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Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Schriftzeichen 卍 wird immer beliebter — doch was bedeutet es?

January 11th, 2018 | Tagged | 2 Comments | 770 reads

Japanisches (chinesisches) Schriftzeichen Manji

Japanisches (chinesisches) Schriftzeichen Manji

Seit einigen Wochen wird ein normalerweise eher selten benutztes Schriftzeichen von immer mehr jungen Japanern in sozialen Netzwerken benutzt. Das Schriftzeichen besteht aus sechs Strichen und jagt vielen ausländischen Besuchern erstmal einen Schrecken ein, da es ja umgehend an das berüchtigte Hakenkreuz der Nazis erinnert (welches man ja ebenfalls gelegentlich in Japan sieht, aber dieses Schriftzeichen ist nun mal gespiegelt). Gelesen wird es BAN oder MAN (ON-Lesung) beziehungsweise manji (kun-Lesung). Man sieht es recht häufig in Japan — vor allem auf Stadtplänen, wo es oft als Symbol für einen Tempel steht. An letzteren kann man es mitunter auch sehen. Ganz eigentlich ist es ein Schriftzeichen buddhistischen Ursprungs und symbolisiert Glück.

Das ganze begann wahrscheinlich mit jemandem, der quasi als phonetisches Wortspiel

マジ卍 (maji manji)

schrieb. “maji” is shorthand for “真面目 majime” – “seriously”, and “maji manji” soll wohl “extrem” or “absolut” mean — aber so recht weiss das noch keiner so richtig. Linguisten rätseln noch immer darüber, wie und warum das Schriftzeichen plötzlich so oft auftaucht, so zum Beispiel in this article, but, und das klingt durchaus plausibel, es könnte sich durchaus zu einen neuen Slangbegriff für einen Superlativ entwickeln – quasi in den Fußstapfen von

超~ chō-
激~ geki-
鬼~ oni-
めちゃ~ mecha-
ガチ~ gachi

und so weiter, die man allesamt mit

extrem… (kalt usw.)
übelst…
berst…

und was es nicht noch so alles im Deutschen gibt übersetzen kann. Example: めちゃ寒い mecha samui = extrem kalt / übelst kalt usw. In this sense, — nicht wundern, wenn es in japanischen sozialen Netzwerken bald nur noch so vor Hakenkreuzen wimmelt – die wollen alle nur spielen…

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Die Schlagwörter des Jahres

November 10th, 2017 | Tagged , | No comment so far | 574 reads

Das Jahr hat noch ein paar Wochen übrig, doch Bildungsgigant U-can ist wie jedes Jahr wieder dabei, das beliebteste bzw. prägendste neue oder in Mode gekommene Wort des Jahres zu ermitteln – on this side,de. Etliche Worte sind in der Tat neu, andere gibt es schon seit langem, aber sie tauchten nun in diesem Jahr verstärkt als Schlagwörter in den Nachrichten auf. In die engere Auswahl kamen erstmal 30 Begriffe, die einen schönen Eindruck davon liefern, was die Menschen in Japan in diesem Jahr soweit beschäftigte. Aus dieser Auswahl wird nun erstmal die Top 10 ermittelt. An dieser Stelle deshalb erstmal eine Liste der 30 bewegendsten Schlagwörter des Jahres 2017 – for all, die Japanisch lernen oder lernen wollen. Interessanterweise ist dieses Jahr auch ein rein deutsches Wort dabei — allerdings unter einer nur Eingeweihten bekannten Bedeutung.

# Japanischer Begriff Pronunciation Direkte Übersetzung Background / Significance
1 アウフヘーベン aufuheeben (pick up) Aufheben (im Hegelschen Sinne) Von Governeurin Koike benutzt – im Sinne von “eine Diskussion überwinden”
2 インスタ映え insutabae Instagram-Abbild Dinge zurechtrücken/manipulieren, damit sie auf Instagram einen guten Eindruck machen
3 うつヌケ utsunuke Depression überwinden Nach einem beliebten Mangatitel
4 うんこ漢字ドリル unko kanji doriru Fäkalien-Kanji-Drill Bei Kindern beliebtes Lernmaterial, bei dem ein Kothaufen den Lehrer mimt
5 炎上○○ enjō (marumaru) XYZ-Aufflackern Nach einem beliebten Comedy-Programm. Für Netizens bedeutet “Enjō” auch “Shitstorm” oder Netzdiskussion
6 AIスピーカー ei-ai-supiika- Künstliche-Intelligenz-Lautsprecher Amazon’s Alexa & Co.
7 9・98(10秒の壁) kyū ten kyūhachi 9,98 (die 10-Sekunden-Barriere) Bezieht sich darauf, ob die japanischen 100m-Sprinter die 10-Sekunden-Marke knacken können
8 共謀罪 kyōbōzai Konspirationsstraftat See here
9 GINZA SIX (Kaufhausname) Name eines neuen Kaufhauses an der Ginza, in the 241 Markenläden vertreten sind (eröffnet im April 2017)
10 空前絶後の kūzen zetsugo no “früher nicht und später auch nicht” extrem selten
11 けものフレンズ kemono furenzu Biesterfreunde Populäres Anime/RPG
12 35億 sanjūgo oku 3.5 billion Beliebter Slogan der Komödiantin “Bluson Chiemi with B” (bezieht sich auf Anzahl der Männer auf der Erde)
13 Jアラート jei araato J-Alarm Frühwarnsystem der japanischen Regierung für Raketenabschüsse in Nordkorea
14 人生100年時代 jinsei hyakunen jidai Zeitalter der 100-jährigen Diskussion über gesellschaftliche Veränderungen im Angesicht der gesteigerten Lebenserwartung
15 睡眠負債 suimin fusai Schlafschulden / Schlafdefizit Diskussion über mangelnden Schlaf in Japan und die gesundheitlichen Spätfolgen
16 線上降水帯 senjō kōsuitai Regenband Meteorologisches Phänomen, das in Japan 2017 zu einigen, lokal stark begrenzten Sturzfluten mit zahlreichen Toten sorgte
17 忖度 sontaku Vorauseilender Gehorsam / Wunsch von den Lippen ablesen Im Zusammenhang mit Korruptionsaffären benutzter Begriff – siehe auch hier: http://www.tabibito.de/japan/blog/2017/04/03/metis-patriotenporno/
18 ちーがーうーだーろー! chi-ga-u-da-ro-u Das ist doch völlig falsch! Verzweifelter Ausruf der Ex-Abgeordneten Toyoda, als sie ihren Sekretär nach Strich und Faden massregelte
19 刀剣乱舞 Tōken Ranbu “Schwerttanz” Beliebtes PC- und Mobilspiel von DMM Games
20 働き方改革 Hatarakikata Kaikaku Reform der Arbeitsweise Öffentliche Diskussion über die Art und Weise, wie in japanischen Firmen gearbeitet wird (Stichwort Überstunden)
21 ハンドスピナー handosupina- Handspinner Die auch in Japan beliebten Spielzeuge
22 ひふみん hifumin Zahnloser, älterer und sehr drolliger Shōgi-Experte
23 フェイクニュース feiku nyuusu Fake News
24 藤井フィーバー Fujii fiibaa Fujii-Fieber Fujii ist ein Mittelschüler, der in atemberaubender Geschwindigkeit zum Shōgi-Meister aufstieg
25 プレミアムフライデー puremiamu furaidee Premium Friday Initiative zum Abbau von Überstunden/Ankurbelung des Konsums – siehe hier: http://www.tabibito.de/japan/blog/2017/01/16/premium-freitag/
26 ポスト真実 posuto shinjitsu Postfaktisch
27 魔の2回生 ma no nikaisei “Teuflische Wiedergewählte” Eine Reihe von wiedergewählten Politikern, die sich in Sicherheit wähnten und sich grobe Fehltritte erlaubten
28 ○○ファースト (marumaru) faast XYZ-First Nach “America First”, “tomin fiirst” (see also here)
29 ユーチューバー yūchūbaa You-Tuber
30 ワンオペ育児 wanope ikuji “one operator”-Kindeserziehung Families, bei denen aus diversen Gründen sich nur ein(and) Einzige(r) um die Kinder kümmern kann
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Narita, the gateway to Japan

March 29th, 2017 | Tagged | 1 Kommentar | 1167 reads

Am vergangenen Wochenende habe ich es doch tatsächlich mal geschafft, nach Narita zu fahren. Also zur Stadt Narita, nicht zum Tokyo International Airport Narita, denn den kenne ich (und viele Japanbesucher sicherlich auch) zur Genüge. Seitdem der Flughafen Haneda vermehrt internationale Flüge anbietet, vermeide ich auch nach Möglichkeit Narita, denn während Haneda nur 20 km away, sind es von mir bis nach Narita fast 90 km. Da hilft auch der nagelneue und schnelle Keisei Skyliner not much, denn der beginnt in Ueno bzw. in Nippori, und das ist einfach mal sehr unpraktisch, wenn man im südlichen Teil der Region zu Hause ist.

Blick von der Nakamichi-Strasse Richtung Naritasan

Blick von der Nakamichi-Strasse Richtung Naritasan

Nun wusste ich schon seit langem, dass Narita nicht nur einen riesigen Flughafen beherbergt, sondern auch einen altehrwürdigen und berühmten Tempel – den Naritasan. Trotzdem war ich von der Anlage überrascht: Zum einen liegt sie wunderschön in einem recht hügeligen Bereich der Stadt, zum anderen ist die Anlage riesig und beinhaltet auch einen größeren Park, komplett mit Waldwanderwegen, Wasserfällen und dergleichen. Say, man kann hier wunderbar spazieren gehen. Zumindest, wenn es nicht allzu voll ist, denn der Naritasan wird des öfteren völlig von Besuchermassen überrannt – zur Kirschblüte zum Beispiel, die gerade einsetzt, aber auch über Neujahr. Was ich allerdings nicht kannte, war die Nakamichidōri – eine alte Ladenstraße (und Fußgängerzone – eine Seltenheit in Japan), die in der Nähe des Bahnhofs beginnt und sich bis zum Naritasan hinzieht. Alles sehr gepflegt, alles sehr einladend, and, aber das ist nicht weiter verwunderlich, ziemlich international. Überhaupt ist die ganze Stadt auf ausländische Besucher aus – so gibt es vor den Toren von Narita riesige, neue Einkaufszentren, für Butterfahrtbesucher aus China etwa oder für Flugzeugbesatzungen, die nicht genug Zeit haben, sich bis Tokyo durchzuschlagen. Das Stadtzentrum selbst war jedenfalls eine große Überraschung, und ich kann jedem nur empfehlen, einen Abstecher nach Narita zu wagen – vor dem Heimflug oder kurz nach der Anreise. Zum Eingewöhnen ist die Stadt auch genau richtig – man findet hier so viel Englisch und Englischsprechende, dass der Kulturschock (Oh my god! Hier versteht ja niemand Englisch!) nicht allzu heftig ausfällt.

Spezialität von Narita und eine sehr leckere Angelegenheit: Aal (Unagi)

Spezialität von Narita und eine sehr leckere Angelegenheit: Eel (Unagi)

Für Plane-Spotter lohnt sich zusätzlich ein Ausflug zum Sakura-no-yama-Park (Kirschbaumberg-Park). Hier gibt es, exactly, japanische Kirschbäume, die Anfang April rosa vor sich hinblühen, sowie einen eindrucksvollen Blick auf das Rollfeld. Der Park befindet sich direkt am Flughafengelände und nur 100 or 200 Meter von der Einflugschneise versetzt (je nach Windrichtung kann sich das aber auch ändern, dann sieht man die Flüge nur startenderweise über den Park fliegen, was weniger eindrucksvoll ist).

Am Rollfeld nahe des Sakura-no-yama-Parks

Am Rollfeld nahe des Sakura-no-yama-Parks

Der Flughafen Haneda in Tokyo macht Narita zwar immer mehr Konkurrenz, it seems – aber an Besuchern dürfte es trotzdem nicht mangeln – Naritasan und die Nakamichi-Straße sind auch bei Japanern hinreichend beliebt, it seems. Mehr zur Stadt gibt es wie immer hier.

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The arrogance of the film translator

March 22nd, 2017 | Tagged | 4 Comments | 866 reads

When I anschaltete other day in my little free Netflix, I ended suddenly (and and, always these excuses) Star Trek, more specifically at Captain Archer. The name of the episode: The Hatchery. The brood chamber. In Japanese it would translate without great Rumdeuterei with 孵化 室. And that is what the consequence also. To a hatchery a insectoid species. But since I am now in Japan, offers me Netflix on the whole with Japanese titles and subtitles. The Japanese title of said sequence is: Rebellion of T'Pol, “T'Pol's mutiny”. What happened? Did the translator brag, that he or she has actually seen the episode, ergo white, what is that? For movies that is still traceable in some cases. A movie title is always at the same time advertising for the film, and there are titles, just do not pull out of linguistic or cultural reasons, once they are translated directly. It will then be creative and choose sometimes a completely different title. However, here we are talking about one of many episodes of a TV series, and apart from the arrogance of ferrying ends there is no good reason, the title of this episode not to translate, as provided by the creators of the series. Whether the title now brood chamber or T'Pol mutiny reads, should there have zero influence, if someone views the episode or not (who wants to know from boredom, like the entire Star Trek episodes are translated, is in the USS Kyushu genau richtig).

Des einen Freud', des anderen Leid: Untertitel

One man's meat ', another man's poison: Subtitle

Oh, Subtitle. A chapter of its own. On the one hand you can be lucky, that most foreign films are not dubbed in Japan (Dub fukikae), but with subtitles (Subtitles jimaku) be provided. Because so much is: Sigourney Weaver is simply not Sigourney Weaver in Japanese. When it comes to synchronizing one is far more advanced in Germany, as regards the effort, to preserve the character of the role. The problem with the subtitles is however, that one is reading automatically (mind a wonderful method, to deepen his knowledge of Japanese!), and each time green and blue annoyed about, how much the original said is garbled. Quite often for good reason, but often also unnecessary. I have seen several times Movies, the prior magnificent, subtle punchlines only so bristling – but the subtitles were translated follows listless, that the artwork for the Japanese filmmakers mutated to a dying boring stripes. It is also striking, that most translators of the same school seem to come. Certain rules are respected because iron – This also applies to the synchronization. Since Super Emanze can march smoking with rocket launchers by the image – it is both the synchronization as well as subtitles of feminine particles “wa” angedichtet. Since then not called “I kill you”, but “korosu wa yo”. Alright. After all,de: Since subtitle pass often too fast, postponed one quickly on it, only the Chinese characters of the title “querzulesen”, the rest are ignored at some point automatically. Just as, how with German subtitles fast products and the like through reading.

For movie titles, of course, it is also sometimes wildly, but that is in Germany otherwise:

Original Japanese Translation German title Kommentar
THE GOOD, THE UGLY, THE BAD (The Good, the Bad and the Ugly) The Good, the Bad and the Ugly continuation: The Gunslinger the evening sun Bad and the Ugly The classic. Why has probably decided, that this is a continuation!?
Napoleon Dynamite Bus man The bus Man Napoleon Dynamite As you probably thought 男 to the popular in Japan 電車, the “Train man”…
The Return of the Living Dead Return of the Living Dead Battalion Damn, the zombies come Better than the German title…
Gravity (Film) Zero Gravity weightlessness (=Zero Gravity) Gravity “gravity” probably was not gripping enough…
Gravity (Star Trek episode) Love that disappeared along with the black hole Love, which disappeared with the black hole severity How poetic!
The Martian – Bring him home Odyssey Odyssey Der Marsianer – Rettet Mark Watney As you probably wanted not vergrausen Science Fiction-haters…
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Denden? Unnun! Wenn Politiker nicht lesen können…

January 27th, 2017 | Tagged , , | Comments Off on Denden? Unnun! Wenn Politiker nicht lesen können… | 728 reads

Im japanischen Parlament geht es wirklich öfter mal zu wie im Kindergarten. Dazu zählen ungezogene Parlamentsabgeordnete, die laut herumbrüllen. Oder Plakate hochhalten im plüschbewehrten Parlamentssaal. Darüber mokierten sich neulich die regierenden Liberaldemokraten. Da ließen es sich die oppositionellen Demokraten nicht nehmen, im Archiv zu kramen – and behold, während der kurzen Regierungsphase der Demokraten um das Jahr 2010 herum standen da doch tatsächlich Liberaldemokraten mit Plakaten in der Hand im Parlament.

Abe wollte dies wiederum kontern, unter anderem mit der Bemerkung, dass er bei seiner Attacke auf die Plakathalter nie die Demokraten namentlich genannt hatte. Doch dann verhaspelte er sich beim Lesen: Irgendwann hieß es “teisei denden”. “Teisei” means “Korrektur”, aber was in drei Teufels Namen bedeutet das Wort “denden” here?

Das Manuskript lag nicht vor, also konnte man nur rätseln. Wahrscheinlich stand dort aber

訂正云々

– schließlich liest man das sehr geläufige Schriftzeichen “伝” (inter alia) “the”, und das Schriftzeichen “云” ist relativ selten. Richtig wird das Wort jedoch “unnun” Read (and means “und so weiter”).

Die Häme war natürlich gross, vor allem beim in Japan besonders beliebten Twitter-Netzwerk. Examples:

Schöne Persiflage auf Pikotaro!

Dieser ist auch interessant: “…das eigentliche Problem ist doch, dass die Regierung Abe so eine Sache mit einem schnöden ‘und so weiter’ vom Tisch wischen will…”.

Für alle Japanischlernenden sollte das jedoch zur Beruhigung beitragen. Selbst japanische Ministerpräsidenten sind vor Schriftzeichen und deren Lesungen nicht sicher. Es stimmt natürlich aber nachdenklich, dass ein seit 5 Jahren regierender Ministerpräsident Manuskripte im Parlament vorliest, die er noch nicht einmal selber lesen, ergo verstehen, can…

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Contribution #1000: Japanese dialects

August 30th, 2016 | Tagged | 8 Comments | 1077 reads

The other day I'm a interesting article stumbled, representing with maps, where what terms for one and the same thing can be used in Japan. The idea is not new – in Germany there are, for example, a great Atlas of the German language, which detail and vividly dealt with the subject. And for a spoke interested geographers is something fascinating course.
While living in Japan almost exclusively Japanese, But of course, dialects have emerged in Japan. If you explain Japanese, which gives it something in Germany, respond most with the greatest astonishment – but only because of sheer ignorance. Course in Germany and dialects. Even in the US, although the English there many places only before well 300 Years summed really foot, there are so finally dialects. And the desolate the area, the higher the variants.

Who we say times over 20 Hours seriously busy with Japan, joins the first to the infamous Kansai dialect, spoken in Greater Osaka and notorious therefore, because it most closely with the (Rand)can compare Berlin snout. The brashness is partly the reason, that most Japanese comedians come from the area and speak the Kansai dialect – whether they are at home or live in Tokyo, does not matter. The dialect can be difficult to take, and most of Kansai dialect speakers are also proud and do not even think, to speak Japanese high. Sometimes the people betrayed by seemingly innocuous phrases in emails, for example,: Writes someone as the only difficult to translate into other languages, mandatory politeness “~We become indebted to.” (osewa ni natte orimasu – mutatis mutandis in about “Thanks for your continued support” and sets the whole a “Every time” (maido = always) before, you can be pretty sure, that the author originally from Kansai (in Tokyo to write more “Always” – this also means “always”).

Next, most will hit the Tsugaru dialect – that is highly spoken in the north of Honshu, and he deserves to be called truly dialect: While one most will notice the Kansai dialect, one is lost when real Tsugaru dialect. Many words are totally different or exist so not in Japanese (for example “azumashii” – which means something like “cozy” and can not 1:1 are transferred into Japanese), and the intonation is also different from the standard Japanese. This is also true for most other Tohoku dialect (Tohoku is the northeastern Japan, mind without Hokkaido, this is due to the young history of colonization relative dialect free).

In the south it goes dialect moderate manufactures high – on Okinawa for example, the yes to the 19. Century did not belong to Japan. On each island has its own dialect developed so. And so the whole thing is still really fun, you throw even one or the other character with pure, so it can read and nobody. On the idea, the one 美 ら 海 as “Churaumi” must read, you just can not come with even the extensive character of knowledge (but nevertheless agrees the importance: beautiful sea).
However, not only the simple words or emphasis, which often reveal the origin of the speaker. The endings, usually only one or two syllables, are different from area to area. Sometimes the syllables mean then also something else entirely, and the confused course.

Verbreitung der Partikel "da", "ya" und "ja" in Japan (Quelle: Wikipedia)

Distribution of the particles “of”, “already” and “and” in Japan (Those: Wikipedia)

On article linked above, the choice of words is interesting. One of the 5 studied words is “Pflaster”, and as it is strange, have as settled in the different areas as different words. Even the word, that you used, express discomfort, is interesting. How to use the north the word “Scary” (kowai), actually “terrible” means – in the middle, however “Helluva” (you were), what actually “wise” or “diligent” means. The different terms for “Gerstenkorn” (the inflammation in the eye) are also funny: We are talking about this fact “monomorai” called stye in Kumamoto as Ohime-san (Prinzesschen) or in Saga as “Visitor” (guest).

What stands out in Japan, is the fact, that one makes hardly on the dialects of other funny – in Germany the figure is almost like a national sport. But the humor is just another.

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Something Nihonium complacent? Element 113 now has a name

June 9th, 2016 | Tagged , | 3 Comments | 708 reads

Today, the names of four were discovered in recent years (ie synthesis) announced elements¹: Thus, in future member 115 Moscovium (Mc), 117 Tennessine (Ts), 118 Oganesson (And) – and element 113 Nihonium (Nh) mean. Der Name Japonium stand wohl auch zur Diskussion, aber man entschied sich dann doch für den Landesnamen in der Landessprache. Ganz offiziell ist das jedoch noch nicht: Das endgültige OK erfolgt erst in ein paar Monaten durch das International Union of Pure and Applied Chemistry, das erstmal feststellen muss, ob wirklich alle Kriterien erfüllt wurden (Wiederholbarkeit des Experiments usw. – man hat das Element aber bereits drei Mal erfolgreich hergestellt. Immerhin ist Nihonium auch das erste Element überhaupt, dass in Asien entdeckt wurde. Viel Freude hat man an dem Element zwar nicht – man kann nur ein paar Atome herstellen, und die zerfallen in ein paar Tausendstelsekunden wieder, aber das ist nicht verwunderlich, da alles oberhalb der 105 (If I remember correctly) diese Merkmale aufweist.

After Darmstadt, Berkeley und Ytterby kommt nun also auch Japan zu der Ehre. Und die japanischen Forscher des Riken-Instituts begründeten ihre Nameswahl damit, dass sie damit dem japanischen Volk für seine Unterstützung danken wollen. Recht so – Riken wird ja auch von Steuergeldern finanziert. Unüblich ist das nicht: In den vergangenen Jahren wurden Elemente häufig nach dem Entdeckungs/Forschungsort benannt. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Kim Jong-un beim lesen solcher Nachrichten auf die Idee kommt, dass das nordkoreanische Volk ebenso ein Element benennen sollte. An der Herstellung vom Kim-Il-Sungium wird vielleicht sogar schon gebastelt, who knows.

Im Japanischen benutzt man übrigens nur für 15 Elemente Schriftzeichen – das ist etwas schade und schwer zu lernen, denn Namen wie den für Brom liessen sich um ein vielfaches einfacher merken, und man weiss auch gleich, woran man bei dem Element ist:

Character Lesung Significance Translation
hydrogen suiso Wasser-Element Wasserstoff
iron tetsu Require Require
platinum hakkin weisses Gold/Metall Platin
copper Copper Copper
silver gin Silver Silver
Gold kin Gold Gold
mercury suigin Wasser-Silber Quecksilber
亜鉛 aen Sub-Blei Zink
carbon tanso Kohle-Element Carbon
oxygen sanso Säure-Element Sauerstoff
硫黄 Schwefe-Gelb Schwefel
lead en Lead Lead
nitrogen chisso Stick-Element Nitrogen
臭素 shūso Stink-Element Brom
chlorine enso Salz-Element Chlor

Wer unbedingt möchte, kann noch eine Handvoll weiterer Elemente mit Schriftzeichen schreiben – so zum Beispiel ケイ素 (珪素) keiso Silicium) or ヒ素 (砒素) hiso Arsen, aber da die Schriftzeichen eher selten sind, bevorzugt man die Katakana 素 (Element)-Schreibweise. Das Gros der Elemente wird jedoch gänzlich mit Katakana geschrieben. Da haben es die Chinesen leichter oder schwerer – depending on, wie man es nimmt: Germanium wird auf Japanisch ゲルマニウム (Gerumaniumu) written, auf Chinesisch hingegen 锗 zhě (was rein gar nichts mit Deutschland zu tun hat – man hat einfach ein Zeichen mit dem Element Metall zum Schriftzeichen bestimmt).

Japanische Periodensysteme und vieles mehr kann man übrigens kostenlos bei der Webseite des MEXT (Ministerium für Bildung, Wissenschaft usw.) Download – siehe zum Beispiel unten:

Periodentafel auf Japanisch. Quelle: MEXT (Ministerium für Bildung und Wissenschaft)

Periodic Table in Japanese. Those: MEXT (Ministry of Education and Science)

¹ See for example here.

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Learn Japanese with the Togearitogenashitogetoge

February 17th, 2016 | Tagged , | 3 Comments | 946 reads

Stachelstachler. Quelle: Wikipedia.There was once a subfamily of beetles, belonging to the leaf beetles (in Japanese: hamushi – ha=Blatt, mushi=Käfer/Insekt) belong. And since many members of this subfamily spines (“toge”) have, called this subfamily in Japanese Togehamushi. Stachel Leaf Beetle. However, there are also a few species in the family, have unfortunately not sting. The talk is logically Togenashitogehamushi. Also “Sting without Sting Leaf Beetle”. Onomatopoeia is a man in Japan, onomatopoeic words, loves – especially after the syllable scheme 1 + syllable 2 + syllable 1 + syllable 2 – you have the whole subfamily still missed a pet name: Togetoge. Also “Sting Sting”.

thus from the stingless but really prickly leaf beetles a Togenashitogetoge. A barbed-without-sting sting. But here it comes. The Japanese Wikipedia¹ going to do is go into more detail:

Also fellow of thorns without splinter splinter there is some sort of thorns, it has been introduced in several of the literature in the way that is called thorns Ali thorns without splinter splinter (splinter Ali splinter without thorn leaf beetle).

If hot: Among the relatives of stingless Stachelstachler but there are also species, have indeed sting. Diese werden in zahlreichen Publikationen mit dem Namen “Togearitogenashitogetoge” presented. quasi the “Sting with Sting-without-Stachelstachler”.

So, So today we have the words “with” (are), “without” (nashi) and “Stachel” (toge) learned. It's that easy, thanks to the Mitstachelohnestachelstachelstachlers. And next time I ask you to Ukeguchinohosomionaganookinahagi before.

¹ See here.

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Yabai und andere Sprachumbrüchlichkeiten

September 24th, 2015 | Tagged | Comments Off on Yabai und andere Sprachumbrüchlichkeiten | 781 reads

yabaiAlljährlich, since 1995, führt das 文化庁 bunkachō Amt für kulturelle Angelegenheiten eine Erhebung durch, mit der man feststellen möchte, wie sich die Japanische Sprache ändert. Gefragt werden meist gute 3’000 Japaner in allen Altersgruppen über 16 Years, und das Ergebnis wird unter anderem als handlicher Exzerpt von gut 20 Pages, gespickt mit den obligatorischen Excel-Grafiken, zur freien Verfügung ins Netz gestellt. Der Bericht nennt sich 国語に関する世論調査の結果について Über Resultate der Haushaltsbefragung zum Thema Landessprache und kann heruntergeladen werden¹.

Der letzte Bericht ist aus dem Jahr 2014 – aber der heisst nur so, denn die Befragung wurde Anfang diesen Jahres durchgeführt, und danach brauchte man noch etliche Monate Zeit, um die tollen Excel-Grafiken herzustellen. Kaum war der Bericht erschienen, pickte sich die Presse die Rosinen aus dem Kuchen und veröffentlichte das, was die meisten Japaner eigentlich schon wussten, sich jedoch noch nie ernsthaft Gedanken darüber machten. In diesem Jahr war es zum Beispiel das Wörtchen やばい yabai. Dieses Adjektiv hatte ursprünglich die Bedeutung “dangerous” beziehungsweise “nicht zu retten”, doch rund 90% der Befragten gaben an, das Wort nunmehr auch als Wort der Anerkennung zu verstehen. For sure,de, die ursprüngliche Bedeutung gibt es noch immer, aber in der Tat wird “yabai” schon seit einigen Jahren mit positiver Konnotation versehen. Ganz nach dem Motto “terrible yummy” for example. Aus nostalgischen Gründen schaue ich natürlich in mein allererstes Japanisch-Deutsches Wörterbuch (Shinzinger, Sanshusha, 150. Edition, 1996), mein treuer Begleiter auf den ersten Jahren Irrfahrt durch die japanische Sprache, und der Eintrag für yabai lautet wie folgt:

ya⎡ba⎤i やばい ⦅俗⦆Murks! 〜商売 ein verfluchtes Geschäft

und das erinnerte mich sofort an meine Kämpfe mit diesem Wörterbuch, denn oftmals bot es keine richtige Übersetzung an, sondern nur eine Ahnung dessen, was das Wort bedeuten könnte. Murks! Wer in drei Teufels Namen benutzt den “Murks” – und dann noch, wenn das zu übersetzende Wort ein Adjektiv ist. Dabei fällt mir ein, dass die mit Abstand lustigste Übersetzung, die ich jemals in einem Wörterbuch gesehen habe – und ich habe sehr, sehr viele Wörterbücher gewälzt – ebenfalls aus dem oben genannten stammt:

ノーパンで泳ぐ ⦅俗⦆nackto-arschio schwimmen.

(zur Erklärung: ノーパン (noopan) stammt von “no pants”, also ohne Hosen). Nackto-Arschio-Schwimmen? I have no idea, in welchem Teil Deutschlands man so spricht. But I digress.

Interessant war der Kommentar eines Lesers über oben genannte Untersuchung und das Wort “yabai” auf Yahoo! Japan²: そのヤバイが褒め言葉って、凄い時代になりました。 “‘Yabai’ gilt also nun als Lobeswort – was für Zeiten das doch geworden sind!” Dabei benutzt der Kommentator das Wort “sugoi” – doch gerade dieses Wort hat vor gut 20 Jahren den gleichen Prozess durchgemacht wie “yabai”, because “sugoi” bedeutete dereinst “terrible, schrecklich” – heute jedoch “erstaunlich”, but also “very”. Welche Bedeutung der Kommentator wohl meinte?

Interessant sind an dem Bericht jedoch nicht nur die Ergebnisse, welche Worte neu sind oder neu definiert wurden, sondern wie sich zum Beispiel auch die Schreibweise von Kanji ändert:

Kanji mit alter Handschriftweise (links) und häufig anzutreffender, neuer Schreibweise: Blau: Nur die linke Schreibweise ist richtig. Rot: Nur die rechte Schreibweise ist richtig. Gelb: Beide sind richtig. Quelle: Ebenda

Kanji mit alter Handschriftweise (links) und häufig anzutreffender, neuer Schreibweise: Blau: Nur die linke Schreibweise ist richtig. red,de: Nur die rechte Schreibweise ist richtig. Yellow: Beide sind richtig. Those: Ebenda

Diese Feinheiten werden über die Jahre hinweg verfolgt. As can be seen, ist man sich oftmals ziemlich unsicher, wie ein Zeichen eigentlich geschrieben werden sollte. Soll der Bereich rechts unten im Schriftzeichen 保 nun 木 oder ホ geschrieben werden? Soll das Element ノ im Schriftzeichen 女 aus dem waagerechten Strich herausbrechen oder nicht? In vielen Fällen ist beides richtig, aber die Befragten hielten dabei das eine oder das andere für definitiv falsch. Leider sind sich da selbst so manche Lehrer nicht einig.

Für Japanisch-Lerner ist die Untersuchung durchaus aufschlussreich. And: Für im Ausland lebende Japanischlehrer sollte dieser Bericht alljährlich Pflichtlektüre sein. Mein erster Japanischlehrer lebte bereits seit Jahrzehnten in Deutschland und hatte, wie ich bei meiner ersten Japanreise leider entsetzt feststellen musste, vom modernen Japanisch keinen blassen Schimmer mehr. Die paar gelernten Sätze und Vokabeln waren zu einem guten Teil völlig antiquiert.

¹See here (PDF).
² See here.

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Next stop Essäkuhssä

May 19th, 2015 | Tagged | 10 Comments | 1898 reads

Japanischer Fahrplan: Sonst noch irgendwelche Fragen?

Japanischer Fahrplan: Sonst noch irgendwelche Fragen?

Wenn man lange in Japan lebt, und dazu auch noch Japanisch lesen und verstehen kann, verliert man schnell den Touristenblick auf das Land. Dabei hatte ich den doch auch mal, doch das ist nun schon fast 20 years ago. Erst nicht-japanischer Besuch ruft mitein paar einfachen Fragen die Erinnerungen wieder wach. “Wann fährt der Zug?” for example. The (Rand)berliner in mir würde natürlich instinktiv “Bin ick Schaffner oder wat?” entgegnen, aber man ist ja nett – und antwortet dann “17:34” – und möchte aufgrund der soziogenetischen Verantwortung gleich noch “steht doch dran!” say,de. But wait: Sicher steht das an der Anzeige oder am Fahrplan, aber der Ortsname steht dann doch nur in Schriftzeichen da.

Fairerweise muss man dazu sagen, dass sich diesbezüglich schon einiges getan hat in den letzten 20 Years. Das ist zu einem guten Teil der Technik zu verdank
en, denn neuartige Displays, die es nun ja fast überall gibt, erlaubt es den Betreibern zum Beispiel nunmehr auch, in Bussen und vielen Bahnen anderssprachige Anzeige zu schalten. Only, wenn es analog wird – sprich Fahrpläne an Bushaltestellen oder Bahnhöfen, hört der Service meistens auf. Oh, sie können kein Japanisch lesen? Na das ist ja dann aber mal ganz dumm gelaufen!

Was ich von englischsprachigen Ansagen in Bussen und Zügen halten soll, weiss ich aber bis heute nicht:

The next stop is Essäkuussä

säuselt die Ansage im breiten amerikanischen Akzent vom Band, und man muss, zumindest als jemand, der mit einer Sprache aufgewachsen ist, in der man weiss, that the “a” also “a” und nicht anders ausgesprochen wird, schon mal kurz überlegen und umrechnen, bis man weiss, dass man gleich in “Asakusa” (ie: “Asáksa”) holds. Ist das richtig? Muss man wirklich japanische Namen so aussprechen? Denken dann ahnungslose Besucher nicht, dass dies die richtige Aussprache sei und von allen Eingeborenen entsprechend verstanden werden muss? Das Gegenbeispiel habe ich vor vielen Jahren in China erleben dürfen. Dort sagte im Bus eine chinesische Ansagerin: “Next stop Yíhéyuán!” Das half auch nicht richtig weiter, denn man muss schon ein trainiertes Ohr haben, um den Namen wiederholen zu können.

Mein englischer Arbeitskollege spricht ebenfalls, selbst nach gut 10 Jahren in Japan und noch immer völlig unbelastet von jeglichen Japanischkenntnissen, japanische Ortsnamen geradezu penetrant im englischen Akzent aus. Als ich ihn damit einmal aufzog, antwortete er: “Themselves to blame, dann sollen sie es anders schreiben!”. So kann man es natürlich auch sehen.

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