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Unterhaltsamer Mobilfunk

Juni 28th, 2013 | Tagged | 4 Kommentare | 6071 mal gelesen

Erdbebenübung: Meldung auf allen Handys

Erdbebenübung: Meldung auf allen Handys

Als ich neulich im Büro saß und mit einem japanischen Partner telefonierte, ging es plötzlich los: Ein seltsam bedrohliches Gefiepe zahlreicher Mobilfunktelefone im ganzen Büro. Um so gespenstischer, da es normalerweise Usus ist, Handys auf stumm zu schalten im Büro. Das Gefiepe war so deutlich hörbar, dass mein Gegenüber am Telefon (er in Ōsaka, ich in Tōkyō) es sogar bemerkte und fragte: „Ist alles in Ordnung bei Euch?“. Ich tat das erstmal mit einem „Ja“ ab hoffte, dass dem wirklich so sei.

Nun, nach dem Telefonat erstmal nachgeschaut: Eine Eilmeldung war das, vom Stadtbezirk Shibuya (mein Arbeitsort). Die Meldung beinhaltete zwei Wörter mit lateinischen Buchstaben, der Rest war Japanisch: DRILL und DISASTERDRILL. Die japanischen Sätze sagten in etwa: „Evakuierungsvorbereitungsinformationen“ (ach, ich liebe Deutsch). Darunter stand, welche Orte wo wieviele Menschen aufnehmen können.

Plötzlicher Anstieg von Radioaktivität!?

Plötzlicher Anstieg von Radioaktivität!?

Es scheint also, dass Stadtbezirke und Orte mittlerweile Nachrichten an sämtliche Mobilfunkgeräte senden können, die sich zu dem Zeitpunkt im Stadt- oder Stadtteilbereich befinden. Das ist erfreulich (und vor allem in Japan mehr als nötig). Ich hoffe nur, diesen Alarmtun nicht allzu oft hören zu müssen. Die Katastrophe vor gut zwei Jahren ist zwar nun schon eine Weile her, aber die Erinnerung daran noch mehr als lebendig.

Es gibt auch zahlreiche Apps für Android, Windows und iOS-Telefone – so zum Beispiel von Yahoo. Diese warnen vor Erdbeben, Starkregen, Wirbelstürmen… und vor Radioaktivität! Eines Tages hatte ich mal die schöne Eilmeldung „Achtung: Anstieg der Radioaktivität um das 5-fache in Nagaoka, Niigata!“ auf dem Display. 10 Minuten später gab es eine weitere Meldung: „Sorry, war ein Meßfehler!“. Hauptsache, es wird nicht langweilig…

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Lokuseinweihung mit Gedöns

Juni 25th, 2013 | 7 Kommentare | 6602 mal gelesen

Heissa, was haben wir denn da: Ein öffentliches Klo, davor rote Bänder zum Durchschneiden, eine Reihe Stühle für die Ehrengäste, ein Pult für Sprecher und große Schilder, welche die „Eröffnungszeremonie der Ebisu Kansei-Toilette“ ankündigen. Oder kurzweg auf Japanisch erklärt (Achtung, オヤジギャッグ – schaler Scherz): Kanseiが完成! – Kansei ga kansei (Kansei heisst der Sponsor des Klos, aber „kansei“ heißt auch „fertigstellen“).

Offizielle Toiletteneinweihung in Ebisu, Shibua-ku, Tokyo

Offizielle Toiletteneinweihung in Ebisu, Shibua-ku, Tokyo

Eröffnungszeremonie mit Band durchschneiden, Ehrenbesuchern, Rednern und allem Pipapo: So etwas habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Bis heute, in Ebisu, Tokyo. Gerne hätte ich mir die Zeremonie angesehen und zugehört, was die Redner so zum nagelneuen Abort zu sagen haben. Was kann man dazu sagen? „Hiermit weihe ich höchstfeierlich den neuen Thron zu Ebisu, Westausgang ein!“ (man hört Sektkorken knallen, und den ersten Ehrengast treibt die Prostata umgehend zum nagelneuen Pissoir) oder „Auf dass der hiesigen Bevölkerung dieser neue Tempel der Notdurft auf lange Zeit erhalten bleiben mag!“ (und schwupps zieht ein Obdachloser mit seinen sieben Sachen ein – einer von ihnen campiert schliesslich seit Jahren auf dem Platz vor dem Örtchen). Nun, ich musste leider zur Arbeit. Aber jemand anders war da und schrieb darüber (Link siehe unten). Da war also der Präsident der Firma Kansei dort. Der Namensgeber und Sponsor der Spiegelbude ist seines Zeichens Spezialist für Abwasserrohrreinigung (gottseidank! Man stelle sich vor, ein Lebensmittelhersteller hätte das finanziert). Der Distriktchef des Stadtbezirks Shibuya war da. Und „Miss Japan Wasserengel“ (wer auch immer auf diesen Namen kam). Und so nahm wohl die Zeremonie ihren Lauf, und Mittags war alles wie ein Spuk verschwunden. Angeblich ist die Toilette mit geruchsabweisendem Material gebaut und soll von daher eben nicht stinken wie ein Gully. Ob es andere Accessoires wie zum Beispiel Göbelbecken gibt, kann ich (noch) nicht aus erster Hand berichten. Nein, das denke ich mir auch nicht aus: Es gibt tatsächlich Göbelbecken, zumeist in ein paar handsortierten japanischen Kneipen. Sie sehen aus wie ein Zwitter aus Stehpissoir und Waschbecken, mit großem Abfluß, für’s Grobgewürfelte eben (steht auch extra auf Schildern daneben da).

Der neue Stolz des Stadtteils

Der neue Stolz des Stadtteils

Was soll der ganze Terz? Nun, das Stadionsponsoring kennen wir ja nun schon zur Genüge, siehe O2-World in Berlin oder Aji-no-moto-Stadion in Tokyo. In Japan (und sicher auch anderswo) denkt man nun jedoch mehr und mehr eine Nummer kleiner. Warum nicht ein stilles Örtchen von einer Firma errichten lassen, die im Gegenzug dort Werbung machen darf? Verständlich, dass die Firma dann auch PR-technisch auf ihre Kosten kommen möchte…

Einen ziemlich lustig geschriebenen Bericht zur Veranstaltung kann man bei Ebisu Fan lesen – leider nur auf Japanisch, aber mit zahlreichen Beweisfotos, auch von Miss Japan Wasserengel :)

P.S. Unbestätigten Berichten zufolge ist heute morgen in der Provinz Fukien in China ein Sack Reis umgefallen…

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Rauchende Hindernisse auf den Schienen

Juni 21st, 2013 | Tagged , | 1 Kommentar | 3792 mal gelesen

Japanische Züge sind ja weltweit für ihre Pünktlichkeit bekannt. Die Meinung ändert sich zwar leicht, wenn man jahrelang tagein, tagaus mit der Bahn in Tokyo unterwegs ist, aber alles in allem ist der Bahnverkehr schon bemerkenswert. Das betrifft nicht nur die Pünktlichkeit und Sauberheit an sich, sondern das System schlechthin: Zieht zum Beispiel jemand auf einer der zahlreichen JR-Strecken in Tokyo die Notbremse oder drückt ein Fahrer den Alarmknopf, stehen binnen Sekunden alle JR-Linien (es gibt auch zahlreiche andere, private Bahnlinien) still. Erst wenn der Einatzzentrale klargeworden ist, was wo und warum passierte, bewegen sich alle anderen, nicht betroffenen Bahnen wieder. Und dann geschieht das wirklich bemerkenswerte: Obwohl alles auf die Sekunde genau eingetaktet ist, „erholt“ sich das System sehr schnell wieder. In einem Geflecht aus dutzenden Bahnlinien, mit Zügen, die oft im 2-3 Minuten Takt fahren, ist das wirklich erstaunlich.

Was ich auch an den Bahnen schätze – und was mich zum Beispiel in Deutschland schon immer auf die Palme getrieben hatte – ist die Informationsstrategie. Kommt ein Zug eins, zwei Minuten zu spät in Japan, wird das rechtzeitig auf Anzeigetafeln und über Lautsprecher bekannt gegeben. Und zwar so lange, bis der Zug kommt. Da viele Züge in den Ballungsgebieten nun mittlerweile auch mit Bordfernsehen ausgestattet sind, wird auch in den Zügen gezeigt, welche Linien momentan aus welchen Gründen Verspätung haben. Manchmal sind es 0, in Extremfällen bis zu 23 Linien (das höchste, was ich bisher gesehen habe – bei Taifunen und nach Erdbeben). Amüsant ist dabei manchmal die englische Übersetzung für die Gründe der Verspätung. Am häufigsten sind dabei

  • ドア/車両の点検 – Waggon/Tür-Inspektion bzw. Probleme mit den selbigen
  • 信号トラブル – Probleme mit der Signalanlange
  • 強風 – Sturm
  • 人身事故 – Personenschaden
  • 異音 – Seltsame Geräusche

vertreten. Nr. 1 und 5 sind meist schnell behoben, bei 2. kann es manchmal Stunden dauern, bei 4. in der Regel mindestens 2 Stunden und bei 3. kann man nur beten, das das Wetter besser wird. Manchmal liest man jedoch auch kreative Gründe:

Trouble on board

Trouble on board

Der Grund für die Verspätung steht immer ganz rechts: „Trouble on Board“ bedeutet normalerweise, dass sich Leute in die Wolle bekommen oder ein Volltrunkener den Waggon vollgewürfelt hat. Das passiert, vor allem letzteres…

Smoking on Tracks?

Smoking on Tracks?

In diesem Fall war es der Anzeige zu Folge „Smoking on tracks“. Was war passiert? Hatte jemand auf den Gleisen geraucht? Nur das Japanisch darüber gibt Aufschluss: Rauch auf der Trasse.

Obstacle Thing

Obstacle Thing

Leider etwas schwer zu erkennen, da im gut gefüllten Zug aus der Ferne aufgenommen: Hier war ein „Obstacle Thing“ – ein „Hindernisding“ des Übels Wurzel.

Wer übrigens wissen will, wie es aussieht, wenn so ziemlich alle Linien stillstehen: Siehe Anzeige (diese findet man in den größeren Umsteigebahnhöfen) unten. Die Anzeige ist normalerweise komplett weiss. Orange steht für Linien, die nur verspätet oder begrenzt verkehren, rot steht für Linien, die komplett stillstehen. Das Photo entstand an einem Taifuntag:

(Nahezu) kompletter Ausfall

(Nahezu) kompletter Ausfall

Und doch – die schönste Durchsage habe ich einst in Deutschland gehört. Im EC von Straßburg nach Frankfurt/Main sagte jemand irgendwo vor Darmstadt: „Sehr geehrte Fahrgäste, zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht mit Sicherheit sagen, dass dieser Zug es bis Frankfurt am Main schaffen wird. Wir haben einen Lokschaden. Wer es eilig hat, kann in Darmstadt in den ICE umsteigen, aber vielleicht (!) schaffen wir es auch bis Frankfurt“. Einfach göttlich.

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Shūdan Kōdō – Präzisionsmarschieren

Juni 17th, 2013 | Tagged | 2 Kommentare | 3455 mal gelesen

Japaner haben ein Faible für so etwas, wie es scheint – Algorithmisches Turnen zum Beispiel ist eine typisch japanische Erfindung – allerdings ist es nur eine Kunstform dessen, was man tagtäglich so in der Hauptberufsverkehrszeit so anstellen muss, um sich durch die Massen zu kämpfen. Aber es gibt noch mehr. Eine in Deutschland wie es scheint wenig bekannte japanische Besonderheit ist das 集団行動 – shūdan kōdō – das Präzisionsmarschieren. Das kennt man sicherlich von Militärparaden in Nordkorea zum Beispiel, aber in Japan entwickelte man eine sehr imposante, zivile Variante des Ganzen. Die Choreographie ist äußerst beeindruckend und erfordert, wie es aussieht, sehr viel – mitunter bestimmt auch schmerzhafte – Übung. Ein schönes Beispiel ist die folgende Vorstellung. Für die Leser mit wenig Geduld – 1:55 bis 2:10 sind zum Beispiel sehr eindrucksvoll.

Vor allem die Nittai (kurz für 日本体育大学 – Nippon Taiiku Daigaku) ist bekannt für ihre Präzisionsmarschaufführungen. Vor nicht allzu langer Zeit traten dabei zum ersten Mal Frauen auf, und angesichts der Tatsache, dass diese nur 45 Tage Vorbereitungszeit hatten, ist auch diese Vorstellung ziemlich eindrucksvoll.

Nun kann man vom Marschieren halten, was man will – aber die Präzision ist sehr beeindruckend: Dahinter steckt eine Menge Arbeit. Und Mathematik.

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Telefonmann

Juni 11th, 2013 | Tagged , | 20 Kommentare | 3359 mal gelesen

Es gibt Momente, in denen ich in der Firma das Telefon beantworte – zum Beispiel wenn die anderen Leitungen besetzt sind, und das ist in einer kleinen IT-Firma durchaus nichts ungewöhnliches. Das bringt mich jedes Mal in den Genuß des einen oder anderen komischen Anrufes. Heute hatte ich mal wieder das Vergnügen. Eine Firma, mit der wir gelegentlich zu tun haben, rief an, aber der 担当者 (tantōsha, die „zuständige Person“) hat mittlerweile die Firma verlassen, und so hatte ich die Ehre. Wie es sich gehört, fragte der Anrufer zum Schluss „もう一度お名前をお聞かせいただけませんか“ – „dürfte ich nochmal nach Ihrem Namen fragen“. Sicher doch. „Matthias“ sage ich dann, und das ist in der Geschäftswelt völlig unüblich, erst recht in Japan, denn man redet sich natürlich erstmal mit dem Familiennamen an. Jedoch – während „マティアス“ (sprich: Matiasu, wobei das „u“ am Schluß mehr oder weniger verschluckt wird) halbwegs vermittelbar ist, kann man das über meinen Nachnamen („Reich“) leider nicht sagen. Den kriegen weder Japaner (Aussprache: „raihi“) noch Angloamerikaner (Aussprache bestenfalls ein genuscheltes „Reyk“) auf die Reihe, weshalb ich es aufgegeben habe, meinen Nachnamen zu benutzen. Macht ja nichts, da die meisten sowieso nicht wissen, was bei mir Vor- und was Nachname ist.

Also sagte ich heute wieder brav meinen Vornamen, und der Anrufer begann mit dem in Japan üblichen Spielchen: „Hmm, ist dass das ‚ta‘ wie in ‚tanbo‘ (Reisfeld) und ‚Yasu‘ wie in ‚Yasuda‘ (gängiger Familienname in Japan)?“ So wurde – und das nicht zum ersten Mal – aus meinem Namen also ein „田安 – Tayasu“. Natürlich klärte ich ihn auf und sagte „Da ich Ausländer bin, hat mein Name keine Schriftzeichen. In Katakana bitte: ma-ti-a-su“. Ein paar Sekunden Schweigen, gefolgt von einer Entschuldigung, war die Folge. Wofür entschuldigt er sich eigentlich?

Dieses „Schriftzeichen am Telefon erraten“ ist natürlich wichtig: Will man später per Email im Kontakt bleiben, gehört es zum guten Ton, nicht nur den Namen, sondern auch die Schriftzeichen richtig zu schreiben. Da ist es schon wichtig zu wissen, ob Herr Takahashi „高橋“ oder „髙橋“ geschrieben wird. Was, sieht beides gleich aus? Aber nicht doch! Einfach mal im Browser die Schriftgröße maximal vergrössern!

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Gimritzer Damm

Juni 7th, 2013 | Tagged | 6 Kommentare | 3056 mal gelesen

Hochwasser-Schild über meinem Oshiire-Wandschrank in Japan: Wie das Schild nach Japan gelang? Das ist eine lange Geschichte...

Hochwasser-Schild über meinem Oshiire-Wandschrank in Japan: Wie das Schild nach Japan gelang? Das ist eine lange Geschichte…

Infolge der Überschwemmungen tauchte (man beachte die Wortwahl) in den vergangenen Tagen plötzlich dieser Name in den Nachrichten auf. Es las sich fast wie ein Frontbericht: „Hunderte Soldaten versuchen mit allen Kräften, den Gimritzer Damm zu halten.“

Nicht-Hallenser/Halloren/Hallunken werden sicherlich mit den obigen Zeilen und dem Titel nichts anfangen können – der Gimritzer Damm ist eine wichtige Straße in Halle an der Saale und momentan die berühmte rote Linie im Kampf gegen die Wassermassen: Kann der Gimritzer Damm nicht gesichert werden, säuft Halle-Neustadt ab. Ganz einfach.

12 Jahre habe ich in Halle verbracht, und der Name weckte, als ich schlaftrunken im Zug zur Arbeit sitzend die Tagesschau ansah, tausende Erinnerungen: Den Gimritzer Damm bin ich fast jeden Tag entlanggefahren. Hinter dem Gimritzer Damm liegt die große Peißnitz-Insel, mit viel Wald, teilweise sogar echtem Wald, und Park. Von meiner Studentenbude bis zum Gimritzer Damm waren es ein paar hundert Meter. Und einige Hochwasser habe ich in Halle gesehen, aber dass das Wasser bis zum besagten Damm kommt, kann ich mir nicht so recht bildlich vorstellen.

Ach, Halle. Mein erster Eindruck der Stadt war gelinde gesagt unglücklich: 1992 kam ich mit frischen 18 Lenzen zum ersten Mal in die Stadt, an einem nassgrauen und verregneten Nachmittag im Oktober. Umgehend fragte ich mich, warum in aller Welt ich die Uni Halle gewählt hatte. Alles war grau, schäbig, räudig. Die Stadt war gezeichnet von der Vernachlässigung alter Wohnhäuser in der DDR. Stattdessen standen triste, riesengroße Plattenbausiedlungen vor den Toren der Stadt.

Aber Halle hat sich gewandelt, und ich habe die Stadt mit all ihren Macken liebengelernt. Halle-Neustadt hat heute nur noch 30’000 anstelle der einst 100’000 Einwohner. Im Sommer ist die Stadt mit der Peißnitz, der Bergschenke, der Heide usw. nahezu unschlagbar. Und als ich so die Wassermassen durch die Altstadt und entlang des Gimritzer Damms fliessen sah, wurde ich fast sentimental.

Bleibt zu hoffen, dass das Wasser schnell abzieht und keine größeren Schäden hinterläßt – egal ob in Halle oder anderswo. In Japan ist das Hochwasser nicht spektakulär genug, um in den Nachrichten aufzutauchen, aber das kann man einem Land mit verheerenden Erdbeben und Taifunen auch nicht unbedingt verübeln.

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Blogneuigkeiten

Juni 2nd, 2013 | Tagged , | 13 Kommentare | 4219 mal gelesen

Zur Abwechslung mal ein paar Notizen in eigener Sache:

1. Twitter
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Ich habe mich lange davor gescheut, aber die Neugier hat letztendlich gesiegt: Tabibito zwitschert jetzt. Nur gelegentlich, aber immerhin. Wer also Twitter benutzt, ist herzlichst dazu eingeladen, mich dort zu verfolgen. Zu finden bin ich dort unter

@Tabibito_Tokyo

Was es dort gibt? Neben automatischen Nachrichten zu neuen Blogeinträgen und selbstgedrehten Videos auf YouTube gibt es dort immer mal wieder Randbemerkungen und das eine oder andere Foto. Nein, nicht von mir, Gott bewahre!

2. Fremdbloggen
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Da ich ja bekanntermaßen mit unglaublich viel Zeit gesegnet bin, habe ich vor ein paar Wochen auch noch einen anderen Blog begonnen. Obwohl dieser den Großteil der Leser des Japan-Blogs nur äußerst peripher tangerieren dürfte, gebe ich nun doch mal der Öffentlichkeit bekannt: Auf Tech Notes gibt es Beiträge zu diversen Programmierersorgen. Auf Englisch, und mit weit gestreuten Themenbereichen, soll der Blog eine Art Notizbuch mit Lösungsvorschlägen sein – in der Hoffnung, dass der eine oder andere Vorschlag einem Kollegen weiterhelfen kann. Kein Blog zum einfach mitlesen also.

3. Was sonst noch geschieht
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Ansonsten arbeite ich fleißig an den Seiten über die Philippinen. Immerhin sind die nun schon halb fertig, aber es wird wohl noch etwas dauern. Als nächstes wird wohl eine Überarbeitung des langen Artikels zur Japanischen Küche fällig sein. Der Artikel ist ziemlich beliebt (erscheint zum Beispiel auf Platz 4, wenn man im deutschen Google „Japanische Küche“ eingibt), aber er schreit geradezu nach einer Neufassung.

Und das waren sie, die Neuigkeiten. Ab nächster Woche geht es wieder munter weiter mit dem Japan-Blog. So es die Zeit erlaubt…

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