Please note: This is a machine translated version. The original article is in German and can be accessed .

Japanese pension now after,,de,Years contributions available,,de,t.co/dKcOmnsXdZ,,en 10 Jahren Beitragszahlungen erhältlich

September 25th, 2017 | Tagged , | 1 Kommentar | 127 reads

Besser gut aufheben: Das japanische Rentenbeitragsbuch

Better pick up good: The Japanese pension contribution Book

Beinahe habe ich es vergessen, aber die Japan Times hat mich zum Glück daran erinnert: At the 1. August 2017 erschien auf der Webseite des 日本年金機構 Japan Pension Service (JPS) eine unscheinbare Mitteilung¹, die schon lange erwartet wurde. Die Nachricht besagt, dass der Mindestzeitraum für Rentenbeitragszahlungen von 25 on 10 Jahre gekürzt wird. Meaning, man musste vorher mindestens 25 Jahre lang in die japanische Rentenkasse eingezahlt haben, um eine japanische Rente beziehen zu können. Who less than 25 Jahre einzahlte (das betraf in erster Linie Ausländer, die vor Ablauf der Zeit zurückgingen), hatte einfach mal Pech. Die einzige Möglichkeit, die es gab, etwas von seinem Geld wiederzusehen, war der Antrag auf Rückzahlung: Somit konnte man maximal 36 Monatsbeiträge zurückerstattet bekommen, aber das musste bzw. immer noch muss innerhalb von 2 Jahren nach Wegzug geschehen.

Für Ausländer ist das eine gute Nachricht, because 25 Jahre sind natürlich eine lange Zeit, und wer zum Beispiel “only” 15 Jahre in Japan lebte, hat quasi 13 Jahre lang immer nur in die Rentenkasse eingezahlt, ohne je etwas ausser den 3 Jahressätzen zurückbekommen zu können. Für einige Nationalitäten ist das allerdings nur bedingt so einfach zusammenfassbar, denn es gibt durchaus auch Rentenabkommen zwischen einigen Staatenso auch zwischen Deutschland und Japan (eine Broschüre dazu gibt es online²).

The Japanese “Volksrente” (国民年金 kokumin nenkin) gibt es übrigens seit 1961. Seit Bestehen dieser Rente sind die Renten um das 32-fache gestiegendie Beiträge hingegen um das 110-fache. Die Richtung ist deutlich. Wer den vollen Betrag erhalten will, muss dabei mindestens 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Und der volle Betrag (面金満額 nenkin mangaku) sind in diesem Jahr 779,300 yen pro Jahr (or. 65,000 yen, just 500 Euro) pro Monat – 800 Yen weniger pro Jahr als 2016.

¹ See here
² See Deutsche Rentenversicherung: Arbeiten in Deutschland und in Japan (PDF)

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As Donald Trump got abruptly a few million new fans,,de,t.co/jTYdXmPHtf,,en

September 20th, 2017 | 2 Comments | 448 reads

Donald Trump enttäuschte bei seinem ersten Auftritt vor der UNO-Vollversammlung ganz sicher nicht: Seine Rhetorik, seine Gesten – typisch Trump eben. Der nordkoreanische UN-Botschafter verliess vor der Rede demonstrativ den Saal, und es gab mit Sicherheit zahlreiche Teilnehmer, die ihm etwas neidisch hinterherschauten. Aus japanischer Sicht allerdings war die Rede hochinteressant, denn Trump erwähnte Megumi Yokota, deren Schicksal in Japan jedes Kind kennt.

Megumi Yokota lebte in einem Dorf direkt an der Küste in der Präfektur Niigata. Eines Tages im Jahr 1977 kehrte das damals 13-jährige Mädchen nicht von der Schule heim. Wie man später erfuhr, dragged her North Korean agents in a boat and took her directly to North Korea,,de,She was kidnapped,,de,to teach North Korean spies in Japanese budding,,de,And she was not alone,,de,occupied abduction cases are available in Japan alone,,de,but there were also people from South Korea,,de,Thailand etc.,,de,kidnapped,,de,The North Korean leadership gave to,,de,And according to the North Korean government Yokota woman has since died,,de,but the parents do not want to believe this and are tirelessly for numerous years on the road,,de,to publicize the fate of her daughter,,de,Nationally and internationally,,de,Teump now used at the UN Yokota's case,,de,and they even mentioned by name,,de,to explain to the delegates,,de,where in the case of North Korea the wind blows,,de. Sie wurde gekidnappt, um in Nordkorea angehenden Spionen Japanisch beizubringen. Und sie war nicht allein: At least 16 belegte Entführungsfälle gibt es allein in Japan, aber es wurden auch Menschen aus Südkorea, Thailand usw, entführt. Die nordkoreanische Führung gab das zu. Und laut Angaben der nordkoreanischen Regierung ist Frau Yokota inzwischen verstorben, aber die Eltern wollen das nicht glauben und sind seit zahlreichen Jahren unermüdlich unterwegs, um das Schicksal ihrer Tochter publik zu machen. National wie international. Teump benutzte nun bei der UNO Yokota’s Fall (und erwähnte sie sogar namentlich), um den Delegierten zu erklären, woher im Falle Nordkoreas der Wind weht.

Although Trumps predecessor of the abduction cases did,,de,Trump was the first,,de,who brought the issue to the big stage,,de,and it now expects Trump high in Japan,,de,And it comes Prime Minister Abe benefit,,de,soon would dissolve parliament and allow early elections begin,,de,A strong American partner,,de,who speaks in the spirit of Japan,,de,is it because certainly in handy,,de,That the fire speech Trumps most certainly was not a productive contribution ultimately,,de,is clear to many in Japan,,de,Threats have never made a difference,,de,neither in Iran nor North Korea,,de,The statement, however,,,de,that the nuclear agreement with Iran was a disgrace and will be revised,,de,is probably the most momentous statement,,de,we Americans can not be trusted,,de,saliva,,de, war Trump der erste, der das Thema auf die große Bühne brachte, und das rechnet man Trump nun in Japan hoch an. Und es kommt Ministerpräsident Abe zugute, the, it seems, bald das Parlament auflösen und Neuwahlen ansetzen lassen möchte. Ein starker amerikanischer Partner, der ganz im Sinne Japans spricht, kommt ihm da mit Sicherheit ganz gelegen.

Dass die Brandrede Trumps letztendlich ganz sicherlich kein produktiver Beitrag war, ist auch in Japan vielen klar. Drohungen haben bisher noch nie etwas bewirkt, weder im Iran noch in Nordkorea. Die Aussage jedoch, dass das Nuklearabkommen mit dem Iran eine Schande sei und revidiert werden wird, dürfte die folgenschwerste Aussage sein: Look here, uns Amerikanern könnt ihr nicht trauen.

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Light on the road,,de,New pages about Kagawa,,de,t.co/t220laVFPb,,en,t.co/XGmQg54Q3X,,en,refreshing,,de | Neue Seiten über Kagawa

September 14th, 2017 | Tagged , , | 3 Comments | 507 reads

Heute gab die japanische Polizei einen Aufruf an die Presse durch, dass Autofahrer doch bitte etwas eher ihr Licht anschalten mögen¹. Grund für den Aufruf war die Erkenntnis, dass ein Sechstel aller Verkehrstoten in der Stunde vor Sonnenuntergang verunglückten – besonders im Herbst. In figures: 2015 kamen in ganz Japan 4’113¹ Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, in Deutschland waren es im Vergleichszeitraum 3’459 Verkehrstote³. Das ist nicht schlecht, when one considers, dass Japan rund 50% mehr Einwohner hat als Deutschland. Aber es sind dennoch genau 4’113 Tote zu viel. Der Aufruf mit dem Licht ist durchaus berechtigt, und vielleicht löst es ja auch ein anderes Problem: In Japanese cities also plentiful, many drivers are in the middle of the night completely without light go,,de,and of course even more dangerous,,de,The reason lies in the abundant almost everywhere streetlights,,de,many drivers apparently do not notice,,de,that they wear no light,,de,as it is quite bright anyway,,de,from tolerable,,de,my own experience I know,,de,it almost always are women,,de,picking up their men from the station,,de,Real nice disregard of the right of way,,de,run over the curb and the like,,de,A short note still in their own right,,de,I have now finally managed,,de,work up a part of the summer vacation,,de,The result is two brand new sites,,de,one over,,de,Naoshima,,en,and another of the city,,de,Kanonji,,ja, und die sind natürlich noch gefährlicher. Der Grund liegt in der fast überall reichlich vorhandenen Straßenbeleuchtung – viele Fahrer merken offensichtlich nicht, dass sie kein Licht anhaben, da es ohnehin ziemlich hell ist. Aus leidlicher, eigener Erfahrung weiss ich, dass es sich dabei fast immer um Frauen handelt, die ihre Männer vom Bahnhof abholen. So richtig schön mit Vorfahrt missachten, Bordstein überfahren und dergleichen.


Eine kurze Notiz noch in eigener Sache: Ich habe es jetzt endlich geschafft, einen Teil des Sommerurlaubs aufzuarbeiten. Das Ergebnis sind zwei nagelneue Seiten – eine über Naoshima und eine andere über die Stadt Kanonji. To mark the occasion, therefore, there is a photo of a different kind from Kanonji,,de,taken at low tide on the Seto Inland Sea,,de,Watt and sunset in Kanonji,,de – aufgenommen bei Ebbe am Seto-Binnenmeer.

Watt und Sonnenuntergang bei Kanonji, Shikoku

Watt und Sonnenuntergang bei Kanonji, Shikoku

¹ See for example here (Japan Times, English).
²Those: See here.
³Those: See here.

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What are all so afraid you part,,de,t.co/tHvSR9KX9g,,en,t.co/oRkXLswB8p,,en 817: ticks

September 11th, 2017 | Tagged , | 1 Kommentar | 440 reads

Man kann nicht sagen, dass es Japanern an Beschäftigung mangelt. Vor allem wenn es um Ängste geht. Prinzipiell hat man vor 1001 Dingen Angst, und man tut alles, um das Gefürchtete zu vermeiden. Ganz radikal. Zur Zeit gaukeln sich die Medien dabei gegenseitig bei einem Thema hoch: ticks (in Japanese: マダニ Madani). Der Grund ist eine relativ neue, und zur Zeit noch auf Ostasien beschränkte Krankheit, die von den kleinen Blutsaugern übertragen wird: SFTS. Die Abkürzung steht für Severe fever with thrombocytopenia syndrome (starkes Fieber mit Thrombozytopenie – that is, die Blutplättchen werden stark dezimiert). Verursacht wird SFTS durch ein Virus der Bunyaviridae-Familie. Ursprünglich war diese Krankheit nur im ländlichen China zu Hause, aber es gab bereits auch mindestens einen Todesfall in Korea, und im Juli diesen Jahres auch den ersten in Japan: Eine von einer Katze gebissene Frau war infiziert. Die Krankheit hat es in der Tat in sich – die Sterblichkeitsrate liegt laut Wikipedia zwischen 12% and 30%.

Die Lösung ist radikal: Man soll nicht mehr in die Natur gehen. Enough. Natur ist gefährlich. So zumindest kommt es bei der Bevölkerung an, wenn man den Fernsehsendern Glauben schenken soll. Noch gefährlicher sind scheinbar nur Pressekonferenzen: Bei einer solchen zum Thema “Gefahr durch Zecken aufgrund von SFTS usw.”, veranstaltet in der vergangenen Woche von der Präfekturverwaltung der Präfektur Miyazaki brachten die Verantwortlichen zwei Zecken mit: Eine tote und eine lebende. Damit die Presse auch was zu filmen hat, wurde die lebende Zecke auf einem Tisch ausgesetzt, und tat das, was Zecken eben so tun: Sie krabbelte unter den Kameras einfach davon. Der Versuch, die Zecke mit der Pinzette (!) wieder einzufangen, misslang – sie ward nie wieder gesehen. Im Anschluss daran wurde im Raum Insektengift versprüht – und es gab eine offizielle Entschuldigung der Verantwortlichen. On the idea, mit einem einfachen Blatt Papier die Zecke am Fortkrabbeln zu hindern kam scheinbar niemand. Oder man hatte schlicht und ergreifend zu viel Angst.

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The new ex-princess,,de,t.co/Kk95sepVbz,,en

September 4th, 2017 | Tagged | 3 Comments | 633 reads

By Monadaisuki (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

On Sunday, the 3. September, fand eines der größten Medienereignisse dieses Jahres in Japan statt: Die öffentliche Bekanntgabe der Verlobung zwischen 眞子内親王 Mako Naishin’ō (Prinzession Mako) – und 小室圭 Kei Komuro. Both are 25 Years old, und die Verlobung ist eine schon längst beschlossene Sache, aber aufgrund der schweren Regenfälle mit zahlreichen Todesopfern im Juli auf Kyushu wurde die Bekanntgabe bis gestern verschoben. Man hatte letztendlich jedoch etwas Pech, denn die Nachrichten über den neuen Kernwaffentest Nordkoreas wogen auch ziemlich schwer. Aber gerade in solchen Zeiten giert dem Volk nach erfreulichen Nachrichten.

Prinzessin Mako ist die Tochter von 秋篠宮文仁親王 Prinz Fumihito Akishino皇太子徳仁親王 Kronprinz Naruhito, der nächste in der Thronfolge ist. Die geplante Hochzeit von Prinzessin Mako ist nun deshalb etwas Besonderes (obwohl es das auch schon vorher gab), weil sie einen “Gewöhnlichen” heiratet. Damit tritt sie automatisch aus der kaiserlichen Familie aus – sie verliert den Titel “Princess” – und wird wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben mehr oder weniger frei sein, denn das Leben am japanischen Hof ist streng vom 宫内 庁 kunaichō, dem Kaiserlichen Hofamt, sowie der Klatschpresse reglementiert bzw. eingeschränkt. So viel setzt die Prinzessin jedoch auch nicht aufs Spiel, denn aufgrund der rigiden Erbfolgegesetze (die mangels männlicher Thronfolger durchaus kontrovers betrachtet werden) sind weibliche Thronfolger ohnehin gänzlich ausgeschlossen.

Die Pressekonferenz der Beiden gestern wurde in allen Nachrichtensendern genüsslich seziert. Prinzessin Mako verglich ihren Zukünftigen mit der Sonne, er seine Angebetete mit dem Mond. Das Ganze wirkte (und etwas anderes darf man natürlich nicht erwarten) bis auf das allerkleinste Detail abgesprochen und extrem angestrengt. Kennengelernt haben sich beide übrigens an der 国際基督教大学 ICU – the “International Christian University” – einer Eliteuni in Tokyo.

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J-Alert in Aktion. Alles nur Panik?

September 1st, 2017 | Tagged , | 5 Comments | 575 reads

J-Alert auf dem Handy

J-Alert auf dem Handy

At the 29. August, früh am morgen, brummte mein Handy zwei Mal kurz. The reason: Zwei Warnungen, herausgegeben vom sogenannten J-Alert, einem Raketenfrühwarnsystem. “ミサイル通過。ミサイル通過。” – “Rakete fliegt vorbei, Rakete fliegt vorbei”. Wer etwas verdächtiges finde, solle nicht näher herangehen, sondern es bei der Polizei oder Feuerwehr melden. Die andere Meldung besagte, dass sich die Bewohner von Hokkaido, Tohoku, Nord-Kanto und Nord-Chubu – of 12 Präfekturen also – in stabile Gebäude oder Keller in Sicherheit bringen sollen. Morgens, at 6:14.

Grund war eine Mittelsteckenrakete, die von Nordkorea aus Richtung Pazifik abgefeuert wurde – die erste Rakete seit 2009 aus Nordkorea, die dabei Japan überquerte. Später am Tag wurde in den Nachrichten bemängelt, dass sich kaum jemand an die Warnung gehalten und in Sicherheit gebracht hatte. No wonder. For sure,de, man kann die Leute natürlich kirre machen, aber J-Alert schießt hier mit riesigen Kanonen auf winzigste Spatzen: Erstens handelte es sich (sehr wahrscheinlich) um einen Testabschuß – allzu viel TNT oder gar eine Atombombe sollte man also nicht in der Rakete erwarten. Außerdem weiß man aus Erfahrung, daß Nordkorea die Raketen so abfeuert, wie es üblich ist: Very high. In this case (und anderen Fällen vorher) befand sich die Rakete 550 km über Japan. In dieser Höhe sind bereits zahlreiche Satelliten unterwegs, und bei deren Vorbeiflug kann man ja auch nicht jedes Mal eine Warnung herausschicken. Und selbst wenn die Rakete unplanmässig bereits über Japan zu Boden gehen sollte – wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, davon getroffen zu werden? Hoch genug, um zig Millionen Menschen kirre zu machen und in Bunker zu schicken? Scarcely.

Ich halte J-Alert deshalb für einen nicht ernstzunehmenden PR-Gag der Regierung, die damit lediglich unterstreichen will, wie gefährlich wir doch leben, und wie notwendig es deshalb ist, dass Japan eine schlagfertige Armee unterhält. Und so könnte man das ganze natürlich als platten Aktionismus und groben Unfug abtun – wären da nicht die Erinnerungen an die alte Heimat: Ein fester Bestandteil des DDR-Alltags waren Sirenentests, und überall hingen Schilder, die erklärten, welche Töne was bedeuten: At 3 Minuten dauernder, on- und abschwellender Sirene weisses Papier an die Fenster kleben, denn es könnte ein Atombombenangriff sein! For sure,de, die Gefahr war damals realer. Von daher sehe ich es nicht ein, dass Kinder in Japan mit so einem Wahnsinn aufwachsen müssen. Was kommt wohl als nächstes? Wehrlager? Heimatschutzbrigaden? J-Alert hin oder her – wenn das die höchste Genauigkeit ist, die man mit dem System erreicht, ist es zu nichts zu gebrauchen und lediglich ein billiges, politisches Instrument.

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Stimmen der Unvernunft – Deutschland vs. Japan

August 28th, 2017 | Tagged , | 14 Comments | 789 reads

In the last post habe ich wohl eine etwas kühne These aufgestellt: Dass es im öffentlichen Raum, online wie offline, in Japan weniger unvernünftig zugeht als zum Beispiel in Deutschland. Kühn deshalb, weil das alles in allem eine subjektive Meinung ist, die man so nur schwer in Zahlen ausdrücken kann. Kühn auch deshalb, weil es sicherlich davon abhängt, wo genau man in Deutschland (in my case: zumeist Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt) is – und wo genau man in Japan ist (meistens im Großraum Tokyo).

Was die reale Welt anbelangt, stehe ich zu meiner Behauptung. Wohin ich in meiner alten Heimat auch schaue – der Wahnsinn springt mich überall an. Auf Tattoos. Auf T-Shirts. Von den oftmals sinnlos vollgesprayten Häuserwänden. Von Ritzungen im Fensterglas der Züge. Und nicht zuletzt von den Unterhaltungen im Zug. All das erlebt man in Japan äußerst selten: Tattoos gibt es von vornherein viel weniger, und bedruckte T-Shirts bestechen in der Regel höchstens durch ihr radeberechendes Ausländisch. Graffiti? Muss man suchen. Unterhaltungen im Zug? Sind eher selten, vor allem im Berufsverkehr. Telefon klingelt im Zug? Embarrassing. Zerkratzte Scheiben? Bisher noch nicht gesehen. Der Unterschied ist so stark, dass das meinen Kindern als allererstes in Deutschland auffiel: Graffiti. Und das laute Unterhalten in öffentlichen Räumen.

Online hingegen sind sich Japan und Deutschland jedoch näher. Vor allem die Rechte macht in den Foren Dampf, aber besorgniserregender ist in Japan der unbewußte Rassismus, der überall durchdringt. Aber auch hier gibt es einen feinen Unterschied, und als Beispiel fallen mir da zunächst die Benutzerkommentare auf Yahoo! Japan, das beliebteste Nachrichtenportal in Japan, und Benutzerkommentare bei der Tagesschau ein. Die Tagesschaukommentare werden dabei etwas stärker moderiert. Was zum Beispiel rechtes Gedankengut anbelangt, nehmen sich beide Portale nicht viel. Doch ein guter Teil der Kommentare auf der Tagesschau bestehen aus Medien-Bashing und grob gesagt ausgewiesener Klugscheißerei. Medienschelte ist dabei natürlich völlig in Ordnung, erst recht bei den Öffentlich-Rechten (die Tagesschau schafft es oftmals nicht einmal, wenigstens die Überschriften korrekturzulesen – das ist unterstes Niveau und muss einfach erwähnt werden) – schließlich werden sie von allen mitfinanziert. No, es ist das sinnlose Herumkloppen auf Artikel, die oftmals ganz offensichtlich noch nicht mal zu Ende gelesen wurden. Eine sinnfreie Herumdeuterei, hin und wieder abgeschlossen mit einem falsch platzierten “but what about”-Totschlagargument. Dieses Pseudo-Intellektuelle Rumgehacke sieht man in Japan weniger in den Medien – und darüber bin ich froh. Kommentare schreiben, einfach um Frust abzulassen – gefühlt zumindest ist das in Japan weniger der Fall.

Rassistisches Gedankengut findet man jedoch auch in Japan im Internet sehr schnell – und da die Exekutive in Sachen rechtsextremes Gedankengut (Keyword Volksverhetzung), vorsichtig ausgedrückt untersensibilisiert ist, sind die Gedanken oftmals krasser formuliert.

Aber wie eingangs erwähnt, ist das alles sehr subjektiv – und sicherlich streitbar.

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Ominöse Amazon-Kundenrezension oder: Wanne-Eickel am Tama-gawa

August 24th, 2017 | Tagged , | 26 Comments | 937 reads

Als ich neulich spaßeshalber bei Amazon vorbeischaute, to see, wie es um das zweite Buch bestellt ist, bemerkte ich zwei neue Kundenrezensionen. Darunter eine 1-Stern-Rezension. Wem ich da wohl auf den Schlips getreten bin? Was ich dann las, konnte einfach wirrer nicht sein:

Ein Bildzeitungsbestseller – WoW – “Wealthy” .. Du bist ja ein Held!
Aber jetzt mal im Ernst, “Wealthy” das solltest doch selbst Du wissen, das wer so wie Du, einseitig negativ und unwissend über Japan herumkrakselt ist doch nichts als ein dummdreister Dummkopf.
Ich bin ganz verblüfft, because “Du Reich” schaffst es wirklich, in Deinem Pamphlet aber auch nicht ein einziger positiver Aspekt über Japan unterzubringen. Das ist sowas von dreist, dass es schon wieder verblüffend ist – wie schafft man sowas wenn man geistig einigermaßen “auf dem Damm ist” ?!
Oh “Wealthy”, der Du ja angeblich sogar in Japan lebst (Hello!!! depperter geht es ja wohl nicht mehr – wo in Nippon doch alles so unglaublich schlecht ist ! ) ich bin mir nach an-blättern Deines vielschichtig, schwachsinnigen Machwerks zu 100% sure, dass Du das wohl eher geträumt hast, ich meine die Sache mit dem Japan bereisen, dem dort wohnen, haha und dem ganzen Gespinst von der japanischen Frau die Du angeblich besitzt!
Oh, mein Träumerle :) vertrau mir einfach mal, wenn ich dir immer wieder erkläre: Dein Keller in Wanne-Eickel hat absolut und echt nix mit Japan zu tun!

Na ja, streng genommen: Du kannst ja eigentlich auch nichts dafür
Wirklich erschreckend ist was Verlage in der heutigen Zeit alles so in den Markt schmeissen, um irgendwelche Selfies machenden Glatzköpfe dazu zu bringen, sich irgendwelche hanebüchene Klischees über Japan auszudenken.
Wenn ich mir vorstelle das so eine taube Nuss auch noch Geld mit dem Auswurf an Schwachsinn verdient wird mir ganz schlecht!
Wirklich schlimm und das in der heutigen Zeit!

Eins noch auf den Weg, “Wealthy” :
Das Selfie passt – Typen wie Du müssen sich schon selbst fotografieren – da weigern sich selbst die normal sehr zuvorkommenden Japaner
auf den Auslöser zu drücken.

No offense – but, schäm Dich, “Wealthy” !

Das Original befindet sich here. Ganz erstaunlich, wie viel Energie der Begutachter in diese Rezension gesteckt hat. Noch erstaunlicher: Wie viel davon nicht stimmt. Bildzeitungsbestseller? Wanne-Eickel?? (zugegeben, allein des Ortsnamens wegen wollte ich schon immer mal dorthin). Glatzkopf???? Gar nicht wahr! Meine Haare sind stets und immer mindestens 2 mm! Also die auf dem Haupt, I mean. Und ganz offensichtlich hat der werte Herr noch nicht mal das Vorwort “angeblättert”, sonst hätte er gewusst, worum es in dem Buch eigentlich geht.

Fascinating, the whole. Auch die Redewendung “von der japanischen Frau die Du angeblich besitzt!” finde ich beeindruckend. Soll ich diese, zudem auch noch persönlich werdende, Rezension bei Amazon melden? Oder ist das vertane Zeit?

Manchmal werde ich in Japan gefragt, was ich an Deutschland vermisse, und was ich nicht vermisse. Was ich nicht vermisse: People, die ihren unfundierten Schwachsinn mit viel Trara und Energie herausbrüllen, an Wände schmieren… oder im Internet hinterlassen. But good, jetzt ist es raus. Ich sitze in Wahrheit in einem dunklen Keller in Wanne-Eickel. Die Matrix hat mich wohl wieder…

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Fahrschule in Japan Teil 1

August 21st, 2017 | Tagged , | 7 Comments | 727 reads

Den deutschen Führerschein in Japan umschreiben lassen ist nur was für Weicheier People, die bereits einen gültigen Führerschein besitzen. Die ganz Harten (oder die, die einfach keinen deutschen Führerschein haben – oder zum Beispiel ihren Führerschein in den USA gemacht haben) ziehen die komplette japanische Fahrschule durch. Das ganze Prozedere ist dabei in zwei große Segmente gegliedert : Block 1 theory and practice, Block 2 theory and practice. Jeweils mit Prüfungen. Insgesamt durchläuft man also 4 Prüfungen – manchmal aber auch mehr, wie zum Beispiel in meiner Fahrschule.

Die Anmeldung ist einfach: Man zeigt seinen Ausweis oder Pass vor, macht kurze Seh-, Hör- und Motoriktests, zahlt etwas über 300’000 yen (rund 2’400 Euro) und schon ist man im Geschäft. Wer nur auf Automatikgetriebe lernen möchte, zahlt rund 20’000 yen less,,de,but must then correspondingly later do not drive with manual transmission,,de,the other way is,,de,Most Japanese do nowadays automatic,,de,and that's at least understandable in my area,,de,since there is barely a meter of flat road here,,de,You can also submit go to Japan without driving school to the exam center and there take the exams,,de,there can be such newcomers but,,de,fall through,,de,Now if you can not drive anyway,,de,is the driving school so a necessary matter,,de,After signing up you have exactly,,de,months,,de,to end all,,de,Just as long as a pregnancy,,de,Theory hours and at least,,de,Praxisstunden,,en,In my driving school to set the at relatively sent,,de,Since one yen for the theoretical intermediate examination 1700 Extra,,de,each test,,de, darf dann aber entsprechend später nicht mit manuellem Getriebe fahren (andersrum geht). Die meisten Japaner machen heutzutage Automatik, und das ist in meiner Gegend zumindest verständlich, da es hier kaum einen Meter ebener Straße gibt. Man kann übrigens in Japan auch ganz ohne Fahrschule zum Prüfungszentrum gehen und dort die Prüfungen ablegen – dort lässt man solche Quereinsteiger aber zu 95% durchfallen. Wenn man nun sowieso nicht Auto fahren kann, ist die Fahrschule also eine notwendige Angelegenheit.

Nach der Anmeldung hat man genau 9 Monate Zeit, alles zu beenden. How practical. Genau so lang wie eine Schwangerschaft. Block 1 consists of 10 Theoriestunden und mindestens 10 Praxisstunden. In meiner Fahrschule stellt man das relativ geschickt an. Da man für die theoretische Zwischenprüfung 1’700 yen extra – je Versuch – must pay, the school has just its own review,,de,am Computer,,en,switched before,,de,Which can be repeated as often,,de,and make many probably,,de,made the first time around,,de,This is not surprising,,de,because you have to, after all,,,de,ask,,de,all yes / no,,de,answer correctly,,de,and in half of the questions is the name,,de,language test,,de,reasonable,,de,Only after you get to the next level,,de,It makes the practical test enables practical intermediate examination,,de,If the examiner is,,de,that is ripe for the intermediate examination,,de,then you can put those,,de,Who is not ready,,de,must take more hours,,de,In the 15-minute drive to start with,,de,After that there is, depending on the offense point deduction,,de,who among,,de,slips,,de,can get,,de,Anyone with a tire in the S,,de,drives and L-curves over a curb,,de,can also get,,de, am Computer, davor geschaltet. Die kann man beliebig oft wiederholen, und das machen viele wohl auch: Only 25% bestehen beim ersten Mal. Das ist nicht verwunderlich, denn man muss immerhin 90% the 50 Fragen (alle ja/nein) richtig beantworten, und bei der Hälfte der Fragen ist die Bezeichnung “Sprachtest” angemessener. Erst danach kommt man ins nächste Level: Man macht die praktische Vorprüfung zur praktischen Zwischenprüfung. Wenn der Prüfer befindet, dass man reif für die Zwischenprüfung ist, kann man jene dann ablegen. Wer nicht bereit ist, muss mehr Stunden nehmen. Bei der 15-minütigen Fahrt beginnt man mit 100 points. Danach gibt es je nach Delikt Punktabzug – wer unter 70 rutscht, kann aussteigen. Wer mit einem Reifen in den S- und L-Kurven über einen Bordstein fährt, kann ebenfalls aussteigen. And at once,,de,how many points they had,,de,Who took these hurdles,,de,may eventually take the theoretical intermediate examination,,de,After that, you get the so-called 仮 免 許 karimenkyo,,de,provisional driving license,,de,Only with this, it goes out to the streets,,de,everything else before that takes place 場内 Jonai,,de,on school grounds,,de,then consists of at least,,de,including a car ride,,de,There is also the block,,de,again,,de,hours of theory,,de,Hour first aid,,de,one has an education,,de,I though,,de,dank Y-Tours,,en,But translating the documents is too cumbersome,,de,and a refresh of the knowledge certainly not wrong,,de,Fahrschulgelände in Japan,,en,Due to the work of course I can only go on weekends to driving school,,de,therefore it has ultimately about,,de,plow through,,de, no matter, wie viele Punkte man hatte.

Wer diese Hürden genommen hat, kann schließlich die theoretische Zwischenprüfung ablegen. Danach bekommt man die sogenannte 仮免許 karimenkyo, die provisorische Fahrerlaubnis. Erst mit dieser geht es raus auf die Strasse – alles andere davor spielt sich 場内 jōnai, auf dem Schulgelände, from. Block 2 dann besteht aus mindestens 16 Hours, darunter auch eine Autobahnfahrt. Ausserdem gibt es im Block 2 noch mal 16 Stunden Theorie, among them 3 Stunden Erste Hilfe (unless, man hat eine Ausbildung – die habe ich zwar, dank Y-Tours, aber das Übersetzen der Dokumente ist mir zu umständlich, und eine Auffrischung der Kenntnisse sicherlich nicht verkehrt).

Fahrschulgelände in Japan

Fahrschulgelände in Japan

Aufgrund der Arbeit kann ich natürlich nur an Wochenenden zur Fahrschule gehen – deshalb hat es letztendlich rund 2,5 Monate gedauert, Block 1 durchzuackern. The driving school is quite large and well organized,,de,This also means,,de,that one has a different instructor every time,,de,and that can drive a course in the madness,,de,the one you drive too fast around the curves,,de,drive in the test only slowly,,de,the other too slow,,de,tester,,de,So slowly you can out there but do not drive around the curves,,de,A foreigner bonus there is no way,,,de,However, I found out two minutes before the theory test,,de,that there was the exam paper in English,,de,That was me then but too risky,,de,firstly because I trust,,de,for good reason,,de,Japanese English skills not,,de,and probably I would have, in English also problems with the definitions,,de. Das bedeutet aber auch, dass man jedes Mal einen anderen Fahrlehrer hat, und das kann einen freilich in den Wahnsinn treiben – dem einen fährt man zu schnell um die Kurven (“fahren Sie in der Prüfung bloß langsamer!!”), dem anderen zu langsam (Prüfer: “Also so langsam können Sie draußen aber nicht um die Kurven fahren!”)

Einen Ausländerbonus gibt es übrigens nicht. Allerdings erfuhr ich zwei Minuten vor der theoretischen Prüfung, dass es den Prüfungsbogen auch auf Englisch gäbe. Das war mir dann allerdings zu riskant, denn erstens vertraue ich, aus gutem Grunde, den japanischen Englischkenntnissen nicht, und wahrscheinlich hätte ich im Englischen auch Probleme mit den Definitionen. This is not easy even for native speakers,,de,Colloquially, for example, the word means 車 kuruma,,de,in the Highway Code, however, by definition,,de,companions,,de,and afterwards closes bicycles and the like,,de,On the subject, there is an interesting way,,,de,documentary,,de,You drive me crazy,,en,Accompanies an American to driving school in Japan,,de,one German and one in India,,de,very remarkable,,de,Koreanerin in München,,en,Very entertaining,,de,comes later,,de,Hopefully later this year,,de: Umgangssprachlich bedeutet zum Beispiel das Wort 車 kuruma “Auto”; in der StVO hingegen per definition “Gefährt” und schliesst hernach Fahrräder und dergleichen ein.

Well: Zum Thema gibt es übrigens einen interessanten (German) Dokumentarfilm: You drive me crazy. Der begleitet einen Amerikaner auf Fahrschule in Japan, eine Deutsch in Indien und eine (sehr bemerkenswerte!) Koreanerin in München. Predicate: Sehr unterhaltsam…

Part 2 kommt später – promised. Hoffentlich noch in diesem Jahr…

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​Neuer Besucherrekord: 2,68 Millionen Touristen allein im Juli

August 17th, 2017 | Tagged , | 1 Kommentar | 432 reads

Die japanische Tourismusbehörde gab gestern Zahlen bekannt¹, nach denen allein im Juli diesen Jahres fast 2,7 Millionen Touristen nach Japan kamen. Das ist nicht nur ein Anstieg von 16,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, sondern auch einsamer Rekord – jener lag nämlich bisher bei 2,3 Million (im Juli 2016). Der Juli ist auch keine Ausnahme – auch wenn man sich den Zeitraum Januar bis Juli anschaut, beträgt der Anstieg der Besucher rund 17%. Knapp 800’000 Besucher im Juli kamen aus China (ein Anstieg von 6,8%), rund 650’000 aus Südkorea (ein saftiger Anstieg von 44%). Etwas mehr als die Hälfte der Besucher kommt also aus jenen beiden Ländern, aber man vermerkte auch gleichzeitig einen starken Besucheranstieg aus Vietnam, den Philippinen, Malaysia und anderen südostasiatischen Ländern.

Der Juli ist traditionell und aus guten Gründen Saison, aber ein wichtiger Grund fûr den Anstieg sind vor allem die LCC, die Billigfluglinien, die zunehmend auch Japan ansteuern. So wurde vor kurzem erst der Terminal 3 des Flughafens von Narita completed – dieser dient ausschliesslich den LCC (could be sunk as, dass die Fahrt von Narita nach Tokyo bald teurer ist als der Flug nach Japan). Doch es ist bei weitem nicht nur Tokyo: So erfreut sich zum Beispiel Osaka bei chinesischen Touristen steigender Beliebtheit, denn es ist schneller zu erreichen, und da in Kansai mehr Chinesen leben als zum Beispiel in Tokyo, kommt man dort auch mit Chinesisch überall weiter.

Lange Schlange mit chinesischen Touristen vor einer Ramen-Filiale in Osaka

Lange Schlange mit chinesischen Touristen vor einer Ramen-Filiale in Osaka

Überrascht bin ich von den Zahlen nicht. Als ich Anfang August wegen einer Konferenz in Osaka weilte, traf ich einen Geschäftspartner am frühen Abend bei Ebisubashi, dem beliebten Treffpunkt bei der Dotombori. Japanisch war da kaum zu hören – eher Chinesisch. Vor den Ramen- und Okonomiyaki-Restaurants standen sich die Besucher die Beine in den Bauch, so dass ein Essen dort gar nicht in Frage kam. Vor einer Woche schließlich begab ich mich mit meinem Besuch nach Asakusa, dem beliebten Tempelviertel in Tokyo. Dort war ich pflichtgemäß auch bei meinem ersten Japanaufenthalt vor über 20 Years, aber mein letzter Besuch in Asakusa liegt schon über 10 Years back. Damals schon war es relativ voll, aber das war kein Vergleich zu den Menschenmassen, die sich dort heutzutage durch die Nakamise-dori drängen. In einem kleinen Geschäft für Büttenpapier kam ich da mit einer Verkäuferin auf die Massen zu sprechen – sie meinte, dass die Anzahl der Besucher vor circa 4 Jahren schlagartig zugenommen hat. “Na das sollte ja dann wenigstens gut für’s Geschäft sein” merkte ich noch an, aber sie winkte ab: Die meisten kaufen eh nichts. Well, ob das nun stimmt oder nicht, is an open question.

¹ Die offizielle Pressemitteilung befindet sich here, eine englische Zusammenfassung gibt es here.

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