Japan-Almanach: Alles über das Leben und Reisen in Japan. Seit 1998.
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Das Ende des Sommers?

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Langsam fallen mehr und mehr tote Zikaden von den Bäumen und die Brauereien beginnen, ihr akinama (Herbstbier) genanntes Gebräu auf den Markt zu werfen. Letzteres unterscheidet sich vom normalen Bier durch mehr roten Farbstoff und höherem Methanolgehalt. Der Geschmack ist freilich genauso fad wie sonst auch.

Die Zikaden tun mir jedoch jedes Jahr leid. In der Region um Tokyo fallen vor allem die aburazemi (siehe unten, Wort des Tages) auf. Die guten Tierchen sind daumengross (bis zu 6 cm lang) und ziemlich gut getarnt, wenn sie auf Bäumen sitzen. Würden sie nicht durch ihren grossen Körper und das laute “Jiii….Ji Ji Ji JIIII!” auffallen.

“Müssen die so brüllen!?” könnte man nun unwissend fragen. Wäre man aber selber rund 7 Jahre im Erdboden vergraben und hätte danach nur drei Wochen Zeit, sich zu paaren, würde man wahrscheinlich genauso laut brüllen. Kinder lieben die Tierchen auch – man kann sie regelrecht vom Stamm pflücken, indem man sie mit den Fingern an den Flügelansätzen packt. Die Zikade protestiert dann meist lautstark mit einem ganz anderen Geräusch.

Wer japanische Filme sieht – ob echte oder Mangas – wird schnell auf das Zikadengeräusch stossen. Zikaden = Sommer. Ich würde sie in Deutschland sehr vermissen. Was das Wetter anbelangt, ist der Sommer aber noch lange nicht am Ende – es ist sehr heiss und schwül, die Nächte sind tropisch.


Irren sich oft in ihrer Platzwahl: Zikaden

Das Wort des Tages: アブラゼミ(油蝉) (aburazemi). (Anmerkung: Tiernamen werden meist in Katakana geschrieben). abura bedeutet “Öl”, semi (bzw. zemi) sind die Zikaden. Die heissen nicht so, weil sie schillern, sondern weil ihr Geräusch dem ähnelt, wenn man etwas in siedendes Öl wirft: Jiiiiiiii….JiiJiiJiiJii usw. (j wie in jet).

Ein Tag an der deutschen Pazifikküste

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Nun ist es schon über ein Jahr her, dass ich zum letzten Mal in Deutschland war. Da freut man sich dann doch über etwas Deutsches – und sei es nur ein deutsches Bier. Oder eine Nacht in der deutschen Familienpension Green Club auf der Bōsō-Halbinsel rund 120 km östlich von Tokyo und 100 m vom Pazifik entfernt.

Und wir waren überrascht – es sah innen wirklich etwas “deutsch” aus, ohne allzu kitschig zu wirken. Wie eine deutsche Landpension, mit entsprechenden Betten und Gardinen und gepflegter Gaststube. Mit deutschem Essen, selbstgemachten Brötchen usw. Das Essen war auch richtig gut, nur das äusserst zähe Rumpsteak erinnerte mich an Schulspeisungszeiten. Ach ja, und Bitburger vom Fass sowie diverse exotische Weizenbiersorten gab es auch. Ansonsten Hut ab – schöne Lage, Atmosphäre, Essen – 12,000 Yen inkl. Abendessen (Bier kostet leider extra) und Frühstück sind gerechtfertigt.


Strand von Awa-Kamogawa (Chiba) – zählt zu den 100 schönsten Stränden Japans. Fahrtzeit von Tokyo: gute 2½ Stunden

Das Wort des Tages: 懐かしい (natsukashii). Hört man sehr oft von Japanern, ist aber nicht leicht zu übersetzen. Es wird benutzt, wenn man etwas macht (oder machen kann oder darüber hört) usw., was man früher sehr gern gemacht (gegessen/gesehen usw) hat. Wenn ich also zum ersten Mal seit Monaten ein gutes (!) Fassbier trinke oder vor Augen habe, ist das, was ich dabei fühle, mit dem Wort “natsukashii” komplett gesagt.

* * * * * und Spitzenhäubchen

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Liebhaber alter Filme werden sofort wissen, worum es geht: Arsen. Japaner scheinen eine Vorliebe für dieses althergebrachte Meuchelmordgift zu haben.

Wie ich darauf komme? Wie die Schmeissfliegen umkreisten heute morgen diverse Hubschrauber unsere Wohngegend und störten die sonnabendliche Morgenruhe. Das macht dann doch irgendwann nervös – ganz offensichtlich handelte es sich um die Presse.
Später kam es dann tatsächlich in den Nachrichten: Jemand rief heute morgen im hiesigen Rathaus an und gab bekannt, dass er das Wasser der beiden städtischen Badeanstalten mit Arsen vergiftet habe. Darunter also die Schwimmhalle, in der ich allwochenendlich meine paar Kilometer schwimme. Und das Freibad, das gerade mal 300 m von uns entfernt liegt.
Natürlich wurden die Pools sofort gesperrt – der Anruf kam wenigstens kurz vor Beginn der Öffnungszeit. Das Wasser wird momentan analysiert. Ich halte es für eine Finte, denn wer macht sich schon die Mühe, so viel Arsen zu besorgen und dann vorher zu warnen. Mal sehen.

Erinnert unweigerlich an den Arsen-Curry-Fall 1998: Damals mischte in Wakayama eine Frau Arsen ins Curry bei einer Gemeindefeier. 67 Leute wurden mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht, 4 Leute davon verstarben. Die Täterin wurde zum Tode verurteilt (momentan in Berufung).

Ist Arsen so leicht zu beschaffen hier? Scheinbar schon, denn es gab auch andere Fälle mit Arsen. Wenn also nach dem Sushi die Haut kalt und nass wird, sollte man schnellstens einen Arzt aufsuchen…

Das Wort des Tages: ヒ素 (砒素) (hiso). Arsen. Da das erste Schriftzeichen nicht zu den gebräuchlichsten gehört, wird das erste Zeichen oft mit Katakana geschrieben (-so bedeutet Element, fast jedes Element endet auf -so).

Zurück aus dem hohen Norden

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Rund 3000 km mit der Eisenbahn, gut 100 km mit diversen Fähren und viele hunderte Höhenmeter – das ist die Bilanz des kleinen Ausflugs auf Hokkaido. Begleitet von verhältnismässig gutem Wetter, hoffnungslos überfüllten Zügen und Eindrücken, wie ich sie kaum in Japan vermutet hätte.

Mich interessierte die Frage “Wie nordisch ist der hohe Norden Japans”. Landschaftlich gesehen. Antwort vorweggenommen: Mehr als gedacht. So stellt man sich Shetland oder die Lofoten vor. Getrieben wurde ich auch von dem Wunsch, Natur zu erleben. Wenn möglich bei Temperaturen unter 35 Grad und nicht so vielen Leuten. Geglückt? Von Verkehrsmitteln mal abgesehen ja.

Mehr dazu aber später auf diesen Seiten. Habe heute stehend (!) 6 Stunden im Shinkansen verbracht. Von Akita nach Tokyo. Eigentliche Fahrtzeit ist ja 4 Stunden, aber bei Wolkenbrüchen in den Bergen kann es leichte Verspätungen geben.


Von wilder Schönheit: Die Rebun-Insel nordwestlich von Hokkaido

Das Wort des Tages: 遅刻 (chikoku). Verspätung. Gibt es aufgrund der extremen Wetterbedingungen durchaus oft in Japan.

Auf in den Norden / Kurze Blogpause

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O-bon Feiertage in Japan (siehe Wort des Tages unten). Kein einziger offizieller Feiertag, aber trotzdem machen viele Firmen Urlaub. So auch meine. Es geht im Urlaub jedoch nicht ab in den Süden, sondern vorzugsweise in den Norden. Von Tokyo, welches auf dem gleichen Breitengrad wie Kreta oder Nordmarokko liegt, nach Nordhokkaido, gleicher Breitengrad wie Mailand.

Ziel der Übung ist es, endlich mal wieder viel Natur zu sehen, zu wandern und bergzusteigen. Naja, nur ein 1700er, aber vom Meeresspiegel beginnend. Lage siehe Karte unten. 60 km bis Russland! Hoffentlich sehe ich nicht die Küste von Sachalin, sonst laufe ich wirklich Gefahr, mit der Fähre überzusetzen und ein paar Tage dort lecker Wodka und Shashlyki zu frönen.

Dies bedeutet wiederum, dass eventuell 10 Tage Funkstille herrschen werden. Vielleicht. Also denn, schönen Sommer noch!


Japan-Karte: Hier geht’s hin. Übrigens: zu allen rot markierten Präfekturen gibt es Seiten auf der hiesigen Japan-Seite. Die weissen Flecken werden in den nächsten Jahren nach und nach getilgt werden.

Das Wort des Tages: お盆 (O-bon). Eine Art langer Totensonntag für Buddhisten. Da im August, wird es jedoch heuer mehr als Zeit für die ganze Familie wahrgenommen. Viele Firmen machen dann auch Urlaub. In Tokyo (je nach Region unterschiedlich) fällt O-bon meist auf die Tage um den 15. August.

Zeit für die Taifunsaison

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Und da kommt er auch schon angekrochen – der erste Taifun, der Japan trifft. Noch 200 km ist er entfernt und soll in ein paar Stunden in Tokyo eintreffen. Wahrscheinlich genau dann, wenn ich mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahre.

Prinzipiell ist ein Taifun vom Ausmass her wie ein heftiges Gewitter – nur ohne Blitz und viel ausdauernder. Regenschirm? Kann man steckenlassen. Entweder fliegt der Schirm oder der Schirmhalter. Immer wieder ein Naturerlebnis ist der Moment, wenn der Taifun aufhört: Binnen weniger Minuten steigt die Temperatur um etliche Grade. Und für ein paar Minuten hat man eine gigantische Weitsicht. Also dann mal Leinen los!

Wort des Tages: 台風(颱風) (taifū, rechts die ursprüngliche Schreibweise). Wörtlich “Flacher Wind” bzw. “Wind in der Ebene”. Die Saison beginnt im August (zumindest in Japan) und endet meist Ende Oktober.

Orte, die ich bisher noch nie besucht hatte: Teil 24’387

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Zum ersten Mal in meinem Leben war ich also dieses Wochenende beim Frauenarzt. Wird ja auch Zeit, denkt jetzt vielleicht der Eine oder die Andere. Da ich aber nun mal ein Mann bin, zählte selbiger bisher nicht zu den Orten, die ich unbedingt besuchen muss. Ich habe schlichtweg nur meine Frau begleitet, denn jetzt in der 19. Woche war wieder Ultraschall angesagt. Normalerweise dauert die Visite beim Doktor selbst 3 Minuten (und kostet – wenn mit Blut- und anderen Untersuchungen – schon mal 10,000 Yen, also 70 Euro, Eigenbeitrag).

Dieses Mal sollte es etwas länger dauern. Der graumelierte Arzt, 55 Jahre alt, freute sich zu hören dass ich Deutscher bin. Hintergrund: Die Grundlagen der Medizin hatte man im 19. Jahrhundert zumeist aus Preussen importiert. Deshalb war es für alle Ärzte – bis vor ein paar Jahren – Pflicht, Deutsch zu lernen. Ältere Ärzte in Japan schreiben den Befund auf eine “karte” und würzen ihre Diagnose mit Wörtern wie “Gesicht”, “Finger”, “Magengrube” usw. Auf Deutsch, wohlgemerkt.

Kein Wunder also, dass er uns freudigst jedes Detail während des Ultraschalls mitteilte: soshite, kore wa MAGENGRUBE desu ne (das hier also ist die Magengrube). Schliesslich zeigte er noch Mal auf die Aufnahme vom Kind im Monitor und sagte freudestrahlend auf Deutsch: “Nichts Besonderes!” Das wäre normalerweise ein Grund, den Arzt zu wechseln, aber ich wusste ja, was er meint. Also sagte ich ihm, “Ohne Befund” klinge besser.

Die Visite dauerte nun mehr als drei Mal so lang. Aber es war die Sache wert. Faszinierend, wie sich das Leben entwickelt. Mit deutlich sichtbaren Fingern an den Händen und offensichtlich putzmunter. Scheint nach mir zu kommen, da es vor allem nachts sehr aktiv wird.

Wort des Tages: 婦人科医 (fujinkai). Frauenarzt. Aber auf Neuhochjapanisch sieht man auch häufig die “Lady’s clinic”.

Feuerwerk ? la Japonaise

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Da zu Silvester ja keine Feuerwerke gezündet werden, lässt man es im Sommer richtig krachen. Da werden riesige Feuerwerke inszeniert (Formel: Je grösser die Stadt und je äter die Tradition desto rums!), zu denen natürlich zahlreiche Leute erscheinen.

Erstmal zu Assoziationen: Hört man das Wort hanabi (siehe unten), denkt man erstmal an yutaka (leichte Sommerkimonos, dieses Jahr übrigens schwer im Kommen!). An draussen sitzen. Bier trinken. Die Geliebte im Arm oder wenn das Alter vorbei ist die Sippschaft im Schlepptau. Nebenwirkungen: Stress. Riesengedränge. Probleme, nach Hause zu kommen. Keine Toiletten (siehe Assoziation Bier). Usw.

Heute fand eines der berühmtesten Feuerwerke statt: Das Edogawa Hanabi Taikai an der Grenze von Tokyo zur Präfektur Chiba am Edogawa (gawa = Fluss). Eckdaten:

  • Ort: Edogawa-ku / Ichikawa (Chiba) am Edogawa.
  • Zeit: Meistens am ersten Wochenende im August, Sonnabends, kurz nachdem es dunkel wird (19:15 oder 19:30)
  • Seit wann: Seit den 1970ern
  • Umfang: Dieses Jahr 14,000 Böller
  • Besucher: Ca. eine halbe Million
  • Besonderheit: Zwei Feuerwerke gleichzeitig
  • Dauer: 1¼ Stunden

Es war jedenfalls auch dieses Jahr ein Erlebnis. Und nächstes Mal nehmen wir dann aber den Grill mit…

Später waren wir noch in einem italienischen Restaurant in Urayasu essen. Von Carpaccio bis Krabbenpasta, Antipasti bis Dolce – es war richtig gut. Und unsere Tischnachbarn sprachen uns ganz ungeniert an und bereiteten uns einen sehr lustigen Abend. Auch das geschieht ganz gelegentlich hier…


Nein, kein Bild einer entfernten Galaxie. Nur das Foto mit einer Digitalkamera, die nicht für Feuerwerke ausgelegt ist.

Das Wort des Tages: 花火 (hanabi). Wörtlich “Blumenfeuer” – Feuerwerk. Nicht zu verwechseln mit Hanami.

Gl?ck gehabt – keine Trichinen!

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Heute ging es zur Trichinenbeschau Gesundheitskontrolle. Wer in einer japanischen Firma fest angestellt ist, wird ein Mal im Jahr zum Arzt geschickt – den sucht freilich die Firma aus. Und das ganze geschieht normalerweise während der Arbeitszeit. Der alljährliche Gesundheitscheck dauert ca. eine halbe Stunde, beinhaltet Blut- und Urinuntersuchung, EKG ab einem gewissen Alter (32 Jahre glaube ich), Seh- und Hörtest, Gespräch mit dem Doktor, Röntgenaufnahme des Thorax und freilich Standardwerte wie Blutdruck usw.

Die Untersuchung ist übrigens Pflicht. Und einerseits eine sehr löbliche Sache, denn nur so kann wahre Vorsorge betrieben werden. Andererseits bin ich nicht sicher, was bei einem – in welcher Hinsicht auch immer – positivem Befund geschieht: Erfährt es der Vorgesetzte? Als Erster womöglich?

Was ich beeindruckend finde, ist die “Lockerheit”: Krankenschwestern dürfen ganz allein Blut abzapfen (als ich mal im Krankenhaus lernte und arbeitete, war das in Deutschland tabu). Und Krankenschwestern gehen hier mit ihren mehr oder weniger weissen bzw. pastellfarbenen Arbeitskitteln raus und kaufen hier und da ihr Mittag. Ohne sich umzuziehen, in der prallen Hitze. Wie jetzt, Bakterien? Gibt’s hier nicht!

Am Sonnabend geht es schon wieder zum Arzt – aber aus erfreulichen Gründen und nur als Begleitung. Mehr dazu am Wochenende.

Wort des Tages:健康診断 kenkō shindan. kenkō ist die Gesundheit, shindan die Visite. So heisst die verordnete Untersuchung hier.

3, 2, 1… Deckung!

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Nein, ich rede nicht vom Libanon (Sauerei was da passiert und die UN nur zusehen kann). Gemeint ist das neue Erdbebenwarnsystem das heute gestartet wurde. Die Grundlage ist simpel und wird teilweise schon genutzt: Zahlreiche vernetzte Sensoren fangen die P-Wellen auf. P- steht für Primär. Diese entstehen nach jedem Erdbeben und richten keinen Schaden aus. Dafür sorgen nämlich erst die S-Wellen (Scherwellen).

Nun sind die P-Wellen vor den S-Wellen da, und dies kann reichen, lebensrettende Massnahmen zu treffen. Zum Beispiel Züge abzubremsen, Fahrstühle anhalten, Notstrom im Krankenhaus anstellen, Gas zu Hause abstellen und so weiter. Allerdings reden wir hier von einem sehr kleinen Zeitfenster: Maximal 15 Sekunden.

Das jetzige System versorgt erstmal nur wichtige Stellen wie Krankenhäuser, die Bahn oder Kraftwerke mit dem Countdown. Sollte sich das bewähren, dürfte es schnell weitergehen: Fernsehen, Internet, eine kleine Uhr in jedem Haus… Schon faszinierend. Jedoch: Je näher man am Epizentrum ist (also je gefährlicher) und je flacher der Herd, desto kürzer die Warnzeit. Vielleicht nur 1, 2 Sekunden. Aber selbst das kann Leben retten.

Informationen, auch graphisch und fast Echtzeit (Verzögerung 5 bis 10 Minuten gibt es auf der Seite der Meteorologischen Behörde.

Wort des Tages:地震対策 jishin taisaku. Jishin ist das Erdbeben, taisaku sind die Massnahmen.

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