| | |
|
| |
| | |
| |
Kleiner Tempel in Huay Xai |
|
Auch in der unbedeutenden Grenzstadt
Huay Xai legen
die Speedboats weit außerhalb des Ortes an. Ins Zentrum kommt man
mit dem Tuk Tuk, doch bis auf den auf einem Hügel gelegenen Tempel
Wat Jawm gibt es nicht viel dort - es ist ein schlichter Grenz- und damit
Handelsort. Es gibt viele Souvenirläden, die allesamt weit mehr verlangen
als die im Landesinneren; so man dort welche findet. Zur thailändischen
Seite, nach Chiang Khong, kommt man mit einer Fähre, doch soll es
Pläne geben, eine weitere Brücke hier über den Mekhong zu
bauen. Eines der wenigen Hotels vor Ort ist das Manilath-Hotel, welches
sehr schöne Zimmer und ein Restaurant hat, gleich in der Nähe
des Grenzübergangs beziehungsweise der Fähranlegestelle liegt
und mit 16000 Kip pro Doppelzimmer (ca. 4 Euro) verhältnismäßig
teuer ist. Die Überfahrt nach Thailand kostet 20 Bahts.
Laos ist meiner Ansicht nach ein Geheimtipp, es gibt
erst wenig Touristen und noch viele unberührte Landstriche. Da die
Bevölkerungsdichte sehr gering ist, wird man, von den Speedboats
abgesehen, überall von einer angenehmen Ruhe umgeben. Nach Laos fährt
man wegen der Kultur und der Natur - beides ist reichlich vorhanden. Da
die Infrastruktur für Tourismus noch nicht weit gediehen ist, kann
und muss man mit Entbehrungen rechnen, die jedoch eher bereichernd
als lästig sind.
Hier fing die Reise an: →Vientiane