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Oh, oh, Olympia…

August 3rd, 2012 | Tagged , | 7 Kommentare | 785 mal gelesen

So ganz kann und will ich mich den Olympischen Spielen nicht verschließen. Zumindest einige Sportarten sehe ich recht gern, so es die Zeit erlaubt. Aber das japanische Fernsehen kann da den nicht-japanischen Betrachter gelegentlich auf harte Geduldsproben stellen. In meinem Fall ist das vor allem bei zwei völlig unterschiedlichen Wörtern der Fall.
Das erste lautet しかし shikashi und bedeutet „aber, jedoch“. Das geht meist so: Die Sportberichtserstattung plätschert vor sich hin, alles sieht schmuck aus, doch genau in dem Moment, in dem man denkt „Na bitte, geht doch!“ fällt das Zauberwort: shikashi. Drei Silben, und danach läuft alles nur noch schief. Na toll. Nicht, dass es nun besonders dramatische Auswirkungen auf meinen  Fortbestand und den der restlichen Menschheit hätte, wenn die japanische Ringerin in der 150+ kg-Gewichtsklasse den Kampf um einen Platz auf dem Treppchen verliert oder nicht, aber schlechte Nachrichten sind nunmal schlechte Nachrichten. Und japanische Sportreporter haben, so empfinde ich es jedenfalls immer, ein wunderbares Gespür dafür, diese drei Silben wie eine Bombe zu platzieren. Sprich, sie benutzen immer die gleiche Dramatik bei Berichten über vorangegangene Ereignisse: Erst die positiven Elemente, dann die drei Silben, und was folgt ist eine Anreihung kleiner Katastrophen, wobei die Hauptperson (auf Neudeutsch: Loser) auf keinen Fall Schuld war. Schuld war wahlweise das Wetter, falsches Essen im Flugzeug, der fiese ausländische Gegner oder was auch immer. Ihr glaubt mir nicht? Einfach mal Zusammenfassungen von Volleyball-Turnieren im japanischen Fernsehen schauen, denn da verliert man besonders gern.
Das zweite Wort ist schon etwas komplizierter: 徹底分析 tettei bunseki, auf deutsch „gründliche Analyse“. Dieses Wort wird von Sportreportern gebraucht, falls das erste Wort dummerweise nicht benutzt werden kann, weil das Objekt der Berichterstattung gewonnen hat. Sowas soll vorkommen, und es kommt bei der jetzigen Olympiade sogar relativ häufig vor: Japan legt sich in jüngster Zeit nicht nur beim Fußball, sondern auch bei anderen Sportarten richtig ins Zeug. Falls dann eine Medaille gewonnen wird (so zum Beispiel beim Turnen durch Uchimura gestern), wird das im Fernsehen elendig lange zelebriert. Das ist natürlich voll in Ordnung – klar kann man auf diese Leistung solz sein. Aber die Nachrichten beginnen dann mit „Im Sportteil werden wir natürlich gründlich analysieren, warum XYZ gewonnen hat. Öhm, warum wohl? Weil er besser war als die anderen? Zu Wort kommen dann die damaligen Grundschullehrer, die Ehefrau nebst Kindern, so vorhanden, die bettlägerige Urgroßtante, irgendwelche Zufallsgestalten aus dem gleichen Weiler und so weiter und so fort. Natürlich haben das alle irgendwie gewusst und erwartet. Am besten ist dann der Teil, bei dem die japanischen Fernsehfritzen wahllos Ausländer (in diesem Fall in London) anhalten und fragen, ob sie auch so beeindruckt von dem japanischen Sportler XYZ waren. Ein Reporter berichtete dabei heute stolz, dass er extra dazu ein Schild gemalt hat, um es dann den armen Opfern zeigen zu können. Darauf stand in krakeliger Handschrift: „Thanks you“! Ja, gerner geschehen! Der Typ bekommt jedenfalls keine Goldmedaille für Fremdsprachen.

Ich hoffe, dass Japan auch in Zukunft viele Medaillen gewinnt. So viele, dass man sich daran gewöhnt. Aber das wird nie der Fall sein. Man braucht sich nur populäre Filme und Serien im japanischen Fernsehen ansehen, um zu wissen, dass die meisten Japaner ganz offensichtlich auf diese Art der Dramaturgie stehen. Würde ja lieber den Livestream auf ARD sehen, aber ich habe keine Lust, mich allein deshalb wieder mit diversen Proxy auseinandersetzen zu müssen. Denn: Olympia hin oder her, im Ausland darf der Live-Stream nicht gezeigt werden. In diesem Sinne: Sport frei!

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Fernsehtipp: Pikaru no Teiri

April 12th, 2012 | Tagged , | 1 Kommentar | 827 mal gelesen

Szene aus Pikaru: Brusthaar! - eine Seltenheit hierzulande

Jetzt, da eine meiner einstigen Lieblingssendungen leider aus dem Äther verschwunden ist (die Rede ist von Arabikidan), musste Ersatz her. Man muss ja auch mal was zum Lachen haben. Da stolperte neulich meine Fernbedienung über eine relativ neue Sendung (seit 2010) auf dem privaten Sender フジテレビ Fuji TV: Die Sendung heisst ピカルの定理 – Pikaru-no-teiri, besteht aus einer mehr oder weniger festen Mannschaft und setzt sich aus zahlreichen kleinen Folgen zusammen. Die meisten der dort Auftretenden sind einfach nur saukomisch. In einigen Episoden werden vor allem die zahllosen Fernsehschmonzetten auf die Schippe genommen – im folgenden Video zum Beispiel ab ungefähr 5:10.

Interessant ist das Konzept – scheinbar sind alle Mitglieder der Truppe bei allen Drehs dabei – auch hinter der Kamera – und vieles scheint ad hoc zu sein, obwohl man sich da gerade im japanischen Fernsehen nie so ganz sicher sein kann. Aber ob gestellt oder nicht: Es macht Spass, den Folgen zuzusehen, da die Schauspieler ganz offensichtlich selber sehr viel Spass bei der Sache haben (und sich oft das Lachen nicht verkneifen können).
Die Schauspielerei ist, denke ich, zum Teil auch ohne Sprachkenntnisse witzig. Sprachtechnisch gesehen gehört die Sendung jedoch zum anspruchsvolleren Programm. Mit reinem Sprachkurs-Japanisch kommt man nicht allzu weit.

Hier noch der Link zum Programm: Fuji TV – Pikaru-no-teiri. „Pikaru“ ist „Picard“ und „teiri“ das Theorem – der Titel bedeutet also „Satz von Picard“ (Mathematik). Warum? Keine Ahnung.

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Neue Seiten / Sonstiges und dies und das

März 16th, 2012 | Tagged , | 7 Kommentare | 1268 mal gelesen

So richtig will es nicht Frühling werden hier – die Pflaumenblüte kam einen Monat später als sonst, und man darf gespannt sein, wann die Kirschblüte einsetzt. Aber das macht nichts. Man(n) weiss sich schon, zu beschäftigen.

Aber eins nach dem anderen. Eigentlich hatte ich noch den dritten Teil über meine letzte Tour nach Nordjapan versprochen – nach Teil 1 und Teil 2. Da diese Berichte jedoch schon eine Weile zurückliegen und ich sowieso jeweils Seiten zu den besuchten Orten mache, werde ich wohl Teil 3 schuldig bleiben. Das macht wahrscheinlich nichts – interessanterweise zählen Reiseberichte auf diesem Blog zu den weniger populären Artikeln. Hier der Vollständigkeit aber die neuen Seiten zu der Tour:

Morioka – 盛岡
Miyako – 宮古
Kamaishi – 釜石
Tōno – 遠野
Hiraizumi – 平泉

Bei neuen Seiten stelle ich jeweils zwei Varianten der Photos auf die Seite: eine kleine und eine grosse Version (die man sieht, wenn man auf das kleine Photo klickt). Dieses „Anklicken, um zu vergrössern“ ist ja mittlerweilen so geläufig, dass ich mich manchmal schon selbst ertappt habe, ganz enttäuscht zu sein, wenn ich ein Bild auf einer meiner Japan-Seiten anklicke und nichts geschieht. Will heissen, ich werde nicht drum herumkommen, alte Seiten nachzurüsten (und dazu erstmal die Originalphotos zu suchen).

Vorschau auf die japanische Seite

Nebenher bin ich seit einer Weile auch dabei, meine japanischen Seiten zu überarbeiten. Aber das wird noch eine ganze Weile dauern, denn das sind über 140 Seiten, die alle auch noch irgendwie überarbeitet werden wollen. Deshalb gibt es hier nur eine Vorschau (siehe rechts).
Ach ja, und da sind ja auch noch all die alten Blogartikel, die ich endlich mal mit Tags versehen möchte. Über 300, also rund die Hälfte, habe ich schon geschafft, aber es gibt noch etliches zu tun.

Bei jüngeren Artikeln wurde mehrere Male in Kommentaren eine Arte-Dokumentation zum ersten Jahrestag des Erdbebens/Tsunamis/Super-Gaus erwähnt. Auf diese Dokumentation möchte ich nicht weiter eingehen. AndreasK hat in seinem ausführlichen Kommentar hier schon etwas darüber gesagt, und ich habe meinen Senf auch schon in einem Kommentar hier darüber zugegeben. Die Doku ist es nicht weiter wert, diskutiert zu werden.

Arte kann sich bei den Kollegen von 3sat eine ordentliche Scheibe abschneiden – deren Dokumentation verdient schon eher den Namen Dokumentation: Unaufgeregt, ohne halbseidene Experten und offensichtlich gut recherchiert. Und: Sehr gut übersetzt.

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Schalt‘ den Fernseher aus – Unterhaltung im japanischen Fernsehen

Februar 14th, 2012 | Tagged , | 18 Kommentare | 5208 mal gelesen

Den folgenden Artikel habe ich für die Herbst-Ausgabe (2011/04) der Zeitschrift Midori geschrieben – und wie immer erscheint hier – mit Verspätung – die Online-Ausgabe. Viel Spass beim Lesen!

Je schräger desto plumps!

Ein Mensch im Hummerkostüm, der mit einem riesigen Plastikhammer auf wehrlose Mädchen eindrischt. Ein nackter Mann, der im öffentlichen Bad Seife ausschüttet, Schemel aufschichtet und dann bäuchlings schlitternd als menschliche Billiardkugel die Schemel umkippt. Ein paar Verrückte, die sich irgendwo für 24 Stunden einsperren lassen und jedes Mal einen auf das Hinterteil verpasst bekommen, wenn sie lachen. Wo sind wir? Genau. Im Japanischen Fernsehen.

Eine Fremdsprache zu können hat seine Vor- und Nachteile. Wohl eher zu den Nachteilen gehört die Tatsache, daß man leider versteht, was da so alles in der Flimmerkiste läuft. Andererseits – Fernsehen kann auch durchaus dazu beitragen, etwas über das Land und seine Bewohner zu erfahren. Und es hilft mitunter ungemein, die Sprache zu erlernen – das gilt besonders für das japanische TV, da hier sehr gern Untertitel eingeblendet werden – bei fast allen Sendungen. Dieses Mal soll es also um ein paar Beobachtungen über das japanische Fernsehen gehen – ein kleines Einmaleins für Fernsehhasser und Fernsehfreunde.

Die Tasten 11 und 12 kosten nicht extra

Dass Japan gern sein eigenes Süppchen kocht, ist ja hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist, daß man das sehr gern konsequent betreibt. Das beginnt bereits bei der Fernbedienung für den Fernseher. Während sich der Großteil der Menschheit recht erfolgreich mit dem Dezimalsystem angefreundet hat – schließlich haben ja 99,9% aller Menschen 10 Finger (nun gut, selbst das ist in Japan gelegentlich anders) oder zumindest 10 Zehen, findet man auf japanischen Fernbedienungen in der Regel 12 Knöpfe mit Nummern drauf. „Aha, 12 Programme also“ könnte der nichtsahnende Japanbesucher also denken – aber nichts da! Nicht alle Programme sind belegt. Das geht dann in etwa so beim Schalten: Programm – extrem lautes Rauschen und Flimmern auf dem Bildschirm – Programm – Programm – lautes Rauschen usw. Damit auch ja jeder in den Genuss dieses Nervenkitzels kommt, variiert die Belegung natürlich je nach Region: Hier sind die Programme 1, 3, 4, 5, 7, 8, 10 und 12 belegt, anderswo nur die 1, 2, 4, 6, 8 und 10.

Gehen wir mal davon aus, daß wir uns die Zahlenfolge genausogut eingeprägt haben wie unsere Kontonummer, Bankleitzahl, Geburtstag der Schwiegermutter usw. Was erwartet uns also? Zum grossen Teil erstmal Werbung, unterbrochen durch Programm. Japan folgt hier eher dem amerikanischen Modell, also sehr kurze, aber unzählige Werbepausen, die weder dafür ausreichen, zum Örtchen zu schlendern, noch sonst etwas anderes anzustellen. Wohl deshalb befindet sich in japanischen Hotelzimmern die Minibar meist direkt neben dem Fernseher (das kann freilich auch an der Enge vieler Hotelzimmer liegen). So man sich mal eine Sendung mit einem Ansatz von Spannungsbogen ansieht, werden die Werbepausen zum Ende hin richtig penetrant: Dann gibt es wirklich mehr Werbung als Inhalte.

Dazu habe ich allerdings meine eigene Theorie: Die Werbung wird nicht etwa nur gezeigt, um jene gewinnbringend an Kunden zu verkaufen. Nein, man hat einfach nicht genug Inhalte, um mehr Substantielles auszustrahlen. Beleg: Nach dem großen Erdbeben haben die meisten Firmen und Fernsehsender aus Pietätsgründen darauf verzichtet, Fernsehwerbung auszustrahlen. Stattdessen wurden jedoch in genau der gleichen Anzahl Spots gezeigt, in denen menschliche Grundwerte wie Freundlichkeit, Zuvorkommen, Lächeln usw, vermittelt werden. Da die Werbung auf allen Kanälen vom gleichen Verband organisiert wird, dudelten also die gleichen Spots mehrfach pro Stunde auf allen Kanälen hoch und runter. Tagelang. Bis man, welch Erleichterung, nach einer guten Woche wieder damit begann, normale Werbung auszustrahlen.

Wer japanisches Fernsehen verstehen möchte, kommt vor allem am Nachmittag mit einem sehr geringen Wortschatz aus. Eigentlich reicht ein Wort, um das Gros der Sendung zu verstehen: oishii. Dieses wohl meistbenutzte Adjektiv im Japanischen bedeutet „lecker“ und kommt mindestens ein Mal pro Minute zur Anwendung, da sich 90% aller Sendungen am Nachmittag, oft aber auch in der Nacht, ums Essen drehen. Da schiebt dann der Studiogast in Großaufnahme ein irgendwas in den Mund, darauf folgt gemächliches Kauen, und dann – die Spannung steigt ins unerlässliche – jetzt erstmal Werbung – folgt endlich ein lautes, wer hätte das gedacht, oishii!!!. Natürlich mit noch vollem Munde. Und Schnitt. Wieder eine Sendung im Kasten. Programme dieser Art gibt es in rauhen Mengen und unzähligen Variationen. Aus Japan. Aus dem Ausland. Mal nur mit Nudelsuppen. Mal mit den 10 beliebtesten Variationen, wie Japaner ihre Fertignudelsuppen aufpeppen.

Filme werden erstaunlicherweise kaum gezeigt auf den normalen Kanälen. Erst recht nicht am Sonnabend abend oder feiertags, und das ist eigentlich ganz vernünftig: An freien Tagen soll man die Zeit schließlich nutzen, und nicht wie gebannt und pausenlos vor der Glotze sitzen. Auch Dokumentationen gibt es nur wenige. Ernsthafte Talkshows mit mehr oder weniger prominenten Zeitgenossen? Kaum. Es sei denn, es wird dabei gekocht und gegessen. Big Brother? Gott bewahre! Davon wird man zum Glück verschont am Rand der Welt.

Bleiben noch die Serien und Komik. Über erstere kann ich hier mangels Kompetenz nichts sagen. Aber was ist mit den ganzen Spaßsendungen – schließlich ist ja das japanische Fernsehen bis über die Landesgrenzen berühmt beziehungsweise berüchtigt. Eines steht jedenfalls fest: Wer es in Japan als ambitionierter Fernsehkomiker zu etwas bringen möchte, muß ein sehr dickes Fell haben. Den nackten Hintern in die Kamera zu halten zählt da noch zu den harmloseren Aufgaben. Regelmäßig auf mehr oder weniger brutale Art und Weise Schläge einzustecken gehört zum täglich Brot: Es ist teilweise sehr erstaunlich, wie gewaltvoll japanisches Unterhaltungsfernsehen sein kann. Dabei orientiert man sich gern an Slapstick aus den Anfangsjahren des Kinos, manchmal aber auch, wie mir scheint, an Monty Python in ihren besten Jahren. Das muss nicht immer schlecht sein – vorausgesetzt, man mag Slapstick und Monty Python.

Razor Ramon alias Hard Gay bei der Arbeit

Mitunter ist man als westlicher Beobachter auch recht überrascht und fragt sich, wer eigentlich in punkto Humor im japanischen Fernsehen die Grenzen zieht. Als Beispiel sollte eine Lichtgestalt namens Razor Ramon dienen. Jener war ein ganz normaler Komiker und Ex-Wrestler, der plötzlich als Hard Gay seine Runden im japanischen Fernsehen drehte: Schwarze, enganliegende Latexkleidung, extrem kurze Hosen, Ketten überall und die exakte Verkörperung dessen, was man dank Bildung aus dem Fernsehen mit dem Namen „Hard Gay“ assoziieren würde. Nicht, daß Razor Ramons Alter Ego sehr gesprächig war – meistens war er damit beschäftigt, seine Hüften anzüglich kreisen zu lassen und dabei „Fufuuu!“ und ähnliches zu rufen. Das geschah nicht etwa nur spätabends, sondern auch gelegentlich bei Aufnahmen mit echten (!) Kindern am Nachmittag auf einem Spielplatz. Und siehe da: Razor Ramon alias Hard Gay kam richtig gut an bei Kindern! Ob Razor Ramon jedoch mit dieser Rolle den Homosexuellen, die sich in Japan nachwievor aus gesellschaftlichen Gründen eher verstecken als outen, einen echten Gefallen tat, sei dahingestellt. Es war wohl eher ein Bärendienst. Und irgendwann verschwand der vorher omnipräsente Razor Ramon ganz plötzlich von der Bildfläche. Übrigens: Hard Gay ist im realen Leben mit einem Ex-Model verheiratet und hat zwei Kinder.

Wer zum Star wird und wer vom Himmel fällt, wird gelegentlich direkt oder indirekt von den Yakuza entschieden. Fällt jemand bei gewissen Leuten durch, ist er ruckzuck aus dem Fernsehen verschwunden. Häufigste Form des Verschwindenlassens: Ein kleiner, schmutziger und natürlich anonymer Brief an dubiose Zeitschriften. Drogen machen sich da ganz besonders gut, das wird selten verziehen in einem Land, in dem auch Marihuana als harte Droge gilt. Das denke ich mir übrigens nicht aus – ich weiß es zumindest in einem Fall aus erster Hand. Andererseits verschwinden derzeit auch Prominente indirekt durch die Yakuza: Indem ihnen nämlich eine Verbindung zu Jenigen nachgewiesen werden kann (wer auch immer dazu den Tipp gibt).

Ohne Worte

Einige Sendungen bestechen jedoch durchaus durch Kreativität: Gerne erinere ich mich persönlich an eine Sendung Ende der 90er mit dem Namen Denpa Shōnen, in denen verschiedenen Leuten verschiedene Aufgaben gegeben wurden: Einer wurde da nackt in ein leeres Zimmer eingesperrt, nur versorgt mit Stiften und unendlich vielen Rätselheften. Der Arme musste daraufhin versuchen, sich allein mit Rätselpreisen durchzuschlagen. Zwei andere Teilnehmer wurden in Südafrika ohne Geld ausgesetzt – sie mussten sich dann trampenderweise bis zum Nordkapp durchschlagen. Dass da gerade im japanischen Fernsehen sehr viel yarase (gestellte Szenen) dabei ist, schmälert das Vergnügen zwar etwas, aber wer mag schon Böses dabei denken.

Es gibt noch viel mehr zu sagen zum japanischen Fernsehen. Es kann – diese Aussage kann man wahrscheinlich auf die meisten Länder beziehen – ganz unterhaltsam und lehrreich sein. In gesunden Dosen genossen, versteht sich. Sonst hat man nur noch Essen im Kopf.

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Köstlich: Jean Reno meets Doraemon

November 29th, 2011 | Tagged , | 3 Kommentare | 1634 mal gelesen

Doraemon meets Nobita meets Gian

Jüngst bin ich auf einen kurzen Toyota-Werbespot aufmerksam geworden, den ich auf Anhieb saukomisch fand. Im Werbespot geht es um Doraemon, der berühmten blau-weissen Animekatze, die schon seit 1969 im Fernsehen ihren festen Platz hat. Das schöne an dem Werbespot: Doraemon wird von Jean Reno gespielt. DEM Jean Reno. Und das ist einfach komisch. Natürlich spricht Jean Reno – so er denn selbst spielt – mit einem zünftigen ausländischen Akzent. Dieser Spot, so sehe ich gerade, ist bereits der dritte in einer ganzen Reihe.

Die Hauptcharaktere in Doraemon sind:

  • Nobita, ein kleiner, etwas tolpatschiger Junge (5. Klasse) mit den üblichen Sorgen, dem die Katze Doraemon aus der Zukunft zur Hilfe eilt.
  • Doraemon, eine blau-weisse Katze aus der Zukunft, die von Nobitas Nachfahren in die Vergangenheit geschickt wurde um Nobita zu helfen, und die allerlei Zaubersachen kann. Am berühmtesten ist wohl die „Doko-demo-doa“ – die „Überall-hin-Tür“, und der „Takekopter“ (Take=Bambus).
  • Shizuka, ein Mädchen, von Nobita angehimmelt aber unerreichbar.
  • Suneo, ein verzogener Bengel aus reichem Elternhaus
  • Gian (auch: Takeshi) – der Schulrüpel, von dem sich Nobita oft eine einfängt
  • seine Eltern und Verwandten

Der Skript des Spots:

のび太「あぁっスネ夫としずかちゃんがまたドライブしてる」「ダメダメーこんな未来」
Nobita: „Aaah, Suneo und Shizuka fahren schon wieder mit dem Auto spazieren“ – „Diese Zukunft passt mir gar nicht“

ドラえもん「のび太くん車なんか無くたってさ」「どこでもドア」
Doraemon: „Nobita braucht doch kein Auto“ – „hier, die „Überall-hin-Tür“

ドラえもん「すぐ海だし」
Doraemon: „Hier ist schon das Meer“

のび太「知ってるよ」
Nobita: „Weiss ich selbst“

ジャイアン「空き缶だよ」
Gian: „Das ist ja ’ne leere Dose“

のび太「あ、ジャイアン」
Nobita: „Oh oh, Gian!“

ジャイアン「何だおまえら、馬鹿にしてんのか」
Gian: „Ey Ihr Gestalten, wollt Ihr mich für blöd verkaufen“

ドラえもん「風景が見たいならさぁ」「タケコプター」
Doraemon: „Wenn Du die Aussicht geniessen willst, hier ist der Bambuskopter!“

のび太「もう道具に頼りたくないんだ」「自分で運転したいんだ」「まずモーターショーへ行く、どこでもドア出して」
Nobita: „Ich will mich aber nicht mehr auf all diese Sachen verlassen müssen!“ – „Ich möchte selber fahren!“ – „Lass uns erstmal zur Autoshow gehen. Rück die Überall-hin-Tür raus“

ドラえもん「頼らないって言ったジャン」
Doraemon: „Hast Du nicht gerade gesagt Du willst Dich darauf nicht mehr verlassen?“

のび太「ケチ」
Nobita: „Geizkragen!“

のび太「うほぉー」
Nobita: „Wow!

ナレーション「トヨタです」
(Ansager: Wir sind Toyota)

In Sachen Japan ist ja Jean Reno kein Unbeleckter. Er hatte ja bereits vor 10 Jahren mit der sehr bekannten japanischen Schauspielerin Ryōko Hirosue die Komödie „Wasabi – Ein Bulle in Japan“ gespielt.

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Gut gemachte Doku: 155 Tage nach dem Erdbeben

September 8th, 2011 | Tagged , , | 21 Kommentare | 3821 mal gelesen

Ich bin erst jetzt darauf gestossen – die Sendung lief bereits am 12. August in Fuji TV: わ・す・れ・な・い ~東日本大震災155日の記録~ – „Unvergesslich: Das Logbuch 155 Tage nach der grossen Erdbebenkatastrophe von Japan“.
Gute Dokus gibt es selten in Japan – gerade im deutschen Sprachraum wird man da schnell verwöhnt und erwartet viel. In Japan ist investigativer Journalismus, auch bzw. gerade im Fernsehen, weniger verbreitet.
Diese Dokumentation ist jedoch relativ gut gemacht. Die Gliederung ist wie folgt:

1) Nach einer kurzen Einleitung geht es um den Tsunami – den Teil der Dreifachkatastrophe, der bei weitem die meisten Todesopfer und die ärgsten Verwüstungen hervorrief. Dabei – erst jetzt aufgetauchte Videos, Augenzeugeberichte und gute Analysen: So zum Beispiel zum Thema, warum zahlreiche Menschen trotz Warnung überrascht wurden (Einwohner direkt hinter den Deichen konnten das Meer nicht sehen und hören; zurückfliessende Welle war streckenweise verheerender als die Hauptwelle usw).

2) Nach ca. 32 Minuten folgt eine chronologische Aufarbeitung der Geschehnisse nach dem Beben: Wie sich das Erdbeben nach und nach durch Japan bewegte, wie und wo der Tsunami zuschlug usw.

3) Nach ca. 61 Minuten geht es um Fukushima und diverse Ungereimtheiten: Warum zum Beispiel die Regierung am Abend des 11. März noch verlautet, es sei keinerlei Radioaktivität ausgetreten – die selbe Regierung aber drei Stunden vorher bereits dutzende Busse aus der Nachbarpräfektur Ibaraki nach Fukushima ordete, um zu evakuieren (ohne Marschbefehl nach Aufnahme der Flüchtlinge, wohlbemerkt!).

4) Nach ca. 81 Minuten folgt ein beeindruckender Teil über die Aufräumarbeiten: Wie man es schaffte, trotz schwerer Zerstörungen auf guten 500 km der Shinkansen-Strecke jenen wieder nach nur 49 Tagen auf Trab zu bringen. Sowie zahlreiche Vorher-Nachher-Bilder aus den Tsunami-Gebieten.

Es wäre erfreulich, wenn sich ein deutscher Sender dieser Doku bemächtigt und sie übersetzt, denn sie erzählt die Dinge wirklich so, wie sie in Japan wahrgenommen wurden. Dabei ist auch die Reihenfolge wichtig.

Die Doku kann man sich auch ohne Japanischkenntnisse ansehen. Natürlich verpasst man etliche Erklärungen, aber die Bilder sind in sich selbst schlüssig. Die Bilder sind streckenweise harter Tobak.

[Anmerkung: Das Video wurde offensichtlich fast überall entfernt. Alternativer Link: hier

Ich weiss, ich laufe Gefahr, einseitig zu werden mit diesem Thema. Aber es macht mir und sicherlich vielen Anderen, auch ein halbes Jahr danach, noch viel zu schaffen.

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Wenn lachen weh tut

August 23rd, 2011 | Tagged , | 8 Kommentare | 1548 mal gelesen

Ich oute mich hier mal als Downtown-Fan. Downtown ist ursprünglich ein Duo – bestehend aus den Komikern Hamada und Matsumoto – und die beiden treiben schon seit Jahrzehnten ihren Unfug im Fernsehen. Seit einigen Jahren machen sie dabei alljährlich eine Sondersendung zu Silvester: Die ダウンタウンのガキの使いやあらへんで – 大晦日年越しスペシャル (dauntaun no gaki tsukai yaarahende ōmisoka toshikoshi spesharu). Langer Name, den ich hier nicht vollständig übersetzen möchte. Die Spielregeln sind einfach: In einem komplizierten Auswahlverfahren (wird teilweise in den ersten drei Minuten gezeigt) werden die armen Mitspieler ausgelost, die mitmachen müssen. Jene werden dann 24 Stunden in ein Set gesperrt – und wer lacht, bekommt was auf den Allerwertesten.

Vor allem im japanischen Fernsehen ist kaum etwas dem Zufall überlassen. 24 Stunden? Wer weiss, ob das überhaupt am Stück gedreht wird. Und wer weiss, wie vieles da nachgedreht wird. Aber wenn man sich die Sendung so ansieht, scheint das den Beteiligten doch einen Heidenspass zu machen. Nicht jedermanns Geschmack, aber die Sendung ist mittlerweilen eine feste Institution im japanischen Fernsehen und hat unzählige Fans. In den Specials haben dabei unzählige Fernsehgrössen und Musiker Gastauftritte – das ist freilich nur dann witzig, wenn man sie auch kennt.

Hier eine der Sendungen – in einer Kadettenschule für Spione – freundlicherweise bereitgestellt von den netten Videopiraten in China. Die Sendung dauert insgesamt fast 5 Stunden, richtig los geht es ab ca. 10:00. Da japanische Sender fast alles sofort von YouTube und Co. löschen lassen, ist www.youku.com aus China eine Alternative für all die, die an japanische Sendungen nicht rankommen. Falls das Video nicht gezeigt wird, einen japanischen Proxy versuchen, denn in Japan kann man die Videos problemlos sehen.

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Schluss mit Analog / Blogveränderungen

Juli 26th, 2011 | Tagged , , , | 7 Kommentare | 6482 mal gelesen

Maskottchen „Chidejika“

 

Wie bereits vor drei Jahren (!) in diesem Artikel angekündigt, wurde in Japan am vergangenen Sonntag der analoge Rundfunk (Fernsehen) eingestellt. Endlich! Mehrere Jahre lang wurde im Fernsehen mit mehr oder weniger blickigen Werbespots und Extrasendungen daraufhingewiesen, damit auch ja Ururoma Yamada in Yoshida hinter den 7 Bergen weiss, was los ist, wenn die Glotze plötzlich nicht mehr funktioniert. Experten hatten darob grosse Sorge: Was ist mit all den armen Menschen, die die Umstellung nicht rechtzeitig machen konnten? Aus lauter Sorge liess die Regierung deswegen sogar kostenlos Digitaltuner an einkommensschwache Haushalte verteilen, damit auch ja keiner dem Fernsehen entkommt. Es war wie in 1984.
Meine Schwiegereltern, von Haus aus keine grossen Fernsehgucker (laut Eigenaussage) freuten sich schon auf den Moment, an dem ihren alten Fernseher das Signal ausgestellt wird. Letztendlich machten sie aber auch vor ein paar Wochen schlapp und kauften sich ein neues Gerät.
In den drei vom Erdbeben am stärksten betroffenenen Präfekturen (Iwate, Miyagi und Fukushima) wurde die Umstellung übrigens auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, da die Bewohner dort verständlicherweise mit anderen Problemen zu kämpfen haben – und sie zudem mehr als alle Anderen auf Informationen angewiesen sind.

Noch ein Nachtrag in eigener Sache: In absehbarer Zeit, ich denke mal innerhalb der nächsten Tage, werde ich diesen Blog komplett umkrempeln. Die Inhalte bleiben natürlich, aber dies nur als Vorwarnung; nicht dass jemand aus den Pantoffeln kippt, wenn plötzlich alles anders aussieht.

Ach ja – das komische Tier im Bild rechts nennt sich 地デジカ Chidejika. „chideji“ ist die Kurzform für „地上デジタルテレビ放送“ (chijō dejitaru terebi hōsō) – Terrestrischer digitaler Fernsehfunk; -ka bezeichnet einen Prozess (etwa wie -ung). -jika wiederum heisst auch „Reh“. Ja, da hat man sich ordentlich was einfallen lassen…

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Mit Japanisch spielen

Oktober 23rd, 2010 | Tagged , | 16 Kommentare | 1068 mal gelesen

Ein bisschen beneide ich ja die „heutige Generation“ wenn es um das Japanischlernen geht. Als ich 1996 anfing, Japanisch zu lernen, hatten wir lediglich die englische Ausgabe eines Japanischlehrbuches, herausgegeben von der Universität Nagoya. In Lektion 3 glaube ich tauchte dort ein 6-Schriftzeichen-Wortungetüm auf, welches da übersetzt etwas wie Krankenstation hiess. „Du liebe Güte, bis man das ausgeschrieben hat, ist man ja schon tot!“ dachte ich damals. Als ich das Wort dann mal Monate später in Japan anbrachte, schaute man mich reichlich schräg an. Was soll das denn? Zu Krankenstation bzw. Krankenhaus sagt man nur „病院 – byōin“ – nach einer kurzen Recherche stellte sich heraus, das jenes Wortungetüm nur an besagter Universität als Synonym für Krankenstation herhielt – das allgemein übliche, eigentlich doch recht wichtige Wort für Krankenhaus tauchte im ganzen Buch nicht auf.
Zu jener Zeit war es auch recht schwierig, an bezahlbare, gute Wörterbücher zu bekommen – oder an Sachen, die richtig Spass beim Lernen aufkommen lassen. Heute wird man dank Globalisierung, Internet und Japanisch-Boom regelrecht von Chancen erschlagen. Dazu zählt zum Beispiel das seit 2003 regelmässig frühmorgens und nachmittags im japanischen Fernsehen ausgestrahlte Programm „にほんごであそぼ“ – „Lass uns mit Japanisch spielen!“. Die Sendung ist nur 10 Minuten lang, die Zielgruppe 4 bis 10 Jahre alt. Und eins muss man sagen: Die Sendung ist mit viel Bedacht und Liebe gemacht. Beispiel: Das folgende Lied, in dem 一より小さい数 – „Zahlen kleiner als 1“ geübt werden:

Sinn der Übung ist es, Wörter für sehr kleine Mengen zu lernen – wie 刹那 (setsuna – Augenblick) zum Beispiel, oder 塵埃 (jin’ai- Staub) usw. Nicht, dass das Wörter für 4-jährige Kinder sind, aber in der Schule später wird das sehr nützlich. Und es macht halt Spass, zuzusehen.
Das schöne an der Sendung ist auch der Bezug auf ältere Theaterformen in Japan – 狂言 Kyōgen (wörtlich: „verrückte Worte“) zum Beispiel oder 落語 Rakugo (wörtlich: gefallene Worte) – beides volkstümliche, komische (nicht im Sinne von „seltsam“) Theaterform. Ein Klassiker darunter ist 寿限無 – „Jugemu“:

(Hintergrund: ein Vater fragt einen Priester um Rat, wie er sein Kind nennen soll: Der Priester erzählt dies und das, nennt einige Beispiele, erwägt pro und contra und so weiter. Letztendlich kann sich der Vater nicht entschliessen, findet alles gut und nennt sein Kind einfach

寿限無、寿限無				Jugemu-jugemu
五劫の擦り切れ				Gokōnosurikire
海砂利水魚の				Kaijarisuigyo-no Suigyōmatsu
水行末 雲来末 風来末			Unraimatsu Fūraimatsu
食う寝る処に住む処				Kūnerutokoroni-sumutokoro
やぶら小路の藪柑子				Yaburakōjino-burakōji
パイポパイポ パイポのシューリンガン		Paipopaipo-paiponoshūringan
シューリンガンのグーリンダイ			Shūringanno-gūrindai
グーリンダイのポンポコピーのポンポコナーの	Gūrindaino-ponpokopīno-ponpokonāno
長久命の長助				Chōkyūmeino-chōsuke

Das wird dem Kind irgendwann beinahe zum Verhängnis, als es im See zu ertrinken droht und keiner den Namen richtig aussprechen kann…)
Fast alle japanischen Kinder können dieser Tage diesen kompletten Namen irgendwann auswendig (und vergessen ihn später wieder – meine 3-jährige Tochter macht da keine Ausnahme).

Wer Interesse an Japanisch und der Sendung hat – es gibt mehr Videos bei YouTube und anderswo, und in Japan auch die CD’s zur Sendung (mit Booklet, versteht sich). So macht doch Lernen richtig Spass…

Das Wort des Tages: siehe oben – 寿限無 Jugemu. Wörtlich: Grenzenloses Glück.

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The God Tongue

August 5th, 2010 | Tagged , | 3 Kommentare | 720 mal gelesen

Ja, manchmal hänge ich mich träge vor den Fernseher und lasse mich berieseln – ziemlich oft schalte ich aber eher früher als später aus, weil nichts vernünftiges kommt. Ein Programm hat es mir in letzter Zeit allerdings angetan – die マジ歌 Maji-Uta (=ernsthaftes Lied)-Rubrik in der Sendung ゴッドタン The God Tongue. Die Sendung kommt ein Mal pro Woche so gegen Mitternacht auf TV Tokyo. Das Konzept ist banal: Jemand trägt ein Lied vor, und ein paar Leute mit Milch im Mund müssen zuhören – sobald die Milch raus ist, und zwar nicht durch die Speiseröhre, ist das Ziel erreicht. So weit, so gut. Die Leute in der Sendung sind allerdings wirklich zum grossen Teil sehr witzig – darunter der anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftige Banana Man oder Gekidan Hitori.
Hier eine Probe – es wird viel gequatscht, die Lieder beginnen bei 7:45. 12:30 und 21:00 – für Japanischsprechende sehr witzig, aber ansonsten auch sicherlich amüsant.


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