Mendokoro Azuki (麺処あずき) in Hachioji, Tokyo

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Geschmack: Soyasauce (醤油), Miso (味噌)
Sorten: Ramen (ラーメン), Tsukemen (つけ麺)
Preislage: 650 - 850 yen
Adresse: 14-10 Honcho, Hachioji, 192-0066 Tokyo
Adresse Japanisch: 〒192-0066 東京都八王子市本町14-10 金子ビル102

Seit 2011 gibt es das kleine Ramenstübchen „Mendokoro Azuki“ in einer kleinen Seitengasse in Hachioji, einem Stadtteil Tokyos im Westen der Präfektur. Seltenerweise steht hier eine Köchin hinter dem Tresen, an dem gerade mal 7 Gäste Platz finden. Die Auswahl ist aus dem Grund auch begrenzt – hauptsächlich hat man die Wahl zwischen Ramen oder Tsukemen, Soyasaucen- oder Miso (weisses Miso)-Basis. Doch es gibt auch Spielarten, die eher selten sind – Ramen mit einer Tomatenbasis zum Beispiel, oder Ramen mit einer Basis auf getrockneten, kleinen Schrimps (Sakura-ebi), garniert mit einer Zitronenscheibe.

Doch damit nicht genug. Während man oft gefragt wird, ob man dünne oder dicke, gewellte oder gerade Nudeln usw. haben möchte, wird man hier gefragt, welche Geschmachsrichtung man bevorzugt: Normale Nudeln zum Beispiel oder Nudeln mit schwarzem Pfeffer, Nudeln mit Chili usw. – das Angebot ändert sich häufig. Wir entschieden uns für normale Nudeln sowie für Nudeln mit schwarzem Pfeffer.

Die Tsukemen auf Soyasaucenbasis waren sehr angenehm: Die Suppe war sehr dünn, mit sehr klein geschnittenen Zwiebelstückchen. Die Beilage war vielfältig: Leicht flambiertes Chashu-Fleisch aus Schweinefleisch, Kohl, Bambussprossen, Menma, eingelegtes Ei und etwas Sesam. Alles passte wunderbar zusammen, und die leichte Pfeffernote der selbstgemachten Nudeln war eine gute Ergänzung. Die Nudeln sind, zumindest für Tsukemen, sehr dünn. Die Suppe war dabei das Highlight, gefolgt von den Nudeln. In die Fleischscheiben hat man allerdings nicht viel Kraft gesteckt – sie sind eher durchschnittlich.

Die Ramen auf Sakura-Shrimp-Basis hingegen waren gewöhnungsbedürftig – die Idee ist zwar gut, aber so recht wollen die Sachen nicht zusammen passen.

Besonders gefallen hat uns die Balance – das ganze war eine runde, leichte Sache, und das übliche Völlegefühl nach einer Schale Ramen blieb hier aus – man war satt, aber nicht übersatt. Und die Experimentierfreudigkeit der Köchin macht neugierig – wer weiss, welche besondere Kreation es beim nächsten Mal gibt?

Bewertung

Suppe
Nudeln
Beilage
Gesamt

Lage

Webseite

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