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Fahrschule in Japan Teil 2

November 19th, 2017 | Tagged , | 2 Comments | 1326 reads

Aus gegebenem Anlass nun also Teil 2 (und vorerst der letzte Teil) zum Thema Fahrschule in Japan – the first part is here.

Und bevor ich es vergesse – vorneweg eine kurze Randnotiz für die Freunde der japanischen Sprache. The word “Driver's license” entspricht im Japanischen dem Wort 免許 menkyo (das ist der kürzeste Begriff, der volle Begriff ist 運転免許 unten menkyo, und der offizielle Begriff beinhaltet natürlich, auf was für ein Fahrzeug sich der Führerschein bezieht. “Menkyo” setzt sich aus den Schriftzeichen men (Ausnahme, Befreiung) und kyo (Erlaubnis) together – es handelt sich also um eine “Ausnahmegenehmigung”, und die Logik hinter diesem Wort ist verblüffend einfach: Per Gesetz ist es in Japan jedem verboten, ein Fahrzeug zu operieren. Wer von diesem Gesetz ausgenommen werden möchte, braucht deshalb eine Ausnahmegenehmigung – den Führerschein. Und noch ein Wort ist interessant: 助手席 joshuseki – der Beifahrersitz. Die korrekte Übersetzung lautet jedoch “Assistentensitz”, und das stammt aus der Zeit um 1916, als die ersten Taxis in Japan auftauchten und ein Assistent an Bord war, um den Motor anzukurbeln, die Tür zu öffnen und dergleichen. Noch heute steigen Japaner bei einem Taxi immer hinten ein (unless, es fahren mehr als 3 Leute mit), und nur die hinteren Türen öffnen sich automatisch.

Nach dem Erlangen der provisorischen Fahrerlaubnis geht es nun also raus auf die Strasse. Das war im Fall meiner Fahrschule zumindest eine kleine Herausforderung – jedenfalls bei Autos mit manueller Schaltung. Es gibt zwei Wege aus der Schule – eine 10%ige und eine 12%ige Steigung, sofort gefolgt von einer dreispurigen Strasse, und das auch noch nur 50 Meter von einer großen Kreuzung entfernt, mit ständig entweder stehendem oder rasenden Verkehr.

16 Stunden Praxis sind Pflicht im zweiten und letzten Block – die meiste Zeit verbringt man auf verschiedenen Routen auf der Strasse, ein paar Stunden aber auch im Innenhof – um dort Parken (in Reihe sowie rückwärts einparken/Richtung ändern) zu üben, aber auch um ein Mini-Sicherheitstraining zu machen – Vollbremsung bei 25 km / h, mit 20km/h in eine 90 Grad-Kurve fahren und dergleichen. Hinzu kommt eine Stunde Autobahnfahrt. Da die Schule groß ist, hat man selten den gleichen Fahrlehrer, und so trifft man viele verschiedene Charaktere. Das hat seine Vor- and disadvantages. The advantage: Bei einer Fahrlehrerin hatte ich zwei Stunden im Block. Eine nette Frau, aber sie gab pausenlos Anweisungen, egal ob man schon dabei war oder nicht. Sie trieb mich absolut in den Wahnsinn, und nach den zwei Stunden hatte ich Kopfschmerzen wie nach einer Flasche Kumpeltod. Dementsprechend war froh, dass die Lehrer jedes mal wechseln. The disadvantage: Dem einen Lehrer ist man zu schnell, dem anderen zu langsam. Das verwirrt ebenfalls.

Fahrschulauto in Japan -- diese sehen jedoch je nach Fahrschule völlig anders aus.

Fahrschulauto in Japan — diese sehen jedoch je nach Fahrschule völlig anders aus.

The 16 Stunden Theorie brachten erstaunlich wenig Neues. It seems, dass rund 90% its, was in der Theoriepeüfung nötig ist, im Block 1 gelehrt wird. Ausserdem gab es noch einen dreistündigen Erste-Hilfe-Block. Mein Jahr bei den Sanitätern liegt knapp 25 Years back, und die Auffrischung erwies sich als notwendig – offensichtlich haben sich sehr viele Regeln bezüglich der Ersthilfe drastisch geändert.

After 16 Stunden Praxis ist es wieder Zeit für 見極め mikiwame – die Prüfung vor der Prüfung. 45 Minutes “small” Prüfung, halb Strasse, halb Parkübungen – danach entscheidet der Prüfer, ob man reif für die finale Fahrprüfung ist oder ob man mehr Fahrstunden benötigt. Scheinbar war ich bereit, doch dann eröffnete man mir, dass ich vor der letzten Praxisprüfung die Vorprüfung zur letzten Theorieprüfung benötige. Das könne ich doch gleich, in circa einer halben Stunde machen. Da die Vorprüfung nichts kostet und man selbige beliebig oft wiederholen kann (und auch noch etwas Zeit hatte), setzte ich mich also an den Prüfungscomputer und beantwortete die 100 Fragen. 90 davon müssen richtig sein. Und ich hatte tatsächlich Glück: Exactly 90 Points.

Auch vor der letzten Praxisprüfung war mir nicht ganz klar, what will happen: Man sagte nur, that 8:30 begins, und das man um 12:00 Uhr fertig ist. Wenn es sich um eine große Fahrschule handelt, kann man diese Prüfung an der Schule ablegen und wird so von der wohl sehr schweren Fahrprüfung im Präfekturzentrum befreit. Letztendlich dauerte die Fahrschulfahrt jedoch pro Person noch nicht mal eine halbe Stunde, und die schwere Ausfahrt aus der Schule war nicht in der Fahrt inbegriffen. Zum Schluss musste jeder ein Mal einparken (und das ganze mit den Worten “Ich bin drin!” conclude), and that's about it. Jedes Mal fährt dabei ein anderer Prüfling hinten mit. Und obwohl einige das Einparken ordentlich vergeigten, haben letztendlich alle 8 Prüflinge an dem Tag bestanden. Der Rest der Zeit bestand aus Erklärungen und Däumchendrehen.

Präfekturzentrum der Verkehrspolizei. Jeder Autofahrer muss hier ca. alle drei Jahre antanzen

Präfekturzentrum der Verkehrspolizei. Jeder Autofahrer muss hier ca. alle drei Jahre antanzen

Mit dieser letzten Fahrprüfung hat man dann auch die Fahrschule “absolviert”. Closing, ready. Man bekommt ein paar Unterlagen sowie die magnetischen Sticker für Fahranfänger, die man sich in Japan genau ein Jahr lang ans Auto kleben muss (das ist Pflicht). Ganz Schluss ist dann aber doch nicht, denn die finale Theorieprüfung muss man am Präfekturzentrum der Verkehrspolizei ablegen. Davon gibt es in den meisten Präfekturen genau eines, in Tokyo aber gibt es drei. Selbst in der Präfektur Kanagawa, mit seinen Millionenstädten Yokohama und Kawasaki, gibt es genau ein Zentrum. Wer die Prüfung ablegen will, muss sich nicht vorher anmelden – man kann einfach dort antanzen, muss dies aber werktags zwischen 8:00 and 8:30 or 13:30 and 14:00 do. Dort angekommen lässt man seine Papiere überprüfen, bezahlt 1’750 yen Prüfungsgebühr, füllt Formulare aus und setzt sich mit 100 oder mehr Leuten in den Prüfungsraum. 50 Minuten Zeit bekommt man dann für 95 Fragen, wobei es für die letzten 5 Fragen bei drei Antworten jeweils 2 Punkte gibt (wer eine der drei Antworten falsch hat, verliert beide Punkte). Who 90 Punkte oder mehr hat, hat gewonnen. Laut Prüfer erreichen nur 0.5% 100 Points, im Schnitt fallen um die 15% by (overall, including. derjenigen, die die Prüfung wiederholen). Eine gute halbe Stunde nach dem Test erfolgt die “Siegerehrung” im Foyer: Die Prüflinge werden vor einer großen digitalen Leinwand versammelt, und dann erscheinen plötzlich Zahlenblöcke auf der Tafel – mit Löchern. Die Löcher stellen diejenigen dar, die das ganze noch mal versuchen dürfen (in Tokyo darf man das wohl am gleichen Tag machen, in Kanagawa zum Beispiel nicht).

Die Gewinner werden dann wieder auf Tour geschickt: Zu einem anderen Schalter, danach Foto, dann Gebührenmarken für 2’050 yen kaufen. After: Anderthalb Stunden Pause, bis man sich den Führerschein am Schalter abholen kann.

"Siegerehrung" nach der theoretischen Prüfung: Nummern, die nicht gezeigt werden, haben verloren. Bingo.

“Siegerehrung” nach der theoretischen Prüfung: Nummern, die nicht gezeigt werden, haben verloren. Bingo.

Conclusion: Mit Deutschland kann ich es mangels Erfahrung nicht vergleichen, aber die ganze Prozedur (des Führerscheinmachens) ist ziemlich gut durchorganisiert und letztendlich nicht besonders kompliziert. Solange man sich an all die kleinen Regeln hält. Eine interessante Erfahrung ist es auf jeden Fall, wenn auch eine kostspielige.

An dieser Stelle sei allerdings auch noch erwähnt, dass es zwei Alternativen zu diesem Weg gibt:

  1. Wer bereits im Ausland einen Führerschein gemacht und dort mindestens 3 Monate mit seinem Führerschein verbracht hat, kann sich im gleichen Amt und ganz ohne Prüfung einen japanischen Führerschein erstellen lassen. Das gilt aber nur für Länder, mit denen es entsprechende Abkommen gibt. Bei deutschen Führerscheinen geht das, bei amerikanischen zum Beispiel jedoch nicht. Das ganze Verfahren des Umschreibens ist here sehr detailliert beschrieben.
  2. Wer Geld sparen will und/oder nicht sattelfest im Japanischen ist, kann die Prozedur auch bei einem auf Englisch sprechende Kundschaft spezialisierten Unternehmen machen. Ohne Theoriestunden, denn die sind nicht Pflicht – nur das Bestehen der Prüfung (die man auch auf Englisch ablegen kann) is required. Da man die Theorieprüfung beliebig oft wiederholen kann, lernt man dann eben so lange, bis man es geschafft hat. Die Praxis erfolgt dann auf Englisch. Mit dieser Methode bezahlt man nur ungefähr die Hälfte – ob diese Methode nervenschonender ist, I know, however, not.
Schalter zum Umschreiben ausländischer Führerscheine

Schalter zum Umschreiben ausländischer Führerscheine

 

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9. General Blogger Summit

November 7th, 2017 | Tagged , | 9 Comments | 1544 reads

Bloggergipfel – mit Dank an Thuruk für das Logo!

Bloggergipfel – mit Dank an Thuruk für das Logo!

Und schon ist wieder ein Jahr rum – Zeit für ein neues Bloggertreffen! Und zwar wird dies bereits die neunte Auflage. Der Name “Bloggergipfel” soll dabei niemanden abschrecken – gerne sind auch Blogvoyeure eingeladen.

Als Terminvorschlag stelle ich mal den 2. December, ein Sonnabend, in den Raum. Falls jemand an diesem Tag nicht kann, bitte einen alternativen Termin vorschlagen. Sollte sich da ein Tag herauskristallisieren, an dem deutlich mehr Leute können, lässt sich sicher etwas machen.

Da es auch Bloggerinnen mit sehr jungen Kindern gibt, können wir das Treffen auch gern um ein Nachmittagsprogramm (mit Nachwuchs) erweitern.

Die Regeln sind ansonsten wie immer:

1. Das Treffen findet in Tokyo statt – innerhalb oder nahe der Yamanote-Linie (Example: Nakano, Ebisu, Meguro, Shibuya usw)
2. Bowling, Billard oder was weiss ich, als Vorspiel quasi, sind machbar.
3. Partners can come like – as people, just want to be this easy.

Therefore, first a question in the round: Wer will? Wer kann? Are there any local proposals? Bessere Vorschläge als die obigen? Also, Please forwards this article to your friends and leave a comment, when it suits you and where it suits you!

If someone wants to make the 幹事 this year, bitte melden! volunteers ago!

Und noch eine Bitte: Bitte teilt den Aufruf, where possible – es gibt mit Sicherheit einige Interessierte, die hier nicht täglich vorbeischauen, und neue Gesichter sind immer willkommen!

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Fahrschule in Japan Teil 1

August 21st, 2017 | Tagged , | 8 Comments | 992 reads

Den deutschen Führerschein in Japan umschreiben lassen ist nur was für Weicheier People, die bereits einen gültigen Führerschein besitzen. Die ganz Harten (oder die, die einfach keinen deutschen Führerschein haben – oder zum Beispiel ihren Führerschein in den USA gemacht haben) ziehen die komplette japanische Fahrschule durch. Das ganze Prozedere ist dabei in zwei große Segmente gegliedert : Block 1 theory and practice, Block 2 theory and practice. Jeweils mit Prüfungen. Insgesamt durchläuft man also 4 Prüfungen – manchmal aber auch mehr, wie zum Beispiel in meiner Fahrschule.

Die Anmeldung ist einfach: Man zeigt seinen Ausweis oder Pass vor, macht kurze Seh-, Hör- und Motoriktests, zahlt etwas über 300’000 yen (rund 2’400 Euro) und schon ist man im Geschäft. Wer nur auf Automatikgetriebe lernen möchte, zahlt rund 20’000 yen less,,de,but must then correspondingly later do not drive with manual transmission,,de,the other way is,,de,Most Japanese do nowadays automatic,,de,and that's at least understandable in my area,,de,since there is barely a meter of flat road here,,de,You can also submit go to Japan without driving school to the exam center and there take the exams,,de,there can be such newcomers but,,de,fall through,,de,Now if you can not drive anyway,,de,is the driving school so a necessary matter,,de,After signing up you have exactly,,de,months,,de,to end all,,de,Just as long as a pregnancy,,de,Theory hours and at least,,de,Praxisstunden,,en,In my driving school to set the at relatively sent,,de,Since one yen for the theoretical intermediate examination 1700 Extra,,de,each test,,de, darf dann aber entsprechend später nicht mit manuellem Getriebe fahren (andersrum geht). Die meisten Japaner machen heutzutage Automatik, und das ist in meiner Gegend zumindest verständlich, da es hier kaum einen Meter ebener Straße gibt. Man kann übrigens in Japan auch ganz ohne Fahrschule zum Prüfungszentrum gehen und dort die Prüfungen ablegen – dort lässt man solche Quereinsteiger aber zu 95% durchfallen. Wenn man nun sowieso nicht Auto fahren kann, ist die Fahrschule also eine notwendige Angelegenheit.

Nach der Anmeldung hat man genau 9 Monate Zeit, alles zu beenden. How practical. Genau so lang wie eine Schwangerschaft. Block 1 consists of 10 Theoriestunden und mindestens 10 Praxisstunden. In meiner Fahrschule stellt man das relativ geschickt an. Da man für die theoretische Zwischenprüfung 1’700 yen extra – je Versuch – must pay, the school has just its own review,,de,am Computer,,en,switched before,,de,Which can be repeated as often,,de,and make many probably,,de,made the first time around,,de,This is not surprising,,de,because you have to, after all,,,de,ask,,de,all yes / no,,de,answer correctly,,de,and in half of the questions is the name,,de,language test,,de,reasonable,,de,Only after you get to the next level,,de,It makes the practical test enables practical intermediate examination,,de,If the examiner is,,de,that is ripe for the intermediate examination,,de,then you can put those,,de,Who is not ready,,de,must take more hours,,de,In the 15-minute drive to start with,,de,After that there is, depending on the offense point deduction,,de,who among,,de,slips,,de,can get,,de,Anyone with a tire in the S,,de,drives and L-curves over a curb,,de,can also get,,de, am Computer, davor geschaltet. Die kann man beliebig oft wiederholen, und das machen viele wohl auch: Only 25% bestehen beim ersten Mal. Das ist nicht verwunderlich, denn man muss immerhin 90% the 50 Fragen (alle ja/nein) richtig beantworten, und bei der Hälfte der Fragen ist die Bezeichnung “Sprachtest” angemessener. Erst danach kommt man ins nächste Level: Man macht die praktische Vorprüfung zur praktischen Zwischenprüfung. Wenn der Prüfer befindet, dass man reif für die Zwischenprüfung ist, kann man jene dann ablegen. Wer nicht bereit ist, muss mehr Stunden nehmen. Bei der 15-minütigen Fahrt beginnt man mit 100 points. Danach gibt es je nach Delikt Punktabzug – wer unter 70 rutscht, kann aussteigen. Wer mit einem Reifen in den S- und L-Kurven über einen Bordstein fährt, kann ebenfalls aussteigen. And at once,,de,how many points they had,,de,Who took these hurdles,,de,may eventually take the theoretical intermediate examination,,de,After that, you get the so-called 仮 免 許 karimenkyo,,de,provisional driving license,,de,Only with this, it goes out to the streets,,de,everything else before that takes place 場内 Jonai,,de,on school grounds,,de,then consists of at least,,de,including a car ride,,de,There is also the block,,de,again,,de,hours of theory,,de,Hour first aid,,de,one has an education,,de,I though,,de,dank Y-Tours,,en,But translating the documents is too cumbersome,,de,and a refresh of the knowledge certainly not wrong,,de,Fahrschulgelände in Japan,,en,Due to the work of course I can only go on weekends to driving school,,de,therefore it has ultimately about,,de,plow through,,de, no matter, wie viele Punkte man hatte.

Wer diese Hürden genommen hat, kann schließlich die theoretische Zwischenprüfung ablegen. Danach bekommt man die sogenannte 仮免許 karimenkyo, die provisorische Fahrerlaubnis. Erst mit dieser geht es raus auf die Strasse – alles andere davor spielt sich 場内 jōnai, auf dem Schulgelände, from. Block 2 dann besteht aus mindestens 16 Hours, darunter auch eine Autobahnfahrt. Ausserdem gibt es im Block 2 noch mal 16 Stunden Theorie, among them 3 Stunden Erste Hilfe (unless, man hat eine Ausbildung – die habe ich zwar, dank Y-Tours, aber das Übersetzen der Dokumente ist mir zu umständlich, und eine Auffrischung der Kenntnisse sicherlich nicht verkehrt).

Fahrschulgelände in Japan

Fahrschulgelände in Japan

Aufgrund der Arbeit kann ich natürlich nur an Wochenenden zur Fahrschule gehen – deshalb hat es letztendlich rund 2,5 Monate gedauert, Block 1 durchzuackern. The driving school is quite large and well organized,,de,This also means,,de,that one has a different instructor every time,,de,and that can drive a course in the madness,,de,the one you drive too fast around the curves,,de,drive in the test only slowly,,de,the other too slow,,de,tester,,de,So slowly you can out there but do not drive around the curves,,de,A foreigner bonus there is no way,,,de,However, I found out two minutes before the theory test,,de,that there was the exam paper in English,,de,That was me then but too risky,,de,firstly because I trust,,de,for good reason,,de,Japanese English skills not,,de,and probably I would have, in English also problems with the definitions,,de. Das bedeutet aber auch, dass man jedes Mal einen anderen Fahrlehrer hat, und das kann einen freilich in den Wahnsinn treiben – dem einen fährt man zu schnell um die Kurven (“fahren Sie in der Prüfung bloß langsamer!!”), dem anderen zu langsam (Prüfer: “Also so langsam können Sie draußen aber nicht um die Kurven fahren!”)

Einen Ausländerbonus gibt es übrigens nicht. Allerdings erfuhr ich zwei Minuten vor der theoretischen Prüfung, dass es den Prüfungsbogen auch auf Englisch gäbe. Das war mir dann allerdings zu riskant, denn erstens vertraue ich, aus gutem Grunde, den japanischen Englischkenntnissen nicht, und wahrscheinlich hätte ich im Englischen auch Probleme mit den Definitionen. This is not easy even for native speakers,,de,Colloquially, for example, the word means 車 kuruma,,de,in the Highway Code, however, by definition,,de,companions,,de,and afterwards closes bicycles and the like,,de,On the subject, there is an interesting way,,,de,documentary,,de,You drive me crazy,,en,Accompanies an American to driving school in Japan,,de,one German and one in India,,de,very remarkable,,de,Koreanerin in München,,en,Very entertaining,,de,comes later,,de,Hopefully later this year,,de: Umgangssprachlich bedeutet zum Beispiel das Wort 車 kuruma “Auto”; in der StVO hingegen per definition “Gefährt” und schliesst hernach Fahrräder und dergleichen ein.

Well: Zum Thema gibt es übrigens einen interessanten (German) Dokumentarfilm: You drive me crazy. Der begleitet einen Amerikaner auf Fahrschule in Japan, eine Deutsch in Indien und eine (sehr bemerkenswerte!) Koreanerin in München. Predicate: Sehr unterhaltsam…

Part 2 kommt später – promised. Hoffentlich noch in diesem Jahr…

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Interview with Ambassador Dr. Hans Carl von Werther

November 10th, 2016 | Tagged , , , | 2 Comments | 2357 reads

This interview was longer in planning and is in this form not be the only – planned is a series of interviews with Germans in Japan. An interview with the Ambassador is of course a very special affair, because it is here to the highest representatives of Germany in Japan, and thus to a point of view very own.

The interview took place on 29. September 2016 between the Ambassador and me instead of in the office of the German Embassy in Tokyo. For a better understanding, but first a brief biography of the current ambassador.

career
1971 High School
1972 American High School Diploma, St. Albans School, Washington, D.C..
1973-1975 military service
1979 Graduate economist, University of Mainz
1979-1984 scientific Assistant, University of Mainz
1984-1986 Attaché (education) Foreign Office, Bonn
1986-1987 Institute for Peace Research and Security Policy, Hamburg
1987-1990 Embassy Hanoi, Vietnam
1990-1992 Permanent Representation to NATO, Brussels
1992-1994 Deputy. Training manager for the Professional category, Ministry of Foreign Affair, Bonn
1994-1997 Embassy Asunción, Paraguay
1997-2000 Deputy. Head of West Europe Unit, Bonn / Berlin
2000-2002 Secretary for European Policy, FDP parliamentary group, Berlin
2003 Royal College of Defence Studies, London
Master in International Relations, King’s College, London
2004-2005 Head of the task force "Germany in Japan 2005/2006", Ministry of Foreign Affair, Berlin
2005-2007 Head of East Asia Unit, Ministry of Foreign Affair, Berlin
2007-2010 Envoy, Embassy Beijing, China
2010-2011 Commissioner for Personal, Ministry of Foreign Affair, Berlin
2011-2014 Head of the Central Department, Ministry of Foreign Affair, Berlin
since March 2014 Ambassador in Tokyo
Interview mit Botschafter von Werthern

Interview mit Botschafter von Werthern

Tabibito: ​Herr Botschafter, thank you, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben. Sie waren vor Japan ja unter anderem in China, Vietnam und in Paraguay tätig. War Japan Ihr Wunschland? Oder wie hat es Sie letztendlich nach Japan verschlagen?
Botschafter von Werthern: ​ Ich war in Deutschland ab 2004 zuständig für ein Großprojekt, das sich „Deutschland in Japan 2005/2006“ nannte, und anschließend Referatsleiter für Ostasien; auch mit der Zuständigkeit für unsere Beziehungen zu Japan. Deswegen habe ich mir immer gewünscht, mal nach Japan versetzt zu werden. Dass ich als Botschafter kommen würde, habe ich mir eigentlich gar nicht zu erträumen gewagt. Deswegen könnte man sagen, dass die Berufung nach Japan die Erfüllung eines Wunsches ist, den ich eigentlich nie ernsthaft gehegt habe.
Tabibito: ​Dann brauche ich Sie wahrscheinlich nicht nach Ihrem ersten Gedanken fragen, der Ihnen durch den Kopf ging, als Sie gehört haben, dass es nach Japan geht.
Botschafter von Werthern: ​Ich war natürlich sehr, sehr froh, denn ich hatte damit eigentlich nicht gerechnet. I knew, dass Japan einer der offenen Posten war, denn die Botschafterstelle war schon seit vier Monaten vakant. Aber es standen auch noch einige andere Posten zur Auswahl, wo ich natürlich auch gerne hingegangen wäre. Japan stand jedoch ganz oben auf meiner Liste.
Tabibito: ​ Haben Ihnen Ihre Erfahrungen in China eigentlich in Japan helfen können?
Botschafter von Werthern: ​ Ja, very. Ich habe in Peking beziehungsweise von Peking aus auch auf die Region im weiteren Sinne geschaut, inklusive der Beziehungen Chinas mit seinen Nachbarn, mit Japan und Korea, die Territorialkonflikte im Südchinesischen und im Ostchinesischen Meer. I think, dass mir das geholfen hat, weil ich sozusagen auch die andere Seite gut kenne. Das hilft natürlich beim Verständnis des Konfliktes als solchem, aber auch beim Verständnis dafür, wie Japan auf manche Dinge reagiert.
Tabibito: ​Dazu aus aktuellem Anlass: Vor zwei Stunden ist in fünfhundert Metern Entfernung von der Botschaft eine anti-chinesische Demonstration vorbeigezogen. Haben Sie das in China eigentlich auch einmal erlebt?
Botschafter von Werthern: ​ Ja, es gab anti-japanische Demonstrationen, es gab auch anti-europäische, z.B. anti-französische Demonstrationen. So hat es 2008, als das olympische Feuer durch die Welt getragen wurde, einen sehr unschönen Vorfall in Paris gegeben. Da ist die chinesische Fackelträgerin – eine Rollstuhlfahrerin – angegriffen worden. Danach hat es wilde Proteste in China gegeben, zum Beispiel auch einen Boykott von Carrefour. Es hat auch anti-japanische Demonstrationen gegeben; zum Teil sicher auch staatlich gelenkt. Weder in China noch hier in Japan gefallen mir diese Dinge. Ich verstehe zwar nicht, was sie sagen, aber diese von der Intonation her hasserfüllten Brüllereien sind nicht nur unjapanisch, sondern auch unschön.
Tabibito: ​ Das war ja zum Glück nur ein sehr kleines Häufchen. But now for something. Sie haben ja die Stelle an der Botschaft in Tokyo im Frühjahr 2014 angetreten. Keine drei Monate später waren Sie bereits in Fukushima vor Ort. Es ist schon eine Weile her, aber was war Ihr persönlicher Eindruck von der Lage vor Ort?
Botschafter von Werthern: ​Das war schon ein spannender Besuch in jeglicher Hinsicht. Ich war zum ersten Mal überhaupt im Leben im Inneren eines Atomkraftwerks, noch dazu im Inneren eines havarierten Atomkraftwerks. Uns wurde alles gezeigt, was wir sehen wollten – und wo man hin konnte, of course – einige Stellen sind natürlich immer noch viel zu gefährlich wegen der hohen Strahlung. I had the feeling, dass die Betreiber des Kraftwerks das Menschenmögliche tun, um dort die Schäden zu beseitigen. Nach eigener Aussage wird das aber mindestens vierzig Jahre dauern. Das hängt natürlich damit zusammen, dass die Probleme unglaublich groß sind. Also auch jetzt, zwei Jahre nach meinem Besuch, haben sie den Durchfluss des Grundwassers immer noch nicht im Griff. Und auch die Dekontaminierung des Grundwassers, sowie die Dekontaminierung der Erde außenrum, ist sehr, sehr schwierig und langwierig. Nachdem ich das gesehen habe, verstehe ich noch besser den Beschluss der deutschen Bundesregierung – kurz nach Fukushima ist der ja gefallen – den Zeitplan für den Ausstieg aus der Kernkraft vorzuziehen. Das hat die Bundeskanzlerin ja auch hier öffentlich gesagt im letzten Jahr. Sie hat sich gedacht: Wenn noch nicht einmal ein so hochtechnologisiertes und so hervorragend organisiertes Land wie Japan offensichtlich mit den Risiken der Atomkraft umgehen kann, wer soll das dann eigentlich können?
Tabibito: ​Warum denken Sie, dass Japan nicht damit umgehen kann? Ist es die Natur, ist es menschliches Versagen, ist es politisches Versagen?
Botschafter von Werthern: ​Es ist wie immer ein Zusammenspiel mehrerer Dinge. Ich habe dort auch gelernt, dass das Ausmaß der Katastrophe sehr viel geringer gewesen wäre, wenn man sich an die Auflagen der Aufsichtsbehörde gehalten hätte. Denn die Aufsichtsbehörde hat ja bestimmt, dass die Notfallgeneratoren nicht mehr vor dem Kernkraftwerk, sozusagen am Strand, stehen dürfen, sondern hinter das Kernkraftwerk, höher ins Gelände, verlegt werden müssen. Das haben sie auch getan. Aber die Schaltzentrale ist unten am Strand geblieben, und nachdem sie überflutet war, fiel das ganze Notstromkonzept dort aus. Es ist aber vielleicht wirklich so, dass wir mit den Risiken der Atomkraft gerade in einem Land, das immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wird, letztendlich nicht jedes Risiko ausschließen können. Und das zeigt Fukushima. Von der auch hier völlig ungelösten Frage der Endlagerung mal ganz abgesehen.
Tabibito: ​Sie haben neulich den Deutsch-Japanischen Kooperationsrat zur Energiewende, kurz GJETC¹, mit ins Leben gerufen. Was wird da im Hinblick auf die Atomkraft geschehen?
Botschafter von Werthern: ​ Dieses Gremium wird sich hauptsächlich mit erneuerbaren Energien beschäftigen. Es geht nicht um Atomkraft, sondern um die Förderung der Erneuerbaren, also Windkraft, Sonnenkraft, Wasserkraft und so weiter. Da haben Deutschland und Japan ohnehin eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Anfang des Jahres, als sich die Umweltminister hier getroffen haben, wurde ein Memorandum of Understanding unterschrieben. Dieser Energierat versammelt jetzt Experten und Leute, die ganz praktisch mit erneuerbaren Energiequellen zu tun haben, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und in beiden Ländern möglichst die erneuerbaren Energien voranzutreiben.

¹ See Webseite des GJETC and Nachrichten zum Start

Tabibito: ​ Sie haben im Jahr 2015 an der Akita International University eine Rede zum Thema „Deutsch-französische Versöhnung und was man daraus lernen kann“ gehalten. Was kann Japan davon lernen? Ist da irgendwas übertragbar?
Botschafter von Werthern: ​Eins-zu-eins ist sicher nichts übertragbar. Die Situation sowohl unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg als auch in der Zwischenzeit bis heute ist in Ostasien und in Europa doch sehr unterschiedlich. Die Essenz dessen, was ich damals und bei anderen Gelegenheiten gesagt habe, ist aber dies: Die deutsch-französische Erfahrung, dass zwei Länder, die über Jahrhunderte hinweg Erzfeinde waren und viele Kriege gegeneinander geführt haben, jetzt so eng zusammenarbeiten, wie zwei souveräne Länder nur zusammenarbeiten können; dass auch die Zivilgesellschaften eng miteinander verflochten und verbunden sind – diese Erfahrung macht auch für andere Länder oder andere Regionen in der Welt Hoffnung. Wir sagen nicht, dass wir in Europa oder gar die Deutschen es richtig gemacht haben und die anderen falsch – das wäre nicht nur überheblich, sondern auch nicht richtig. Aber gerade letztes Jahr, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, haben wir oft darüber gesprochen, welche Erfahrungen wir gemacht haben. Wir bieten diese Erfahrungen an, aber Japan und die Japaner müssen daraus ihre eigenen Schlüsse ziehen, wenn sie das überhaupt wollen.
Tabibito: ​Angela Merkel hat rund einen Monat später beim Forum in der Asahi Pressezentrale genau das gleiche Thema angesprochen. Warum gilt das als so wichtig?
Botschafter von Werthern: ​ Zu besonderen Jahrestagen stellt man sich die Frage: “Was können wir lernen, was haben wir mitgenommen?” So, wie wir uns 2014 die Frage gestellt haben „Befindet sich die Welt möglicherweise in einer Situation, with the 1914 vergleichbar ist, als der Erste Weltkrieg ausgelöst wurde?“, so hat man sich 2015 eben die Frage gestellt: „Was ist eigentlich 1945 gewesen und warum ist es hier so und dort anders gewesen und welche Schlüsse können wir daraus ziehen?“ Im Wesentlichen lag das an diesem Jubiläum. Und nicht zuletzt hat Premierminister Abe zu dem gleichen Jubiläum im August eine viel beachtete Erklärung abgegeben. Auch in Europa ist natürlich in allen Hauptstädten des Endes des Zweiten Weltkrieges gedacht worden.
Tabibito: ​Was müsste Ihrer Meinung nach eigentlich passieren, so, die Beziehung zwischen Japan und China sich ähnlich entwickelt wie die zwischen Deutschland und Frankreich oder Deutschland und Polen? Ist das überhaupt möglich in der jetzigen Konstellation?
Botschafter von Werthern: ​Wir hatten in Europa eine wahrscheinlich historisch einmalige Chance. Und insofern hatten wir Deutsche 1945 und in den Jahren danach auch ein unglaubliches Glück, dass wir direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Nachbarn wie Frankreich hatten, die die Hand zur Versöhnung ausgestreckt haben. Schon knapp zwanzig Jahre später, bei der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags 1963, war das Verhältnis zu Frankreich schon schwieriger. Und der Élysée-Vertrag wäre auch beinahe nicht zustande gekommen. Es war wirklich eine historische Chance, die weder für Deutschland heute wiederholbar wäre, noch ist sie für Japan und China wiederholbar. In Europa ist es uns vielleicht besonders gut gelungen, und das ist immer noch weit davon entfernt, vollständig gelungen zu sein, dass wir Deutsche gelernt haben, uns als Täter im Zweiten Weltkrieg zu verstehen – dass wir gelernt haben, in Europa uns selber und die Konflikte mit unseren Nachbarn in der Vergangenheit auch durch die Augen der anderen zu sehen. Jemand hat mal gesagt: „Die Erinnerung an die eigene Vergangenheit ist immer dann unvollständig, wenn sie nicht auch die Erinnerung der Opfer mit umfasst.“ Ich glaube, das haben wir in Deutschland in einem langen, very, sehr schmerzhaften und umstrittenen Prozess inzwischen einigermaßen hinbekommen. Und das ist eine Regel, die überall anwendbar sein sollte: Wir müssen versuchen, auch durch die Augen des Anderen sehen zu lernen. Dadurch wären, I think, Fortschritte möglich.
Tabibito: ​Japan und Korea zum Beispiel scheinen ja da noch immer gerade mal auf halbem Wege zu sein. Im August wurde der Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau gefragt, ob er in einem Park der Stadt eine Trostfrauen-Statue aufstellen könne. Und er sagte erst mal ja, hat das aber wieder später zurückgezogen. Was wäre eine diplomatische Antwort auf diese Problematik mit der Trostfrauen-Statue?
Botschafter von Werthern: ​ Die Antwort hat der Oberbürgermeister von Freiburg ja selber gefunden. Er hat gesagt, dass ihm die internationale Implikation nicht klar war, als er dieses Angebot bekommen und ihm zugestimmt hat. Es war ihm nicht klar, welche Gefühle er damit in Japan verletzen würde. Und deswegen hat er diese Entscheidung dann auch zurückgenommen. Das passt schon auch ein bisschen auf die Antwort auf die letzte Frage. In diesem Fall hat man nur auf Korea geschaut und nicht auf Japan. Wenn man beide Winkel in den Blick nimmt, dann findet man auch bessere Antworten. Im Übrigen haben sich Japan und Korea ja in der sogenannten Trostfrauen-Frage doch sehr aufeinander zubewegt. Die Vereinbarung vom 28. Dezember letzten Jahres, die jetzt auch zu großen Teilen umgesetzt worden ist, ist doch nicht nur objektiv eine erfreuliche Entwicklung, sondern wird so auch in Japan und Korea von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung als positiv angesehen.

​Wie das entstanden ist, I do not know, aber natürlich haben sich viele schon lange die Frage gestellt, warum es eigentlich zwei Demokratien und zwei Marktwirtschaften wie Japan und Korea nicht schon viel früher geschafft haben, im Angesicht eines immer übermächtiger werdenden China näher zueinanderzufinden.

Tabibito: ​Man könnte fast meinen, dass diese doch recht plötzliche und späte Einigung quasi unter dem Druck Chinas entstanden ist. Würden Sie dem zustimmen?
Botschafter von Werthern: ​Wie das entstanden ist, I do not know, aber natürlich haben sich viele schon lange die Frage gestellt, warum es eigentlich zwei Demokratien und zwei Marktwirtschaften wie Japan und Korea nicht schon viel früher geschafft haben, im Angesicht eines immer übermächtiger werdenden China näher zueinanderzufinden. Aber ob das – ich würde es nicht unbedingt Druck, sondern vielleicht einfach nur Vernunft nennen – eine Rolle gespielt hat, kann ich letztlich nicht beurteilen.

Die Diskussion in Japan heute erinnert mich sehr stark an die Diskussion in Deutschland nach der Wiedervereinigung Anfang der 90er-Jahre, als wir ja auch von der internationalen Staatengemeinschaft aufgefordert wurden, uns stärker an friedenserhaltenden Maßnahmen zu beteiligen.

Tabibito: ​ Die jetzige japanische Regierung versucht momentan, to amend the Constitution. Und zwar geht es vor allem um die Änderung, wenn nicht gar Abschaffung, des sogenannten Pazifismus-Paragrafen 9. Dazu entstand vor zwei Jahren eine interessante Initiative, angestoßen von einer Hausfrau aus Kawasaki. Diese versuchte, genau diesen Paragrafen als Friedensnobelpreis-Kandidaten vorzuschlagen. Was halten Sie eigentlich von der Idee an sich, to amend the Constitution?
Botschafter von Werthern: ​ Nach unserem Staats- und Verfassungsverständnis sind Verfassungsänderungen etwas völlig Normales. Auch das deutsche Grundgesetz ist unzählige Male verändert worden. Allerdings haben wir da den Kernbestand der ersten 19 items, in denen unter anderem grundlegende Menschenrechte festgelegt sind, die nicht verändert werden dürfen. Nach unserem Verständnis ist eigentlich eine Verfassung, die seit fast siebzig Jahren unverändert ist, etwas unnormal. Wenn ich es richtig verstanden habe, will die Regierung auch nicht den Kernbestand des Artikels 9 change, also das Verständnis, dass Japan eine friedliche Nation ist und keinen Angriffskrieg mehr führen will, genauso, wie sich Deutschland das ja festgeschrieben hat, sondern Japan möchte in der Lage sein, sich auch mit militärischen Mitteln an internationalen Friedensmissionen zu beteiligen. Das begrüßen wir sehr. Die Diskussion in Japan heute erinnert mich sehr stark an die Diskussion in Deutschland nach der Wiedervereinigung Anfang der 90er-Jahre, als wir ja auch von der internationalen Staatengemeinschaft aufgefordert wurden, uns stärker an friedenserhaltenden Maßnahmen zu beteiligen. Damals dachten in Deutschland auch viele, dass das eine Rückkehr zum alten Militarismus bedeutet. Man muss derlei Veränderungen in der eigenen Bevölkerung sehr sorgfältig diskutieren, und man muss es eben auch dem Nachbarn verständlich machen.
Tabibito: ​Ich denke, da ist noch viel nachzuholen. Denn ein Grundtenor der Rhetorik ist zurzeit, dass sich Japan angeblich im Falle eines Angriffs nicht verteidigen dürfte. Der Eindruck scheint in vielen Schichten der Bevölkerung entstanden zu sein, die das nun befürworten.
Botschafter von Werthern: ​Dass sich Japan selber verteidigt, ist schon immer möglich gewesen durch die Interpretation des Artikels 9 und die Aufstellung der Selbstverteidigungskräfte.

Aber irgendwann werden die Zinsen wieder steigen, und dann wird der japanische Staat ein echtes Problem haben.

Tabibito: ​Sie haben ja vor einiger Zeit auch Volkswirtschaft studiert.
Botschafter von Werthern: ​ Vor sehr langer Zeit, and.
Tabibito: ​Was sagt der Volkswirt in Ihnen in Anbetracht der japanischen Schuldensituation?
Botschafter von Werthern: ​Die Schulden sind, wenn man die reinen Zahlen anschaut, schon atemberaubend: Fast 240 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Andererseits gibt es das Argument, dass die japanischen Staatsschulden fast zu 100 Prozent von Japanern selbst gehalten werden – es gibt also keine Auslandsverschuldung, sodass die Gefahr eines Zusammenbruchs dadurch, dass sich zum Beispiel Ausländer von japanischen Staatspapieren trennen, und dass es dadurch riesige Wechselkursverwerfungen und mehr gibt, nicht besteht. Trotzdem muss natürlich auch eine Verschuldung, die im Inland gehalten wird, bedient werden. Das geht verhältnismäßig leicht, wenn die Zinsen niedrig sind. Aber irgendwann werden die Zinsen wieder steigen, und dann wird der japanische Staat ein echtes Problem haben. Dies umso mehr, da ja noch enorme demografische Probleme hinzukommen – more, als wir sie in Deutschland kennen. Denn die Japaner bekommen genauso wenige Kinder wie wir, aber sie werden noch viel älter, und das wird eine weitere Belastung des Staatshaushaltes mit sich führen. Und da ist der Rat der Experten teuer.
Tabibito: ​Die Deutsche Botschaft kümmert sich wie, and, wie jede Botschaft in jedem Land, zu einem gewissen Grade um die deutschen Staatsbürger in Japan. Über wie viele Deutsche sprechen wir da?
Botschafter von Werthern: ​ Wir wissen es nicht genau. Wir schätzen etwa 6.000. Wir ermutigen alle Deutschen, sich bei der Botschaft online zu registrieren. Das geht auch ganz leicht über die gemeinsame Website von Botschaft und Generalskonsulat (www.japan.diplo.de). Denn wir möchten gerne die Deutschen erreichen im Falle einer Katastrophe. Ich halte das auch deswegen für wichtig, weil der deutsche Anteil an den Ausländern in Japan verschwindend gering ist. Also wenn die Japaner, sagen wir mal im Fall einer großen Katastrophe, an Ausländer denken, denken sie zunächst an Chinesen, Koreaner und so weiter. Das heißt, uns als Botschaft wird in einem solchen Fall eine große Verantwortung zukommen. Und dafür wäre es gut, wenn wir wüssten, wie wir unsere Landsleute erreichen können. Es registrieren sich aber nicht alle, und man ist dazu auch nicht verpflichtet.
Tabibito: ​ Es gibt ja seit geraumer Zeit den „Fonds für hilfsbedürftige Deutsche“ in Japan, einst als Dittman-Fond bekannt. Was macht der Fond? Was geschieht da eigentlich?
Botschafter von Werthern: ​Der BDF genannte Fond kümmert sich um Deutsche, die hier in Japan in Not geraten. Auf den ersten Blick kommt einem das etwas merkwürdig vor, es gibt aber doch immer wieder Fälle. Zum Beispiel deutsche Frauen, die mit japanischen Männern verheiratet waren, inzwischen geschieden oder verwitwet sind, und die Mühe haben, die Ausbildungskosten für ihre Kinder zu bezahlen. Es gibt natürlich auch ein paar, glücklicherweise nicht sehr viele, deutsche Familien, die mit Krankheit oder sonstigen Dingen zu kämpfen haben, wo einfach die Finanzierung und manchmal auch die Basis dafür fehlt, um sich hier im Sozialsystem oder überhaupt in der japanischen Gesellschaft zurechtzufinden. Da hat der BDF eine wirklich sehr wichtige Aufgabe, die natürlich auch unsere Arbeit in der Botschaft sehr erleichtert, indem er Geld sammelt und es diesen Familien zur Verfügung stellt, sowie ihnen auch mit Rat und Tat zur Seite steht.
Tabibito: ​ Wie viele Leute, schätzen Sie, werden so unterstützt?
Botschafter von Werthern: ​Das weiß ich gar nicht, denn ich bin nicht Mitglied des BDF, und das unterliegt natürlich auch der Schweigepflicht. Um zum Beispiel einem Kind die Schulausbildung oder auch ein Studium zu bezahlen, ist in Japan eine Menge Geld notwendig. Deswegen macht der BDF auch jedes Jahr im Residenzgarten sein Sommerfest, zu dem man zugegebenermaßen ziemlich teure Tickets kaufen kann. Das Geld geht eben alles in die Arbeit des BDF und – wenn ich ein bisschen Reklame dazu machen darf – ist auch eine schöne Gelegenheit, bei normalerweise gutem Wetter, deutsches Essen und Getränke im Residenzgarten zu genießen und an einer Tombola teilzunehmen, wo es auch schicke Preise gibt.
Tabibito: ​Um einmal zur Botschaftssituation von vor vier Jahren zu kommen. Sie haben ja gesagt, dass sich die Botschaft zum Beispiel im Falle einer neuen Katastrophe um die Mitbürger im Land kümmert, nur haben das viele Deutsche, ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht, sich vor fünf Jahren, and, im Stich gelassen gefühlt, weil die Botschaft relativ schnell im Vergleich zu anderen Botschaften nach Ōsaka umgezogen ist und auch viele Leute keine Benachrichtigung erhalten haben. Wenn jetzt wieder ein schweres Erdbeben geschieht, und wenn dann vielleicht auch noch das AKW in Niigata wieder in Betrieb gegangen ist und havariert – würde irgendwas anders laufen? Es gab ja zum Beispiel Town-Hall-Meetings mit Ihrem Vorgänger. Gab es irgendwelche Konsequenzen oder Schlüsse, dass irgendetwas anders gemacht werden wird?

Natürlich ist ein solcher Vorfall wie 2011 nicht im Voraus planbar. Es bricht immer – das ist völlig unvermeidlich – erst mal das große Chaos aus.

Botschafter von Werthern: ​Wir haben versucht, so viel wie möglich aus der damaligen Situation zu lernen. Ich habe ja, als ich hier ankam, auch noch ein Town-Hall-Meeting gehalten, und habe zum Beispiel die Deutschen aufgefordert, sich bei uns zu registrieren, habe versucht, auf die vielfältigen Fragen einzugehen. Wir halten auch in der Botschaft seitdem jedes Jahr eine große Krisenübung ab, in der wir – auch weil unsere Belegschaft ja ständig wechselt – to attempt, uns ganz praktisch auf eine solche Situation einzustellen. Also das wird sozusagen unter echten Bedingungen gespielt. Wir haben ja einen Verteidigungsattaché hier. Die Soldaten wissen, wie man solche Übungen macht und wie man da auch Szenarien einspielt, die realistisch sind. Da kommt so mancher, einschließlich meiner Person, schon ins Schwitzen. Aber es ist gut, dass wir uns darauf einstellen. Wir wollen in Zukunft diese Übungen auch ausweiten, indem wir zum Beispiel die deutsche Schule in Yokohama oder das Goethe-Institut, die Handelskammer und so weiter, deren Rolle wir bisher nur gespielt haben, auch einbeziehen, sodass ich glaube, dass wir verhältnismäßig gut vorbereitet sind. Natürlich ist ein solcher Vorfall wie 2011 nicht im Voraus planbar. Es bricht immer – das ist völlig unvermeidlich – erst mal das große Chaos aus. Aber je besser man sich darauf eingestellt hat, desto schneller kriegt man das Chaos dann auch in den Griff. Zu Ihrer Bemerkung über die Verlagerung der Botschaft nach Ōsaka-Kōbe – da war ich ja noch nicht hier, aber wenn ich es recht verstehe, stand man damals vor der Frage „Was passiert, wenn die radioaktive Wolke nach Tokio kommt? Ist es dann nicht besser, wir operieren von einem Gebiet aus, in dem wir einigermaßen sicher sind, als dass die Botschaft, wenn sie hier geblieben wäre, vielleicht völlig außer Funktion gesetzt wäre?“ Es hätten dann alle im Keller gesessen und gar nichts mehr tun können. Damals ist die Entscheidung gefallen, dass es vernünftiger ist, zu verlagern. Aber natürlich ist das auch immer eine Frage der Kommunikation. Andere haben es anders entscheiden. Im Nachhinein sind wir natürlich auch klüger. Aber im Nachhinein sieht immer alles leichter aus, als wenn man in der Situation steht.
Tabibito: ​Dann wollen wir hoffen, dass es so schnell nicht wieder zu der Situation kommt.
Botschafter von Werthern: Dazu kann ich nur Amen sagen.
Tabibito: ​ Dann möchte ich mich herzlich bei Ihnen für das Interview bedanken.
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8. General Blogger Summit

September 23rd, 2016 | Tagged , | 18 Comments | 817 reads

bloggergipfel2016Und schon ist wieder ein Jahr rum – Zeit für ein neues Bloggertreffen! And this is already the eighth edition. Der Name “Bloggergipfel” soll dabei niemanden abschrecken – gerne sind auch Blogvoyeure eingeladen.

Unlike previous years, this time is even a specific date in the space: Saturday, the 5. November. The following Saturday (12. November) would go as Ausweichtermin also, if too many people not on 5. November can. The rules are as always:

1. Das Treffen findet in Tokyo statt – innerhalb oder nahe der Yamanote-Linie
2. Bowling, Billard oder was weiss ich, als Vorspiel quasi, sind machbar.
3. Partners can come like – as people, just want to be this easy.

Therefore, first a question in the round: Wer will? Wer kann? Are there any local proposals? Bessere Vorschläge als die obigen? Also, Please forwards this article to your friends and leave a comment, when it suits you and where it suits you!

If someone wants to make the 幹事 this year, bitte melden! volunteers ago!

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7. General Blogger Summit

November 13th, 2015 | Tagged , , | 8 Comments | 824 reads

Bloggergipfel – mit Dank an Thuruk für das Logo!Und schon ist wieder ein Jahr rum – Zeit für ein neues Bloggertreffen! Und zwar wird dies bereits die siebte Auflage. Der Name “Bloggergipfel” soll dabei niemanden abschrecken – gerne sind auch Blogvoyeure eingeladen.
In einigen Jahren fand das Bloggertreffen am gleichen Tag wie der Adventsbasar in der Kreuzkirche instead of, und die Idee finde ich nach wie vor nicht schlecht. I am therefore simply times Saturday, the 28. November, als Möglichkeit in den Raum.

I do not know yet, was genau und wo genau, but to set something at least:

1. Das Treffen findet in Tokyo statt – innerhalb oder nahe der Yamanote-Linie
2. Bowling, Billard oder was weiss ich, als Vorspiel quasi, sind machbar.

Therefore, first a question in the round: Wer will? Wer kann? Are there any local proposals? Bessere Vorschläge als die obigen? Also, Please forwards this article to your friends and leave a comment, when it suits you and where it suits you!

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Stichtag 8. July: Alien Registration Cards werden ungültig

April 29th, 2015 | Tagged , | 3 Comments | 1915 reads

Im Dezember vergangenen Jahres hörte ich bei der Wiedereinreise zum ersten Mal davon: “Denken Sie daran, dass ihre Karte im Juli dieses Jahres ungültig wird”. Und zwar ungeachtet dessen, was auf der Karte selbst draufsteht. My “Alien Registration Card“, so hiessen die Karten nach amerikanischem Vorbild, ist zwar bis 2020 gültig, aber das zählt nicht mehr.
Vor kurzem flatterte dann auch eine Karte der Ausländerbehörde (入国管理局 nyūkoku kanrikyoku – genauer übersetzt: “Immigrationsverwaltungsamt”)) the house: Ich solle bitte meine Karte umtauschen, und zwar bis spätestens zum 7. July. Dazu noch die Empfehlung, dass lieber vor Mai zu tun, da man im Mai und Junimit einem Ansturm auf die Ämter rechnet. Das mag anfangs verwundern, schliesslich ist der Ausländeranteil mit unter 2% very low. Entsprechend gibt es aber auch nur sehr wenige Ausländerbehördenämter: Im Grossraum Tokyo mit seinen rund 30 Millionen Einwohnern gibt es 15 Ämter beziehungsweise Zweigstellen. Kawasaki, immerhin eine Millionenstadt, hat nur eine kleine Zweigstelle, and that's about it.

Ausländerbehörde (Zweigstelle)

Ausländerbehörde (Zweigstelle)

Natürlich haben die Ämter am Wochenende und an Feiertagen nicht auf (so natürlich ist das allerdings nicht, denn Rathäuser haben sehr wohl oftmals am Sonnabend oder Sonntag geöfnet).
Heute war der Zeitpunkt günstig, Ich war auf dem Weg zu einem Kunden, und auf dem Weg liegt die Zweigstelle für Kawasaki. Es ist erst das zweite Mal in meinem Leben, dass ich in Japan selbst zur Ausländerbehörde gegangen bin. Das erste Mal war 1998, und zufälligerweise war es die gleiche Zweigstelle. Ich konnte mich noch gut an den etwas rauhen Ton erinnern. Damals wollte ich, mit dem Internet war es ja noch nicht so weit her, herausfinden, ob ich als Austauschstudent arbeiten darf und wenn ja wie lange, und ob ich das anmelden müsse. The answer was, now so, nicht ganz das, was ich erhofft hatte: And, ich dürfe etwas arbeiten, müsse aber vor Arbeitsantritt den Arbeitnehmer bei der Ausländerbehörde angeben und bekäme dann eine Arbeitserlaubnis. “Aber ohne Arbeitserlaubnis darf mich doch keiner anstellen, or?” versuchte ich mich noch zu vergewissern. “And, that's right”, was the answer. Ohne Arbeitserlaubnis keine (legale) Work. Ohne Arbeit keine Arbeitserlaubnis. Alright. Was man mir allerdings nicht mitteilte, was, dass man durchaus als Student ohne diese Formalitäten arbeiten kann, wenn auch nur begrenzt. Und so war letztendlich alles kein Problem.

Halb zehn kam ich bei der Behörde an. Dutzende waren bereits da, aber das Chaos hielt sich in Grenzen. Ab und an fuchtelten Ausländer aus aller Herren Länder planlos mit Formularen herum, und die Anmeldeschalterdame war bereits, 30 Minuten nach Öffnung, angesäuert. Dabei muss man eigentlich nur etwas Japanisch können, und sich das Formular vorher durchlesen – dann wird auch sie etwas freundlicher. Dass man in Japan nicht vordrängelt, scheint sich auch noch nicht herumgesprochen zu haben. Dass man erstmal schaut, ob es an den zahlreichen Formularausfülltischchen auch Kugelschreiber gibt, bevor man sich vordrängelt und in brüchigem Englisch “Pen! Where is pen!” kräht, sollte eigentlich auch selbstverständlich sein. Letztendlich ging alles jedoch relativ schnell. 3×4 cm grosses Passfoto, “darf nicht älter als 3 Monate sein” (meins war vier Jahre alt, aber ich altere ja nicht), Reisepass, alte Alien Registration Card und einseitiges Formular herübergereicht und Nummer bekommen. Wie lange das ungefähr dauern würde? “30 Minutes, vielleicht ein bisschen mehr” I was told, und als ich nach knapp 30 Minuten wiederkam, war ich auch schon bald an der Reihe. Und bekam meine entwertete Karte sowie die neue Zairyū Card mit meinem jung gebliebenen Antlitz zurück. Is it. Man sieht sich in 7 Jahren wieder, denn so lange ist diese Karte gültig.

In this sense, – wer noch im Besitz einer alten Alien Registration Card ist, sollte sich langsam aber sicher auf die Socken machen.

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The East gets to the east wide

March 13th, 2015 | Tagged | 16 Comments | 2692 reads

If you live in Japan long enough – and a “Friend full fleshpots” is, at times Bertold Brecht Life of Galileo quote – you know after not too long ago his sources of material of any kind. Where to get what cheese, for example,. Or decent beer. Or poppy. Whole nutmegs. Wacholderbeeren. Rhubarb. The list would be long. I probably could thus establish a fee-based information service.

Nevertheless, there are sometimes surprises. Radeberger for example, I noticed last year for the first time, and it is even, comparatively, with approximately,de 2 Euro per small box pretty affordable. Köstritzer beer was way long before in Japan, but I did not do it with the black beer so. However, I was surprised a few days ago, what was staring at me from the shelf of a specialty of-all-world store:

spreewaldhof

Look at that – Spreewaldhof! For the home! Although costs three times as much as in Germany, but it can now be times do not change. Whether I bought it? Ultimately, not, I'm not a big fan of canned food. After all, East Germany is now in Japan already two kinds of beer, Represented Spreewaldhof and Ampelmännchen. Next, I then ask for Bautz'ner mustard and Nudossi.

And yet there are still things, I also 10 Years have not yet found. Smoked bacon, for example,. No, no pancetta or Lard, but simple smoked bacon. I've talked times with a butcher in Japan about, and he said, that the pigs in Japan have not so thick rind. Oh, and while we're at Preserves: Decent frozen pizza I miss, that formerly belonged just to my diet and had to be deleted without replacement. But this is probably ultimately better that way.

Who has to do with German food in Japan – Seijo Ishii away from, National known und Meidi? Then let me know!

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For the records: How to order a credit card in Germany from abroad

March 4th, 2015 | Tagged , | 13 Comments | 3124 reads

The process was so bumpy, I have decided, To leave a little guide for expatriates German. This could sometimes even the beginning of a loose series are.

But first the background: Although I live abroad, I still have a bank account in Germany. I just need time, because it is practically. Life used to be no problem: I had a Maestro card, and could be – long, at least – withdraw money in Japan and elsewhere. Unlike Japan, but have German bank cards stupidly limited validity (why should!?). And so I sent the Targobank, Successor to Citibank, with a new card: Without Maestro, but with V-Pay. And this is useful only in Europe. Transfers to Japan also did not work (Although Targobank says, it works – but it just did not work) – and even if they would work, it would in any transfer miserably long control calls from the Japanese bank result. Paypal would theoretically: You have a Paypal account in Germany, connects it to his bank account in Germany, and then a Paypal account in Japan (or elsewhere), where you could also connect it to his account. So you can be virtually self transfer money. However: PayPal does 3,4% Dues, and in Japan then you have still the problem, that the bank like before execution of the transfer of Paypal and a real interrogation starts.

The Targobank would at least have agreements with Citibank in other countries. So you could take off even with the V-Pay Card at Citibank in Japan money. This went on until the end of 2014 well – because after that Citibank was swallowed by the SMBC and the agreement was invalid. Say, the bank card is now unusable in Japan.

I stumbled upon the Amazon.de credit card LBB. Should probably all very easy going – and behold, the application is done online in a few minutes. At the end came but then – that was foreseeable – the stumbling block: If you want to open an account, you must appear in person at the counter – may use or Postident. And so it is with credit cards: They are supplied with Postident, it can therefore only take the card in reception, who ordered it. Powers not help – you have to be in Germany.

Just over a year I searched around, how to deal with the. In the legal sense, understood. Three banks I have asked in Germany, and surprisingly, the answer was always the same: You have to show, that one is, who we are, and this can be done as follows:

1) You can confirm the very existence of the message
2) You can confirm the very existence of a local bank
3) You can find a notary, the care of this

My further research revealed, that 1) not (more!?) is possible. When searching by 2) I harvested frown at banks in Japan, including the fact internationally oriented Citibank: Something you've never heard of, and that makes it not easy. This too is not entirely unexpected: Why a Japanese bank should do that too? And what to serve for a form for? Is such a form, it simply does not.

So stay 3). I am supposed to prove, I exist – and where I live. According to information from the banks in Germany goes to a certified translation of your passport. That's what I thought but also risky, because we know that is not included in the passport address.

My credit card was meanwhile sent back to the bank, and the bank asked me via email, to call. And I was quite perplexed, as a) answered the LBB emails quickly, and b) immediately went always someone on the phone. I was admittedly impressed. I would have a few months, to acknowledge my existence, were assured me.

So I searched on DINj a notary in Japan. So I found Karl Zucchi, a living in Gunma publicly appointed and sworn translator. With him, I came into the business quickly. So I sent a scan of the Japanese counterparts of identity cards to him, clarified a few details via email and got a few days later by mail a certified translation sent. For German in Japan, I can his service in any case highly recommend (no, I get no money for advertising).

The certified copy I sent along with accompanying letter then to the bank, with the request, either to send the card to Japan, or if it would not do, to my parents in Germany. Without Postident. And lo and behold: A week later the card arrived safely. With a sticker, I call to confirm receipt. That's what I did – via Skype – and again: The phone rang twice, and … a real man! … answered the phone. The confirmation took a little longer, since I do “a special case” was, but in the end everything was fine.

One year Search, much head shaking and countless misinformation later I so hold a German credit card in hand. With which I can withdraw money from my German bank account in Japan. Or is likely to. I will probably only use very rarely, but now I know at least, I could, if I wanted to – before the whole would simply not have been possible.

I hope, this information will save anyone one year Search!

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Looking for THE Christmas Market

December 7th, 2014 | Tagged | 5 Comments | 2725 reads

Weihnachtsmarkt in Yokohama

Christmas Market in Yokohama

Kids love Christmas markets. I know that pretty much, because I myself was once a child. Even though it's been a while. My children, I will not deny that joy. But where only, if you're in Japan? Once we were on a Strasbourg Christmas market in the Kokusai Forum in Yurakucho / near Tokyo Station. Could forgotten. Another time we were at the Christmas Market in Roppongi Hills. That was just sad. At other times, (more precisely in the last year) took us to the Christmas market in the Cross Church – a German, Protestant Church in Shinagawa. And lo and behold, it was actually a bit of a Christmas market, and of course you heard a lot of German.

This year we have not make it to the Cross Church, there came to us only the weather and then the family in the way. That is why today the Christmas Market in Center North (Center-We, Tsuzuki-in, Yokohama) getapert. The time was completely different: There were about 10 real Weihnachtsmarkthütten, hardly commerce – and hardly any people! This may have been due to the weather, because for Tokyo standards it was pretty cool. And there was a children's choir. The course necessarily the theme song of Frozen (Anna and the Snow Queen – in German means the strip well “The Ice Queen - Fully unabashedly”) had to sing. Against this song in Japan there is really no escape. No wonder: The film was here 11 Weeks at number 1, and I have never seen a child, not light his eyes, when they hear the song.

We had only eaten a good hour before we arrived Ramen, and so my offer was to the children, to buy them a piece of German cake or something else sweet, knocked out. Not, because they were tired of about. But because they were eager to eat sausage. The parents were satisfied with a mulled wine, but it was quite disappointing: Half a paper cup full, cast carelessly directly from the bottle, for 700 Yen (good 5 Euro). Of course, we only then noticed, that there was a booth, was sold in the real mulled wine.

What is missing, of course at a Christmas market in Tokyo and surrounding areas, are the sub-zero temperatures. But no matter – the kids liked it, and this is the main. Let's see, where to go next year.

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