Okinawa – ein Schnupperkurs

Dezember 24th, 2009 | Tagged , | 13 Kommentare | 1972 mal gelesen

Stille Nacht! Heil’ge Nacht! Alles schläft; einsam wacht … ein Blogger, der da gerade von Okinawa zurückgekehrt ist und dementsprechend ein paar frische Eindrücke niederschreiben will. Wie angekündigt, war ich vom 21. bis 24. Dezember auf Okinawa – es war wirklich nur ein Schnupperkurs, aber es wird bestimmt nicht die letzte Tour gewesen sein.

Okinawa ist wirklich anders. Das Essen ist etwas anders, die Leute sind etwas anders, Klima und Vegetation sind anders. Mit tagsüber 20+ Graden und nächtlichen Temperaturen nicht unter 15 Grad ist es wesentlich wärmer.
Den ersten vollen Tag habe ich mit dem verbracht, was ich häufig tue, wenn ich allein unterwegs bin: Die Existenz von jeglichen Verkehrsmitteln ignorieren und einfach loslaufen. Erst ging es so zum Shuri, dem alten Königspalast des Ryūkyū-Königreiches. Alles nachgebaut, denn die Originalanlage wurde im 2. Weltkrieg völlig zerstört. Der Nachbau ist aber durchaus sehenswert:

Shuri-Burg / Palast in Okinawa

Danach ging es zu Fuss weiter – durch Urasoe bis nach Ginowan, ca. 10 km nördlich von Naha. Eins habe ich dabei festgestellt: Naha und die anliegenden Städte sind einfach nur gewuchert – es gibt kein übersichtliches Strassennetz, man verläuft sich in Windeseile. Mehrfach endete ich in Sackgassen und ein Mal mitten auf einem halb zugeschütteten Friedhof. Grosse Strassen habe ich versucht zu vermeiden – der Verkehr ist mörderisch und die Luft atemberaubend. Der Grund: Es gibt nur eine kurze Bahnlinie (Monorail), ansonsten nur Busse, und die sind relativ selten. Ohne Auto ist man einfach aufgeschmissen, aber mit auch: Die Stadt ist von morgen bis abends völlig verstopft. Naha und Umgebung ist wie LA, nur ein bisschen kleiner.

Mein Ziel in Ginowan war der Militärflughafen des US Marine Corps Futenma, denn darum prügeln sich Japan und die USA schon seit geraumer Zeit, und ich wollte mir einfach nur ein Bild davon machen, wie es in Wahrheit aussieht. Angeblich kämpfen ja die Anwohner seit geraumer Zeit gegen den Stützpunkt, der laut Medien „mitten im Wohngebiet“ liegt. Nun – vor Ort ergab sich ein differenzierteres Bild. Futenma wird offensichtlich nur von kleinen Maschinen und Hubschraubern, nicht aber von grossen und Kampfflugzeugen genutzt (dazu gibt es den Stützpunkt Kadena ein paar Kilometer weiter nördlich). Das Rollfeld sieht man nicht – es sei denn, man klettert irgendwo auf ein Dach. Der ganze Stützpunkt ist von einem grünen Gürtel umgeben. Und nicht alles rund um den Stützpunkt ist Wohngebiet.
Anwohner sind vor allem wegen der Unfälle besorgt: Grund ist der Absturz eines Kampfhubschraubers auf das Gelände einer angrenzenden Universität – aber es gab auch zahlreiche andere Zwischenfälle wie herunterfallende Teile, Notlandungen usw.

Marine Corps Air Station Futenma

Nun, der Hubschrauberbetrieb ist wirklich enorm: Irgendein Hubschrauber scheint immer in der Luft zu sein – ob die üblichen Chopper, Kampfhubschrauber oder Bananenhubschrauber. Allerdings hatte die örtliche Verwaltung 1986 im Raumnutzungsplan festgeschrieben, dass das ganze Gelände rund um den Stützpunkt nunmehr als Wohnviertel zu nutzen sei. Diese Entscheidung ist schwer nachzuvollziehen: Man baut keine Wohngebiete entlang von gut genutzten Militärstützpunkten! Sollte man zumindest nicht. Interessant sind zumindest die gewaltigen Grabstätten entlang und teilweise innerhalb des Stützpunktes – scheinbar baute man damals mitten in einen Friedhof herein.

Irgendwann gegen 14 Uhr meldete mein Magen Hunger an – nach ca. 15 km laufen verzeihlich. Viel Auswahl gab es nicht – ich ging zu einem Imbiss innerhalb einer Golf-Abschlagübungsanlage (neue Wortschöpfung?). Dort Okinawa-Soba (Nudeln) bestellt. Die Köchin war wohlgenährt, ein gutes Zeichen. Na, etwas Reis dazu? „Ein kleines bisschen“. „Etwas Miso zum Reis? Essen Sie Miso?“ – „Klar, äh… danke“. Während ich ass (an einem provisorischen Tresen), wurde es immer mehr: „Hier, Karashina – ein Okinawa-Gemüse. Musste mal probieren“. „Schau mal, Eingelegtes auf Okinawa-Art!“ … „Das hier ist auch gut, getrocknetes Rindfleisch!“. Wohlgemerkt, ich hatte eine Schüssel Nudelsuppe bestellt, für 500 Yen. Ich war mehr als satt danach.
Während in Tokyo und Umgebung oftmals die Leute davon ausgehen, dass man evtl. ein bisschen Japanisch verstehen könnte, denkt das in Okinawa niemande: Es gibt viel zu viele Soldaten, und von denen sprechen nur sehr, sehr wenige Japanisch. Dementsprechend kippten fast alle Okinawa-Bewohner, die ich traf, aus ihren Latschen, als sie merkten, dass ich Japanisch spreche. Das war teilweise belastend, aber da kann man eben nichts machen. Ich fühlte mich in Okinawa deshalb wirklich wie im Ausland.

Tag 2 – ein offizieller Feiertag. Das bedeutet, noch schlechtere Busverbindungen. Nach fast einer Stunde kommt der einzige Bus, der zum ehemaligen Marine-Hauptquartier fährt: Dort gibt es viel zu sehen in punkto Schlacht um Okinawa. Es muss wirklich schlimm gewesen sein – die Fotos sind kaum zu beschreiben. Weiter mit dem nächsten Bus nach Itoman, einem verschlafenen Dorf im Süden. Nach Essen gesucht und nichts gefunden. Weiter mit dem Bus zum Friedenspark – dort endlich was zu Essen gefunden – und es schmeckte grausam. Okinawa ist bekannt für seine spezielle Küche, bei der sich (leider) alles ums Schwein dreht: Schweineohren (Mimiga) und Schweinegesicht (nein, nicht im Ganzen). Nudeln mit Schweinerippchen. Dann Geschmortes mit Goya (Bittergurken) – essbar. Tofu mit einem winzigen, übel riechenden Fisch drauf. Vergorenen Tofu. Usw. usf. Japanisches Essen – ja. Okinawa-Küche – muss nicht unbedingt sein. Aber das ist Geschmackssache.
Weiter mit dem Bus. Umsteigen – Fehlanzeige. Nächster Bus fährt in 1½ Stunden. Laufen. Komme nach fast 1½ Stunden strengen Fussmarsches an der Endhaltestelle an – wo ich wieder umsteigen muss. Doch: Jener Bus fährt nicht an Feiertagen. Taxis fahren auch nicht vorbei. Also mal wieder trampen. Der Ort, wo ich hinwill, heisst 斎場御嶽 – Saijō-Mitake. Dachte ich. Erstaunlicherweise (die meisten tippen wohl bei meinem Anblick – kurze Haare, BW-Rucksack – bestimmt auf GI) hält jemand an. Ich sage, wo ich hinwill, und sie verstehen nur Bahnhof. Ich zeige ihnen die Schriftzeichen: „Ah, Seefa Utaki!“. Ja, hier ist Okinawa. Kanji lesen können bedeutet hier rein gar nichts – 豊見城 liest man nicht etwa „Toyomi-jō“ sondern „Tomiguzuku“, 与那原 nicht Yonahara sondern Yonabaru und 斎場御嶽 eben nicht Saijō-Mitake sondern Seefa Utaki (was ganz und gar nicht Japanisch klingt).
Das junge Paar, stellt sich heraus, wohnt im gleichen Ort wie der Ort, zu dem ich hinwill – immerhin UNESCO-Weltkulturerbe – war aber selbst noch nie da und entscheidet spontan, sich das dann doch mal gleich anzusehen. Und es lohnt sich – zumindest der Ausblick von dort:

Blick auf eine kleine Insel von Sefa-utaki

Danach ging es munter weiter: Ich schaue nach, wann der nächste Bus nach Naha fährt: Als ich nachschaue, ist es 16:31 – der letzte (und einzige) Bus fuhr 16:28, der nächste 17:58. Und ich musste noch Mitbringsel für die Familie kaufen. Also laufe ich wieder los und trampe. Nach 30 Minuten laufen nimmt mich ein Student mit – sehr netter Geselle – bis ich nach etlichen Kilometern einen Bus mit der Aufschrift „Naha“ hinter uns sehe. Ich sage, dass ich an der nächsten Haltestelle aussteige, denn es gibt jetzt einen Bus. Er protestiert: Ich bring Dich nach Naha, kein Problem! Allerdings wäre das ein Riesenumweg für ihn (er musste ganz woanders hin). Also bestand ich darauf, auszusteigen.

Und damit waren die zwei Tage auch schon vorbei. Kurz, aber intensiv. Fazit: Wer länger in Japan wohnt und ein anderes Japan erleben möchte, sollte sich unbedingt mal in Okinawa umschauen. Aber ohne eigenes Gefährt ist es – zumindest auf der Hauptinsel – recht mühselig.

Mehr – und in sachlicherer Form – gibt es natürlich in Bälde auf den Japan-Seiten.
Hier die ganzen Bilder – von Anfang bis Ende:

Get the flash player here: http://www.adobe.com/flashplayer

Das Wort des Tages: 美ら島 churashima. So bezeichnen Okinawa-Bewohner ihre Insel selbst – chura bedeutet „schön“, -shima „Insel“. Keine Standardlesung.

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13 Responses to “Okinawa – ein Schnupperkurs”

  • Heydal sagt:

    Das war ja eine Parforce-Tour auf Schuster’s Sohlen deine Okinawa-Reise. Das mit dem fehlenden öffentlichen Verkehr erstaunt, Okinawa scheint wirklich anders zu ticken. Ob da der Einfluss der ehemaligen Besatzungsmacht reinspielt ?

    Wie auch immer, eine Reise scheint sich auf jeden Fall zu lohnen. Obwohl Japans Südseestrand auf deinen Bildern gar nicht zu finden ist. War nix mit schwimmen ? Nach dem kalten Tokyo, wäre das das erste gewesen für mich. Sonne und Strand, aber zwei Tage sind halt wirklich zu kurz. Vielen Dank für deinen Reisebericht vom etwas anderen Japan.

  • Bachi sagt:

    Ich wünsche dir auch frohe Feiertage und alles Gute, ist immer nett deinen Blog zu lesen. Grüße aus Österreich, Bachi

  • Gray sagt:

    Trotz vieler Reisen nach Japan muss ich eingestehen das ich noch nie auf Okinawa war.
    Echt interessante Einblicke.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie noch ein paar schöne Feiertage!

  • Stefan sagt:

    Gehört zu Okiniwa nicht auch eine zweite Gruppe japanischer indogener Völker, also neben den Ainu von Hokkaido?
    Meine ich mal gelesen zu haben.

    Vielleicht ist deshalb auch die Kultur etc. generell etwas anders, weil dort ursprünglich (heute wohl auch fast weggeputzt?) ein ganz anderes Volk war.

    Schlag mich, wenn ich jetzt Unsinn rede… Ich habe mich da noch nicht genauer informiert.

  • Hamu-Sumo sagt:

    Bitte? Die werden doch wissen, wie man die Ortschaften auf Standardjapanisch nennt? Ein Münchner weiß doch auch, was mit „München“ gemeint ist und kennt nicht nur „Minga“.

  • martin sagt:

    2 Tage Okinawa sind auch echt kurz. Wir waren 2 Wochen mit dem Auto und haben ohne baden nicht alles gesehen. Unsere Kids waren von der Musik begeistert. Martin

  • ディーン sagt:

    Na das ist vielleicht eine Weihnachtsreise. Immerhin musstest Du nicht nach einem warmen Unterschlupf suchen und Dich vom Hauch zweier Stalltiere wärmen lassen – zumal dies auf Okinawa eher Löwen wären :-o
    Ist Dir aufgefallen dass die Drachen im Shuri Palast 4 Zehen pro Klaue haben? Ein Zeichen das noch an die alten Zeiten des Ryukyu Königreichs erinnert und die Anerkennung des Chinesischen Kaisers als obersten Herrscher bezeugt.

    Für Naha kann ich nur empfehlen, sich ganztägig einen Taxifahrer zu mieten. Für 12’000-15’000 Yen wird man gut fündig und ist bei 2-4 Personen wohl die angenehmste und günstigste Art herumzukommen. Er führt einen herum, ist ortskundig, kann diverses erzählen, ist immer abfahrbereit und weiss welche Orte/Routen meiden. Das hätte ich auf Naha nicht anders haben wollen, zumal mir die Präsenz der stationierten Militärs sehr unangenehm auffiel, im Gegensatz zu anderen US-Militärbasen in Japan. Die penetranten dumpfen Rekrutierungswerbungen alle 10 Minuten auf allen lokalen TV Kanälen waren noch das mildeste.
    Wenn man aber das Schiff nimmt auf eine der unzähligen Inseln, dann wartet das Paradies! Abgesehen von Taifunen im Sommer die schon mal die Rückreise um mehrere Tage verunmöglichen können (das freut den Arbeitgeber ;-).

    @Hamu-Sumo
    Es ist umgekehrt, die Kanji werden sozusagen behelfsmässig benutzt um die Ortsbezeichnungen auszudrücken, die Lesung aber ist anders da der Ortsname/Bedeutung die Lesung definiert, nicht umgekehrt. Sonst müsste man z.B. auf Japanisch anstatt „Shanghai“ (上海 = シャンハイ) zu sagen, die Lesung auf „Joukai“ oder „Kamigai“ abändern.

  • Anonymous sagt:

    @Heydal
    Ja, Strand… hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, würde es auch Strandbilder geben – und Bilder von einer Schnorcheltour. Okinawa ist schliesslich bekannt für seine Korallenriffs und Unterwasserwelt. Kommt bestimmt noch. Das Meer ist dort jedenfalls wirklich sehr schön.

    @Bachi, Gray
    Danke! Hoffe, Ihr hattet auch ein paar schöne Feiertage!

    @Stefan
    Indogenes Volk… wohl schon, aber viele Unterschiede erklären sich wohl eher aus der Tatsache, dass Okinawa bzw. Ryūkyū die meiste Zeit unabhängig von Japan war.

    @Martin
    Ja, 2 Tage ist wirklich gar nichts. Wird aber nicht die letzte Tour gewesen sein. Das mit der Musik kann ich nachvollziehen.

    @ディーン
    Das mit den 4 Zehen ist mir leider nicht aufgefallen. Die ganze Anlage erinnerte mich aber zum Teil eher an China – Xi’an zum Beispiel. Ich habe ja schon viele japanische Burgen gesehen, aber Shuri fällt ja da wirklich komplett aus der Rolle.
    Das mit dem Taxi mieten ist eine Option für die nächste Tour – aber anfangs erlaufe ich mir lieber erstmal eine neue Gegend.
    Mit den GI’s ist leider wahr – war in Naha in einer Bar namens Rehab – sehr schön, sehr angenehm – bis eine Horde Marines den Laden stürmte.

  • ディーン sagt:

    Mit chinesisch liegst Du sehr richtig, der rege Handel und kulturelle Austausch in früherer Zeit war sehr intensiv. Man wähnt sich oft gar nicht mehr in Japan.
    Vergorener Tofu schmeckt übrigens wie ein edler französischer Weichkäse! Yai, das hat mir vielleicht geschmeckt! Aber ok, ich mag auch Natto und andere für Ausländer ayashii (verdächtige) Sachen…

    Wenn einen die Liebe zu Okinawa gepackt hat ist lebenslange Sucht fast garantiert. Hier ein paar Gründe warum.

    Darbietung einer Tanzgruppe zum Folksong 遊び庭: http://www.youtube.com/watch?v=vgCWhIqJr9E&fmt=18
    Nein, probiert es erst gar nicht zu lesen ;-) Das liest sich あしびなー = 遊びの庭 / 遊ぶ庭 = ashibinaa, ein Ort wo man sich freundschaftlich trifft und austauscht.
    Noch einer weil’s so schön war: http://www.youtube.com/watch?v=8gvoeyONJgw&fmt=18

    Hat doch irgendwas chinesisches an sich? http://www.youtube.com/watch?v=ZbU4fXrVuTU&fmt=18
    Oder auch nicht: http://www.youtube.com/watch?v=kCppds9_bGU&fmt=18

    Okinawaaaaa!!! Wen das nicht ansteckt, dem kann ich auch nicht helfen ;-)

    Nachfolgend weitere traditionelle Folksongs.
    Mit Bildern von Okinawa: http://www.youtube.com/watch?v=qAwi4lfnavs&fmt=18
    Hiyamikachibushi: http://www.youtube.com/watch?v=NfAqP3Hq8sw&fmt=18
    Tinsagunu hana: http://www.youtube.com/watch?v=MnwqbYjkAW0&fmt=18
    Ein sehr trauriger, alter Folksong 十九の春: http://www.youtube.com/watch?v=5GOPq7n8n0E&fmt=18
    Eine Sanshin (Vorläufer der Shamisen): http://www.youtube.com/watch?v=4T2BAiD8Ato&fmt=18 http://www.youtube.com/watch?v=3AP0CP-ZyXk&fmt=18

    Meine Favoritin, Natsukawa Rimi singt „Asadoya yunta“. Sehr einfach und nur auf der Sanshin begleitet: http://www.youtube.com/watch?v=3EUNItTbZ3g&fmt=18
    Ihr Gesang hat einfach etwas Magisches.
    Nada sousou (涙そうそう) – ja genau wie der gleichnamige Film der vom Song ausgehend gemacht wurde (nicht umgekehrt): http://www.youtube.com/watch?v=WHGWbfM9MHg&fmt=18
    Eher modern aber sehr bekannt, Michishirube (Wegweiser): http://www.youtube.com/watch?v=eFTLjDx-NPY&fmt=18
    Nochmal Tinsagunu hana: http://www.youtube.com/watch?v=0Qwqzj5C_cE&fmt=18
    Famureuta: http://www.youtube.com/watch?v=AjELpQTdIvU&fmt=18
    Überraschenderweise ist sie auch in Taiwan bei Jung und Alt äusserst populär.

    Ich bin nicht schuld wenn das jetzt jemanden süchtig gemacht hat.

  • black_sun777 sagt:

    Schöne Weihnachtszeit und ein gutes Neues! Da du immer meinen tristen Arbeitsalltag rettest mit deinen Blogs.

    Bei den Bildern habe ich festgestellt, dass nur sehr wenige Menschen auf der Strasse sind. Ist das immer so(blöde Frage-.-) oder wartest du immer brav bevor du abdrückst?

  • Anonymous sagt:

    @ディーン
    Danke wie immer für die zahlreichen Zusatzinfos und Links. Werd mich da mal durchhören.

    @black_sun777
    Ist so eine Marotte von mir: Ich versuche meist, fremde Leute aus Photos rauszuhalten – es sei denn, ich will da absichtlich Leute drinhaben. Ohne Menschen (zum Beispiel beim obersten Foto) kann man sich, finde ich, besser auf das Wesentliche kozentrieren. Aber ich bin da auch nur Laie…

  • Marcus sagt:

    Schöne Fotos. Und gut zu wissen, dass es dort zumindest im Dezember angenehme Temperaturen hat, die eine Reise dorthin ohne Hitzschlag ermöglichen würden.

    Zum Thema Fremde Leute auf Fotos:
    Das kann ich durchaus nachvollziehen. Wenn man Gebäude, Strassen, etc. fotografieren will, lenken diese meist nur ab – insbesondere, wenn es sich dabei um Touris handelt ;).
    Andererseits hat man aber auch manchmal Situationen, wo die Menschen selbst zum Zentrum des Bildes werden – was in meinen Augen oft interessantere Bilder liefert als der 27. Tempel oder der 34. Schrein.

    Soweit der fotografische Aspekt. Der zweite Punkt ist dann die Frage, ob man unbedingt Bilder fremder Leute ungefragt im Internet zeigen will. Hierzulande gibt es da ja durchaus Gesetze – landläufig bekannt als „Recht am eigenen Bild“ – die da dank Rechts-Kauderwelsch und diverser Ausnahmeregeln für rechtliche Unsicherheit sorgen (gibts da eigentlich ein japanisches Äquivalent zu?).
    Unterm Strich muss letztendlich jeder für sich selbst eine eigene Position irgendwo zwischen „Nur Fotos von Leuten, die einen Vertrag unterschrieben haben“ und „Wo kein Kläger…“ finden.

    Ich selbst bin da auch eher zurückhaltend, zumindest wenn der/diejenige nicht eh „zum fotografiert werden da ist“.

  • ディーン sagt:

    Auf meinen Fotos sieht’s immer so aus als wäre die Menschheit ausgestorben :-p

    @Marcus
    Im Sommer bist Du auf Okinawa eventuell besser aufgehoben als im kochenden Tokyo oder im eingekesselten Kyoto.

    @alle Okinawa Fans
    Doch noch ein Nachtrag:
    Ein für Okinawa Leute bedeutender Song ist „Shimanchu nu takara“ (島人ぬ宝): http://www.youtube.com/watch?v=BZM85Jk5Zoo&fmt=18

    Was für unsere Kleinen, entzückt auch Eltern und solche die’s noch werden wollen: http://www.youtube.com/watch?v=9IRZE0wX8qc&fmt=18

    An dieser lustigen Truppe hab ich in letzter Zeit einen Narren gefressen. Leider treten sie selten auf, da alle ihre eigenen Bands haben.
    ザ・オーキナワーズ (The Okinawas): http://www.youtube.com/watch?v=fsq6L-c9wYs&fmt=18 und http://www.youtube.com/watch?v=qGfbHtaYDOY&fmt=18 und http://www.youtube.com/watch?v=TIF9oFqXgw4&fmt=18 und http://www.youtube.com/watch?v=Sjp9oFjkNcw&fmt=18

    Bleibt nur zu sagen „karii sabira!“ und als Antwort „karii kanpai!“ – bedeutet beides „Prost!“ auf Okinawisch.

    Standard-Japanisch zu langweilig? Bitteschön, so spricht man auf Okinawa:

    haisai (m.) / haitai (f.) = konnichi wa = Guten Tag, Hallo
    mensoore = youkoso = willkommen
    uchinaa = okinawa = Okinawa
    chuuganabira = konnichi wa = Guten Tag
    ukimisoochii = ohayou = Guten Morgen
    hajimitiyaasai = hajimemashite = freut mich Sie kennenzulernen
    niheedeebiru = arigatou = Danke
    wassaibiin = gomen nasai = Tut mir leid / Entschuldigung
    chaabirasai = gomen kudasai = Entschuldigung ist jemand zu Hause?
    agaa = itai = Aua
    chibi = oshiri = Hintern
    mayaa = neko = Katze
    chiri = gomi = Abfall
    bataa = maagarin = Margarine
    chura = utsukushii = schön
    chura kaagii = kawaii kao= schönes Gesicht
    yana kaagii = busaikuna kao = hässliches Gesicht
    churasan = bijin = Schönheit
    imiyoo = imi wakaran = verstehe/t die Bedeutung nicht
    maasan = oishii = lecker
    iyu maasan yaibiimi? yaibiin. = sakana oishii desu ka? sou desu. = Ist (der) Fisch lecker? So ist es.
    warabi = kodomo = Kind
    aibiran / aran = dewa arimasen / dewa nai = ist nicht
    warabi aibiran / aran = kodomo dewa arimasen / nai = das ist kein Kind
    anmaa = haha = Mutter
    anmaa yasa = haha da = das ist Mutter
    suu = chichi = Vater
    suu yaibiindo = chichi desu yo = das ist Vater!
    niinii = oniichan = Bruder
    neenee = oneechan = Schwester
    inagu = kanojo = Freundin
    ikiga = kareshi = Freund
aran = chigau = anders
    anmasai = mendoukusai = mühsam
    chaabitan = mairimashita = gegangen / gekommen

    kuwacchisaabira = itadakimasu = ich bekomme
    shikamasu = bikkuri = überrascht
    chuuya achisaibiin = kyou wa atsui ne = heute ist es aber heiss
    kanasandoo. wanmo. = itoshii yo. watashi mo yo. = Ich liebe dich. Ich dich auch!
    yukusaa = usotsuki = Lügner
    agijabiyoo = bikkuri shita = sprachlos/verblüfft sein