Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

The grandiose misunderstanding of the Japanese part-so,,de,t.co/Dbi57BN5qD,,en

January 15th, 2018 | Tagged , , | 2 Comments | 348 reads

At the 12. Januar kam es nur vier Kilometer von der Stadt Sanjō-Tsubame (Präfektur Niigata) entfernt zu einer der längsten Verspätungen der japanischen Bahngeschichte: Ein Vorortzug mit rund 430 Passagieren der JR East-Linie blieb mitten auf dem Feld in einer Schneewehe stecken, und so sehr man sich auch mühte — man konnte auf die Schnelle nichts dagegen machen. Der Zug blieb geschlagene 15½ Stunden dort stehen (dies schloss eine Nacht mit ein), bis man die Passagiere evakuieren konnte. Das Zugpersonal hatte es dabei nicht leicht: Einige Passagiere wollten den Zug verlassen, um sich bis zur Stadt durchzuschlagen, aber die Anweisungen an das Personal lauteten, niemanden gehen zu lassen, da es draußen zu gefährlich wäre. Das hatte seinen guten Grund, because the snowfall at night were enormous and a footpath,,de,whether during the day or at night,,de,would have been very dangerous,,de,The attitude of the staff has been controversial,,de,Although the train power and even a toilet had,,de,JR East also could bring emergency rations and water to the train,,de,But some passengers found the almost as false imprisonment,,de,But heroism was certified the train driver himself,,de,he had to but,,de,Hours more than,,de,appease passengers,,de,how many times he apologized in time,,de,The location was easy procedure,,de,It was snowing heavily,,de,But the train had built a snow device,,de,and it was decided,,de,that the train can continue,,de,but he was only a few hundred meters,,de, egal ob während des Tages oder in der Nacht, wäre sehr gefährlich gewesen.

Die Haltung des Personals wurde kontrovers diskutiert. Zwar hatte der Zug Strom und sogar eine Toilette, ausserdem konnte JR East Notrationen und Wasser bis zum Zug bringen, aber einige Passagiere empfanden das fast schon als Freiheitsberaubung. Dem Triebwagenführer selbst wurde jedoch Heldentum bescheinigt, musste er doch über 15 Stunden lang mehr als 400 Passagiere beschwichtigen (and who knows?, wie viele Male er sich in der Zeit entschuldigte). Die Lage war einfach verfahren: Es schneite heftig, aber der Zug hatte eine Schneevorrichtung integriert, und es wurde entschieden, dass der Zug weiterfahren kann. Er kam aber nur ein paar Hundert Meter weit, after the snowfall was so violent,,de,that no more blades helped,,de,And because it was a single-track line,,de,there was neither a quick nor a pre Back,,de,In the weekly magazine,,de,Mr. Sunday,,ja,a message rearview with background analyzes on Fuji TV,,de,yesterday,,de,widely reported,,de,Among other things, reported on the helpfulness among rail passengers during the long hours,,de,The train was in fact fully,,de,not all were able to sit,,de,So a few passengers took turns,,de,they exchanged cell phone batteries and so on and so forth,,de,They interviewed on the subject, a high school student,,de,that was quite impressed by the solidarity among the passengers,,de,the Conclusion,,de,Although it was long,,de,but all in all a good experience,,de, dass auch kein Schaufeln mehr half. Und da es sich um eine eingleisige Strecke handelte, gab es schnell weder ein Vor noch ein Zurück.

Im Wochenmagazin Mr.サンデー (Mr. Sunday), einem Nachrichtenrückblick mit Hintergrundanalysen auf Fuji TV, wurde gestern, at the 14. January, ausführlich darüber berichtet. Unter anderem berichtete man über die Hilfsbereitschaft unter den Zugpassagieren während der langen Stunden: Der Zug war nämlich voll, nicht alle konnten sitzen. Also wechselten sich ein paar Passagiere ab, man tauschte Handybatterien aus und so weiter und so fort. Man interviewte zu dem Thema auch eine Oberschülerin, die ganz beeindruckt von der Solidarität unter den Passagieren war – mit dem Fazit, es war zwar lang, aber alles in allem eine gute Erfahrung. But then the comment of the day one of the speakers was,,de,This willingness among men is something,,de,it is so only in Japan,,de,And here it is,,de,one of the cracking misunderstandings,,de,Helpfulness and hospitality are no Japanese inventions,,de,Many Japanese know,,de,but it is very remarkable,,de,as Japanese media try over and over again,,de,to convey this wrong-headed image,,de,This is for a foreign viewer every time disturbing,,de,especially since it is not exactly rosy with the helpfulness in everyday life,,de,certainly not in crowded trains,,de,why pushed against me,,de,was an anecdote,,de,who told me a good friend just last autumn,,de,When his train got stuck on the open road because of a fallen tree,,de:

Diese Hilfsbereitschaft unter den Menschen ist etwas, das es so nur in Japan gibt.

Und hier liegt es — eines der grandiosen Mißverständnisse. No, Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit sind keine japanischen Erfindungen. Viele Japaner wissen das, aber es ist sehr beachtlich, wie japanische Medien immer und immer wieder versuchen, dieses verquere Bild zu vermitteln. Das ist für einen ausländischen Betrachter jedes Mal verstörend, zumal es mit der Hilfsbereitschaft im Alltag nicht gerade rosig aussieht – erst recht nicht in vollbesetzten Zügen.

The reason, warum mir das übel aufstieß, war eine Anekdote, die mir ein guter Freund erst im vergangenen Herbst erzählte: Als sein Zug auf freier Strecke aufgrund eines umgestürzten Baumes stecken blieb, came pretty soon the residents of a nearby village and invited families with young children to a,,de,also they organized car pools,,de,so people progressed,,de,Of course there is helpfulness everywhere,,de,and hospitality,,de – ausserdem organisierten sie Fahrgemeinschaften, damit die Leute weiterkamen. Natürlich gibt es überall Hilfsbereitschaft, und auch Gastfreundlichkeit. Fortunately.

Share:  

Schriftzeichen 卍 wird immer beliebter — doch was bedeutet es?

January 11th, 2018 | Tagged | 2 Comments | 780 reads

Japanisches (chinesisches) Schriftzeichen Manji

Japanisches (chinesisches) Schriftzeichen Manji

Seit einigen Wochen wird ein normalerweise eher selten benutztes Schriftzeichen von immer mehr jungen Japanern in sozialen Netzwerken benutzt. Das Schriftzeichen besteht aus sechs Strichen und jagt vielen ausländischen Besuchern erstmal einen Schrecken ein, da es ja umgehend an das berüchtigte Hakenkreuz der Nazis erinnert (welches man ja ebenfalls gelegentlich in Japan sieht, aber dieses Schriftzeichen ist nun mal gespiegelt). Gelesen wird es BAN oder MAN (ON-Lesung) beziehungsweise manji (kun-Lesung). Man sieht es recht häufig in Japan — vor allem auf Stadtplänen, wo es oft als Symbol für einen Tempel steht. An letzteren kann man es mitunter auch sehen. Ganz eigentlich ist es ein Schriftzeichen buddhistischen Ursprungs und symbolisiert Glück.

Das ganze begann wahrscheinlich mit jemandem, der quasi als phonetisches Wortspiel

マジ卍 (maji manji)

schrieb. “maji” is shorthand for “真面目 majime” – “seriously”, and “maji manji” soll wohl “extrem” or “absolut” mean — aber so recht weiss das noch keiner so richtig. Linguisten rätseln noch immer darüber, wie und warum das Schriftzeichen plötzlich so oft auftaucht, so zum Beispiel in this article, but, und das klingt durchaus plausibel, es könnte sich durchaus zu einen neuen Slangbegriff für einen Superlativ entwickeln – quasi in den Fußstapfen von

超~ chō-
激~ geki-
鬼~ oni-
めちゃ~ mecha-
ガチ~ gachi

und so weiter, die man allesamt mit

extrem… (kalt usw.)
übelst…
berst…

und was es nicht noch so alles im Deutschen gibt übersetzen kann. Example: めちゃ寒い mecha samui = extrem kalt / übelst kalt usw. In this sense, — nicht wundern, wenn es in japanischen sozialen Netzwerken bald nur noch so vor Hakenkreuzen wimmelt – die wollen alle nur spielen…

Share:  

Japan's ominous snack bars,,de,t.co/M6iNJblBab,,en,t.co/1Qfi03iovX,,en

January 9th, 2018 | Tagged | No comment so far | 479 reads

In jedem Land auf der Erde ist der englische Begriff “Snack” etwas völlig unverfängliches, und eine “Snackbar” einfach nur ein Ort, an dem man sich eine Kleinigkeit zu essen in den Rachen schieben kann. In jedem Land? No, ganz am Rande der Welt, da wo das viele Wasser anfängt, liegt Japan, und nur dort ist eine “Snackbar”, oft nur スナック sunakkucalled, etwas völlig anderes. Und zwar ein mysteriöser Ort, an dem man sich ordentlich in die Nesseln setzen kann. Dabei handelt es nicht um ein selten anzutreffendes Phänomen, sondern um etwas, was es überall gibt. According to dieser Quelle gibt es in Japan nämlich rund 55’000 dieser Läden – das ist ein Laden pro 2’000 Adults, denn man muss mindestens 20 Jahre alt sein, um dort verkehren zu dürfen. Die Snack-Bars haben dabei nur wenige Gemeinsamkeiten:

  1. Man kann von draußen nicht reinschauen
  2. Die Bar besteht meist aus nur einem, oft kleinen Raum
  3. In den meisten Fällen wird die Bar von einer ママ mama genannten Wirtin geleitet
  4. In den Bars wird Alkohol ausgeschenkt
  5. In den Bars gibt es kleine Snacks — die man serviert bekommt, whether you like it or not
  6. Es gibt eine Karaoke-Maschine, und es wird gesungen, there's no tomorrow (die Mama singt meistens auch)
  7. Das Preissystem ist oft undurchsichtig
  8. Snackbars treten meistens gehäuft auf.
  9. In der Nähe der Snackbar-Viertel gibt es oft “sarakin”-Gebäude mit Automaten, an denen man sich schnell Geld leihen kann.

Bei Punkt 1) fängt das Dilemma schon an. In sehr vielen Snackbars sind nämlich junge Frauen angestellt (gern aus den Philippinen oder aus Thailand), die zur Aufgabe haben, den meist älteren, männlichen Besuchern einzuschenken, die Zigaretten anzuzünden und Komplimente ins Ohr zu hauchen, was sie denn für tolle Kerle seien. And: Nämlichen Besuchern das Geld aus dem Kreuz zu leiern. Der Übergang zum Rotlichtgewerbe ist da manchmal recht fließend. In solchen Snackbars zahlt man natürlich “some” more – für die Gesellschaft zum Beispiel, oder für die Getränke, die man zu überteuerten Preisen den holden (?) Schönheiten bezahlen soll. Es gibt jedoch auch nicht wenige Snackbars, die ganz und gar unverfänglich sind: Dort singt der Dorfadel einfach nur harmlose Gassenhauer von anno dazumal.

Warum sollte man sich als Ausländer nun in eine Snackbar begeben? Now, man sollte eigentlich nicht, denn das ist schon Hardcore-Japan. Wer sich allerdings auf dem Land rumtreibt, und einfach nur ein Bier oder etwas anderes trinken möchte, hat mitunter gar keine andere Wahl. Und eine Snackbar auf dem Land ist auch durchaus interessant für Sprachfans, die einfach mal in den örtlichen Dialekt eintauchen wollen, denn das kann man in Snackbars dank des Alters der Besucher (und meistens auch der Mama) wunderbar tun. Als Ausländer kann man sich auch sicher sein, dass man dort angesprochen wird. Like it or not. Und so sieht eine unverfängliche Snackbar von innen aus:

Harmlose Snackbar -- mit Mama beim Karaoke

Harmlose Snackbar — mit Mama beim Karaoke

In diesen einfachen Snackbars kann man oft zu relativ normalen Preisen ein Getränk zu sich nehmen, während man die Wünsche der japanischen Gäste, man möge doch bitte auch etwas singen, abwehrt. Etablissements der oben erwähnten, anderen Klasse – mit weiblichem Beisatz – erkennt man zum Glück nicht selten schon von außen: Am zumeist, man kann es nicht anders sagen – schäbigen Dekor, oder zumindest am Namen. Im Zweifelsfall lauscht man von außen, was von drinnen nach draußen klingt: Hört man viele weibliche Stimmen, nicht selten in radebrechendem Japanisch, sollte man sich auf höhere Rechnungen gefasst machen – da kann man, wenn man den zahlreichen Erzählungen Glauben schenken darf, schnell ein paar hundert Euro lassen.

Für Europäer oder Amerikaner dürften Snackbars jedoch wie ein Relikt aus anderer Zeit wirken: Verqualmt, nicht selten ziemlich schmutzig, und die Klientel ist meistens sexistisch bis zum Anschlag (und daraus schlagen die Betreiber eben ihr Kapital). Ob man das nun gutheißt oder nicht – es ist ein fester Bestandteil der japanischen Kultur, und sie wird so schnell nicht verschwinden. Die Etablissements für die jüngeren Japaner heißen zwar nicht mehr Snack, sondern Host oder Hostess Club und dergleichen, aber im Prinzip ist es das Gleiche.

Beliebter Snackbar-Name. Hier ist schon etwas mehr Vorsicht geboten.

Beliebter Snackbar-Name. Hier ist schon etwas mehr Vorsicht geboten.

Share:  

Japans alternde Gesellschaft treibt ihre Blüten

January 4th, 2018 | Tagged | 3 Comments | 748 reads

Es war keine Meldung, die in die Weihnachtszeit passt — deshalb erscheint diese Meldung mit etwas Verspätung. Das ganze geschah bereits am 23. December 2017: In the morning at 5 Uhr rief ein Bewohner der Stadt Fukaya in der Präfektur Saitama den Notruf an: “Mein Nachbar teilte mir soeben mit, dass er seinen Sohn mehrfach mit dem Hammer geschlagen habe”. Polizei und Krankenwagen wurden in Marsch gesetzt, doch es war zu spät: Der Sohn erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Das pikante an der Sache: Der Sohn war reife 65 Years old, und der zornige Vater sage und schreibe 92 Years. Laut Schilderung des Vaters war er wütend über den Lebensstil des bei ihm wohnenden Sohnes. Als er ihn in besagter Nacht betrunken vor seiner Haustür liegen sah, griff er zum Hammer und schlug mehrfach auf seinen Sohn ein.

Japans Gesellschaft altert rapide — das merkt man immer deutlicher. Diese Tatsache bringt dabei wie im obigen Fall auch allerlei seltsame Begleiterscheinungen mit sich. Dazu zählt die rapide Zunahme der durch ältere Mitmenschen begangenen Verbrechen. In vielen Städten richten die Polizeistationen deshalb eigene Dezernate ein, um dem Phänomen Herr zu werden.

Was nun genau hinter dem obigen Fall steckt, erfährt man natürlich nicht aus den Medien. Vielleicht wurde der Vater ja jahrelang vom trunksüchtigen Sohn drangsaliert oder gar mißhandelt. Vielleicht war der Vater aber auch schon immer sehr, sehr streng und kam mit dem Verhalten des Sohnes nicht klar. What is certain, dass der 92-jährige offensichtlich sehr rüstig ist, wenn er morgens um 5 einen Erwachsenen mit dem Hammer erschlägt.

Wie immer im japanischen Fernsehen wurde der Klarname des Täters genannt — nebst Alter und Beruf. Im Falle des 92-jährigen stand freilich, wie immer in solchen Fällen 無職 mushoku – “unemployed” daneben. Mit dieser Praxis komme ich nachwievor nicht klar. “Unemployed” ist ein negativer Begriff und im Falle von Rentnern, ob sie nun gerade ihren Sohn mit dem Hammer erschlagen haben oder nicht, ganz sicher unangebracht.

Share:  

2017 - A swan / Happy New Year!

December 30th, 2017 | Tagged , | 20 Comments | 901 reads

Before traditionally on,,de,leave hours spank,,de,there are the traditional,,de,personal annual review,,de,from the perspective of,,de,Now it's really official,,de,Japan is politically stable as long gone,,de,and Prime Minister Abe began his recently,,de,Years as prime minister,,de,For Japanese politicians conditions he is now a true Methuselah,,de,His politics can be like,,de,Many do not like his politics,,de,but lacks simple alternatives,,de,The political joke of the year was the appearance,,de,and immediate failure,,de,the neo-conservative and utterly hopeless,,de,Otherwise, the year was marked by numerous political scandals and scandals,,de,up to the highest management levels,,de 31. December Downtown 6 Stunden lang den Hintern versohlen lassen, gibt es den traditionellen, persönlichen Jahresrückblick. That was,de, aus Sicht von Tabibito, the year 2017:

Policy
————

Jetzt ist es wirklich amtlich: Japan ist politisch so stabil wie schon lange nicht mehr, und Ministerpräsident Abe begann jüngst sein 5. Jahr als Ministerpräsident. Für japanische Politikerverhältnisse ist er damit ein wahrer Methusalem. Seine Politik kann man mögen, But one must not. Viele mögen seine Politik nicht, aber es mangelt schlicht an Alternativen. Der politische Witz des Jahres war das Auftreten (und sofortige Versagen) der neo-konservativen und völlig hoffnungslosen Partei der Hoffnung. Ansonsten war das Jahr geprägt von zahlreichen politischen Skandalen und Skandälchen, bis in die höchsten Führungsebenen, and a growing concern about the arsenal and the unpredictability of North Korea,,de,Actually, it was feared because of,,de,Appear,,de,Ronald Trumps as US president, a time of uncertainty,,de,accompanied by nervous markets,,de,The obviously was not so,,de,It would be an exaggeration,,de,that the Japanese economy is booming,,de,But she is at least not worse than expected,,de,And the stock market it's blindingly,,de,increased the Nikkei index to almost constantly, reaching at the end of a record high of 22'900 points,,de,it stood at 8,500 meters,,de,Recently, the virtual currency,,de,Incidentally, the really big hit among the private investors,,de,there will probably soon look quite stupid from the laundry a few investors,,de.

Economy
————

Eigentlich befürchtete man aufgrund des “Erscheinen” Ronald Trumps als US-Präsident eine Zeit der Unsicherheit, einhergehend mit nervösen Märkten. Dem war offensichtlich nicht so. Es wäre zwar übertrieben, to assert, dass die japanische Wirtschaft brummt, aber es geht ihr zumindest nicht schlechter als erwartet. Und dem Aktienmarkt geht es blendend – 2017 stieg der Nikkei-Index nahezu pausenlos an und erreichte am Jahresende ein Rekordhoch von 22’900 Punkten. 2012 lag man noch bei 8’500 Zählern. In jüngster Zeit ist die virtuelle Währung Bitcoin übrigens der ganz große Renner unter den Privatanlegern – da werden wohl bald ein paar Anleger ganz dumm aus der Wäsche gucken.

Profession
————

This year I'd rather quickly forget,,de,In principle, however, nothing has changed,,de,Madame daughter is now so,,de,Years old and begins in April their last year of primary school,,de,since April Monsieur Sohnemann attending primary school,,de,and because he is always so attentive and on task,,de,he may well all the time sitting in the front row,,de,Might also be because,,de,that he deals with love to other things and is therefore placed by the teacher there,,de,This year was not quite as productive,,de,The longest and most interesting trip was to Kagawa in the prefecture,,de,Trip to the Prefecture,,de,There I tasted in Japan for the first time AirBnB,,de,and regretted it in no case,,de,Despite the typhoon, it was very interesting summer days,,de… prinzipiell hat sich jedoch nichts geändert (for now 12 Years).

Family
————

Madame Tochter wird nun also 11 Jahre alt und beginnt im April ihr letztes Grundschuljahr. Monsieur Sohnemann besucht seit April die Grundschule, und weil er immer so aufmerksam und bei der Sache ist, darf er auch die ganze Zeit in der ersten Reihe sitzen. Könnte vielleicht auch daran liegen, dass er sich liebend gern mit anderen Sachen beschäftigt und deshalb vom Lehrer dort platziert wird…

Travel
————

Dieses Jahr war nicht ganz so ergiebig. Die längste und interessanteste Reise war die in die Präfektur Kagawa (the 3. or 4. Reise in die Präfektur) – see more here. Dort habe ich zum ersten Mal AirBnB in Japan probiert – und es auf gar keinen Fall bereut. Trotz Taifuns waren es sehr interessante Sommertage.

Otherwise, I am since November,,de,proud owner of a Japanese driving licenses and therefore increasingly traveling by car,,de,because the rail network is fairly wide mesh,,de,to open up a lot of places only with a set of wheels,,de,yesterday and today I have made a 350-kilometer tour,,de,the us through all,,de,led prefectures of the Kanto region,,de,Normally I always take at the end of another tour,,de,but for technical reasons this holiday is this winter until,,de,begin in January,,de,The goal,,de,to circumnavigate the Kii Peninsula,,de,reunions,,de,In October, a reunion of my former high school was held,,de,the 25th,,de,and only second overall,,de,the first gave it to,,de,Since I am still in contact with many,,de,I am specially flown back to the reunion to Germany,,de 2017 stolzer Besitzer eines japanischen Führerscheins und deshalb vermehrt mit dem Auto unterwegs – da das Bahnnetz ziemlich weitmaschig ist, erschliessen sich viele Orte erst mit einem fahrbaren Untersatz (erst gestern und heute habe ich eine 350-Kilometer lange Tour gemacht, die uns durch alle 6 Präfekturen der Kanto-Region führte).

Normalerweise unternehme ich immer am Jahresende eine weitere Tour, aber aus urlaubstechnischen Gründen wird diese in diesem Winter erst am 4. Januar beginnen. Das Ziel: Die Kii-Halbinsel zu umrunden.

Klassentreffen
————

Im Oktober fand ein Klassentreffen meiner ehemaligen Oberschule statt – das 25-jährige, und erst zweite insgesamt (das erste gab es nach 5 Years). Da ich mit vielen noch in Kontakt stehe, bin ich extra zum Klassentreffen nach Deutschland zurückgeflogen, and that was a good decision,,de,It tat gut,,ca,that it's all good,,de,and have become the most actually not changed,,de,And it's weird,,de,that in the former school,,de,then a boarding school,,de,housed in a lock,,de,can buy apartments for half a million euros today,,de,then we have there for,,de,Mark pro Monat,,en,full board and include tickets for the trip home,,de,lived,,de,My old school besides boarding,,de,New Posts - just like in the previous year,,de,Most read story was,,de,and disclose my dilemma as a blog writer,,de,It is these rather very japan,,de,stereo,,en,typical,,de,tourism articles,,de,which provide for Traffic,,de,Kernartikel,,sv,where it comes to politics and society,,de,in contrast, have a more manageable number of readers,,de,Although this is frustrating,,de: Es tat gut, to see, dass es allen gut geht, und das sich die meisten eigentlich nicht geändert haben. Und es ist seltsam, to learn, dass man in der ehemaligen Schule (damals eine Schule mit Internat, untergebracht in einem Schloß) heute Apartments für rund eine halbe Million Euro kaufen kann — damals haben wir dort für 30 Mark pro Monat, mit Vollverpflegung und inklusive Fahrkarten für die Heimfahrt, gelebt…

Meine alte Schule nebst Internat

Meine alte Schule nebst Internat

Blog α
————

This year there were 84 neue Beiträge – genau wie im Vorjahr.

The (probably) meistgelesene Artikel war Survey: Welche Orte sollte man in Japan gesehen haben? — und das offenbart mein Dilemma als Blogschreiber: Es sind diese eher sehr japan(stereo)typischen, touristischen Artikel, die für Traffic sorgen – the “Kernartikel”, in denen es um Politik und Gesellschaft geht, haben im Gegensatz dazu eine eher überschaubare Leserzahl. Das ist zwar frustrierend, but I will for now still does not change the focus of the blog,,de,I have no significant financial interests with respect to the blogs still,,de,I wish on this occasion to all readers a Happy New Year,,de,the Year of the Dog,,de,that I,,de,yes no one comes to the dogs,,de, da ich nach wie vor keine nennenswerten finanziellen Interessen bezüglich des Blogs habe.

Ich wünsche bei der Gelegenheit allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr — das Jahr des Hundes. Dass mir 2018 ja keiner auf den Hund kommt!

Share:  

finally brought to the point,,de,Japan's major problems,,de,t.co/0vLHEPia54,,en: The 7 großen Probleme Japans

December 22nd, 2017 | Tagged | 4 Comments | 1175 reads

Now it's official: Der Papst hat die 7 größten Probleme Japans eiskalt und schonungslos auf den Punkt gebracht, ohne etwas zu beschönigen¹. Das geschah bei einer Videokonferenz mit japanischen Studenten am Montag. Und hier sind sie – the 7 Problems, oder nennen wir sie gleich Todsünden, the Japanese:

Excessive competition, competitiveness, consumption, consumption, consumption, consumption and even more consumption.

All right. Und bitte nicht die Reihenfolge verwursteln! In seiner Videobotschaft mahnte der Papst an, dass bei dem harten Wettbewerb in der Schule und auf Arbeit menschliche Werte auf der Strecke bleiben können – auf dem Weg nach oben trampeln nicht wenige auf ihre Mitmenschen. Zudem bezeichnete er Japaner als ein Volk mit einem “großer Empfängnis für Religionen”. Right. In Japan sind zahlreiche Sekten unterwegs, gegen die die “Kirche des fliegenden Spaghettimonsters” geradezu wie das Opus Dei erscheint. Mit stetig steigenden Mitgliederzahlen.

Wo der Papst recht hat, hat er natürlich recht. Der Konsum ist in Japan in der Tat für viele das Ein und Alles (typischer Dialog: “Was ist Dein Lieblingshobby?” – “Shopping!”). Aber das gilt ganz sicher nicht für alle Japaner – wahrscheinlich nicht mal für die Hälfte. Den Eindruck mag man aus den Medien gewinnen, oder bei einem Bummel durch Tokyo. Aber auf dem Land, oder bei älteren Leuten – und die Mehrheit ist ja nun schon etwas älter – spielt der Konsum keine so große Rolle.

Da wir aber nun schon mal bei den 7 Todsünden sind — hier ist meine Liste der “Japanese 7 Todsünden” – :

  1. Langsames Laufen
  2. Kartoffeln auf Pizza packen
  3. Faible für Lousy Vuitton-Taschen
  4. Das eigene Volk für die größte Erfindung Gottes halten
  5. Gnadenloser Sexismus
  6. Der Irrglaube, dass die Rechnung “Am Arbeitsplatz sein = Arbeiten” stimmen muss
  7. Japanisches Fernsehen

Die Reihenfolge ist beliebig, have noticed. Zurück zu den von Papst Franziskus benannten Problemen: Leider hätte die Eliminierung von 5 the 7 Probleme die sofortige Implosion der japanischen Volkswirtschaft zur Folge. Das wollen wir natürlich auch nicht.

In this sense, — ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest!

¹ See here.

Share:  

The Shinkansen shock,,de,possible Eschede in Japan,,de,t.co/Irf7kMyiek,,en,t.co/5xhRW7xJKL,,en: Eschede auch in Japan möglich?

December 18th, 2017 | Tagged , | 1 Kommentar | 895 reads

Bisher ein Symbol für Sicherheit und Zuverlässigkeit: Shinkansen

Bisher ein Symbol für Sicherheit und Zuverlässigkeit: Shinkansen

Es ist zwar nun schon knapp 20 years ago, aber die Bilder haben sich ins Gedächtnis eingebrannt: Der schwere ICE-Unfall in Eschede, at the 101 Passagiere starben, geschah in 1998 – als ich gerade in Japan studierte. Ungläubig schaute ich damals auf das Photo auf der Titelseite der Japan Times, das die völlig zerstörten ICE-Waggons vor einer Brücke in Eschede zeigte. Wie kann so etwas in einem eigentlich hochtechnologisierten Land wie Deutschland passieren? Und ist so etwas etwa auch in Japan möglich? Bis vor einer Woche hätten zumindest Japaner diese Frage vehement verneint, doch seit dem 11. December 2017 ist man sich da nicht mehr so sicher.

An jenem Tag beschloss man, einen Shinkansen, der auf dem Weg von Hakata nach Tokyo war, to be shut down for a closer examination,,de,the passengers had to change to another train,,de,And this investigation,,de,Inspection tenken,,ja,revealed very serious defects,,de,On the one hand, it was found a crack in the rack,,de,In addition, oil expired in gear,,de,In addition, the drive train had turned in an unusual way,,de,Consequently, the incident was as,,de,Serious incident jūdai inshidento,,ja,serious incident,,de,classified,,de,namely the first serious incident in the 53-year history of the Shinkansen,,de,Because you have to certainly be a rail expert,,de,to picture,,de,that a crack in the chassis at,,de,hours or more kilometers is a serious threat,,de — die Passagiere mussten in einen anderen Zug umsteigen. Und diese Untersuchung (“点検 tenken”) offenbarte sehr ernstzunehmende Mängel. Zum einen stellte man einen Riß im Gestellrahmen fest. Außerdem lief Öl im Getriebe aus. Außerdem hatte sich der Antriebsstrang auf ungewöhnliche Art und Weise verfärbt. Folgerichtig wurde der Zwischenfall als 重大インシデント jūdai inshidento – schwerer Zwischenfall eingestuft – und zwar als erster schwerer Zwischenfall in der 53-jährigen Geschichte der Shinkansen. Man muss da ganz sicher kein Bahnexperte sein, um sich auszumalen, dass ein Riß im Fahrwerk bei 300 oder mehr Stundenkilometern eine ernsthafte Gefahr darstellt.

The problematic of this incident is,,de,it shortly after departure,,de,the station Kogura on Kyushu,,de,was the first serious signs,,de,There they presented an unusual,,de,brand like odor resistant,,de,in Okayama,,en,a strange noise was found,,de,Near the station of Kyoto a conductor also took a strange smell,,de,this time inside the car,,de,And yet the defective train was,,de,with passengers,,de,Kilometers on the high-speed line,,de,until someone looked at in more detail the cause,,de,The ICE in Eschede was at the time of the accident with,,de,km / h on the road,,de,the Shinkansen on the San'yo / Tokaido route feature,,de,There are also countless,,de,sometimes very long tunnels on the track,,de,One would not imagine,,de,when a Shinkansen at speed,,de, das es bereits kurz nach der Abfahrt, im Bahnhof Kogura auf Kyushu, erste ernstzunehmende Anzeichen gab. Dort stellte man einen ungewöhnlichen, brandähnlichen Geruch fest. Later, in Okayama, wurde ein seltsames Geräusch festgestellt. In der Nähe des Bahnhofs Kyotos nahm ein Schaffner ebenfalls einen seltsamen Geruch – dieses Mal im Wageninneren – wahr. Und trotzdem war der defekte Zug – mit Passagieren – 671 Kilometer auf der Hochgeschwindigkeitstrasse, bis sich jemand die Ursache genauer ansah.

Der ICE in Eschede war zum Zeitpunkt des Unglücks mit 200 km/h unterwegs – die Shinkansen auf der San’yo/Tokaido-Strecke sind mit 285 to 320 km/h unterwegs. Es gibt zudem unzählige, zum Teil sehr lange Tunnel auf der Strecke. Man möchte sich nicht vorstellen, what happens, wenn ein Shinkansen bei der Geschwindigkeit, accident possibly even in or in front of a tunnel,,de,However, the serious incident suggests,,de,that something may well happen in Japan,,de,As for the cause,,de,so one is not sure yet,,de,it might have been fatigue,,de,which only caused the crack, and subsequently damaged the gearbox,,de,Perhaps the wagon collided on the track with some,,de,which simultaneously damaged, the frame as well as the transmission,,de,we do not know yet exactly,,de,Unfortunately, according to the theme, another incident occurred a few days later with a Shinkansen,,de,also in Nagoya Station,,de,A Shinkansen went into the station,,de,and a short time later from again,,de,let in without waiting passengers,,de,The engineer thought,,de. Der schwere Zwischenfall deutet jedoch darauf hin, dass so etwas durchaus auch in Japan geschehen kann.

Was die Ursache anbelangt, so ist man sich noch nicht sicher – es könnte Materialermüdung gewesen sein, die erst den Riß verursachte und hernach das Getriebe beschädigte. Vielleicht ist der Waggon auch auf der Strecke mit etwas zusammengestoßen, was gleichzeitig das Gestell als auch das Getriebe beschädigte – man weiss es noch nicht genau.

Leider passend zum Thema ereignete sich ein paar Tage später ein weiterer Zwischenfall mit einem Shinkansen – ebenfalls im Bahnhof von Nagoya: Ein Shinkansen fuhr in den Bahnhof ein, und kurze Zeit später wieder aus – ohne die wartenden Passagiere hereinzulassen. Der Lokführer dachte, that the rear train crew had opened the doors and let in passengers,,de,but the obvious was not so,,de,The Shinkansen was after the first meters,,de,called back,,de,and allowed boarding passengers,,de,This is on a high-speed line but then a bit worrying,,de, aber dem war offensichtlich nicht so. Der Shinkansen wurde nach den ersten Metern “zurückgepfiffen” und man liess die Fahrgäste einsteigen. Das ist auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke dann doch ein bisschen besorgniserregend…

Share:  

Education: English-speaking test soon compulsory in Tokyo,,de,t.co/cPM2ttYVR0,,en?

December 15th, 2017 | Tagged | 2 Comments | 688 reads

​Die Suche nach einer Lösung des Problems mangelnder Englischkenntnisse in Japan gewann in dieser Woche an Fahrt: Das Bildungskommitee von Tokyo beschloss nämlich, eine neue Regelung für Eintrittsprüfungen in die stadteigenen Oberstufen einzuführen: Einen Englischtest, der auch Sprechen beinhaltet¹.

Eingeweihte wissen es natürlich schon längst: Die in Japan so überaus beliebten Englischtests wie TOEIC oder Eiken sind viel zu einseitig – man kann mit ihnen nicht messen, wie gut oder schlecht jemand Englisch hört und spricht. Es gibt genug Beispiele von Menschen, die einen fabelhaften TOEIC-Score von 950 oder mehr Punkten haben; beim Hörverständnis oder freien Sprechen jedoch völlig versagen. Für die Personalabteilungen global ausgerichteter Unternehmen ist das eine Katastrophe. Schlimmer noch: Die einseitige Ausrichtung auf diese Tests bedeutet, dass die Menschen weniger die Sprache lernen, als Methoden, die Tests auszutricksen. So gibt es wirklich gefühlte Myriaden von Büchern, nicht wenige von ihnen Bestseller, auf dem Markt, in denen es einzig und allein um Strategien geht, den TOEIC zu meistern. Englisch kommt in diesen Büchern eher selten vor.

Das Zauberwort heisst 4技能 – 4 Skills, also das Lesen, Write, Hören und Sprechen – und wie man das ganze messen kann (da erinnere ich mich noch gut an meine SKP – Sprachkundigenprüfungen – die immerhin aus sechs Teilen bestanden!). Tests dafür gibt es reichlich, und innovative Methoden schon lange, wie Versant zum Beispiel, bei dem man mit einem Telefonanruf seine Sprech- und Hörfähigkeiten messen kann, vollautomatisch, ohne Prüfer (Firmen wie Rakuten haben das sogar in ihr Mitarbeitertraining aufgenommen). Das Bildungskommitee von Tokyo überlegt nun auch, Oberschulkandidaten auf 4-Skills zu testen – wer nicht besteht, kann die Schule abhaken und muss auf andere, less “good” und/oder wesentlich teurere Schulen ausweichen.

So far, so good. Eigentlich ist das löblich, denn im globalen Zeitalter reicht es oftmals wirklich nicht aus, gute Englischkenntnisse lediglich vortäuschen zu können. Der einzige Haken an der Sache ist jedoch: Wo sollen sich die Schüler die Englischkenntnisse aneignen, um die Tests zu bestehen? An gewöhnlichen Mittelstufenschulen? Das ist lächerlich, denn der Englischunterricht dort – es gibt freilich auch, wenngleich meistens sehr teure Ausnahmen – ist eine reine Farce. Die Lehrer können selbst kaum Englisch sprechen, und um die Schüler frei sprechen zu lassen reicht die Zeit einfach nicht. Man schielt zwar schon auf CLIL, also die Benutzung von Englisch auch im Bezug auf andere Fächer, doch es mangelt am Personal.

Wird Tokyo seine Vision wahr machen, werden viele Präfekturen schnell nachziehen. – doch die Leidtragenden, if you like, werden die Eltern sein, die monatlich hunderte umgerechnete Euro ausgeben werden müssen, um die Kinder an Privatschulen nachholen zu lassen, was das öffentliche Bildungssystem strafhaft versäumte und auch noch auf lange Zeit versäumen wird. Denn schliesslich ist da auch noch das allmächtige Bildungsministerium (MEXT), und über jenes bleibt nur anzumerken, dass die Redewendung “einem alten Hund kann man keine neuen Kunststücke beibringen” durchaus einen wahren Kern hat.

¹ See for example here

Share:  

Was den Europäern das Mittelmeer…

December 12th, 2017 | Tagged | 1 Kommentar | 824 reads

Nordkoreanisches Boot in Japan. Quelle: Mainichi Shimbun

Nordkoreanisches Boot in Japan. Those: Mainichi Shimbun

…ist den Japanern mehr und mehr das Japanische Meer. Oder das Ostmeer, depending on, von wo aus man die Sache betrachtet (Südkorea unternimmt momentan alles, um eine Umbenennung des Meeres von “Japanisches More” in “East Sea” zu erreichen – eine sehr alberne Angelegenheit, die ganz sicher nicht zur Verbesserung der koreanisch-japanischen Freundschaft beitragen wird). Während nun schon seit Jahren unzählige Flüchtlinge versuchen, meistens von Libyen aus das Mittelmeer zu überqueren, so sind es im hiesigen Fall nordkoreanische Schiffe, die vermehrt an japanischen Gestaden anlanden. Die Dimension der Tragödie im Mittelmeer ist zwar völlig anders, aber möglicherweise zeichnet sich hier ein Trend ab: Laut japanischer Küstenwache erreichten in den 5 Jahren von 2013 to 2017 overall 328 Boote aus Nordkorea Japan – doch im November diesen Jahres allein waren es 28 Boote. 47 Menschen überlebten die Überfahrt, 60 überlebten sie nicht. It's no wonder — die Boote legen mindestens 600 Kilometer, in den meisten Fällen jedoch gut 1’000 Kilometer zurück, und bei den Booten handelt es sich überwiegend um regelrechte Nußschalen – mühsam zusammengehaltene Holzboote ohne jegliche Sicherheitseinrichtungen und mit fragilem Aufbau.

Es sieht momentan auch nicht danach aus, dass die gestrandeten Nordkoreaner auf der Flucht sind — die meisten wurden aufs offene Meer getrieben und erreichten irgendwann ungewollt das verhasste, imperialistische Japan. Deshalb geschehen diese Anlandungen zum großen Teil zwischen November und Februar, wenn ein starker Westwind das Meer aufpeitscht und antriebslose Schiffe zwangsläufig Richtung Japan schickt. Der Umgang mit den Gestrandeten gestaltet sich kompliziert. So war man anfangs zögerlich, 10 Besatzungsmitglieder eines nordkoreanischen Bootes festzunehmen, obwohl es den Verdacht gab, dass sie von einer unbewohnten Insel einen Generator und anderes Gerät gestohlen haben könnten. Doch als die Besatzung, im Schlepptau der japanischen Küstenwache, plötzlich die Leinen kappte und versuchte, to flee, nahm man die Mannschaft letztendlich fest, da nun offensichtlich akuter Fluchtversuch bestand. Wie gestrandete Nordkoreaner wieder in die Heimat überführt werden wird nicht bekanntgegeben. Sie in ihren Kuttern wieder auf die hohe See zu schicken wäre allerdings auf jeden Fall lebensgefährlich.

Die übermäßige Zunahme in diesem Jahr könnte verschiedene Gründe haben – möglicherweise liegt es am verhältnismäßig rauen Wetter in diesem Winter, vielleicht sind aber auch die küstennahen Gebiete in Nordkorea überfischt, so dass die Fischer weiter ins Meer fahren müssen, als ihnen womöglich lieb ist.

Share:  

“Furusato Nōzei,,ja,the highly attractive tax model,,de” – das hochinteressante Steuermodell

December 7th, 2017 | Tagged , | 2 Comments | 633 reads

Zur Zeit ist in Japan ein ziemlich interessantes Steuermodell in aller Munde — der japanische Begriff dafür lautet ふるさと納税 furusato nōzei – “furusato” stands for “Home”, “nōzei” für das Steuerzahlen. A “Heimatsteuer” almost, and, das gibt es selten — diese Steuer geschieht auf freiwilliger Basis.

Das Ganze funktioniert so: Mit Hilfe einer einfachen Tabelle oder eines Simulators (beides befindet sich here) rechnet man erstmal aus, wo die Grenze für die Steuer liegt. Verdient man ungefähr 5 Million yen per year (also rund 38’000 Euro), sind das circa 60,000 yen; verdient man 9 Million, are there 130,000 yen. Jetzt sucht man sich auf einer Seite wie this here something from, was man haben möchte: Das sind in der Regel Produkte aus der Region, aber auch Übernachtungsgutscheine und dergleichen. Man kann sich bis zu 5 verschiedene Sachen aussuchen, und diese dann in vielen Fällen mit der Kreditkarte bezahlen. For example: Man liebt Bier, und bestellt sich 6 Flaschen Craft-Beer aus der tiefsten Provinz, der Präfektur Akita. For that “spendet” man dann 15,000 Yen (about 120 Euro) und bekommt dafür als Dankeschön das Bier zugeschickt. Doch jetzt kommt der Clou: Mit der Jahresendsteuerabrechnung kann man den kompletten, gespendeten Betrag, so er unterhalb der Grenze liegt, minus 2,000 yen, zurückerstattet bekommen. Which means, letztendlich hat man, was auch immer man sich ausgewählt hat, only 2,000 yen (also rund 15 Euro) paid. Man kann auch mehr als 5 verschiedene Sachen “order”, aber dann wird es etwas komplizierter – man muss dann eine eigene Steuererklärung einreichen. “120 € for 6 Flaschen Bier???” wird sich der eine oder andere jetzt sicherlich fragen. Right. Der echte Preis liegt wahrscheinlich bei einem Drittel oder der Hälfte (Craft-Beer hat seinen Preis). Aber man kauft ja das Bier auch nicht – man bekommt es quasi als Dankeschön für eine Spende an die Region – eine Spende, die zum grössten Teil später wieder vom Staat an den Spender zurückfließt.

Eine der Furusato-Nozei-Seiten: Hier kann man sehen, was es alles gibt

Eine der Furusato-Nozei-Seiten: Hier kann man sehen, was es alles gibt

Ziel dieser “Heimatsteuer” is, die lokale Wirtschaft anzukurbeln, und das soll wohl auch wirklich geschehen, denn die Steuer ist sehr beliebt geworden. Es gibt allerdings Gerüchte, dass nicht alle Bauern, Gastwirte und so weiter davon begeistert sind, da der Betrag, den die Erzeuger letztendlich bekommen, wohl ziemlich niedrig gehalten ist. Ob dem wirklich so ist, is an open question – schließlich werden die Erzeuger und Betreiber nicht dazu gezwungen, bei der Aktion mitzumachen. Obwohl ich selbst kein großer Freund solcher Spirenzchen (dieses Wort wollte ich schon immer mal in die Tastatur hacken!) thousand, überlege ich selbst mittlerweile, ob es nicht einen Versuch wert ist. Vielleicht gibt es dazu deshalb später etwas mehr…

Share:  

« Older entries