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Kühe mit zwei Köppen / Urlaubssorgen / Dies und das

Juli 15th, 2011 | Tagged , , | 10 Kommentare | 7733 mal gelesen

Da tauchte also gestern und vorgestern über die Maßen radioaktiv verseuchtes Rindfleisch auf – und alle Welt scheint sich zu wundern. Die Viecher stammten aus der Nähe des Unglücksreaktors, so scheinbar das jetzt übliche Neusprech für Fukushima I, und gelangten ruckzuck in die Nahrungsmittelkette. Jetzt ist entsprechend in den Medien grosses Staunen angesagt: Nanu, wenn man verstrahltes Gras oben in eine Kuh reinsteckt, kommt kontaminiertes Fleisch raus? Wie kann das denn passieren? Dabei werden doch alle Kühe auf Verstrahlung gemessen… naja … zumindest aussen rum. Innen nicht so richtig. Man kann ja schliesslich vor dem Schlachten nicht in die Kuh reingucken, und wenn man sie einmal aufgeschnitten hat, muss man sie schon aufessen.
Nein, die Blauäugigkeit ist schon sehr beachtlich. Manchmal habe ich das Gefühl, dass 99.99% der Leute hier noch gar nicht begreifen, auf welche Spätfolgen man sich hier noch einlassen muss. Noch stehen radioaktiv belastete Nahrungsmittel am Anfang der Nahrungskette – man vermeidet einfach Grünzeug, Fleisch und Milchprodukte aus der Region. Aber das wird zunehmend schwerer – schon beim Joghurt weiss man nicht mehr, wo der herkommt, und bei Tiernahrungsmittel wird es ganz interessant. Wer kann schon sagen, welche Viecher womit gemästet wurden. Für eine Weile wird dann wohl Aussie-Beef herhalten müssen.

Im August steht – endlich – die übliche Woche Urlaub an. Und ich spiele mit dem Gedanken, während der Zeit irgendwo als Freiwilliger im Katastrophengebiet zu arbeiten. Das ist gar nicht so einfach, schliesslich schmollt meine Frau da zu recht: Immerhin gilt es auch, zwei Kinder zu bespassen. Mal sehen. Vielleicht lässt sich ja ein Kompromiss schliessen – zwei, drei Tage als Freiwilliger, der Rest Familienurlaub. Vorerst geht es jedenfalls morgen erstmal mit Familie für drei Tage nach Hamamatsu (liegt zwischen Tokyo und Nagoya) in ein Onsen. Das muss zur Entspannung und zum Akku aufladen erstmal reichen.

Für geringer werdende Blogeinträge muss ich auch gleich noch ein paar Ausreden bemühen: In den letzten Tagen habe ich endlich mein selbstgeschriebenes Bildarchivierungsprogramm fertiggeschrieben (Programm ist etwas zu viel gesagt – es ist eine Webapplikation, eine Art Flickr für den Hausgebrauch). Entsprechend galt es erstmal, mehrere tausend Bilder zu archivieren. Aber es erfüllt seinen Zweck: Ich tippe einfach „Fuji“ ein und schon erhalte ich alle Bilder des Fuji-san, die ich über die vielen Jahre so gemacht habe, schön aufgereiht. Sind doch schon 66 Bilder… immerhin.
Als ob das nicht reichen würde, bin ich nun auch noch „president“ (Geschäftsführer!?) einer Firma geworden. Einer Firma, die sich von meiner bisherigen Firma abgespalten hat. Nein, ich bin nicht der Inhaber, aber falls die Firma mal von jemandem übernommen werden sollte, wäre das… nun ja, vorteilhaft. Ansonsten ändert sich freilich nicht viel: Mehr Arbeit für das gleiche Geld :)

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Mt. Bandai und Aizu Wakamatsu

September 24th, 2009 | Tagged , , , | 11 Kommentare | 1383 mal gelesen

So, heute hatte ich etwas mehr Glück mit dem Wetter: Morgens vereinzelte Wolken, die sich später wohlwollend in Luft auflösten. Ziel war der 磐梯山 Mt. Bandai, ein 1’819 m hoher Berg bei Aizu Wakamatsu. Jener gehört zu einer Vulkankette, und früher gab es zwei Berge namens Bandai: Der kleine und der grosse Bandai. 1881 beschloss der Vulkan Bandai jedoch, etwas aktiver in das Projekt Terraforming einzugreifen: Ohne Vorwarnung explodierte der kleine Gipfel und verschwand daraufhin Richtung Tal. Etliche Dörfer verschwanden, ein Fluss wurde aufgestaut und eine neue Seenplatte entstand.

Soviel steht erstmal fest: Antizyklisch reisen in Japan ist jedes Mal ein Vergnügen: Man hat die gesamte Infrastruktur beinahe für sich allein. So geschehen heute in 猪苗代 (Inawashiro) – der einzige Insasse im Bus Richtung Bandai-Plateau war ich. 750 Yen ärmer und 30 Minuten später war ich in 五色沼入口 (Goshiki-Numa Iriguchi – Eingang zu den fünffarbigen Seen). Dort gibt es einen leichten, ca. 4 km langen Wanderweg vorbei an verschiedenfarbenen Seen.

Dort wimmelt es nur so von Rentnern, und wie es in Japan Usus ist, grüsst man sich mit einem freundlichen Nicken und „konnichiwa“, wenn man sich beim Wandern begegnet.
Nach dem Rundgang ging es endlich los. Erstmal eine lange, staubige Strasse entlang. Dann eine lange Skipiste herauf. Dann geht es in den Wald. Es riecht leicht nach Schwefel, der daran erinnert, dass man sich auf einem nachwievor aktiven Vulkan befindet.
Der Waldweg ist angenehm, aber es geht gut bergauf. Im Vergleich zum Gassan ist der Aufstieg aber noch recht zivil: Man kann sich nahezu ausnahmslos aufrecht durch das Gelände bewegen. Nichtsdestotrotz läuft man fast zwei Stunden lang nur bergauf – kein Wunder: Es gilt, 1’000 Höhenmeter, verteilt auf rund 2 Kilometer, zu bewältigen. Wann hört die Vegetation auf, dachte ich dabei die ganze Zeit: Schaut man von Norden auf den Berg, sieht man nämlich keine Bäume, nur blankes Gestein und fast senkrechte, vulkantypisch sehr bröcklige Wände. Irgendwann bemerkte ich rechterhand einen grossen, roten Hügel: Aha, der Herbst hat hier definitiv schon begonnen. Aber wo ist der Gipfel?
Auf ca. 1,600 m stehen zwei Hütten – dort werden Getränke und Andenken verkauft. Die Besitzer, ein altes Ehepaar, sprechen mich vorsichtig an. Und geben mir einen kleinen Becher mit Kaffee, für umsonst. Sie betreiben den Laden seit vielen Jahren. Sie steigen jeden Morgen hoch und jeden Abend herunter. Im Gepäck: die Getränke, die sie verkaufen. Wahnsinn.
Der Ausblick ist grandios – in der näheren Umgebung gibt es nur einen einzigen Berg, der höher ist – der 西吾妻 Nishi-Azuma, 2’035 m hoch und ebenfalls ein Vulkan. Man sieht die Stelle, an der der kleine Bandai stand, mehr als deutlich. Ein Traumanblick für Geografen und Geologen. Ich bin überrascht, denn der rote Hügel ist bereits der Bandai – von der Hütte sind es nur noch 20 Minuten – die letzten Meter sind wirklich steil, aber man bewegt sich mitten durch Krüppel… nein, Kiefern sind das nicht. Und dann steht man auf dem Bandai und überschaut einfach alles. Ein grandioser Berg und relativ leicht zu ersteigen.

Schnell ein Onigiri verzehrt, die Aussicht genossen und allmählich zum Abstieg klargemacht – es ist immerhin schon 14:30. Die gleiche Route zu nehmen halte ich für langweilig und wähle deshalb die Südroute (bei diesem Berg auch „Vorderseite“ genannt). Vorteil: Ich muss nicht wieder mit dem Bus fahren, sondern kann direkt zum Bahnhof laufen. Nachteil: Andere Wanderer hatten mich schon gewarnt, dass die Route 険しい (steil, schroff) ist. Sie hatten recht. Kein Zickzack, sondern steil den Berg hinunter. Keine Bäume, an denen man sich zur Not festhalten kann, stattdessen loses Geröll und ein Gefälle, dass jeden Fehltritt zur echten Gefahr macht – hier kann man sich an nichts festhalten, es geht einfach steil bergab. Dass die Steine dort zum Teil bimssteinartig sind, macht die Sache nicht einfacher – nicht nur, dass selbst grosse Steine oft unerwartet lose sind, nein, sie zerbröseln teilweise sogar beim rauftreten. Und so geht es auf allen vieren runter.

Das letzte klitzekleine Problem war nur noch, den Bahnhof zu finden. Letztendlich erwies sich der Abstieg als ebenso anstrengend wie der Aufstieg – zumindest erfordert er weit mehr Konzentration. Wer auch immer den Bandai in Angriff nehmen möchte, sei gewarnt: Für die Südroute braucht man eine sehr gute Kondition beim Aufstieg – und gutes Schuhwerk + ein Mindestmass an Erfahrung beim Abstieg.

Seit gestern mittag bin ich übrigens in Aizu Wakamatsu – ein Ort, den jeder Japaner aus den Geschichtsbüchern kennt, da die Stadt historisch bedeutsam ist. Sehr bekannt ist die Geschichte der 白虎隊 (Byakkotai – „Trupp der weissen Tiger“), die während der Meiji-Restauration gegen die kaiserliche Armee für alte Werte kämpfte. Besagte Gruppe sah von einem Hügel die Stadt brennen, und dachte, die Burg sei gefallen (was aber wohl nicht der Fall war). Sie hielten die Lage daraufhin für aussichtslos und so beschloss eine Gruppe von 20 16 bis 17-Jährigen Samurai-Azubis, Seppuku (aka Harakiri) zu begehen. Einer überlebte (die einen sagen, seine Frau fand ihn, andere sagen, ein Bauer fand ihn) und lebte noch bis 1931, die anderen waren „erfolgreich“.
Diese Geschichte ist sehr beliebt in Japan, und sowohl Mussolini als auch die Nazis liebten die Geschichte sehr. Mussolini sandte eine Originalstele aus Pompei:

Darin preist er die „BIACCOTAI“ (vorletzte Zeile). Gezeichnet wurde mit ANNO MCMXXVIII VI ERA FASCISTA – Jahr 1928 – Jahr 6 der Faschisten (Mussolini wurde 1922 Ministerpräsident). Auf der Rückseite würdigt man „Allo Spirito du Bushido“ – das wurde wohl nach 1945 von den Alliierten entfernt, später aber wieder erneuert. Aiuch ein deutscher Gedenkstein, gezeichnet „Ein Deutscher – Den jungen Rittern von Aizu“ von 1935 steht dort – das Hakenkreuz wurde und bleibt bei diesem Stein entfernt.

Wie es der Zufall so will, war gestern in Aizu auch grosses Festival – Mittelalterspektakel auf Japanisch, sozusagen:

Das schönste am Bergsteigen heute – ca. 20 km Längenkilometer und 2,500 Höhenmeter – war erwartungsgemäss das Herumlümmeln im Onsen und das Bier danach. Prost!

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Silberne Woche

September 15th, 2009 | Tagged | 5 Kommentare | 1131 mal gelesen

Dank einer praktischen japanischen Regel, die besagt, dass (Luft holen) der Tag zwischen zwei Feiertagen – so jene auf einen Wochentag fallen – automatisch ebenfalls zu einem Feiertag wird, beschert uns dieses Jahr in Japan mal etwas ganz Besonderes: Nach der obligatorischen Goldenen Woche Ende April/Anfang Mai gibt es nächste Woche die mittlerweilen sogenannte Silberne Woche. Wie immer, weiss natürlich niemand, um was für Feiertage es sich da eigentlich handelt, aber das ist ja Nebensache. Ein Blick in den Kalendar verrät uns, dass es sich am 21. Sep (Montag) um den 敬老の日 – keirō no hi – Tag des Respekts vor den Älteren, immer am dritten Montag im September, sowie am 23. Sep (Mittwoch) um den 秋分の日 (Shūbun no hi) – Herbst-Tagundnachtgleiche handelt. Beide Feiertage gibt es schon seit langem, doch diese günstige Konstellation ist ein Novum.

Das soll mir recht sein. Zwei Tage des kostbaren, aber angesammelten Urlaubs reichen, um den Genuss von 9 freien Tagen zu kommen. Zeit für eine kleine Spritztour in die Berge Nordjapans. Natürlich verreisen viele Japaner auch dieses Mal, und so man den Aussagen der Tourismusindustrie glauben schenken darf, wird wohl wesentlich fleissiger gebucht als bisher in diesem Jahr – ein Hauch Optimismus macht sich breit, dass es mit der Wirtschaft vielleicht doch mal allmählich besser wird.

Das Wort des Tages: 国民の休日 – Kokumin no kyūjitsu – der Volksfeiertag. So werden diese Brückentage genannt.

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Zurück aus Macao – Casinos und Mittelalter

August 15th, 2009 | Tagged , , | 13 Kommentare | 1188 mal gelesen

So, da bin ich wieder – zurück von einer bunten Kurzreise durch die verschiedenen Chinas: ein Tag Taiwan, ein Tag Hongkong, ein Tag Festlandschina, ein paar Tage Macao. Soll ja keiner behaupten, ich wüsste nicht, wie ich meinen kargen Urlaub nutzen kann. Irgendwie gewann ich während der Woche auch den zugegebenermassen leicht vermessenen Eindruck, eine Art Heilsbringer zu sein: Kaum betrat ich taiwanesischen Boden, verliess ein äusserst zerstörerischer Taifun den selbigen (neueste Zahlen schätzen, dass er rund 500 Menschenleben forderte). Am Tag, nach dem ich Japan verliess, gab es ein halbwegs starkes Erdbeben in der Region Tokyo. Einen Tag später traf der erste Taifun des Jahres Tokyo. Und am folgenden Tag gab es ein doch schon recht heftiges Erdbeben. Also, macht Euch keine Sorgen: Ich bin wieder im Lande!

Aber nun stellen wir uns mal ganz dumm und fragen, wat is eijentlich een Macao? Macao ist die portugiesische Antwort auf Hongkong, nur viel, viel kleiner. Wie auch Hongkong, wurde es 1999 an China zurückgegeben. Macao ist nur eine Bootsstunde von Hongkong entfernt. Macao ist der einzige Ort in der grösseren chinesischen Wohlstandssphähre (man verzeihe mir den Ausdruck), an dem Glücksspiel erlaubt ist. Macao bezieht 70% seiner Einkünfte aus dem Glücksspiel.


Macao
Alt und neu: Hotel + Casion Grand Lisboa, vom Guia-Leuchtturm aus gesehen
Und – Macao hat die höchste Dichte an UNESCO-Weltkulturerbestätten – das Gebiet ist nur 28 km² gross, hat aber 41 als Weltkulturerbe eingetragene Stätten. Zusätzlich ist Macao für F 3 und Motorradrennen mitten durch die Innenstadt bekannt.

Faszinierend an Macao ist der Facettenreichtum: Eine historische, portugiesisch geprägte Altstadt hier, hypermoderne, glitzernde Casinos und Hotels da – nur 500 m entfernt. Wie eine Fata Morgana. Dabei bleibt sogar Platz für Natur und abgelegene Strände und kleine Dörfer, die man genauso gut am Mittelmeer vermuten kann.

Alle namhaften Hotels haben sich hier niedergelassen. Mit namhaften Hotels meine ich nicht so schnöde Absteigen wie das Hilton, sondern MGM, The Venetian (2,5 Milliarden Dollar teuer, mit Canale Grande Nachbildung), Wynn usw. Klientel: Hongkong-Chinesen und Chinesen, bei denen das Glücksspiel eben verboten ist.


Macao
Reichlich unchinesisch: Dorf Coloane
Nun könnte man vermuten, dass Macao ein reichlich teures Pflaster ist. Wer hier Geld lassen möchte, kann das leicht tun – die Preise sind im allgemeinen aber sehr niedrig – viel niedriger als in Hongkong zum Beispiel. Taxis, Restaurants, normale Hotels – alles sehr erschwinglich.

Mittlerweilen ist es sogar recht einfach, Macao zu verlassen: An der Grenze zur China kann man unkompliziert ein 3-Tage-Visum für China erhalten. Das ist allerdings nur gültig für die benachbarte Sonderwirtschaftszone Zhuhai.


Macao
Zhuhai nördlich von Macao
Ob sich der Aufwand jedoch lohnt, bleibt jedem selbst überlassen: Fakt ist, dass ein Unterschied zu Macao und Hongkong noch sehr spürbar ist, jedoch mehr und mehr schwindet.
Für das benachbarte Hongkong braucht man jedenfalls kein Visum, und es gibt dutzende Fären am Tag – die brauchen nur eine Stunde. Wahrscheinlich benutzen die meisten allerdings die umgekehrte Route: In Hongkong übernachten, mit Tagesausflug nach Macao.


Macao
Hongkong: Blick von Kowloon nach Hongkong Island
Fest steht jedoch: August ist wahrscheinlich nicht die beste Zeit für die Region – es regnet sehr oft und sehr ausgiebig. Mit Englisch kommt man ein bisschen voran, aber nicht überall. Portugiesisch kann man vergessen – nicht mal die portugiesischen Ortsnamen (obwohl alle Schilder zweisprachig sind) werden verstanden. Chinesisch hilft nur begrenzt weiter, es muss schon Kantonesisch sein.

Der Satz der Woche (und aus Faulheit gleich Wort des Tages) stammt von meiner 2½-jährigen Tochter. Für sie hatten wir Milch vom 7-Eleven gekauft: „Fresh Milk, 3,6% Fat“ stand auf Chinesisch und Englisch drauf. Haltbar bis zum 15. August 2009 (gekauft am 10.). Kaum dass ich meiner Tochter die Milch gab, sagte sie freudestrahlend ヨーグルトみたい (yōguruto mitai!) – yōguruto = Joghurt. mitai = wie. Wie Joghurt. Wenn frische Milch wie Joghurt schmeckt, stimmt was nicht. Erst recht, wenn sie wie bitterer Joghurt schmeckt – die Milch war eindeutig verdorben. Gottseidank war es nicht genug, um sich den Magen zu verderben.

Was hat das ganze nun mit Japan zu tun? Um eine gewisse Themenrelevanz an den Haaren herbeizuziehen: Die Portugiesen nutzten ab dem 16. Jahrhundert Macao als ihre Basis, um Ostasien zu missionieren. Auch Japan. Das scheiterte bekanntermasssen jedoch auf recht blutige Art und Weise.

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Endlich Urlaub

August 6th, 2009 | Tagged , | 10 Kommentare | 1240 mal gelesen

Ja, so heisst ein Album von Farin Urlaub. Das auf dieser Seite nicht verkauft wird (ich sorge nur für mögliche Zugriffe betreffs des Albums vor).
Noch einen Tag, dann habe ich endlich eine Woche am Stück frei – zum ersten Mal in diesem Jahr. Wie in einem vorherigen Eintrag schon erwähnt, geht es mit Kind und Kegel nach Macao. Nein, nicht zum Zocken (gilt ja als Las Vegas des Fernen Ostens), sondern um Stadt zu gucken. Ist ja schliesslich der Ort mit der grössten Dichte an UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten. Das allein wird meine 95 cm grosse Tochter wahrscheinlich jedoch nicht begeistern.
Dieses Mal fliegen wir über Taiwan (mal wieder), mit einer Nacht in Taipei. Klitzekleines Problem: Ein mörderisch starker Taifun bewegt sich gerade in Windeseile (ein Kalauer!) in die gleiche Richtung. Hoffentlich ist er bis Sonnabend abend durchgezogen.

Taifun in Taiwan

Lange Rede, schwacher Sinn: So mich in Macao nicht extreme Langeweile überfällt, wird es auf diesem Blog für eine gute Woche sehr ruhig werden. Denen, die auch in den Genuss von Sommerferien kommen, wünsche ich viel Erholung.

Das Wort des Tages: 旅行 – ryokō – die Reise. Das erste Zeichen wird auch „tabi“ gelesen (wie in Tabibito).

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