es an der Zeit, ernsthaft darüber nachzudenken – sprich, sich zu verabreden und ein Interview zu machen. Interviews sind schön zu lesen, aber es ist auch interessant, das ganze zu hören. Das ganze kann man schliesslich auch prima mit anderen Hörkostproben vor Ort untermalen. Kurzum – ein Blog ist ein Medium, ein Podcast ein anderes.
Geht es weiter?
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Das hängt von der Resonanz ab. Das Erstellen eines Podcasts erfordert viel Zeit und Arbeit, erst recht, wenn man kein Profi ist. Die Zeit ist für mich das Hauptproblem – eine neue Folge auf wöchentlicher Basis halte ich für unrealistisch, und ich bin nicht sicher, ob es jeden Monat etwas wird. Ausserdem muss sich der Podcast auch lohnen – nicht finanziell, versteht sich, sondern in Sachen Brauchbarkeit für potentielle Hörer.
Wie geht es weiter?
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Ich bin ganz Ohr für Themenvorschläge, aber auch für potentielle Interviewpartner, obwohl nicht jede Folge ein Interview enthalten muss.
Kritik erwünscht?
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Unbedingt. Immer her damit. Man verliert definitiv an Objektivität wenn man seine eigene Stimme hört und bearbeitet. Auch die Musikauswahl (alles aus der Public Domain, wohlgemerkt) ist auf jeden Fall kritikwürdig.
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Zum Inhalt der ersten Folge:

Live-Manga-Synchronisation im Maidcafé

In der ersten Folge dreht sich alles um die sogenannten Maidcafés – also Cafés, in denen meist sehr junge Mädchen Manga-ähnlich in Dienstmädchenuniform bedienen. Eigentlich sollten diese Cafés vor allen den sogenannten Otakus dazu dienen, dort ein bisschen ihre Manga-Traumwelt auszuleben, doch man kann wohl davon ausgehen, dass man dort weniger besagte Otakus, sondern mehr Leute findet, die gerne mal sehen wollen, wie Otakus so aussehen (bzw. auszusehen haben).
Allein in Akihabara, dem Ursprungsort der Maidcafés, gibt es dutzende solcher Cafés. Eines davon hat sich nicht gescheut, selbst Ausländerinnen einzustellen – darunter Natasha, die in Japan ein Jahr lang im Rahmen eines Working Holiday -Visums weilt und in Sachen Manga bzw. Anime „vorbelastet“ ist.
Nun bin ich persönlich seit jeher ein bekennender Nicht-Manga & Nicht-Anime-Fan. Ich empfinde keine Abneigung, aber auch keine besonders grosse Zuneigung. Eine Deutsche, die in Japan in einem Maidcafé arbeitet, fand ich aber trotz allem bemerkenswert. Und so wagte ich mich mit Audiorecorder und Kamera ins Maidcafé – ein Ort, in den ich mich normalerweise sicher nicht verirren würde.

Natasha in Dienstkleidung

Das ganze erinnerte mich ein bisschen an einen Zirkus: Die meisten Gäste waren nur da, um mal „zu gucken“ – authentisch ist das ganze mit Sicherheit nicht. Aber trotz allem ist und bleibt so ein Café ein japanisches Original und Teil einer beachtlichen Subkultur, die überall im Ausland dafür sorgt, das Japan nachwievor sehr beliebt ist.
Im Gespräch mit Natasha versuchte ich ein bisschen mehr über die Arbeitsbedingungen zu erfahren, und die sind erwartungsgemäss auch in einem Maidcafé nicht unbedingt als hervorragend zu bezeichnen: Willkür ist normal, Fehlverhalten wird streng geahndet, Arbeitsverträge gibt es nicht und das Gehalt ist freilich sehr niedrig – der Niedriglohnsektor ist in Japan berühmt-berüchtigt, und als Ausländer hat man dort ganz gewiss keinen Bonus – ganz im Gegenteil. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Natasha ein paar Tage nach dem Interview (welches Ende Januar stattfand) ihre Uniform hingeschmissen hat.
Ich wünsche all jenen, die sich den Podcast anhören, viel Spass und bitte um ehrliches Feedback.
Hier der Link zum Podcast (iTunes muss installiert sein):
http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=356070029

tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

32 Kommentare

  1. Das erste Mal, dass ich Tabibito’s Stimme gehört habe. Hat mir meine heutige Fahrt mit der Yamanote auf jeden Fall versüßt.
    Bestärkt mich allerdings darin, niemals in so ein Maid-Café zu gehen. Da ist mir mein Geld zu schade…wenn dann gleich in ne Bunny-Bar ;)

  2. Habe den Podcast jetzt auch schon durchgehört. Irgendwie ist der ganze übertriebene Manga-Sektor nicht so mein Bereich. Zwar schaue ich den ein oder anderen Anime ganz gerne, allerdings dann eher in die Richtung von Death Note.

    Bei den Aussagen von Natasha musste ich manchmal unweigerlich an animexx und die Zeit denken, in der ich dort angemeldet war und mich allzu oft über die Aussagen einiger Leute gewundert habe.

    Bei dem Part mit おいしくなで (oder so) und dazu irgendwelche Bewegungen machen, hätte ich auch das Verlangen verspürt, sofort wieder zu gehen ;)

    Kannst du die Aussage am Ende mitm Uni-Abschluss eigentlich bestätigen? Ich würde evtl. eine Art Praktikum in Japan erledigen wollen, nach dem Bachelor Studium (IT-Bereich). Allerdings dauert das natürlich noch ein paar Jahre und bis dahin kann sich wieder viel ändern, trotzdem interessiert es mich immer schon jetzt.

  3. Hallo Tabibito!
    Erstmal Gückwunsch zum ersten Podcast! Inhaltlich ist er auf einer Höhe mit deinen Blog-Einträgen. Auch die O-Töne fand ich super.
    Dennoch würde ich mir eine zweite Folge nur anhören, um zu sehen, ob du Fortschritte gemacht hast. Deine Stimme ist ziemlich monoton. Sicher kannst du daran arbeiten. Vielleicht ist es möglich, den gesamten Podcast als Dialog zu führen. Dem Interview mit Natasha war viel besser zu folgen als deinen erklärenden Ausführungen. Ich persönlich finde sie ohnehin eher überflüssig, da ich darüber in deinem Blog lieber lese. Ein Podcast sollte (für mich) interaktiv und dialogisch sein.

    Ich hoffe dich nicht entmutigt zu haben…

    Viele Grüße aus dem verschneiten Deutschland.
    Janine

  4. Hej,
    Der Link mit p1 funktioniert leider nicht. Ansonsten muss ich dir aber für den schönen Podcast danken.
    Als ich in Akihabara im @home maidcafe war kam mir dieses moe Gerede auch ziemlich seltsam vor. Den meisten Leute denen man das hier erzählt meinen oft, dass sie das nicht gemacht hätten. Aber wie gesagt, eine witzige Erfahrung. War das schwer, im Maidcafe Fotos zu machen? Ich weiß noch, dass die Angestellten immer ziemlich penibel waren, dass man keine Fotos machen sollte.

    Was mich mal interessieren würde ist ob man als Westler in einem buddhistischen Tempel leben kann. Wie bei American Shaolin, bloß ohne Kämpfen. So ein richtiger Tempelaufenthalt, sagen wir von 1,2 Jahren ist ja schon was ganz anderes als die allerseits angebotenen Temple Stays für 2 Tage, die doch arg nach Abzocke klingen. Für mich hat so ein langer, intensiver Aufenthalt eine sehr aufregende Anziehungskraft. Falls dich das interessiert, das wäre mein Vorschlag für einen Podcast.

    Achso, weißt du ja sicher selbst, aber ein ruhigerer Ort für Interviews wäre echt gut :)

  5. Das ist so Klasse! Für die erste Episode echt gut gelungen! Freue mich schon auf weitere Folgen (-:

    Deine Zwischenkommentare sind ok, klingen etwas heruntergelesen. Aber das ist eine reine Übungssache! Schön finde ich die Geräuscheinbindung in die Umgebung. Das erzeugt eine sehr angenehme und nahe Stimmung!

  6. Hallo Tabibito,

    ich finde das Podcast ergänzt sehr gut deine Internet-Seite. Am Anfang natürlich etwas holprig aber doch sehr informativ.
    Mich interessieren so Sparten: „Und was aus Ihnen geworden ist“. Vielleicht hast Du ja noch den Kontakt zu Natasha und kannst ein Interview kurz vor ihrer Rückreise arrangieren, sodaß man/Sie mit ein wenig vergangener Zeit auch auf die Zeit im Maid-Café zurückblicken kann.

  7. Mich hätt jetzt interessiert, wie sie tatsächlich zu dem Job gekommen ist.
    Beim Zuhören hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass du so „deutsch“ bist und die typ. Vorurteile gegenüber Japan bestätigt haben möchtest. ZB ist es hier nicht ungewöhnlich keinen Arbeitsvertrag zu haben.
    Auch kann man „baito“ und nen „richtigen Job“ nicht vergleichen. (Bsp. Überstunden)
    Sind podcasts eigentlich immer so gross (26MB) ?

  8. Schön deine Stimme zu hören. Ist schon ganz schön lange her, in deiner Moderation fast nicht wiederzuerkennen, aber im Gespräch umsomehr.

    Also: Ich frag mich, wo du die Zeit hernimmst, um auch noch so ein Podcast zu gestalte. Von der Moderation her erinnert es mich schwer an unsere freien Radios hier (Radio Corax, Radio Blau). Ich denke nach einigen Sendungen bist du mindestens so gut wie die Profis vom regionalen Inforadio (gibts übrigends auch sehr oft Beiträge aus Japan). Ich glaube du hast das Zeug zum Moderator. Schon irgendwelche Vorstellungen ;-)?

    Zum Inhalt: Ich oute mich hier mal als kleiner Japan-Anime-Fan – Heidi, Alice im Wuderland, Capitain Future und wie sie alle heissen, sprich ich würde den Weg in so ein Cafe auch nicht finden. Offensichtlich sind wir da wohl zu alt (siehe Alice Schwarzer – hab ich gelacht). Und mitt 22 ist die junge Dame schon zu alt? Wie jung ist denn die Bedienung im Schnitt? Hat für mich schon fast etwas anrüchiges bezüglich des Alters der ich sag mal Mädchen, die dort arbeiten.

    Und: auch wenn ich ebenfalls kein Apfelfan bin, habe ich mir nun ebenfalls iTunes zugelegt, um auch deinen sprachlichen Berichten zu folgen. Also ich freu mich – achon auf die nächste Folge.

    Alles Gute!

  9. @Stefan
    Den Part mit dem Uni-Abschluss kann ich so nicht unbedingt bestätigen. Ich kenne auch etliche Leute hier, die keinen Uni-Abschluss haben. Man muss aber dazu sagen, dass Stellenangebote für Ausländer hier in letzter Zeit aufgrund der Krise Mangelware geworden sind – ein Uni-Abschluss wird damit schon wertvoller als vor ein paar Jahren.

    @Janine
    Danke für das Feedback – muss Dir da uneingeschränkt recht geben. Habe selber gemerkt, dass es da noch so einige Klippen gibt. Ich hoffe, #2 wird etwas besser.

    @Herm
    Link funktioniert jetzt.
    Das mit dem Tempel ist eine interessante Idee, obwohl ich mir vorstellen kann, dass das nicht in sehr naher Zeit geschieht – das erfordert sehr viel Zeit für Recherche. Aber ich behalte es im Hinterkopf.

    @bovi
    Kritik berechtigt. Ja, ich hoffe, das ist Übungssache.

    @Kastakko
    Gute Idee (Natasha ist auch begeistert). Mal schauen.

    @BigAl, Avant
    Siehe mein erster Kommentar oben. Die Datei ist m4a, aber das kann man auch auf nicht-Äpfeln abspielen, soweit ich weiss.

    @Terry
    Die meisten Angestellten gehen wohl noch zur Schule :-)
    Corax… ja, stimmt! Man, ich muss wirklich üben. Hoffe, das stört meine Kollegen in der Firma nicht, wenn ich demnächst auf Deutsch vor mich hinbrabble.

  10. Also ich finde es Oberklasse wie als erstes gleich hingesch*ssen wird wenn was nicht aufm Silbertablett serviert wird. Dass nebst dem bereits umfangreichen Blog/Reiseseiten jetzt auch noch ein Podcast verfügbar ist, suche man mal auf einem anderen von einer Einzelperson betriebenen Blog. War das jetzt wieder mal typisch oder ist der Winter so garstig in Deutschland?
    Podcasts sind mit iTunes gross geworden, da liegt dessen Verwendung eigentlich auf der Hand. Und sonst gibt’s zahlreiche freie Alternativsoftware wenn man iTunes nicht mag (ich benutze es auch nicht). Einmal googeln genügt.
    Und wer es noch nicht gemerkt hat, der 1. Kommentar von tabibito enthielt bereits den Link womit man sich das Audiofile ohne weiteres Zutun direkt in seinen Mailclient oder Feedreader laden lassen kann. Wenn das nicht Silbertablett ist.

    @Herm
    Ein Bekannter wollte vor einigen Jahren unbedingt in ein Kloster in Japan. Von 1 Woche bis 3 Jahre war für ihn alles drin – nach 3 Wochen hatte er allerdings aufgegeben. Er stellte sich mehr oder weniger einfach vor die Klostertür und klopfte an, ohne einen Brocken Japanisch zu können. Anfangs war das auch toll im schönen und beheizten Gästezimmer mit elektrischem Licht. In der zweiten Woche war der Luxus dann vorbei, unbeheizte Klosterräume im japanischen Winter, kaltes Wasser vom Fluss und der strenge Tagesablauf mit einer Schale Reis Tagesration taten dann das übrige.
    Will Dich nicht entmutigen, im Gegenteil. Es wird von Kloster zu Kloster verschieden sein und eventuell hat sich inzwischen einiges verändert. Nur so ein Bericht aus meinem Umfeld. Vielleicht aber reizt es Dich jetzt umso mehr.

    @tabibito
    Oh nein…wie ich sehe hat es Dich ausgerechnet ins Popopure Maidcafé verschlagen. Dort landete ich leider auch mal mit Gästen, die es nach einer Tagestour Tokyo nicht mehr bis ins ursprünglich vorgesehene Maidcafé zu schaffen schienen. Dank der „aggressiven“ Strassenwerbung der Popopure-Maids finden entsprechend viele dankbare Touristen dorthin, die sich ansonsten im schwer übersichtlichen Akihabara wohl die Hacken ablaufen würden.
    Ich bin nun wirklich kein Otaku, aber selbst mir war beim Eintritt ins Café auf den ersten Blick klar, dass es sich um billigen Abklatsch handelt der auf der Maidcafé-Welle mitreitet. Ich hoffte erst dass der Eindruck täuscht – leider deckte es sich dann sehr mit deiner Beobachtung. Mir kam es jedenfalls so vor als ob ein hoher Druck auf den Mitarbeiterinnen lastet und die Maids entsprechend häufig ausgewechselt werden, weshalb das ganze dann halbherzig und schnellgebleicht rüberkam.
    Wir waren im letzten November da und an einem anderen Tisch war ebenfalls ein deutsches Mädel für die ausländischen Touristen zuständig. Ich kam mir im mit Touristen überfüllten Café wie am Fliessband vor, bei Mikrowellenfood und aufgewärmtem moe-Zirkus. Ein gutes Geschäft für etwas Kindergartentheater und Fertigfood. Immerhin gibt es keine seat-charge und die Preise sind gerade noch ok. Fotos nicht erlaubt, für 500 Yen ist eine Pose mit den Maids drin inkl. handsignierter Polaroid. Echte Otakus gesehen: schätzungsweise 0 bis 2, der Resten Touris.
    Im Netz finden sich einige lobende (englischsprachige) Berichte über das Popopure, hauptsächlich weil es englischsprachige Maids hat und auch weil man mit den Maids einen kurzen selbstgezeichneten Animestreifen synchronsprechen kann, welcher dann auf DVD gebrannt zuhause im Otaku-Schaukasten seinen gebührenden Platz findet.
    Was sie wirklich gut machen ist die Werbetrommel rühren, sei es über englischsprachige Blogs als „Animation Studio Café“ oder die starke Werbepräsenz auf der Strasse. Und es gibt sogar einige Videoberichte auf div. Videoportalen.
    Vielleicht hatte ich an dem Tag einfach nur Pech – oder aber Glück ;-)

    Touristen mögen auf sowas reinfallen, ein echter Otaku wird sich aber kaum dorthin verirren. So ist es kein Wunder dass das Popopure im Ranking der „Muss ich unbedingt mal gesehen haben“-Maidcafés nicht auftaucht.
    http://ranking.goo.ne.jp/ranking/051ki/minna_maidcafe/

    Wer es einfach schnell mal gesehen haben will ist mit dem Popopure vielleicht gut beraten. Bei den „authentischen“ Maidcafés aber muss man meist mit langen – und ich meine lange – Wartezeiten rechnen.

    Tabibito, dass Du nebst all den anderen Beschäftigungen noch Zeit für einen Podcast hast find ich Wahnsinn. Bei einem Otaku könnt ich das ja noch verstehen… ;-)

  11. Ähm… Das Ding geht nur mit iTunes? Sorry, aber das is unergonomisch.
    Kannst du das nicth einfach als MP3 veröffentlichen?

    Bitte nagel deine User nicht auf iTunes fest! Würde es gerne hören, aber iTunes bleibt aus meinem System drausen.

    Hat evtl. jemand anders die Möglichkeit das Ding zu konvertieren und online zustellen oder unserem Blog-Master das Technische zu erläutern?

  12. Hi Matthias, erst mal vor weg herzlichen Glueckwunsch! Insgesamt finde ich deinen ersten Podcast gelungen. Das Tema an sich liegt nicht auf meiner Wellenlaenge von daher halt ich mich dazu bedeckt. Deine Sprachliche Leistung war gut koennte aber etwas mehr Betonnung vertragen und vielleicht einen tick schneller sein ;-).
    Durch den Verweis auf iTunes hast du die Linux gemeinde vor ein Unloesbares Problem gestellt den iTunes fuer Linux gibt es nicht. Dank dem nachgeschobenen Link zum Feed kam ich auch in den Genuss! Abspiel Probleme gab es bei mir nicht mit dem Format hab’s mir runtergeladen und angehoert. Werde es dann noch meiner Frau auf den iPod schieben das sie auch was von deiner neusten Kreativitaet haben soll. Also dann freu mich schon auf Episode II. Gruss Enrico

  13. @Chibi
    Der Begriff „Vorurteil“ impliziert eigentlich, dass es a) allgemein bekannt ist und b) wahrscheinlich falsch. Beides wage ich beim Thema Arbeitsbedingungen, vor allem bei Jobs, zu bezweifeln.
    Ich möchte auch keine Vorurteile bestätigt haben – aber vielleicht war die Fragestellung auch unglücklich formuliert. Leider (?) ist es nunmehr so, dass ich die japanische Arbeitswelt besser kenne als die Deutsche. Aufgrund zahlreicher Zuschriften weiss ich auch, dass viele Japanträumer denken, in Sachen arbeiten/jobben gehen sei Japan das gelobte Land: Das wiederum halte ich eher für ein Vorurteil. Aber wie angedeutet: Fragestellung vielleicht etwas unglücklich, Kritik berechtigt.

    @Michael
    Danke, wenigstens einer, der richtig mitliest… hatte schon den leisen Verdacht, ignoriert zu werden

    @Christian, DLINK
    Bitte Kommentare lesen – zumindest die ersten beiden!

  14. @Tabibito „hatte schon den leisen Verdacht, ignoriert zu werden“ so was, den Verdacht hab ich gerade auch!

    Das Legastheniker anders lesen kann ich bestätigen (^_~).

  15. Ich fand den Podcast ganz gelungen und interessant, besonders für Leute die noch nie in Japan waren. Deine ruhige Stimme im turbulenten Tokyo passt mir ganz gut, obwohl Du etwas in deinen Bart hinein murmelst. Wenn Du es stimmlich auf das Level von Löwenzahn (Peter Lustig) oder Sendung mit der Maus bringst, wäre es IMO perfekt.

  16. Auf jeden Fall guter Einstieg für den ersten Podcast. Was gefallen würde:
    – „Schwarze Löcher“ möglichst vermeiden (sprich: zu lange Pausen mit Stille lassen vermuten, dass der Cast zu Ende ist oder dass ein technisches Problem vorliegt).
    – Überblendungen zwischen den einzelnen Spuren gibt dem Cast ein flüssigeres Bild
    – Pegel der einzelnen Spuren auf ein Niveau anpassen (die Musik ist im Vgl. zum Kommentar aus dem Off oft zu leise)
    – Interviews (mit Deinem derzeitigen Aufnahmemedium) möglichst in einem geräuscharmen Umfeld aufzeichnen oder falls möglich
    – kleines externes Stereokondensatormikro an dem Aufnahmemedium anschließen

    Ich finde Deine Stimme nicht zu monoton (wie manche in den Kommentaren schrieben), sie gibt dem Bericht einen ironischen Unterton. Eine aufgesetzte Stimmung à la Viva oder anderer Sendungen (Maus oder Lustig) ist unpassend, da hier Dein eigener Stil zählt und dieser weiterentwickelt werden sollte.
    – Interviews evtl. mit gezielten Sätzen in eine Richtung bewegen ohne dass das Gespräch den Charakter eines Frage-Antwort-Spiels bekommt.

    Mein Kommentar ist, glaube ich, nicht so wichtig, dass er veröffentlicht werden muss. Und bitte auch nur als objektive Kritik verstehen.

  17. Vielen Dank für dieses interessante Podcast. Ich finde, es ist auf eine gute Art amateurhaft, das heißt eben von einem Liebhaber und nicht von einem Audio-Profi gemacht. Mit Mut zur eigenen Persönlichkeit. Deshalb bin ich jedenfalls sehr geneigt, über die kleinen Audio-Schwächen hinwegzusehen. Ich denke, dein schärfster und härtester Kritiker bist du da wohl selbst, wenn du dir das podcast noch mal anhörst. Und ich denke, das wird mit der Zeit einfach durch Übung besser werden.

    Inhaltlich fande ichs auch sehr interessant, ich wäre selbst wohl nicht auf die Idee gekommen, ins Maido-Cafe zu gehen, aber vielleicht tue ich mir das demnächst doch mal an. (Natürlich nur zu Forschungszwecken).

    Kleiner Fehler: kommt Natasha aus Castrop-Rauxel oder aus Düsseldorf? Ist eigentlich egal, aber leicht verwirrend.

    Vielen Dank nochmals, und ich freue mich schon auf die nächste Folge.

  18. hjjzd0524
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