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Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Interference Factor Handymensch

April 11th, 2014 | Tagged , | 3 Comments | 1328 reads

Docomo, one of the three major wireless carriers in Japan, has spread among the people recently an instructive video, and the video currently spreading very fast. It's about, what can happen, when you walk through the countryside while only looks at his cell phone. The simulation shows concretely, what happens, when 1,500 At the same time the famous people “Scramble”-Cross intersection in Shibuya and all to stare on your mobile phone. Das Score to Simulation, based on the highly restricted field of view of passers-by, said, that only one third may, without prejudice to cross the intersection in time – the rest is either too slow or collide with other pedestrians (about 400 Time) together.
As far as the simulation is not removed from the reality. Since my move I also get into Shibuya to best rush hours to. Here I pass countless stairs and narrow hallways, and half of others going through the course here with the spark in the styluses: Either, to read something, to write or watch TV. Many seem to really doing according to the method “the others are walking around already about me” proceed, but at some point the critical mass is reached – then there are too many cell phone junkies and no longer fits on. The fact, that the said people of course are much slower than the rest, makes me mad each time. In addition, there Naglfar blow at full volume through the headphones, and already achieved an operating, for the next 10 Enough hours in the office.
Of course, some contemporaries let their aggressiveness run free. This includes Bloggerkollege Coolio, as daily by some Japanese. Also I have after 20th homo Mobilfunkensis no desire for Dodge's and make me stubborn. Aah, Shibuya. The exact opposite of a walk through the forest! But here is the video:




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Finally: The largest yakuza clan has its own website!

April 3rd, 2014 | Tagged | 3 Comments | 2082 reads

Offizielle Webseite des Yamaguchi-Clans

Official website of the Yamaguchi clan

No, the first of April was yesterday. So it's no joke: 山口組 Yamaguchi-gumi, Japans größter-Yakuza clan, has its own website. Now, one might speculate, die Domain lautet yamaguchigumi.com oder so, but no: The site is under the sonorous, catchy domain name http://zenkokumayakubokumetsudoumei.com/ erreichbar. And the first message, jumping an eye-: 麻 薬 追 放 国土 净化 同盟 fighters Tsuihō Shirai Kenzai Jōka Dōmei – Association for the banishment of drugs and the clearing of land. Sieh an, sieh an! Was findet man dort? Ein paar YouTube-Videos und Photos, including by Kazuo Taoka, the late, dritten Clanchef. Interestingly, among others, the page about activities: So wird here reported, as the clan for Halloween (!) Distributed sweets to the little ones in the neighborhood. Now that's a headline: “Yakuza celebrates Halloween with children!”. Would not a band member “Trick or Treat” contrary to roar, I would leave but very nimble rüberwachsen quite a lot of chocolate, that's for sure.

Why a Website? Japan has tightened the screws in recent years. So companies and businesses have for some time compliance documents submitted or. sign, in which they explain, to have nothing to do with the Yakuza. Where the term “Yakuza” is of course not used, since the word itself could act transfiguring. Newspeak is the word Violence Institute – Violent gang, but everyone knows, what is meant. Well Yakuza have been trying for a long time, with (semi)legitimate business to make money. As well as getting away from the bad image, and the website seems to be an attempt to. You can see the page of course befitting “liken”, and also do some. The police may facilitate the work of the, but they can find out as relatively simple, who might have something to do with it. If you look at the video of the New Year's temple visit of the 6. Clanchefs an, you have to chuckle a bit at the end. In the credits under “Production & Processing” no name, but simply “Project Team”.

Well. To ban drugs from the country is not a bad idea. What the Yakuza but else so all drives these days, is not visible from the side. But somewhere the money will come for the candy for Halloween already.

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Iwao Hakamada or the living plea against the death penalty

March 31st, 2014 | Tagged , | 7 Comments | 2621 reads

In der vergangenen Woche machte ein alter Mann die Schlagzeilen, der nur noch mühsam gehen und sprechen kann: Iwao Hakamada, born 1936 in Shizuoka und damit 78 Years old. Before 48 Jahren war er das Gegenteil dessen, was er heute verkörpert: Er war ein Profiboxer. Heute hält er jedoch einen vom Guinnessbuch der Rekorde zertifizierten, traurigen Rekord: Niemand sass länger in der Todeszelle als er. Exactly – 48 For years. In der vergangenen Woche entschied das Gericht, nach zahlreichen erfolglosen Anläufen zuvor, dass der Fall wieder neu verhandelt werdenund der Angeklagte bis dahin freigelassen werden muss.

Hakamada arbeitete nach Karriereende in einer Miso-Fabrik. 1966 brannte das Haus einer seiner Vorgesetzten nieder, und nach eigenen Angaben versuchte Hakamada, das Feuer zu löschen. Nach dem Brand fand man die Familie des Vorgesetzten – Man, Frau und zwei Kindererstochen in der Ruine. Und es fehlte eine grosse Menge Geld. Umgehend wurde Hakamada festgenommen. Und es begann eine Tortur. Angeblich wurde er 264 Stunden lang verhört, oftmals 16 Hours a day, 23 Days. Das reichte anscheinend aus, ihn zu brechen: Er gestand die Tat. Aber er widerrief sein Geständnis vor Gericht. Doch die Polizei präsentierte ein Pyjama des Verdächtigen, mit Blutflecken der Opfer. Drei Richter verurteilten in 1968 zu Tode.

Da sass Hakamada also in der Todeszelle. In Japan bedeutet dies verschärfte Einzelhaft, nur sehr wenige Besuche und absolute Ungewissheit: Weder der Todeskandidat noch seine Familie oder Anwälte erfahren, wann die Hinrichtung stattfindet. Dies kann ein paar Monate oder ein paar Jahrzehnte nach der Urteilsverkündigung geschehen. Nur wenige Stunden vor der Hinrichtung wird der Todeskandidat eingeweiht.

Es gab etliche Versuche, den Fall wieder aufzurollen. Einer der drei Richter, Kumamoto, trat 2007 an die Öffentlichkeit und erklärte, dass an dem Fall wahrscheinlich etwas faul war. Und doch dauerte es bis 2014, bis endlich erneut verhandelt wurde. Dieses Mal mit einer DNA-Analyse, die nahezu zweifelsfrei feststellte, dass Hakamada mit dem einzigen Beweisstück nichts zu tun hatsehr wahrscheinlich wurde dieses von der Polizei gefälscht.

Alone 2013 wurden in Japan acht Gefangene exekutiert. Hakamada hat die lange Einzelhaft mürbe gemacht. In den letzten Jahren wurden fast alle Besuche nicht genehmigtdas betraf vor allem seine ältere Schwester, die in all den Jahrzehnten immer zu ihm stand. Nun ist er alsodraußen”, in einem Zeitalter, in dem er sich nur schwer zurechtfinden dürfte. Gebrochen, mit Diabetes und psychischen Schäden. Ob er jemals wieder froh wird? Man darf es bezweifeln. Dieser Fall zeigt deutlich, warum die Todesstrafeob in Japan oder anderswoabgeschafft gehört. Und dass die japanische Art und Weise, Todeskandidaten zu behandeln, einfach unmenschlich ist. Sure, der Großteil der Japaner unterstützt die Todesstrafe. Ist es deshalb richtig, als Außenstehender die Abschaffung zu verlangen? Necessarily. Der Großteil der deutschen Bevölkerung stand auch hinter den Nazis. Das bedeutet jedoch nicht, that the, was die Nazis gemacht haben, was correct. Eine etwas brutale Analogie, perhaps, aber bloss weil die öffentliche Meinung nach dem Galgen verlangt, muss das noch lange nicht heissen, dass dies legitim ist.

Dieser Fall kennt eigentlich nur Verlierer: Hakamada, seine Familie, das japanische Justizsystem, die Polizeikeiner hat etwas gewonnen. Aber es kennt einen Helden: Kumamoto, dessen späte Reue dafür gesorgt hat, dass der Fall wieder in die Öffentlichkeit rückte. Er hätte genauso gut schweigen können, aber er trat an die Öffentlichkeit, weil ihn sein Gewissen plagte. Und natürlich Hakamada’s Schwester, die all die Jahrzehnte zu ihm gehalten hat.

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Porno-Industrie

January 28th, 2014 | Tagged | 13 Comments | 3053 reads

AV-Cover. Nein, die DVD gibt's nicht zu gewinnen. Das Cover ist aus dem Internet geliehen.

AV-Cover. No, die DVD gibt’s nicht zu gewinnen. Das Cover ist aus dem Internet geliehen.

Als mein 2-jähriger neulich in einem sehr kurzen, unbewachten Augenblick in die Porno-Abteilung der hiesigen Videothek rannte, I thought, das man darüber auch ruhig mal ein paar Zeilen schreiben kann. Mangels Wissen (ich weiss natürlich nur, dass es bei Pornos meist ein Happy End gibt und am Ende alle nackt sind… or?) wird das natürlich nur ein sehr oberflächlicher Artikel. In earnest – neulich schilderte ein Online-Artikel der Japan Times ein bisschen den Alltag der Kunstschaffenden. See here. Pornos werden in Japan schlicht und einfach AV (englisch gelesen, steht für Adult Video) genannt und sind, so will es das Gesetz, in der Regel verpixelt. Natürlich nicht komplett, sondern nur dort, wo Reibung entsteht oder entstehen könnte. Die Zahlen, die im Artikel genannt werden, sind beachtlich (und vielerorts hinreichend bekannt): Japaner geben im Schnitt 157 Dollar pro Jahr für Pornos aus. Diese Daten stammen aus dem Jahr 2010 und wurden here zuerst veröffentlicht. 157 Dollar. Man darf freilich davon ausgehen, dass sicherlich mindestens ¾ der Bevölkerung keine Pornos schauen, da sie entweder zu alt, zu jung, zu brav oder was auch immer sindoder kein Internet und keinen Convenience-Store um die Ecke haben. Power 600 Dollar. At least. 2 Dollar pro Tag. At least. Gee! Deutschland schafft es gerade mal auf 60 Dollar. Well done, Alice Schwarzer :) Noch beeindruckender ist freilich Südkoreamit über 500 Dollar pro Einwohner einsamer Spitzenreiter. Will hot, entweder sind Südkoreaner einfach nur ständig spitz. Oder prüde. Or porn is more expensive than elsewhere. I do not want to speculate about that too much, but the restrictive society and the high pressure, be successful must always and everywhere, will certainly have its influence (and it will be correspondingly no coincidence, that South Korea is the world leader in terms of plastic surgery).

In Japan ist man – superficially at least – prudish compared to many European countries. Naturism? Absolutely unthinkable. Instead, most women prefer to rise in Burkini-like garment into the water. About sex, you do not talk like. Jokes with sexual content? Is not there actually. Well, the Jokes – shimoneta (Racy Humor) there, but is usually harmless. Sex vor der Ehe? Frowned upon in principle, and in the house of the parents is sometimes not. There are the countless hours and Hotels. But at least the prudery is not religious conditionally – There is no “No sex before marriage”-Sermons in the true sense, and on the other hand, there are also no noticeable feminism. But for tons of singles, have that just will not have the opportunity, the opposite sex, or may not, depending on the predisposition, to get ahead of the shotgun. Since AV naturally offer a great valve, and it will not miss any game type. Where should of course be emphasized, dass in Japan, contrary to other reports, NOT at every turn vending machines for
standing around cars schoolgirl panties. But this lie in every convenience store (24-Hour convenience store) dozens of colorful books from, usually with Gravure Idol (gurabia aidoru, von gravure idol) – young women usual with more up front than in these climes. And no, many do not hesitate to, to verkonsumieren this booklet equal standing.

It is interesting, that AV lead actresses often “the jump to light” create: They are often later become famous in other ways, especially on television, and they shall be liable on account of their previous profession to not about a certain pathos. I dare to say, that porn actresses in Japan less hostility / be treated as derogatory in many other countries. Some are famous even beyond the country's borders: Thus, for example Sora Aoi (Aoi Sora – Artist Name, means “blue sky”) in China a genuine star. And there also arises already a fine example: A look at the Wikipedia article lists under the usual data on their entire mass. And, also it can be good Wikipedia…

Of course, all the actresses blogging also, because that is Fashion. Even the normally restrained Yahoo! has a lengthy list of AV actresses in the fundus – see here. Also described in the above article, just 19-year-old actress Shiori Tsukada Blogs fleissig. What is? Do not know. So far not enough my interest but then.

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Naraigoto – or: Lernen, learn, nochmals lernen

January 14th, 2014 | Tagged | 5 Comments | 1933 reads

Private Schwimmschule bei Tokyo

Private Schwimmschule bei Tokyo

In Japan wird seit jeher daslebenslange Lernenpropagiert und wahrscheinlich nur in wenigen Ländern so stark kultiviert. Es wird gelernt, there's no tomorrow – von der Wiege bis zur Bahre. Und das fängt früh an: Nicht wenige Eltern schleifen ihre Kinder im zarten Alter zum Ballettunterricht oder Fußballtraining. This is called 習い事 Naraigoto = das Lernen. Besonders beliebt (so scheint es jedenfalls, wenn ich mich im Freundeskreis umschaue) sind Ballett, Piano, Schwimmen, Soroban (ein japanischer Rechenschieber), später dann Kalligraphie, Fußball, Kampfsportarten (very often: Karate, Jūdō deutlich weniger), Tanzen und so weiter. Prinzipiell ist das keine schlechte Angelegenheit, so lange man die Kinder nicht überfordert. Und das ganze ist durchaus gut organisiert. Meine Tochter, 7 Years old, geht seit über zwei Jahren zum Tanzen, und ein Mal im Jahr findet eine Tanzshow in der Stadthalle statt: Dort tanzen all die verschiedenen Altersgruppen, vom Kindergarten bis zur Oberstufe, vor mehreren hundert Besuchern. Natürlich sind fast alle Besucher auf irgendeine Art und Weise mit den Tanzenden wenn nicht verwandt so doch befreundet. So lernen die lieben Kleinen nicht nur Tanzen, sondern auch Lampenfieber, Gruppenarbeit (es wird in Gruppen getanzt, aber kurze Soli gibt es auch) und vieles mehr kennen.

Tanzen ist dabei sogar recht günstig, das kostet für eine Stunde pro Woche nur 50 Euro im Monat. Beim Schwimmen wird es schon teurerfür den Schwimmkurs bezahlen wir rund 80 Euro im Monat, aber das sind dann auch zwei Stunden pro Woche, inklusive Busfahrt. Hinzu kommen dann noch diverse Nebenkosten, die meistens plötzlich anfallen: Hier mal 80 Euro für das Outfit zur Tanzveranstaltung. Da mal 20 Euro “Benutzungsgebühr für die Umkleideräume” etc.. Das ist alles gut und schön, aber mal ehrlich: Kinderreich und mittellos möchte ich in. Japan nicht sein. Obwohl wir sicherlich mittellos werden, denn diese kosten sind erst der Anfangab der. Mittelstufe wird es richtig teuer

Nun müssen wir uns noch etwas für unseren bald 3-jährigen überlegen, denn der sprudelt nur so über vor Energie, und die sollte man besser früher als später, zumindest ein bisschen, bündeln. Schwimmen lernen ist sicherlich ein Muß, denn der Schwimmunterricht an Schulen reicht dazu nicht aus. Aber was dann? Piano? Ähem. Stelle ich mir lustig vor. Vielleicht doch lieber Karate? Let's see. So lange es den Kindern Spaß macht. In der DDR hiessen diese außerschulischen SachenZirkel” or “AG”, und die waren kostenlos. And if I remember correctly, haben sie meistens viel Spaß gemacht.

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Beobachtungen: Städtebau mit und ohne Krieg

January 10th, 2014 | Tagged | 7 Comments | 2117 reads

Japanische Städte werden von vielen Besuchern, vor allem aber von länger in Japan verweilenden, als chaotisch empfunden. Chaotisch im Sinne von stadtplanerisch chaotisch. Ein einheitliches Stadtbild ist quasi nicht existent, stattdessen scheint jeder zu bauen, wie es gerade passt. Hinzu kommt eine nicht selten chaotische Straßenplanung. Hinzu kommen oftmals irrwitzig schmale, aber hohe Häuser sowie der quasi nicht vorhandene Abstand zwischen den Häusern. Darauf angesprochen, hatte ich früher öfter Dinge gehört wie “this is so, weil nach dem Krieg / nach dem Erdbeben usw. alles schnell aufgebaut wurde”.

No. Daran liegt es nicht. Das wurde mir mal wieder auf der Insel Ishigaki in Okinawa klar. Während die Hauptinsel gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von den Amerikanern erobert wurde und der dicht besiedelte Süden der Insel quasi dem Erdboden gleichgemacht wurde, blieb Ishigaki verschont. Dort gab es nur eine kleine Einheit der kaiserlichen Armee, und die Amerikaner begnügten sich wohl damit, das Flugfeld zu bombardieren. Well, weder auf Okinawa noch auf Ishigaki gab es in der Vergangenheit wirklich verheerende Erdbeben. Krieg hin oder her: Das Ergebnis ist nahezu gleichauch im Hauptort von Ishigaki ist alles bunt durcheinander gewürfelt.

Panorama des Hauptortes von Ishigaki

Panorama des Hauptortes von Ishigaki

Für Europäer ist der Wildwuchs im Städtebau durchaus gewöhnungsbedürftig, denn in den meisten Städten in Europa findet man je nach Straße oder Viertel ein oft mehr weniger geschlossenes Stadtbilddas äußert sich zum Beispiel in Häuserzeilen, in denen die Häuser entweder gleich groß sind oder zumindest architektonisch miteinander abgestimmt sind. Ausnahmen bilden freilich Städte, die im Krieg stark zerstört wurden.

Auf Okinawa stellt man übrigens schnell fest, dass Häuser dort andersverwittern” – in der feuchten subtropischen Luft verwandeln sich nur etwas ältere Häuser irgendwann in graue, verwitterte Bauten, die wesentlich älter aussehen als sie wirklich sind. Der Anblick kann dabei jedoch einen gewissen Charme hervorbringen. Man möchte fast meinen, diese Bauten sind auf dem besten Weg zurück zur Natur. Siehe Beispiel:

Altes Cafe nahe der Kabira-Bucht

Altes Cafe nahe der Kabira-Bucht

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Der Einsiedler

January 7th, 2014 | Tagged , | 7 Comments | 2937 reads

Lage der Insel (rot)

Lage der Insel (red)

Japan besteht aus furchtbar vielen Inseln. Insgesamt sind es 6’852und diese Zahl musste erst im vergangenen Jahr korrigiert werden, als eine neue Insel durch einen Vulkanausbruch geboren wurde. 97% der Fläche entfallen auf die 4 Hauptinseln, und nur gut 430 Inseln sind auch bewohnt. Das bedeutet also, dass es in Japan insgesamt gut 6’420 無人島 mujintō – “menschenleere Inseln are. Really? Not quite.

Bei Recherchen vor und nach meiner Reise zu den Yaeyama-Inseln bin ich auf eine Insel namens 外離島 Sotobanari-jima (literally: Äußere Entfernte Insel) gestoßen. Die halbmondförmige Insel ist einen knappen Kilometer lang, gut einen Quadratkilometer gross, und wenn man schnell zu Fuß ist, kann man die Insel binnen einer Stunde umrunden. Die Insel liegt nur ein paar Minuten mit dem Boot entfernt von der Westküste der wesentlich größeren Insel Iriomote. Und westlich von Iriomote gibt esquasi nichts mehr. Dort ist vorläufig die Welt zu Ende.

Die Insel ist teilweise bewaldet, hat aber keine Süßwasserquellen. Offiziell ist sie unbewohnt, doch das stimmt nicht ganz: For about 20 Jahren lebt dort ein Mann namens 長崎真砂弓 Masafumi Nagasaki, nunmehr 78 Years old, in selbstgewählter Isolation. Die verlässt er höchstens ein Mal im Monat, um für die rund 70 Euro, die ihm seine Schwester schickt, das notwendigste einzukaufen. Ansonsten lebt erin der Regel nacktallein vor sich hin und ernährt sich von dem, was die Natur, vor allem das Meer, so bietet, und davon gibt es reichlich. Bekannt ist der Mann mittlerweilen als 裸のおじさんder nackte Opa. Und über ihn hat VICE eine schöne Doku gedreht, und die hat, schau mal einer an, sogar englische Untertitel.

Photo der Umgebung: Links Uchibanari, rechter Rand: Sotobanari

Photo der Umgebung: Links Uchibanari, rechter Rand: Sotobanari

It is interesting, dass der Mann für einen Einsiedler ziemlich gesprächig ist und viel Humor besitzt. And – er scheint sehr mit sich im Reinen zu sein. Einige seiner Ansichten sind verblüffend. So antwortet er auf die Frage, was er denn macht, wenn er so allein mal krank wird, just: “Ich versuche ganz einfach, nicht krank zu werden”. Auch der Grund, warum er auf die Insel zog, ist recht interessant.

Obwohl das Leben im Video recht verlockend aussieht, so dürfte es doch recht hart sein: Wir waren im Dezember dort, und als wir in der Ecke waren, in der die Insel liegt, war es nur 12 Grad warm, sehr stürmisch und sehr regnerisch. Auch die Taifune im Sommer dürften es in sich haben: Before 7 Jahren gab es einen besonders schweren Taifun mit Windgeschwindigkeiten über 250 Stundenkilometern. Wahrscheinlich sogar mehr, denn bei der Windgeschwindigkeit gingen wohl die Meßgeräte entzwei.

Hier nun also das Video. Photos und Text (in diesem Fall leider nur auf Japanisch) there are at VICE.

So, dass tut mir jetzt wirklich leid. In the letzten Beitrag des vergangenen Jahres habe ich angedeutet, vielleicht mal über nackte Frauen zu schreiben. Stattdessen ist der erste Beitrag des neuen Jahres der über einen nackten Mann. Und dann auch noch ein alter Mann

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Finally: Neue Radfahrerverordnung in Kraft

December 2nd, 2013 | Tagged , | 24 Comments | 12344 reads

Neue Regeln freundlich erklärt. Quelle: Polizei der Präfektur Chiba

Neue Regeln freundlich erklärt. Those: Polizei der Präfektur Chiba – see here (PDF)

Als notorischer Radfahrer freue ich mich in der Regel natürlich nicht, wenn neue Verkehrsregeln für Radfahrer in Kraft treten, denn Regelwerke dieser Art werden selten einfacher, sondern eher komplizierter. In diesem Fall gibt es jedoch eine Ausnahme: Seit gestern ist die neue Radfahrverordnung in Kraft, und die schliesst endlich eine Gesetzeslücke: Geisterfahrern soll es an den Kragen gehen. So recht verschliesst sich mir immer noch nicht die Logik dahinter, warum in Japan so viele mit dem Fahrrad entgegen der Fahrtrichtung fahren. Es muss wohl der Irrglaube sein, das man damit sicherer unterwegs ist, da man ja die Autos, die auf der gleichen Spur fahren, von vorn sehen kann. Dass sich die Geschwindkeit beim Aufprall im Vergleich zur Fahrt in Fahrtrichtung quasi vervierfacht (hmm, Physikunterricht ist zu lange her, deshalb setze ich hier mal vorsichtshalber ein ? behind it), scheint nur wenigen bewusst zu sein.

Interestingly,, beziehungsweise dummerweise, hat sich die Industrie diesem fatalen Irrtum auch noch angepasst, obwohl das ebenso eine Huhn-Ei-Geschichte sein könnte: In Japan verkaufte Fahrräder haben normalerweise nur vorne Licht (hinten maximal ein Katzenauge), und mangels Fahrrad- und Fahrradzubehördiebstahldelikten sind Anstecklichter noch ziemlich exotisch. Will hot, 99% der Fahrräder haben, if at all, nur ein Vorderlicht. Clear, dass das den Glauben verstärkt, eher gesehen zu werden, wenn man entgegen der Fahrtrichtung fährt.

Dies war bisher auch mangels Gesetzesgrundlage zwar nicht explizit erlaubt, aber eben auch nicht verboten, doch seit gestern kann das mit 3 Monaten auf Bewährung oder maximal 50,000 Yen (momentan 400 Euro) geahndet werden. Very sensible. Das werde ich bei Gelegenheit auch mal der jungen Mutter flüstern, wenn sie mal wieder mit Karacho sowie zwei Kindern auf dem Fahrrad aus der Nebenstrasse auf die entgegengesetzte Fahrbahn der Hauptstrasse rast. Wären da nicht ihre beiden Kinder, hätte ich sie mit Sicherheit schon einmal vom Rad gezerrt.

Auch ein paar andere Unsitten sollen von nun an schärfer verfolgt werden. Darunter zählen Favoriten wie mit nach vorne gerichteten, aufgespanntem Regenschirm fahren, beim Fahren laute Musik hören, Fernsehen schauen oder telefonieren, fahren auf dem Bürgersteig (auch dies ist noch immer die Regel) sowie das Überfahren roter Ampeln. Bei letzterem Delikt wäre mir jedoch wohler, wenn mann erstmal die Autofahrer davon abbringt, denn das ist in Japan bei weitem keine Seltenheit.

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All hair… Or not? Or is it?

September 9th, 2013 | Tagged , | 3 Comments | 9813 reads

Everywhere you look – everywhere, really hangs around everywhere Advertising, which deals in one way or another way with hair. Either it is the struggle against the insidious defoliation on the vertex (育 毛 – ikumō, Hair Growth) or it comes to picking out Selbiger, Then, of course, but not from the apex, but by many other, sometimes adult sites. 脱毛 Datsumō, Remove hair, does that then, and it shall be for ever liked. This is meanwhile so popular, that high school students extra discounts already offered. Who knows, maybe there includes the an industry on the other short and you can “common resources” go back!? No, I rather think not.

Neulich im Briefkasten: Werbung für den Business-Baby-Popo

The other day in the mail box: Advertising for the Business Baby Popo

And so the ideal image looks accordingly: It is about 1.68 m tall, has kullerrunde eyes, shiny hair, and only on the head and over the eyes (naja, and then at a unspecified place, otherwise the friend is even to fright), weighs a maximum of 50 kg (Net Weight, with bone) and of noble, Caucasians. He, however, can be a bit darker, at least 1,78 m tall, weighs a maximum of 70 kg, has full, luxuriant hair and no other, somehow disturbing hair or. Stubble on the face or chest. Oh, yes I am generalising again. No, not really, because this is really the, what can be called the ideal of beauty in this country.

But we look at it from the positive side: At least in Japan is not so much on how people herumgeschnippelt in South Korea¹. Cosmetic surgery represent a trend, which, although not denying in Japan – however, the threshold for plastic surgery without the need seems to be higher here. Since the marketing experts have a lot to do. Interesting about cosmetic surgery is an article in Gawker.com – with a pretty (!) Compare all Miss Korea aspirants.

Quelle: Bowzu.com (Haareausrupffirma)

Those: Bowzu.com (Haareausrupffirma)

¹ See here: 74 Cosmetic surgery's 10 per’000 Residents in South Korea, 32 in Japan – both figures 2009. No rating possible source, have noticed.

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The slide of death

August 7th, 2013 | Tagged , | 1 Comment | 12338 reads

Satellitenbild der Rutsche bei Google Earth

Satellite image of the slide in Google Earth

In the middle of my town there is a rectangular park. Located in the – very green by Japanese standards – Park sits the Urayasu-no-fuji – Fujiyama Urayasu. With its dizzying 14 Meters is that, however well hidden by the trees lounging around. Fuji-san, it is higher in the absence “Mountains” in the city called. It is actually the highest point in the city, and it is this self- “Mountain” of course not, because before 60 Years was here the Bay of Tokyo. Next to the park there are tennis courts and a baseball field. The earthquake had greatly added to the park two years ago – the sports facilities and children's playgrounds were therefore unusable, and it took a total of more than two years, everything back halfway produce. However, a strange building withstood the quake: A monster of a slide, built of concrete and whitewashed. At least five meters (something is always difficult to estimate) it was highly, and in two stages it went down again. It was tricky: At “normal” Weather could slip off at normal speed, which was not fast enough many children. They brought with carton, herunterzurauschen to faster. In special weather conditions, however, – when it was very dry and not quite as warm – the slide was insanely fast. I can sing a sorrowful song about it. One day I slipped with my then no 2 Year-old daughter down there and reached such a speed, I sat up with a body part, with which one is a 10-meter-slip full tilt preferably do not want to put. But the main thing children had fun. Seated for the guardians but only after a couple of hours in there.

Historisches Photo: Oberer Teil der Rutsche.

Historical Photo: Upper part of the slide.

But ah – just over a week ago the white behemoth was suddenly gone. Way. Swallowed by the earth. She had even withstood the earthquake. Immediately I had static in the sense reasons. Perhaps a structural engineer has looked and found the slide, that she had got a crack? Or was a child dropped? At the height, Despite bars in the upper region, not inconceivable, absolutely breakneck. Speaking of neck: The reason seemed to be another. According to various residents (some we know personally) It seemed to multiply, that people have hanged on the slide. An idea, which brings me goosebumps. At night people hang on to the slide, on the day the children play happily there. Therefore they had to demolish? To prevent such suicides? Definitely not. On the other hand: You do not want to experience such a sight with his child certainly. And yet it breaks my heart a little bit, that toys must disappear, that adults do not take the life there.

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