Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Stichtag 8. July: Alien Registration Cards werden ungültig

April 29th, 2015 | Tagged , | No comment so far | 8 reads

Im Dezember vergangenen Jahres hörte ich bei der Wiedereinreise zum ersten Mal davon: “Denken Sie daran, dass ihre Karte im Juli dieses Jahres ungültig wird”. Und zwar ungeachtet dessen, was auf der Karte selbst draufsteht. My “Alien Registration Card“, so hiessen die Karten nach amerikanischem Vorbild, ist zwar bis 2020 gültig, aber das zählt nicht mehr.
Vor kurzem flatterte dann auch eine Karte der Ausländerbehörde (入国管理局 nyūkoku kanrikyoku – genauer übersetzt: “Immigrationsverwaltungsamt”)) the house: Ich solle bitte meine Karte umtauschen, und zwar bis spätestens zum 7. July. Dazu noch die Empfehlung, dass lieber vor Mai zu tun, da man im Mai und Junimit einem Ansturm auf die Ämter rechnet. Das mag anfangs verwundern, schliesslich ist der Ausländeranteil mit unter 2% very low. Entsprechend gibt es aber auch nur sehr wenige Ausländerbehördenämter: Im Grossraum Tokyo mit seinen rund 30 Millionen Einwohnern gibt es 15 Ämter beziehungsweise Zweigstellen. Kawasaki, immerhin eine Millionenstadt, hat nur eine kleine Zweigstelle, and that's about it.

Ausländerbehörde (Zweigstelle)

Ausländerbehörde (Zweigstelle)

Natürlich haben die Ämter am Wochenende und an Feiertagen nicht auf (so natürlich ist das allerdings nicht, denn Rathäuser haben sehr wohl oftmals am Sonnabend oder Sonntag geöfnet).
Heute war der Zeitpunkt günstig, Ich war auf dem Weg zu einem Kunden, und auf dem Weg liegt die Zweigstelle für Kawasaki. Es ist erst das zweite Mal in meinem Leben, dass ich in Japan selbst zur Ausländerbehörde gegangen bin. Das erste Mal war 1998, und zufälligerweise war es die gleiche Zweigstelle. Ich konnte mich noch gut an den etwas rauhen Ton erinnern. Damals wollte ich, mit dem Internet war es ja noch nicht so weit her, herausfinden, ob ich als Austauschstudent arbeiten darf und wenn ja wie lange, und ob ich das anmelden müsse. The answer was, now so, nicht ganz das, was ich erhofft hatte: And, ich dürfe etwas arbeiten, müsse aber vor Arbeitsantritt den Arbeitnehmer bei der Ausländerbehörde angeben und bekäme dann eine Arbeitserlaubnis. “Aber ohne Arbeitserlaubnis darf mich doch keiner anstellen, or?” versuchte ich mich noch zu vergewissern. “And, that's right”, was the answer. Ohne Arbeitserlaubnis keine (legale) Work. Ohne Arbeit keine Arbeitserlaubnis. Alright. Was man mir allerdings nicht mitteilte, was, dass man durchaus als Student ohne diese Formalitäten arbeiten kann, wenn auch nur begrenzt. Und so war letztendlich alles kein Problem.

Halb zehn kam ich bei der Behörde an. Dutzende waren bereits da, aber das Chaos hielt sich in Grenzen. Ab und an fuchtelten Ausländer aus aller Herren Länder planlos mit Formularen herum, und die Anmeldeschalterdame war bereits, 30 Minuten nach Öffnung, angesäuert. Dabei muss man eigentlich nur etwas Japanisch können, und sich das Formular vorher durchlesen – dann wird auch sie etwas freundlicher. Dass man in Japan nicht vordrängelt, scheint sich auch noch nicht herumgesprochen zu haben. Dass man erstmal schaut, ob es an den zahlreichen Formularausfülltischchen auch Kugelschreiber gibt, bevor man sich vordrängelt und in brüchigem Englisch “Pen! Where is pen!” kräht, sollte eigentlich auch selbstverständlich sein. Letztendlich ging alles jedoch relativ schnell. 3×4 cm grosses Passfoto, “darf nicht älter als 3 Monate sein” (meins war vier Jahre alt, aber ich altere ja nicht), Reisepass, alte Alien Registration Card und einseitiges Formular herübergereicht und Nummer bekommen. Wie lange das ungefähr dauern würde? “30 Minutes, vielleicht ein bisschen mehr” I was told, und als ich nach knapp 30 Minuten wiederkam, war ich auch schon bald an der Reihe. Und bekam meine entwertete Karte sowie die neue Zairyū Card mit meinem jung gebliebenen Antlitz zurück. Is it. Man sieht sich in 7 Jahren wieder, denn so lange ist diese Karte gültig.

In this sense, – wer noch im Besitz einer alten Alien Registration Card ist, sollte sich langsam aber sicher auf die Socken machen.

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Glückliches Japan? Die Abwesenheit von Streiks

April 23rd, 2015 | Tagged , | 6 Comments | 540 reads

Wenn ich so die Nachrichten aus Deutschland verfolge, habe ich den Eindruck, als ob dort die Lokführer und Piloten abwechselnd streiken. Kaum hören die einen auf, beginnen die anderen. Das liegt vielleicht auch daran, I have a feeling, dass die Zeit sehr schnell vergeht, aber die Lokführer zum Beispiel streiken doch dieses Jahr schon das zweite Mal… or!?

Streiks, so wundervoll sie auch als Waffe der Arbeitnehmer im Kampf für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen sind, sind etwas, was ich in Japan nicht unbedingt vermisse. Ich habe hier noch keinen erlebt, und ehrlich gesagt möchte ich mir auch nicht vorstellen, what would happen, wenn hier die Lokführer streiken würden. Wahrscheinlich würde innerhalb von 24 Stunden in Tokyo Anarchie ausbrechen. Nach drei Tagen würde dann wahrscheinlich die Vegetation beginnen, sich das verlorene Terrain rückzuerobern.

Den Mangel an Streiks verdankt Japan dabei nicht unbedingt dem Mangel an Gewerkschaften, denn die gibt es durchaus. Im Druckereigewerbe zum Beispiel, oder bei den Lehrern. Laut OECD-Bericht von 2013 ist der Prozentsatz der in Gewerkschaften organisierten Arbeitnehmer in Deutschland und Japan nahezu gleich – nämlich knapp 18%¹. In der Schweiz sieht es ähnlich aus, nur in Österreich ist der Anteil mit gut 25% noch relativ hoch. Der Trend ist jedoch in allen Ländern der Gleiche: Immer weniger Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich organisiert.

Warum gibt es nun trotzdem wesentlich weniger Streiks? Ein wesentlicher Streikfaktor fällt in Japan raus: Der Kampf um höhere Löhne. In Japan kämpft man nun schon fast seit Jahrzehnten nicht mit Inflation, but with deflation. Die Preise sind also, von Energieträgern abgesehen, seit geraumer Zeit kaum gestiegen – und die Gehälter entsprechend auch nicht. Ein wichtigerer Grund ist in Japan jedoch die Bindung an die eigene Firma: Die eigene Firma zu bestreiken ist in Japan aufgrund der traditionell eingeforderten / bedingungslos entgegengebrachten Loyalität nur schwer vorstellbar.

Viele Gewerkschaften beschränken deshalb ihr Wirken in erster Linie auf den Schutz der Arbeitnehmer vor Kündigungen oder Willkür. Das kann für die Firma, so sie sehr klein ist, durchaus schmerzvoll werden. So erlebt es auch momentan ein australischer Geschäftspartner. Er ist seit kurzem Chef der Japan-Niederlassung eines weltweit agierenden Unternehmens. Die japanische Niederlassung fusionierte vor etlichen Jahren mit einer japanischen Firma, doch man liess sich vor rund zwei Jahren “scheiden”. Das brachte auch böses Blut hervor, und plötzlich schalteten ehemalige Mitarbeiter eine Gewerkschaft ein und zerrten die Firma (ie: den Chef) vor Gericht. Dieser war zwar zu jener Zeit noch nicht mal in der Firma angestellt, aber als eingetragener Firmenchef ist er nun mal legitimer Rechtsnachfolger. Neulich bekam er dabei Besuch von einem örtlichen Vertreter der Kommunistischen Partei Japans. In einem Vier-Augen-Gespräch sagte dieser dann klipp und klar: “Entweder Ihr handelt im Sinne der Gewerkschaft, oder wir schicken ein paar Leute mit Transparenten vor eure Bürotüren”. Ein Einzelfall? Ich hoffe es. The fact is: Streiks werden kaum eingesetzt in Japan, aber Gewerkschaften verstehen durchaus, auf ihre Weise Druck auszuüben.

¹ See OECD-Statistik

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Buschdoktoren am Werk

April 16th, 2015 | Tagged , | 6 Comments | 834 reads

Ich brauche nur eine Viertelstunde von meinem Haus immer die Strasse herunterlaufen, bis ich vor einem trutzburgähnlichen Gebäudeensemble stehe: The 聖マリアンナ医科大病院 St. Marianna University School of Medicine Hospital. Eine Universitätsklinik. Das klingt schön, wenn man es sich auf Deutsch auf der Zunge zergehen lässt. Doch kaum sind wir in diese Gegend gezogen, hörten wir schon die ersten, warnenden Stimmen: Geht um Gottes Willen niemals zum St. Marianna! Das sind alles ヤブ医者 – Yabu-Isha (Buschdoktoren). Das Krankenhaus ist wohl so schlimm, dass Bürger die örtlichen Komeito-Abgeordneten drängten, etwas zu tun – und so baute schliesslich die Sōka-Gakkai-Sekte in der Nähe ein anderes, vom Ruf her wesentlich besseres Krankenhaus.

Die Gerüchte scheinen sich zu bewahrheiten. Seit gestern geistert das Krankenhaus durch alle Nachrichten¹. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, that 20 Psychiater ihren Abschluss auf unrechtmässige Art und Weise erworben hatten. Allen 20 Ärzten wurde nun die Lizenz entzogen, und es tauchen Geschichten über unrechtmässige Einweisungen und mehr auf. Da fragt man sich freilich, wer denn überhaupt in dieses Krankenhaus geht, wenn der Ruf so schlecht ist.

Aber das ist nichts Neues in Japan: Die Unterschiede zwischen den Ärzten und den Krankenhäusern sind riesig, und das schlägt sich durchaus auch in den Preisen nieder. Wobei das nicht bedeutet, dass schlechte Krankenhäuser billig sind. Sie sind ebenfalls sauteuer – aber die richtig “good” sind nochmal um einiges teurer. But good: I hope so, so bald kein Krankenhaus von innen sehen zu müssen. Und wenn doch, dann lieber nicht das St. Marianna, auch wenn es gleich um die Ecke liegt.

¹ See for example here.

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About 150 Delfine stranden in Ibaraki – a warning sign?

April 11th, 2015 | Tagged , | 2 Comments | 781 reads

Heute morgen sind in der Nähe von Kashima in Ibaraki Prefecture 156 Breitschnabeldelfine gestrandet. Ein paar konnten von Ortsansässigen gerettet werden, aber es waren einfach zu viele der bis zu 300 Kilogramm schweren Tiere – die meisten verendeten schliesslich am Strand¹.

Nun stranden alljährlich Delfine und Wale an Stränden in den unterschiedlichsten Gegenden der Welt, in Japan, aber die Menge ist ungewöhnlich. Schnell tauchte in japanischen Medien jedoch die Nachricht auf, dass zum Beispiel am 4. March 2011 about 50 Delfine unweit der diesjährigen Stelle strandeten. Was eine Woche später geschah, is indeed well known.

Eine der Theorien für die Massenstrandungen besagt, dass plötzliche Änderungen im Magnetfeld der Erde dazu führen können, dass die Tiere ihren Orientierungssinn verlieren. So etwas kann auch vor, während und nach Erdbeben vorkommen. Aber ein stichfester Beweis für diesen Zusammenhang scheint zu fehlen.

Soll man sich also kirre machen lassen? Lieber nicht. Aber etwas unheimlich ist das ganze natürlich schon. Von daher kann es nicht schaden, wenn man bei der Gelegenheit mal seine Strategie für den Ernstfall überlegt. Hat man genügend Toilettenpapier? Instantnahrung? Water?



¹ Eine Zusammenfassung mit Twitterfotos sowie eine Zusammenfassung von Argumenten pro und contra die Erdbebentheorie findet man here (Japanese).

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Government-funded hay fever

April 7th, 2015 | Tagged , | 7 Comments | 1249 reads

Sicheltannen - hier in Kashima (Chiba)

Cedars – hier in Kashima (Chiba)

Every February we go: The number of masked rises suddenly. Some may be a downright scare, when they are suddenly with full face mask and goggles before a. The Japanese variant of Zorro? Or do the people terrified of radioactive particles, as some reporters after the nuclear disaster at Fukushima speculated? Probably not. The reason is in most cases Sugi cedar, unofficially called Japanese cedar and officially sugi. The vulgar Latin calls Cryptomeria japonica. And this tree is the causative agent of a particularly violent variant of hay fever. It is estimated, that 25 to 40 Suffer from sickle million Japanese fir hay fever. If a disease the name “Widespread disease” earned, then this. Many are from February to April hardly look in her eyes and float somewhere between this and another world. If I remember it right, I know in my circle probably more people with this pollen allergy than people without.

Today I have with the program TV Tackle Takeshi “Beat” Learn Kitano (and the TV does not lie you know,), that in spite of all Japan every year 15 Million new Japanese cedar trees planted. Officially – 70% the cedar forest is also paid for with tax dollars. These are tens of millions of euros per year. When they – as described above from afar identifiable – Confronted with these facts pollen allergy victims, these were understandably very enthusiastic: The own, annual recurrent disease will be launched with their own tax dollars. The frustration is understandable. Sure, the trees are mostly planted in the mountains, but it has been found, that pollen good cook 300 km can fly far.

Of course there are reasons for tree selection: The trees grow very quickly, are extremely stable and the wood is ideal for building, and in Japan is very well known,, built a lot with wood. No fast-growing trees = increased landslide risk (the latent almost everywhere in Japan) = Natural supply of wood as a building material in danger. But the whole thing is already macabre, because the costs for the health system as well as the loss of working hours should achieve amazing dimensions. In this sense, nothing is likely to change quickly so.

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Shibuya – Conversion of a wasp's nest

April 3rd, 2015 | Tagged | 5 Comments | 1335 reads

Mitten in Shibuya

Mitten in Shibuya

Five times a week I have the pleasure, in Shibuya Shibuya migrate. With daily round 3 Million fellow. So this is so, as if the whole of Berlin once daily at a single railway station, from- or switch. In terms of passenger throughput Shibuya making it the world's number 2 under the railway stations (the number. 1 is only 4 miles away, and No.. 3 no 10 Kilometer).

Hikarie in Shibuya

Hikarie in Shibuya

Change in commuter traffic in Shibuya is not for the faint of heart, especially if you are between one of the 4 Rail operator umsteigt – for example, the Denentoshi Denentoshi-Linie or Keio Keiō-Linie JR (Yamanote and several other lines). Shibuya train station and also quite diverse areas in the vicinity are some for very small and dirty. There are quite a few homeless people and all sorts of shady mob. Or as the Berliner would say: The place has character.

Wird bald verschwinden: Das alte Tokyu Plaza

Will soon disappear: The old Tokyu Plaza

But for several months, or. actually already years, is gewerkelt and tinkered come hell. Bit by bit, but it is very fascinating, how to manage large construction sites in Shibuya in confined spaces. Before 4 Years, for example, Hikarie open – a 182 Meter high colossus with numerous offices, Restaurants and shops. Now includes the venerable department store Tokyu Plaza by at least 49 Years – not forever, because the store will be built and 3 Reopen years.

More controversial is the plan, the tiny strip of green called Miyashita Park Miyashita-Park, which begins near the Train Station, rebuild – see here, including: Battle over Shibuya park heats up as Tokyo Olympics loom. This means that the connection with the upcoming Olympics is made, because of course you want to take this occasion Shibuya on track.

Shibuya-Fluss

Shibuya River

The pity of the matter, that the commonly quite unknown Shibuya River Shibuya-Fluss not fare better than before is: The river runs completely underground in Shibuya, and will probably remain so. Sure, the flow is small and on a normal day in his above-ground part toward Ebisu only a few inches deep, but during heavy rainfall events (Keyword typhoon) the water depth increases rapidly to a few meters. Therefore, the most impressive works are also held there in Shibuya, where you can not see it: Under the ground. Namely part of the renovation, a new sump directly under the station.

Who wants to know more about the conversion Shibuya – There is a specially Website. Of course, only in Japanese. Until Olympia there are so finally a few more years.

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“Send accident” Asahi: Are assaults of the State to the media?

April 1st, 2015 | Tagged , , | 6 Comments | 1559 reads

Koga mit selbst gemachtem Schild. Photo mit freundlicher Genehmigung von Ryusaku Tanaka

Koga with homemade sign. Photo courtesy of Ryusaku Tanaka (Blogos.com)

The, was da am 27. March in the newscast News station Hōdō Station on TV Asahi, one of the major commercial broadcaster in Japan, live happened on the show, was already ripe script: Since at once roamed the master commentator He Maoming ancient Shigeaki Koga from off topic. Actually, it was about the situation in the Middle East, but suddenly Koga noted, that this is his last appeared as a sidekick of the moderator Museum of Ancient Iraq knows Lang Ichirō Furutachi will be. The rationale: He had been ousted from the transmitter and Furutachi's production company. He had previously verbal beating from Kantei, Japanese stickler for Chancellery, based, but thanks to the support of many people persevered this far.

Furutachi was visibly surprised, but immediately jumped into the discussion and said, “But that's not true yet so. And I told you, I, as an opportunity arises, again would like to work with you”. Koga replied: “But you said it yourself, that you're sorry, that they do not mind (meant is his deposition) could do. I recorded all … and if need be, I will publish the”, whereupon Furutachi well with the release of “all” drohte¹.

Koga commented on the political situation in the show every Friday, and he knew, what he was talking – he was himself a former public officials in the Ministry of Economy. Now Asahi and the newscast this is known, not particularly excited to be policy of Abe's, but Koga was there much undiplomatic and a critic of the Lord. When it came to Abe's decision, indirectly to support the fight against the Islamic State, He even kept a style of “I'm Charlie” be translated plate with the inscription “I am not Abe” in the camera.

At the 30. March was followed by the disclaimer from the Registry: We have no influence whatsoever on the transmitter, it was all a lie. That the Japanese rights drags course relish about the incident, is not surprising, because you have zeroed in many years ago on the left-liberal Asahi.

Koga warned some time ago, that it bräuchte² three steps to the loss of freedom of the press:

  1. The government suppresses media coverage
  2. Media practice then restraint from
  3. Autocrats win the elections due to lack of information

It warned Koga, that Japan is already in the middle of the second stage.

So what drove to Koga, to break all taboos and “on air” to let his frustrations run wild? Is it paranoid? Or is he one of the last voice crying in the wilderness? Should we believe him? Should we believe the government? Is he a hero or a spinner? By nature, I tend to the former. Because the government is capable of anything – especially since the Law for the protection of classified information was adopted, To give just one example. It will be interesting in any case, to pursue the career Koga.

One note, I would have: One searches for a video recording of the said scene, you have to dig very deep: It dive thousand videos on, but most are edited and simply baiting. It's a bit like “1984”: You try to make what happened undone by any means – as if it had never existed the incident. Instead one finds only distorted Splitter.


¹ The exact wording can be found here (Japanese): Huffingtonpost.jp: Furudate Ichiro Mr., Arguing news station and Shigeaki Mr. Koga to program step down (full text) (29. March 2015)
² Asahi Shimbun: Abe critic claims on air he was axed from TV program at behest of management (29. March 2015)

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And gone was the Grabber

March 28th, 2015 | Tagged | 13 Comments | 1986 reads

As I drove to work this morning, the web as always was full of crushed. One can upset about it every day, It can also as Practice Shūgyō view – as ascetic exercise. Who knows, if you can survive that without a murmur, you will perhaps eventually a better person. Or you can run amok at some point. I do not know. However, there are contemporaries, which prepares driving in a crowded train in a certain way pleasure. This refers to the People gropus – the congregation Grapscher. As far as I know, This is a more or less Japanese phenomenon, because one finds so frequently only the ideal habitat: Overcrowded trains, where you do not remember the very next train station, which arm and leg which is actually their own, and young girls in school uniforms.

My asceticism training it takes about 20 Minutes. On the second railway station, same story happened as always: The door opens, and people spilling out from the steaming Zuginneren on the platform. Including a high school student in school uniform green. The attached itself immediately to a young man and began, persuade him tearfully: “Stay where you are! What should be the! Do you want to now about to run away?” She did not speak loudly, but it was still on. An elderly man next to it then grabbed the man's arm. And waved an employee. The immediately called his colleagues. And already a grape had formed around the man. Sieh an, a Grapscher! He did not protest to be great but somehow seemed dazed. And even though I normally would not say such a thing: Had it 99 randomly selected men set up next to him and asked me, whom I would trust most likely, I would have, and I'm pretty sure, shown the finger at him. He looked exactly, as one would imagine a Grapscher.

The iron horse let himself not stop by: The door closed, and further it went – scheduled routes. The Grapscher will be busy for a while. And the schoolgirl will not have much of the day.

Now one hears a lot about the Grapscherproblem: So it should sometimes give crooks couple, where a woman in the train suddenly screams bloody murder and indiscriminately accused of a passenger Grapscherei. The male part has then subsequently entirely altruistic to, that you can save on payment of a certain sum of further trouble. It should also be the case, that groups of schoolgirls make a joke of it and move someone intentionally to my body (especially well-liked traveling alone foreigners), to bring the unsuspecting victims into trouble. Whether there is there any truth? The latter I know second hand, but that will probably rarely occur. But in the manner, as the Japanese judiciary works (almost every, is brought to justice, is convicted), I know only one: Because Grapscherei I want to be sure not be prosecuted in this country. Especially not, if you have not done anything. There are way even a relatively demanding Japanese film: I Just Did not Do It – “I was there but not really”, in which a man is wrongly prosecuted as Grapscher.

One or the other may perhaps seem excessive, but out of pure precaution I fit in crowded trains good care of it, that both hands are above. Better safe than sorry.

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When the cherry blossom. No, not the trees.

March 24th, 2015 | Tagged , | 2 Comments | 1942 reads

rakutenStarting tomorrow, it will therefore start with the cherry blossom in Tokyo, and I can only confirm – in the corner Ebisu / Hiroo it's really been going on. Pity, that there is a lot colder at the same time.

But it is not about the cherry blossoms well-known, but a different kind of Sakura Sakura – this term refers namely also fake product reviews (the cherry blossom only serves ornamental, and so it is just even with the supposedly authentic user reviews). Today came to light, that over 100 Companies, which in their products Rakuten sell, a dubious services in Osaka served: Those maintains Studies have shown that about 6’000 User accounts with Rakuten, over which they can then write favorable reviews for the buyer paying customers.

Surprised us? Of course not. Is this a Japanese phenomenon? Absolutely not. Just think of the practice common in Germany, Facebook Likes and the like available for purchase. This practice is, just like the “sakura” just as reprehensible as course. Of course, positive reviews are the best advertisement, and the competition is fierce, so that you have a very difficult start even with a good product.

However, the hypocritical indignation seemed by Rakuten: You will penalize companies, and it is assumed, that it is about a damage in the millions. Really? Ultimately benefited but also from the Rakuten oh-so-authentic positive review, or?

Oh, Rakuten, Of “Convenient sky” (which is the literal translation; actually does the word “Optimism”), Commander of the New Economy in Japan with an annual turnover of over 4 Billion €: Thanks to companies like IT is out in Japan on the level, it is flat on the: A damn low. The system is hopelessly cumbersome and outdated, the layout of a nightmare and the way, how it all works (or may not) just awkward. Also we have a time operated in a company Rakuten shop, but thank God we have finished the chapter: Sure, you can make a profit. One can then also immediately invest in the soaring administrative expenses. In this sense, a true Rakuten job machine in Japan – and it seems, to a certain extent thanks to the many cherries…

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Half Japanese in the Süddeutsche

March 20th, 2015 | Tagged | 4 Comments | 2282 reads

Miss Universe Japan

Miss Universe Japan on Twitter

A friend pointed me to a published today in the Süddeutsche Zeitung article entitled “Miss Japan” is not Japanese enough down, didnt I start like. It's about the new Miss Japan – however, no “all” Japanese woman, but “only” a “half” (called Half Half). The 20-year-old Ariana Miyamoto, naturally beautiful wife has a Japanese mother and an African American father.

As described in the article, sparked a choice – as they say so beautiful on neudeutsch – shit storm from: Especially on Twitter and in the infamous 2-channel forum there was a lot of negative reading for election. Basic Tenor: How can a just half coming from Japan Women Japan at the Miss Universe representative election? And, as only? Ariana is born in Japan and raised here. Probably she is Japanese than many of her classmates. And yet it is different. And probably know something more about other cultures. And it happens to be pretty damn, so why should not they take?

The reaction was to be expected. Even at the brutal murder of a middle school student a few weeks ago was brutally harped on the Internet on the fact, that the alleged main perpetrators “Half” Japanese is. It is more than obvious, that is quite homogeneous in Japan still has his love problems with the “other”. The ratio is actually split: Most Japanese cherish the prejudice, that half Japanese (at least if a parent does not come from Asia) just sort of look totally sweet or pretty. But at the same time there are quite a lot of, the evening then sat down in front of their PC and spit venom.

The Causa Ariana However, you can also see a positive side: She has managed to, prevail. She got, at least apparently by the jury, considered worthy representative of Japan. And she pushes further debate going on – which, however, unfortunately lack the necessary seriousness, because it is not a constructive debate, but either adulation or senseless bashing.

Racism is widely used in Japan and deeply anchored in society. That will not soon change. On the other hand, it is the same as with other issues also: The Extreme find above average hearing in the media. This does not mean, that all Japanese are so, think or act.

Here is a related article on the topic on this blog: Racist Children's Literature and another article worth reading here: Japan’s blackface problem: the country’s bizarre, troubled relationship with race.

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