You are currently browsing posts tagged with Private

Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Fahrschule in Japan Teil 2

November 19th, 2017 | Tagged , | 2 Comments | 1324 reads

Aus gegebenem Anlass nun also Teil 2 (und vorerst der letzte Teil) zum Thema Fahrschule in Japan – the first part is here.

Und bevor ich es vergesse – vorneweg eine kurze Randnotiz für die Freunde der japanischen Sprache. The word “Driver's license” entspricht im Japanischen dem Wort 免許 menkyo (das ist der kürzeste Begriff, der volle Begriff ist 運転免許 unten menkyo, und der offizielle Begriff beinhaltet natürlich, auf was für ein Fahrzeug sich der Führerschein bezieht. “Menkyo” setzt sich aus den Schriftzeichen men (Ausnahme, Befreiung) und kyo (Erlaubnis) together – es handelt sich also um eine “Ausnahmegenehmigung”, und die Logik hinter diesem Wort ist verblüffend einfach: Per Gesetz ist es in Japan jedem verboten, ein Fahrzeug zu operieren. Wer von diesem Gesetz ausgenommen werden möchte, braucht deshalb eine Ausnahmegenehmigung – den Führerschein. Und noch ein Wort ist interessant: 助手席 joshuseki – der Beifahrersitz. Die korrekte Übersetzung lautet jedoch “Assistentensitz”, und das stammt aus der Zeit um 1916, als die ersten Taxis in Japan auftauchten und ein Assistent an Bord war, um den Motor anzukurbeln, die Tür zu öffnen und dergleichen. Noch heute steigen Japaner bei einem Taxi immer hinten ein (unless, es fahren mehr als 3 Leute mit), und nur die hinteren Türen öffnen sich automatisch.

Nach dem Erlangen der provisorischen Fahrerlaubnis geht es nun also raus auf die Strasse. Das war im Fall meiner Fahrschule zumindest eine kleine Herausforderung – jedenfalls bei Autos mit manueller Schaltung. Es gibt zwei Wege aus der Schule – eine 10%ige und eine 12%ige Steigung, sofort gefolgt von einer dreispurigen Strasse, und das auch noch nur 50 Meter von einer großen Kreuzung entfernt, mit ständig entweder stehendem oder rasenden Verkehr.

16 Stunden Praxis sind Pflicht im zweiten und letzten Block – die meiste Zeit verbringt man auf verschiedenen Routen auf der Strasse, ein paar Stunden aber auch im Innenhof – um dort Parken (in Reihe sowie rückwärts einparken/Richtung ändern) zu üben, aber auch um ein Mini-Sicherheitstraining zu machen – Vollbremsung bei 25 km / h, mit 20km/h in eine 90 Grad-Kurve fahren und dergleichen. Hinzu kommt eine Stunde Autobahnfahrt. Da die Schule groß ist, hat man selten den gleichen Fahrlehrer, und so trifft man viele verschiedene Charaktere. Das hat seine Vor- and disadvantages. The advantage: Bei einer Fahrlehrerin hatte ich zwei Stunden im Block. Eine nette Frau, aber sie gab pausenlos Anweisungen, egal ob man schon dabei war oder nicht. Sie trieb mich absolut in den Wahnsinn, und nach den zwei Stunden hatte ich Kopfschmerzen wie nach einer Flasche Kumpeltod. Dementsprechend war froh, dass die Lehrer jedes mal wechseln. The disadvantage: Dem einen Lehrer ist man zu schnell, dem anderen zu langsam. Das verwirrt ebenfalls.

Fahrschulauto in Japan -- diese sehen jedoch je nach Fahrschule völlig anders aus.

Fahrschulauto in Japan — diese sehen jedoch je nach Fahrschule völlig anders aus.

The 16 Stunden Theorie brachten erstaunlich wenig Neues. It seems, dass rund 90% its, was in der Theoriepeüfung nötig ist, im Block 1 gelehrt wird. Ausserdem gab es noch einen dreistündigen Erste-Hilfe-Block. Mein Jahr bei den Sanitätern liegt knapp 25 Years back, und die Auffrischung erwies sich als notwendig – offensichtlich haben sich sehr viele Regeln bezüglich der Ersthilfe drastisch geändert.

After 16 Stunden Praxis ist es wieder Zeit für 見極め mikiwame – die Prüfung vor der Prüfung. 45 Minutes “small” Prüfung, halb Strasse, halb Parkübungen – danach entscheidet der Prüfer, ob man reif für die finale Fahrprüfung ist oder ob man mehr Fahrstunden benötigt. Scheinbar war ich bereit, doch dann eröffnete man mir, dass ich vor der letzten Praxisprüfung die Vorprüfung zur letzten Theorieprüfung benötige. Das könne ich doch gleich, in circa einer halben Stunde machen. Da die Vorprüfung nichts kostet und man selbige beliebig oft wiederholen kann (und auch noch etwas Zeit hatte), setzte ich mich also an den Prüfungscomputer und beantwortete die 100 Fragen. 90 davon müssen richtig sein. Und ich hatte tatsächlich Glück: Exactly 90 Points.

Auch vor der letzten Praxisprüfung war mir nicht ganz klar, what will happen: Man sagte nur, that 8:30 begins, und das man um 12:00 Uhr fertig ist. Wenn es sich um eine große Fahrschule handelt, kann man diese Prüfung an der Schule ablegen und wird so von der wohl sehr schweren Fahrprüfung im Präfekturzentrum befreit. Letztendlich dauerte die Fahrschulfahrt jedoch pro Person noch nicht mal eine halbe Stunde, und die schwere Ausfahrt aus der Schule war nicht in der Fahrt inbegriffen. Zum Schluss musste jeder ein Mal einparken (und das ganze mit den Worten “Ich bin drin!” conclude), and that's about it. Jedes Mal fährt dabei ein anderer Prüfling hinten mit. Und obwohl einige das Einparken ordentlich vergeigten, haben letztendlich alle 8 Prüflinge an dem Tag bestanden. Der Rest der Zeit bestand aus Erklärungen und Däumchendrehen.

Präfekturzentrum der Verkehrspolizei. Jeder Autofahrer muss hier ca. alle drei Jahre antanzen

Präfekturzentrum der Verkehrspolizei. Jeder Autofahrer muss hier ca. alle drei Jahre antanzen

Mit dieser letzten Fahrprüfung hat man dann auch die Fahrschule “absolviert”. Closing, ready. Man bekommt ein paar Unterlagen sowie die magnetischen Sticker für Fahranfänger, die man sich in Japan genau ein Jahr lang ans Auto kleben muss (das ist Pflicht). Ganz Schluss ist dann aber doch nicht, denn die finale Theorieprüfung muss man am Präfekturzentrum der Verkehrspolizei ablegen. Davon gibt es in den meisten Präfekturen genau eines, in Tokyo aber gibt es drei. Selbst in der Präfektur Kanagawa, mit seinen Millionenstädten Yokohama und Kawasaki, gibt es genau ein Zentrum. Wer die Prüfung ablegen will, muss sich nicht vorher anmelden – man kann einfach dort antanzen, muss dies aber werktags zwischen 8:00 and 8:30 or 13:30 and 14:00 do. Dort angekommen lässt man seine Papiere überprüfen, bezahlt 1’750 yen Prüfungsgebühr, füllt Formulare aus und setzt sich mit 100 oder mehr Leuten in den Prüfungsraum. 50 Minuten Zeit bekommt man dann für 95 Fragen, wobei es für die letzten 5 Fragen bei drei Antworten jeweils 2 Punkte gibt (wer eine der drei Antworten falsch hat, verliert beide Punkte). Who 90 Punkte oder mehr hat, hat gewonnen. Laut Prüfer erreichen nur 0.5% 100 Points, im Schnitt fallen um die 15% by (overall, including. derjenigen, die die Prüfung wiederholen). Eine gute halbe Stunde nach dem Test erfolgt die “Siegerehrung” im Foyer: Die Prüflinge werden vor einer großen digitalen Leinwand versammelt, und dann erscheinen plötzlich Zahlenblöcke auf der Tafel – mit Löchern. Die Löcher stellen diejenigen dar, die das ganze noch mal versuchen dürfen (in Tokyo darf man das wohl am gleichen Tag machen, in Kanagawa zum Beispiel nicht).

Die Gewinner werden dann wieder auf Tour geschickt: Zu einem anderen Schalter, danach Foto, dann Gebührenmarken für 2’050 yen kaufen. After: Anderthalb Stunden Pause, bis man sich den Führerschein am Schalter abholen kann.

"Siegerehrung" nach der theoretischen Prüfung: Nummern, die nicht gezeigt werden, haben verloren. Bingo.

“Siegerehrung” nach der theoretischen Prüfung: Nummern, die nicht gezeigt werden, haben verloren. Bingo.

Conclusion: Mit Deutschland kann ich es mangels Erfahrung nicht vergleichen, aber die ganze Prozedur (des Führerscheinmachens) ist ziemlich gut durchorganisiert und letztendlich nicht besonders kompliziert. Solange man sich an all die kleinen Regeln hält. Eine interessante Erfahrung ist es auf jeden Fall, wenn auch eine kostspielige.

An dieser Stelle sei allerdings auch noch erwähnt, dass es zwei Alternativen zu diesem Weg gibt:

  1. Wer bereits im Ausland einen Führerschein gemacht und dort mindestens 3 Monate mit seinem Führerschein verbracht hat, kann sich im gleichen Amt und ganz ohne Prüfung einen japanischen Führerschein erstellen lassen. Das gilt aber nur für Länder, mit denen es entsprechende Abkommen gibt. Bei deutschen Führerscheinen geht das, bei amerikanischen zum Beispiel jedoch nicht. Das ganze Verfahren des Umschreibens ist here sehr detailliert beschrieben.
  2. Wer Geld sparen will und/oder nicht sattelfest im Japanischen ist, kann die Prozedur auch bei einem auf Englisch sprechende Kundschaft spezialisierten Unternehmen machen. Ohne Theoriestunden, denn die sind nicht Pflicht – nur das Bestehen der Prüfung (die man auch auf Englisch ablegen kann) is required. Da man die Theorieprüfung beliebig oft wiederholen kann, lernt man dann eben so lange, bis man es geschafft hat. Die Praxis erfolgt dann auf Englisch. Mit dieser Methode bezahlt man nur ungefähr die Hälfte – ob diese Methode nervenschonender ist, I know, however, not.
Schalter zum Umschreiben ausländischer Führerscheine

Schalter zum Umschreiben ausländischer Führerscheine

 

Share:  

Karte der Bahnlinien von Tokyo und Umgebung Teil 1

October 12th, 2017 | Tagged , , , | 22 Comments | 949 reads

Es gibt so viele schöne Karten der Bahnlinien von Tokyo und Umgebung – aufwendig erstellt und schematisiert, um das ganze Wirrwarr auf engstem Raum unterzubringen. Was mir allerdings irgendwie fehlte, war eine maßstabsgetreue Karte, und dem wollte ich immer schon mal Abhilfe schaffen. Das Ergebnis ist eine Karte der Innenstadt von Tokyo und Teilen der angrenzenden Präfekturen Kanagawa, Chiba und Saitama – im Maßstab 1:36’000 (sprich 3cm entsprechen ungefähr einem Kilometer. Natürlich ist das Ergebnis ein Monster – bestehend aus 97 verschiedenen Bahnlinien und 959 Bahnhöfen. Schaut man sich die ganze Karte an, sieht man natürlich nicht viel:

Karte aller Bahnhöfe und Bahnlinien im Raum Tokyo

Karte aller Bahnhöfe und Bahnlinien im Raum Tokyo

Im Detail betrachtet wird die Sache schon etwas klarer, but naturally looks the somewhat chaotic,,de,especially in the center of Tokyo,,de,Distance lines-Neck,,de,With this card, I have big plans,,de,it is created in SVG format,,de,and after the card is inserted, a database,,de,is listed in the,,de,how many people in each one, for example station,,de,or fold,,de,When the station was built / when the railway line was built and so on and so forth,,de,that soon,,de,more on this channel,,de,anyone my enthusiasm for this project shares,,de,The rest I have in my defense recall,,de,I actually,,de,Geograph bin,,en – vor allem im Zentrum von Tokyo:

Streckenlinien-Ausschnitt

Streckenlinien-Ausschnitt

Mit dieser Karte habe ich noch einiges vor — sie ist im SVG-Format erstellt, und hinter der Karte steckt eine Datenbank, in der aufgelistet wird, wie viele Menschen zum Beispiel im jeweiligen Bahnhof ein- oder aussteigen, wann der Bahnhof erbaut wurde/wann die Bahnlinie entstand und so weiter und so fort. Dazu bald (hopefully) mehr auf diesem Sender. I hope, dass irgendjemand meinen Enthusiasmus für dieses Projekt teilt. Den Rest muss ich zu meiner Verteidigung daran erinnern, dass ich eigentlich, ja eigentlich, Geograph bin…

Share:  

Ominöse Amazon-Kundenrezension oder: Wanne-Eickel am Tama-gawa

August 24th, 2017 | Tagged , | 26 Comments | 1074 reads

Als ich neulich spaßeshalber bei Amazon vorbeischaute, to see, wie es um das zweite Buch bestellt ist, bemerkte ich zwei neue Kundenrezensionen. Darunter eine 1-Stern-Rezension. Wem ich da wohl auf den Schlips getreten bin? Was ich dann las, konnte einfach wirrer nicht sein:

Ein Bildzeitungsbestseller – WoW – “Wealthy” .. Du bist ja ein Held!
Aber jetzt mal im Ernst, “Wealthy” das solltest doch selbst Du wissen, das wer so wie Du, einseitig negativ und unwissend über Japan herumkrakselt ist doch nichts als ein dummdreister Dummkopf.
Ich bin ganz verblüfft, because “Du Reich” schaffst es wirklich, in Deinem Pamphlet aber auch nicht ein einziger positiver Aspekt über Japan unterzubringen. Das ist sowas von dreist, dass es schon wieder verblüffend ist – wie schafft man sowas wenn man geistig einigermaßen “auf dem Damm ist” ?!
Oh “Wealthy”, der Du ja angeblich sogar in Japan lebst (Hello!!! depperter geht es ja wohl nicht mehr – wo in Nippon doch alles so unglaublich schlecht ist ! ) ich bin mir nach an-blättern Deines vielschichtig, schwachsinnigen Machwerks zu 100% sure, dass Du das wohl eher geträumt hast, ich meine die Sache mit dem Japan bereisen, dem dort wohnen, haha und dem ganzen Gespinst von der japanischen Frau die Du angeblich besitzt!
Oh, mein Träumerle :) vertrau mir einfach mal, wenn ich dir immer wieder erkläre: Dein Keller in Wanne-Eickel hat absolut und echt nix mit Japan zu tun!

Na ja, streng genommen: Du kannst ja eigentlich auch nichts dafür
Wirklich erschreckend ist was Verlage in der heutigen Zeit alles so in den Markt schmeissen, um irgendwelche Selfies machenden Glatzköpfe dazu zu bringen, sich irgendwelche hanebüchene Klischees über Japan auszudenken.
Wenn ich mir vorstelle das so eine taube Nuss auch noch Geld mit dem Auswurf an Schwachsinn verdient wird mir ganz schlecht!
Wirklich schlimm und das in der heutigen Zeit!

Eins noch auf den Weg, “Wealthy” :
Das Selfie passt – Typen wie Du müssen sich schon selbst fotografieren – da weigern sich selbst die normal sehr zuvorkommenden Japaner
auf den Auslöser zu drücken.

No offense – but, schäm Dich, “Wealthy” !

Das Original befindet sich here. Ganz erstaunlich, wie viel Energie der Begutachter in diese Rezension gesteckt hat. Noch erstaunlicher: Wie viel davon nicht stimmt. Bildzeitungsbestseller? Wanne-Eickel?? (zugegeben, allein des Ortsnamens wegen wollte ich schon immer mal dorthin). Glatzkopf???? Gar nicht wahr! Meine Haare sind stets und immer mindestens 2 mm! Also die auf dem Haupt, I mean. Und ganz offensichtlich hat der werte Herr noch nicht mal das Vorwort “angeblättert”, sonst hätte er gewusst, worum es in dem Buch eigentlich geht.

Fascinating, the whole. Auch die Redewendung “von der japanischen Frau die Du angeblich besitzt!” finde ich beeindruckend. Soll ich diese, zudem auch noch persönlich werdende, Rezension bei Amazon melden? Oder ist das vertane Zeit?

Manchmal werde ich in Japan gefragt, was ich an Deutschland vermisse, und was ich nicht vermisse. Was ich nicht vermisse: People, die ihren unfundierten Schwachsinn mit viel Trara und Energie herausbrüllen, an Wände schmieren… oder im Internet hinterlassen. But good, jetzt ist es raus. Ich sitze in Wahrheit in einem dunklen Keller in Wanne-Eickel. Die Matrix hat mich wohl wieder…

Share:  

Survey: Welche Orte sollte man in Japan gesehen haben?

May 1st, 2017 | Tagged , , | 21 Comments | 1486 reads

Aus reiner Neugier möchte ich hier mal eine kurze Umfrage starten: Es geht um die beliebtesten Reiseziele in Japans. Das können entweder Reiseziele sein, where you think, dass sie auf gar keinen Fall ausgelassen werden sollten – oder Reiseziele, die man selbst auf jeden Fall sehen möchte. Bis zu drei Orte können ausgewählt werden – und eigene Vorschläge können zugefügt werden.

Bei der Gelegenheit möchte ich auch gleich noch zwei Exemplare meines letzten Buches verlosen: Was Sie dachten, NIEMALS über JAPAN wissen zu wollen: 55 erleuchtende Einblicke in ein ganz anderes Land

Condition: Eine Teilnahme an dieser Umfrage UND ein Like der Facebook-Seite des Japan-Almanach. Bei Interesse bitte einen Kommentar hinterlassen. Ende Mai werden die Gewinner bekanntgegeben!

Share:  

Was gibt’s Neues im Japan-Almanach?

February 16th, 2017 | Tagged , | Comments Off on Was gibt’s Neues im Japan-Almanach? | 556 reads

In letzter Zeit habe ich mich wieder ein bisschen mehr mit dem eigentlichen Japan-Almanack busy – also dem Nicht-Blog-Teil über Japan. Der Bau dieses Abschnitts begann immerhin schon 1998 (der Umzug auf die Domain tabibito.de fand dann 2001 instead of), also vor fast 20 Years. Dank Archive.org kann man sich here auf Zeitreise begeben.

Webdesign 1998 - leider sind Teile nicht mehr erhalten

Webdesign 1998 – leider sind Teile nicht mehr erhalten

Was hat sich also in letzter Zeit getan? Now, es sind einige neue Seiten hinzugekommen, und in die habe ich viel Zeit investiert, zum Beispiel durch das Erstellen eigener Karten, wie zum Beispiel auf den folgenden, neuen Seiten:

Vor allem das Erstellen der Seite über Yakushima hat viel Spaß gemacht: Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr reifte in mir der Entschluss, definitiv wieder dorthin zu fahren bzw. zu fliegenvon Yakushima hatte ich sehr viel erwartet, und das wurde sogar noch übertroffen.

Neu sind auch ein paar Seiten über diverse Stadtviertel in Tokyo, so zum Beispiel die über

Dem neuesten Trend, seinen Lesern Rankings um die Ohren zu schlagen und dabei duzenderweise mitzuteilen, was sie zu tun und zu lassen haben, werde ich mich allerdings auch in Zukunft verweigern. And and, I know, Rankings sind gut für das Suchmaschinenranking, aber da bleibe ich altmodisch.

Endlich habe ich es auch geschafft, eine interaktive Japan-Karte zu erstellen (basierend auf der Karte von Wikipedia). Ich brauche jetzt einfach nur noch die Längen- und Breitengrade zu den einzelnen Reisezielen hinzufügen, und schon tauchen die Reiseziele automatisch auf der Karte auf (die Punkte sind anklickbar):

Als (un)heimlicherFoodie”, wie es ja so schön heisst, werde ich auch gelegentlich kurze Beiträge über diverse japanische Lebensmittel und Gerichte posten, aber das werde ich wohl nur ad hoc machen können (der erste Beitrag ist here).

Wer Ideen hat, was im Japan-Almanach sonst so geschehen sollte – immer her damit!

Share:  

Lesenswertes oder Nur keine Langeweile aufkommen lassen

October 7th, 2016 | Tagged | 1 Kommentar | 1218 reads

Anyone who has ever wondered, was tabibito after midnight drives so, to get on with this brief contribution clarity about. Because in addition to the care of your blogs and various other sites (Currently, the entire Japan section reconditioned) are doing it much more:

Japan Digest - das neue Japan-Portal

Japan Digest – the new Japan-Portal

Take, for example brand new Japan Portal Japan Digest, which just at 1. October has been released and looks very promising – only because of the numerous authors (and, also I'm going). I had the honor, know the people personally behind the project. These bring a lot of experience with, including through the publication of the print version of Japan Digest, so have been around for a few years. However, the free magazine is published only once a year, so you can bypass the online edition this long time between the magazines finally. Japan Digest makes and writes all the things, I'd like to do even, would, however, never managed to lack of time to this extent. In addition to various articles of mine, I have put myself on author hunting, so that as many facets are covered. Seen in the right light, I saw with my help at this portal on my own chair – it's finally competitive, to some extent – but as a professional side I do it naturally like.

DerDieDas - das Neueste aus D-A-CH auf Japanisch

DerDieDas – the latest from D-A-CH in Japanese

Then there would also be DerDieDas — a new, fresh page for Japanese about anything from Germany, Switzerland and Austria. This page was and I am responsible for the technical implementation. Sure I would occasionally like to even write something, but to then enough time unfortunately not. The professionally selected and written articles are in any case even sometimes very interesting for me, and thanks to the music videos of the week I know halfway, what you just so you can hear in Germany or hear seems. Technically creating these pages was quite a challenge — otherwise I would probably have no interest.

And of course, I write still — for now 7 Years – regularly for the “Midori”-Magazin, but more on that which has already here written.

So. This item must then times occasionally used as an excuse, if I too late reacting again on an email or leave a comment

Share:  

20 years Japan

May 27th, 2016 | Tagged , | 17 Comments | 842 reads

2. Mai 1996 - der Anfang

2. More 1996 – the beginning

Because I would have almost forgot another anniversary: 20 years Japan, committing the 2. More 2016! Always, when I'm asked, I was actually how long in Japan, the question is not so easy to answer. For towed i may 2005, but the whole was actually already 1996 the.

At that time I had met a wild horde Japanese, and eventually decided, but that it would be interesting times, stretch its tentacles in distant climes. With an uncertain duration of stay: Up to half a year shall yet be in it, I thought with my youthful, 21-year frivolity so.
Said, done. During the semester break I went, then lack of alternatives, casual work at construction sites, scrape together a few Yen. Interestingly, the then cheapest flight a Air India, with free expandable Stopovers in Mumbai and Delhi, and of course I let not escape me: About a week and a day Mumbai Delhi fell so even at. Then it finally went to Tokyo. After all, I already was yes the Hiragana completely and Katakana Read stuttering. And probably so the 50 Character, when it comes up.

Large jumps were not possible at that time, I realized pretty quickly. Tokyo, Izu, Nikko – it was about even. As well as long walks through Tokyo (etc Nerima from the sea). The idea, to stay there for almost half a year, I rejected pretty quickly than ample unreasonable – mainly also, because I did not want to get on your nerves so long my hostess and her family, and then a month it was ultimately just from. Without Internet, no phone, without a computer… actually a very interesting time.

Mit Air India nach Narita

With Air India to Narita

In lasting memory to me is still a taxi ride: After a celebration with friends with Omiya we missed the last train and decided so, to take a taxi. My companion was drunk and unable to speak. The taxi driver did not know, is where the top and bottom (Of course I had no idea, that which is normal in Tokyo), and of course, could not speak English. And I did not know, was “links” and “straight” called in Japanese, so I long him half an hour “right!”, “not right!” maneuvered and wild Gefuchtele through the area. After all,de: We arrived sometime.

What has changed since then, is hard to say. It's definitely become easier for foreigners. And a lesson I learned: Without knowledge of Japanese, this country is actually not comprehend (that was enough then as motivation, thereafter take any Japanese course offered at the university, although not part of my curriculum). Now and again, however, flash memories today: Particularly to places of course, who had projected into the minds and look completely different today (Roppongi for example, although I was already disliked).

Pity, I was convinced then, that too much photographing clouds the actual journey joy. So in India emerged just scarce 20 Pictures, and in Japan a maximum of 36-frame film.

Share:  

10. Years. Blog.

March 26th, 2016 | Tagged | 28 Comments | 872 reads

Heute vor exakt 10 Jahren sass ich in meinem kleinen Kämmerchen in Urayasu und beschloss, mich erstmals mit dem gerade in Mode gekommenen Phänomen namens Blog zu beschäftigen. Facebook war gerade erst zwei Jahre alt, Twitter erst ein paar Tage – und Instagram und wie sie alle heissen waren da noch “Quark im Schaufenster”, wie man in meiner Gegend so schön sagt. Der Grund für das vorerst als Experiment ausgelegte Unterfangen war wenig romantisch: Meine Firma beauftragte mich, Blogsysteme zu evaluieren, um schliesslich zu entscheiden, welche Plattform wir für das firmeneigene Blogportal benutzen. WordPress war damals noch weitgehend unbekannt, und so blieb ich vorerst bei b2evolution und Movable Type hängen. Wie will man sowas allerdings entscheiden, wenn man es selbst nicht benutzt hat?

So fing alles an - am 26. März 2016

So fing alles an – at the 26. March 2016

Anfangs ging es noch wild los: Mindestens jeden zweiten Tag gab es einen Eintrag, und die Leserschaft wuchs ziemlich schnell an. Nach rund einem halben Jahr wurde mir das zu anstrengend, so dass ich eine Blogpause ankündigte (und diese Pause nach sechs Tagen wieder brach). In den folgenden Monaten folgten jedoch nur cirka 3 Beiträge pro Monate. Letztendlich pendelte sich das ganze jedoch bei 7 to 10 Einträgen pro Monat ein, wobei der März 2011 with overall 18, teils sehr langen Einträgen dem Blog eine neue Bedeutung zukommen liess: Mehr denn je merkte ich, dass Blogs als alternative Nachrichtenquelle mittlerweile sehr wichtig sind.

The allgemeinen Japan-Seiten auf dieser Webseite sind übrigens wesentlich älter. Die ersten Inhalte entstanden bereits im vergangenen Jahrtausend. Das macht dem Schreiber leider unweigerlich wahr, dass man allmählich älter wird. A propos allgemeine Japan-Seiten: Diese habe ich nun auch endlich etwas zeitgemässer gestaltet, aber es gibt noch viel zu tun.

Der Japan-Almanach im neuen Gewand

Der Japan-Almanach im neuen Gewand

Natürlich wäre es schön gewesen, wenn dieser Eintrag hier genau der 1000ste wäre. Ganz hat es nicht gereicht: Dies ist Beitrag Nummer 964. Aber in diesem Jahr wird das noch.

What happens next? Eigentlich möchte ich etwas mehr Energie in die allgemeinen Japan-Seiten stecken, aber den Blog, auch wenn es etwas ruhiger geworden ist, werde ich vorerst weiterführen. Denke ich momentan zumindest.

An dieser Stelle natürlich ein grosses Dankeschön an die Leser, denn ohne Euch wäre es nicht so lange weitergegangen. Und vielleicht regt ja dieser Blog wirklich den einen oder anderen an, die Dinge in Sachen Japan etwas anders zu sehen. Nicht positiver, nicht negativer – einfach differenzierter. Das ist das eigentliche Anliegen.

Share:  

5 Years later

March 8th, 2016 | Tagged , , | 12 Comments | 982 reads

Fünf Jahre ist es nun schon her, that der ganze Norden Japans bebte. Und ich muss mich noch nicht einmal großartig konzentrieren, um die Bilder und Gefühle wieder hochkommen zu lassen. Die Sorge. Das Wort trifft es zumindest in meinem Fall besser. Es war Sorge, nicht Angst. Sorge davor, alles hier zu verlieren. Sorge davor, dass mein erst vier Wochen zuvor geborener Sohn, von seiner damals erst 4-jährigen Schwester mal abgesehen, zur falschen Zeit am falschen Ort sind und wir zu Flüchtlingen werden. Sorge davor, dass die Panikmacher vielleicht doch recht haben könnten und Fukushima die weite Umgebung inklusive Tokyo unbewohnbar macht. Sorge davor, dass es innerhalb weniger Jahre zu einem richtig schweren Erdbeben direkt unter Tokyo kommen würde. Sorge davor, dass die Politik entgegen jeglichen gesunden Menschenverstandes wieder die nuklearen Meiler anwerfen würden.

2 km landeinwärts in Minami-Sōma, Fukushima

2 km landeinwärts in Minami-Sōma, Fukushima

Was hat sich bewahrheitet in den 5 Years? Waren die Sorgen berechtigt? Now, Tokyo ist bekanntermassen noch bewohnbar. There – so far – kein schweres Erdbeben direkt unter der Hauptstadt (auch wenn gesagt wurde, dass dies mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% in den folgenden 4 Jahren eintreten würde). Ich bin mit auf die Straße gegangen, um gegen Atomkraft zu demonstrieren (eigentlich plädiere ich für Nichteinmischung, denn ich bin Deutscher, kein Japaner – aber es geht um meine Kinder). Und trotzdem haben die Irren begonnen, die Meiler wieder anzuschalten. Fukushima wird gereinigt, doch man ist gerade erst am Anfang. Japan stellt entsetzt fest, dass man überhaupt nicht weiß, wie es mit dem ganzen radioaktiven Müll weitergehen soll. Ich habe mit der Familie die Stadt, in der wir wohnten, hinter mich gelassen, denn die war zur Hälfte zerstört.

Irgendwann kehrt man zur Normalität zurück. Man hat ja keine andere Wahl. Und zu den Jahrestagen werfen mal diese, mal andere mit mehr oder weniger gekonnten Beitägen zum Thema Fukushima um sich. Neutral scheint keiner dabei zu bleiben – die deutschen Medien schon mal gar nicht. One can only hope, dass uns in absehbarer Zeit eine neue Katastrophe erspart bleibt. Ein Mal reicht.

Well: Auch die Filmemacherin Doris Dörrie hat dem Thema nun ein Film gewidmet. Ob er was taugt? I do not know. If so, wäre ich überrascht.

Falls jemand über gute Reportagen oder Artikel stolpert, bitte her damit. So lange es nicht von RT oder DWN ist, schaue ich gern rein.

Share:  

2015 - A swan / Happy New Year!

December 31st, 2015 | Tagged , | 11 Comments | 906 reads

At this point, traditionsgemäss, the mandatory Jahresrückblick. So here is a brief synopsis of the ending year 2015:

Policy
————
While it knarkst European entablature and crunches, prevails in Japan still general paralysis state. An opposition is still not in sight, and so the more saturated with majority ruling in both chambers Liberal Democrat whip a law after another by – mercilessly and liked even against the will of the people. This includes the new Safety Law, is attempted with the, overturn the pacifist constitution.

But there are also positive surprises: Thus, on 28. Reported in December, that it finally gave in terms of comfort women to an agreement between South Korea and Japan (see for example here) – a minor sensation and a surprising U-turn, it had previously brushed off allegations concerning the comfort women rugged computing. That would be a huge advance, although there seems to be a few discrepancies.

Economy
————
The Japanese economy – and here it gets boring again – stagnates, but it could have been worse, because it was expected a slight decline. Instead, one would expect an increase of around half a percent in 2015. This is supported among others by the more than a year comparatively weak yen. The year 2016 promises, to be a turbulent year – for companies as for consumers – partly because of the introduction of the My Number-Systems.

Profession
————
Status: Unchanged. This year was very laborious, with many successes and, measured in numbers, significantly fewer setbacks.

Family
————
Everything green. All have settled in well in their new home in the west of the city of Kawasaki. Daughter is tomorrow 9 Years old and Sohnemann shortly thereafter 5. How fast time goes by…

Kinder mit Kulisse...

Children with backdrop…

Travel
————
When it comes to travel this year was average: It went (again) after Gunma in September and – finally – to Insel Yakushima (and according to Tanegashima). I had expected a lot from the island, and I was not disappointed at all. Shortly before Christmas, it was finally still after Malaysia for a few days. In summer 2016 should it – zum ersten Mal seit 3 Years – finally go back to Germany. This time, even for two weeks. As long as I was there for over 10 Years, not more.

Blog α
————
This year there were 84 with new posts 508 Comments. These are 7 Contributions over 2014 - At pretty much as many comments as last year. This is no surprise. Although I am very grateful for all comments, I lack in general, unfortunately, the time, individually respond to every comment. That I'm sorry for every time, but I can not change, unfortunately,.

Overall, there were approximately 145,000 Page Views (Blogs) this year - that's 15’000 more than 2014. The residence time is 2 Minutes 45 Seconds - 30 Seconds more than last year. 2016 I will – so einer meiner guten Vorsätze – to attempt, to give this blog a little more affection. Finally, there will be two anniversaries: The 10. Anniversary of the blog and the 1’000. items.

At the end I can only, I sincerely thank all of our readers and commentators, and I hope, You remain faithful to me in the coming year!

In this sense, I wish all readers a Happy New Year 2016, the Year of the Monkey! Be brave!

Share:  

« Older entries