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Fahrschule in Japan Teil 1

8月21日, 2017 | タグ付け , | 8 注釈 | 863 読み込み

Den deutschen Führerschein in Japan umschreiben lassen ist nur was für Weicheier 人, die bereits einen gültigen Führerschein besitzen. Die ganz Harten (oder die, die einfach keinen deutschen Führerschein haben – oder zum Beispiel ihren Führerschein in den USA gemacht haben) ziehen die komplette japanische Fahrschule durch. Das ganze Prozedere ist dabei in zwei große Segmente gegliedert : ブロック 1 理論と実際, ブロック 2 理論と実際. Jeweils mit Prüfungen. Insgesamt durchläuft man also 4 Prüfungen – manchmal aber auch mehr, wie zum Beispiel in meiner Fahrschule.

Die Anmeldung ist einfach: Man zeigt seinen Ausweis oder Pass vor, macht kurze Seh-, Hör- und Motoriktests, zahlt etwas über 300’000 円 (rund 2’400 Euro) und schon ist man im Geschäft. Wer nur auf Automatikgetriebe lernen möchte, zahlt rund 20’000 yen weniger, darf dann aber entsprechend später nicht mit manuellem Getriebe fahren (andersrum geht). Die meisten Japaner machen heutzutage Automatik, und das ist in meiner Gegend zumindest verständlich, da es hier kaum einen Meter ebener Straße gibt. Man kann übrigens in Japan auch ganz ohne Fahrschule zum Prüfungszentrum gehen und dort die Prüfungen ablegen – dort lässt man solche Quereinsteiger aber zu 95% durchfallen. Wenn man nun sowieso nicht Auto fahren kann, ist die Fahrschule also eine notwendige Angelegenheit.

Nach der Anmeldung hat man genau 9 Monate Zeit, alles zu beenden. どのように実用的. Genau so lang wie eine Schwangerschaft. ブロック 1 で構成されています 10 Theoriestunden und mindestens 10 Praxisstunden. In meiner Fahrschule stellt man das relativ geschickt an. Da man für die theoretische Zwischenprüfung 1’700 yen extra – je Versuch – 支払わなければならない, hat die Schule einfach eine eigene Prüfung, am Computer, davor geschaltet. Die kann man beliebig oft wiederholen, und das machen viele wohl auch: のみ 25% bestehen beim ersten Mal. Das ist nicht verwunderlich, denn man muss immerhin 90% ザ 50 Fragen (alle ja/nein) richtig beantworten, und bei der Hälfte der Fragen ist die Bezeichnung “Sprachtest” angemessener. Erst danach kommt man ins nächste Level: Man macht die praktische Vorprüfung zur praktischen Zwischenprüfung. Wenn der Prüfer befindet, dass man reif für die Zwischenprüfung ist, kann man jene dann ablegen. Wer nicht bereit ist, muss mehr Stunden nehmen. Bei der 15-minütigen Fahrt beginnt man mit 100 点数. Danach gibt es je nach Delikt Punktabzug – wer unter 70 rutscht, kann aussteigen. Wer mit einem Reifen in den S- und L-Kurven über einen Bordstein fährt, kann ebenfalls aussteigen. Und zwar sofort, は関係ありません, wie viele Punkte man hatte.

Wer diese Hürden genommen hat, kann schließlich die theoretische Zwischenprüfung ablegen. Danach bekommt man die sogenannte 仮免許 karimenkyo, die provisorische Fahrerlaubnis. Erst mit dieser geht es raus auf die Strasse – alles andere davor spielt sich 場内 jōnai, auf dem Schulgelände, から. ブロック 2 dann besteht aus mindestens 16 時間, darunter auch eine Autobahnfahrt. Ausserdem gibt es im Block 2 noch mal 16 Stunden Theorie, それらの間 3 Stunden Erste Hilfe (ない限り、, man hat eine Ausbildung – die habe ich zwar, dank Y-Tours, aber das Übersetzen der Dokumente ist mir zu umständlich, und eine Auffrischung der Kenntnisse sicherlich nicht verkehrt).

Fahrschulgelände in Japan

Fahrschulgelände in Japan

Aufgrund der Arbeit kann ich natürlich nur an Wochenenden zur Fahrschule gehen – deshalb hat es letztendlich rund 2,5 か月に及んだ, ブロック 1 durchzuackern. Die Fahrschule ist ziemlich groß und gut durchorganisiert. Das bedeutet aber auch, dass man jedes Mal einen anderen Fahrlehrer hat, und das kann einen freilich in den Wahnsinn treiben – dem einen fährt man zu schnell um die Kurven (“fahren Sie in der Prüfung bloß langsamer!!”), dem anderen zu langsam (Prüfer: “Also so langsam können Sie draußen aber nicht um die Kurven fahren!”)

Einen Ausländerbonus gibt es übrigens nicht. Allerdings erfuhr ich zwei Minuten vor der theoretischen Prüfung, dass es den Prüfungsbogen auch auf Englisch gäbe. Das war mir dann allerdings zu riskant, denn erstens vertraue ich, aus gutem Grunde, den japanischen Englischkenntnissen nicht, und wahrscheinlich hätte ich im Englischen auch Probleme mit den Definitionen. Das ist auch für Muttersprachler nicht einfach: Umgangssprachlich bedeutet zum Beispiel das Wort 車 kuruma “オート”; in der StVO hingegen per definition “Gefährt” und schliesst hernach Fahrräder und dergleichen ein.

ACH JA: Zum Thema gibt es übrigens einen interessanten (ドイツ語) Dokumentarfilm: You drive me crazy. Der begleitet einen Amerikaner auf Fahrschule in Japan, eine Deutsch in Indien und eine (sehr bemerkenswerte!) Koreanerin in München. 述語: Sehr unterhaltsam…

一部 2 kommt später – 約束した. Hoffentlich noch in diesem Jahr…

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Interview mit Botschafter Dr. Hans Carl von Werthern

11月10日, 2016 | タグ付け , , , | 2 注釈 | 2312 読み込み

このインタビューは、計画に長かったし、この形態であるだけではありません – 日本におけるドイツ人とのインタビューのシリーズがあり、計画します. 大使とのインタビューはもちろん、非常に特殊な事件であります, それは日本ではドイツの最高の代表者にここにあるので、, したがって、非常に独自の視点に.

インタビューがに行われました 29. 9月 2016 大使と私の間の代わりに、東京のドイツ大使館のオフィスで. より良く理解するために、しかし、最初に現在の大使の略歴.

キャリア
1971 高校
1972 アメリカの高校の卒業証書, セント. オールバンズ学校, ワシントン, D.C..
1973-1975 兵役
1979 大学院経済学者, マインツ大学
1979-1984 研究者, マインツ大学
1984-1986 アタッシェ (トレーニング) 外務機関, Bonn
1986-1987 平和研究・安全保障政策研究所, Hamburg
1987-1990 大使館ハノイ, ベトナム
1990-1992 NATOへの永久的な表現, ブリュッセル
1992-1994 副. プロフェッショナルカテゴリのトレーニングマネージャー, 外務機関, Bonn
1994-1997 大使館アスンシオン, パラグアイ
1997-2000 副. 西ヨーロッパのユニットのヘッド, ボン/ベルリン
2000-2002 欧州の政策のための長官, FDP会派, ベルリン
2003 防衛研究のロイヤル・カレッジ・オブ, ロンドン
国際関係のマスター, キングズ・カレッジ, ロンドン
2004-2005 タスクフォースのヘッド「日本2005/2006でドイツ ", 外務機関, ベルリン
2005-2007 東アジアユニットのヘッド, 外務機関, ベルリン
2007-2010 Gesandter, 大使館北京, 中国
2010-2011 個人のための委員, 外務機関, ベルリン
2011-2014 中央部長, 外務機関, ベルリン
3月から 2014 東京の大使
Interview mit Botschafter von Werthern

Interview mit Botschafter von Werthern

旅人: ​Herr Botschafter, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben. Sie waren vor Japan ja unter anderem in China, Vietnam und in Paraguay tätig. War Japan Ihr Wunschland? Oder wie hat es Sie letztendlich nach Japan verschlagen?
Botschafter von Werthern: ​ Ich war in Deutschland ab 2004 zuständig für ein Großprojekt, das sich „Deutschland in Japan 2005/2006“ nannte, und anschließend Referatsleiter für Ostasien; auch mit der Zuständigkeit für unsere Beziehungen zu Japan. Deswegen habe ich mir immer gewünscht, mal nach Japan versetzt zu werden. Dass ich als Botschafter kommen würde, habe ich mir eigentlich gar nicht zu erträumen gewagt. Deswegen könnte man sagen, dass die Berufung nach Japan die Erfüllung eines Wunsches ist, den ich eigentlich nie ernsthaft gehegt habe.
旅人: ​Dann brauche ich Sie wahrscheinlich nicht nach Ihrem ersten Gedanken fragen, der Ihnen durch den Kopf ging, als Sie gehört haben, dass es nach Japan geht.
Botschafter von Werthern: ​Ich war natürlich sehr, sehr froh, denn ich hatte damit eigentlich nicht gerechnet. 私は知っていた, dass Japan einer der offenen Posten war, denn die Botschafterstelle war schon seit vier Monaten vakant. Aber es standen auch noch einige andere Posten zur Auswahl, wo ich natürlich auch gerne hingegangen wäre. Japan stand jedoch ganz oben auf meiner Liste.
旅人: ​ Haben Ihnen Ihre Erfahrungen in China eigentlich in Japan helfen können?
Botschafter von Werthern: ​ Ja, 非常に. Ich habe in Peking beziehungsweise von Peking aus auch auf die Region im weiteren Sinne geschaut, inklusive der Beziehungen Chinas mit seinen Nachbarn, mit Japan und Korea, die Territorialkonflikte im Südchinesischen und im Ostchinesischen Meer. 私は思う, dass mir das geholfen hat, weil ich sozusagen auch die andere Seite gut kenne. Das hilft natürlich beim Verständnis des Konfliktes als solchem, aber auch beim Verständnis dafür, wie Japan auf manche Dinge reagiert.
旅人: ​Dazu aus aktuellem Anlass: Vor zwei Stunden ist in fünfhundert Metern Entfernung von der Botschaft eine anti-chinesische Demonstration vorbeigezogen. Haben Sie das in China eigentlich auch einmal erlebt?
Botschafter von Werthern: ​ Ja, es gab anti-japanische Demonstrationen, es gab auch anti-europäische, z.B. anti-französische Demonstrationen. So hat es 2008, als das olympische Feuer durch die Welt getragen wurde, einen sehr unschönen Vorfall in Paris gegeben. Da ist die chinesische Fackelträgerin – eine Rollstuhlfahrerin – angegriffen worden. Danach hat es wilde Proteste in China gegeben, zum Beispiel auch einen Boykott von Carrefour. Es hat auch anti-japanische Demonstrationen gegeben; zum Teil sicher auch staatlich gelenkt. Weder in China noch hier in Japan gefallen mir diese Dinge. Ich verstehe zwar nicht, was sie sagen, aber diese von der Intonation her hasserfüllten Brüllereien sind nicht nur unjapanisch, sondern auch unschön.
旅人: ​ Das war ja zum Glück nur ein sehr kleines Häufchen. Aber nun zu etwas anderem. Sie haben ja die Stelle an der Botschaft in Tokyo im Frühjahr 2014 angetreten. Keine drei Monate später waren Sie bereits in Fukushima vor Ort. Es ist schon eine Weile her, aber was war Ihr persönlicher Eindruck von der Lage vor Ort?
Botschafter von Werthern: ​Das war schon ein spannender Besuch in jeglicher Hinsicht. Ich war zum ersten Mal überhaupt im Leben im Inneren eines Atomkraftwerks, noch dazu im Inneren eines havarierten Atomkraftwerks. Uns wurde alles gezeigt, was wir sehen wollten – und wo man hin konnte, もちろん – einige Stellen sind natürlich immer noch viel zu gefährlich wegen der hohen Strahlung. 私が感じた, dass die Betreiber des Kraftwerks das Menschenmögliche tun, um dort die Schäden zu beseitigen. Nach eigener Aussage wird das aber mindestens vierzig Jahre dauern. Das hängt natürlich damit zusammen, dass die Probleme unglaublich groß sind. Also auch jetzt, zwei Jahre nach meinem Besuch, haben sie den Durchfluss des Grundwassers immer noch nicht im Griff. Und auch die Dekontaminierung des Grundwassers, sowie die Dekontaminierung der Erde außenrum, ist sehr, sehr schwierig und langwierig. Nachdem ich das gesehen habe, verstehe ich noch besser den Beschluss der deutschen Bundesregierung – kurz nach Fukushima ist der ja gefallen – den Zeitplan für den Ausstieg aus der Kernkraft vorzuziehen. Das hat die Bundeskanzlerin ja auch hier öffentlich gesagt im letzten Jahr. Sie hat sich gedacht: Wenn noch nicht einmal ein so hochtechnologisiertes und so hervorragend organisiertes Land wie Japan offensichtlich mit den Risiken der Atomkraft umgehen kann, wer soll das dann eigentlich können?
旅人: ​Warum denken Sie, dass Japan nicht damit umgehen kann? Ist es die Natur, ist es menschliches Versagen, ist es politisches Versagen?
Botschafter von Werthern: ​Es ist wie immer ein Zusammenspiel mehrerer Dinge. Ich habe dort auch gelernt, dass das Ausmaß der Katastrophe sehr viel geringer gewesen wäre, wenn man sich an die Auflagen der Aufsichtsbehörde gehalten hätte. Denn die Aufsichtsbehörde hat ja bestimmt, dass die Notfallgeneratoren nicht mehr vor dem Kernkraftwerk, sozusagen am Strand, stehen dürfen, sondern hinter das Kernkraftwerk, höher ins Gelände, verlegt werden müssen. Das haben sie auch getan. Aber die Schaltzentrale ist unten am Strand geblieben, und nachdem sie überflutet war, fiel das ganze Notstromkonzept dort aus. Es ist aber vielleicht wirklich so, dass wir mit den Risiken der Atomkraft gerade in einem Land, das immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird, letztendlich nicht jedes Risiko ausschließen können. Und das zeigt Fukushima. Von der auch hier völlig ungelösten Frage der Endlagerung mal ganz abgesehen.
旅人: ​Sie haben neulich den Deutsch-Japanischen Kooperationsrat zur Energiewende, kurz GJETC¹, mit ins Leben gerufen. Was wird da im Hinblick auf die Atomkraft geschehen?
Botschafter von Werthern: ​ Dieses Gremium wird sich hauptsächlich mit erneuerbaren Energien beschäftigen. Es geht nicht um Atomkraft, sondern um die Förderung der Erneuerbaren, also Windkraft, Sonnenkraft, Wasserkraft und so weiter. Da haben Deutschland und Japan ohnehin eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Anfang des Jahres, als sich die Umweltminister hier getroffen haben, wurde ein Memorandum of Understanding unterschrieben. Dieser Energierat versammelt jetzt Experten und Leute, die ganz praktisch mit erneuerbaren Energiequellen zu tun haben, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und in beiden Ländern möglichst die erneuerbaren Energien voranzutreiben.

¹ 見る Webseite des GJETCNachrichten zum Start

旅人: ​ Sie haben im Jahr 2015 an der Akita International University eine Rede zum Thema „Deutsch-französische Versöhnung und was man daraus lernen kann“ gehalten. Was kann Japan davon lernen? Ist da irgendwas übertragbar?
Botschafter von Werthern: ​Eins-zu-eins ist sicher nichts übertragbar. Die Situation sowohl unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg als auch in der Zwischenzeit bis heute ist in Ostasien und in Europa doch sehr unterschiedlich. Die Essenz dessen, was ich damals und bei anderen Gelegenheiten gesagt habe, ist aber dies: Die deutsch-französische Erfahrung, dass zwei Länder, die über Jahrhunderte hinweg Erzfeinde waren und viele Kriege gegeneinander geführt haben, jetzt so eng zusammenarbeiten, wie zwei souveräne Länder nur zusammenarbeiten können; dass auch die Zivilgesellschaften eng miteinander verflochten und verbunden sind – diese Erfahrung macht auch für andere Länder oder andere Regionen in der Welt Hoffnung. Wir sagen nicht, dass wir in Europa oder gar die Deutschen es richtig gemacht haben und die anderen falsch – das wäre nicht nur überheblich, sondern auch nicht richtig. Aber gerade letztes Jahr, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, haben wir oft darüber gesprochen, welche Erfahrungen wir gemacht haben. Wir bieten diese Erfahrungen an, aber Japan und die Japaner müssen daraus ihre eigenen Schlüsse ziehen, wenn sie das überhaupt wollen.
旅人: ​Angela Merkel hat rund einen Monat später beim Forum in der Asahi Pressezentrale genau das gleiche Thema angesprochen. Warum gilt das als so wichtig?
Botschafter von Werthern: ​ Zu besonderen Jahrestagen stellt man sich die Frage: “Was können wir lernen, was haben wir mitgenommen?” そう, wie wir uns 2014 die Frage gestellt haben „Befindet sich die Welt möglicherweise in einer Situation, と 1914 vergleichbar ist, als der Erste Weltkrieg ausgelöst wurde?", so hat man sich 2015 eben die Frage gestellt: „Was ist eigentlich 1945 gewesen und warum ist es hier so und dort anders gewesen und welche Schlüsse können wir daraus ziehen?“ Im Wesentlichen lag das an diesem Jubiläum. Und nicht zuletzt hat Premierminister Abe zu dem gleichen Jubiläum im August eine viel beachtete Erklärung abgegeben. Auch in Europa ist natürlich in allen Hauptstädten des Endes des Zweiten Weltkrieges gedacht worden.
旅人: ​Was müsste Ihrer Meinung nach eigentlich passieren, そう, die Beziehung zwischen Japan und China sich ähnlich entwickelt wie die zwischen Deutschland und Frankreich oder Deutschland und Polen? Ist das überhaupt möglich in der jetzigen Konstellation?
Botschafter von Werthern: ​Wir hatten in Europa eine wahrscheinlich historisch einmalige Chance. Und insofern hatten wir Deutsche 1945 und in den Jahren danach auch ein unglaubliches Glück, dass wir direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Nachbarn wie Frankreich hatten, die die Hand zur Versöhnung ausgestreckt haben. Schon knapp zwanzig Jahre später, bei der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags 1963, war das Verhältnis zu Frankreich schon schwieriger. Und der Élysée-Vertrag wäre auch beinahe nicht zustande gekommen. Es war wirklich eine historische Chance, die weder für Deutschland heute wiederholbar wäre, noch ist sie für Japan und China wiederholbar. In Europa ist es uns vielleicht besonders gut gelungen, und das ist immer noch weit davon entfernt, vollständig gelungen zu sein, dass wir Deutsche gelernt haben, uns als Täter im Zweiten Weltkrieg zu verstehen – dass wir gelernt haben, in Europa uns selber und die Konflikte mit unseren Nachbarn in der Vergangenheit auch durch die Augen der anderen zu sehen. Jemand hat mal gesagt: „Die Erinnerung an die eigene Vergangenheit ist immer dann unvollständig, wenn sie nicht auch die Erinnerung der Opfer mit umfasst.“ Ich glaube, das haben wir in Deutschland in einem langen, 非常に, sehr schmerzhaften und umstrittenen Prozess inzwischen einigermaßen hinbekommen. Und das ist eine Regel, die überall anwendbar sein sollte: Wir müssen versuchen, auch durch die Augen des Anderen sehen zu lernen. Dadurch wären, 私は思う, Fortschritte möglich.
旅人: ​Japan und Korea zum Beispiel scheinen ja da noch immer gerade mal auf halbem Wege zu sein. Im August wurde der Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau gefragt, ob er in einem Park der Stadt eine Trostfrauen-Statue aufstellen könne. Und er sagte erst mal ja, hat das aber wieder später zurückgezogen. Was wäre eine diplomatische Antwort auf diese Problematik mit der Trostfrauen-Statue?
Botschafter von Werthern: ​ Die Antwort hat der Oberbürgermeister von Freiburg ja selber gefunden. Er hat gesagt, dass ihm die internationale Implikation nicht klar war, als er dieses Angebot bekommen und ihm zugestimmt hat. Es war ihm nicht klar, welche Gefühle er damit in Japan verletzen würde. Und deswegen hat er diese Entscheidung dann auch zurückgenommen. Das passt schon auch ein bisschen auf die Antwort auf die letzte Frage. In diesem Fall hat man nur auf Korea geschaut und nicht auf Japan. Wenn man beide Winkel in den Blick nimmt, dann findet man auch bessere Antworten. Im Übrigen haben sich Japan und Korea ja in der sogenannten Trostfrauen-Frage doch sehr aufeinander zubewegt. Die Vereinbarung vom 28. Dezember letzten Jahres, die jetzt auch zu großen Teilen umgesetzt worden ist, ist doch nicht nur objektiv eine erfreuliche Entwicklung, sondern wird so auch in Japan und Korea von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung als positiv angesehen.

​Wie das entstanden ist, 私にはわからない, aber natürlich haben sich viele schon lange die Frage gestellt, warum es eigentlich zwei Demokratien und zwei Marktwirtschaften wie Japan und Korea nicht schon viel früher geschafft haben, im Angesicht eines immer übermächtiger werdenden China näher zueinanderzufinden.

旅人: ​Man könnte fast meinen, dass diese doch recht plötzliche und späte Einigung quasi unter dem Druck Chinas entstanden ist. Würden Sie dem zustimmen?
Botschafter von Werthern: ​Wie das entstanden ist, 私にはわからない, aber natürlich haben sich viele schon lange die Frage gestellt, warum es eigentlich zwei Demokratien und zwei Marktwirtschaften wie Japan und Korea nicht schon viel früher geschafft haben, im Angesicht eines immer übermächtiger werdenden China näher zueinanderzufinden. Aber ob das – ich würde es nicht unbedingt Druck, sondern vielleicht einfach nur Vernunft nennen – eine Rolle gespielt hat, kann ich letztlich nicht beurteilen.

Die Diskussion in Japan heute erinnert mich sehr stark an die Diskussion in Deutschland nach der Wiedervereinigung Anfang der 90er-Jahre, als wir ja auch von der internationalen Staatengemeinschaft aufgefordert wurden, uns stärker an friedenserhaltenden Maßnahmen zu beteiligen.

旅人: ​ Die jetzige japanische Regierung versucht momentan, 憲法を改正します. Und zwar geht es vor allem um die Änderung, wenn nicht gar Abschaffung, des sogenannten Pazifismus-Paragrafen 9. Dazu entstand vor zwei Jahren eine interessante Initiative, angestoßen von einer Hausfrau aus Kawasaki. Diese versuchte, genau diesen Paragrafen als Friedensnobelpreis-Kandidaten vorzuschlagen. Was halten Sie eigentlich von der Idee an sich, 憲法を改正します?
Botschafter von Werthern: ​ Nach unserem Staats- und Verfassungsverständnis sind Verfassungsänderungen etwas völlig Normales. Auch das deutsche Grundgesetz ist unzählige Male verändert worden. Allerdings haben wir da den Kernbestand der ersten 19 記事, in denen unter anderem grundlegende Menschenrechte festgelegt sind, die nicht verändert werden dürfen. Nach unserem Verständnis ist eigentlich eine Verfassung, die seit fast siebzig Jahren unverändert ist, etwas unnormal. Wenn ich es richtig verstanden habe, will die Regierung auch nicht den Kernbestand des Artikels 9 verändern, also das Verständnis, dass Japan eine friedliche Nation ist und keinen Angriffskrieg mehr führen will, genauso, wie sich Deutschland das ja festgeschrieben hat, sondern Japan möchte in der Lage sein, sich auch mit militärischen Mitteln an internationalen Friedensmissionen zu beteiligen. Das begrüßen wir sehr. Die Diskussion in Japan heute erinnert mich sehr stark an die Diskussion in Deutschland nach der Wiedervereinigung Anfang der 90er-Jahre, als wir ja auch von der internationalen Staatengemeinschaft aufgefordert wurden, uns stärker an friedenserhaltenden Maßnahmen zu beteiligen. Damals dachten in Deutschland auch viele, dass das eine Rückkehr zum alten Militarismus bedeutet. Man muss derlei Veränderungen in der eigenen Bevölkerung sehr sorgfältig diskutieren, und man muss es eben auch dem Nachbarn verständlich machen.
旅人: ​Ich denke, da ist noch viel nachzuholen. Denn ein Grundtenor der Rhetorik ist zurzeit, dass sich Japan angeblich im Falle eines Angriffs nicht verteidigen dürfte. Der Eindruck scheint in vielen Schichten der Bevölkerung entstanden zu sein, die das nun befürworten.
Botschafter von Werthern: ​Dass sich Japan selber verteidigt, ist schon immer möglich gewesen durch die Interpretation des Artikels 9 und die Aufstellung der Selbstverteidigungskräfte.

Aber irgendwann werden die Zinsen wieder steigen, und dann wird der japanische Staat ein echtes Problem haben.

旅人: ​Sie haben ja vor einiger Zeit auch Volkswirtschaft studiert.
Botschafter von Werthern: ​ Vor sehr langer Zeit, と.
旅人: ​Was sagt der Volkswirt in Ihnen in Anbetracht der japanischen Schuldensituation?
Botschafter von Werthern: ​Die Schulden sind, wenn man die reinen Zahlen anschaut, schon atemberaubend: 速い 240 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Andererseits gibt es das Argument, dass die japanischen Staatsschulden fast zu 100 Prozent von Japanern selbst gehalten werden – es gibt also keine Auslandsverschuldung, sodass die Gefahr eines Zusammenbruchs dadurch, dass sich zum Beispiel Ausländer von japanischen Staatspapieren trennen, und dass es dadurch riesige Wechselkursverwerfungen und mehr gibt, nicht besteht. Trotzdem muss natürlich auch eine Verschuldung, die im Inland gehalten wird, bedient werden. Das geht verhältnismäßig leicht, wenn die Zinsen niedrig sind. Aber irgendwann werden die Zinsen wieder steigen, und dann wird der japanische Staat ein echtes Problem haben. Dies umso mehr, da ja noch enorme demografische Probleme hinzukommen – größere, als wir sie in Deutschland kennen. Denn die Japaner bekommen genauso wenige Kinder wie wir, aber sie werden noch viel älter, und das wird eine weitere Belastung des Staatshaushaltes mit sich führen. Und da ist der Rat der Experten teuer.
旅人: ​Die Deutsche Botschaft kümmert sich wie, と, wie jede Botschaft in jedem Land, zu einem gewissen Grade um die deutschen Staatsbürger in Japan. Über wie viele Deutsche sprechen wir da?
Botschafter von Werthern: ​ Wir wissen es nicht genau. Wir schätzen etwa 6.000. Wir ermutigen alle Deutschen, sich bei der Botschaft online zu registrieren. Das geht auch ganz leicht über die gemeinsame Website von Botschaft und Generalskonsulat (www.japan.diplo.de). Denn wir möchten gerne die Deutschen erreichen im Falle einer Katastrophe. Ich halte das auch deswegen für wichtig, weil der deutsche Anteil an den Ausländern in Japan verschwindend gering ist. Also wenn die Japaner, sagen wir mal im Fall einer großen Katastrophe, an Ausländer denken, denken sie zunächst an Chinesen, Koreaner und so weiter. どの手段, uns als Botschaft wird in einem solchen Fall eine große Verantwortung zukommen. Und dafür wäre es gut, wenn wir wüssten, wie wir unsere Landsleute erreichen können. Es registrieren sich aber nicht alle, und man ist dazu auch nicht verpflichtet.
旅人: ​ Es gibt ja seit geraumer Zeit den „Fonds für hilfsbedürftige Deutsche“ in Japan, einst als Dittman-Fond bekannt. Was macht der Fond? Was geschieht da eigentlich?
Botschafter von Werthern: ​Der BDF genannte Fond kümmert sich um Deutsche, die hier in Japan in Not geraten. Auf den ersten Blick kommt einem das etwas merkwürdig vor, es gibt aber doch immer wieder Fälle. Zum Beispiel deutsche Frauen, die mit japanischen Männern verheiratet waren, inzwischen geschieden oder verwitwet sind, und die Mühe haben, die Ausbildungskosten für ihre Kinder zu bezahlen. Es gibt natürlich auch ein paar, glücklicherweise nicht sehr viele, deutsche Familien, die mit Krankheit oder sonstigen Dingen zu kämpfen haben, wo einfach die Finanzierung und manchmal auch die Basis dafür fehlt, um sich hier im Sozialsystem oder überhaupt in der japanischen Gesellschaft zurechtzufinden. Da hat der BDF eine wirklich sehr wichtige Aufgabe, die natürlich auch unsere Arbeit in der Botschaft sehr erleichtert, indem er Geld sammelt und es diesen Familien zur Verfügung stellt, sowie ihnen auch mit Rat und Tat zur Seite steht.
旅人: ​ Wie viele Leute, schätzen Sie, werden so unterstützt?
Botschafter von Werthern: ​Das weiß ich gar nicht, denn ich bin nicht Mitglied des BDF, und das unterliegt natürlich auch der Schweigepflicht. Um zum Beispiel einem Kind die Schulausbildung oder auch ein Studium zu bezahlen, ist in Japan eine Menge Geld notwendig. Deswegen macht der BDF auch jedes Jahr im Residenzgarten sein Sommerfest, zu dem man zugegebenermaßen ziemlich teure Tickets kaufen kann. Das Geld geht eben alles in die Arbeit des BDF und – wenn ich ein bisschen Reklame dazu machen darf – ist auch eine schöne Gelegenheit, bei normalerweise gutem Wetter, deutsches Essen und Getränke im Residenzgarten zu genießen und an einer Tombola teilzunehmen, wo es auch schicke Preise gibt.
旅人: ​Um einmal zur Botschaftssituation von vor vier Jahren zu kommen. Sie haben ja gesagt, dass sich die Botschaft zum Beispiel im Falle einer neuen Katastrophe um die Mitbürger im Land kümmert, nur haben das viele Deutsche, ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht, sich vor fünf Jahren, と, im Stich gelassen gefühlt, weil die Botschaft relativ schnell im Vergleich zu anderen Botschaften nach Ōsaka umgezogen ist und auch viele Leute keine Benachrichtigung erhalten haben. Wenn jetzt wieder ein schweres Erdbeben geschieht, und wenn dann vielleicht auch noch das AKW in Niigata wieder in Betrieb gegangen ist und havariert – würde irgendwas anders laufen? Es gab ja zum Beispiel Town-Hall-Meetings mit Ihrem Vorgänger. Gab es irgendwelche Konsequenzen oder Schlüsse, dass irgendetwas anders gemacht werden wird?

Natürlich ist ein solcher Vorfall wie 2011 nicht im Voraus planbar. Es bricht immer – das ist völlig unvermeidlich – erst mal das große Chaos aus.

Botschafter von Werthern: ​Wir haben versucht, so viel wie möglich aus der damaligen Situation zu lernen. Ich habe ja, als ich hier ankam, auch noch ein Town-Hall-Meeting gehalten, und habe zum Beispiel die Deutschen aufgefordert, sich bei uns zu registrieren, habe versucht, auf die vielfältigen Fragen einzugehen. Wir halten auch in der Botschaft seitdem jedes Jahr eine große Krisenübung ab, in der wir – auch weil unsere Belegschaft ja ständig wechselt – 試す, uns ganz praktisch auf eine solche Situation einzustellen. Also das wird sozusagen unter echten Bedingungen gespielt. Wir haben ja einen Verteidigungsattaché hier. Die Soldaten wissen, wie man solche Übungen macht und wie man da auch Szenarien einspielt, die realistisch sind. Da kommt so mancher, einschließlich meiner Person, schon ins Schwitzen. Aber es ist gut, dass wir uns darauf einstellen. Wir wollen in Zukunft diese Übungen auch ausweiten, indem wir zum Beispiel die deutsche Schule in Yokohama oder das Goethe-Institut, die Handelskammer und so weiter, deren Rolle wir bisher nur gespielt haben, auch einbeziehen, sodass ich glaube, dass wir verhältnismäßig gut vorbereitet sind. Natürlich ist ein solcher Vorfall wie 2011 nicht im Voraus planbar. Es bricht immer – das ist völlig unvermeidlich – erst mal das große Chaos aus. Aber je besser man sich darauf eingestellt hat, desto schneller kriegt man das Chaos dann auch in den Griff. Zu Ihrer Bemerkung über die Verlagerung der Botschaft nach Ōsaka-Kōbe – da war ich ja noch nicht hier, aber wenn ich es recht verstehe, stand man damals vor der Frage „Was passiert, wenn die radioaktive Wolke nach Tokio kommt? Ist es dann nicht besser, wir operieren von einem Gebiet aus, in dem wir einigermaßen sicher sind, als dass die Botschaft, wenn sie hier geblieben wäre, vielleicht völlig außer Funktion gesetzt wäre?“ Es hätten dann alle im Keller gesessen und gar nichts mehr tun können. Damals ist die Entscheidung gefallen, dass es vernünftiger ist, zu verlagern. Aber natürlich ist das auch immer eine Frage der Kommunikation. Andere haben es anders entscheiden. Im Nachhinein sind wir natürlich auch klüger. Aber im Nachhinein sieht immer alles leichter aus, als wenn man in der Situation steht.
旅人: ​Dann wollen wir hoffen, dass es so schnell nicht wieder zu der Situation kommt.
Botschafter von Werthern: Dazu kann ich nur Amen sagen.
旅人: ​ Dann möchte ich mich herzlich bei Ihnen für das Interview bedanken.
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8. 一般的なブロガーサミット

9月23日, 2016 | タグ付け , | 18 注釈 | 802 読み込み

bloggergipfel2016Und schon ist wieder ein Jahr rum – Zeit für ein neues Bloggertreffen! そして、これはすでに第八版です. Der Name “Bloggergipfel” soll dabei niemanden abschrecken – gerne sind auch Blogvoyeure eingeladen.

前の年とは異なり、この時間は、空間内であっても、特定の日付です: 土曜日, ザ 5. 11月. 次の土曜日 (12. 11月) またAusweichterminとして行くだろう, あまりにも多くの人々ではない上の場合 5. 11月することができます. ルールはいつものようにあります:

1. Das Treffen findet in Tokyo statt – innerhalb oder nahe der Yamanote-Linie
2. ボウリング, Billard oder was weiss ich, als Vorspiel quasi, sind machbar.
3. パートナーは次のように来ることができます – 人として, これだけ簡単にしたいです.

そのため、最初のラウンドでの質問: WERは意志? 誰がすることができます? 任意のローカルの提案はありますか? Bessere Vorschläge als die obigen? また, お友達に転送するこの記事を喜ばコメントを残す, それはあなたに合った、それはあなたに合った場所とき!

誰かが今年の幹事を作りたい場合, 登録してください! ボランティア前!

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7. 一般的なブロガーサミット

11月13日, 2015 | タグ付け , , | 8 注釈 | 816 読み込み

Bloggergipfel – mit Dank an Thuruk für das Logo!Und schon ist wieder ein Jahr rum – Zeit für ein neues Bloggertreffen! Und zwar wird dies bereits die siebte Auflage. Der Name “Bloggergipfel” soll dabei niemanden abschrecken – gerne sind auch Blogvoyeure eingeladen.
In einigen Jahren fand das Bloggertreffen am gleichen Tag wie der Adventsbasar in der Kreuzkirche 代わりに, und die Idee finde ich nach wie vor nicht schlecht. 従って私は単純に倍の土曜日午前, ザ 28. 11月, als Möglichkeit in den Raum.

私はまだ知らない, was genau und wo genau, しかし、少なくとも、何かを設定する:

1. Das Treffen findet in Tokyo statt – innerhalb oder nahe der Yamanote-Linie
2. ボウリング, Billard oder was weiss ich, als Vorspiel quasi, sind machbar.

そのため、最初のラウンドでの質問: WERは意志? 誰がすることができます? 任意のローカルの提案はありますか? Bessere Vorschläge als die obigen? また, お友達に転送するこの記事を喜ばコメントを残す, それはあなたに合った、それはあなたに合った場所とき!

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Stichtag 8. 7月: Alien Registration Cards werden ungültig

4月29日, 2015 | タグ付け , | 3 注釈 | 1908 読み込み

Im Dezember vergangenen Jahres hörte ich bei der Wiedereinreise zum ersten Mal davon: “Denken Sie daran, dass ihre Karte im Juli dieses Jahres ungültig wird”. Und zwar ungeachtet dessen, was auf der Karte selbst draufsteht. 私の “外国人登録証“, so hiessen die Karten nach amerikanischem Vorbild, ist zwar bis 2020 gültig, aber das zählt nicht mehr.
Vor kurzem flatterte dann auch eine Karte der Ausländerbehörde (入国管理局 nyūkoku kanrikyoku – genauer übersetzt: “Immigrationsverwaltungsamt”)) 家: Ich solle bitte meine Karte umtauschen, und zwar bis spätestens zum 7. 7月. Dazu noch die Empfehlung, dass lieber vor Mai zu tun, da man im Mai und Junimit einem Ansturm auf die Ämter rechnet. Das mag anfangs verwundern, schliesslich ist der Ausländeranteil mit unter 2% sehr gering. Entsprechend gibt es aber auch nur sehr wenige Ausländerbehördenämter: Im Grossraum Tokyo mit seinen rund 30 Millionen Einwohnern gibt es 15 Ämter beziehungsweise Zweigstellen. カワサキ, immerhin eine Millionenstadt, hat nur eine kleine Zweigstelle, それはそれについてです.

Ausländerbehörde (Zweigstelle)

Ausländerbehörde (Zweigstelle)

Natürlich haben die Ämter am Wochenende und an Feiertagen nicht auf (so natürlich ist das allerdings nicht, denn Rathäuser haben sehr wohl oftmals am Sonnabend oder Sonntag geöfnet).
Heute war der Zeitpunkt günstig, Ich war auf dem Weg zu einem Kunden, und auf dem Weg liegt die Zweigstelle für Kawasaki. Es ist erst das zweite Mal in meinem Leben, dass ich in Japan selbst zur Ausländerbehörde gegangen bin. Das erste Mal war 1998, und zufälligerweise war es die gleiche Zweigstelle. Ich konnte mich noch gut an den etwas rauhen Ton erinnern. Damals wollte ich, mit dem Internet war es ja noch nicht so weit her, herausfinden, ob ich als Austauschstudent arbeiten darf und wenn ja wie lange, und ob ich das anmelden müsse. 答えはなかった, 修道女JA, nicht ganz das, was ich erhofft hatte: と, ich dürfe etwas arbeiten, müsse aber vor Arbeitsantritt den Arbeitnehmer bei der Ausländerbehörde angeben und bekäme dann eine Arbeitserlaubnis. “Aber ohne Arbeitserlaubnis darf mich doch keiner anstellen, または?” versuchte ich mich noch zu vergewissern. “と, それは本当だ”, 答えはなかった. Ohne Arbeitserlaubnis keine (legale) 仕事. Ohne Arbeit keine Arbeitserlaubnis. 大丈夫. Was man mir allerdings nicht mitteilte, であった, dass man durchaus als Student ohne diese Formalitäten arbeiten kann, wenn auch nur begrenzt. Und so war letztendlich alles kein Problem.

Halb zehn kam ich bei der Behörde an. Dutzende waren bereits da, aber das Chaos hielt sich in Grenzen. Ab und an fuchtelten Ausländer aus aller Herren Länder planlos mit Formularen herum, und die Anmeldeschalterdame war bereits, 30 Minuten nach Öffnung, angesäuert. Dabei muss man eigentlich nur etwas Japanisch können, und sich das Formular vorher durchlesen – dann wird auch sie etwas freundlicher. Dass man in Japan nicht vordrängelt, scheint sich auch noch nicht herumgesprochen zu haben. Dass man erstmal schaut, ob es an den zahlreichen Formularausfülltischchen auch Kugelschreiber gibt, bevor man sich vordrängelt und in brüchigem Englisch “Pen! Where is pen!” kräht, sollte eigentlich auch selbstverständlich sein. Letztendlich ging alles jedoch relativ schnell. 3×4 cm grosses Passfoto, “darf nicht älter als 3 Monate sein” (meins war vier Jahre alt, aber ich altere ja nicht), Reisepass, alte Alien Registration Card und einseitiges Formular herübergereicht und Nummer bekommen. Wie lange das ungefähr dauern würde? “30 分, vielleicht ein bisschen mehr” 私は言われました, und als ich nach knapp 30 Minuten wiederkam, war ich auch schon bald an der Reihe. Und bekam meine entwertete Karte sowie die neue Zairyū Card mit meinem jung gebliebenen Antlitz zurück. それは、. Man sieht sich in 7 Jahren wieder, denn so lange ist diese Karte gültig.

この意味で、 – wer noch im Besitz einer alten Alien Registration Card ist, sollte sich langsam aber sicher auf die Socken machen.

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東は東に広い取得します

3月13日, 2015 | タグ付け | 16 注釈 | 2687 読み込み

あなたは十分な長さ、日本に住んでいる場合 – と “フレンドフルfleshpots” です。, 回Bertoldブレヒトで ガリレイの生涯 引用 – あなたはどのような種類の材料の彼の情報源ではないが長すぎる前にした後に知っている. どこ例えば、どのようなチーズを取得するには、. またはまともなビール. またはケシ. 全体nutmegs. Wacholderbeeren. ルバーブ. リストは長くなります. 私はおそらくこのようにして、手数料ベースの情報サービスを確立することができる.

それにもかかわらず、驚きは時々あります. Radebergerは、たとえば、私が初めて昨年気づいた, それが偶数である, 比較的, 周りとの,de 2 かなり手頃な価格の小箱あたりのユーロ. Köstritzerビールは、日本でずっと前に方法でした, 私は黒ビールでそれをしなかったので、. しかし、私は数日前に驚いた, 何専門の-すべての世界ストアの棚から私を見つめた。:

spreewaldhof

そのを見てください – Spreewaldhof! 家のために! ドイツでの3倍の費用であるが, それが、今回は変化しないことができます. 私はそれを買ったかどうか? 最終的には、しない, 私は缶詰食品の大ファンではない. 結局のところ、東ドイツは、すでに日本で今ビールの2種類です, 表さSpreewaldhofとアンペルマン. 次に、私はその後Bautz'nerマスタードとNudossi求める.

そして、まだ物事が残っています, またI 10 年はまだ見つかっていない. スモークベーコン、例えば、. なし, パンチェッタないか、またはラードない, しかし、単純なスモークベーコン. 私は約日本の肉屋で回話をしました, と彼は言った, 日本では豚はとても厚い皮を持っていないこと. ああ, 我々はに保をしている間: 私は欠場まともな冷凍ピザ, その以前はちょうど私の食生活に所属し、交換することなく、削除されなければならなかった. しかし、これは最終的により良いおそらくその方法です.

誰が日本でのドイツ料理に関係しています – 離れてから成城石井, 国立知らウント商事? そして、私に知らせて!

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レコードの場合: 海外からドイツでクレジットカードを注文する方法

3月4日, 2015 | タグ付け , | 13 注釈 | 3114 読み込み

プロセスはとてもでこぼこだった, 私が決めた, 駐在ドイツのために少しガイドを終了するには. これは時々緩いシリーズのさえ初めはできた.

しかし、最初の背景: 私は海外に住んでいますが, 私はまだドイツで銀行口座を持っている. 私はちょうど時間が必要です, それは実際にあるので. 人生は問題はないのに使用: 私はマエストロカードを持っていた, と可能性 – 長い、少なくとも – 国内外のお金を引き出す. 日本とは異なりますが、ドイツの銀行カードに愚かな限られた有効性を持っている (なぜべき!?). そして私はTargobankを送った, シティバンクの後継, 新しいカードに: マエストロなし, しかしV-有給. そして、これはヨーロッパだけで有用である. 日本への転送も動作しませんでした (Targobank氏は述べていますが、, できます – しかしそれだけでは動作しませんでした) – そして、彼らはうまくいく場合でも、, それは、日本の銀行の結果から任意の転送無残に長いコントロール·コールの場合と. ペイパル 理論的でしょう: あなたは、ドイツのPaypalアカウントを持っている, ドイツで自分の銀行口座に接続する, 日本では、その後Paypalアカウント (または他の場所), あなたも自分のアカウントに接続できる場所. だから、事実上、自己転送お金ことができます. しかしながら: PayPalはない 3,4% 会費, 日本で、あなたはまだ問題を抱えている, そのペイパルの転送と実際の尋問の実行が開始される前のような銀行.

Targobankは、少なくとも他の国におけるシティバンクとの契約を持っているだろう. だから、日本のお金でシティバンクのV-ペイカードであっても離陸できた. これが年末まで続いた 2014 よく – その後シティバンクが三井住友銀行に飲み込まれ、契約が無効であったため、. 言う, 銀行カードは現在、日本では使用できない.

私は、Amazon.deのクレジットカードにつまずいLBB. 行くべきで、おそらくすべての非常に簡単 – そして見よ, アプリケーションは、数分でオンラインで行われ. 最後に来たが、その後、 – それは予見可能だった – つまずき: あなたが口座を開設したい場合は, あなたはカウンターに人に表示する必要があります – 使用したり、Postidentあり. そしてそれは、クレジットカードである: それらはPostidentが供給され, したがって、受信のみにカードを取ることができます, 誰がそれを命じた. 助けないパワーズ – あなたはドイツである必要はあり.

ちょうど私の周りに検索年間, に対処する方法. 法的な意味で, 理解. 私はドイツに求めている三つの銀行, そして驚くべきことに、答えはいつも同じだった: あなたが示さなければならない, そのものである, 私たちは誰であるか, 次のように、これを行うことができ:

1) あなたは、メッセージの非常に存在を確認することができます
2) あなたは地元の銀行の非常に存在を確認することができます
3) あなたは、公証人を見つけることができます, このの世話

私のさらなる研究が明らかにした, その 1) しない (より多くの!?) 可能です. で検索する場合 2) 私は、日本の銀行でしかめ面を収穫, 国際的にシティバンク指向の事実を含む: あなたは聞いたことがない何か, そしてそれはそれは簡単ではありませんします. これも完全に予想外ではない: 日本の銀行はあまりにもそれを行う必要があるのはなぜ? そして、何のためのフォームのために役立つために? このような形態であり、それは単にない.

だから滞在 3). 私が証明することになっています, 私が存在する – そして私が住んでいる場所. ドイツの銀行からの情報によると、パスポートの認定翻訳に行く. それは私が考えたものだだけでなく、危険な, 私たちはパスポートアドレスに含まれていないことを知っているので、.

私のクレジットカードはその間、銀行に送り返されました, そして銀行は電子メールを介して私に尋ねた, 呼び出すことができ. そして、私は非常に当惑した, Denn) 迅速LBBメールに答え, とb) すぐに電話で常に誰かに行きました. 私は確かに感動しました. 私は数ヶ月を持っているだろう, 私の存在を認めるために, 私を保証した.

だから私は、日本でDINjに公証人を捜索. だから私が見つかりました。 カール·ズッキ, 群馬での生活は、公的に任命され、翻訳者の宣誓. 彼と一緒に、私はすぐにビジネスに入って来た. だから私は彼に身分証明書の日本側のスキャンを送った, 電子メールを介していくつかの詳細を明らかにし、メールで数日後に送信される認定された翻訳を得た. 日本ではドイツ語のために、私はどのような場合に彼のサービスは非常にお勧めすることができます (なし, 私は広告にお金を得られない).

私は銀行にその後の手紙を伴うと一緒に送られた認証謄本, 要求, 日本にカードを送信するには、いずれか, またはそれはしないだろう場合は、, ドイツの両親へ. Postidentなし. と驚くなかれ: 一週間後カードが無事に到着した. ステッカー, 私は領収書を確認するために呼び出す. それは私がやったことだ – スカイプ経由 – そして再び: 電話が二回鳴った, と … 男らしい男! … 電話に答え. 確認は少し時間がかかりました, 私がやるので、 “特別な場合” であった, 最終的にすべてが大丈夫だった.

一年の検索, ずっと頭振って、数え切れないほどの誤報後、私はとても手にドイツのクレジットカードを保持する. 私は日本での私のドイツの銀行口座からお金を引き出すことが可能な. または可能性がある. 私はおそらく、非常に稀に使用しないであろう, しかし、今私は、少なくとも知っている, 私はできた, 私がしたい場合 – 全体は、単純に不可能だったでしょう前に、.

私は願ってい, この情報は誰でも1年間の検索が保存されます!

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クリスマスマーケットを探して

12月7日, 2014 | タグ付け | 5 注釈 | 2706 読み込み

Weihnachtsmarkt in Yokohama

横浜のクリスマスマーケット

子供たちはクリスマスマーケットが大好き. 私はそのほとんどを知っている, 私自身はかつて子供だったので、. それはしばらくしているにもかかわらず. 私の子供たちは、私はその喜びを否定するものではありません. しかし、ここでのみ, あなたは日本にいる場合は、? 我々は上にあった後は ストラスブールのクリスマスマーケット国際フォーラム 有楽町で / 東京駅近く. 忘れられんでした. もう今回は六本木ヒルズのクリスマスマーケットにあった. それはちょうど悲しかった. 他の回では、 (より正確には昨年) クロス教会でクリスマスマーケットに連れて行ってくれました – ドイツ語, 品川でプロテスタント教会. と驚くなかれ, それは実際にはクリスマスマーケットのビットだった, そしてもちろん、あなたがドイツ語をたくさん聞いた.

今年は十字架教会にそれを作るされていない, 方法で私たちにのみ天候、その後家族がありました. だからこそ、今日のクリスマス·マーケットである センター北 (センター-WE, 都筑イン, 横浜市) getapert. 時間は完全に異なっていた: 約があった 10 本当のWeihnachtsma​​rkthütten, ほとんどコマース – そしてほとんどすべての人々! これは、天候によるものであったかもしれない, 東京規格のそれはかなりクールだったので、. そして、子どもたちの合唱団があった. もちろん、必ずしもテーマソング アナと雪の女王 (アンナと雪の女王 – ドイツ語でよくストリップを意味 “氷の女王 - 完全平気”) 歌っていた. 日本ではこの曲に対して本当に逃げ場がありません. 不思議ではない: フィルムは、ここにいた 11 数で週間 1, そして私は子供を見たことがない, 彼の目を点灯しない, 彼らは歌を聞くとき.

私たちはラーメンに到着する前に、我々は唯一の良い時間を食べていた, そしてそのように私のオファー子供たちにした, 彼らにドイツのケーキや甘い何か他のものの一部を購入する, ノックアウトさ. しない, 彼らは、約の疲れていたので、. しかし、彼らはソーセージを食べたがったので、. 両親はホットワインに満足した, しかし、それは非常に残念だった: フルハーフ紙コップ, ボトルから不用意に直接キャスト, のために 700 円 (良い 5 ユーロ). もちろん、我々はだけにして気づいた, ブースがあったことを, 本当のホットワインで販売されていた.

どのような東京とその周辺地域でのクリスマスマーケットではもちろん、不足している, 氷点下である. しかし、どんなに – 子供たちはそれが好き, これがメインです. 見てみましょう, どこで来年へ行く.

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6. 一般のブロガー (そしてブログの読者)サミット

11月12日, 2014 | タグ付け | 7 注釈 | 3783 読み込み

Bloggergipfel - mit Dank an Thuruk für das Logo!

Bloggergipfel – ロゴのThurukのおかげで!

年は終わろうとして, 事業は、クリスマスの飾りをパックし、震えの木は投げられたライトを暖めている. ちょうどシーズンに間に合うように、日本の牛は彼らのテザーの終わりに再びです, あなたが唯一のバターの代用品で焼くことができます. 疑いません: それは、再びブロガーミーティングのための時間です. 数 6 それはこの時点である. これまでのところコールは常にアクティブなブロガーに対処してきた, それはまた、それぞれを招いている, 東京に宿るや周辺地域を望んでいるし、ちょうど知っている, すべてのブログの後ろに誰が. ラウンドでので質問: 誰がすることができます? WERは意志?

昨年、ブロガー会議はクリスマスバザールと同日に開催されました クロス教会 代わりに, アイデア自体は悪くなかった. 従って私は単純に倍の土曜日午前, ザ 29. 部屋の中で可能性として11月.

あなたが興味を持っている場合, コメントおよび/または電子メールを残してください (接触する@旅人。デ) そして他のすべては我々はすでに規制. 提案はまた歓迎されている (それがボーリングした昨年), しかし、会場の可能性は山手線の近くにあるべき後に.

もちろん、それぞれに伴う – handzurrendているか否か – 持って来る!

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渋谷でライブ: Tocotronic

10月17日, 2014 | タグ付け | コメントオフ 上の 渋谷でライブ: Tocotronic | 530 読み込み

変更、イベントのヒントについては、: 次の水曜日, ザ 22. 10月, 演劇 Tocotronic 東京 – すなわち比較的小さい中 クラブギャレット 渋谷のmittem. 主催興味深い全体- 見事にゲーテ·インスティトゥートなどにより. チケットのコスト 2,500 事前に円 3,000 円VOR ORT. チケットは、任意のローソンで購入することができます (ザ 71896). 続きを読む ここで.

よく, 私はTocotronicのファンファンではない. しかし、いくつかの曲は、私は非常に好き, そしてそれは確かに一見の価値あり. 特に、そのようなコンサート以来, として ここで言及, 頻繁に機会を提供する, ほとんど親密な雰囲気の中で音楽を楽しむために: クラブは通常、非常に小さい, もちろん少数のドイツ語圏の音楽ファンが存在する, 聴衆の数は、通常、管理可能である.

そしてもしTocotronic利益, 東京で鉄道でラッシュアワーに時間駆動, 彼らはこの時に、特にのために、自分の歌を覚えているだろう:

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