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Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Eulencafé

August 14th, 2017 | Tagged , | 5 Comments | 577 reads

And one “aus gegebenem Anlass”-items. Dieses Mal dreht es sich um die vor allem in Tokyo sehr beliebt gewordenen “Zoo trifft Café”-Hybriden – dazu zählen vor allem Katzencafés, Eulencafés aber auch Igelcafés (die Liste scheint immer länger zu werden: Goldfische, Papageien, Hasen usw. usf…). Der gegebene Anlass war ein Bummel mit meinem Besuch durch Asakusa (ich war ziemlich überrascht, denn das letzte Mal war ich vor rund 10 Jahren dort – die Menge der Touristen hat seitdem, it seems, um ein Mehrfaches zugenommen). Am Wegesrand stand eine junge Frau mit einer massiven Eule auf dem Arm: Werbung für das アウルの森 Auru no mori (Eulenwald)-Café, mit einer weiteren Niederlassung in Akihabara. Probieren geht über studieren, also beschlossen wir kurzerhand, den nächsten Koffeinnachschub unter unseren gefiederten Freunden, vom Wesen her ja eigentlich eher nachtaktiv, folgen zu lassen.

Werbung für das Eulencafe

Werbung für das Eulencafe

Das Etablissement liegt im zweiten Stock. Eine aufgedrehte, aber so freundliche wie ausländische Bedienung erklärte uns erst mal die Regeln: Caution, es laufen auch Tiere frei rum. Eulen nur mit dem Handrücken streicheln, und nur auf der Rückseite. Nicht mit Blitz fotografieren. Etc.. Die Liste war überschaubar. Pro Person kostet der Spaß 850 Yen, so good 6 Euro, und ein Getränk ist im Preis einbegriffen. Im Inneren sah es eher aus wie ein Minizoo mit schwacher, sprich eulenfreundlicher Beleuchtung. Keine Stühle – stattdessen schieben sich die Leute durch das maximal 100 Quadratmeter grosse Zimmer (schwer zu sagen bei der Dunkelheit und den vielen Sachen, die da so rumsitzen und rumstehen) und bleiben hier und da stehen, um die Kreaturen zu tätscheln und zu fotografieren. In der hintersten Ecke steht ein Getränkeautomat, für den man ausserhalb 100 Yen für einen Kaffee bezahlt. Aber deswegen ist man ja nicht hier.

Sympathisch und desinteressiert: Eulen am Tag

Sympathisch und desinteressiert: Eulen am Tag

Und überall sitzen sie rum – große Eulen und kleine Eulen, dicke und dünne, weisse und dunkle. Sie wirken sediert, aber wer kann das schon so genau sagen. Nachtaktive Tiere sind eben so am Tag, und ich kann es bestimmt nicht einschätzen, ob die Eulen von dem Rummel gestresst sind oder nicht. Doch es gibt nicht nur Eulen. Am abgedunkelten Fenster unterhalten sich zwei Flamingos. Daneben steht träge hinter einer Holztür ein Capybara, der größte Nager auf Erden (hausschweingroß und in der Regel sehr gutmütig). In Japan kennt jedes Kind dieses südamerikanische Monstermeerschwein, während sie zumindest in Deutschland nicht allzu bekannt sind. Der Kollege wird mir später noch einen Schrecken einjagen, als er mir irgendwann neben dem Kaffeeautomat plötzlich um die Beine streift. Selbst Erdmännchen gibt es (die allerdings nicht frei rumlaufen dürfen) sowie einen ziemlich zerzausten Kakadu, der eine ältere Besucherin eindeutig auffordert, ihm gefälligst den Kopf weiter zu kraulen.

Fascinating, all. Besonders beeindruckt bin ich jedoch, als die (amerikanische?) Employee, die uns am Empfang begegnete, ohne jegliche Schutzhandschuhe eine ziemlich großgewachsene Eule, die langsam nervös wurde, einfach so vom Kaffeeautomaten klaubte, weil sie kurz davor war, sich zu verheddern.

Angestellte im Cafe nach der Rettung einer Eule vom Getränkeautomaten. Man beachte die Krallen. Also die der Eule, meine ich.

Angestellte im Cafe nach der Rettung einer Eule vom Getränkeautomaten. Man beachte die Krallen. Also die der Eule, I mean.

Offensichtlich gibt man sich große Mühe, den Laden sauber zu halten. Es riecht weniger streng, als man erwarten würde, und es ist ziemlich sauber. Für die Tiere ist das ganze ziemlich wahrscheinlich weniger unterhaltsam (und ich wüsste nur zu gern, was da nachts im Laden so abgeht), But who knows? – vielleicht begeistern sich ja ein paar Besucher durch den engen Kontakt mehr für Tiere, man kann es nie wissen. Wer sich für den Ort interessiert – die Webseite befindet sich here.

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Tokyo 2020: Olympische Neuigkeiten – Hymne steht, Tod durch Überarbeitung

July 25th, 2017 | Tagged , , | No comment so far | 437 reads

So langsam beginnen die Vorbereitungen auf die Olympischen Sommerspiele in Tokyo 2020 Fahrt aufzunehmen. Dazu zählen erfreuliche und weniger erfreuliche Nachrichten. So wurde heute zum Beispiel der offizielle Olympia-Song vorgestellt – er nennt sich 東京五輪音頭 Tokyo Gorin Ondō (Gorin, “fünf Ringe”, steht für die Olympischen Spiele, ondō für ein typisch japanisches Musikmuster). Eine Neuigkeit ist das Lied allerdings nicht, lediglich eine aufgepeppte Version des Liedes der Olympischen Spiele in Tokyo im Jahr 1964. Das Lied ist ganz im Stil alter japanischer Unterhaltungsmusik gemacht (wie man sie auch bei O-bon-Tänzen hört), und natürlich hat man sich auch gleich einen passenden Tanz einfallen lassen. Das ganze sah bei einer ersten Präsentation so aus:

Bei der Planung und Bauausführung liegt jedoch noch vieles im Argen, und das liegt unter anderem an den Querelen rund um den Umzug der Fisch- und Gemüsemarkthallen von Tsukiji nach Toyosu. Die neuen Hallen stehen zwar schon, aber es stellte sich heraus, dass das Erdreich nicht ordnungsgemäß dekontaminiert wurde – vorher stand hier ein Gaswerk. Nun wurde jedoch letzte Woche endgültig entschieden, dass der alte Markt von Tsukiji bald Geschichte sein wird. Die Unsicherheit über den Verbleib verzögerte jedoch den Bau von neuer Infrastruktur und Stadien. Möglicherweise dadurch wurde auch der Selbstmord eines 23-jährigen Bauarbeiters einer Stadionbaustelle begünstigt. Das geschah in der vergangenen Woche und warf Fragen nach der Situation auf den Baustellen auf. So stellte man im nachhinein fest, das der junge Mann allein im Februar rund 200 Überstunden leistete.

Nahezu komisch ist jedoch die Diskussion, die jetzt entbrannt ist – aus aktuellem Anlass, denn die Spiele beginnen ziemlich genau in 3 Years. Sie beginnen also ein paar Tage nach dem durchschnittlichen Ende der Regenzeit. Einer Zeit also, in der es besonders schwül (about 80% Luftfeuchtigkeit) und heiß (tagsüber rund um 33 Degree, nachts rund um 28 Degree) is. Das sind für Leistungssportler natürlich extreme Bedingungen, und da man es seit den letzten Olympischen Spielen vor über 50 Jahren geschafft hat, alles rund um Tokyo gründlich zu versiegeln, sind die Temperaturen – auch ohne globale Erwärmung – ein paar Grad höher als damals. It will be interesting, was man sich hier einfallen lassen wird, aber intelligentere Versiegelungsmaterialien oder das Entsiegeln von Flächen wären schon mal ein Anfang.

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Schallende Ohrfeige für Regierungspartei bei Tokyo-Wahl

July 4th, 2017 | Tagged , , | 3 Comments | 561 reads

On Sunday, the 2. July, war es wieder so weit: Die Bewohner von Tokyo waren aufgerufen, ihr Präfekturparlament zu wählen. Turnusgemäß findet die kurz 都議選 togisen genannte Wahl alle 4 years instead, und obwohl “only” eine Kommunalwahl, gilt sie doch als wichtiger Stimmungsmesser, because 1.) geht es hier um nicht weniger als die Hauptstadt, and 2.) sind knapp 11,3 Millionen Menschen wahlberechtigt – das sind etwas mehr als 10% der gesamten wahlberechtigten Bevölkerung.

Der Wahlkampf war in diesem Jahr relativ leise und schmerzlos – trotzdem stieg die Wahlbeteiligung von 43,5 bei den letzten Wahlen im Jahr 2013 on 51,3%. Das bedeutet allerdings, dass die Wahlbeteiligung auf einem relativ niedrigen Niveau bleibt. Das Ergebnis der Gouverneurswahlen ist jedoch sehr interessant:

Party Seats 2017 Seats 2013
Meeting of the citizens first,,ja,Tokyoter zuerst,,ja,New Komeito Komeito,,ja,Tokyo consumer network,,ja,Net,,en,independent,,de,共産党 共産党 Communist Party,,de,民進党 Democratic Party,,de,other,,de,Liberal Democratic Party,,ja,there are for that result mainly two explanations,,de,First, if it were the past and future Governor,,de,Yuriko Koike Yuriko Koike,,ja,The Arabic-speaking sociologist since August,,de,in office,,de,and generally the Tokyo are quite pleased with her,,de,It is regarded as integrity and as someone,,de,can tackle,,de,The smell of felt,,de,decades quasi a must in the upper floors of the city administration,,de,does not depend on her,,de (“Tokyoter zuerst”)-Motion 55 6
公明党 Komeito 23 22
東京・生活者ネットワーク (Net) 1 3
Parteilos 0 9
共産党共産党 Kommunistische Partei 19 17
民進党 Demokratische Partei 5 7
Sonstige 1 5
自民党 23 57

Für dieses Ergebnis gibt es hauptsächlich zwei Erklärungen. Als erstes wäre da die bisherige und künftige Gouverneurin 小池百合子 Yuriko Koike. Die Arabisch sprechende Soziologin ist seit August 2016 im Amt, und im Allgemeinen sind die Tokyoter mit ihr durchaus zufrieden. Sie gilt als integer und als jemand, der anpacken kann. Der Geruch von Filz, jahrzehntelang quasi ein Muss in den oberen Etagen der Stadtverwaltung, hängt ihr nicht an. The choice is a clear invitation to the capital city of Koike,,de,continue,,de,The second reason has indirectly to do with Koike,,de,the fifth,,de,Party change landed the nimble politician in the ruling Liberal Democrats and was, among others, Minister of Defense,,de,Against the wishes of her party, she decided in the summer,,de,to compete in the gubernatorial election of Tokyo,,de,she also became the first woman then,,de,An important point in their manifesto was the,,de,Citizens first Tomin First,,ja,tomin = capital residents,,de,So her accent was more on local politics,,de,With its supporters it formed a Tomin First Group,,de,which finally beginning,,de,gained the status of a political party,,de,Koike also filed a notice of resignation at the party the Liberal Democrats ago,,de, weiterzumachen.

Der zweite Grund hat indirekt auch mit Koike zu tun. Beim fünften (!) Parteiwechsel landete die wendige Politikerin bei den regierenden Liberaldemokraten und wurde unter anderem Verteidigungsministerin. Entgegen dem Willen ihrer Partei beschloss sie im Sommer 2016 after all, bei der Gouverneurswahl von Tokyo anzutreten, die sie als erste Frau dann auch gewann. Ein bedeutender Punkt in ihrem Manifest war das 都民ファースト Tomin First (tomin = Hauptstadtbewohner) – ihr Akzent lag also mehr bei der Lokalpolitik. Mit ihren Unterstützern bildete sie eine Tomin First-Gruppe, die schliesslich Anfang 2017 den Status einer politischen Partei erlangte. Koike reichte auch eine Parteiaustrittserklärung bei den Liberaldemokraten vor, but it was not until today,,de,one day after the election,,de,officially adopted,,de,Liberal Democrats during the election campaign in Tokyo,,de,Sangenjaya,,en,As before, Koike has recognized the signs of the times in time,,de,Thanks to the stunning arrogance of the ruling Liberal Democrats,,de,coupled with unspeakable blunders,,de,sometimes deliberately,,de,sometimes unintentionally,,de,more and more people are fed up by the government,,de,but for lack of alternatives at the country level, the dissatisfaction has not yet been reflected in national elections,,de,Now with tomin first it was but a serious alternative at the municipal level,,de,Said arrogance of the government expressed particularly evident in recent days,,de,Thus, the incumbent Defense Minister Inada announced at a campaign rally in Tokyo,,de, einen Tag nach der Wahl, offiziell angenommen.

Liberaldemokraten beim Wahlkampf in Tokyo (24. Juni, Sangenjaya)

Liberaldemokraten beim Wahlkampf in Tokyo (24. June, Sangenjaya)

Wie schon zuvor hat Koike die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt: Dank der atemberaubenden Arroganz der regierenden Liberaldemokraten, gepaart mit unsäglichen Patzern, teils absichtlich, teils unabsichtlich, haben immer mehr Menschen die Nase voll von der Regierung, doch mangels Alternativen auf Landesebene hat sich die Unzufriedenheit noch nicht bei landesweiten Wahlen niedergeschlagen. Mit tomin first gab es nun jedoch eine ernstzunehmende Alternative auf Kommunalebene.

Besagte Arroganz der Regierung äußerte sich in den vergangenen Tagen besonders deutlich. So verkündete die amtierende Verteidigungsministerin Inada bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tokyo, that they “On behalf of the Defense Ministry and the Self-Defense Forces to support the Liberal Democrat candidate,,de,asks,,de,public,,de,Statement testifies either of incredible effrontery or boundless stupidity,,de,I certainly hope,,de,that the latter is the case,,de,because the collection of the military by individual political forces is a good reason in Japan an absolute taboo,,de,The minister apologized and withdrew the statement,,de,but what remains is a strong aftertaste and a dark premonition,,de,that Abe's plans with the Japanese military might extend further than previously feared,,de,The arrogance expressed today,,de,again supplied by the boss himself,,de,Speaking in Akihabara counter-demonstrators appeared,,de” bittet. This (öffentliche) Aussage zeugt entweder von unglaublicher Unverfrorenheit oder grenzenloser Dummheit. Ich hoffe natürlich, dass letzteres der Fall ist, denn die Vereinnahmung des Militärs durch einzelne politische Kräfte ist aus gutem Grund auch in Japan ein absolutes Tabu. Die Ministerin entschuldigte sich und nahm die Aussage zurück, doch was bleibt ist ein starker Nachgeschmack und eine dunkle Vorahnung, dass Abes Pläne mit dem japanischen Militär womöglich weiter reichen als bisher befürchtet.

Die Arroganz äußerte sich auch heute, mal wieder geliefert vom Chef persönlich: Bei einer Rede in Akihabara tauchten Gegendemonstranten auf, the “Abe stop,,de,The chanting was by Abe with the terse remark,,de,We will of which certainly not allow ourselves to be beaten,,de,The choice was also significantly under the sign of,,de,Moritomo-Spendenskandals,,ja,Since it did not help,,de,that the Moritomo boss Kagoike ungefragt,,de,but with the press in the notes and the equivalent of 8,,de,Euro-filled envelope in front of a run by Abe's wife showed up and said loudly Restaurant,,de,I now give back the donation,,de,What a farce,,de,Who the Liberal Democrats in the downward trend seen,,de,is still more likely to optimistic camp,,de,For while Abe might have found an appropriate antagonist in Koike,,de,so the whole remains yet at the local level,,de,At the national level, there is not such a figure,,de!” called. Der Sprechchor wurde von Abe mit der lapidaren Bemerkung “Wir werden uns von denen erst recht nicht unterkriegen lassen” done with.

Die Wahl stand auch deutlich unter dem Zeichen des Moritomo-Spendenskandals. Da half es auch nichts, dass der Moritomo-Boss Kagoike ungefragt, aber mit Presse im Anhang und einem mit umgerechnet 8’000 Euro gefüllten Briefumschlag vor einem von Abes Ehefrau betriebenen Restaurant aufkreuzte und laut sagte “Ich gebe jetzt die Spende zurück”. Was für ein Schmierentheater!

Wer die Liberaldemokraten im Abwärtstrend sieht, ist trotzdem eher zum optimistischen Lager zu rechnen. Denn während Abe in Koike eine angemessene Gegenspielerin gefunden haben könnte, so verbleibt das ganze doch auf lokaler Ebene. Auf nationaler Ebene gibt es eine solche Figur nicht. You can see that on the election results in Tokyo,,de,The traditionally strongest opposition force,,de,the Democratic Party,,de,is far behind in the lower ranks,,de,even the Communists had more than four times as many votes,,de: Die traditionell stärkste Oppositionskraft, die Demokratische Partei, liegt weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen – selbst die Kommunisten hatten mehr als vier Mal so viele Stimmen.

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Kyoto-Starbucks im traditionellen japanischen Stil / Tokyo-Tirade in der “Time”

June 28th, 2017 | Tagged , , , | 6 Comments | 690 reads

Heute stellte Starbucks Japan seine neueste Niederlassung in der alten Kaiserstadt Kyoto before¹. Die Filiale öffnet am 30. June 2017 ihre Pforten und befindet sich an der altehrwürdigen 二寧坂 Ninen-zaka-Gasse unweit des Kiyomizu-Tempels. Das zweigeschossige Gebäude ist mehr als 100 Jahre alt und komplett im traditionellen Stil aus Holz gebaut. Im Inneren gibt es die obligatorischen Tatami (Reisstrohmatten).

Ein geschickter Schachzug von Starbucks, das muss man den Marketingleuten lassen. スタバ sutaba, wie die Läden in Japan abgekürzt werden, hat hierzulande über 1’000 Filialen und mehr als 3’000 Employee. Die erste Niederlassung wurde 1996 an der Ginza eröffnet. Doch die neueste Filiale in Kyoto sollte auch etwas nachdenklich stimmen. For sure,de, man kann es nicht vermeiden, dass sich globale Ketten in historischen Gassen breit machen – das geschieht überall. Auch McDonalds hat schon vor Jahrzehnten in Kyoto Filialen eröffnet und war sogar kompromissbereit: Man verzichtete auf die übliche, in der Tat sehr aufdringliche rot-gelbe Farbmischung und einigte sich mit der Stadt auf einen Braunton. Doch man kann sich jetzt schon ausmalen, dass nicht wenige Touristen (die meisten davon werden wohl nicht aus Europa sein) einen Besuch in der traditionell japanischen Starbucks-Filiale als ein Highlight ihres Kyoto-Besuches empfinden werden. Und das ist etwas traurig, verliert man doch dabei den ursprünglichen Sinn des Reisens komplett aus den Augen.

Kyoto-Starbucks-Filiale

Those: Fashion-press.net ( https,en://www.fashion-press.net/news/31621)

Das erinnerte mich ein bisschen an den Artikel Im Land der aufgehenden Langeweile erschienen bei Die Zeit und verfasst von Ulf Lippitz. Dort bedauert der Autor auch die Tatsache, dass die Globalisierung auch die japanische Hauptstadt fest im Griff hat. Mehr aber noch erinnert mich der Artikel daran, dass manche Menschen scheinbar nicht mehr die Essenz des Reisens erkennen. Vollgepumpt mit Erwartungen hat sich da der Autor auf die Reise nach Tokyo gemacht und war ganz überrascht, an den absoluten Touristenfallen nicht den Kick zu bekommen, den er erwartet hat. Wie man ein Reiseziel so absolut oberflächlich “durchrennen” can, ist mir ein Rätsel (genau so ist es mir ein Rätsel, wie er in ein Restaurant mit “Cover Charge” gelangte – danach muss man eigentlich heute fast suchen). For sure,de, Tokyo muss man nicht mögen – an den meisten Ecken ist es nicht schön. Aber bevor man als bezahlter Korrespondent Sätze wie “Ein Helene-Fischer-Konzert hätte es auch getan” in einer Beschreibung über Shibuya in der Nacht von sich gibt, hätte man sich ja wenigstens ein kleines bisschen Mühe geben können…

¹ See for example here (Starbucks-Pressemitteilung, Japanese) and here (Japan Times, English).

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day at the sea,,de,In the Golden Week,,de,t.co/1jrX0IFV1T,,en,t.co/giFJrlr56F,,en,Bell jar,,de,bribery,,de,plump,,en,WordPress,,en. In the Golden Week,,de,t.co/1jrX0IFV1T,,en,t.co/giFJrlr56F,,en,wa-ku,,ar,go around,,de,hide,,nl,dive,,de,WordPress,,en.

May 5th, 2017 | Tagged , , | 3 Comments | 785 reads

Nach mehr als einem Jahrzehnt in Japan weiss man es eigentlich besser. Either, man wirft viel Geld um sich und fährt oder fliegt ganz weit weg in der Goldenen Woche, oder man bleibt brav zu Hause oder in der unmittelbaren Umgebung. Goldene Woche = drei Feiertage in Folge, und da sich oft noch das Wochenende hinzugesellt, hat fast ganz Japan 5 Tage in Folge frei (see Holidays in Japan). Dass mit dem brav zu Hause bleiben ist jedoch so eine Sache mit zwei sehr aufgeweckten Kindern, die mit einem “Wo fahren wir heute hin?” auf den Lippen aufwachen.

Kamakura fällt aus, zu voll. Oyama ebenso. Enoshima sowieso. Freizeitparks oder Zoos? Reinster Wahnsinn. Ausserdem will man mal etwas Neues sehen. Und so ging es heute, bei Feiertagswetter, to 三浦半島 Miura-Halbinsel. Hier beginnt die Bucht von Tokyo, und die Gegend ist für seine Fischerhäfen und den Thunfischfang (nebst zum Genuss verarbeiteten Thunfisch) known. Nach fast zwei Stunden Fahrt mit Fahrrad und Zügen kamen wir also kurz nach elf Uhr in Misakikuchi an – genau im Zentrum der Halbinsel. Von hier sind es rund 5 Kilometer Richtung Osten, Westen und Süden zum Meer. Und wir fahren guter Dinge: Die Züge waren gar nicht mal so voll, und man konnte sogar sitzen. Der Schock kam, als wir aus dem Bahnhof traten. Ein verzweifelter Angestellter der Busfirma rief pausenlos “das Ende der Schlange ist dort hinten!” Vor dem Bahnhof: Ein Riesengedränge. Wir folgen der Schlange an der Bushaltestelle – und sie ist rund 300 Meter lang (in der Schlange stehen wohlgemerkt 4 to 5 Menschen nebeneinander). Die Schlange an der Taxihaltestelle ist nur 30 Meter lang, und es scheint langsam aber sicher voranzugehen. In der Touristeninfo direkt am Bahnhof macht man uns jedoch wenig Hoffnung: Wenige Meter vom Bahnhof entfernt beginnt bereits ein fürchterlicher Stau, which 5 Kilometer lang bis zum Ziel hinzieht. Vernünftigerweise sollte man einfach loslaufen, aber mit Kindern, entlang eines endlosen Staus, kommt das auch nicht in Frage. Und selbst wenn man sich mit viel Geduld durchschlägt: Man kann sich sicher sein, dass man dort egal wo Stunden auf ein Platz im Restaurant warten muss. Und an die Rückfahrt möchte man gar nicht erst denken.

Blick von Miura über die Bucht von Tokyo auf den Nokogiriyama in der Präfektur Chiba

Blick von Miura über die Bucht von Tokyo auf den Nokogiriyama in der Präfektur Chiba

Wir geben auf, und beschliessen, einen Bahnhof in die Richtung zu fahren, aus der wir gekommen sind. Dort gibt es unweit des Bahnhofs einen Sandstrand sowie angeblich ein gutes Restaurant, das frisch gefangene Meeresfrüchte anbietet. Said, done. 10 Minuten später sind wir dort, und das Restaurant finden wir dank des Menschenpulks vor der Tür auch sehr schnell. “Das geht aber noch” denken wir beim Anblick der Schlange. However: Die Leute warten nicht darauf, ins Restaurant zu kommen, sondern eine Nummer am Reservierungsautomaten zu ziehen. Laut Automat wird es für uns 60 Minuten oder länger dauern, Wir haben die Nummer 115, die Nummern sind fortlaufend. Wir laufen also etwas durch die etwas trostlose Gegend, schlagen die Zeit irgendwie tot und gehen nach einer Stunde zurück. Ich frage eine Angestellte, welche Nummer gerade an der Reihe sei. “60!” wird geantwortet. Wie lange es denn dann wohl noch bis zu unserer Nummer sei, wollen wir nun wissen. “1 to 2 Hours. Eher zwei” states. Madness.

Fehlen nie an japanischen Stränden: Tombi (Schwarzmilane)

Fehlen nie an japanischen Stränden: Tombi (Schwarzmilane)

Wir laufen also zum nahe gelegenen Strand und machen uns nicht weiter Sorgen. In den Automaten konnte man seine Telefonnummer eingeben – wenn man an der Reihe ist, wird man vom System angerufen. Und nach mehr als anderthalb Stunden ist es so weit. Wir sollten uns langsam auf den Weg machen, säuselt eine weibliche Roboterstimme in mein Telefon. 5 Minuten später sind wir da, und eine Angestellte erklärt uns, dass wir gerade aufgerufen worden wären, aber da wir nicht da waren, wurde jemand anders vorgezogen. Wir seien dann die nächsten, erklärte man uns. Dann tauchte aber die ebenfalls verspätete Familie 113 on. Es gibt nur 5 Tische für Familien, and about 15 Plätze am runden Tresen. Also dauerte es noch mal eine halbe Stunde.

Hauptgrund für die meisten Besucher: Sushi.

Hauptgrund für die meisten Besucher: Sushi.

The upshot: Wir bezahlen 9’300 Yen, also rund 75 Euro, für unser Sushi für 4. Das Sushi bei unserem Stammlokal zweihundert Meter von unserem Haus entfernt kostet um die 12’000 Yen. In der Qualität nehmen sich die beiden ketztendlich nciht viel. Noch ein kurzer Strandspaziergang bis zum nächsten Bahnhof, und kurz nach vier geht es zurück. Unterwegs sehen wir noch eine kleine Bäckerei mit dem Namen “Brot Baum”. Dort verkauft man, ich traue meinen Augen kaum, シュリッペン – Schrippen. Etwas, was man in Japan so nicht bekommt. Der Gesellenbrief im Fenster verrät den Grund (auch dessen, warum man hier Schrippen verlauft, und nicht etwa Brötchen, Semmeln, Wecken oder sonstwas): Der Bäckermeister hat seine Lehre in Rathenow gemacht. Das auf den Tüten gedruckte Motto der Bäckerei (“Brot bereitete sich besonders vor”) lässt mich jedoch wundern, wie der Meister seine Prüfung mit diesem Deutschstand geschafft hat. Laut Meisterbrief wurde das ganze jedoch nur mit einem “Befriedigend” were, aber das versteht in Japan ja zum Glück kaum jemand…

Brot bereitete sich besonders vor. Aha.

Brot bereitete sich besonders vor. Aha.

Morgen ist Tag 3 der Goldenen Woche. Wir werden wohl brav und artig in der Gegend bleiben…

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Airbnb will go ahead in Japan

March 13th, 2017 | Tagged , , , | 2 Comments | 1093 reads

Jetzt völlig legal: Airbnb in Japan

Now, legally: Airbnb in Japan

Today the Japanese parliament has taken an interesting decision: Airbnb is therefore officially legal in Japan. However, not without limitations. On the one hand may Airbnb providers their apartments or houses to a maximum 180 rent days a year. And: We speak the local authorities the right to, to adopt its own restrictions. Whether the local authorities will make use of, remains to be seen.

The latest figures, visited in 2016 believe it or not 24 Million foreigners Japan (a record – and in Tokyo, it is clearly noticeable: it teems with foreign visitors!), and 3,7 Millions of visitors, i.e. 15%, used Airbnb. analysts estimate, that number in 2020 up to 35 could rise million. Here it is not clear, if so, the number of Airbnb users or the number of nights Airbnb is meant (I guess,,de,anatomy,,de, rather the latter).

Previously Airbnb was a somewhat risky business in Japan – not for the customers, but for providers – because it was not clear, whether this would be tolerated for Japan new business model. However, the restrictions are likely some providers embitter the joy. On the other hand there is the official approval at the right time: On the one hand increase the number of visitors for several years continuously. On the other hand in the coming years major events on, such as the Rugby World Cup 2019 and the Olympic Games in Tokyo in 2020.

Personally, I have so far never been used Airbnb. My father, for example, already – on his last tour to Okinawa. If the quality of Japanese hotels in the lower price range anyway so look at, is the proliferation of Airbnb anyway welcome. And necessary: Something is missing, particularly major events, often simply accommodation. Even near the airport Haneda, the yes has more international flights, lacks lodging, which every time is a nuisance, since many flights leave as early or arriving so late, that one is dependent on one night.

Airbnb's Japan side is the way here.

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Fundgrube Mandarake

February 24th, 2017 | Tagged | 1 Kommentar | 605 reads

Last weekend I actually managed, a THE main attractions Tokyo (at least for many visitors Japan) to see: A branch, more specifically the primal branch of the company Mandarake Inc. The company launched in the 1980s as to- and selling Mangas, today about 300 Employees and an annual turnover of just under 100 Millionen Dollar. Three branches are in Tokyo – in Akihabara, Shibuya and just in Nakano.

The business model itself is a mother lode, because even in Japan is the book price (Books may not be sold under the printed price on the back so), and Japanese are obsessed with manga. But the capacity of the apartments is limited, So Manga are often sold again, and then the book price is no longer valid. Mandarake bought and buys to make Remainder in and sells them depending on demand times cheaper, times more expensive. The record is probably at 8’000 Euro (or so) a Manga.

Mandarake in Nakano, Tokyo

Mandarake in Nakano, Tokyo

The business model has been extended – today they also give more or less rare toys, Actionfiguren, Accessories, trading cards – just everything, what can beat collective hearts racing. At least the office in Nakano is very interesting (I guess, the others too), because there are three floors countless shops, where you completely problem can spend an entire day. If someone says, the not particularly interested in manga – for Manga lovers is determined a whole week in there.

Especially it has given me the Lego Death Star done – 3'449 parts – I would have liked to buy my son, but the price of more than 300’000 Yen, ie around 2,500 euros, was me then but a bit high. Hmm. Sometime I have to but again there…

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Welcome to the gambling den

December 12th, 2016 | Tagged , , | 4 Comments | 706 reads

I can still clearly remember, I in a Cafe 2. Stock waited at the window on a guest from Germany. I saw, as said person came out of the station and along the road went. They came so close to a Pachinko-hall pass, that opened the automatic door. From out door came immediately a murderous noise – and murderous cigarette smoke. She stumbled downright and almost tumbled to the sidewalk. They had not even entered the hall…

Yesterday we had arranged to meet with good friends from our old residence – in the middle, in a well-known amusement- and shopping district (Odaiba). After a few rounds of bowling, Table tennis and the like, it drew the little ones in a Game Center Game Center. One of the places, I try in Japan, to avoid. I Do not Know a Japanese Game Center is the way in comedy Wasabi over quite well. The Game Center in Diver City in Odaiba is one of the major, and requires only a few steps walk from the reception, to stand in the midst. The whole looks like this, and to the atmosphere to enjoy even as authentic as possible, you should set the volume level to maximum in viewing the videos:

gamecenter

Alle Achtung: 100 Dezibel im Game Center

Gee: 100 Decibels in Game Center

Quick downloaded an app for noise measurement, and behold: The level is constant 99 decibels. As one may guess times briefly, where the legal limit for noise in Game Centers in Japan is, where children can play. After all, that is a bit quieter than in pachinko halls, because there it goes up 110 decibel high.

When compared at the description of the volume level in the Süddeutsche:

80 to 100 dB (A) achieve passing trucks,, Saws or angle grinders. Here threatened with continuous noise already of hearing loss.

or by 110 decibel:

At 110 dB (A) the pain threshold is reached. Circular saws and jackhammers are in this area, but also the noise in discotheques or music from the Walkman.

No place so, where you want to stay longer voluntarily. In children, however, is something quite amazing determine: Otherwise very sensitive to noise, seems to them thanks overstimulation the volume in the Game Center to be a damn. However Why meet as many Japanese couples to Date in Game Center, is for me personally something veilful, because a conversation is almost impossible there. But maybe I'm just too old fashioned. Anyway I enjoyed the silence of Japanese expressways and shopping district very after an hour in the Game Center.

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Teure Olympische Spiele | Mercedes-Raamen

December 1st, 2016 | Tagged , , | Comments Off on Teure Olympische Spiele | Mercedes-Raamen | 485 reads

Even today there are again two messages at a time.

The first concerns the Olympic Games in Tokyo 2020: The day before yesterday, at the 29. November 2016, came IOC members, the Tokyo-Committee of the Olympic Games, Representatives of the Japanese government and representatives of the city government of Tokyo in a hotel in town together, to discuss the state of affairs. The aims were inter alia to the ongoing debate about the outsourcing of some Wettkampftstätten by Tohoku and by the costs of the Games. And there was a declaration of bankruptcy. During the presentation on the Games in 2013 it was said, that all the fun approximately 734 Yen Milliarden, also rund 6 will cost billions Euro. At the meeting on Tuesday, but it was called now, that you will try, not more than 2 Yen Billionen, i.e. 16,5 Billion €, spending for the games, But the new Council mistress of Tokyo, Yuriko Koike, also brought already 25 Billion euros as a possible cost this week. One reason for the cost explosion was quickly found (not by Koike, mind you): The old estimate have just not yet costs for transport, safety etc. contain. Well.

The cost explosion will probably fall the proposal victim, to send the rowers in the hundreds of kilometers further north Miyagi Prefecture – to a facility in Naganuma Naganuma. It was argued, that this an invigorating effect on the earthquake- could have and tsunami disaster stricken region, and that the place is far away though, this should not be a problem thanks to the Shinkansens but, which is so far also correctly. So seen such false idea. However, it will be interesting, how the costs will continue to develop. Similarly, if someone reading these lines just had a déjà vu — right, the Summer Olympics 2012 in London were around 6 estimated billion euros, but ultimately cost almost 14 billion. That one riff in Tokyo for much less money, sounded from the outset rather unlikely.


The second message: As was known now, is Mercedes Benz in the coming days and weeks in his headquarters in Roppongi, Tokyo, Ramen Raamen sell. Stated aim is, to convince Japanese, that Mercedes is more than a luxury brand for well-heeled. And so the famous Chinese-Japanese noodle soup has chosen as touts, because Raamen is “people's Food”, So the quasi, what the Germans his curry- or other sausage. Two versions will be available: Lu riku (Land), with duck and mushrooms, and 海 Umi (More) on fish broth base. In the latter for variant then floats also Mochireis with the obligatory star burned. A bowl will cost probably 1,200 yen (10 Euro), a little more than usual for Raamen, but never prohibitively expensive.

Mercedes Benz-Ramen. Quelle: WithNews

Mercedes Benz-Ramen. Those: WithNews

A veritable marketing trick, firstly because there are countless Raamenfanatiker in Japan, which can be so lured into showrooms, and secondly, there are enough idiots like me, which write about the fingers to the bone. But since I myself ramen fan bin, was me worth a few lines.

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Buntes Allerlei: Earthquake | Snow | Abe’s Fehlgriff und Geschichtsstunde

November 24th, 2016 | Tagged , , , | Comments Off on Buntes Allerlei: Earthquake | Snow | Abe’s Fehlgriff und Geschichtsstunde | 971 reads

Unerhört: Schnee in Tokyo im November

Outrageous: Snow in Tokyo in November

Sometime last year, in November or December, reported the Weather Bureau Snow for Tokyo an. This was quite unusual, because if it snows times in Tokyo (recall – Tokyo is at the same latitude as Tunis!), rather then to February around. And lo and behold – It was not snowing, and the wrong prediction was justified, “that it was not cold enough”. Aha. Today however, it has passed. Although the snow was in the center of Tokyo are hardly, but probably in the border regions, including my little garden. And that is something special: The last time, that it has snowed in the center of Tokyo in November, was 1962 – so before 54 Years. The traffic chaos was there, but it remained fairly limited.


About Natur: On Tuesday, the 22. November, morning shortly before 6 Clock, Shook it felt in Tokyo area — This was due to a Earthquake the strength 6.9¹ off the coast of Fukushima – exactly as, where one would rather expect no major earthquakes in the decades. There was even a Tsunami warning edited, but the tsunami was ultimately maximum 1.5 Meters high and caused no major damage. In the stricken nuclear plant, there was probably nothing to report. In the German media, the read everything but so terribly, that numerous acquaintances quite frightened about Facebook and Co. freight, if everything was ok. I am glad you very, but then it was ultimately a relatively harmless quake.


And there would still Prime Minister Abe, the hastened this week to New York, to the first head of state of another country talk to Donald Trump can. That seemed Abe probably very important, to appease tempers at home, because as described here, makes you look even in Japan big concern, what Trump outside- and economic policy all will cause. Apparently, they still optimistic – after a brief nosedive the stock market is for days to Rise, but it is hard to believe, that the situation will improve with Trump. Today in any case came to light, that Abe had a special gift in his luggage: A golden golf club company Honma Golf Co. He wanted the specificity and quality of the brand “Made in Japan” underscore. The whole had only one flaw, as the Chinese media noted with pleasure this week²: Honma Golf went before 11 Years broke and was subsequently taken over by Chinese businessmen. The only, What is Japanese still at the golf club, is the old company name “Honma”.


Too good lastly still a pearl Japanese knowledge. When zapping a program I noticed the other day named Sengoku pot TV ~ somehow history can learn video - (Sengoku-nabe TV – ‘Videos, with which you can somehow get a bit of history’ on. A boy band in Glitter robes sang there with a lot of humor and even more contortions the successions of the various Japanese clans in 17. century down. It was easy to look to divine. Unfortunately, it seems the program only 2 having given years – produced it was sea ​​Wikipedia of 2010 to 2012 the local broadcaster TV Kanagawa, but currently there are sometimes repeats. Whether the video below in Germany is visible and if so for how long, I do not know, unfortunately. But try it anyway:

Conclusion: interesting approach. Could imagine, that some people have really learned something thanks to this shipment.

¹ See, among others here
² See for example here

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