Nagasaki – Japanische Geschichte pur

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Lage von Nagasaki
Region: 九州 Kyūshū
Präfektur: Nagasaki 長崎

Nagasaki 長崎

4 von 5 Sternen: Unbedingt Sehenswert
Name:

Nagasaki. Bedeutet „Lange (Land)spitze“. Sowohl „Naga“ als auch „saki“ findet man häufig in japanischen Ortsnamen. Nagasaki ist auch Namensgeber der Präfektur.

Lage:

Im Nordosten der Insel Kyūshū am Eingang zur 西彼杵半島 Nishi-Sonogi Halbinsel. Die Stadt erstreckt sich in dem engen Tal des 浦上川 (Urakami-Fluss), welches schliesslich in der ebenfalls langen, geschützten Bucht von Nagasaki mündet.

Ansehen:

Den Gedenkpark und die Urakami-Kathedrale als Erinnerungsstätten an den Atombombenabwurf. Die ehemalige Ausländerkolonie Dejima. Der Clover-Garten. Und und und… es gibt viel zu entdecken.

Nagasaki – Beschreibung

Nagasaki ist relativ jung und hat heuer nur knapp 500’000 Einwohner (Tendenz fallend) – um 1935 waren es nur knapp 200’000 Einwohner. Für japanische Verhältnisse liegt die Stadt sehr abgelegen und ist recht klein – und doch ist Nagasaki äusserst bedeutsam in der japanischen Geschichte. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass die Stadt jahrhundertelang die einzige Verbindung Japans zur Aussenwelt war. Und damit auch Ausgangspunkt der (versuchten) Christianisierung des Reiches. Zum anderen, und das ist eher bekannt, ist Nagasaki dafür bekannt, dass es neben Hiroshima eine von zwei Städten weltweit ist, die von einer Atombombe getroffen wurden. Mehr zum letzteren Ereignis siehe unten.

Eingang zur kleinen Enklave Dejima
Eingang zur kleinen Enklave Dejima

Um die damalige Bedeutung von Nagasaki zu verstehen, muss man zuerst auf die Lage schauen: Die Stadt liegt ca. 250 km entfernt vom Festland der koreanischen Halbinsel – und 800 km von Shanghai. Zum Vergleich: Bis Tokyo sind es gute 960 km. Alles Luftlinie – schaut man sich die Entfernung über Land und/oder Meer an, rückt Tokyo in noch weitere Ferne. Hinzu kommen die historischen Seefahrtswege: Nach Ostasien gab es von Europa aus nur eine echte Route: Rund um Afrika, dann um Indien herum und ab Singapur Richtung Norden. Der Süden und Westen der Insel Kyushu sind in diesem Fall das erste, was man von Japan zu sehen bekommt. Nagasaki wurde zwar vor dem 16. Jahrhundert gegründet, war aber nichts mehr als ein Dorf mit Naturhafen. 1542 begannen sich die Dinge zu ändern – ein portugiesisches Schiff landete erstmals in Japan (allerdings nicht direkt bei Nagasaki, sondern etwas weiter im Süden). 7 Jahre später landete ein weiteres portugiesisches Schiff in der Nähe. An Bord war der Jesuitenpriester St. Francis Xavier, der sich mit seiner Mannschaft in Nagasaki niederliess. Er selbst ging bald darauf wieder nach China und starb 1552, doch seine Crew blieb und missionierte fleissig.

Zu den ersten Konvertiten zählte der örtliche 大名 Daimyō 大村純忠 Ōmura Sumitada. Er erlaubte den Portugiesen daraufhin, Nagasaki als Handelsposten zu nutzen. Und so begann ein schwunghafter Handel: Viele europäische bzw. portugiesische „Errungenschaften“ gelangten so über Nagasaki ins mittelalterliche Japan: Tabak, Brot, das Christentum, Castella, Gewehre und einiges mehr. Davon zeugen noch immer Lehnwörter aus dem Portugiesischen wie z.B. パン (pan) von „pão“ – Brot, タバコ (tabako) von „tabaco“ – Tabak oder シャボン玉 (shabon-dama) von „sabão“ +tama (jap.), die Seifenblase, die auch heute aus dem Japanischen nicht wegzudenken sind.

Eindeutig europäischer Einfluss: Architektur auf Dejima
Eindeutig europäischer Einfluss: Architektur auf Dejima

Eine nachhaltigere Bedeutung hatte jedoch der Import von 基督教 (kirisuto-kyō) Christentum und Feuerwaffen, die bis dato unbekannt waren. Nagasaki gedieh aufgrund des Handelsmonopols mit Europa und viele Bewohner wurden katholisch. Das wurde dem Landeseigener 豊臣秀吉 Toyotomi Hideyoshi 1587 zu viel – er befahl die Ausweisung der Ausländer, was jedoch anfangs ignoriert wurde. 1596 lief ein spanisches Schiff bei Shikoku auf Grund, und Toyotomi kam wohl mit den Insassen in Kontakt. Ihm wurde zugetragen, dass die Spanier nur eine Vorhut seien – mehr sollten folgen. Das reichte Toyotomi, um die Christen letztendlich als Gefahr zu begreifen: Auf sein Geheiss wurden daraufhin am 19. Dezember des Jahres Keichō 0 (nach unserem Kalender der 5. Feb. 1597) 26 japanische Christen, heute bekannt als die 26 japanischen Heiligen 日本二十六聖人, in Nagasaki gekreuzigt. Die Ausländer liess man jedoch vorerst unangetastet.

Alte Kirche auf Dejima
Alte Kirche auf Dejima

Damit setzte langsam die Christenverfolgung ein. Die Missionare versuchten, die konvertierten Daimyos zum Sturz der Regierung zu bewegen, aber die Daimyo waren in der ersten Linie Japaner – erst in der zweiten Christen. Zwar kam es zu einem grossen Aufstand der Christen 1637 im nahegelegenen Shimabara 島原, aber eine echte Chance hatten die Christen nicht. Um diese Zeit herum liessen sich zudem mehr und mehr Niederländer in Nagasaki nieder – und die hatten vornehmlich am Handel Interesse. Holländer sollen dabei wohl angeblich sogar auf der Seite der Regierung gegen die Christen gekämpft haben.

Anfang des 17. Jahrhunderts begann man, das Land abzuschotten (später Landesabschliessung 鎖国 genannt). Ab 1616 durften ausländische Schiffe nur noch Nagasaki und Hirado 平戸 (nördlich von Nagasaki) anlaufen. 1624 wurde die englische Handelsniederlassung in Hirado geschlossen. Im Hafen von Nagasaki schüttete man 1.5 Hektar Neuland im Hafen auf – das neue Zuhause der Ausländer in Japan. Die Portugiesen wurden in den kommenden Jahren nach und nach vertrieben und erhielten keine Genehmigung mehr, Japan anzulaufen. Das Neuland im Hafen, genannt Dejima 出島 wurde die einzige Verbindung Japans zur Aussenwelt. Aller Handel mit China und Europa, vornehmlich Holland, lief nun über das winzige Stück Land. Erst über 200 Jahre später, im Jahre 1854, konnte der Commodore Perry die Öffnung anderer Häfen in Japan erzwingen; ganz aufgehoben wurde die Landesabschliessung 1854.

Dejima gibt es noch, aber es liegt heute nicht mehr direkt am Wasser sondern ein paar hundert Meter landeinwärts. Eintritt in die liebenswert restaurierte Enklave, der volle Name lautet Überreste des japanisch-holländischen Handelspostens Dejima 出島和蘭商館跡, kostet 500 Yen. Dafür kann man in der gepflegten Anlage frei herumlaufen und europäische Architektur bewundern.

Nagasaki liegt seetechnisch gesehen ideal: Zum einen, weil es relativ nah an Korea und China liegt. Zum anderen, weil es am Ende einer langen, schmalen Bucht liegt – prädestiniert für einen Hafen. Damit wurde Nagasaki zu einem wichtigen Werftstandort und Marinestützpunkt. Letzteres machte die Stadt leider interessant für den Einsatz einer neuen, furchtbaren Waffe während des Zweiten Weltkrieges: Der Atombombe. Am 9. August 1945, drei Tage nach dem Abwurf einer Atombombe auf Hiroshima, wurde Nagasaki nahezu vollständig zerstört. Eigentlich sollte die zweite Bombe 小倉 Kokura im Nordosten der Insel Kyūshū treffen, da jenes eine wesentlich wichtigere Rolle für die japanische Kriegsproduktion spielte. Kokura lag jedoch unter einer dichten Wolkendecke, und so wich man Richtung Nagasaki aus. Dort war der Militärhafen und die Werften von Bedeutung, doch auch die lagen unter dichten Wolken. Der Pilot stand jedoch unter dem Zwang, die Bombe abzuwerfen, sonst hätte er es nicht auf einen Flughafen der eigenen Seite geschafft. Und so flog er Nagasaki mit Radar an. Die Bombe traf nicht direkt das Zentrum, sondern 浦上 Urakami ein paar Kilometer landeinwärts. Die Gegend war dicht bewohnt.

Im Atombombenpark während des Jahrestages
Im Atombombenpark während des Jahrestages

Aufgrund der Tallage blieb die Wirkung der in ca. 470 m Höhe explodierten Bombe relativ begrenzt, doch die Folgen waren freilich verheerend genug: Eine gängige Schätzung geht davon aus, dass ca. 80,000 Menschen in Nagasaki bis Ende des Jahres 1945 entweder während bzw. kurz nach der Explosion starben. Mindestens genauso viele Menschen starben an den Spätfolgen. Makabrerweise befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion wohl auch etliche Menschen in der Stadt auf, die nach der Atombombenexplosion in Hiroshima nach Nagasaki geflohen waren. Zum Sinnbild der gewaltigen, plötzlichen Zerstörung der Stadt wurde vor allem die Kathedrale von Nagasaki 浦上天主堂, die faktisch im Epizentrum der Bombe stand. Während der Explosion wurde gerade eine Messe zu Mariä Himmelfahrt abgehalten – alle Besucher der Kirche wurden von der Bombe getötet, die Kuppel stürzte herunter und die meisten Mauern ein. Heute sieht man noch ein Mauerfragment, aber die Kirche als solche wurde ansonsten wieder aufgebaut.

Im Zentrum der Stadt
Im Zentrum der Stadt

Die Gedenkstätten zum Atombombenabwurf konzentrieren sich im hügeligen Stadtviertel Matsuyama-chō 松山町 rund um den kreisrunden Epizentrum-Park 爆心地公園. Dieser Park ist wiederum Teil des über 18 Hektar grossen Friedensparks 平和公園 mit einer grossen, anklagenden Statue und vielen kleinen Gedenkstätten, darunter auch der Glocke der Kathedrale, die bei der Explosion herabstürzte und seitdem so belassen wurde. Oberhalb des Epizentrum-Parks – eine lange, steile Treppe führt hinauf – befindet sich das moderne Nagasaki Atombombenmuseum 長崎原爆資料館 mit eindrucksvollen Exponaten über Nagasaki vor, während und nach des Abwurfes. Der Eintritt kostet 200 Yen und die Angestellten erklären gern, was es zu sehen gibt.

Sehr lebendig wird der Friedenspark alljährlich am 9. August, dem Jahrestag. Zehntausende Menschen versammeln sich im Park. Um 11:02 vormittags erklingen Sirenen, und alles und Jeder verharren in Stille, um der Opfer zu gedenken. Ein ergreifender Moment, und doch ist es mit normalem, menschlichen Verstand nur schwer zu fassen, was sich damals an diesem Ort abgespielt haben muss.

China-Town von Nagasaki
China-Town von Nagasaki

Nagasaki bietet alles in allem sehr viel Abwechslung: Vom hochmodernen Bahnhof und Bahnhofsvorplatz muss man nicht allzu lange laufen, um in die schmalen Gassen entlang des Nakashima-Flusses 中島川 zu gelangen. Jener mündet schliesslich bei oben beschriebener Dejima in den Hafen von Nagasaki. Der Fluss ist eigentlich eher ein Bach und wird von zahllosen Brücken überspannt – unter anderem von der Brillenbrücke 眼鏡橋 (die so heisst, weil sie aus zwei Bögen besteht). Diese Brücke wurde 1634 erbaut und ist damit Japans älteste Steinbogenbrücke. Im Laufer der Geschichte wurde sie mehrmals von Überschwemmungen ganz oder halb weggerissen – das letzte Mal 1982. Sie gilt als wichtiges Kulturgut (重要文化財) Japans. A propos Hochwasser: Beim schweren Hochwasser am 23. Juli 1982 fielen nahe Nagasaki innerhalb einer Stunde 187 mm Regen (mehr als ein Drittel dessen, was in Berlin in einem Jahr fällt). Ab 100 mm pro Stunde fällt übrigens im Freien das Atmen schwer. 262 Menschen kamen bei dem Hochwasser ums Leben oder gelten seitdem als vermisst.

Besonders schön sind die Viertel am linken Ufer des Nakashima-Flusses. Läuft man von der Brillenbrücke Richtung Dejima (also Richtung Hafen), stösst man linkerhand auf die farbenprächtige China-Town 中華街 von Nagasaki. Für Jahrhunderte war Nagasaki nicht nur das einzige Tor zu Europa, sondern auch zum nahen China. In Nagasaki steht auch das Siebold-Museum シーボルト記念館. Philipp Franz Balthasar von Siebold, war ein deutscher Arzt und Botaniker, der von 1823 bis 1829 sowie noch einmal von 1859 bis 1862 in Japan lebte. Die ersten Jahre verbrachte er als Arzt auf Deshima. Er heiratete beim ersten Aufenthalt eine Japanerin und zeugte eine Tochter mit ihr, wurde aber 1829 des Landes verwiesen (er hatte wohl versucht, Landkarten herauszuschmuggeln) und konnte für die nächsten 30 Jahre nicht zurückkehren. Siebold ist in Japan weithin bekannt und der erste deutsche Japan-Forscher. Seine Publikationen über Japan waren lange Zeit das Nonplusultra der Japanwissenschaften in Europa.

Weiterhin ist Nagasaki für den grossen Glover-Garten グラバー園 bekannt. Die Anlage liegt auf einem Hügel am Hafen, von wo aus man letzteren gut überschauen kann. Gebaut wurde der Park nebst Residenz für den schottischen Industriellen Glover, der viel für den Aufbau der Wirtschaft in Nagasaki beitrug. Die 1863 fertiggestellte Residenz gilt als das älteste, noch erhalten gebliebene europäische Gebäude in Japan. Jahr für Jahr besuchen rund 2 Millionen Menschen die Anlage. Eintritt kostet 600 Yen.

Blick von der Bucht Richtung Hafen und Innenstadt
Blick von der Bucht Richtung Hafen und Innenstadt

Dies sind nicht alle Sehenswürdigkeiten von Nagasaki. Es gibt wirklich sehr viel zu entdecken in Nagasaki, und die wunderbare Vermischung von steilen Hügeln und dem Meer hat in Nagasaki ein sehr interessantes Stadtbild geschaffen. Alles in einem Tag zu erkunden ist bei dieser Stadt nahezu unmöglich. Übrigens ist Nagasaki gelegentlich auch mit negativen Schlagzeilen aufgefallen: 1990 wurde der damalige Bürgermeister Motoshima von Rechten niedergeschossen – er überlebte schwerverletzt. Weniger Glück hatte sein Nachfolger Itō 2007 – er wurde von einem verwirrten Gangster während einer Wahlkampfveranstaltung mitten in einer Menschenmenge erschossen.

Anreise

Mit Bahn, Flugzeug oder Fähre. Eine direkte Fährverbindung nach Portugal und den Niederlanden gibt es jedoch nicht mehr. Zugtechnisch gab es zwei Möglichkeiten, von anderen japanischen Grossstädten nach Nagasaki zu kommen – erst mit dem Shinkansen nach Hakata und von dort weiter mit dem Schnellzug. Oder mit dem Nachtzug – jener verkehrte zwischen Tokyo und Kumamoto bis Tosu 鳥栖 und von dort weiter mit dem Expresszug. Leider wurde der Nachtzugbetrieb (in Japan Blue Train ブルートレイン) am 14. März 2009 eingestellt. Insgesamt fahren drei Schnellzüge nach Nagasaki: Kamome Ltd. Express かもめ, Midori Ltd. Express みどり und Huis Ten Bosch ハウステンボス (letztere ist eine nach holländischem Vorbild gebaute Stadt nebst Vergnügungspark). Mit dem Kamome braucht man von Fukuoka (Bahnhofsname: Hakata 博多) gute 2 Stunden, die Fahrkarte kostet 4’910 Yen. Wer mit dem Bummelzug fährt, zahlt zwar nur 2’730 Yen, braucht aber doppelt so lange. Alle Linien sind JR – Railpass-Besitzer brauchen also nichts zuzuzahlen. Verschlafen kann man auch nicht: Der Hauptbahnhof von Nagasaki ist ein imposanter Kopfbahnhof – hier ist die (Eisenbahn)welt zu Ende. Wer nach Shimabara 島原 am Unzen-Vulkan möchte, muss erst ein paar Kilometer Richtung Fukuoka nach Isahaya 諫早 und dort in die private Shimabara-Linie umsteigen. Dauert zusammen etwas mehr als eine Stunde und kostet 2’640 Yen.

Man kann auch mit dem Highway-Express-Bus von Fukuoka fahren. Dauert in der Regel ca. 2½ Stunden und kostet 2’500 Yen. Wer von Tokyo z.B. nach Nagasaki möchte, braucht also über 8 Stunden mit dem Zug, die ganze Fahrt kostet dann über 25’000 Yen. Wer keinen Railpass und wenig Zeit hat, kommt mit dem Flugzeug besser weg. Der Flughafen liegt weiter nördlich Richtung Sasebo 佐世保 und damit etwas abseits. Von dort gibt es zwei internationale Verbindungen: Nach Seoul (Südkorea) und Shanghai/VR China. Alles andere sind Inlandsverbindungen.

Fähren von Nagasaki fahren alle möglichen Inseln in der Gegend an – aber nicht weiter. Fähren ins Ausland und nach Okinawa gibt es nicht.

In Nagasaki selbst kommt man hervorragend mit der Strassenbahn 路面電車 herum – vier Linien gibt es, zwei davon fahren auch zum Hauptbahnhof. Mit der Strassenbahn kommt man bequem zu den meisten, oben beschriebenen Sehenswürdigkeiten. Der Preis ist seit Jahrzehnten konstant und liegt bei nur 100 Yen (Stand 2009).

Übernachtung

In Japan gibt es nur eine Handvoll wirklich guter Hostels – eines davon steht in Nagasaki und heisst Nagasaki International Hostel AKARI. Es liegt sehr günstig direkt am Nakashima-Fluss unweit des Rathauses und damit nur rund 10 Minuten zu Fuss vom Hauptbahnhof entfernt. Läuft man den Fluss entlang, gelangt man direkt zu Deshima und zum Hafen. Die Besitzer sind ein junges Ehepaar – er ist ein Aussteiger, der seinen Job in Tokyo geschmissen hat, um ein Hostel zu betreiben. Die beiden sind sehr, sehr freundlich und sprechen gut Englisch. Es gibt einen grossen Gemeinschaftsraum mit Küche, Büchern, Internet usw. Das Hostel hat mehrere Etagen. Es gibt Einzelzimmer und Schlafsäle. Alles ist sauber und angenehm. Eine Nacht im Schlafsaal kostet nur 2’500 Yen. Hostel World Wide hat AKARI zum besten Hostel in Japan 2008 gekürt – zu Recht. Adresse: 〒850-0871 長崎県長崎市麹屋町2-2 (zip 850-0871, Nagasaki-shi, Kōjiyamachi 2-2), Tel.: 095-801-7900. Mehr siehe Webseite.

Zu allgemeinen Übernachtungstipps siehe Übernachtungstipps Japan.

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