Wohnen in Tokyo

Hikarigaoka in Nerima-ku
Auch das ist Tokyo: Wohnsilos soweit das Auge reicht. Irgendwo müssen die über 11 Millionen Hauptstädter ja wohnen. Die Wohnungen sind in der Regel reichlich klein. Es gibt zwei verschiedene Arten von Wohnungen - japanischer Stil, also mit Tatami 畳 (Reisstrohmatten) ausgelegt und Oshiire 押入 (riesengrosse Wandschränke), in denen man nach beendeter Nachtruhe seinen futon verstaut, und der europäische Stil mit Linoleum oder Teppich, Tischen und Betten.
Immer beliebter werden jedoch gemischte Wohnungen - ein Zimmer ist japanisch, der Rest - vor allem Küche und Wohnzimmer - eher europäisch. Die Mieten sind verhältnismässig hoch und verschlingen einen grösseren Anteil am Haushaltseinkommen als es deutsche Mieten tun. Wer eine neue Wohnung bezieht, bezahlt zudem meistens eine Maklergebühr und das shikikin 敷金 - die Kaution (meist drei Monatsmieten). Die Kaution in Japan zurückzubekommen ist jedoch relativ unwahrscheinlich.
Japanische Wohnungen betritt man nahezu ausnahmslos von aussen - so etwas wie Innenkorridore gibt es nicht. Fertige Wohnungen sind des weiteren stets mit Klimaanlagen ausgestattet, die man im Winter auch als Heizung benutzen kann. Mehr zum Thema Wohnen siehe Wohnen


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