Lage von Kagoshima
Präfektur: 鹿児島 Kagoshima

屋久島 Yakushima

5 von 5 Sternen: Unbedingt Sehenswert
Name:

Yakushima. “-shima” bedeutet Insel, doch über die Herkunft des “Yaku” streiten sich die Gelehrten. Einige sagen, es stamme vom Wort “夷邪久国” (iyaku-no-kuni) ab – eine sehr alte Bezeichnung der heutigen Region Okinawa. Andere meinen, es könnte von einer sehr alten, chinesischen Lesung des Schriftzeichens für Regen (diese Lesung lautet “yagu”) abstammen. Beides klingt schlüssig, aber so ganz genau wird sich das wohl nicht mehr klären lassen.

Lage:

Yakushima ist eine der beiden grossen Inseln der 大隈諸島 Ōsumi-shotō (Ōsumi-Inseln), und diese wiederum gehören zu der 南西諸島, Nansei-shotō (“Südwest-Inselkette”). Anders gesagt liegt Yakushima zwischen Kyushu und Okinawa, wobei Kyushu im Norden nur rund 60 Kilometer entfernt ist. Die Insel liegt ziemlich genau zwischen der kleinen Insel 口永良部島 Kuchinoerabu-jima im Westen und Tanegashima im Osten – beide Inseln sind von Yakushima aus bei gutem Wetter sichtbar.

Ansehen:

Die Berge im Inselinneren, allen voran der Miyanouradake – immerhin der höchste Gipfel von Kyushu. Die Jōmon-Sicheltanne oder andere Exemplare der uralten Sicheltannen. Der Sempiro-Wasserfall. Der Wald von Shiratani-Unsui. Ein Meeres- oder anderes Onsen. Die wilde Westküste.

Karte der Insel Yakushima
Karte der Insel Yakushima

Yakushima – Beschreibung

Gemeinden auf Yakushima
Japanese name Name Einwohner
宮之浦 Miyanoura 3’231
安房 Anbō 1’139
春牧 Harumaki 958
尾之間 Onoaida 796
一湊 Issō 780
平内 Hirauchi 648
松峯 Matsumine 586
永田 Nagata 546
栗生 Kurio 522
Hara 478
楠川 Kusugawa 449
小瀬田 Koseda 439
長峰 Nagamine 383
志戸子 Shitogo 380
麦生 Mugio 291
船行 Funayuki 287
平野 Hirano 274
中間 Nakama 238
湯泊 Yudomari 221
吉田 Yoshida 205
小島 Koshima 193
高平 Takahira 188
永久保 Nagakubo 156
椨川 Tabugawa 99

Die fast kreisrunde Insel Yakushima ist von Osten nach Westen 28 Kilometer lang und von Norden nach Süden 24 Kilometer. Wuchtig liegt sie in der See – es gibt kaum Küstenebenen, dafür aber ein grosses, fast 2’000 Meter hohes Plateau in der Inselmitte mit traumhaften Felsformationen. Das Klima der Gegend ist bereits subtropisch, und dennoch kann es hier im Winter in den Bergen häufiger schneien. Da es weit und breit keine höheren Berge in der Gegend gibt, stossen die feuchten Luftmassen der Region gegen das Bergland der Insel, weshalb Yakushima eine der regenreichsten Regionen der Welt ist. Während in Japan im Schnitt rund 1’700 mm Regen fallen (das ist bereits die dreifache Menge dessen, was in Berlin an Niederschlag fällt), fallen entlang der Küste von Yakushima rund 4’000 mm, und im Bergland sogar 8’000 bis 10’000 mm (sprich: 10 Meter!) Regen pro Jahr. Deshalb wird die Insel auch gern als Regeninsel bezeichnet, und manchmal hört man auch, dass es auf Yakushima an 35 Tagen im Monat regnet.

Due to various finds suspected, that the island more than 7’000 Years was settled, but it took until the year 607 our era, until the island was first mentioned – related to a Chinese expedition to the islands between Kyushu and Taiwan. At that time the island was “Iyaku(no)to” genannt. A few years later, the island also appeared in Japanese documents on. Due to its remote location and for agriculture rather difficult conditions played Yakushima in the following centuries, of course, no major role in the area. Nevertheless, even this relatively sparsely populated patch was not lost on the Americans, as they in 2. attracted world war against Japan in the field: Also on this island bombs fell. After the war there were serious food shortages, and it was not until about. 1950, up here electricity and gas found their way. In den 1970ern lebten über 17’000 Menschen auf der Insel, und viele verdienten ihr Geld mit der Forstwirtschaft und Köhlerei, denn mehr als 90% der Insel sind bewaldet. 1966 entdeckte ein Inselbewohner die Jōmon-sugi, die schnell als Japans ältester Baum identifiziert wurde, und diese Entdeckung machte die Insel plötzlich bekannt.

Aufgrund des gesunkenen Holzbedarfs und aus Naturschutzgründen entschied man im Jahr 1975, dass auf der gesamten Insel kein Holz mehr geschlagen werden darf. Im Oktober 1993 erklärte die UNESCO schliesslich Teile der Insel zum UNESCO-Weltnaturerbe – als ersten Ort Japans. Das Weltnaturerbegebiet ist über 10’000 Hektar gross und umfasst einen Teil der Westküste sowie weite Bereiche des Hochlandes in der Inselmitte. Rund 20% der 505 km² grossen Insel sind damit unter besonders strengen Schutz gestellt. Und das brachte allerlei Probleme mit sich: Viele Inselbewohner konnten nun nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen (vor allem die in der Land- und Forstwirtschaft tätigen), aber dafür nahm der Besucherstrom immer mehr zu. Während zum Beispiel zu der Zeit, als die UNESCO Teile der Insel zum Weltnaturerbegebiet erklärte, rund 10’000 Besucher pro Jahr zur Jomon-Sugi wanderten, waren es im Jahr 2003 zum Beispiel fast 120’000 Besucher. Einzig die Zahl derer, die pro Jahr auf den Gipfel des höchsten Berges wandern, ist seitdem bei ca. 10’000 Menschen gleichgeblieben.

Natürlich schafft der stetig steigende Besucherstrom auch zahlreiche neue Arbeitsplätze – viele der Inselbewohner verdingen sich nun in den Souvenirgeschäften, Restaurants, Unterkünften oder als Reiseführer. Doch den Bevölkerungsschwund kann das nicht aufhalten: Während 1970 noch über 17’300 Einwohner auf der Insel lebten, waren es 2010 nur noch 13’500 Menschen (darunter 91 Foreigners). Diese Zahl beinhaltet jedoch auch die ca. 137 Einwohner der Nachbarinsel 口永良部島 Kuchinoerabu-Jima, einer sehr aktiven Vulkaninsel östlich von Yakushima, da 屋久島町 Yakushima-chō – die Gemeinde Yakushima – auch diese Insel mit einschliesst (nach einem schweren Vulkanausbruch im Jahr 2014 mussten jedoch alle Bewohner von Kuchinoerabu-Jima nach Yakushima evakuiert werden).

Panorama der Inselmitte
Panorama der Inselmitte

安房 Anbō

Auf der Insel gibt es zwei Fährhäfen – einer befindet sich in Miyanoura im Norden der Insel, der andere an der Ostküste in Anbō (nicht zu verwechseln mit der historischen Region Awa an der Ostküste der Präfektur Chiba – die wird mit den gleichen Schriftzeichen geschrieben aber eben anders gelesen). Anbō ist mit guten 1’000 Einwohnern der zweitgrösste Ort der Insel und für die meisten Besucher, die von Kagoshima auf Kyushu nach Yakushima übergesetzt haben, der erste Ort, den sie von der Insel sehen. Der Hafen selbst und weite Teile der Ortschaft sind allerdings recht alt, und das ist nicht im positiven Sinne gemeint. In Sichtweite des Hafens thront ein architektonisch fragwürdiges Besucher- und Einkaufszentrum über der Küste. Das Zentrum des Ortes ist sehr klein und befindet sich ein paar 100 Meter südlich des Hafens an der Mündung des Anbō-gawa (-gawa = Fluss). Jener entspringt direkt am Miyanoura-dake, is round 20 km lang und kann streckenweise mit Kayak befahren werden.

Der Ortsteil Anbō
Der Ortsteil Anbō

Im Zentrum befinden sich ein paar wenige Geschäfte – darunter der wahrscheinlich einzige Fast-Food-Laden der Insel, ein paar Cafes und mehr. Etwas ausserhalb, an der Ausfallstrasse Richtung Norden, gibt es zudem ein paar grosse Souvenirläden, in denen man hauptsächlich aus Holz hergestellte Souvenirs erstehen kann (das Holz ist natürlich nicht geschlagen, sondern Totholz). Mit Ausnahme des Hafens und der Souvenirläden kann man Anbō jedoch ruhig links liegen lassen. Rund 4 Kilometer südlich des Zentrums befindet sich einer der grösseren Arbeitgeber der Insel – die 三岳酒造株式会社 Mitake-Brauerei, in der der gleichnamige Shōchū gebrannt wird. Diese Marke wird, typisch für die Region, aus Süßkartoffeln und Reisferment gebraut, hat 25 Umdrehungen und ist in ganz Japan bekannt. Shōchū ist für die meisten Japanbesucher sehr gewöhnungsbedürftig, aber man sollte das Getränk nicht gänzlich ablehnen, bevor man Mitake probiert hat, denn der ist durchaus sehr aromatisch.

千尋の滝 Sempiro-Wasserfall

Wie eingangs erwähnt, fallen in den Bergen von Yakushima bis zu 10’000 Millimeter Niederschlag pro Jahr. Das ganze Wasser muss natürlich irgendwohin, und so wundert es nicht, dass es auf der Insel auch Flüsse und Wasserfälle gibt. Einer der grössten Wasserfälle ist der Sempiro-Wasserfall (Manga-Fans, die Schriftzeichen lesen können, mögen sich hier wundern, aber 千尋 wird hier tatsächlich “Sempiro” bzw. “Senpiro” gelesen und nicht wie sonst üblich “Chihiro”). Dieser Wasserfall ist rund 60 Meter hoch und liegt auf halber Strecke des kleinen 鯛ノ川 Tainogawa.

Der Sempiro-Wasserfall
Der Sempiro-Wasserfall

Auffällig am Sempiro-Wasserfall ist die gewaltige Granitwand linkerhand. Diese ist rund 250 Meter mal 300 Meter gross und gehört zum markanten Motchumu-dake (siehe nächster Abschnitt, unter Onoaida). Die fast glatte Granitwand zeigt eindrucksvoll, welche Kraft hier das Wasser hat – obwohl alles aus Granit besteht, sind die Wände derart glatt, dass man meinen könnte, es handelt sich um Beton.

尾之間 Onoaida

Im Südosten von Yakushima liegt die kleine Gemeinde Onoaida, dem Namen nach der “Ort zwischen den Enden”. Die Gemeinde hat knapp 800 Einwohner, die sich auf die enge Fläche zwischen Meer und Gebirge verteilen. Fährt man vom Norden her auf den Ort zu, fällt erstmal der schroffe Felsen モッチョム岳 Motchumu-dake. Dieser Berg besteht nahezu vollständig aus Granit und ist 940 Meter hoch. Auffällig an dem Berg ist der ganz und gar nicht japanisch klingende (und deshalb auch mit Katakana geschriebene) Name “Motchumu”. Der Begriff bezeichnet im Dialekt der Insel die (menschliche) Vulva, da die Form des Berges jener ähnelt (oder ähneln soll). Mit etwas Phantasie… Dieser Berg gehört bereits zum UNESCO-Weltnaturerbegebiet, weshalb hier besonders strenge Regeln in Sachen Naturschutz gelten.

Berge im Südosten der Insel
Der Motchumu-dake bei Onoiada

Auf den Gipfel führt ein Wanderweg, welcher am oben beschriebenen Sempiro-Wasserfall beginnt. Für den Aufstieg braucht man, von guten Schuhen abgesehen, keine besondere Ausrüstung, aber die Route (und es ist die einzige) ist anspruchsvoll, weshalb auch gesagt wird, dass man, wenn man diesen Berg meistern kann, auch fast alle anderen Berge der Insel Yakushima meistern kann. Belohnt wird man oben mit gewaltigen Granitblöcken, von denen man auf den Pazifik und die Berge im Hinterland – fast alle sind grösser als der Motchumu-dake – schauen kann.

In Onodaira gibt es eine heiße Quelle, die man im 尾之間温泉 Onoaida Onsen erleben kann. Die Quelle wurde angeblich schon vor hunderten von Jahren erschlossen – nachdem Jäger beobachteten, wie verwundete Rehe hier ihre Wunden ins heiße Wasser hielten. Dieses Onsen ist richtig ländlich und alt – die Wasserqualität ist exzellent und mit einem pH-Wert von 9,6 beinahe dem Wasser im Toten Meer ähnlich. Allerdings ist die Wassertemperatur mit 49 Grad selbst für japanische Verhältnisse enorm hoch. Bevor man ins Wasser steigt, sollte man sich deshalb mehrmals vorher mit dem Wasser übergiessen (aber selbst dann, erst recht im Sommer, hält man es nicht lange aus). Ein Bad im Onsen kostet 200 Yen.

If you drive from Onoaida further west, along the south coast, to get to the hot springs of a special kind. Das Flat Utsumi Onsen Hirauchi Kaichū Onsen is a source, in the hot water comes out almost directly into the sea. Twice a day is the hot spring for maximum 5 hours visible – and usable, So always, when the tide is out. At high tide, the hot spring is completely flooded by the sea. This is even in Japan, a country with countless hot springs, something special. This onsen is correspondingly less in the wild and is, even that is relatively rare, a mixed bath.

宮之浦岳 Miyanoura-dake

Blick vom Miyanoura-dake
Blick vom Miyanoura-dake

Mehr zum Berg siehe Miyanouradake.

縄文杉・紀元杉 Jōmon-sugi / Kigen-sugi

Japan is known for its Cedar Sugi – a tree, occurs naturally only in Japan. In German it is called “Sicheltanne” bezeichnet, but the term “Japanese cedar” one hears occasionally. For quite a few Japanese these trees are more of a nuisance, because the pollen is highly allergenic, and a Sugi allergy is not a pleasant thing. In any case, the Yakushima cedars obviously feel particularly comfortable, because here are many ancient copies. Probably the oldest Japanese cedar on the island (and from all over Japan) ist die 縄 文 杉 Jomon-Sugi, named after the Jomon-Epoche, which began during the last ice age and approximately 300 ended years before our era. the tree was discovered by a tourist industry of the island in 1966. Whether the name to the age of the tree (very likely he sprouted in Jōmon period) refers to the form or, which is somewhat reminiscent of ceramic vessels from the era, is not entirely clear.

The question, how old the great, massive tree, unfortunately can clarify not so simple: The guesses range from 7’000 Years to 2’000 Jahren, but the number 3’000 is most commonly seen. Theoretically, the age could be counted on the tree rings, but the innermost of the tree is completely rotten, therefore, an accurate determination is no longer possible. The Jōmon-Sugi stands north of Miyanoura-dake at approximately 1,300 meters above sea level, and who want to get, must be some effort – the closest, by car, Bus or bicycle attainable place is the Shiratani-Unsui Canyon (siehe unten), and from there you walk approximately 4 Hours to Japanese cedar. Back and forth it thus around 8 Stunden. In order to protect the tree, it is no longer allowed, to go to directly to the tree. Man kann das testy, primitive plant now only around 15 admire meters from a platform.

Die Kigen-sugi - eine rund 2'000 Jahre alte Sicheltanne
Die Kigen-sugi – eine rund 2’000 Jahre alte Sicheltanne

Die Jōmon-Sugi ist für Japaner die bekannteste Attraktion der Insel Yakushima – dementsprechend groß ist der Andrang: Über 100,000 Besucher pilgern zu dem Baum, und fast alle nehmen die gleiche Route. Wem das zu viel Trubel ist, der kann sich auch andere, ähnlich alte Bäume ansehen – so zum Beispiel die 紀元杉 Kigensugi. “Kigen” bedeutet “Zeitrechnung”, also das Jahr Christi Geburt, aber man schätzt, dass der Baum cirka 3’000 Jahre alt ist. Dieser Baum ist ebenfalls sehr eindrucksvoll, und man kann direkt bis an den Baum gehen (der auch direkt an einer kleine Strasse steht). Die nächstgelegene Bushaltestelle ist Yakusugi-Land, wo man ebenfalls sehr alte Sicheltannen sehen und viel darüber lernen kann – von dort sind es noch mal rund 6 Kilometer.

一湊 Issō

Yakushima offers not only fantastic forests and mountains on, but also with beaches. But few are directly to Baden, as there is little sandy beaches, but almost exclusively rocky coast. A larger beach is located a few kilometers west of the town of Miyanoura in ISSO, a small village with just 800 Residents besides fishing port.

Landschaft bei Isso im Nordwesten
Landschaft bei Isso im Nordwesten

Issō (wörtlich: “A Harbour”) is a fishing village and especially for mackerel known. The air-dried here, among other things, and then kleingeraspelt – diese サ ba section Saba-bushi called specialty is often served with soba together (and not only in Yakushima but in many places in Japan).

白谷雲水峡 Shiratani-Unsui-Schlucht

Rund 5 Kilometer Luftlinie bzw. 12 km auf der Strasse südlich von Miyanoura befindet sich die Shiratani-Unsui-Schlucht, wörtlich übersetzt “White valley – Wolken – Wasser – Schlucht”. Das Areal ist 424 Hektar gross und seit 1979 touristisch erschlossen. The entrance to the area is to be 620 Meter über dem Meeresspiegel, and far to get there by car / the bus / Bike – then it's over, and one only is progressing on foot. Bis in eine Höhe von 1’100 Meter erstreckt sich dieser Waldabschnitt. Hier befindet sich die Schlucht des Shiratani-Flusses, wobei der Name Schlucht nicht ganz treffend ist, weil das Flusstal selbst nicht allzu tief ist. Die Besonderheit dieses Ortes ist die Tatsache, dass es sich fast ausschliesslich um Naturwald handelt – Wald also, an dem noch nie Menschenhand angelegt wurde. Beziehungsweise kaum. Denn während der Edo-Zeit waren die Yakushima-Sicheltannen (sugi) als Baumaterial beliebt, so dass man hier ein paar der uralten Bäume fällte. Aus dieser Zeit ist auch noch der 楠川歩道 Kusugawa-Hodō (hodō = Wanderweg) erhalten geblieben – jener besteht aus verwittertem Granit, der hier häufig vorkommt.

Urwald auf Yakushima
Urwald auf Yakushima

Wer in das Shiratani-Unsui-Gebiet hinein möchte, bezahlt erstmal 300 Yen. Dafür bekommt man eine kleine Orientierungskarte. Im wesentlichen gibt es drei verschiedene Wanderrouten – die 弥生杉コース Yayoi-sugi-Route (ca. one hour), die 奉行杉コース Bugyō-sugi-Route (ca. 3 Stunden) sowie die 太鼓岩コース Taiko-iwa-Route (ca. 4 Stunden). Man kann von hier allerdings auch gleich bis zur Jōmon-Sugi laufen (siehe oben, round 8 Stunden) und von dort weiter bis zum Miyanoura-dake (siehe oben, das ist allerdings an einem Tag kaum zu schaffen). Die Yaoi-sugi-Route reicht allerdings kaum, um die ganze Pracht dieser Gegend zu erleben – wer etwas Ausdauer hat, sollte sich zumindest an die Bugyō-Route wagen. Die Anstrengung ist schnell vergessen, denn man läuft weiter oben durch einen Wald, den die meisten so noch nie gesehen haben dürften. Alles ist moosbewachsen, der Fluss fliesst völlig unbegradigt quer durch den Wald, alles leuchtet in den verschiedensten Grüntönen, und zahllose uralte Sicheltannen (durch deren Stämme man hier und dort sogar durchlaufen kann) runden das Bild ab. Der Wald in dem bekannten Anime-Film “Prinzessin Mononoke” ist diesem Wald nachempfunden, und das kann man umgehend erkennen.

Im Wald von Shiratani-Unsuikyo auf der Insel Yakushima
Im Wald von Shiratani-Unsuikyo auf der Insel Yakushima

Den Wald in Shiratani-Unsui in Worte zu fassen ist nicht leicht, aber noch schwieriger ist es, ihn aufgrund der Lichtverhältnisse gut zu fotografieren. Es sei noch anzumerken, dass es jedem selbst überlassen ist, ob er den Marsch bis hoch zur Jōmon-sugi unternimmt oder nicht — den Wald in Shiratani-Unsui-kyo sollte man sich bei einer Reise zur Insel Yakushima auf gar keinen Fall entgehen lassen.

宮之浦 Miyanoura

Miyanoura is by far the largest settlement on the island – with some 3,200 inhabitants but not much more than a larger village. The town lies at the mouth of the river and extends on both sides of the river. In the center is the ferry port and right next to the main bus station. If you walk from the port towards the center, to get on Yakushima Environmental Culture Village Center Yakushima Kankyō Bunka Center past – dem “Yakushima environmental- and cultural center of the village. One could call the modern exhibition as History Museum, and a visit is highly recommended, because the exhibition is well done and very informative.

Hafen von Miyanoura
Hafen von Miyanoura

In the center of Miyanoura there are a few bars, Restaurants and souvenir shops and some supermarkets like (on the road to ISSO, linkerhand). Of the restaurants you should not expect anything fancy – Here there are small restaurants with mostly hearty Japanese home cooking and, Finally, this is indeed an island, plenty of fish. In Miyanoura else is not too much to see, but the place, of course, is an excellent base, um die Insel zu erkunden – Here begins finally, for example, the road towards Shirotani Unsui (siehe oben).

Anreise & Transport

On the island of Yakushima, there is a small, functioning airport – that is located directly on the sea in the northeast of the island and thus almost exactly between Anbo and Miyanoura. From three cities you can fly to Yakushima: Osaka, Fukuoka und Kagoshima. For direct flights from Tokyo runway is a little too short.

However, the majority of visitors reach the island by boat. Yakushima you can from the town of Kagoshima, of 指 宿 Ibusuki (southern tip of the island of Kyushu) and from the neighboring island Tanegashima reached by ferry. In addition, ferries to the small sister island 口 永良 部 島 Kuchinoerabu-jima, so the island is not even blocked again because of volcanic activity. Die einfache Fahrt von Kagoshima kostet mit der Fähre 8’300 Yen, hin und zurück kostet es 15’000 Yen. Nach Tanegashima kostet es 4’000 Yen einfach sowie 7’300 Yen hin und zurück. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte; Kleinkinder, die keinen eigenen Platz brauchen, fahren umsonst mit (das ist allerdings begrenzt auf ein Kind pro Erwachsenen). Die schnellsten Fähren brauchen von Kagoshima cirka 2 Stunden. Achtung: Einige Fähren fahren nach Anbō, andere nach Miyanoura. Die Fahrtzeiten der Toppy-Fähren kann man hier einsehen.

Auf der Insel verkehren Busse, aber die fahren so selten, dass man damit allzu viel anfangen kann. Besser ist es, sich ein Auto, oder alternativ auch ein Fahrrad auszuleihen – beides ist möglich. Bei Fahrrädern sollte man jedoch wissen, dass es keine “großen” Fahrräder gibt – die grössten sind gerade mal 26-Zoll-Räder. Wer etwas mehr ausgeben kann, kann auch auf Taxis zurückgreifen, die man aber in der Regel reservieren sollte.

Übernachtung

Yakushima – das ist keine Strandinsel, sondern eher etwas in Richtung Aktivurlaub. Deshalb fehlen – angenehmerweise – die üblichen grossen, grauen, gesichtslosen Bettenburgen. Stattdessen gibt es unzählige kleine Pensionen, darunter auch viele 素泊まり Sudomari – also Unterkünfte ohne Verpflegung. Eine Pension befindet sich in Miyanoura und nennt sich 民宿 山ん神 Minshuku Yamankami (Webseite: Siehe hier). Es handelt sich um ganz einfache, kleine Tatamizimmer, mit Gemeinschaftsküche, Gemeinschaftsbad usw. – sowie einer Terasse, auf der man es sich nachts gemütlich machen kann.

The Pension Yamankami is led by a quite elderly couple, and the pair is very, sehr nett. The man was formerly a taxi driver in a big city and also offers guests trips on – prices, which are much cheaper than taxis. So he drives, for example, on request guests the trailhead on the Miyanoura-dake – namely middle of the night, because the rise should start very early in the morning.

A night at the board costs around 2,500 yen. The address: Kagoshima Prefecture Kumage-gun Yakushima-cho 1564-3 (Kagoshima Pref. Kumage-gun Yakushima-chō 1564-3. Telephone: 0997-42-0618.

Zu allgemeinen Übernachtungstipps siehe Übernachtungstipps Japan.

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