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Yomiuri – der Gigant

Dezember 19th, 2016 | Tagged | 5 Kommentare | 544 mal gelesen

Neulich hatte ich ein Meeting mit Vertretern der 読売新聞 Yomiuri Shimbun (shimbun = „neues + hören“ = Zeitung) in deren nagelneuen Hauptquartier direkt am nördlichen Ende des Kaiserpalastes. Der Zeitungsverlag ist ein Gigant – zum Imperium zählen nicht nur diverse Zeitungen und Magazine, sondern auch einer der stärksten Baseballvereine Japans, ein Vergnügungspark („Yomiuri Land“), ein Fernsehsender (Nittere 日テレ – Yomiuri gehört zumindest das mit Abstand grösste Aktienpaket) und vieles mehr. Yomiuri ist seit vielen Jahren die Tageszeitung mit der weltweit höchsten Auflage, und das mit Abstand, wie man an der folgenden Tabelle sehen kann (Quelle: Wikipedia):

Tageszeitung Land Auflage
2013 2008
Yomiuri Shimbun Japan 9,690,000 10,021,000
Asahi Shimbun Japan 7,450,000 8,038,000
Mainichi Shimbun Japan 3,322,000 3,857,000
The Times of India India 3,322,000 2,951,000
Dainik Jagran India 3,113,000 2,523,000
Reference News China 3,073,000 2,751,000
The Nikkei Japan 2,769,000 3,056,000
Bild Germany 2,658,000 3,142,000
People’s Daily China 2,603,000 2,315,000
Chunichi Shimbun Japan 2,533,000 2,761,000

Die beiden auflagenstärksten Tageszeitungen kommen also aus Japan, aber die Zahlen zeigen deutlich, dass es in Japan mit den Auflagen deutlich bergab geht, während es – nicht überraschend – in Indien (und vorerst auch noch in China) stark bergauf geht. Die Zeitungsverlage von Yomiuri, Asahi und Nikkei stehen übrigens dicht an dicht beieinander, was aber in Tokyo, wo sich Gewerbezweige auch heute noch gern im gleichen Stadtviertel tümmeln, durchaus üblich ist.

Von der Kantine des Hauptquartiers hat man einen bemerkenswerten Blick auf den Kaiserpalast und den Rest der Gegend südlich des Palastes.

Westteil des Kaiserpalastes, dahinter: Shinjuku

Westteil des Kaiserpalastes, dahinter: Shinjuku

Bei der Gelegenheit durfte ich mir auch noch den enormen newsroom der Yomiuri ansehen (in dem Fotografieren allerdings strikt verboten ist). Im selbigen, bestückt mit einem riesigen Konferenztisch, dutzenden Bildschirmen und Uhren an den Wänden, tobt jeden Abend eine regelrechte Schlacht, wenn es darum geht, was am nächsten Tag auf das Titelblatt soll. Bei knapp 10 Millionen Lesern sollte das in der Tat gut überlegt sein. Um 1 Uhr abends muss dann alles entschieden sein – danach kann nichts mehr geändert werden. Für die Redakteure ist das sicher keine leichte Sache, denn die meisten müssen natürlich bis zum Schluss dableiben.

Redaktion der Japan News

Redaktion der Japan News

Die konservativ ausgelegte Yomiuri Shimbun verlegt auch gleichzeitig eine der beiden übriggebliebenen Tageszeitungen auf Englisch in Japan: Die hieß früher „Daily Yomiuri“, heute heißt sie schlicht „The Japan News“ (die andere, übriggebliebene Zeitung ist die „The Japan Times„). Übriggeblieben deshalb, weil es bis vor ca. 10 Jahren noch mehr gab.

Die beiden englischen Tageszeitungen in Japan sind vor allem auf japanische Leser angewiesen — die paar Ausländer reichen nicht aus, um eine anständige Tageszeitung zu betreiben. Zumal sie mit den üblichen Problemen von Tageszeitungen in den meisten Ländern zu kämpfen haben: Die Werbekundschaft bricht weg, und die Leserschaft wird immer digitaler, so dass auch die großen japanischen Zeitungen begonnen haben, ihre Ausgaben zu digitalisieren – kostenpflichtig natürlich.

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Novum: Erstmals japanischer Twitter-Nutzer wegen Fehlinformation verurteilt

November 28th, 2016 | Tagged , , | Kommentare deaktiviert für Novum: Erstmals japanischer Twitter-Nutzer wegen Fehlinformation verurteilt | 587 mal gelesen

Es dauerte keine volle Stunde, als nach dem schweren Erdbeben von Kumamoto am 14. April 2016 plötzlich die Telefone im Zoo von Kumamoto zu klingeln begannen. Die besorgten Anrufer wollten alle das gleiche wissen: Ob es denn stimme, dass ein Löwe aus dem Gehege ausgebrochen sei und nun frei durch die Stadt spaziere. Die Zoowächter konnten das nicht bestätigen und waren berechtigterweise verdutzt: Woher kamen plötzlich all diese Anrufe?

Der Grund für die Panik der Anrufer war ein einziger Tweet. Dieser beinhaltete das Foto eines Löwen, der gemächlich durch eine Straße spaziert, und die kurze Mitteilung

Gerüchte-Tweet: Angeblich ausgebrochener Löwe in Kumamoto

Gerüchte-Tweet: Angeblich ausgebrochener Löwe in Kumamoto

Das kann doch nicht wahr sein – wegen des Erdbebens ist ein Löwe aus dem nahegelegenen Zoo ausgebrochen. — Kumamoto

In Windeseile verbreitete sich die Mitteilung über Twitter – in wenigen Stunden wurde die Nachricht von über 25’000 Nutzern geteilt und damit von hunderttausenden gelesen. Menschen, die wie im Falle eines schweren Erdbebens üblich sich draussen in Evakuierungszentren trafen (üblicherweise sind das Parks oder Schulhöfe, Sportstätten usw.) gingen aus Angst vor dem Löwen schnell wieder in ihre halb zerstörten Häuser zurück – verständlicherweise bekamen es nicht wenige mit der Angst zu tun.

Wenn man sich das Bild im nachhinein ansieht, erkennt man umgehend, dass dies nicht in Japan aufgenommen sein kann: Das Grün und die Form der Ampel links gibt es so nicht in Japan, auch die Strassenmarkierungen sehen anders aus, und dann steht da auch noch ein Straßenname auf Englisch am Bordstein rechts unten. Sicher werden das auch viele erkannt haben, aber wenn man das Photo auf einem winzigen Handy-Display sieht – bibbernd, draussen in der Kälte, nach einem schweren Erdbeben – achtet man natürlich weniger auf die Details.

Der Verursacher schien ganz aus dem Häuschen und postete noch Sachen wie „So viele Retweets – das macht Spass!“ und „Über 20’000 – vielen Dank!“. Am nächsten Tag wurde sein Twitter-Konto gesperrt, und die Polizei in Kumamoto nahm ihre Arbeit auf. Am 20. Juli schließlich wurde ein 20-jähriger Angestellter in der weit von Kumamoto entfernten Präfektur Kanagawa festgenommen. Der Mann hatte nicht das Geringste mit Kumamoto zu tun und gab an, den Tweet nur aus Jux geschrieben zu haben. Das Bild mit dem Löwen hatte er im Internet gefunden – es wurde im April 2016 in Südafrika aufgenommen und es handelte sich um einen zahmen Löwen, der für Filmaufnahmen durch die Strasse schlenderte.

Mit dem schalen Scherz beschäftigten sich nun die Gerichte und kamen zu dem Schluss, dass es sich um „Behinderung der Behördenarbeit durch falsche Informationen“ handelt – belegt mit gut 2 Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von über 4’000 Euro. Dies ist somit der erste Fall von デマ dema (kurz für Demagogie), der in Japan ein juristisches Nachspiel hatte. Und das ist auch gut so. Denn Demagogie hat in Japan vor allem nach schweren Naturkatastrophen Tradition und kostete zahlreichen Koreaner nach dem Erdbeben von Tokyo im Jahr 1923 das Leben, da verbreitet wurde, dass die in der Hauptstadt lebenden Koreaner die Brunnen vergiften würden. Auch nach dem Erdbeben in Tohoku 2011 und in Kumamoto 2016 gab es antikoreanische Demagogie, zum Beispiel in Form der Behauptung, dass Koreaner plündernd durch die Straßen zögen.

Der juristische Tatbestand der absichtlichen Fehlinformation ist brisant, denn es gibt mit Sicherheit eine Grauzone, die zum Beispiel für Journalisten gefährlich werden könnte. Doch allgemein betrachtet ist die Festnahme und Verurteilung in diesem Fall nur begrüßenswert, denn im Falle einer Katastrophe – dazu noch aus sicherer Entfernung – gefährliche Gerüchte in die Welt zu setzen sollte nicht ungestraft bleiben.

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​Phänomen Pikotaro

Oktober 20th, 2016 | Tagged , | 2 Kommentare | 1865 mal gelesen

​Seit ein paar Wochen schon hört man in Japan überall den Namen ピコ太郎 Piko Tarō (PIKOTARO) und sein eigenwilliges Liedchen, das so kompliziert ist, dass man es nunmehr einfach nur mit PPAP abkürzt. Das steht für Pen Pineapple Apple Pen, beziehungsweise um es korrekt auf Japlish bzw. Engrish zu sagen, ペンパイナッポーアッポーペン (Penpainappoappopen). Und damit ist eigentlich schon der ganze Text verraten. Mit diesem gerade mal 1:09 langen Stück, wohlgemerkt sein Erstlingswerk, hat es der Komiker beim heutigen Stand nicht nur auf 57 Millionen Abrufe seines Youtube-Videos gebracht – sondern heute auch in die Top 100 der amerikanischen Billboard-Charts. Als Neueinsteiger landete er auf Platz 77, und ist damit der erste Japaner seit 26 Jahren, der es in die amerikanischen Top 100 geschafft hat. Sowie der 7. Japaner überhaupt. Nicht schlecht für einen 54-jährigen Entertainer, den bis dato kaum einer kannte.

Der Erfolg des Stückchens zeigt, wie zufällig und eigenwillig Erfolg sein kann. Die ersten, die auf Pikotaro aufmerksam wurden, waren sehr wahrscheinlich japanische Oberstufenschülerinnen – die berühmten 女子高校生 joshi kōkōsei fungieren ja nicht selten als Trendsetter. Und in diesem Fall kommt das auch nicht von ohne her: Die betont japanische Aussprache der vier englischen Wörter sowie die Wahl der Wörter erinnert unweigerlich an den oftmals absurden Englischunterricht an japanischen Schulen, der sich nicht selten auf das sture Pauken abstruser grammatikalischer Konstrukte, stumpfes Vokabellernen und das gemeinsame Nachsprechen so wichtiger Sätze wie „This is a pen“ und „This is an apple“ beschränkt – in nicht selten radebrechender Aussprache seitens des Lehrers selbst. Das Lied ist schlichtweg eine Parodie auf die englische Sprachbildung in Japan. Und als solches ist das Opus ein kleines Meisterstück, nicht zuletzt wegen seiner Schlichtheit.

Ach ja: Japanisch lernen kann man mit Pikotaro jetzt auch. Zumindest drei Vokabeln. Bei der er allerdings auch die Aussprache herrlich verhunzt:

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Pokémon Go überall – nur nicht in Japan. Was ist da los?

Juli 19th, 2016 | Tagged , | 7 Kommentare | 1030 mal gelesen

App Store Japan: Lauter Pokemon Go-Guides aber kein Pokemon Go

App Store Japan: Lauter Pokemon Go-Guides aber kein Pokemon Go

Nintendo scheint mit seiner Pokemon-App mal wieder einen besonderen Nerv getroffen zu haben. Wenn man den Fernsehberichten Glauben schenken darf, ist das Spiel ein absoluter Renner – jedenfalls dort, wo es zu haben ist. Und Japan gehört lustigerweise nicht dazu. Und nicht nur das – ein Datum für die Veröffentlichung steht noch nicht einmal fest. Gerüchten zufolge soll es im Juli so weit sein, aber so genau weiss man das scheinbar noch nicht.

Warum die Verspätung? Immerhin ist dies doch Pokemons Heimatland! Nun, zum einen wird vermutet, dass Nintendo noch untersucht, ob das Spiel möglicherweise von den Behörden reguliert werden könnte. Nachrichten von verunfallten Pokemon Go-Spielern im Ausland werden auch in Japan mit grossem Interesse vernommen, und die Idee, dass eine Behörde das Spiel verbietet, ist nicht ganz abwegig: 安全第一 – anzen daiichi (safety first) ist ein in Japan immer und überall wiederholtes Mantra. Ob sich mit Veröffentlichung des Spiels jedoch wirklich was zum Schlechten ändert, darf man bezweifeln: Schon jetzt läuft geschätzt die Hälfte aller Japaner mit den Klüsen auf den Miniapparat gerichtet durch die Gegend. Die andere Hälfte ist bemüht, jener Hälfte auszuweichen, und das ist im Stadtzentrum von Tokyo nicht immer ganz einfach.

Andere Gerüchte besagen, dass das Patent noch nicht anerkannt worden ist oder dass die Server-Architektur noch nicht steht. Da müssen sich die Fans dann also wohl oder übel noch gedulden. Da aber schon jetzt, auch dank der Nachrichten, ein Riesenrummel um das nicht erhältliche Spiel herrscht, dürfte die Veröffentlichung in Japan ungehend alle Rekorde brechen.

Zur gleichen Zeit werden in China (auch dort ist das Spiel noch nicht erhältlich) Stimmen laut, die vor dem Spiel warnen¹ – das ganze sei womöglich ein von Japanern und Amerikanern gemeinsam entwickeltes trojanisches Pferd, mit dem Google und wer auch immer die Google-Daten mitliest geschickt Menschen so manipulieren kann, dass sie unwissenderweise zu Kundschaftern werden. Das klingt nach einer gesunden Portion Paranoia, aber bei rechtem Licht betrachtet muss man nicht lange überlegen, um das Potential zum Mißbrauch zu erkennen. Und Spiel hin oder her – der Gedanke, dass mein Telefon, zwei Softwaregiganten und mir unbekannte Algorithmen mir befehlen, wo ich als nächstes hingehen soll, ist mir auch nicht gerade geheuer. Aber davon einmal abgesehen ist die Idee als solche schlichtweg bahnbrechend.

¹ Siehe unter anderem hier

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Rap in Japan. Und es gibt sie doch: Politische Texte

November 3rd, 2015 | Tagged , | 1 Kommentar | 701 mal gelesen

Was mich an, wie sagt man so schön, „zeitgenössischer“ Musik in Japan schon jeher stört, ist die Seichtigkeit. In der Regel sind die Texte so seicht, wie es nur geht – wenn überhaupt, denn meistens hat man es nur mit einem sinnfreien Kauderwelsch aus Japanisch und Englisch zu tun. Aber das ist der Mainstream und wäre letztendlich so, als ob man die deutsche Musikszene an den üblichen Schlagerbarden misst. Oder an Helene Fischer, würde ich jetzt gern schreiben – leider habe ich noch nie etwas von ihr gehört, sondern nur einiges über sie gelesen, weshalb ich da mal lieber nicht vergleiche.

Heute wurde ich gleich auf zwei Ausnahmen aufmerksam – beides Rapper, die sehr wohl ziemlich politisch werden in ihren Texten. Der eine sagt mir dabei auch textlich zu, der andere eher weniger. Zum einen wäre da KEN THE 390, hier mit ZORN,NORIKIYO und dem Lied „Make Some Noise“:

In dem Stück geht es letztendlich darum, dass das Volk letztendlich nur veräppelt wird (unter anderem wird die Wiederinbetriebnahme der Kernkraftwerke kritisiert) und das es doch langsam mal an der Zeit sei, die Stimme zu erheben. Nicht schlecht gemacht und professionell produziert.

Ein anderer ist show-k, eigenen Angaben nach ein 愛国ラッパー – also ein patriotischer Rapper. Und was patriotisch in Japan bedeutet, wissen wir ja. So heisst es dann auch in diesem Stück, dass sich gegen das Freihandelsabkommen der Pazifikanrainerstaaten, TPP, wendet: „selbst in Deinem heißgeliebten Korea“. Die Musik ist nicht schlecht, die Sprache gut – aber mir ist der Bursche dann doch etwas zu national. show-k & LB: TPP Swag:

Dabei fällt mir, dem Gelegenheits-Rap-Goutierer, ein, dass ich früher einmal der festen Überzeugung war, dass es Sprachen gibt, die sich für Rap eignen, und solche, die sich nicht eignen. Das hat sich geändert. Mit dem richtigen DJ, der richtigen Technik und passenden Reimen ist wahrscheinlich jede Sprache gleich gut geeignet.

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„Sendeunfall“ bei Asahi: Vergreift sich der Staat an den Medien?

April 1st, 2015 | Tagged , , | 6 Kommentare | 3123 mal gelesen

Koga mit selbst gemachtem Schild. Photo mit freundlicher Genehmigung von Ryusaku Tanaka

Koga mit selbst gemachtem Schild. Photo mit freundlicher Genehmigung von Ryusaku Tanaka (Blogos.com)

Das, was da am 27. März in der Nachrichtensendung 報道ステーション Hōdō Station auf TV Asahi, einem der grossen Privatsender Japans, live in der Sendung geschah, war schon drehbuchreif: Da schweifte auf einmal der Stammkommentator 古賀茂明 Shigeaki Koga vom Thema ab. Eigentlich ging es um die Lage im Mittleren Osten, doch Koga merkte plötzlich an, dass dies sein letzter Auftrat als Sidekick des Moderators 古舘伊知郎 Ichirō Furutachi sein werde. Die Begründung: Er wäre vom Sender und Furutachi’s Produktionsfirma geschasst worden. Er hätte schon zuvor verbale Prügel vom Kantei, dem japanischen Pedant zum Kanzleramt, bezogen, aber dank der Unterstützung vieler Menschen bis hierher durchgehalten.

Furutachi war sichtlich überrascht, sprang aber sofort in die Diskussion ein und sagte „Aber das stimmt doch so gar nicht. Und ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich, so sich eine Gelegenheit ergibt, wieder mit Ihnen zusammen arbeiten möchte“. Koga entgegnete: „Aber Sie haben doch selbst gesagt, dass es Ihnen leid tut, dass sie nichts dagegen (gemeint ist seine Absetzung) tun konnten. Ich habe das alles aufgenommen … und wenn es sein muss, werde ich das veröffentlichen“, woraufhin Furutachi ebenso mit der Veröffentlichung von „allem“ drohte¹.

Koga kommentierte die politische Lage jeden Freitag in der Sendung, und er wusste, wovon er redete – er war einst selbst Amtsträger im Wirtschaftsministerium. Nun ist Asahi und auch die Nachrichtensendung dafür bekannt, nicht besonders angetan von Abe’s Politik zu sein, aber Koga war da wesentlich undiplomatischer und ein Kritiker vor dem Herrn. Als es um Abe’s Entscheidung ging, indirekt den Kampf gegen den Islamischen Staat zu unterstützen, hielt er sogar ein im Stil von „Je suis Charlie“ aufgesetztes Schild mit der Inschrift „I am not Abe“ in die Kamera.

Am 30. März folgte das Dementi aus der Kanzlei: Man habe keinerlei Einfluss auf den Sender genommen, das sei alles gelogen. Dass die japanische Rechte natürlich genüsslich über den Vorfall herzieht, ist nicht verwunderlich, denn man hat sich schon vor vielen Jahren auf die linksliberale Asahi eingeschossen.

Koga warnte schon vor geraumer Zeit, dass es drei Schritte bis zum Verlust der Pressefreiheit bräuchte²:

  1. Die Regierung unterdrückt mediale Berichterstattung
  2. Medien üben daraufhin Zurückhaltung aus
  3. Autokraten gewinnen die Wahlen aufgrund mangelnder Informationen

Dabei warnte Koga, dass Japan sich bereits mitten in der zweiten Stufe befindet.

Was trieb also Koga dazu, alle Tabus zu brechen und „on air“ seinem Frust freien Lauf zu lassen? Ist er paranoid? Oder ist er einer der letzten Rufer in der Wüste? Soll man ihm glauben? Soll man der Regierung glauben? Ist er ein Held oder ein Spinner? Naturgemäss tendiere ich zu ersterem. Denn der Regierung ist alles zuzutrauen – erst recht seit das Gesetz zum Schutz von Geheiminformationen erlassen wurde, um nur ein Beispiel zu nennen. Es wird auf jeden Fall interessant sein, den Werdegang Kogas zu verfolgen.

Eine Anmerkung hätte ich noch: Sucht man nach einem Videomitschnitt der besagten Szene, muss man schon sehr tief graben: Es tauchen tausend Videos auf, aber die meisten sind editiert und schlichtweg Hetze. Es ist schon ein bisschen wie bei „1984“: Man versucht mit allen Mitteln das Geschehene ungeschehen zu machen – als hätte es den Vorfall nie gegeben. Stattdessen findet man nur verzerrte Splitter.


¹ Den genauen Wortlaut gibt es hier (Japanisch): Huffingtonpost.jp: 古舘伊知郎氏、番組降板する古賀茂明氏と口論 報道ステーション(全文) (29. März 2015)
² Asahi Shimbun: Abe critic claims on air he was axed from TV program at behest of management (29. März 2015)

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Japan im Visier des Islamischen Staates

Januar 21st, 2015 | Tagged , , | 5 Kommentare | 3601 mal gelesen

Nun ist es also geschehen: Kaum hatte die japanische Regierung verkündet, rund 200 Millionen US-Dollar für nichtislamische Staaten bereitzustellen, damit diese den Islamischen Staat bekämpfen können (Japan darf ja zum Leidwesen der jetzigen Regierung aufgrund seiner pazifistischen Verfassung nicht selbst mitmachen, führte der Islamische Staat zwei japanische Geiseln vor: Die Reporter bzw. Fotografen Gotō und Yukawa. Die Szene kennt man ja bereits: Ein vermummter Mann mit Messer und eindeutig britischem Akzent steht neben den in orangenen Sachen knienden Gefangenen und droht. In diesem Fall soll nun also Japan binnen 72 Stunden oben genannte Summe an den Islamischen Staat zahlen – sonst werden die beiden enthauptet.

Die japanische Regierung liess daraufhin recht schnell verlauten, was sie von der Forderung hält: Nichts. Natürlich nicht. So also kein Wunder geschieht, droht den beiden Männern ein grauenvolles Schicksal. Das wird freilich nichts an der japanischen Aussenpolitik ändern. Aber es wird den Islamischen Staat etwas in den Mittelpunkt rücken, denn zwar wird darüber gelegentlich berichtet, aber wie es in Japan nun mal so ist: Man ist weit entfernt vom Geschehen und deshalb eher mäßig interessiert. Der Islamische Staat präsentiert sich hier nun aber so, wie man ihn gern von aussen sieht: Eine gottverlassene, verbrecherische und bigotte Zusammenrottung von Menschen, die irgendwo irgendwann ihrer Perspektiven beraubt wurden – oder denen zu viel versprochen wurde.

Für eine PEGIDA à la Dresden wird es freilich nicht reichen – in Japan dürfte die Zahl der Muslime bei schätzungsweise 30’000 liegen (siehe unter anderem hier), und die meisten Japaner werden wohl noch nie im Leben einen echten Moslem gesehen haben. Zumal man ja in Japan bereits schon seit langem ein liebevoll gepflegtes Feindbild hat: Koreaner und Chinesen. Und auf Hokkaido Russen.

Während die Tagesschau zum Beispiel darauf verzichtet, die Gesichter der Geiseln zu zeigen, zeigt man in Japan weniger Zurückhaltung: Das Video mit der Drohung flimmerte in voller Länge heute auf allen Kanälen:


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Huffington Post ab jetzt auch in Japan

Mai 10th, 2013 | Tagged | 4 Kommentare | 1749 mal gelesen

Huffington Post Japan

Na, da tut sich doch was im japanischen Medienbereich: DIE berühmteste Internetzeitung der USA, wenn nicht sogar der Welt, gibt es seit vorgestern, also dem 7. Mai, auch in Japan. Die Chefredakteurin und Gründerin des als Politblog gestarteten Projekts, Arianne Huffington, reiste deshalb eigens nach Japan, um den Startschuß zu gehen. Da man als Ausländer ohne Rückhalt durch hiesige Vertreter der jeweiligen Branche nicht weit kommt, hat sich Huffington zu einer Zusammenarbeit mit einem japanischen Mediengiganten, der Asahi Shimbun, zusammengeschlossen. Und der Zusammenschluss ist auf jeden Fall sinnvoll – für beide Seiten, denn Asahi Shimbun und andere japanische Zeitungen müssen allmählich sehen, dass sie Land gewinnen, denn der Kahlschlag in der Presse ist auch in Japan eklatant.

Auch in der japanischen Version sollen sich Leser ausführlich an aktuellen Diskussionen beteiligen. In der Japan Times, einer der beiden verbliebenen englischsprachigen Tageszeitungen, wurde angemerkt:

Although Japan’s Internet discussion sites tend to be filled with ultranationalistic and defamatory comments, she promised that won’t be an issue with Huffington Post Japan.

“Our editors will evaluate and decide … so it’s not a free-for-all. It’s complete quality control,” she said, adding that comments on articles will also be monitored.

(Quelle: Japan Times: Huffington in Tokyo for launch of Japanese-language version of HuffPost, 9. Mai 2013)

Nun – das ist begrüßenswert, aber die Redakteure, die sich durch den Wust der Diskussionsbeiträge wühlen müssen, tun mir jetzt schon leid, denn was man selbst bei Kommentaren auf grossen Plattformen wie Yahoo! Japan zu sehen bekommt, sprüht oft nur so vor Haß und Verleumdung.

Ich wünsche der HuffPost jedenfalls einen guten Start und werde sicherlich häufiger vorbeischauen. Eine möglichst unabhängige Nachrichtenquelle auf Japanisch und aus dem Ausland stammend ist ein Novum, und ich bin gespannt, wie es ankommen wird. Als Pessimist bin ich allerdings, nun ja, nicht überaus optimistisch. Sie werden es schwer haben. Und im schlimmsten Fall sich anpassen. Ich hoffe, die Redaktion bleibt standhaft und besteht aus fähigen Leuten. Und ich bin gespannt, welche Agenda die Huffington verfolgen wird. Hoffentlich keine amerikanische. Und hoffentlich keine traditionell japanische.

Die japanische Version der Huffington Post gibt es ab sofort hier.

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Warum trifft Journalismus über Japan nachwievor nicht den Punkt?

Februar 23rd, 2012 | Tagged , , | 33 Kommentare | 2919 mal gelesen

Neulich stolperte ich als regelmässiger Nutzer der Tagesschau-App (die, so viel Lob muss sein, sehr gut gemacht ist) über einen kurzen Artikel mit dem Titel „Das vielfache Vergessen von Fukushima„. Ein Video dazu war auch da (nun scheint es wohl weg zu sein) und dutzende Kommentare, bei denen sich mir wirklich der Magen umdrehte. Auch die Kommentare kann ich nicht mehr finden. Ist wohl auch besser so.

Lese ich mir den Artikel so durch, bekomme ich es mit der Angst zu tun. Sind alle Themen der Tagesschau so schlecht recherchiert? Eigentlich sollte man doch von der ARD vergleichsweise hochwertigen Journalismus erwarten können, oder?

Mein erster Eindruck nach meiner Ankunft in Tokio war ernüchternd: Für die Bewohner der Millionen-Metropole scheint Fukushima genauso weit weg zu sein wie für die Menschen in Köln oder Berlin. Auf den Straßen herrscht Betriebsamkeit, wie man sie von Fotos oder Filmen her kennt.

Du meine Güte – was hat der Berichterstatter erwartet? Das alle mit gesenktem Kopf und Gasmaske trist und traurig durch die Strassen schleichen? Hätte der Reporter doch mit Hilfe seines Dolmetschers, den er doch hoffentlich dabei hatte, wenigstens ein paar Leute interviewt! Dann hätte er wahrscheinlich schnell herausgefunden, dass die Katastrophe den Leuten noch immer in den Knochen steckt! Es vergeht kaum ein Tag ohne bemerkenswerte Erdstösse. Und Fukushima taucht nahezu täglich in den Nachrichten auf. Viele Leute haben das Gefühl, dass das noch nicht alles war. Vor allem nicht in Sachen Erdbeben, denn zahlreiche Wissenschaftler haben erst kürzlich vermeldet, dass die Wahrscheinlichkeit, das Tokyo in ziemlich naher Zukunft einen schweren Direkttreffer erleben könnte stark gestiegen ist.

Auch die Sorge um verstrahlte Lebensmittel und das Gefühl, dass im AKW Fukushima noch lange nicht alles in trockenen Tüchern ist, ist bei vielen vorhanden. Aber, lieber Reporter, drei Mal darfst Du raten, wovor der Hauptstädter mehr Angst hat: Vor einem schweren Erdbeben direkt unter der Hauptstadt mit zehntausenden Toten, hunderttausenden zerstörten Häusern, wochenlangen Versorgungsengpässen und so weiter und so fort, oder vor Fukushima? Vor Fukushima natürlich? Ist klar…

Am Abend flimmert und leuchtet die Stadt, keine Spur von Stromausfällen – obwohl inzwischen nur noch ganze drei der einst 54 AKW des Landes am Netz sind.

Klingt alles so einfach, oder? Als ob man die 54 AKW ganz aus Spass betrieben hatte! Vielleicht sollte mit einer winzigen Fussnote erwähnt werden, das Japan einen sehr hohen Preis dafür zahlt. Aufgrund der jetzigen Lage verzeichnet Japan das erste Handelsdefizit seit Erhebung der Daten 1979. Warum? Fossile Brennstoffe müssen teuer importiert werden. Die Folge, vor allem aufgrund der seit Monaten steigenden Energiepreise: Rezession. Wieder. Klar, ohne die AKW ist es besser – und die letzten 3 kann man jetzt auch ruhig abschalten (aber das wird so schnell nicht passieren).

Immerhin hat sich der Reporter mit japanischer Begleitung nach Minami-Sōma gewagt, und seine Beobachtungen dort decken sich zum Teil mit dem, was ich dort erlebt habe. Die Region ist nachwievor im Ausnahmezustand.

Wesentlich schlimmer als der Artikel waren die Kommentare. Eine arme, gut deutsch schreibende Japanerin verzweifelte schier daran und versuchte zu erklären, welchen Stellenwert welcher Teil der Katastrophe für die Japaner hat. Sie wurde natürlich gleich als Atomlobbyistin abgetan. Wer nicht wie wir ist, muss einer von denen sein. Ein Kommentator war sich auch ganz sicher, dass in Kürze ganz Japan, Korea und Sibirien verstrahlt sein werden.

Nun – Ziel des Reporters war es, sich „… ein Bild davon machen, welche Spuren die größte Reaktorkatastrophe seit Tschernobyl in diesem Land hinterlassen hat – auf den Straßen, Feldern und Dächern der Städte rund um den Reaktor, aber auch in den Köpfen und Herzen der Menschen.“ Ziel verfehlt. Vielleicht begreift irgendwann mal ein Reporter, das man die drei Komponenten – Tsunami, Erdbeben und Reaktorkatastrophe – nicht so ohne weiteres trennen sollte? Allein in Minamisōma sind über 400 Leute vom Tsunami getötet worden, und rund 1’000 Bewohner gelten als vermisst. Auch das beschäftigt die Menschen nachwievor. Aber Erdbeben und Tsunami sind wahrscheinlich zu abstrakt und so weit entfernt wie Köln oder Berlin…

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Von Illuminati und der grossen Tsunamilüge

Juni 15th, 2011 | Tagged , , , | 27 Kommentare | 3821 mal gelesen

Von Spam einmal abgesehen gilt für diesen Blog eigentlich, dass alle Kommentare freigeschaltet werden. Und zwar ungeschnitten. Von dieser eigentlich selbstverständlichen Regelung musste ich mich leider nach dem Erdbeben am 11. März verabschieden. Die meisten Leser werden sich kaum vorstellen können, womit ich bzw. der Blog hier zugeschüttet wurde. Da ich mir jedoch selbst ein gewisses Mass an Seriösität verschrieben habe (ob berechtigt oder nicht), musste ich leider etliche Kommentare aussen vor lassen: Ich hatte und habe keine Lust, wilden Spekulationen und Fehlinformationen oder einfach nur unseriösem Quatsch ein Forum zu bieten.

Beispiele?

Schon gewusst? Das Erdbeben war nicht etwa ein normales Erdbeben, sondern wurde von den Illuminati mittels geschickt plazierter Bomben am Meeresgrund eingeleitet, um damit Japan auseinanderzubrechen und untergehen zu lassen. Ihr glaubt es nicht? Doch, doch! Steht alles ganz genau im Internet, also da, wo all die richtigen Informationen herkommen. Hier, guck:

http://www.politaia.org/wichtiges/japan-staged-or-an-attack-video-englisch/

http://erbeben-earthquake-terremoto.blogspot.com/2011/04/haarp-japan-erdbeben-tsunami-die.html

Anmerkung 1: Man achte auf die Schreibweise des ersten Wortes im Link! Bürgt schon von anfang an für Qualität!!
Anmerkung 2: Ja, genau – die gleichen Illuminati, die auch schon bei den grossen Beben 1923, 1854, 1707, 1605, 1498 (soll ich weitermachen!?) die Bomben gelegt hatten.

Und das der ganze Tsunami nur eine Inszenierung war und eigentlich gar nicht stattfand, sollte auch jedem klar sein: Schliesslich kann ja auch nicht sein, was man nicht selbst sieht. Glaubt Ihr auch nicht? Nee, ehrlich. Ihr müsst nur die richtigen Nachrichtenquellen finden, nicht immer die kommerziellen, von der Politik gegängelten Medien. Denn nur unabhängige Quellen mit ganz dollen Experten wissen wirklich, was los ist:

http://www.terra-germania.org/japaner-zweifeln-an-tsunami-katastrophe/

http://polskaweb.eu/japan-tsunami-erdbeben-und-radioaktivitat-mit-zweifeln-5887978.html

Glücklicherweise gibt es im Internet Menschen, die mich ganz doll kennen und sehr besorgt um mich sind. Zum Beispiel darüber, dass ich eventuell vor Langeweile und Müdigkeit vom Stuhl falle. Und da ich ja diesen Blog schreibe und zufällig auch noch vor Ort bin, passt das ja richtig gut, um ein paar wichtige Infos zu kommunizieren. Beispiel – erst vor zwei Stunden reingekommen:

Ich habe zu Beginn der „Krise“ geschrieben, verlasst Japan und das war ernst gemeint. Nun nachdem immer mehr Infos bekannt werden, zeigt sich, dass mein Rat 100% richtig war, denn die ganze Welt wurde ob des Ausmaßes der Katastrophe belogen. Wesentlich dabei ist jedoch folgendes Bild.
1) Unfall mit variierenden Infos
2) Laufende Beschwichtigungen ducrh Medien
3) Verschwinden des Messpunkts bei Fukushima von internat. Strahlungskarten. (letzter Messwert 6,2 Sievert/h)
4) Verschwinden der Stahlenkarten der USA aus www.
5) Anhebung der internat. Strahlengrenzwerte
6) Einzug der Strahlenmessgeräte der Schweizer ABC Truppe durch die Armeeführung (die Geräte sind bei den Soldaten zu Hause)
7) Lieferzeiten für Messgeräte in Europa auf März 2012 verschoben. (derzeit KEINE Messgeräte am Markt)
8) Langsames Durchsickern des wahren Ausmaß des Unglücks über alternative Medien.

Ja, herrlich. 6.2 Sievert pro Stunde in Fukushima. Na, das wäre ja dann wirklich mal besorgniserregend! Als ich das las, wollte ich am liebsten meinen Kopf in die Mikrowelle stecken. Ach ja, untermauert werden diese Informationen (naja, zumindest ein paar) auch mit sehr wichtigen, ernstzunehmenden Links:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mike-adams/das-gebiet-von-fukushima-ist-jetzt-eine-radioaktive-todeszone-wie-ein-von-einer-atombombe-getroffe.html

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/schweizer-armee-zieht-geigerzahler-ein.html
(Lesetipp: Sucht nach dem Kommentar von elektromagnetisch und einer Antwort darauf weiter unten von Torsten

Ist aber auch egal, ob wir das alles lesen oder nicht, denn bekanntermassen geht die Welt ja sowieso 2012 unter. Ob ein bisschen radioaktiver als vorher dürfte dann ja egal sein.

Ach ja, der Quartalspreis für vollkommene Unverfrorenheit geht an

http://www.biallo.at/

die unzählige Male versuchten, mit grösstenteils irrelevanten Beiträgen Besucher auf ihre eigene Seite zu führen. Danke dafür – hatte sowieso nichts besseres zu tun als Spreu vom Weizen zu trennen!

Anmerkung 1: Da ich oben erwähnten Webseiten keinen Aufwind geben möchte, sind die Seiten nicht verlinkt.
Anmerkung 2: Ich danke allen von Herzen, die versucht haben, teilweise sehr bedeutsame Links/Informationen auf diesem Wege zu teilen. Das half nicht nur mir sondern mit Sicherheit auch vielen anderen Lesern.

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