Blog Hokkaido IV – eine Kurzreise (Teil 2)

Hokkaido IV – eine Kurzreise (Teil 2)

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Nach Teil 1 nun also Teil 2 der jüngsten Hokkaido-Reise. Es geht noch immer die Küste entlang – dieses Mal allerdings auch zu ein paar Orten, die nun wirklich nicht im Reiseführer stehen. Nicht mal in japanischen.

Tag 4: Utoro – Mashu-See – Obihiro – Mombetsu

Wie immer ging es früh am Morgen los, und so viel war schon am Morgen klar: Es scheint ein heißer Tag zu werden. Die Küste entlang ging es weiter gen Westen, und bald kam ich durch die Kleinstadt Shari. Ab dort wurde das Land flacher und erinnerte streckenweise stark an die Ostseeküste. Und plötzlich zeigte das Thermometer im Auto eine Außentemperatur von 30 Grad an. Nun sollte es jedoch erstmal ein bisschen ins Landesinnere gehen. Bei der Hokkaidoreise vor einem Jahr fuhr ich in die Akan-ko-Gegend, ein Nationalpark mit drei sehr schönen Seen. Da ich damals bereits ein volles Programm hatte, war jedoch nur Zeit für zwei Seen – für den Mashu-See war nicht mehr genügend Zeit vorhanden, und das wurmte mich seitdem. Also ging es rund 50 Kilometer ins Landesinnere, und es wurde wieder viel bergiger. Noch eine Serpentine, und schon stand ich an Aussichtsplattform Nummer 1 des berühmten Sees. Der liegt in gut 350 Meter Höhe – der interessierte Besucher steht aber egal wo rund 200 Meter über dem See, denn so hoch sind die steilen Kraterwände, die den See komplett umgeben. Das von den Ainu einst „Teufelssee“ genannte Gewässer ist einer der tiefsten Seen Japans und einer der klarsten Seen der Welt: Angaben über die Sichttiefe reichen von 20 bis 40 Metern. Kein Wunder, denn der Mashu-See hat weder Ab- noch Zufluss, der Zutritt zum Ufer ist seit jeher verboten (das wäre auch ein sehr schwieriges Unterfangen) und Landwirtschaft findet in der Umgebung auch nicht statt. An mehr als 100 Tagen im Jahr liegt dieser See in dichtem Nebel – aber offensichtlich nicht heute, denn es war nicht nur klar, sondern auch windstill.

Auf der anderen Seite ging es wieder bergab und am wesentlich größeren Kussharo-See vorbei über den Bihoro-Pass zurück Richtung Küste. In Bihoro zeigte das Thermometer nun 35 Grad an – also 20 Grad mehr als noch am Vortag. Das kann auf Hokkaido passieren, ist aber relativ selten.

Küste bei Shari. Könnte aber ebenso an der Ostsee sein. Küste bei Shari. Könnte aber ebenso an der Ostsee sein.
Nur 50 km entfernt liegt der Mashu-See - ein glasklarer Kratersee Nur 50 km entfernt liegt der Mashu-See – ein glasklarer Kratersee

Nun ging es jedoch erstmal wieder gen Norden, zurück zur Küste. Zu einer kleinen Stadt namens 網走 Abashiri. Eine Stadt, die vor allem für eine Sehenswürdigkeit bekannt ist: Den Knast von Abashiri. Das nördlichste Gefängnis Japans fasst rund 1,500 Insassen – vor allem Wiederholungstäter und „Angehörige gewalttätiger Gruppen“, sprich Yakuza. Das Gefängnis gibt es seit 1890 und spielte bei der Erschliessung der Region eine wichtige Rolle mit der Gefangenenarbeit. Der Haupteingang ist noch aus der Gründungszeit und sehr schön, aber weiter geht es nicht – es sei denn, man stellt etwas Schlimmes an. Wer Langeweile hat, kann sich aber noch den Gefängnisladen ansehen, in dem von den Insassen hergestellte Waren verkauft werden.

Etwas außerhalb, der Stadt, an einem Berg, gibt es übrigens auch ein Gefängnismuseum, aber das war natürlich wegen des Corona-Ausnahmezustands auf Hokkaido geschlossen. In dem Museum wird unter anderem die Flucht des Yoshie Shiratori dargestellt – der schaffte es tatsächlich, aus vier verschiedenen Gefängnissen, inklusive Abashiri, auszubrechen.

Das Stadtzentrum von Abashiri war jedenfalls… tot. Nahezu alles war geschlossen, und kaum Menschen auf der Strasse, aber das mag auch der Hitze geschuldet sein.

Abashiris Hauptsehenswürdigkeit: Das Gefängnis Abashiris Hauptsehenswürdigkeit: Das Gefängnis
Wie ausgestorben: Das Zentrum von Abashiri, an einem Dienstag nachmittag. Wie ausgestorben: Das Zentrum von Abashiri, an einem Dienstag nachmittag.

Abashiri war jedoch nicht das Etappenziel – es ging weiter, rund 120 Kilometer Landstrasse, Richtung Westen. Am sehr grossen Brackwassersee Saroma ging es immer weiter, und die Strasse begann aufgrund der Hitze zu flimmern beziehungsweise in der Ferne mit dem Himmel zu verschmelzen. Da die Gegend hier sehr flach ist, fahren alle schneller, als erlaubt – mich natürlich eingeschlossen, aber ein LKW bewahrte mich scheinbar vor Konsequenzen. Hinter dem zuckelte ich nämlich gerade her, als ich plötzlich links ein im Wald gut getarntes Polizeiauto entdeckte. Wäre der LKW nicht gewesen, wäre ich bestimmt in ein kurzes Gespräch verwickelt worden – nebst Strafzettel und Belehrung.

Nach einer endlos erscheinenden Fahrt kam ich endlich am Ziel an – in 紋別 Monbetsu, einer Kleinstadt am Meer. Hier fand ich nur ein Business Hotel, das allerdings etwas besser war als das, was man in Großstädten so findet. Sprich, das Zimmer ist bedeutend größer als das Bett. Es ist schon fast sechs Uhr abends – ich stehe also vor einer wichtigen Entscheidung, denn die wenigen Restaurants, die geöffnet haben, nehmen ihre letzten Bestellungen bereits um 19 Uhr auf – danach ist Feierabend. Weit muss ich jedenfalls nicht laufen, um zur Hamanasu-Strasse zu gelangen – hier ist die Kneipenmeile der Stadt, hier tobt der Papst im Kettenhemd. Hier tummeln sich kleine und kleinste Snackbars, in denen die jeweilige Mama, ja, so werden sie wirklich genannt, die Gäste zu verlustieren. Und die Kneipenmeile von Mombetsu ist dabei extrem Retro. Man fühlt sich umgehend in die Showa-Zeit versetzt, sprich in die 1960,70, Anfang 80er. So lange wurden offensichtlich auch die Schilder und Fassaden nicht geputzt. Und jetzt, wo alles geschlossen hat, sieht das ganze noch viel trostloser aus.

Es gibt in der Tat auch eins, zwei Izakaya – mit wenigen Gästen – die noch etwas servieren. Die Gegend ist übrigens für hotate bekannt – die Jakobsmuscheln. Rund 100 Kilometer weiter nördlich gibt es eine Kleinstadt, die auf dem Einkommensindex der Einwohner auf einer Stufe mit Zentral-Tokyo liegt, und das verdankt man besagten Muscheln.

Absolut flaches Land am Saroma-See Absolut flaches Land am Saroma-See
120% Showa: Vergnügungsviertel von Monbetsu 120% Showa: Vergnügungsviertel von Monbetsu

Tag 5: Mombetsu – Nayoro – Teshio – Rumoi

Nein, es wird wohl nicht kühler. Warum habe ich denn überhaupt eine Jacke mitgenommen? Schon früh am Morgen waren es 30 Grad, und es ist schwer vorstellbar, das im Winter der Hafen von Mombetsu vom Treibeis blockiert wird. Davon zeugt ein kleiner Eisbrecher, der in einem Park am Wasser auf dem Trockenen liegt. Für Geographen ist das übrigens ziemlich interessant – Mombetsu liegt auf dem gleichen Breitengrad wie München. In Mombetsu ist es zwar nicht wesentlich kälter, aber im Winter wird es hier aufgrund der ungebremsten Meeresströmung aus dem Norden richtig eisig.

Alter Eisbrecher in Mombetsu Alter Eisbrecher in Mombetsu
Strasse auf Hokkaido. Man beachte die Pfeile am Straßenrand - die sorgen dafür, dass man die Strasse auch im Winter wiederfindet Strasse auf Hokkaido. Man beachte die Pfeile am Straßenrand – die sorgen dafür, dass man die Strasse auch im Winter wiederfindet

Nach einem Abstecher auf einen Berg nebst Park über der Stadt geht es weiter Richtung Norden, nach Okoppe (diese Namen gibt es wirklich nur auf Hokkaido) und dann landeinwärts nach 名寄 Nayoro. Ich könnte auch noch weitere gut 100 Kilometer die Küste entlang Richtung Norden fahren und käme dann am Kap Sōya an – dem nördlichsten Punkt Japans – aber da war ich 2007 bereits. Nayoro entpuppt sich als Ort, in dem es nun wirklich gar nichts zu sehen gibt, aber die Mittelgebirgslandschaft mit den vielen Wäldern ist schön. Und es geht weiter, wieder Richtung Norden, nach 音威子府村 Otoineppu, ein Dorf („mura“) mit weniger als 700 Einwohnern, das sich selbst als kleinstes Dorf Japans bezeichnet. Die Bevölkerungsdichte liegt hier bei sagenhaften 2.5 Menschen pro Quadratkilometer. Mit anderen Worten: Hier wohnt keine Sau.

Nach einer Schale recht gelungener Ramen ging es weiter nach Nordwesten, zur anderen Seite der Hallbinsel, immer am Teshio-Fluss entlang. Auch hier: Landschaft, so weit das Auge reicht. Am Japanischen Meer dann wird das Land wieder sehr, sehr flach – doch dann tauchte er wie aus dem Nichts auf: Der 利尻山 Rishirizan, ein gut 1,700 m hoher Schichtvulkan, der einfach so aus dem Meer ragt. An die Insel Rishiri habe ich sehr gute Erinnerungen, ebenso an die benachbarte Insel Rebun.

Gehen sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen: Nayoro Gehen sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen: Nayoro
Der Rishirizan, aus der Ferne betrachtet Der Rishirizan, aus der Ferne betrachtet

Nun war es aber langsam Zeit, gen Süden zu fahren — nach Rumoi. Was gibt es in Rumoi zu sehen? Nichts. Die Stadt hat rund 20,000 Einwohner, und in all meinen Jahren in Japan habe ich noch nie jemanden getroffen, der aus Rumoi kam — oder dort jemals Station machte. Aus irgendwelchen Gründen hatte es mir aber der Name angetan, und nun wollte ich mit dem Namen Bilder verbinden.

Durch Teshio und Embetsu ging es immer weiter die Küste entlang, auf einer schönen Strasse, mit wenig Verkehr. Nur an einer Stelle war etwas los – zwei Polizeiwagen standen am Rand, und daneben lag ein kleiner Transporter rücklings im Gras. Sicherlich war der Fahrer eingeschlafen, was auf der Route etwas verständlich war, aber offensichtlich war selbiger wohlauf. Weiter südlich, bei Haboro, waren zwei kleine Inseln im Meer zu sehen: Yagishiri mit rund 200 Einwohnern, und die Teuri-Insel mit rund 300 Einwohnern. Für einen Abstecher war leider zu wenig Zeit.

Südlich von Haboro wurde die Landschaft wieder richtig aufregend. Die Strasse führt direkt am Meer entlang, und direkt neben der Strasse befindet sich ein viele dutzend Kilometer langer grüner Wall. Und im Hintergrund ragt ein kleines Gebirge auf – mit dem knapp 1,500 m hohen 暑寒別岳 Shokanbetsu-dake als höchsten Gipfel. Da man von hier die Nordseite des Gebirges sieht, kommt man so in den Genuss der Schneeseite. Bei über 30 Grad ist der verschneite Gipfel ein willkommener Anblick.

Strasse nördlich von Rumoi mit dem Shokanbetsu im Hintergrund Strasse nördlich von Rumoi mit dem Shokanbetsu im Hintergrund
„Tunnel des Vergnügens“ in Rumoi

Kurz nach fünf erreiche ich schließlich 留萌 Rumoi, und das lässt Zeit für einen Stadtbummel. Auch diese Stadt hat schon mal sicherlich bessere Zeiten gesehen – viele Grundstücke sind leer, viele Häuser zerfallen, das örtliche Kaufhaus und zahlreiche andere Gebäude Relikte aus alten Zeiten, mit sehr viel Patina. Irgendwie hat sich der Abstecher dennoch gelohnt, denn auch das ist Japan, und auch dieses Japan mag ich durchaus.

Tag 6: Rumoi – Mashike – Takikawa – Furano – Chitose

Der letzte Tag bricht an, und es soll regnerisch werden. Macht nichts – war sowieso zu heiß. Ich könnte von Rumoi jetzt rund 100 Kilometer weiter die Küste entlang fahren und würde dann in Sapporo ankommen, aber auf Stadt habe ich keine Lust, und in Sapporo war ich bereits für ein paar Tage auf meiner Hokkaido-Reise 2007. Es geht aber erstmal in die Richtung, nach 増毛 Mashike, südlich von Rumoi. Mashike. Ein seltsamer Name, denn „mashi“ bedeutet „zunehmen, vermehren“ und „ke“ bedeutet Haare. Ein Name, der japanischen Frauen Schweißausbrüche und japanischen Männern Jubelschreie beschert, denn beide Geschlechter haben ihre Komplexe mit den Haaren. Japanische Frauen versuchen die Haare loszuwerden (von zwei Stellen mal abgesehen), und japanische Männer haben Angst davor, ihr Haupthaar zu verlieren.

Mashike entpuppte sich als sehr sehenswert. Ein grösseres Fischerdorf, das ein paar schöne Gebäude aufzuweisen hat – vor allem die Sake-Brauerei (Kunimare, die nördlichste Sakebrauerei Japans, ach was, der ganzen Welt!) ist sehr schön. Ein Teil ist zwar geschlossen, aber einige Bereiche können besichtigt werden. Definitiv einen Abstecher wert! Gleich in der Nähe liegt zum Glück auch eine winzige Tankstelle. Dort halte ich an, und ein alter, sehr lässiger Mann tankt den Wagen auf. Ich möchte mit Kreditkarte zahlen, und er bittet mich herein, damit ich unterschreibe. Er unterhält eine winzige Werkstatt, mit einer Katze auf dem Tisch, die mich einfach nur träge anblinzelt. Ich komme mit ihm ob der Katze ins Gespräch, und er sagt „da gibt’s noch mehr“ und zeigt auf zwei Kartons in der Ecke der Werkstatt, mit drei Katzenbabys, die gerade frühstücken. Ich erzähle ihm, dass ich auch eine Katze habe, und er sagt „ich weiss gar nicht, was ich mit denen machen soll… es sind so viele“.

Ich war in meiner Kindheit oft bei den Großeltern auf dem Land, und von daher ist es mir wirklich schleierhaft, das in Tokyo zum Beispiel Katzen für im Schnitt 2,000 Euro verkauft werden. Auf dem Land wissen die Menschen nicht wohin damit, und in der Stadt werden sie wie seltene Tiere gehandelt. Aber nein, es muss natürlich eine Rassekatze sein… Beinahe wäre ich bei dem Tankwart schwach geworden und hätte einen Teil seiner Bürde abgenommen, aber ich liess es dann doch sein, denn 1. wäre es problematisch, dass Tier bis nach Tokyo zu transportieren, und 2. hat mein Kater wohl so seine Probleme mit Kollegen…

Gebäude der Kunimare-Brauerei. Quiz für Japanisch-Lernende: Wie liest man das Zeichen in dem Kreis? Gebäude der Kunimare-Brauerei. Quiz für Japanisch-Lernende: Wie liest man das Zeichen in dem Kreis?
Silberwasserfall direkt am Meer südlich von Mashike Silberwasserfall direkt am Meer südlich von Mashike

Nach dem Abstecher nach Mashike ging es nur noch ein paar Kilometer entlang der Küste – die hier wieder sehr spektakulär ist. Danach ging es wieder landeinwärts, Richtung Takikawa. Es goss nun in Strömen, weshalb leider nicht viel zu sehen war. Takikawa ist eine weitere, recht neue Stadt, wie sie in Hokkaido nur allzu typisch ist: Streng geometrisch im Schachbrettmuster angelegt, mit breiten Straßen und oft heruntergekommenen Häusern.

Weiter ging es nach Furano, einem beliebten Erholungsort in der Mitte von Hokkaido. Furano ist für drei Sachen bekannt: Als Drehort einer älteren, beliebten Fernsehserie („Kita no kuni kara“), als Skiort im Winter und als Ort zahlreicher Lavendelfelder im Frühjahr und Sommer. Auf der Suche nach einer Mahlzeit stosse ich auf ein etwas eigenartiges, aber offensichtlich sehr beliebtes Curryrestaurant, und obwohl ich dementsprechend etwas anstehen muss, entscheide ich mich für ein Curry und sollte es nicht bereuen.

Deftiges Curry in Furano mit selbstgemachter Wurst Deftiges Curry in Furano mit selbstgemachter Wurst
Die Tomita-Farm ist bekannt für seine Lavendel- und Blumenfelder Die Tomita-Farm ist bekannt für ihre Lavendel- und Blumenfelder

Nun ist es schon halb zwei, und bis 5 Uhr muss ich das Auto am Flughafen Chitose abgeben – und der liegt 125 Kilometer, quer durch die Berge, entfernt. Egal: Ein Abstecher zur Tomita-Farm ein paar Kilometer nördlich von Furano muss noch drin sein. Dort gibt es an einem Berghang große Lavendelfelder und diverse andere Blumenfelder, die wohl sehr fotogen sein sollen. Allzu viel blühte nun gerade nicht, aber der Anblick war trotzdem schön. Mir gefiel auch die Art und Weise, wie der Park angelegt ist – man bezahlt keine hohen Park- bzw. Eintrittsgebühren. Das Geld wird durch andere Sachen eingenommen – Restaurants, Eis (lila, mit Lavendelgeschmack!), Souvenirläden, Kunstprodukte und dergleichen. Wer hier Geld lassen möchte, kann das gerne tun, muss es aber nicht.

Leider war damit die Reise auch schon zu Ende – nun ging es noch mal quer durch die Berge nach Shimukappu, einem ebenfalls bekannten Skiort, und von dort auf der Autobahn zurück nach Chitose, wo ich pünktlich um 4:50 das Auto abgeben konnte.

Fazit: Hokkaido immer wieder gerne, vor allem zu dieser Jahreszeit. Das nächste Mal vielleicht mit einem anderen Verkehrsmittel, aber man kann Hokkaido mit allem geniessen – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Moped, mit dem Auto. Selbst mit den Öffentlichen, aber dann muss man etwas Geduld haben und gut planen.

Gegend bei Furano Gegend bei Furano
Typische Landstrasse auf Hokkaido Typische Landstrasse auf Hokkaido
tabibitohttps://www.tabibito.de/japan/
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei Tabibitos Japan-Blog empfohlen.

5 COMMENTS

  1. Danke für diese schöne Reisebeschreibung und die Fotos; aber eine kleine Klugscheißerei muss ein: Sollte es nicht „Die Tomita-Farm ist bekannt für IHRE Lavendel- und Blumenfelder“ heißen?

  2. Auch diesen Artikel habe ich sehr gerne gelesen und danke Ihnen, dass Sie mir in diesen Zeiten zumindest intellektuell eine Reuse nach Japan ermöglichen! Ich freue mich auf Ihre weiteren Erkundungen dieses faszinierenden Landes.

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