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Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Kuzu – die Pflanze des Schreckens

July 13th, 2017 | Tagged | 7 Comments | 735 reads

Wo wir neulich erst beim Thema nach Japan eingeschleppter Feuerameisen were (jenes Thema ist auch noch nicht beendet: Beinahe täglich findet man sie zur Zeit in diversen Ecken Japans – auch in Tokyo): It's not like, dass nur Japan Angst haben muss vor eingeschleppten Tier- und Pflanzenarten. Das Ausland sollte ebenso Angst haben vor aus Japan eingeschleppten Arten. Die bekanntesten Beispiele dafür sind ワカメ Wakame (eine in Japan gern gegessene Seetangart, die zum Beispiel in Neuseeland verheerende Schäden anrichtet) – and クズ Kuzu.

Kuzu im Garten lässt nicht auf sich warten...

Kuzu im Garten lässt nicht auf sich warten…

Letztere ist äußerst bemerkenswert, und ich kann aus eigener Erfahrung ein Lied von singen, da sie auch in meinem Garten “gedeiht”. lamb,tr bedeutet dabei übrigens im Japanischen auch “Abschaum”, but only at the margins. The Latin name is Pueraria montana, the Germans of the Pea family is like,,de,Kudzu,,en,Of note is the size and robustness,,de,During the rainy season, the stems grow up to,,de,Centimeters in one day,,de,In our garden there is a,,de,Meter wide concrete slope,,de,and friend Kuzu has settled on a strip above the wall,,de,In April or May I try this,,de,to remove said plant as much as possible,,de,However, it takes in fact mostly just around the,,de,until the vines reach back down,,de,And the beasts have it in them,,de,because they can absorb nitrogen from the air and get along great deal even on very poor soils,,de,Well, you could probably try,,de,dig up the roots,,de,but I've given up,,de,A test showed,,de,that the roots are rather large,,de “Kudzu” written. Bemerkenswert ist die Größe und Robustheit. Während der Regenzeit wachsen die Sprossachsen bis zu 25 Zentimeter an einem Tag. In unserem Garten gibt es eine 5 Meter grosse Betonschräge, und Freund Kuzu hat sich auf einem Streifen oberhalb der Mauer angesiedelt. Im April oder Mai versuche ich dabei, besagte Pflanze so gut wie möglich zu entfernen. Es dauert jedoch in der Tat meistens nur um die 3 Weeks, bis die Ranken wieder nach unten reichen. Und die Biester haben es in sich, denn sie können Stickstoff aus der Luft aufnehmen und kommen so bestens selbst auf sehr armen Böden zurecht. Nun könnte man natürlich versuchen, die Wurzeln auszugraben, aber das habe ich aufgegeben: Ein Versuch zeigte, dass die Wurzeln ziemlich gross sind. According to various descriptions up to,,de,Meters long and sometimes to over,,de,kilograms,,de,Actually, you should over,,de,be happy,,de,The roots are very starchy,,de,and you can turn them into pasta or desserts,,de,the roots probably have even more calories from potatoes,,de,you manage,,de,really dig such a monster,,de,The leaves can fry in oil and thus made into tempura,,de,not tried,,de,And from the vines you can probably even make paper and textiles,,de,For the toiling gardeners of course that is all nothing,,de,One looks only occasionally with mild horror thereon,,de,as the Beast inexorably zukriecht on the house,,de,And the Kuzu problem,,de,actually the plant is native only in the eastern Pacific,,de 2 Meter lang und mitunter bis über 150 Kilogramm schwer.

Eigentlich sollte man über lamb,tr glücklich sein: Die Wurzeln sind sehr stärkehaltig, und man kann aus ihnen Nudeln oder Süßspeisen machen (die Wurzeln haben wohl sogar mehr Kalorien aus Kartoffeln) – provided, man schafft es, so ein Monster auch wirklich auszugraben. Die Blätter kann man in Öl frittieren und somit zu Tempura verarbeiten (noch nicht probiert, I must confess). Und aus den Ranken kann man wohl sogar Papier und Textilien herstellen. Für den werktätigen Gartenbesitzer ist das natürlich alles nichts. Man schaut nur gelegentlich mit mildem Horror darauf, wie das Biest unaufhaltsam auf das Haus zukriecht. Und das Kuzu-Problem – eigentlich ist die Pflanze nur im Ostpazifik heimisch – caused in other parts of the world some damage and therefore one of the,,de,of the World’s Worst Invasive Alien Species,,en,The following figure illustrates the danger quite well,,de,recorded in the US,,de,in which the plant was originally introduced as a potential feed,,de,Where is my house,,de,Kudzu in den USA,,en,New York Invasive Species Information,,en,www.nyis.info,,en,If I friend Kuzu now or not exterminate,,de,I know not as accurate,,de,The pruning of the plant behind our house at least twice a year overdue and fills every time around,,de,Liter-Mülltüten,,en,has already been ordered,,de,it is probably the only really effective means and a kind of syringe,,de,when you first drill a hole in the root and then the,,de,reinsteckt,,en 100 of the World’s Worst Invasive Alien Species (see here). Das folgende Bild veranschaulicht die Gefahr recht gut – aufgenommen in den USA, in die die Pflanze einst als potentielles Futtermittel eingeführt wurde:

Wo ist mein Haus!? Kudzu in den USA. Quelle: New York Invasive Species Information (www.nyis.info)

Wo ist mein Haus!? Kudzu in den USA. Those: New York Invasive Species Information (www.nyis.info)

Ob ich Freund Kuzu nun ausrotten soll oder nicht, weiss ich noch nicht so genau. Das Zurückschneiden der Pflanze hinter unserem Haus ist mindestens zwei Mal pro Jahr fällig und füllt jedes Mal rund 20 50-Liter-Mülltüten. A “Medicine” ist schon bestellt – es ist wohl das einzige wirklich wirksame Mittel und eine Art Spritze, bei der man erst ein Loch in die Wurzel bohrt und dann die “Medicine” reinsteckt. but that does not make sense during the rainy season,,de,Yesterday, the fire ants in Japan were in the newspaper,,de,However, with words like,,de,now arrived,,de,I something,,de,outdated find,,de,The picture with the house,,de,or rather without,,de,is already pretty crass,,de,Krass is also the Japanese Staudenknoeterich,,de,which one wegkriegt even with herbicides again,,de,and I encourage me even more than the bamboo of my neighbors,,de,Kuzu seems a lot better,,de,bad,,de.

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Japan wächst und wächst und wächst…

June 22nd, 2017 | Tagged , , | 1 Kommentar | 640 reads

Vorgestern gab das 国土地理院 – die Geospatial Information Authority of Japan known, dass man zum ersten Mal seit rund 45 Jahren an einer Überarbeitung der topographischen Karte Japans arbeitet¹ – der Grund dafür ist eine zwar noch anhaltende, aber bereits jetzt schon bemerkenswerte Änderung: Die Insel 西之島 Nishinoshima (literally: Insel des Westens) rund 1’000 Kilometer südlich von Tokyo (die Insel gehört allerdings wohlgemerkt zu Tokyo!) ist in den vergangenen vier Jahren um fast das zehnfache gewachsen. Bis vor vier Jahren handelte es sich um ein gerade Mal 0,3 Quadratkilometer großes Inselchen und einem 25 Meter hohen Hügel. Am Jahresende 2016 maß man bereits 2,7 Quadratkilometer, mit einem knapp 150 Meter hohen Berg in der Mitte.

Alte Karte und neue Karte von Nishinoshima (1:25000). Quelle: GSI

Alte Karte und neue Karte von Nishinoshima (1:25000). Those: GSI

Bei Nishinoshima handelte es sich um eine Caldera, die gerade so aus dem Meer schaute, aber aus selbiger strömen seit 2013 fast ununterbrochen gewaltige Lavamengen, und ein Ende ist Geologen zufolge noch nicht in Sicht. Anschauen kann man sich das Spektakel leider nicht so ohne weiteres – die nächstgelegene, bewohnte Insel Chichinoshima liegt gut 130 Kilometer entfernt, und die Gewässer um den Vulkan sind aufgrund der Gefahr, die von dem Vulkan ausgeht, gesperrt. Immerhin wird der unverhoffte Zuwachs zum Gebiet der Präfektur Tokyo dazu beitragen, die durchschnittliche Bevölkerungsdichte von Tokyo zu drücken…

Jüngere Luftbildaufnahme von Nishinoshima – By Unmanned Aerial Vehicle (UAV) – Geospatial Information Authority of Japan website (http://www.gsi.go.jp/gyoumu/gyoumu41000.html), CC 表示 4.0, Link

¹ See here

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Erdbebensicher? Schau auf den Bushaltestellennamen!

November 17th, 2015 | Tagged , | 2 Comments | 672 reads

Da hat mir doch jetzt tatsächlich eine Geowissenschaftlerin, Mariko Kawai von der Nagoya University, die Idee geklaut, eine Korrelation zwischen Ortsnamen und dem Gefährdungsgrad durch Erdbeben (und Überschwemmungen) herzustellen¹. An idea, die eigentlich auf der Hand liegt.

In nahezu allen Ländern und Sprachen dieser Erde gibt es unzählige Ortsnamen, die quasi nicht mehr tun, als die topgraphische Lage zu beschreiben: Kapstadt, Nürnberg, Hong Kong, Freital und so weiter. Burg und Berg? Above. -at, -wiesen, -tal? Below. The list is long. Und das ist auch in Japan nicht anders. Es ist sogar einfacher in Japan, da Schriftzeichen bzw. sogar Teile von Schriftzeichen oft schon Auskunft geben über die Lage. Während dieses Hintergrundwissen in Deutschland keine allzu grosse Rolle spielt (wobei es natürlich nützlich ist, knowing, ob man in einer ehemaligen Flussaue lebt oder nicht), ist dieses Wissen in Japan jedoch überlebenswichtig. Beziehungsweise sehr hilfreich, wenn man überlegt, sich ein Haus zu kaufen, denn das sollte ja nach Möglichkeit auf stabilem Untergrund stehen und nicht beim nächsten Taifun fortgespült werden.

The idea, dazu Ortsnamen zu benutzen, ist gut und schön. So merkt man schon am Stadtnamen Urayasu, dass hier viel Wasser mit im Spiel ist (ura = kleine Bucht). Um jedoch im kleineren Maßstab arbeiten zu können, hat der Wissenschaftler nun Bushaltestellennamen benutzt, und das ist natürlich genial. Die Haltestellen liegen in der Stadt keine 300 Meter weit auseinander und erlauben so ein viel exakteres Bild. So zum Beispiel bei einer Buslinie, die ich gelegentlich benutze: Sie startet in 溝の口 Mizonokuchi (= Mündung des Wassergrabens), geht erst mal durch flaches Land, über die Haltestelle “平 Taira” (Ebene), gefolgt von der Haltestelle “初山 Hatsuyama” (=erster Berg), dann bis 潮見台浄水場 Shiomidai Jōsuijō (Meeresblickplateau-Wasseraufbereitungsanlage) bis 鷲ヶ峰 Washigamine (Adlerpass). Auf der Strecke werden zwar nur rund 100 Höhenmeter bewältigt, aber die Haltestellennamen dramatisieren die Morphologie auf eindrucksvolle Weise. Und wo kauft man also nun ein Haus? In Mizonokuchi? Oder Taira? Oder doch lieber am Plateau? Natürlich kauft der Großteil lieber in Mizonokuchi, denn erstmal ist das bequemer, und zweitens näher dran an Tokyo. Dass die Gefährdung durch Erdbeben und Fluten hier wesentlich höher ist, sollte jedoch klar sein.

Natürlich ist das Raster mit den Bushaltestellennamen zu grob. Ein -tal (-ya wie im Shibuya, oder -tani) bedeutet ja nicht, dass das ganze Gebiet gefährdet ist – schliesslich ändert sich die Lage am Talhang umgehend. Man muss sich also die Gegend schon selbst ansehen – mit einem Mindestmass an Logik (Wasser fliesst immer abwärts, die Schwerkraft siegt immer usw.) – to suspect (!), wie gefährdet ein Gebiet ist. Oftmals ist die Lage aufgrund der dichten Bebauung jedoch nicht so offensichtlich – da fallen 5 Meter Höhenunterschied nicht auf und äussern sich nur im Ortsnamen, der meistens entstand, bevor alles zugestellt wurde.

Die Karte der Bushaltestellennamen, divided into “safe” and “unsichere” Place names, weist dabei in der Tat eine Korrelation auf mit zum Beispiel der Schwere der Erdbebenschäden nach dem grossen Kanto-Erdbeben 1923. Östlich, vor allem aber nordöstlich der Ginza, tauchen vermehrt Ortsnamen mit Schriftzeichen auf, in denen das Radikal Wasser enthalten ist. And in fact,: Diese Gegend ist besonders gefährdet, durch Überschwemmungen und durch Erdbeben. Das ist letztendlich auch der Grund, warum ich mir dort kein Haus kaufen würde. Im Westen von Tokyo, Kawasaki und Yokohama sieht es dann ganz anders aus: Da gibt es ganz viele “Mountains”, Hänge”, “Summit” and “Plateaus”.
Für Interessierte hier eine kurze, unvollständige Liste von “good” and “schlechten” Schriftzeichen in Ortsnamen:
Eher stabil:

mountain (yama, san) 尾 (-the), 岳 (-dake), 峰, (mine), 嶽 (gaku), 嶺 (mine)
岡 丘 (beides: oka) 台 (dai) 坂上 (sakagami) 坂 阪 (beides: case) 岩 (iwa) 盤 (ban) 曽根 (sone) 森 (mori) 林 (hayashi, rin) High (so, kō) 上 (ue, kami)

Eher instabil:

崎 (saki) 岬 (misaki) 浜 (hama) 洲 (su) 潟 (gata) 島 (shima) 岸 (kishi, gan) 潮 (shio) 入 (iri) 湾 (wan) 谷 (now, -already) 窪 (kubo) 袋 (fukuro) 坂下 (sakashita)

As can be seen, eigentlich ganz logisch: Place names, die eher instabilen Untergrund / eine instabile Lage versprechen, enthalten oft das Radikal “Water” (氵 ); stabiler hingegen erscheinen Ortsnamen mit dem Radikal Erde ( soil ) und Berg ( mountain ). Natürlich gibt es genügend Ausnahmen: Das Schriftzeichen 島 shima (Island) zum Beispiel enthält das Radikal für Berg, deutet hingegen auf Wasser hin – taucht jedoch auch in Ortsnamen fernab der Küste auf.

¹Siehe here (PDF, Japanese).

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Museen in Japan [Gunma-Version]

September 2nd, 2015 | Tagged , , | 1 Kommentar | 2479 reads

Eisenbahnpark Usui-Pass

Eisenbahnpark Usui-Pass

Am Wochenende war ich mit 6 Verwandten (nebst 5 Children) in der Präfektur Gunma unterwegs. Dank ununterbrochenen Regens – dieses Jahr ist wirklich arg verregnet – haben wir es sogar in zwei Museen geschafft. Und dabei habe ich – again – festgestellt, dass viele japanische Museen wirklich hervorragend gestaltet sind. Das erste Museum nennt sich 碓氷峠鉄道文化むら – Usui-Pass Eisenbahn-Kulturpark. A Eisenbahnmuseum i.e., mit zahllosen alten Loks und Waggons, die ausnahmslos begehbar sind. Dabei hat man die alten Geräte nicht etwa neu angepinselt, sondern so belassen, wie sie waren, als sie aus dem Dienst genommen wurden. Trotzdem ist aber alles sehr sauber. Kinder können sich auf die Lokführersitze setzen, Knöpfe drücken, Hebel bewegen, Draisine fahren oder sich von einer echten Dampflokomotive eine Runde durch den Park fahren lassen. Quasi ein Museum, in dem man sich als Erwachsener ebenfalls recht wohl fühlen kann. Im Museum steht übrigens auch ein alter Waggon mit Tatami. Solche Spezialzüge fahren in manchen Gegenden immer noch herum, aber bisher habe ich es noch nicht geschafft, da mitzufahren. Kommt sicher noch. It should be noted, dass Tatami-Waggons weder damals noch heute typisch waren bzw. are – es handelt sich um Spezialanfertigungen, die dann zum Beispiel für Feierlichkeiten angemietet werden können.

Mit Tatami ausgelegter, alter Waggon

Mit Tatami ausgelegter, alter Waggon

Das zweite Museum war das 群馬県立自然史博物館 Museum für Naturgeschichte der Präfektur Gunma (Website). In der Präfektur hatte man einst Saurierknochen entdeckt, und auch sonst hat Gunma in Sachen Natur etliches zu bieten: Der heißeste Ort Japans befindet sich hier, doch nur ein paar dutzend Kilometer entfernt gibt es subalpine Zonen. Und es gibt eine Reihe gefährlicher Vulkane wie den Asama-san, der in der Vergangenheit Asche bis Tokyo schickte – und wieder schicken wird, denn er bricht recht regelmäßig aus. Das Museum ist hervorragend eingerichtet – das beginnt schon bei der Fassade, die Saurierknochen enthaltende Sedimente nachbildet. Saurier in Lebensgrösse, die sich teilweise auch noch recht natürlich bewegen, sowie eine sehr gute Präsentation der lokalen Flora, Fauna, Geographie und Geologie sind nicht nur für Kinder sehenswert. Ich war dabei etwas überrascht ob der Grösse und Qualität des Museums: Da sind sehr, sehr viel Geld und Liebe eingeflossen.

Im Naturgeschichtlichen Museum von Gunma

Im Naturgeschichtlichen Museum von Gunma

Natürlich kann es auch sein, dass ich einfach zu lange nicht mehr in Museen unterwegs war. Ist diese Qualität mittlerweile normal?

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About 150 Delfine stranden in Ibaraki – a warning sign?

April 11th, 2015 | Tagged , | 3 Comments | 2165 reads

Heute morgen sind in der Nähe von Kashima in Ibaraki Prefecture 156 Breitschnabeldelfine gestrandet. Ein paar konnten von Ortsansässigen gerettet werden, aber es waren einfach zu viele der bis zu 300 Kilogramm schweren Tiere – die meisten verendeten schliesslich am Strand¹.

Nun stranden alljährlich Delfine und Wale an Stränden in den unterschiedlichsten Gegenden der Welt, in Japan, aber die Menge ist ungewöhnlich. Schnell tauchte in japanischen Medien jedoch die Nachricht auf, dass zum Beispiel am 4. March 2011 about 50 Delfine unweit der diesjährigen Stelle strandeten. Was eine Woche später geschah, is indeed well known.

Eine der Theorien für die Massenstrandungen besagt, dass plötzliche Änderungen im Magnetfeld der Erde dazu führen können, dass die Tiere ihren Orientierungssinn verlieren. So etwas kann auch vor, während und nach Erdbeben vorkommen. Aber ein stichfester Beweis für diesen Zusammenhang scheint zu fehlen.

Soll man sich also kirre machen lassen? Lieber nicht. Aber etwas unheimlich ist das ganze natürlich schon. Von daher kann es nicht schaden, wenn man bei der Gelegenheit mal seine Strategie für den Ernstfall überlegt. Hat man genügend Toilettenpapier? Instantnahrung? Water?



¹ Eine Zusammenfassung mit Twitterfotos sowie eine Zusammenfassung von Argumenten pro und contra die Erdbebentheorie findet man here (Japanese).

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Government-funded hay fever

April 7th, 2015 | Tagged , | 7 Comments | 2152 reads

Sicheltannen - hier in Kashima (Chiba)

Cedars – hier in Kashima (Chiba)

Every February we go: The number of masked rises suddenly. Some may be a downright scare, when they are suddenly with full face mask and goggles before a. The Japanese variant of Zorro? Or do the people terrified of radioactive particles, as some reporters after the nuclear disaster at Fukushima speculated? Probably not. The reason is in most cases Sugi cedar, unofficially called Japanese cedar and officially sugi. The vulgar Latin calls Cryptomeria japonica. And this tree is the causative agent of a particularly violent variant of hay fever. It is estimated, that 25 to 40 Suffer from sickle million Japanese fir hay fever. If a disease the name “Widespread disease” earned, then this. Many are from February to April hardly look in her eyes and float somewhere between this and another world. If I remember it right, I know in my circle probably more people with this pollen allergy than people without.

Today I have with the program TV Tackle Takeshi “Beat” Learn Kitano (and the TV does not lie you know,), that in spite of all Japan every year 15 Million new Japanese cedar trees planted. Officially – 70% the cedar forest is also paid for with tax dollars. These are tens of millions of euros per year. When they – as described above from afar identifiable – Confronted with these facts pollen allergy victims, these were understandably very enthusiastic: The own, annual recurrent disease will be launched with their own tax dollars. The frustration is understandable. For sure,de, the trees are mostly planted in the mountains, but it has been found, that pollen good cook 300 km can fly far.

Of course there are reasons for tree selection: The trees grow very quickly, are extremely stable and the wood is ideal for building, and in Japan is very well known,, built a lot with wood. No fast-growing trees = increased landslide risk (the latent almost everywhere in Japan) = Natural supply of wood as a building material in danger. But the whole thing is already macabre, because the costs for the health system as well as the loss of working hours should achieve amazing dimensions. In this sense, nothing is likely to change quickly so.

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Let don | Pink Grasshopper

September 5th, 2014 | Tagged , | 1 Kommentar | 6342 reads

To the gradual end of summer still a contribution to the rather shallow nature. Firstly, the new advertising would be because of the famous Cup Noodle-Manufacturer 日清 Nisshin. The dry food producer has always been unusual for, advertising amusing known, and this time they gave themselves honest effort. Interestingly, with English subtitles, which are also shown on TV.
I had to laugh at the notion Kabe-don: “Kabe” means wall, “-don” is an onomatopoeic word for clap or plop. Indeed: Diese Pose, when a girl / woman standing at the wall and the potential lovers is supported with one hand in front of her on the wall, can be seen quite often in Manga. Seen in the advertising is not false. Man playing with stereotypes in a fun way.

Weithin sichtbar: Rosa Heuschrecke auf grünen Blättern

Visible from: Pink grasshopper on green leaves

Change of subject: At the risk, bored to some readers – Finally, it was in the last article about insects – I must here still something to get rid of the subject. The day before yesterday, played when my wife with their children in the park, jumped her a pink grasshopper in front. This is something we had not seen. Quickly took a picture – and then went the wrong research. Supposedly to be very rare times pink locusts (no desert locusts, mind you!) spotted in Japan, Recently, for example, in the prefecture of Gunma. This happens so rarely, that even appears on TV. Unfortunately, it had there canisters but no insects.
That could not be sitting on my wife: She wanted to start again in the park and the grasshopper – so that our daughter can take them to school. I joked: “Worse, as they are no longer to discover, would, when suddenly there were quite a lot of pink locusts”. And lo and behold: Within 15 Minutes she began … 4 (four) pink locusts.

That would be something for conspiracy theorists: Dengue fever in Tokyo and pink locusts! The end is nigh! Fukushima!!! Well. However, it will be interesting to see, how fast and how far these strange animals are still spread…

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Kreuchendes and Fleuchendes

September 2nd, 2014 | Tagged | 5 Comments | 4180 reads

Gottesanbeterin bei der Mahlzeit

Praying at the meal

Last Friday my daughter got, Zweitklässlerin, a special homework on. All students should bring an insect to school on Monday. No matter what. In my previous place of residence that would have been due to lack of nature not so easy, but we are now in Kanagawa, and if we had as much as all insects…

Now lounged on Saturday visible three praying mantises around the house. The most nearly here 10 Centimeter-long creatures look young (green) very cute and adult (braun) pretty bösigartig from. Daughter grabbed the largest specimen by hand, meanwhile learned, that the animals can bite also markedly, and brought it in the insect collection container (Available in all good 100-yen shops) under. Since two days were, we put some fresh food to (living locusts) and forage for food (Eggplant leaves). The locusts (about 3 cm lang) had off not too long joy. Brand: A praying mantis easily manages two grasshoppers on the day. And a little moth for dessert.

Japanischer Prachtkäfer

Japanese jewel beetle

In school, my daughter was with the animal apparently there all alone – the rest took rhino beetle (very common and popular here), Grasshoppers etc. with. The school garden is cultivated by the way locusts, of course beautiful breed is said: We do not breed the, and still have heaps of it here, empty eat the vegetables all our ratzekahl, even with the able mantises. The daughter of my proposal, Kama-chan (so they christened the animal, as this in Japanese kamakiri means), but to enjoy a spot of lunch in the school's locusts lay-, joined at any rate did not go down, so they wore Kama-chan back home… and let free.

Lieber ausweichen: Mukade

Dear dodge: Mukade

What I actually wanted to write? Well! 玉 虫 Tama-Mushi. Finally I have seen with my own eyes a. The Latin name is Chrysochroa fulgidissima and the animals belong to the jewel beetles. The name seems to make sense – the animals really shimmer in all its glory. So sehr, that in the famous Hōryūji bei Take study 7. Century a small tower completely bepflasterte with Tama-mushi-wings and created something very special – the 玉 虫 厨子 Tamamushi-Zushi (Prachtkäfer-Altar).

Last but not least was still running our park in a Mukade (Centipedes) front legs – one animal, I am afraid that just as a Japanese hornet. So. After sporadic treatises on Cicadas, Prostitutes Spiders and Rosenkäfern It was once again time, to write about kreuchende and fleuchende residents.

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From bamboo and snakes

May 4th, 2014 | Tagged , | 1 Kommentar | 14682 reads

Bambuswald: Das schwarze sind Bambuskinder, bzw. hier schon eher Halbwüchsige

Bambuswald: The black bamboo are children, or. here already rather adolescent

It's Golden Week – for working people, the equivalent of Easter quasi, only without Bunnies and Eggs. This year there are three holidays again unfavorable: Who wants to take a week off, must 3 Take vacation days, in favorable years rich two long weekends, about 10 To be able to take days off. This year we do something now, what we have not done in the Golden Week has long: We stay at home. Since we are only recently moved to the area, there is already a lot to discover. Today we went to a large park just two kilometers away from home. And there are, ballyhoo! Nature. I really missed in my old neighborhood. The park also includes an elongated piece of bamboo forest, and have done it to me since my first visit to the Far East: The smooth, green bamboo rods are up to 10 Meters high and move gently in the wind. The bamboo is so thick in some places, that penetrates very little natural light to the forest floor. The fascination with bamboo forests probably assumes, forms that bamboo no branches: The plants consist of a long stem, and only the top sprout leaves.

Spring is bamboo harvest time, as you will find in our area: Each offers 竹の子-of-business and (literally: Bambuskinder) an. The cone-shaped formations are up to 20 cm tall and the base up to 10 cm. Peeled and cooked, can be made of the young bamboo as some. About 400 Yen to pay for a larger “Bambuskind”, here you have to actually go only in a bamboo forest – and not have to look. Sadly, the locals appreciate, and so, of course, were thousands “Prohibited Picking”-Signs in the forest. Since bamboo shoots up very quickly, I'm's assume, that picking not reasons of nature protection, but is not allowed to protect their own harvest. Well: Anyone who comes in the opportunity, to enter a bamboo forest in spring: Just one “Bambuskind” stroke: There is nothing more pleasant – the outer leaves with their fine, brown hairs summed up as velvet to.

Ein paar Pfade im Park (For the sake of completeness: it is the Wang Temple Park Ōzenji-Park) were even completely shut off: There are probably increasingly マムシ Mamushi occurred. “-mushi” is actually an insect, but at Mamushi is a snake of the family of vipers. The Mamushi are toxic and thank intrusive troublemakers with an average of one week intensive care unit – according to Wikipedia, are probably 2 to 3’000 Bitten people in the year of this snake. Well, where nature is, is also a risk.

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Daylight saving time – Time animals

July 25th, 2012 | Tagged | 8 Comments | 1483 reads

Several years ago I had already written an article about a small time, what is so in the hallway in Japan in the summer / Autumn can find. For lack of material I've still no article about, what can be found inside the apartment as, written. Thank God, it must be said. My previous apartment (6 Years) was roach-free, until last summer in the home, for he was extremely hot, and we suddenly had two meetings of the… not necessarily pleasant way. The only, otherwise what we had in the apartment, were small black and white spider, it preferred, are jumping to move through the area.

When we moved two years ago, My wife was very skeptical, because in the three-storey building there is a pub on the ground floor, Food cooked in the one. And that usually means, that there are cockroaches. It is better or worse in most restaurants and pubs in Japan, ore right in Tokyo. I can sing songs like this. No, as a guest can see the course usually not, that would be even nicer.
Well, We live in the attic, So you would have the animals been driving a little sports, But they can all know. From a, two copies in the hallway we have also seen no. But in the last week but actually sat a thick, Fat, Twink, beautiful deep brown, on the wall above our fridge. My dear Lord Choral Society, as large, as was, would have not been able yet to our apartment, without first ringing! Where did the merely ago? Now, there is a suspicion: The day before a friend came to us, with a big bag full of souvenirs from Okinawa. Possibly because there were more souvenirs, as they thought. We do not know, But it's not matter. But in terms of size, it would have been able to agree, because the cockroaches are usually (not always) slightly smaller in Tokyo.

Slain with the newspaper, I did not want. On the one hand, because the refrigerator is almost as big as myself is bad and you rankommt. Also, I once had killed many years ago, a similarly sized specimen, and that was not nice. Actually, it was not slaying, because the critters are tough. Rather, it was a real beating, until they fell into the water tank of the toilet. And was flushed out by chance after weeks. No, beautiful was not the. So I took a large cardboard box lid. The friend of the sport seemed to have noticed from a few meters away, because he crumbled immediately behind the refrigerator.

But! One is ingenious in Japan. One of the greatest inventions since karaoke and sushi is “gokiburi hoihoi”. This is a cute little house with paper sticky floor. In the middle is stuck inside a porous packets of granules, that cockroaches are obviously very attractive. It smells like old onions, Shrimp and what I know everything. So the house quickly slid under the fridge – and behold, the animals we went two days later literally the glue (never seen the idea is not to be sure, a little older and probably Japanese – Finally, we started early birds on branches with glue). Brilliant, especially as no poison is in play (I know my children…). The whole then looks like, can be here admire (in addition to the AA battery comparison).

Argues against the theory, however, Okinawa, I took a good week before something else. First, I found my wife, Bathing in the hallway just aufkreischte. It was not a cry of joy, but had a different, uninvited guest to do: A ゲジ Geji (Spinning rotor). At first I thought it was nimble beast unwittingly for a ムカデ Mukade (Centipedes), But it was not for luck so. Mukaden are terribly fast, quite aggressive and highly toxic: A bite can with small children and sick and / or older people cause serious problems. Otherwise, a bite is very good, very painful. Thank God I do not, however, to report on their own experience. Not yet. Gays , So spinning rotor, are even toxic, but not so strong. They are also less aggressive. Even those lost Geji let himself caught quickly – and throw out the window. Why Geji argues against the theory of Okinawa? Because Geji and Mukade have in common a: You have enough to eat cockroaches.

Now, however, rest. No traces of cockroaches and no more Geji, But somebody will again bring what times of the park or playground home with. In the meantime, we need to stop with vile mosquitoes, in Japanese in a nutshell 蚊 ka, content. My one½-year-old son has since been developed into a very excellent exterminator Wizard. If he sees a fly on the ceiling or wall, he pulls immediately approached the nearest guardian and requires action. After the deed was done, he ran immediately to the parents or guardians number 2 and explains several minutes with his hands and interesting sounds, what was happening with the mosquito. Keep it up.

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