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Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

46 Jahre versteckt – der japanische Untergrund

June 8th, 2017 | Tagged , | 1 Kommentar | 547 reads

Fahndungsplakat Masaaki Ōsaka

Fahndungsplakat Masaaki Ōsaka

At the 18. More 2017 machte die Polizei von Hiroshima Hausdurchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der extremistischen Gruppe 中核派 chūkakuha (“Kernzelle”). Der eigentliche Name der Gruppe lautet 革命的共産主義者同盟全国委員会 kakumeiteki kyōsanshugisha dōmei zenkoku iinkai (Nationales Komitee der revolutionären kommunistischen Liga) und wird aus verständlichen Gründen gern abgekürzt. Das Programm der Gruppierung findet sich sogar auf Englisch im WWW¹.

The 1957 gegründete Gruppe vertritt Marxismus in seiner Reinform und brandmarkte somit auch den Stalinismus oder das nordkoreanische Modell als eine Regierungsform, die ebenfalls nicht im Interesse der Arbeiterklasse handelt. Man organisierte Streiks und verlegte sich später auf Anschläge, einige davon tödlich. Der letzte Anschlag fand 2001 instead of – weshalb die Meldung der Hausdurchsuchung recht überraschend kam.

Während der Durchsuchung versuchte ein älterer Mann zu fliehen, doch er kam nicht weit: Die Beamten nahmen ihn wegen des Verdachts der Behinderung der Staatsgewalt fest. Später erhärtete sich ein Verdacht: Der Festgenommene könnte womöglich der seit 46 (!) Jahren gesuchte 大坂正明 Masaaki Ōsaka be. Jener wurde seit 1971 wegen der 渋谷暴動事件 Shibuya Bōdō Jiken – Shibuya-Unruhen gesucht. Damals demonstrierten vornehmlich Studente und Mitglieder der Kernzelle gegen das Abkommen über die Rückgabe von Okinawa mit der USA. Eine Polizeiwache wurde angegriffen, mehrere Polizisten schwer verletzt – und ein Polizist wurde erst mit Stahlstangen niedergeschlagen und danach angezündet. Er verstarb am nächsten Tag an seinen Verletzungen. Ōsaka galt als Haupttäter, konnte aber im Gegensatz zu 6 Mitangeklagten fliehen. Until now.

Da der Angeklagte sich nicht äußerte, wurde letztendlich eine DNA-Untersuchung veranlaßt, und so wurde in dieser Woche bekannt, dass es sich tatsächlich um den gesuchten Ōsaka handelt.

Der Fall erinnert etwas an den Lindsay-Fall before 8 Years: Damals schaffte es der Mörder der britischen Englischlehrerin Lindsay auch, sich knapp 3 Jahre lang im Land zu verstecken – und er reiste sogar durch die Gegend. Beide zählen zum 蒸発 jōhatsu – “Verdunsten”-Phänomen, bei der Japaner, in vielen Fällen sind es hochverschuldete Ehepartner, einfach so verschwinden. Im Untergrund.

Zwei französische Autorinnen haben zu diesem Thema etwas recherchiert (und fotografiert) und dazu ein Buch verfasst – The Vanished: The “Evaporated People” of Japan in Stories and Photographs – erhältlich auf Französisch und Englisch, it seems. Ihren Recherchen zufolge entscheiden sich alljährlich rund 100’000 Japanese, “abzutauchen”. Sie sind einfach nicht mehr auffindbar, schlagen sich mit Gelegenheitsarbeiten herum und wohnen in Absteigen, in denen man sich nicht registrieren braucht. Sie leben quasi außerhalb der Matrix, und die Familienangehörigen wissen davon nichts.

Ob das Buch gut ist oder nicht, weiss ich (more) not, aber ich werde es mir sicher demnächst mal durchlesen, denn dieser Aspekt der japanischen Gesellschaft ist sehr interessant – und kaum durchleuchtet.

¹ See here

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Spectacular research result: English teachers in Japan do not know English!

March 1st, 2017 | Tagged | 15 Comments | 1269 reads

Some things just go backfires. And one wonders afterwards, what is there actually, unconsciously legally, has done. And how to get out of the predicament again. Similar thoughts must have gone to the members of the Education Committee of the Kyoto Prefecture two weeks ago by the head. Someone namely had the brilliant idea, To test simply times, how well the English teacher at the middle schools in the prefecture actually English can. Excluded from the study, although the teachers of the city of Kyoto were themselves, but plays only a subordinate role. It was decided, to measure the ability of the in Japan so beloved TOEIC test¹.

In memory: The TOEIC test was once given by the Japanese government in order, is now known worldwide and especially in Japan, the measure of all things. This test focuses on business English and has a huge deficit: The speaking skills are not tested. And: The structure of the test allows, to cope with the test by means of various tricks, To show without really useful English skills. For the test of course is only moderately suitable for measuring the language skills of middle school teachers.

However: Who halfway dominated English, inevitably results in a better outcome. is the perfect score in TOEIC 990 Points, and there most questions 4 gives answers, is the lowest score at circa 280 points. Those who want to achieve fewer points, has been intentionally deviated tap.

Now you should actually of English teachers, the 12 teach to 14-year-old children, a reasonably healthy score (score) can expect. However, the was in Kyoto not so:

– Of 74 tested teachers reached only 16 (also rund 20%) more than 730 Points
– 14 Teachers had a score below 500
– the average was 578 points

In addition, there also add some footnotes: So we only tested teacher, younger than 50 Years old. And was tested only half of the approximately 150 Teacher.

When you consider, that teachers actually earn their bread so, Teaching English, then you might think, that here are all charlatans at work. But that would be too easy: Here namely fails – for decades – the entire system. It is utterly failed, train the teachers adequately – teacher training is a concept, Missing especially in public schools quasi.

Not, that the Fund would be truly spectacular. In my Stammkaschemme a middle school English teacher haunted by. About 50, with atrocious English skills – and every time drunk. But what is almost worse: It lacks any cultural knowledge. And to teach a foreign language, ignoring the cultural backgrounds, is almost worse, to teach as a foreign language, without restricting it to control itself. In this point, the Japanese education, especially in learning English, a huge construction site. But as the saying goes: Insight is the first step to recovery.

¹ See Kyoto Shimbun (Online-Version)

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Smoking paradise Japan – changes which? Oder doch nicht?

February 9th, 2017 | Tagged , | 1 Kommentar | 611 reads

Before 11 I have a post titled years Hard times for smoking in Japan posted online – then you started with, prohibit that smoking on the streets in some neighborhoods of Tokyo. However – smoker, are descending in recent years in Japan, be able to confirm it: Japan is still paradise for smokers – at least in comparison to many other, Western countries. Strangely, it however does not drive in Japan, smoking on the street, but rather the other way: Man verjagt sie von der Straße ins Innere.

Natürlich ändern sich auch die Zigarettenpreise, doch der Anstieg ist im Vergleich zu anderen Ländern eher moderat: Zahlte man vor 20 Jahren rund 270 Yen pro Schachtel, sind es heute eher um die 440 Yen. Ein Anstieg auf 1’000 Yen ist seit Jahren im Gespräch, doch man befürchtet damit einhergehende Steuereinnahmen. Und mehr und mehr Cafés und Restaurants ergreifen Maßnahmen, um Nichtrauchern entgegenzukommen – manchmal durch Rauchverbote, mehr aber durch 分煙 bun’en – “Rauchtrennung” – durch gesonderte “Abteile”. In den meisten Bars und Restaurantkneipen wird jedoch weiterhin fröhlich gequalmt. In dieser Woche nun brachte das Gesundheitsministerium eine Gesetzesvorlage im Parlament ein, nach derer das Rauchen in öffentlichen Bereichen, inklusive Restaurants, gänzlich verboten werden soll. Bei einer ersten Diskussion im Parlament schlug dem Ministerium jedoch heftiger Protest entgegen: Vor allem Vertreter der regierenden Liberaldemokraten halten die Maßnahme für zu radikal und argumentierten sogar damit, dass das Gesetz womöglich verfassungsrechtlich bedenklich sein könnte, da es die Rechte der Menschen einschränkt. Man solle sich eher auf Maßnahmen wie besagte Rauchtrennung beschränken.

Letztendlich wird Japan sicherlich in Sachen Nichtraucherschutz den gleichen Weg wie andere Länder einschlagen. Nur eben nicht so radikal. Das kann man gut am Flughafen beobachten: Während man zum Beispiel im gesamten, riesengroßen internationalen Flughafen von Peking nirgendwo rauchen kann (das geht erst, wenn man ins Land eingereist ist – und dann nur außerhalb des Terminals), gibt es in Japan sogar einen kleinen, abgetrennten Raum in der großen Gepäckhalle des Internationalen Terminals von Haneda, Tokyo. Omotenashi für Raucher eben.

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Staatlich geförderte Scharlatanerie an japanischen Schulen

February 7th, 2017 | Tagged , , | 3 Comments | 801 reads

labsaEine Textmitteilung meiner Frau schaffte es heute, mich auf die Palme zu bringen. In der Nachricht klagte sie über vergeudete Zeit in der heutigen PTA-Sitzung. PTA = Parent Teacher Association (I think, das hieß? called? Elternbeirat im Deutschen). Die PTA besteht aus mehr oder weniger freiwilligen Mitgliedern und veranstaltet Sachen wie “Schulessen – wie es gemacht wird (und wie es schmeckt)” and the same. In diesem Jahr gab es insgesamt vier Veranstaltungen – in der zweiten ging es um “Kinder und der Umgang mit Smartphones”, ein durchaus legitimes Thema. Bei der dritten Veranstaltung kam eine Vertreterin der 誕生学® – the “Geburtenwissenschaft” (man beachte das ®!). Betrieben von der 誕生学協会, the “Life and Birth Studies Association”. Ein staatlich als “allgemeinnützig” anerkannter Verein, gegründet von 大葉ナナコ Nanako Ōba, Ex-Model und Absolventin einer Kunst-Kurzuni (zwei Jahre Pseudostudium). Eine Frau ohne jegliche medizinische oder psychologische Ausbildung, die dutzende Bücher zum Thema Geburt, Babymassage und dergleichen veröffentlichte und sich selbst illustre Titel wie “Geburtsberaterin” und dergleichen gibt. Und mit klugen Thesen daherkommt wie:

  • Schangerschaftserbrechen ist bei Frauen mit gelassenerem Charakter weniger schlimm
  • Wehen sind weniger heftig, wenn die Gebährende unter Stress steht
  • Wehenbeschleuniger sollten nur dann eingesetzt werden, wenn der Gebährenden klargemacht wird, dass dies die Freude der Geburt schmälert
  • Bei Müttern, die nicht stillen können, mangelt es an Fürsorge (gegenüber der Mutter)

Etc.. Und so tingeln Vertreter des Vereins dank des eigens ins Leben gerufenen Schulprogramms durch japanische Kindergärten und Schulen und verkünden ihre kruden Botschaften aus Laienmund.

Die Veranstaltung heute war aber scheinbar noch besser: Ein selbsternannter 統計心理学者 – “Statistischer Psychologe” – tauchte heute auf – mit einer lustlos zusammengewürfelten PowerPoint-Präsentation. Beruflicher Hintergrund: Bankangestellter, heute Cafébesitzer. Seine These: Es gibt im wesentlichen vier Arten von Menschen, und das ist bei Kindern genauso. If you do not know, mit welcher Art Kind man es zu tun hat, macht man Fehler bein Loben, Schimpfen und überhaupt. Woran man erkennt, zu welcher Gruppe das Kind gehört? The answer: Am Geburtsdatum. Yes, am Geburtsdatum. Einige Mütter baten dann darum, ihnen eine Analyse ihrer Kinder zu geben, oder zumindest zu offenbaren, wo man denn die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie einsehen könne, aber der tapfere Ex-Bankangestellte zierte sich: Er fragte stattdessen die Mütter nach deren Geburtsdatum und legte drauf los. Und sagte zum Schluß, wer seine Kinder aufgrund der Geburtstage analysiert haben möchte, solle in sein Café kommen – er sei öfter dort und könne dann dort Auskunft geben.

Mind: Eltern zahlen PTA-Beiträge. Und Redner, die dort auftauchen, bekommen eine Aufwandsentschädigung. And: Schuldirektoren und Lehrer müssen die Veranstaltung absegnen. Bei der Geburtenexpertin keine einmalige Sache – sie macht diese Veranstaltung schon seit Jahren in dieser Schule. Einer öffentlichen Schule.

PTA & Co. verlangen den Müttern in Japan sehr viel Zeit ab – that's for sure. Japanische Mütter haben dank dieses Systems kaum Zeit, selber arbeiten zu gehen. Dass die Zeit dann aber damit verbracht werden soll, sich so einen Stuss anzuhören, defies description. For sure,de, der Hang zum Metaphysischen ist in Japan besonders stark ausgeprägt (Keyword: Blutgruppenhoroskop), aber das so etwas auch noch staatlich gefördert wird, schlägt dem Fass den Boden aus.

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The sad (?) End of the Yakuza

January 11th, 2017 | Tagged , | 2 Comments | 791 reads

Vorgestern lief in einem kleinen japanischen Spartensender (東海テレビ Tōkai Terebi) eine interessante Dokumentation über den Kampf der Yakuza mit der japanischen Verfassung. Der japanische Titel lautet “ヤクザと憲法” – Yakuza to Kempō (Yakuza und die Verfassung). Wie ich später herausfand, wurde die Doku von VICE gedreht, und VICE ist bekannt für seine Vorliebe für japanische Yakuza (es gibt dazu dutzende Dokus auf YouTube). Doch diese Dokumentation war etwas anders als die anderen. Hier wurde man nicht in die schillernde Welt der Yakuza mit all ihren Tattoos, Ehrbezeugungen, seltsam anmutenden Ritualen und dergleichen eingeführt, sondern man erlebte auf bedrückende Weise, what it means, dieser Tage ein Mitglied der Yakuza in Japan zu sein.

Before 26 Jahren wurde in Japan ein Gesetz mit dem klangvollen Namen 暴力団員による不当な行為の防止等に関する法律 – “Gesetz zur Vermeidung unerlaubter Handlungen durch Mitglieder von gewalttätigen Banden” erlassen. Hinzu kommen noch einige andere Gesetze und Richtlinien sowie unzählige Initiativen. Immobilienmakler, Banks, Bildungseinrichtungen, Companies – and, selbst Hotels, Restaurants, Bestattungsunternehmen und dergleichen müssen sich seitdem dazu verpflichten, die Kundschaft nach einer möglichen Zugehörigkeit zu einer 指定暴力団 – shitei bōryokudan – als gewalttätig eingestuften Gruppierung (so das Neusprech für Yakuza) zu durchleuchten. So muss man zum Beispiel beim Eröffnen eines Bankkontos oder beim Anmieten von Räumlichkeiten versprechen, dass man eben nicht zu einer solchen Gruppierung zählt. Wer das nicht verspricht, bekommt weder ein Konto, noch eine Wohnung. Stellt sich im Nachhinein jedoch heraus, dass man gelogen hat, wird man wegen Betrugs vor Gericht gestellt.

Filmausschnitt 'Yakuza und die Verfassung' (Quelle: Tokai TV)

Filmausschnitt ‘Yakuza und die Verfassung’ (Those: Tokai TV)

Das ganze geht noch weiter: Yakuza-Kinder bekommen keinen Kindergartenplatz. Bestattungsunternehmer akzeptieren keine Bestattung von Gangmitgliedern. Finanzen kann man nur noch mit Bargeld regeln. Selbst das Wahlrecht wird bekannten Yakuza entzogen. Das jedoch steht im Widerspruch mit Artikel 14 Paragraph 1 of the Japanese Constitution:

Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich, es gibt keine unterschiedliche Behandlung in politischer, wirtschaftlicher oder sozialer Beziehung aus Gründen der Rasse, des Glaubens, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder Herkunft.

So lautet zumindest die Meinung der Yakuza und ihrer Anwälte. Bei einigen Punkten lässt sich sicherlich streiten – das Eröffnen eines Bankkontos zum Beispiel ist meines Wissens nach kein gesetzlich garantiertes Grundrecht. Doch Kindern den Zugang zum Kindergarten zu verwehren ist etwas anderes. Zumal es in Japan nicht damit getan ist, den Yakuza abzuschwören: Es gibt zwar Aussteigerprogramme, aber selbst Jahre nach dem Ausstieg ist es für Bandenmitglieder nahezu unmöglich, einem geregelten Leben nachzugehen.

Der Staat macht so Täter zu Opfer. Den meisten Japanern ist das nur recht: Die Mehrheit möchte die Yakuza verschwinden sehen, denn wie man es auch dreht und wendet – es handelt sich um organisiertes Verbrechen. Allerdings muss es auch Aufgabe des Staates sein, Aussteigern, und die gibt es durchaus, auch eine Chance zu geben. Denn das wird bei dem jungen Mann, den VICE dort begleitete, clearly: Er erklärte, offensichtlich verzweifelt, dass er auf keinen Fall die Yakuza verlassen werde, for the, was ihn außerhalb der Organisation erwartet, ist keinen Deut besser.

Eine deutsche oder englische Version der Doku habe ich leider noch nicht finden können, aber die japanische Version, inklusive Erklärung gibt es here. Wer eine deutsche oder englische Version findet, bitte hier posten!

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Fukushima Bazille or by mentally impoverished teachers

December 5th, 2016 | Tagged , , | 2 Comments | 711 reads

That children from Fukushima, the 2011 after the earthquake- / Tsunami- / attracted nuclear disaster in other areas of Japan, to escape the radiation risk, Problems would get in some schools, unfortunately was clear from the outset. Is too great in certain parts of Japanese society, the need, stigmatize others – whether foreigners or Japanese. That was and is in the so burakumin, or Koreans, for victims of the atomic bombings or victims of Minamata disease. Or in children with a foreign parent.

Thus came to light in the past week, that a fourth grader was teased in Niigata Prefecture by his classmates – by not the usual on his name “-when” (is used for boys) used, but “-kin” – with the character “bacteria” written. And stands for “Bazille”. The classmates played thus at the origin of the boys and the rumor, that sufferers are impure from the nuclear disaster and could spread disease.

The boy was eventually enough, and he decided, not to go to school. But after the parents nachbohrten, came something particularly abhorrent to light. The boy had in fact previously complained to his teacher about, “~kin” to be called. The teacher was so the problems have been aware. But some time later just the boys named those teachers before other schoolchildren also “~kin”.

The parents heard about it and sat down with the school in connection. The teacher denied the incident until. He later improved and testified, that he “possibly, but inadvertently general Rufnamen” could have used. In a third request he was ultimately, the boy in the presence of other students “~kin” have called.
Today the director of the school called to an extraordinary school meeting and apologized publicly for the boys. The director, mind you — not said teacher.

The boy is fourth graders, just like my daughter. Even thinking about it, that a primary school teacher (!!!) can behave so, I'm seriously worried. In my daughter's school, there is a “Spezi” – a teacher, the now definitively the license has been taken, he repeated without a license (which was taken off him because of various offenses previously) erwischt wurde.

If you look at comments on social networking sites so to, there are numerous Japanese, complain, that the level of school teachers had fallen sharply. One feels tempted, to give these comments faith, but I'm not so sure. Because incidents like this, in particular discrimination against children from other school children, there were in Japan actually always – this is nothing new. One can of course show disappointment, that has obviously not changed much.

Cases of harassment of Fukushima“Refugees” are not uncommon, and the reported cases are certainly just the tip of the iceberg. But the fact that a teacher is involved, makes this case particularly tragic.

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Karoshi or: The hypocrisy of some large companies

November 4th, 2016 | Tagged | 4 Comments | 1986 reads

They are still in Japan – Cases of human, the drop dead due to excessive work or decide, to end their lives with their own hands. The Japanese word for, Lao had died karōshi, has brought it even in the English and German vocabulary, although death is certainly not a purely Japanese phenomenon by revision (in China and Korea, the situation is far more serious).

But who determines, was karōshi was and what is not? The recognition of revision as a cause of death plays an extremely important role for members, but also for the society as well as, theoretically zumidnest, for the remaining colleagues of company. Namely revision recognized as cause of death, the relatives very easily civil legal action against the company and request damages. And not only that – the company will default notice requesting the authorities, to take measures against revision.

However, the assessment is difficult, particularly, if the person already sick before – depression included – was, especially since many other factors may play a role. Of course, the main attention is paid to the paid number of overtime before death, but even that is not so easy, because not many Japanese take their work home. And the bar is set high: Only at; only when 80 Overtime and more per month, it is considered, that death is probably due to overwork.

Publik will eventually only a few cases. There has been a great, concern known company – as happened in October, as a 26-year-old employee of Dentsu Dentsū took the life. Dentsu is a giant in the Japanese advertising industry. Companies, are serious and have a lot of money, go to Dentsu. to work There is accordingly an honor, and obviously no picnic. After the suicide of young employees was recognized as Karoshi, there was strangely no opinion from the otherwise rather joyful broadcast companies, but the pressure of the media was finally so great, that was allowed but then move to a reaction. And let you hear, that the number of maximum allowable overtime per month 70 hours on 65 will reduce hours. Employees may therefore only a maximum 3 working hours per working day longer. So far, so good. 65 is better than 70. The whole has only a, small hook: The subject has, according to investigation a month before her death 131 worked overtime a month – the company tried to cover up and applied for just under 70 Hours. This means, that of Dentsu (and many other Japanese companies) Set overtime limit the paper is not worth, on which it stands printed. Whether the number for now 70 or 65 – both numbers are too high anyway – is, So does not matter.

In defense it must be said, have begun that measures to prevent death from overwork to grab quite. But it is still far from, to have solved the problem of overtime – the other consequences such as low Wedding- and birth rates, Losses due to ineffective work and so on thinks you currently seemingly not yet.

Mit dem Begriff “Tod durch Überarbeitung”, which is nothing more than the literal translation of the term karōshi (過 = Pounds, 労 = work, 死 = death), one must be careful the way. The term offset namely the viewer into believing, someone here has worked too much and died so is / has committed suicide. If this were the case,, would farmers or bar owner (or if we think ahead, Mothers) fall sequentially dead. No, karōshi is usually based on harassment in the company, or to an unbearable working atmosphere, including excessive, but often unnecessarily extended working hours. tinkering on the number of overtime hours is therefore only partially effective – is more important, to explain managers, that a working atmosphere, to karōshi and depression leads, is bad for workers and bad for the company. And there is still much to do in Japan.

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Shibuhallo – wenn Fasching auf Japan trifft

November 1st, 2016 | Tagged , , | Comments Off on Shibuhallo – wenn Fasching auf Japan trifft | 2135 reads

Halloween ist in Japan seit ein paar Jahren schwer im Kommen — und das nicht nur bei den Kindern. 2012 kamen ein paar Clubs im Tokyoter Trendviertel auf die Idee, sich zusammenzuschliessen und regelrechte Kostümballe zu veranstalten. Und es gibt viele Clubs in Shibuya. Nach zwei Jahren lag die geschätzte Teilnehmerzahl bei über 50’000, doch diese Zahl hat sich 2015 und auch 2016 vervielfacht — wobei es schwer ist, genaue Zahlen zu schätzen, denn bei weitem nicht alle gehen wirklich in die Clubs. Stattdessen brodelt die ganze Gegend zwischen Bahnhof und dem oberen Ende der Dogenzaka. Und dieses Jahr dauert das ganze Spektakel auch noch 4 Days – from 28. Oktober bis zum 31. October.

Da ich sowieso in Shibuya umsteigen muss, habe ich mir heute mal das Spektakel kurz selbst angesehen. Die Stimmung rund um den Bahnhof war ausgelassen, und es war extrem voll. It is estimated, dass die berühmte “Scramble-Crossing” genannte Kreuzung pro Tag von einer halben Millionen Menschen überquert wird – während des mittlerweile liebevoll シブハロ shibuharo, von SHIBUya HALLOween genannten Events hingegen von einer Millionen Menschen. Die sind natürlich nicht alle gleichzeitig da, daher die ungenauen Teilnehmerzahlen.

Trotz der enormen Menschenmassen verlief das ganze bisher immer recht friedlich – mit Ausnahme einer Festnahme im Jahr 2015, als ein paar Vermummte einen Polizisten angriffen. Der Vorfall fand in den Medien viel Beachtung, da vielen diese neue Grossveranstaltung ohnehin suspekt ist. Die Polizei hingegen kann nur gelobt werden: Die auf ihren typisch japanischen Polizeiwagen stehenden Beamten mit ihren Mikrofonen sind bereits unter dem Namen “DJ Police” berühmt geworden und versuchen nach Leibeskräften, die Kreuzung freizuhalten und für ein bisschen Ordnung zu sorgen, was nicht so einfach zu sein scheint. Anbei ein kurzes Video, heute gedreht (leider hatte ich nur mein Handy dabei):

Mir fielen jedenfalls viele Ausländer auf — überall hörte man koreanisch, Chinese, aber auch Englisch und andere Sprachen. Ganz offensichtlich hat sich die Veranstaltung über die Landesgrenzen hinweg herumgesprochen. Und warum auch nicht: Shibuhallo ist Tokyos jüngste Attraktion und ich hoffe sehr, dass es nicht zu Zwischenfällen kommt, denn dann könnte die Veranstaltung sehr schnell verboten werden. Übrigens sieht das ganze weniger wie Halloween sondern mehr wie Fasching aus: Gruselkostüme sieht man zwar oft, aber noch häufiger sind harmlosere Verkleidungen.

Bei der Recherche zu aktuellen Zahlen bin ich auf diese Seite hier encountered, wo auch auf die negativen Begleiterscheinungen aufmerksam gemacht wird. Dazu zählen die enormen Müllberge, aber auch die potentielle Terrorgefahr. Ungefährer Wortlaut: “Da die Menschen verkleidet sind, one does not, ob sie Ausländer sind oder nicht, oder ob sie gefährliche Waffen dabei haben”. Dieser Satz macht mich wirklich sprachlos. Scheinbar ist das Gedächtnis hier sehr kurz, denn der schlimmste (und eigentlich einzig nennenswerte) Terrorangriff wurde eben nicht von Ausländern verübt, sondern von *reinrassigen* Japanern – den Verrückten der Aum-Sekte.

Anbei noch ein paar Fotos:

  • Shibuhallo 2016
  • Shibuhallo 2016 - Bahnhofsvorplatz
  • Shibuhallo 2016
  • Shibuhallo 2016
  • Shibuhallo 2016
  • Shibuhallo 2016
  • Shibuhallo 2016
  • Diese Polizisten sind echt
  • Diese auch: DJ Police bei der Arbeit
  • Shibuhallo 2016
  • Diese Polizistinnen sind jedenfalls nicht echt
  • DJ Police
  • Mitgehangen, mitgefangen
  • Shibuhallo 2016
  • Armeeeinheiten sind auch dabei
  • Mehr Fasching als Halloween
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Abgeschminkt: Tokyu Railways alienated women in Tokyo

October 28th, 2016 | Tagged | 2 Comments | 1977 reads

Since there are railways in Japan, try the railway companies on the Education of their passengers. It is all done once more, times less provocative, and according to most Tokyo visitors quite successful, because despite the crowds, the people are relatively disciplined. Of course there are still things, go to the people on the pointer – which is not surprising given the fullest. Furthermore, there are even proper Rankings, zum Beispiel diese hier¹:

  1. When A- and block the doors disembarking
  2. Over monopolize a seat
  3. not freely make seniors seat, if a needy person comes
  4. using Headphones, from which permeates music outwards
  5. sneeze or cough without mask
  6. Their faces painted in the train
  7. Heavy use perfume
  8. Although it bothers other, play around on mobile
  9. enter With pocket on the back
  10. Although it bothers other, read newspapers or magazines

An interesting sequence, in my personal number 1 is missing – mostly elderly men, rarely sometimes women, suddenly austicken and a passenger viciously abusing – which there are here a nice video, and I experience on average once a month, somewhere in the same wagon.

Currently hosted Tokyu CITIZEN Tokyū Railways a campaign against alleged and real immorality on the train and at stations – on YouTube and in the railway carriages themselves. A sequence now caused an outcry among the female passengers. The speaker starts the instruction by saying,, that “the women in the big city (Urban tokai) all were very nice, are but sometimes not so nice to look at”. Nevertheless, the ladies should not make up the train, because no one wants to see. The whole thing is quite aggressive over. From the unnecessary emphasis on the word “City” apart, wonder many women – justifiably, I think – what is actually, and if it's really that bad, if someone lipstick on the train. So it does not bother. On the contrary: I admire the women sometimes, because there shaking from in Japanese trains, and it always amazes me, that the ladies when getting around the mouth does not look like Robert Smith of The Cure.

You can overdo it with the teachings also. Understandable is there but the next video – where it comes to passengers, playing around while wandering around on their mobile phone: “As in a TV series we are aneinandergerempelt. However, this was not destiny, but a smartphone on legs”. This is indeed a real agony:

Yet – nowhere in the world I've seen more disciplined passengers, especially when you consider, how full the trains are here every day and how much stress can cause in humans.

abgeschminkt

¹ See here

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Phänomen Pikotaro

October 20th, 2016 | Tagged , | 2 Comments | 1914 reads

For a few weeks already one hears about Japan name Pico Taro Piko Tarō (PIKOTARO) and his idiosyncratic song, that is so complicated, that it is now simply abbreviates only PPAP. This represents Pen Pineapple Apple Pen, or to put it correctly on or Japlish. Engrish saying, Pen pie Nappo over Appoooh pen (Penpainappoappopen). And that is actually already the whole text reveal. This just 1:09 long piece, mind his first work, it has the comedian in the present state not only on 57 brought million views of his YouTube videos – but now also in the Top 100 the American Billboard Charts. As a newcomer, he was ranked 77, and making it the first Japanese since 26 Years, of it in the American Top 100 has achieved. As well as the 7. Japanese ever. Not bad for a 54-year-old entertainer, the hitherto hardly knew.

shows the success of the small piece, as random and idiosyncratic can be success. The first, were aware of Pikotaro, were very likely Japanese high school students – the famous Female college students joshi kōkōsei act not infrequently as a trendsetter. And in this case, which is also not without forth: The stresses Japanese pronunciation of the four English words, and the choice of words inevitably recalls the often absurd teaching English at Japanese schools, which often stubborn on the timpani abstruse grammatical constructs, blunt vocabulary learning and the common repetition so important phrases like “This is a pen” and “This is an apple” limited – in often radebrechender pronunciation part of the teacher himself. The song is simply a parody of the English language education in Japan. And as such, the Opus a small masterpiece, not least because of its simplicity.

Well: Learn Japanese you can with Pikotaro now. At least three vocabulary. When, however, he botched the pronunciation gorgeous:

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