Japan-Almanach: Alles über das Leben und Reisen in Japan. Seit 1998.
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Finger her und bitte lächeln!

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Hatte ich es doch letzte Woche vergessen zu erwähnen – da hat doch das japanische Unterhaus am 30. März tatsächlich das neue Einreisegesetz (bzw. Einwanderungs- und Flüchtlingsgesetz) durchgewunken. Jenes besagt, dass in Bälde bei allen Ausländern, die in Japan einreisen und älter als 16 sind, Fingerabdrücke genommen werden sollen. Und ein Foto wird demzufolge auch noch gemacht (Klasse, die Kollektion möchte ich mal sehen – nur zerknautschte Gesichter nach 10 bis 15 Stunden Flug). Hauptbeweggrund ist laut Unterhaus der Kampf gegen Terror. Was ja schon für allerlei Massnahmen als Ausrede herhalten musste.

Die Idee an sich ist nicht neu. Wie hier bereits erwähnt, wurde allen Ausländern mit Aufenthaltsberechtigung noch bis 2000 Fingerabdrücke genommen. Immerhin fortschrittlich: keine blaue, sondern unsichtbare Tinte. Allerdings gab es damals heftige, aber scheinbar fruchtbare Proteste seitens der Koreaner, von denen viele schon seit Generationen in Japan leben und trotzdem zweitrangig behandelt werden. Scheinbar wurde die Fingerabdruck-Pflicht wieder abgeschafft.

Noch ist das Gesetz aber nicht durch – am 19. April entscheidet das Parlament darüber. Und es gibt durchaus Widerstand gegen die als diskriminierend bezeichnete Massnahme. Persönlich glaube ich aber nicht daran, dass das Gesetz abgelehnt wird. Erst recht nicht, seit ein in Japan lebender Ausländer (ein Peruaner) vor ein paar Monaten brutal ein Kind ermordet hat.

Also, Finger waschen vor der nächsten Spritztour nach Japan! Und immer schön lächeln!

Das Wort des Tages: 偏執狂 (henshūkyō, auch henshitsukyō), auf Deutsch „Paranoia“. Mehr zu hiesigen Antiterrormassnahmen demnächst.

Um 8 wird das Licht ausgemacht!

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Zu den Dingen, über die man hier manchmal nur den Kopf schütteln kann, gehört der Aktionismus – das aus dem Boden Stampfen mehr oder weniger sinnfreier Initiativen. So entschied gestern das Umweltministerium, dass in seinen Büros täglich um 20 Uhr das Licht ausgemacht wird. Wer dann immer noch nicht fertig mit der Arbeit ist – und das wäre definitiv keine Seltenheit – kann ja dann im schummrigen Licht seines Computerbildschirms weitermachen. Man will hier, zumindest bis September, als (nicht-)leuchtendes Beispiel vorangehen, denn schliesslich ist Japan Gastgeber der Konferenz zum Kyoto-Protokoll gewesen und hat arg Mühe, die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Also heisst es Licht aus. Na dann gute Nacht!

Erinnert aber irgendwie an die schon eher sinnvolle „Warm Biz Cool Biz“-Kampagne, die letztes Jahr (?) gestartet wurde. Demzufolge soll sich das Bürovolk im Winter wärmer anziehen und im Sommer Anzug mit T-Shirt tauschen, um den Verbrauch durch Klimaanlagen zu drosseln. Die wirklich sehr viel verbrauchen und auch das Hitzeinsel (resp. Heat Island)-Problem verschärfen.

Zurück zur obigen, eher sinnlosen Kampagne: Just ging am Bahnhof in meiner Nähe die „Nachtrauchverbot auf Strassen in Bahnhofsnähe“-Kampagne, propagiert durch grosse Transparente, zu Ende. Dauerte den ganzen Winter lang. Wozu die Kampagne gut war? Keine Ahnung. Man sollte ebend nicht von 22 Uhr bis 6 Uhr draussen rauchen. Hat sich jemand dran gehalten? Natürlich nicht. Wohl auch deswegen wurde die Kampagne auch nicht „wegen grossen Erfolges verlängert“.


Neulich beim Teammeeting im Umweltministerium um 20:15

Hier das Wort bzw. die Phrase des Tages: キャンペーン実施中 (kyanpeen jisshichū) – kyanpeen kommt vom englischen „Campaign“, jisshichū bedeutet hier „wird durchgeführt“. Eine laufende Kampagne. Und davon gibt’s hier viele…

Großmütter aller Länder…

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Da klingelte es gestern abend an der Tür und draußen steht der Paketdienst. Mit einem grossen, schweren Paket. Das konnte nur eins sein – die neue Obstlieferung von der Oma. Diese lebt im fernen Kumamoto. Und sie schickt des öfteren gewaltige Obstkisten mit dem Obst der Saison. Weil ja sonst keiner anruft, sagt sie. Oma ist eine nette aber sehr resolute Frau. Die ich anfangs unterschätzt habe. Als wir einmal telefonierten, brachte sie ein nicht allzu gebrächliches Wort ein (wen’s interessiert: 散財 (sanzai, auf Deutsch: Mit Geld um sich werfen). Und fragt sofort „Verstehst Du das Wort?“ Nun, genau hatte ich es nicht verstanden, aber im Kontext konnte ich es mir halbwegs vorstellen. Also sagte ich „ja“. Das war ein Fehler. „Na, was bedeutet es denn dann?“ bohrte sie gleich nach. Ertappt. Seitdem höre ich genauer hin.

So resolut sie auch sein mag – gegen unsere Hochzeit hatte sie nichts einzuwenden. Das ist, gerade bei der älteren Generation, nicht unbedingt selbstverständlich. Aus Dank für das ganze gesunde Obst haben wir ihr jüngst ein gutes Kilo Käse geschickt, viele verschiedene Sorten freilich. Gehört erstaunlicherweise zu ihrer Lieblingskost.


Obst des Monats: eine Truhe voller パール柑 (paarukan) alias ザボン (zabon) bzw. ミカン (mikan) – auf gut Deutsch Pampelmusen

Und hier das Wort des Tages: 万国共通 bankoku kyōtsū (wörtlich: Zehntausend-Länder – Gemeinsamkeit). Nach dem Motto „das ist überall gleich“. Gemeint ist die Fürsorge von Großeltern.

Schöne neue Welt: Telekommunikation

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Ein richtig heftiges Gewitter, komplett mit Sturm und viel Regen, hielt uns heute nachmittag davon ab, nach draussen zu gehen. Wie ich also so am Rechner saß, dachte ich mir, dass man mal wieder Skype anschalten könnte. Und siehe da, zwei sehr gute Freunde, einer in Deutschland, der andere momentan in Kirgistan, waren online und fertig war die Konferenzschaltung. Zwei Stunden lang, für 0 ¥. Ganz anders 1995: Damals hatte ich meine ersten Bekanntschaften mit Japanern gemacht. Und ganz gelegentlich mal angerufen. Meine Kemenate im Studentenwohnheim hatte damals kein Telefon, also musste ich von der Zelle anrufen. Nach Japan kostete der Spass 3,60 Mark pro Minute, mit der Telefonkarte noch mehr. Bei einer 50-Mark-Karte konnte man gerade mal den anderen ans Telefon holen lassen und sich kurz über’s Wetter unterhalten. E-Mail war noch nicht verbreitet, Briefe brauchten ein bis zwei Wochen. Kurzum, es war ein teures Hobby, das viel Geduld verlangte.

Ganz anders heute: Telefonieren von Deutschland nach Japan kostet nur noch gute 0.02 € pro Minute (siehe hier), E-Mail und andere Internetanwendungen machen es leicht, Kontakt zu halten. Schöne neue Welt – zumindest in diesem Fall. Nur Bier von Deutschland nach Japan zu faxen oder zu beamen geht leider noch nicht. Schade eigentlich.

In Deutschland hat es mich regelrecht mürbe gemacht: In der Hauptfussgängerzone einer Großstadt zu wohnen und sich von dort mit dem Modem mühsam ins Internet einzuwählen. Nein, ich rede nicht mehr von 1995, sondern von 2005. Und beim Einwählen pausenlos Werbung für DSL zu hören. Sonderaktion DSL! Nur bis September! Vergeblich habe ich jahrelang auf DSL gewartet.

Wie sieht es in Japan aus? Auf dem Land freilich auch mau. In der Stadt hingegen sieht es sehr fortschrittlich aus – eine Internetstandleitung mit 10 Mbps downstream und 2 Mbps upstream kostet ca. 4500 Yen im Monat (rd. 35 Euro, flatrate natürlich), für 1000 Yen mehr gibt es 30 Mbps. Die meisten DSL-Verbindungen in Deutschland, so überhaupt vorhanden, haben 1 Mbps. Hinzu kommt eine weitreichende Abdeckung mit WLAN und akzeptable Datenübertragungsraten mit dem Handy. Für Technikfans ein Paradies…

Und dementsprechend das Wort des Tages: 情報社会 (jōhō shakai) – die Informationsgesellschaft.

Und wo bitte schön sind die Kirschen?

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Anfang April und es ist mal wieder soweit: Plötzlich ist alles rosa und weiss. Die Kirschbäume blühen. Und wie – man sieht den Himmel kaum vor Kirschblüten. Zeit, Kind und Kegel oder zur Not auch die Arbeitskollegen zusammenzupacken und in die Parks zu ziehen, zusammen mit Millionen anderer. Hanami ist angesagt – das japanische Kirschblütenfest (hana bedeutet Blüte, mi = sehen). Und wenn es nur zwei Bäume sind – darunter werden die Decken ausgebreitet und dann wird gegrillt, oder auch nicht, und gegessen bis der Arzt kommt und … getrunken bis selbiger wieder geht. Jedes Jahr kommt es dabei zu tödlichen Intoxikationen, aber daran wollen wir jetzt nicht denken. Der deutsche Beobachter fühlt sich jedenfalls oft an Himmelfahrt erinnert – bloss ebend mit schmucken Blüten als Dreingabe.

Man kann es allerdings auch verstehen: Hanami ist eine jahreszeitlich wirklich sehr günstige Zeit – die grosse Kälte ist endlich vorbei, und bald kommt die Regenzeit und danach eine alles erdrückende Hitze. Jedes Jahr kann man das gleiche Spektakel auch am Bildschirm verfolgen: Meteorologen ergänzen die üblichen, meistens erstaunlich unpräzisen Vorhersagen mit neuesten Informationen von der Kirschblütenfront, also wann und wo die Kirschen blühen. Dieses Jahr begann es in Tokyo am 25. März, relativ früh. Letztes Jahr lag die Vorhersage übrigens um 4 Tage daneben, was einen Aufschrei verursachte.

Als Pragmatiker, Genussmensch und von botanischen Kenntnissen ziemlich unbelasteter Stadtmensch der ich bin, dachte ich bei meinem ersten Hanami vor 10 Jahren „Toll! Noch ein paar Monate, dann gibt’s lecker Kirschen!“ Pustekuchen. Die tollen Blüten stammen meisten von Arten wie Prunus x yedoensis (Yedo bzw. Edo ist der alte Name von Tokyo) und anderen, die keine essbaren Kirschen hervorbringen. Kirschen gibt’s dann von woanders, einzeln abgepackt und für 600 Yen pro 10 Stück. Schade eigentlich.

Hanami vor meinem Haus – weit muss ich jedenfalls nicht laufen (heute aufgenommen)

Das Wort des Tages – wie kann es anders sein – ist 桜 (sakura), das japanische Wort für Kirsche. Die essbare Kirsche als solche heisst jedoch さくらんぼう (sakuranbō) – in etwa „Kind der Kirsche“.

Lösung des Arbeitslosenproblems?

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Allmorgendlich wenn ich mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahre, bietet sich das gleiche Schauspiel: Vier gelangweilte alte Herren, die in einem schmierigen Kabuff herumlungern, gelegentlich draussen herumstolzieren und eine Zigarette nach der anderen rauchen. Für 1,100 Yen (knapp 8 Euro) die Stunde. Nein, keine Testraucher, sondern die Aufpasser des Fahrradparkplatzes. Platz ist Mangelware in japanischen Städten, weshalb man als Fahrradfahrer in der Regel auf kostenpflichtige Abstellplätze angewiesen ist. In meinem Fall kostet das 100 Yen (0.7 €) pro Tag oder 310 Yen pro Monat. Auf einen Stellplatz kommen grob geschaetzt gute 500 Fahrräder. Keiner würde in Europa auf die Idee kommen, hier 4 Aufpasser einzusetzen.

Genauso verblüffend sind die unzähligen Baustellenaufpasser, die wild wedelnd durch die Gegend laufen und vor der noch so kleinsten Baustelle warnen – in blinkenden Westen und roten Leuchtknüppeln. Faszinierend. Wen mag es da noch verwundern, dass es in Japan nur rund 5% Arbeitslose gibt. Nach Aushilfen wird hier übrigens momentan überall händeringend gesucht. Ob im Spätverkauf für ca. 900 Yen, in Restaurants für 850 bis 1100 Yen usw. usf.

Dahinter steckt allerdings enormer Druck. Keine Arbeit = keine Chance in Japan. Alles kostet, und meistens nicht gerade wenig. Ein soziales Netz gibt es zwar, aber das fängt keinen wirklich auf. Wer hier chronisch krank wird und kein Millionär ist, hat ein Problem. Mehr zu diesem doch sehr eklatanten Unterschied zu Deutschland an anderer Stelle.
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Neulich auf dem Fahrradparkplatz, am Fahrrad neben mir:


Aufkleber an der Lenkstange:
kagi kaketa? Auf Deutsch: Abgeschlossen?

Am gleichen Fahrrad:

Weiterer Aufkleber:
Kagi! Kagi!!Kagi!!!OK kagi bedeutet „Schlüssel“. Kinder können dieses Zeichen übrigens nicht lesen!

Und das war auch schon das Wort des Tages – 鍵 – kagi, der Schlüssel, auch das Schloss.

Tod für Shōkō Asahara?

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Eine der Nachrichten, die heute die Titelblätter der japanischen Tageszeitungen bestimmten, war das verlorene Berufungsverfahren der Verteidiger Shoko Asahara’s gegen die Todesstrafe.
Zur Erinnerung: In den 1990ern machte Asahara, bürgerlicher Name Chizuo Matsumoto, mit der Oumu-Sekte (in Europa als AUM-Sekte bekannt) Schlagzeilen, als er erst eine Anwaltsfamilie in Matsumoto mit Giftgas auslöschte und 1995 mit einem Sarinanschlag in Tokyo 12 Menschen aus dem Leben riss. Und noch einiges mehr. Jedenfalls wurde er zum Tode verurteilt. Seine Anwälte plädierten nun auf Unzurechnungsfähigkeit – aufgrund der langen Haft brabbele der fast ganz Erblindete nur noch wie ein Kind und erkennt seine Töchter nicht mehr usw. Sie verloren – kaum überraschend.

In Japan muss man schon arg vorsätzlich etliche Mitmenschen meucheln um zum Tode verurteilt zu werden. Ein paar Kilo Rauschgift reichen da nicht. Wer allerdings zum Tode verurteilt wurde, hat wirklich nichts mehr zu lachen: Einzelhaft bis zum Ende und – das finde ich persönlich sehr extrem – der Henker kommt ohne Vorwarnung. Nach ein paar Monaten oder nach ein paar Jahrzehnten. Verwandte erfahren erst nach der Exekution vom Ende. Zum Tode Verurteilte werden in Japan gehängt. Man hört darüber aber in japanischen Medien so gut wie gar nichts. Man erfährt lediglich etwas, wenn jemand verurteilt wurde bzw. nachdem jemand hingerichtet wurde. Die meisten Japaner die ich kenne interessieren sich weder sonderlich dafür noch sind sie gegen die Todesstrafe.

Hierzu sollte man jedoch noch wissen, dass im Japan der Heian-Zeit (rund um das Jahr 1000 u.Z.) die Todesstrafe für rund 300 Jahre abgeschafft wurde – zu der Zeit einzigartig auf der Welt. In China war die Todesstrafe damals die einzige Strafart. Aber es gab rund 200 Hinrichtungsarten, je nach Schwere des Vergehens. „Du hast nur eine Kleinigkeit geklaut, deshalb kommst Du mit Köpfen davon“ — „Na Gott sei Dank“. Nein, eigentlich nicht zum Lachen.

Wort des Tages (auch wenn etwas düster): 死刑 (shikei). Shi bedeutet „Tod“ und „sterben“, kei ist die Strafe.

Vogelgrippe in Tokyo?

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Seit einer Woche kämpfe ich mit einer schnöden Erkältung – was mir in Deutschland vielleicht ein Mal in zwei Jahren passierte, kommt hier nun schon zum zweiten Mal in weniger als einem halben Jahr vor.
Kein Wunder: Wer jeden Tag in einem Zug vollbesetzt mit Erkältungskranken zur Arbeit fährt, braucht sich nicht wundern. Vom wechselhaften Wetter und permanenter Klimabeanlagung mal abgesehen. Anfangs belächelt man noch die Menschen mit Gesichtsmasken in den Zügen – manche sehen damit aus wie Affen im OP – aber bald versteht man die Leute. Da wird geniest und geprostet und einen Abstrich von den Halteriemen möchte man lieber nicht machen.
Kein Wunder dass Tokyo neulich zur Erkältungshauptstadt der Welt gekürt wurde.

So ist es auch kein Wunder, dass eine Untersuchung im Januar ergab, dass die Vogelgrippe, so sie vom Menschen zum Menschen übertragen werden könnte, rund 30% weniger Opfer finden würde, wenn man den Berufsverkehr in Tokyo einstellen würde. Zwar ist es hier momentan relativ ruhig geworden – Themen wie gefälschte Erdbebensicherheitsdaten bei Bauwerken, der andauernde Skandal um Livedoor Inc. und strahlende Neuigkeiten aus der Welt der Kernkraft (ach, und nicht zuletzt die Kirschblüte, aber dazu später mehr) überwiegen – aber sollte es ernst werden, wird es im Großraum Tokyo mit seinen 30 Mio Menschen definitiv chaotisch werden (zur Untersuchung siehe hier, nur Japanisch). Und ich glaube man würde ernst machen und den Zugverkehr einstellen. Das ist in der Regel schon nach 30 Minuten katastrophal.
Prinzipiell sollte man aber auch das Motto des Reiseführers für den intergalaktischen Anhalter nicht vergessen: Don’t panic!

Ach ja, so sich die Gelegenheit dazu bietet, werde ich ein „Wort des Tages“ an jeden Beitrag heften. Wer die japanischen Zeichen nicht sehen kann aber Wert drauf legt, sollte Arial Unicode oder einen anderen Unicode-Zeichensatz installieren.

Wort des Tages: 鳥インフルエンザ (tori infuruenza). Tori bedeutet Vogel, infuruenza stammt vom lateinischen Wort influenza. Sprich Vogelgrippe.

Tabibito’s Blog: Worum es geht

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Die Nachricht, dass es in Deutschland mehr Blogger als Blog-Leser gibt, sollte eigentlich jeden abschrecken. Zumal man sich mit einem Blog viel Arbeit aufhalst. Andererseits hilft ein Blog vielleicht auch, Wissen zu verbreiten und zu unterhalten.
Deshalb hat die Neugier gesiegt und zudem das Interesse daran, mit diesem Medium eine neue Bezugsquelle für Informationen zu erschliessen.
Doch da dies der erste Eintrag ist, erst einmal ein paar Worte über diesen Blog:

  • Wer schreibt da? Tabibito (auf Deutsch „der Reisende“) schreibt hier. Ich betreibe die Seite tabibito.de, allerdings mehr als Hobby, und habe seit mehr als 10 Jahren viel mit Japan zu tun. Seit 2005 lebe ich in Japan und arbeite als Webmaster bei einer .com-Firma. Das Ende des Aufenthalts ist ungewiss – vielleicht nur 5 Jahre, vielleicht 20 oder mehr. Warum Japan? Das werde ich oft gefragt und darauf werde ich in späteren Nachrichten eingehen.
  • Warum dieser Blog? Mit diesem Blog möchte ich allen Japan-Interessierten einen Einblick bieten in den japanischen Alltag abseits der Reiseführer und Anime-Traumwelten. Ich werde auch aktuelle Themen aufgreifen, die hier die Leute beschäftigen und in den Nachrichten zu kurz kommen. Ich werde auch versuchen, all denen, die in Zukunft in Japan leben oder studieren wollen, eine Informationsquelle zu sein.

Bevor es richtig losgeht, ein paar Dinge, die ich zu beachten bitte:

  1. Ich vertrete meine persönliche Meinung. Mit einer Prise Satire. Wer 100% politisch korrektes sucht, sollte Telefonbücher lesen. Deswegen Vorsicht beim Genuss dieser Beiträge.
  2. Kommentare und Kritiken sind natürlich sehr willkommen. Bitten, die Namen aller Mitglieder des FC Traktor-Fanclubs auf Japanisch zu schreiben, werde ich eher selten nachkommen – ich bekomme zu viel davon.

Ansonsten wünsche ich viel Spass beim Lesen!

Alien registration Card

Die Alien registration Card – eine Art Personalausweis für Ausländer, die länger als 3 Monate in Japan leben. Vor sieben Jahren wurden mir dafür sogar Fingerabdrücke genommen…

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