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Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Karte der Bahnlinien von Tokyo und Umgebung Teil 1

October 12th, 2017 | Tagged , , , | 13 Comments | 641 reads

Es gibt so viele schöne Karten der Bahnlinien von Tokyo und Umgebung – aufwendig erstellt und schematisiert, um das ganze Wirrwarr auf engstem Raum unterzubringen. Was mir allerdings irgendwie fehlte, war eine maßstabsgetreue Karte, und dem wollte ich immer schon mal Abhilfe schaffen. Das Ergebnis ist eine Karte der Innenstadt von Tokyo und Teilen der angrenzenden Präfekturen Kanagawa, Chiba und Saitama – im Maßstab 1:36’000 (sprich 3cm entsprechen ungefähr einem Kilometer. Natürlich ist das Ergebnis ein Monster – bestehend aus 97 verschiedenen Bahnlinien und 959 Bahnhöfen. Schaut man sich die ganze Karte an, sieht man natürlich nicht viel:

Karte aller Bahnhöfe und Bahnlinien im Raum Tokyo

Karte aller Bahnhöfe und Bahnlinien im Raum Tokyo

Im Detail betrachtet wird die Sache schon etwas klarer, but naturally looks the somewhat chaotic,,de,especially in the center of Tokyo,,de,Distance lines-Neck,,de,With this card, I have big plans,,de,it is created in SVG format,,de,and after the card is inserted, a database,,de,is listed in the,,de,how many people in each one, for example station,,de,or fold,,de,When the station was built / when the railway line was built and so on and so forth,,de,that soon,,de,more on this channel,,de,anyone my enthusiasm for this project shares,,de,The rest I have in my defense recall,,de,I actually,,de,Geograph bin,,en – vor allem im Zentrum von Tokyo:

Streckenlinien-Ausschnitt

Streckenlinien-Ausschnitt

Mit dieser Karte habe ich noch einiges vor — sie ist im SVG-Format erstellt, und hinter der Karte steckt eine Datenbank, in der aufgelistet wird, wie viele Menschen zum Beispiel im jeweiligen Bahnhof ein- oder aussteigen, wann der Bahnhof erbaut wurde/wann die Bahnlinie entstand und so weiter und so fort. Dazu bald (hopefully) mehr auf diesem Sender. I hope, dass irgendjemand meinen Enthusiasmus für dieses Projekt teilt. Den Rest muss ich zu meiner Verteidigung daran erinnern, dass ich eigentlich, ja eigentlich, Geograph bin…

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Where to take train more seriously,,de,Shiki-shima oder der 8,,ja,Euro-ticket,,de,Permanent link to where you take train more seriously,,de,Railway enthusiasts are everywhere,,de,There are countless railway enthusiasts,,de,and is the beauty of Japan,,de,that there is no lack in the boardrooms of numerous railway companies to true enthusiasts,,de,And as an interesting trend developed,,de,During night trains in Japan earlier was what kind of people,,de,could afford either no ticket or had fear of flying,,de,Sun night trains are more and more what railway enthusiasts with blazing wallet,,de,While the regular night trains,,de,because of the color they were,,de,Blue Train Blue Train,,ja,gradually disappear from the roadmap,,de: Shiki-shima oder der 8’000 Euro-Fahrschein

May 8th, 2017 | Tagged , , | 3 Comments | 740 reads

Eisenbahnliebhaber gibt es überall – that is not in Japan differently. Es gibt unzählige Eisenbahnliebhaber, und das Schöne an Japan ist, dass es auch in den Vorstandsetagen der zahllosen Eisenbahngesellschaften an wahren Enthusiasten nicht mangelt. Und da entwickelt sich ein interessanter Trend. Während Nachtzüge in Japan früher was für Leute war, die sich entweder kein Flugticket leisten konnten oder Angst vorm Fliegen hatten, so sind Nachtzüge mehr und mehr was für Eisenbahnfans mit praller Brieftasche. Während die regulären Nachtzüge, wegen der Farbe wurden diese ブルートレイン Blue Train called, nach und nach aus dem Fahrplan verschwinden (at that time I had the good fortune,,de,from Tokyo to,,de,to go,,de,but this connection no longer exists,,de,the railway companies thinking of new connections,,de,The icing was on,,de,May this year, JR East,,de,the former state-owned railway company,,de,inaugurated,,de,Four seasons island Shiki-Shima,,ja,Island of the Four Seasons,,de,how fitting,,de,we were,,de,only recently,,de,The train runs from now from Tokyo to Tohoku,,de,So in the Northeast,,de,and sometimes further Hokkaido,,de,One can choose between a two-day trip and a 4-day trip,,de,The complete train has been specially designed for this line and was, according to JR only,,de,of the best materials,,de,composite,,de,And the whole is very exquisite, in fact,,,de,Passengers can ride and choose from three different suites,,de, mit dem Hayabusa von Tokyo nach Kumamoto fahren zu können, aber auch diese Verbindung gibt es nicht mehr), denken sich die Eisenbahngesellschaften neue Verbindungen aus. Das Sahnehäubchen wurde am 1. Mai diesen Jahres von JR East (der ehemals staatlichen Eisenbahngesellschaft) feierlich eingeweiht: The 四季島 Shiki-Shima. Literally translated,: Insel der Vier Jahreszeiten (wie passend, waren wir doch neulich erst the topic). Der Zug fährt von jetzt an von Tokyo nach Tohoku, also in den Nordosten, und manchmal weiter nach Hokkaido – and back. Man kann zwischen einer 2-Tagesreise und einer 4-Tagesreise wählen. Der komplette Zug wurde eigens für diese Linie entworfen und wurde laut JR nur “aus besten Materialien” zusammengesetzt. Und das ganze ist in der Tat sehr erlesen: Just 34 Passagiere können mitfahren und zwischen drei verschiedenen Suiten wählen. For etching, there are only the best,,de,cooked by a star chef,,de,Shikishima-Luxuszug,,ja,The cheapest suite costs per bed approx,,de,the most expensive suite,,de,so you want to use them alone,,de,beaten 1,,de,So around 8,,de,but that was a bargain and access the same would,,de,However, out of luck,,de,Until March,,de,everything is already booked,,de,Jiji Press has turned to a nice promotional video,,de,and wants to know,,de,as it looks on the train,,de,was the,,de,this article the BBC,,de,pure luxury,,de,But behind it is a lot of work and a,,de,Playful asobigokoro,,ja,Play,,de,So joy of playing,,de,And that's even a message worth,,de,So a Bummelzugtour from north to south,,de,or the other way,,de,should be very interesting,,de,so need not be as luxurious,,de,Just as the Transsib only varied than,,de,days steppe,,de,that a web card,,de,€ costs,,de, gekocht von einem Sternekoch.

Shikishima-Luxuszug (Quelle: Mainichi Shimbun)

Shikishima-Luxuszug (Those: Mainichi Shimbun)

Die billigste Suite kostet pro Person ca. 2’000 Euro, die teuerste Suite, so man sie allein nutzen will, geschlagene 1’050’000 Yen, also rund 8’000 Euro. Who now thinks, dass sei doch ein Schnäppchen und gleich zugreifen möchte, hat jedoch Pech gehabt: Bis März 2018 ist bereits alles ausgebucht. Jiji-Press hat dazu ein nettes Werbevideo gedreht (see below). Who wants to read more about it (und wissen will, wie es im Zug aussieht), dem sei dieser Artikel der BBC commended.

Purer Luxus, clear. Aber dahinter steckt viel Arbeit und ein 遊び心 asobigokoro – “Spielen – Heart”, also Freude am Spielen. Und das ist doch mal eine Nachricht wert.

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Und die vollsten Bahnlinien von Tokyo sind…

July 8th, 2016 | Tagged , | 6 Comments | 1412 reads

158 verschiedene Bahnlinien, betrieben von insgesamt 48 verschiedenen Bahngesellschaften. 2,210 Stations. And 40 Millionen mal pro Tag macht es “Beep!”, wenn die Bahnfahrenden ihre Geldkatzen oder Handys über den IC-Kartenleser der Ticketschranken ziehen. Das ist der Nahverkehr im Raum Tokyo.

Da bekommt man schnell schlechte Laune: Rush Hour in Tokyo

Matthias Reichさん(@tabibito_tokyo)が投稿した写真 –

Und alljährlich erscheint eine Liste in Tokyo, der man entnehmen kann, welche Bahnlinien – im Durchschnitt, an einem Wochentag – am vollsten sind. Der Auslastungsgrad lässt sich dabei recht leicht in Prozent angeben – und dafür gibt es vom Verkehrsministerium erlassene, mehr oder weniger feste Definitionen:

Auslastung in % Definition (nach Verkehrsministerium)
100% Man kann entweder sitzen, sich an einer der Halteschlaufen festhalten oder neben der Tür stehen
150% Man kann bequem eine Zeitung aufschlagen und lesen
180% Wenn man sich viel Mühe gibt und faltet, kann man eine Zeitung lesen
200% Man steht dicht an dicht gedrängt, berührt auf allen Seiten Mitreisende und kann nur mit Mühe eine Zeitschrift lesen
250% Wenn sich der Zug neigt, neigt man sich mit. Man kann den Körper nicht mehr bewegen – einschliesslich der Hände.

Ein Blick auf die Top Ten in diesem Jahr ist für Tokyo-Kenner keine wirkliche Überraschung. Die Linien, die ich quasi täglich benutze, liegen auf Platz 6 and 7. Und die Nummer 1 ist keine Unbekannte – the 東西線 Tozai-Linie verbindet schliesslich Urayasu, meinem Wohnort von 2005 to 2014, mit Tokyo. Es passierte auch in dieser Linie, dass im vergangenen Jahr eine Scheibe wegen Überfüllung zu Bruch ging. Die angegebenen Werte in der Liste unten sind wohlgemerkt Durchschnittswerte, denn die Türen und Waggons, von denen man sofort zu Treppenaufgängen am Bahnsteig gelangt, sind natürlich viel beliebter als die anderen Waggons (in memory: Japanische Züge halten zentimetergenau an fest bestimmten Punkten). So sind dann bei einem Schnitt von 200% Teile des Zuges zu 150%, andere hingegen zu 250% überfüllt.

Rang Auslastung in % Spitzenzeit Line Route
9. 178 7:34 – 8:34 JR総武線(快速) JR Sōbu (Rapid) 新小岩 Shinkoiwa → 錦糸町 Kinshichō
9. 178 7:45 – 8:45 千代田線 Chiyoda-Linie (Metro) 町屋 Machiya → 西日暮里 Nishi-Nippori
8. 182 7:39 – 8:39 JR東海道線 JR Tōkaidō 川崎 Kawasaki → 品川 Shinagawa
7. 185 7:50 – 8:50 田園都市線 Den’en Toshi-Linie 池尻大橋 Ikejiri-Ōhashi → Shibuya Shibuya
6. 189 7:46 – 8:48 小田急小田原線 Odakyū Odawara-Linie 世田谷代田駅 Setagaya Daita → 下北沢 Shimokitazawa
5. 191 7:54 – 8:54 JR中央線(快速) JR Chūō-Linie (Rapid) 中野 Nakano → 新宿 Shinjuku
4. 192 7:34 – 8:34 JR横須賀線 JR Yokosuka-Linie 武蔵小杉 Musashi-Kosugi → 西大井 Nishi-Ōi
3. 197 7:50 – 8:50 JR京浜東北線 JR Keihin-Tōhoku-Linie 上野 Ueno → 御徒町 Okachimachi
2. 199 7:34 – 8:34 JR総武線(緩行) JR Sōbu (Kankō) 錦糸町 Kinshichō → 両国 Ryōgoku
1. 200 7:50 – 8:50 東西線 Tōzai-Linie (Metro) 木場 Kiba – 門前仲町 Monzen-Nakachō

In der Liste gibt es von Jahr zu Jahr keine großartigen Überraschungen, aber auf längere Zeit gesehen schon. I can clearly remember, dass Ende der 90er Jahre die 西武池袋線 Seibu-Ikebukuro-Linie jahrelang den Spitzenplatz einnahm, aber dann wurden die 大江戸線 Ōedo-Linie und die 副都心線 Fuku-Toshin-Linie gebaut sowie der Abstand zwischen den Zügen verändert, was für Entlastung sorgte. Dafür rücken nun Linien aus Richtung Kawasaki in die Top Ten vor – Kawasaki hatte Ende der 1990er nämlich rund 1,2 Millionen Einwohner und in diesem Jahr bereits 1,5 Million – diese zusätzlichen Einwohner müssen natürlich auch irgendwie zur Arbeit nach Tokyo gelangen, doch eisenbahntechnisch hat sich in der Gegend in den vergangenen 20 Jahren nicht allzu viel getan.

 Wenn man an der richtigen Tür im richtigen Waggon steht und aussteigt, sehen die Schranken so aus


Wenn man an der richtigen Tür im richtigen Waggon steht und aussteigt, sehen die Schranken so aus

30 Sekunden später sieht man die Schranken schon nicht mehr -- dann dauert alles etwas länger

30 Sekunden später sieht man die Schranken schon nicht mehr — dann dauert alles etwas länger

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Hokuriku- Shinkansen-Reise (3. & last part)

March 10th, 2016 | Tagged , , | 4 Comments | 659 reads

The Hokuriku Shinkansen- verbindet Tokyo mit Toyama und Kanazawa an der Nordostküste Japans. In March 2015 wurde das Teilstück zu beiden Städten als Erweiterung der Linie von Nagano aus fertiggestellt.

Der Hokuriku-Shinkansen erreicht die Station Omiya in der Präfektur Saitama vom Bahnhof Tokyo aus in gerade einmal 25 Minutes. Vom Bahnhof Ueno sind es sogar nur 19 Minutes.

Hokuriku-Shinkansen im Bahnhof Tokyo

Hokuriku Shinkansen-

Saitama – Omiya

Omiya war einst eine Poststation auf der alten Nakasendo-Route, die quer durch das zentrale Bergland Japans Kyoto mit Tokyo verband. Heute ist Omiya eine moderne, hochgewachsene Stadt, und die Gegend rund um den Bahnhof von Omiya wird von etlichen Hochhäusern dominiert.

Eisenbahn-Museum. Photo mit freundlicher Genehmigung des Eisenbahnmuseums

Eisenbahn-Museum. Photo mit freundlicher Genehmigung des Eisenbahnmuseums

The Eisenbahnmuseum von Saitama war das erste seiner Art von heutzutage vielen exzellenten Eisenbahnmuseen in Japan. Das Museum konserviert zahlreiche Züge aus dem langen und reichhaltigen Erbe der japanischen Eisenbahnen, aber es bietet auch einen Einblick in die Zukunft der Bahnen in diesem Land. Besucher können sich an einer Mahlzeit in einem Restaurantwagen laben und mit einer Minieisenbahn im Eisenbahnpark außerhalb der Ausstellungshalle fahren.

Das Saitama Bonsai-Museum sowie das Bonsaidorf liegen nebeneinander zwischen den Bahnhöfen Toro und Omiya Koen und sorgen für ein besonderes Erlebnis für Liebhaber dieser stilvollen, eleganten kleinen Bäume.

Zwischen Tokyo und Takasaki, im bereits ländlichen Abschnitt der Präfektur Saitama, liegt der Shinrin-Park mit einer Fläche 65 mal so groß wie der Tokyo Dome. Dieser Park ist vor allem an Wochenenden und Feiertagen beliebt bei Paaren und jungen Familien. Der Shinrin-Park bietet eine interessante Mischung verschiedener Landschaftsformen inklusive Seen, Flüsse, Wälder und Sümpfe. Es gibt unzählige Gelegenheiten zum Spaß haben, darunter ein Abenteuerspielplatz für Kinder, ein Discgolfkurs, ein Wander- und ein Joggingweg, Fahrradwege (Fahrräder können im Park geliehen werden), eine Segway-Tour, ein Kräuter- und ein Wildblumengarten sowie zahlreiche Orte zum Einkaufen, Ausruhen und Essen. Es gibt sogar spezielle Hundetoiletten sowie Hundekekse für die Vierbeiner. Der nächstgelegene Bahnhof ist der Shinrin Koen-Bahnhof an der Tobu-Tojo-Bahnlinie.

Filmhaus  Fukaya

Filmhaus Fukaya

Kumagaya, eine weitere alte Poststation an der Nakasendo-Strasse, ist berühmt für das nahegelegene Filmhaus Fukuya. Das Minikino hat gerade einmal 57 Sitze und befindet sich in einer 300 Jahre alten Sake-Brauerei. Die Gegend wird gelegentlich bei Dreharbeiten benutzt und zieht Menschen vor allem wegen ihres Showa-Flairs (das ist die Epoche vor und nach des Zweiten Weltkrieges) in den Bann.

Das Museum für moderne Kunst, Saitama

Das Museum für moderne Kunst, Saitama

The Museum für Moderne Kunst in Saitama (MOMAS) liegt im Kitaurawa-Park und wurde vom preisgekrönten Architekten Kisho Kurokawa gestaltet, der auch für das Stadtmuseum für Zeitgenössische Kunst in Hiroshima, the Nationale Kunstzentrum, Tokyo, sowie das Wissenschaftsmuseum der Präfektur Ehime federführend war. Das Museum befindet sich innerhalb eines beeindruckenden Gittermuster und stellt vornehmlich Werke von Künstlern aus, die eine Verbindung zur Präfektur Saitama haben oder Künstler der Region stark beeinflussten. So findet man hier unter anderem Werke von Paul Delvaux, Moise Kisling, Claude Monet und Pablo Picasso, um nur ein paar der bekanntesten Künstler zu nennen. Das Museum für Moderne Kunst von Saitama bemüht sich so, einen Ausstellungs- und Förderungsort für örtliche Künstler zu bieten. Ein besonderes, aufregendes Merkmal des Museums sind die zahlreichen künstlerisch gestalteten, stilistisch interessanten Stühle, die zur Ausstellung gehören und von den Besuchern auch benutzt werden dürfen.

 

Gunma Prefecture

Die Tomioka-Seidenmühle in der Stadt Tomioka, Gunma Prefecture, war der erste moderne Industriekomplex Japans und wurde 1872 in Betrieb genommen. Die Originalgebäude aus der Gründungszeit sind noch immer intakt und bieten eine eindrucksvolle architektonische Kulisse und historisch wertvolle Stätte. In 2014 wurde die Tomioka-Seidenmühle zum UNESCO-Weltkulturerbe bestimmt und ist damit die erste Industrieanlage Japans, der diese Ehre zugutekommt.

Die Seidenmühle befindet sich mitten im Zentrum der Stadt Tomioka und hat selbige vollends geprägt. Mehr als ein Jahrhundert lang war die Seidenmühle die wichtigste Industrieanlage der Stadt, und es gab kaum einen Stadtbewohner, der nicht in irgendeiner Weise mit der Seidenmühle zu tun hatte. Das ist heute nicht anders – es ist eben jene Seidenmühle, die Besucher von außerhalb anzieht, und damit für einen guten Teil der jetzigen Einnahmen der Stadt und deren Bewohner sorgt.

Tomioka-Seidenmühle (Photo mit freundlicher Genehmigung der Tomioka-Seidenmühle)

Tomioka-Seidenmühle (Photo mit freundlicher Genehmigung der Tomioka-Seidenmühle)

Das Ziel der Seidenfabrik, als sie gegründet wurde, war nicht nur die Produktion von Seide – damals eines der am heißesten begehrten Produkte in Europa – sondern auch die Einführung westlicher Industrieproduktionsmethoden in Japan. Damit war die Mühle der Vorreiter für die Zukunft eines industrialisierten Japans.

Die meisten Gebäude im Industriekomplex der Tomioka Seidenmühle stammen aus den 1870ern, und sie wurden bis heute in der ursprünglichen Form belassen. Selbst die in Frankreich hergestellten Glasfenster stammen noch aus jener Zeit.

Tomioka-Seidenmühle (Photo mit freundlicher Genehmigung der Tomioka-Seidenmühle)

Tomioka-Seidenmühle (Photo mit freundlicher Genehmigung der Tomioka-Seidenmühle)

Zu den Originalgebäuden gehören das Östliche Kokon-Lagerhaus, die Kokontrocknungsanlage, die Seidenspulfabrik und das Brunat-Haus, in dem dereinst der Fabrikdirektor Paul Brunat residierte.

5 Kilometer südlich der Seidenmühle befindet sich der Gunma Safari-Park, in dem man sich eine unerwartete Prise des tropischen Afrikas mit seiner ehrfurchteinflössenden Tierwelt holen kann.

 

 

Präfektur Niigata

Takada-Burg

Takada-Burg

Joetsumyoko ist ein nagelneuer Bahnhof, der eigens für die Eröffnung dieses Teils der Hokuriku-Shinkansen-Trasse im März 2015 fertiggestellt wurde. Der Bahnhof liegt in der Stadt Joetsu im Südwesten der Präfektur Niigata. Nördlich des Bahnhofes Joetsumyoko erstreckt sich der Takada-Park mit der gleichnamigen Burg – ein moderner Nachbau basierend auf Originalbestandteile der einst viel grösseren Festung. Die Burg wurde ursprünglich im Jahr 1614 von einem Sohn des legendären Tokugawa Ieyasu errichtet, doch das Bauwerk wurde später während der Meiji-Zeit geschliffen.

Myoko-Kogen – Imori-Teich

Myoko-Kogen – Imori-Teich

Der Takada-Park ist berühmt für seine 4’000 Kirschbäume, die nachts angestrahlt werden und so für wundersame Spiegelungen in den alten Wassergräben der Burg sorgen. Zahlreiche Imbißstände im Park öffnen bis spät in die Nacht und sorgen so für Erfrischungen. Es gibt einige Nachtbustouren von den nahegelegenen Ski– and Onsengebieten of Myoko Kogen südwestlich der Stadt Joetsu. Die Gegend westlich vom Takada-Park bewahrt bis heute etwas von der Atmosphäre einer Burgstadt aus der Edo-Zeit mit seinen altertümlichen Holzhäusern und Sake-Brauereien.

Diese Region von Niigata war einst die Provinz Echigo und bekannt für seine furchtlosen Samuraikrieger, darunter die legendären Rivalen Kenshin Uesugi und Takeda Shingen. Kenshin Uesugi nannte die nahegelegene Burg von Kasugayama sein zu Hause.

Unweit des Bahnhofs Katamachi an der Shin’etsu-Hauptlinie und direkt an der Küste befindet sich Unohama, ein kleiner Kurort mit heißen Quellen. Dieser Ort liegt etwas abseits und ist ein Geheimtipp mit seinen zahlreichen Ryokan – traditionelle japanische Herbergen, in der man nach Herzenslust heiße Quellen und zwei Mal am Tag füllende Mahlzeiten mit vor Ort gefangenen Meerestieren genießen kann – vor allem die für diese Region besonders bekannten, allerdings nur zu bestimmten Jahreszeiten erhältlichen Schneekrabben.

Die Skigebiete der Myoko Kogen-Berge zählen nicht nur zu den besten Skigebieten Japans, sondern sogar von ganz Asien. Mitten im Joshin’etsu Nationalpark befinden sich übrigens die beiden höchsten Gipfel der Präfektur Niigata: Der Myoko und der Hiuchi, beide jeweils knapp über 2’450 Meter hoch.

Die Gegend ist besonders bekannt für ihren feinen Pulverschnee und hohe Schneewände. Seki Onsen and Akakura Onsen sind zurecht bei Skifahrern und Snowboardern beliebt – bieten sie doch eine wunderbare Kombination aus Pulverschnee und heißen Quellen. Akakura Onsen gibt es seit 1816, und der Ort ist noch immer der größten Onsen-Kurort in der Gegend. Seki Onsen ist hingegen der älteste Onsen-Kurort unter den Onsen in Myoko – der Ort mit seinen heilenden, heißen Quellen lockt bereits seit 1729 Besucher an.

Nur ein bisschen weiter südlich liegt der Ort Ikenotaira, ein weiterer alpiner Erholungsort mit der bezaubernden Kombination aus Pulverschnee und heißen Quellen. Es gibt drei verschiedene Skihänge verschiedener Schwierigkeitsgrade und eine ausgezeichnete Sicht auf den alles überragenden Berg Myoko. Etwas östlich eben dieses Berges liegt das abgelegene und friedvolle Tsubame Onsen, benannt nach den unzähligen Schwalben, die dort jeden Sommer in den Felsen nisten. Das Quellwasser dort ist milchig-weiß, und im Winter kann man mit heftigen Schneefällen rechnen.

Im Sommer kann man hier sogenannte “Waldtherapie”-Wanderungen auf dem Sasagamine-Hochland unternehmen. Die lieblichen alpinen Blumen sowie die Buchen, Kiefern, Wasserfälle und Sümpfe erinnern dabei stark an die europäischen Alpen. Dort findet man auch das Sasagamine-Gehöft, zu dem Weidegründe für die örtliche Rinderzucht gehören. The Imori-See bietet ein Besucherzentrum sowie einen Pfad rund um den kleinen See, der vor allem im April besuchenswert ist, wenn an den Ufern plötzlich tausende weiße Scheinkalla (a Aronstabgewächs) flourish,de. An klaren Tagen spiegelt sich zudem der Berg Myoko in dem glasklaren Gewässer.

 

Prefecture Toyama

Die am besten von Toyama Stadt erreichbare Tateyama-Kurobe-Alpenroute ist Teil des Chubu Sangaku-Nationalparks und ist ein herausragender Höhepunkt der Natursehenswürdigkeiten der Hokuriku-Region – vor allem während der Herbstlaubfärbung, wenn die Natur traumhafte Farben hervorzaubert. The Strecke kann man im Bus, in der Standseilbahn, der Schwebeseilbahn sowie im KEPCO-Trolleybus, aber auch zu Fuß zurücklegen.

 

Die Tateyama Kurobe Alpenroute

Die Tateyama Kurobe Alpenroute

Die Tateyama-Kurobe-Alpenroute beinhaltet auch eine Passage durch einen Schneekorridor mit bis zu 20 Meter hohen Schneewänden, die am Berg Tateyama vorbei durch die Hida-Bergkette führt. An der gleichen Strecke liegt auch der Kurobe-Staudamm, with the 186 Meter höchste Staudamm des Landes. Die Stauermauer ist ganze 492 Meter lang und läßt im Schnitt 10 Tonnen Wasser pro Sekunde passieren.

Ein Teil der Alpenroute wurde während der Konstruktion des Staudamms gebaut. Jener wurde 1963 in Betrieb genommen, um in diesem entlegenen Teil des Landes durch Wasserkraft erzeugte Elektrizität zur Verfügung zu stellen.

Murado liegt 2,450 Meter über dem Meeresspiegel und bietet den imposantesten Anblick besagter Schneewände, vor allem zwischen April und Mai, wenn die Tateyama-Kurobe-Alpenroute für den Verkehr freigegeben wird. Dieser Abschnitt ist auch für Fußgänger geöffnet, damit man so in Ruhe die gewaltigen Schneemassen beiderseits der Straße genießen kann.

Kurobe-Staumauer

Kurobe-Staumauer

Es gibt noch weitere interessante Orte wie zum Beispiel den Mikurigaike (みくりが池) – den tiefsten Hochgebirgssee in den Japanischen Alpen, die bis in den Juni hinein schneebedeckt sind. Das tiefblaue Wasser des Sees reflektiert die schneebedeckten Gipfel des Tateyama-Gebirges, und am See findet man zahllose Vogel- und Pflanzenarten.

Nicht weit davon entfernt befindet sich Mikurigaike Onsen, eine Berghütte auf 2’410 Meter Höhe und nur einen Spaziergang vom Murado entfernt. Dieses Onsen rühmt sich dafür, die höchstgelegenen heißen Quellen des Landes zu haben. Das heilende Wasser strömt aus dem umliegenden Jigokudani (literally: Höllental) herein. Das nahegelegene 4-Sterne-Hotel Tateyama ist Japans höchstgelegenes Hotel und bietet einen unvergesslichen Aufenthalt abseits der Menschenströme.

The Tateyama-Museum von Toyama (立山博物館展示館) bietet Ausstellungen über die Flora und Fauna der Tateyama-Berge, über Shugendo – eine religiöse Tradition, die seit der Heian-Zeit in den Bergen der Region praktiziert wird, sowie über die komplexe Geologie und Ökologie dieses Hochlandes, welches einst von Pilgerern, die sich auf den so mühsamen wie gefährlichen Weg durch die Berge machten, als heilig betrachtet wurde.

Man benötigt ungefähr 5 Hours, um die Tateyama-Kurobe-Alpenroute zurückzulegen, und dazu gehört sechsmaliges Umsteigen. Man beginnt am Bahnhof Dentetsu-Toyama, von wo es weiter bis zum Bahnhof Toyama is, und dann nach Shinano-Omachi, von wo Züge Richtung Norden nach Nagano sowie Richtung Süden nach Matsumoto fahren. Die Strecke ist für den normalen Verkehr von Mitte April bis Ende November geöffnet – für den Rest des Jahres bleibt sie gesperrt. Man kann diese Route nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, da der Abschnitt zwischen dem Bahnhof Tateyama und Ogizawa für Privatfahrzeuge gesperrt ist.

 

Prefecture Ishikawa

The name Kaga Onsen (Kagaonsenkyo) ist ein Sammelbegriff für die insgesamt vier größeren Onsenkurorte in Kaga und Komatsu in der Präfektur Ishikawa: Awazu Onsen, Katayamazu Onsen, Yamashiro Onsen und Yamanaka Onsen.

Die Geschichte dieser heißen Quellen geht über 1’300 Jahre zurück, as, so wird es jedenfalls berichtet, wandernde Shugendo-Ästheten auf ihrem Besuch des heiligen Berges Hakusan selbige entdeckten.

Einige der traditionellen Herbergen in Kaga Onsen können ebenfalls auf eine lange und besondere Geschichte zurückblicken. Das Hoshi Ryokan in Awasu Onsen eröffnete bereits im Jahr 718 und gilt als das zweitälteste, noch betriebene Hotel der Welt. Seit mehr als 45 Generationen wird das Hotel von der gleichen Familie betrieben (man nimmt an, dass das Nishiyama Onsen Keiunkan in der Präfektur Yamanashi das älteste Hotel ist – Tokugawa Ieyasu übernachtete dort zwei Mal).

Zu den berühmtesten Besuchern von Kaga Onsen in seiner langen Geschichte gehören der Priester Rennyo (1415–1499) und der berühmte Haiku-Dichter Basho (1644-1694), die den Ort aufgrund seines heilenden Wassers aufsuchten.

Awasu Onsen

Awasu Onsen

Awasu Onsen wurde angeblich vom gleichen Mönch entdeckt, der den nahegelegenen Natadera-Tempel gründete. Dem Wasser sagt man verschiedene Heilwirkungen nach, und man kann es in einer Herberge oder in dem modernen, öffentlichen Bad Soyu geniessen.

Katayamazu Onsen liegt an der Shibayamagata-Lagune. Entdeckt im Jahr 1653, wurde hier seit der Meiji-Zeit ein Kurort errichtet. Dieses Onsen zeichnet sich durch den spektakulären Anblick des Berges Hakusan in der Ferne aus, den man während eines Bades geniessen kann. Katayamazu war früher als “Vergnügungs-Onsen” (歓楽温泉) known, da es neben den heißen Bädern noch zahlreiche weitere Unterhaltsamkeiten bot und bietet, wie zum Beispiel das Ice- und Schneemuseum, the Kitamae-Schiffsmuseum oder einen künstlichen Geysir, der jede Stunde Wasser aus dem See speit.

Yamashiro Onsen wiederum ist vor allem für seine beiden großen und einzigartigen Badehäuser bekannt – das Soyu und das Ko-Soyu (das alte öffentliche Bad). Das Ko-Soyu wurde originalgetreu im Stil der Meiji-Zeit restauriert.

Yamashiro-Onsen

Yamashiro-Onsen

Yamashiro Onsen befindet sich nahe der Kakusenkei-Schlucht in den japanischen Alpen. Die Straße, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte, is Yuge-Kaido genannt und beginnt am Kino-no-yu. Dort findet man zahlreiche Handwerksläden, in denen lokale Kunstwerke wie Lack- und Holzprodukte verkauft werden, sowie zahlreiche japanische Retaurants und Bars, in denen man die verschiedensten Sachen probieren kann. Basho war einer der ersten Bewunderer des Ortes, und so adelte er Yamashiro-Onsen, together with Arima Onsen in Hyogo und Kusatsu Onsen in Gunma, zu den besten drei Onsen Japans.

Die elegante Stadt Kanazawa ist momentan die Endhaltestelle des Hokuriku-Shinkansens. Even as “Klein-Kyoto” known, hat es Kanazawa geschafft, etwas von der Kultur und Atmosphäre des alten Japans zu bewahren.

Eine Fahrt mit dem Hokuriku-Shinkansen zwischen Tokyo und der Hokuriku-Region, zwischen Pazifik und Japanischem Meer, erschließt eine völlig neue und sehr photogene Seite Japans: Eine traditionell landwirtschaftlich geprägte Reisanbaugegend, die heute Heimat hochmoderner Industrien, aber auch uralter kultureller Bräuche und unzähliger Freizeitvergnügen ist. Von Skipisten bis zu Heißwasserbädern, von Reisfeldern bis zu Spitzenrestaurants – es gibt allerhand zu entdecken in dieser sehr vielfältigen Region im Nordosten der Insel Honshu.

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Museen in Japan [Gunma-Version]

September 2nd, 2015 | Tagged , , | 1 Kommentar | 2471 reads

Eisenbahnpark Usui-Pass

Eisenbahnpark Usui-Pass

Am Wochenende war ich mit 6 Verwandten (nebst 5 Children) in der Präfektur Gunma unterwegs. Dank ununterbrochenen Regens – dieses Jahr ist wirklich arg verregnet – haben wir es sogar in zwei Museen geschafft. Und dabei habe ich – again – festgestellt, dass viele japanische Museen wirklich hervorragend gestaltet sind. Das erste Museum nennt sich 碓氷峠鉄道文化むら – Usui-Pass Eisenbahn-Kulturpark. A Eisenbahnmuseum i.e., mit zahllosen alten Loks und Waggons, die ausnahmslos begehbar sind. Dabei hat man die alten Geräte nicht etwa neu angepinselt, sondern so belassen, wie sie waren, als sie aus dem Dienst genommen wurden. Trotzdem ist aber alles sehr sauber. Kinder können sich auf die Lokführersitze setzen, Knöpfe drücken, Hebel bewegen, Draisine fahren oder sich von einer echten Dampflokomotive eine Runde durch den Park fahren lassen. Quasi ein Museum, in dem man sich als Erwachsener ebenfalls recht wohl fühlen kann. Im Museum steht übrigens auch ein alter Waggon mit Tatami. Solche Spezialzüge fahren in manchen Gegenden immer noch herum, aber bisher habe ich es noch nicht geschafft, da mitzufahren. Kommt sicher noch. It should be noted, dass Tatami-Waggons weder damals noch heute typisch waren bzw. are – es handelt sich um Spezialanfertigungen, die dann zum Beispiel für Feierlichkeiten angemietet werden können.

Mit Tatami ausgelegter, alter Waggon

Mit Tatami ausgelegter, alter Waggon

Das zweite Museum war das 群馬県立自然史博物館 Museum für Naturgeschichte der Präfektur Gunma (Website). In der Präfektur hatte man einst Saurierknochen entdeckt, und auch sonst hat Gunma in Sachen Natur etliches zu bieten: Der heißeste Ort Japans befindet sich hier, doch nur ein paar dutzend Kilometer entfernt gibt es subalpine Zonen. Und es gibt eine Reihe gefährlicher Vulkane wie den Asama-san, der in der Vergangenheit Asche bis Tokyo schickte – und wieder schicken wird, denn er bricht recht regelmäßig aus. Das Museum ist hervorragend eingerichtet – das beginnt schon bei der Fassade, die Saurierknochen enthaltende Sedimente nachbildet. Saurier in Lebensgrösse, die sich teilweise auch noch recht natürlich bewegen, sowie eine sehr gute Präsentation der lokalen Flora, Fauna, Geographie und Geologie sind nicht nur für Kinder sehenswert. Ich war dabei etwas überrascht ob der Grösse und Qualität des Museums: Da sind sehr, sehr viel Geld und Liebe eingeflossen.

Im Naturgeschichtlichen Museum von Gunma

Im Naturgeschichtlichen Museum von Gunma

Natürlich kann es auch sein, dass ich einfach zu lange nicht mehr in Museen unterwegs war. Ist diese Qualität mittlerweile normal?

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Anschlag auf ein Nationalsymbol: Selbstverbrennung im Shinkansen

July 1st, 2015 | Tagged , | 9 Comments | 1865 reads

Will man Japan ins Mark treffen, dann gibt es nur wenige Dinge, bei denen man das so leicht erreichen kann wie beim Shinkansen. Das Shinkansen-Netz gibt es seit 1964, also seit 51 Years, und die Beliebtheit ist ungebrochen – das Netz wird auch heute noch ausgebaut, und tagtäglich benutzen durchschnittlich 400,000 Fahrgäste die Züge. And: Bisher gab es noch nie in der langen Geschichte einen tödlichen Unfall. To this day,: In the Nozomi, dem schnellsten Shinkansen zwischen Tokyo und Osaka, lief ein laut Augenzeugen etwas verwahrloster, älterer Mann den Gang im ersten Wagen auf und ab, sprach einen Fahrgast mit “Wie sieht’s aus mit einer Zigarette?” an (alle Abteile sind Nichtraucherabteile, mind you) und blieb schliesslich neben einer jungen Frau in der ersten Reihe stehen. Dieser legte er dann ein paar 1’000-Yen-Scheine auf den Tisch und sagte “Habe ich gefunden. Kannst Du behalten!”. Als die Frau ablehnte, sagte er ihr “verschwinde von hier, sonst wirst Du verletzt”. Anschliessend goss er sich eine brennbare Flüssigkeit über den Körper und zündete sich an.

Im Abteil brach Panik aus – die Fahrgäste versuchten aus dem Abteil zu fliehen, doch die enorme Rauchentwicklung führte schliesslich dazu, dass nicht nur der 71-jährige Selbstmörder aus Tokyo, sondern auch eine unbeteiligte, well 50 Jahre alte Frau aus Yokohama noch vor Ort verstarb. Im fahrenden Shinkansen. Zudem gab es rund 20 Verletzte, vornehmlich mit Rauchvergiftung. Der Zug wurde schliesslich angehalten und Löschkräfte drangen zum Waggon vor, aber viel war nicht mehr zu tun: Von dem Mann blieb wohl nicht viel übrig, und der Waggon selbst fing nicht Feuer. Genauer gesagt war von aussen rein gar nichts zu sehen.

Dieses tragische Ereignis ist ein Schock – Shinkansen sind Japans Stolz und – vollkommen zurecht – ein Symbol für Pünktlichkeit, Security, Sauberkeit und Effizienz. Und obwohl natürlich sofort etliche Leute nach Massnahmen krähen – so ist das heutige Ereignis natürlich nicht mehr als ein freak accident – man kann sich nicht vor allen Dingen schützen.

Die Shinkansen rollten nach drei Stunden wieder, und nur wenig später war der Selbstmörder identifiziert – ein ehemaliger Abrissunternehmer, der vor kurzem in Rente ging und als unauffällig und nett galt. Was ihn zu der Tat wohl bewogen hat? Seine Geste mit dem Geld deutet auf Geldnot hin. Einen Abschiedsbrief hat man noch nicht gefunden, aber ein politischer Hintergrund würde mich überraschen.

Aus gegebenem Anlass an dieser Stelle mal ein gut gemachtes Video, in dem erklärt wird, wieso die Shinkansen so sauber sind, wie sie sind:

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Hokuriku Shinkansen-: The countdown is running

February 9th, 2015 | Tagged , | 2 Comments | 1805 reads

Due to recent events (now so, I was traveling today with the Shinkansen) it's time, to devote to the early opening of a new Shinkansenstrecke a few lines. Every few years, opened a new route in Japan – most recently in March 2011, as the main axis of the Kyushu-Shinkansens and the expansion of Tohoku Shinkansens to Aomori were inaugurated. Unfortunately, that went a little below in the news, because 6 Days after the opening of Aomori Shinkansens there was the earthquake, and the track had to be closed for a few weeks first. The opening of the complete Kyushu route took place on the day after the quake.

In 33 Days, it is then time again: The power is on 14. March 2015 expanded to include a new section – talking about the Hokuriku Shinkansen Hokuriku-Shinkansen. So far in this direction, seen from Tokyo, always Nagano Closing, but the new route goes from Nagano continue until the Sea of ​​Japan – more specifically, it's all about Toyama up to Kanazawa. Scenic one should not expect too much of the route – certainly, the landscape as such is actually spectacular, because it is only the Southern Alps and the sea along, but the new Shinkansenstrecken contain so many and so long tunnel, which one would think, sitting in the subway. Admittedly a damn fast Metro.

What you have now but from the new, just 230 Kilometer section? If you drive today by train from Tokyo to Kanazawa, needs 4 Hours and 15 Minutes – a single fare costs around 16’000 Yen. With the new Shinkansen it only takes 2½ Hours – and paid only about 14’000 Yen: The reason: For the current path must be a wide detour (about Nagoya) go. If you want this year to Toyama, you need currently 3 Hours and 45 Minutes and cost around 11’000 Yen – the new Shinkansen is there something more expensive with 12'730 yen, but in 2 Hours and 15 Minutes on site. Conclusion: Toyama and Kanazawa closer to the capital, and that's good: Especially Kanazawa is an underrated destination in Japan.

In Kanazawa it should not remain the way: The route will eventually go – about Fukui to Tsuruga and then finally on to Osaka or Kyoto, But that is still a lot of water pouring down the Tone River.

Kopfbahnhof von NihongiIf you look at the links to the new route to, we find there, among other names Joetsu Myoko Jōetsu-Myōkō. This station is located in Niigata Prefecture – Nothing in the. All around there is nothing. The station seemed a bit strange, when I was in the direction of Myoko-Kōgen go even last summer – a very picturesque winter to over 1’000 Meters. When I talked to there eventually with a resident on the Shinkansenanbindung, was that vergnatzt according to some: Although the Shinkansenbahnhof named Myoko, but so far from pretty famous winter, that the route for visitors to the resort carries little benefit.

Halfway between the actual station of Myoko-Kōgen and the new Shinkansenbahnhof the way, is the somewhat unusual Train Station Nihongi Nihongi (literally: “Two trees” – in contrast to Roppongi in Tokyo: “Six trees): Trains can leave the station only in the direction, from which they came. Will hot, trains have to climb a small mountain, to come to Nihongi – and take at least part of the way back, before they change direction.

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Everyday pleasures in shuttle

April 29th, 2014 | Tagged , | 20 Comments | 12718 reads

It is just after 8 in the morning. The alarm clock convinced me somehow, stand up. Today from is 10 a meeting in Shibuya on the plan. Normally it looks like this: I leave the house against nine nine, ride a bicycle 4 km long mountain and valley to my station of trust. The track is spiced with 18 degree slopes and a well- 1 km Bustan, continuous descent. One is awake then. Just 15 Minutes later I'm at the station and get on the fast train. 20 Minutes later, So at half past ten, I'm in Shibuya. As far as, so good.

Professionelle Passagierquetscher bei der Arbeit

Professional Passagierquetscher at work

A view from the window explains the background noise: It regnet. Blast it. My bike is very fast, but one of the reasons for this is the lack of protection plates. With suit and that bike 4 miles to the train station is not recommended. I do not like a wet poodle sitting in a meeting yes. Deshalb Plan B, additional für Rege Tage: I leave shortly after half past nine the house and one minutes walk to the bus stop. The bus comes naturally 10 Minutes late, no problem – I'm only just 9:40 an. The bus to the nearest station: The only 2 km, but there do not hold fast trains. But there are a few semi-express trains. In any case, when the bus is on time. As he but it is not, remains only to wait for the slow train. The drives – also with several minutes delay – finally a, of course, is jam-packed and will remain here and there longer than usual are. Against 9:40 – actually I would be long in Shibuya – I'm finally in Shimokitazawa. I wallow with the crowds the stairs and escalators up to the Keio line. A few scary moments are: The escalator spits more and more people on the platform, but that is already hopeful crowded and people do not come fast enough away from the escalator. At the same time, turn left and right hupenderweise trains.

The Keio line seems to be uncomfortable: The rulers of the station intercom apologize incessantly with cracking voice. A train to Shibuya retracts. The faces of the passengers are so strongly pressed against the window panes, they appear larger than normal faces. The doors go to relentless. After a few seconds, short, before the doors close again, falls a passenger from the exact middle of the wagon on, that he even wants to get here. Suddenly dozens of sources stressed, sallow passengers out of the car and immediately weighed back, after the sleeper has finally left the train. Finally! 3.4 Cubic inches more per passenger! When one leaves the wagon, should theoretically be able to climb at least one new. But it is not. Even the proven fighting technique – Contact with his back to the car in front of the door, cling with their hands in the inner door frame and squeeze in then backward with all available pressure – does not help. It fits no longer purely. Train departs. Nearest train coming: The same spectacle. Third train: Exactly, no one can climb. Finally, at train number 4 (we are talking about a total 10 Minutes), I can “enter”, the elegance of the word “enter” describes the situation not entirely correct. Actually, it's more like Rambo in Afghanistan, only with umbrella instead of gun, and in slow motion. 7 Minutes later, the train is back, namely 100 Meters away from the terminus Shibuya. A few minutes after 10 Clock the door opens. And, Today is another beautiful day!*

*Eggs, I admit it yes: The whole happened before 10 Meet. Today it did not rain.

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Spring Storm / Weather for visitors to Japan

April 4th, 2012 | Tagged , , , | 5 Comments | 2271 reads

Traffic display in the station: Red indicates complete standstill, yellow means delay

The storm, which drew almost all of Japan today, it had the capability. There was no typhoon, But there was a typhoon in nothing: It paralyzed the traffic from Kyushu to the north of Tokyo, There were floods, Numerous trees and overturned trucks, at least 3 Dead and hundreds injured. Even in downtown Tokyo were wind speeds up 110 miles per hour measured. All lanes, do not go below ground, Standen still, number of flights were canceled. In Fukui Prefecture, a large stranded, unmanned cargo ship, has broken loose.

Record-breaking season for these? Not quite – as. once in ten years something happens in the spring. This time, warned the people quite well: A lot of companies, also our, sent their people home in the afternoon. I had to 15 Clock unfortunately an important meeting, and my apologies Compared to several times, that there would be no tea, because all the people are already on the way home. Well – after the meeting, it was probably already too late, and so it went back to the office, Ride out the storm. Since I've now been through several typhoons here, I know about, when and where trains which fail. And a little thrill after work doing quite well. So it went in the evening just before 8 Clock to Ebisu Station. As expected, did not drive my line, So it went with the Yamanote loop line to Osaki. The line from there drove – as expected, because almost all the way underground runs (no, no metro!).

Shin-Kiba was called in to change, But of course, did not drive the line, because the line runs from there and always on stilts along the coast. A gentle breeze, and the line represents. Since 14 Clock. So get out of the station and taxi rank. Amazingly, there were waiting only 3 People. The front man, A young Japanese, asks me a matter of course in Japanese, where I am heading. “After Urayasu!” I answer, and he says, beaming “I also! Do we want to share the taxi?”. But like it. 15 Minutes later, we split the bill – 1,300 yen for each. Ultimately, the journey home took it even a little shorter than usual. Is it. Before 9 Clock I was at home. My line was only after 23:30 again to operate on.

Recently, a Japanese visitor, and asked readers understandably, where one can experience as a Japanese visitor in advance of such weather conditions. Now, The JMA (Japan Meteorological Agency) maintains a very comprehensive website on English, and a casual glance it may be very useful for travel planning:

http://www.jma.go.jp / jma / indexe.html

In particular, the following pages are important to:

Severe weather warnings
Taifunwarnungen (November bis June)
Weather forecast
Advanced: Rain radar (with predictive simulation)

All cards can be clicked areas.

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Fernostalgie

June 9th, 2011 | Tagged , , | 4 Comments | 1090 reads

The following items I have for the spring (2011/02)-Issue of the journal Midori written – and as always, appears here – with delay – the online edition. Have fun reading!

Sometime it is easy to: A certain scene, so pretty in almost every film, so not samurai or some giant lizards occur in it, appears: A rural area, very slowly trundles through a railcar. A Railcar, refer to the profane one, at least in my area as a whole pig tax would. Interestingly, this scene appears mostly in the movie preview, as if this picture a scene would have a special meaning and thus drive the people in crowds to the cinema or DVD-dealers would.

“Piglets tax” tive in star japanischer Province

 

Now, The scene has symbolic significance and does not miss its effect. Although piglets taxes anything but extinct – you do not need to look far, to find in Japan, which still, but the sight of such traits and their associated emotions give rise to a faint suspicion: Is this sparkling, high-technology, innovative, brightly colored and a little crazy about Japan in the heart of more rural, turned sentimental and self-? That would be again a very different picture!

As everywhere sentimentality has two dimensions: The spatial and temporal. Said Piglet because taxes have the advantage, to address both dimensions equal, because these cars were everywhere and they're used to it so for everyone over 40 years in Japan, an integral part of childhood memories (Apart from the residents of small and tiny islands should be). On the other hand there are the tracks still, and indeed in the country. One should bear in mind, Tokyo, for example, that's pretty big though – However, in Japan, known simply as a big village like, because most people do not really come from Tokyo, but from somewhere behind the seven mountains regions. When I get to know someone professionally or privately in Tokyo, I will – understandably – often asked about my background. I then turn the tables on course to be happy (always in danger of running, as a confused response “In, aus Japan!” to hear), -and I am not the answer “Okinawa!” but more on the answer “aus Tokyo” surprised. Tokyo has to look real.
One would think, that an advanced country like Japan phenomena such as mass rural exodus has behind him, but it is not so. The exodus continues. Those looking for good education, can not avoid the capital. Who wants to work in an international atmosphere – and thus are not the infamous Filipino bars mean, must be in the capital. Unless, you hold it more with Portuguese or Spanish, because most immigrants from South America to live more in the area around Nagoya.

Who wants to know, Tokyo looks like no new arrivals, times should be the first or second week of January to spend in the capital – not much is going on, because everyone in the New Year the home, the country, are driven. Unfortunately, the rural area of ​​such Andrangs only twice a year enjoying – the beginning and during the New Year お盆 O-Bon Holidays in mid-August – otherwise vast tracts of land in Japan seem deserted, and you can be happy, to meet here and there sometimes once a 80-year-old farmer. It should be noted here is also, that the exodus does not happen often in stages – Even large cities in the province, As an example I would like once Wakayama or Akita, after all, both prefecture capitals, contend with strong and constant dwindling population numbers, which is attributable not only to the low birth rate. In these towns you often not long after the so-called シャッター 通り shutter dori – Shutters, streets – search: Former shopping streets, in which one finds today only pulled down shutters. No, Most people turn off right from the home and immediately go to the capital, nach Osaka, Fukuoka usw. Sun does not like surprise, dass ca. one in four Japanese living in the Capital Region.

Living room before 40 Years (Shōwa Museum, Takayama)

 

But for the time dimension. Appeared a few years ago in Japan, the blockbuster Always – 三丁目の夕日 3-chōme no Yūhi, literally “Always – In the evening sun 3. Section”. This film not only pushed the people in droves to the cinema, but also many Japanese men in their prime, the tears in your eyes. The film is set in a Tokyo district and within view of Tokyo Tower, which in the time, in which it is in the movie – End of the 1950s – is under construction. In the quarter there is poor, According to Hart – Everyone is familiar with every, There is much to celebrate and much to cut. The first refrigerator and TV in the first quarter provide incredible scenes – while water is still taken with the hand pump in the dusty backyard needs. In short, all are poor but happy, and the progress is coming. These days such a district but not unthinkable (although very rarely become) – But in the neighborhood of the Tokyo Tower, it looks today, to say the least, but some of the other.

What must have been for some time be – every major city was only half-way at the end of the Second World War completely in ruins, and the defeat in the war was a huge shock. As in Germany, followed by years of toil and hunger, until it finally went up in the 1950s – in huge steps. The economic miracle, it was not only in Germany, but also in Japan. But in Japan there was always something else. In Germany, traditionally built brick by brick, with thick walls, on the house that are too long may. Only later we began the construction of commercial buildings with limited life expectancy. In Japan, the latter was always like that. Stone by stone, perhaps even with bricks, war in Japan the popular – were built with wood and expands favorite. It's no wonder – A brick house has hardly a stronger earthquake survival, while wooden houses are flexible enough, also to mitigate severe impacts. As a consequence, that have been repaired countless houses in Germany after the war. In Japan, however, burned the city down to the bottom – everything had to be rebuilt (it had been in Tokyo for example, only good 20 Years before, all you have to build new – after a devastating earthquake). Also, rules as “Houses should not be larger than the church in the village” are unknown in Japan. In good times, and was built, there's no tomorrow.

It is not only the sight of old wooden houses in a dusty neighborhood, of the generation 40+ the heart beat faster, Finally, there are such houses still, but the thought of living together at that time. The social fabric in the major cities, as elsewhere, has also changed greatly – a right neighborhood meanwhile bore must be sought, it is now mostly his own way. Or? This is certainly true for neighborhoods with large homes. But there, where a maximum of 2-storey, very cheap to rent, cobbled together houses look, is it still exist – the cohesion of the residents. As will be celebrated in the summer outdoor barbecue and spontaneous and help each other in one way or other matter. This one is that the participants from all parts of the country mixed lot, is usually not detrimental to good mood – on the contrary. However, in Japan it seems to rule a rule of thumb: Je Armer, the greater the Warhscheinlichkeit, to find such a cohesive.

Tokyo Tower

 

Back to Tokyo Tower: That was then virtually a symbol of the postwar generation and is therefore considered by many very sentimental. Do this, use the red and white, 332 m high tower makes a good start: He is simply adorable and photogenic. The Tokyo Tower is according to the Showa era (1926-1989, 昭和 Shōwa was the motto of Emperor Hirohito). The youngest generation needs to thank God for a similar symbolic structure not to worry: The successor, called Tōkyō Sky Tree, is almost twice as high (634 m) and 2011 be ready. And the Japanese are now hell-bent after.

At this penchant for nostalgia must be something – after all, it is reflected down even in the language. What concerns us through the head, For example, when we suddenly see a poster or notice an odor, which immediately reminds us of childhood? How can we tackle this feeling in German Words? I'm still not sure, But what I also think, There is a whole cascade of words – as “oh, I have not seen for ages” or “oh, those were the days”. In Japanese, there is this feeling of being a word eigenens: 懐かしい natsukashii. And you hear this word very, very often. Just take a minimum of 30 Year-old Japanese after Wooper Looper ask (The reader last column may remember), and the chance, as a response “natsukashii” listen to is pretty big.

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